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ÖBB: Fekter sieht Stronachs Kaufangebot "skeptisch"

09.09.2012 | 11:13 |   (DiePresse.com)

"Für die Rettung der ÖBB bin ich bereit, privates Geld herzugeben", sagt Stronach. Ministerin Fekter meint, es gehe ihm vielleicht nur um Förderungen.

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Magna-Gründer und Neo-Politiker Frank Stronach betont erneut, dass es ihm mit seinem Kaufangebot für die ÖBB ernst sei. Es handle sich um "ein persönliches Anliegen", sagt er gegenüber der Tageszeitung "Österreich" (Sonntag). Für die Rettung der Bahn sei er bereit, privates Geld herzugeben, so der Austrokanadier, dessen Vermögen auf 2,35 Milliarden Euro geschätzt wird.

VP-Finanzministerin Maria Fekter zeigt sich dagegen  "skeptisch, ob es Stronach nur um die Förderungen und staatlichen Zuschüsse für die ÖBB geht". Stronach habe bei seinen Engagements immer hohe staatliche Unterstützung in Anspruch genommen - "damit natürlich auch Arbeitsplätze geschaffen. Aber ein ÖBB-Verkauf macht nur Sinn, wenn er die Steuerzahler entlastet", so die Ministerin laut "Österreich". Für das operative Geschäft könne sie sich eine Privatisierung vorstellen, dort gebe es Unzulänglichkeiten. Stronach müsse aber erst einmal Details liefern - was dieser auch vorhat. "Ich bin bereit, die ÖBB zu durchleuchten, mir die Strukturen anzuschauen, um gute Vorschläge zur Sanierung zu bringen. Mir geht es nicht nur um Teile der ÖBB, wie den Güterverkehr, man muss sich das ganze Unternehmen anschauen", stellte er klar.

Ex-Vizekanzler Hannes Androsch (SPÖ) hält die gesamte Diskussion für einen Gag: "Wenn er so viel Unterstützung des Staates brauchen wird wie in Kanada oder in Österreich, wo er Förderungen kassiert und Umwidmungsgewinne bei Grundstücken erzielt hat, dann ist es besser, der Staat behält es gleich selbst. Die Bundesbahnen sind eine Versorgungsaufgabe, daher ist das ein Sommergag", sagte er der "Kronen Zeitung".

Ausgelöst worden ist die Diskussion durch VP-Chef Michael Spindelegger: Er erklärte im ORF-"Sommergespräch", Stronach solle die ÖBB kaufen und sanieren. SP-Verkehrsministerin Doris Bures ließ dazu ausrichten, die Bundesbahnen stünden nicht zum Verkauf.

(APA)

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69 Kommentare
 
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Gast: Hermann vom Gipfel
11.09.2012 08:35
0 0

Fassen wir zusammen:

1. Spindelegger würde sich freuen, wenn Stronach die ÖBB kauft

2. Stronach wäre dazu bereit.

3. Fekter pfeift Spindelegger zurück

4. Spindelegger verschwindet unter dem Teppich und bezeichnet seine Politik als kleinen Scherz am Rande.

Re: Fassen wir zusammen:

naja seit Fekter den Putsch über den Wirtschaftsbund gegen ihre Person verhindert hat, ist sie mutig geworden

wertlose, unrentable Betriebe

Nachdem wertlose, unrentable Betriebe oft recht schnell zugedreht werden wäre es begrüßenswert, wenn Spindelegger die ÖVP verkaufen würde.
Ob Onkel Frankie dafür Geld hat, weiß ich nicht.
Die ÖBB sind jedenfalls mit Scherz-Politikern versaut genug.

Wir brauchen eine Profi-Bahn !
Also weniger Dienststunden, weniger Personal, weniger Gerät, weniger Kunden ...
Abschaffung der Bahnstationen !
Dann kann der D-Zug richtig donnern . . . .

Profi-Minister


Gast: Uncle Sams Neffe
10.09.2012 15:08
0 1

Wie nett !!

Frank Stronach: Einer der besten Unternehmer dieses Landes, sein Vermögen hat er sich selbst verdient (anders als Staatsbetriebsmanager welcher selbst bei knallroten Zahlen pünktlichst seine Staatsprovision am Konto sicher weis) dieser
bietet wenigstens an der ÖBB unter die Arme greifen und helfen zu wollen.

Aber viele gehen prinzpiell davon aus dass Frank Stronach nur böses im Sinn hat. Was man da in den letzten Tagen alles für Vermutungen zu lesen bekommt (von Gewerkschaftern angefangen bis hin zu Laien und Fekter) ein wunder dass man gegen Stronach nicht sofort einen Haftbefehl erlässt. Nur um ganz sicher zu gehen dass er die ÖBB nicht im "schlimmsten" "Fall" besser verwaltet als die Parteibuchsoldaten.

Einfach peinlich dieses gekläffe!

Der Strohsack Franzl als Retter der ÖBB.

einfach köstlich. All diese Ideen zeigen einmal mehr die Kompetenz der ÖVP-ProponentenInnen.

0 1

Das ist das Hauptproblem in Österreich: die selbsternannten "Experten für eh ois"...

Eine Frau, die dank der vielen "Freunderln" und einer Parteiliste an die Macht kommt, mit einem ziemlich fragwürdigen Werdegang und mit 0 Erfahrung, leitet die Kieberer bis Sie "genug von der Kieberei" hat, dann wird sie Finanzministerin, obwohl Sie keine Ahnung von der Materie hat, doch man will glauben, dass in ihrem Ministerium genug Beamterln gibt, die ihr ein bisschen von der Materie per Osmosis weitergeben, und kaum macht die Frau den Mund auf, schon sorgt Sie mit ihrem "tadellosen" Taktgefühlt für den nächsten Sturm im Wasserglas. Nun jetzt will SIE einem Stronach sagen WIE die Wirtschaft funktioniert, WIE ein Unternehmen funktioniert, WIE man Gewinne erzielt, und und und, während SIE der ÖBB unterm Tisch jährlich über 7 MILLIARDEN EURO STEUERGELDER - OHNE ZU HINTERFRAGEN WOFÜR oder WOZU - in den Hintern r*einschi*bt!!! UND TROTZDEM machen die Kerle ständig Verluste, also WORAN dürfte es wohl liegen? huh? and den vielen Top-Managers vielleicht? den vielen "Konsulenten" vielleicht? der Gesetzgegung mit ihren vielen "Ausnahmen" "Sonderregelungen" und "Privilegien"? hmm... woran dürfte es liegen?! *schau*

Gast: nina blum
09.09.2012 19:54
0 0

Wer kommt auf die senile Idee die Fekter was zu fragen?

Die hat uns ja vorgerechnet, dass wir in Griechenland voll fett verdienen. Mit den Zinsen.
Dass das ganze Kapital verloren ist, das hat sie nicht kapiert. naja, ist halt nur eine Schotterprinzessin.

Gast: zzz
09.09.2012 19:21
0 0

Skeptisch,wieso?

wenn die Griechenkredite schon ein Bombengeschäft sind, dann muß dieser Deal ja der Hammer schlechthin werden.

Gast: Papa Schlumpf
09.09.2012 19:02
0 0

Das geht doch so einfach! Die ÖBB den ÖBBlern schenken!

Die sind ja eh so super und so gscheit.
Werdens sicher alle gleich reich und erfolgreich.

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Re: Das geht doch so einfach! Die ÖBB den ÖBBlern schenken!

Das wär gar keine so schlechte Idee.

Infrastruktur muss der Staat bauen. Macht er auch über Umweg ÖBB damit ein paar Hirnis was zu meckern haben.

Pensionen muß auch der Staat zahlen.

Abdeckung für allgemeine Leistungen kommen auch vom Staat.

Übrig bleibt, wenn nicht zuviel dazwischenkommt nächstes Jahr ein halwegs satter Gewinn.

Heuer eine rote Null (-27 Mill)

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Stronach der Retter?

Stronach soll sich ein Pensionistenheim kaufen und darin wohnen.

Gast: Wolfgangs Sekretärin
09.09.2012 17:42
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Frau Fekter

Erinnern sie sich noch an die BUWOG?

Gast: b745
09.09.2012 17:24
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lugner lauda strohsack einer eine größere lachnummer als der andere


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Re: lugner lauda strohsack einer eine größere lachnummer als der andere

Abgesehen von Lauda aber beide höchst erfolgreich. So eine Lachnummer wäre ich auch gerne.

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Re: Re: lugner lauda strohsack einer eine größere lachnummer als der andere

Auch wieder einer dem der Konkurs vom Richi entgangen ist.

Oder funktioniert einfach nur die Verdrängung gut.

0 0

Re: Re: Re: lugner lauda strohsack einer eine größere lachnummer als der andere

Das war nicht er, das waren seine Söhne. Das ist Ihnen entgangen.

Gast: na eh kloa...
09.09.2012 17:22
4 4

im "diepresse-forum"

sind anscheinend sehr viele naive menschen unterwegs. viele generieren sich als die selbsternannten leistungsträger und sind nebenbei so naiv einem stronach auch nur irgendwie über den weg zu trauen. er soll also euer neuer messias sein? na aber ganz sicher doch.

er mag als unternehmer sehr fähig sein, er hat aber absolut keine ahnung wie es in der politik zu sein, hört ihm doch mal zu. er will der starke mann sein, gemeinsam lösungen zu finden ist da nicht angesagt. man braucht sich nur seine interviews anschauen, völlig inkompetent. nein danke, so einen kanzler haben wir schon, da brauch ich einen stronach wie einen kropf.

Re: im "diepresse-forum"

Wenn Stronach in die Regierung kommt, wäre er der erste der es schafft und selbst schon mal was geleistet hat.

Wir leben derzeit in einer Ineptokratie, und dies gehört sofort gestoppt.

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Re: im "diepresse-forum"

Er muss ja selbst nicht alles können. Wie man Dinge anpackt weiß er wohl erheblich besser als die schön sprechenden Dampfplauderer, die außer für sich noch nicht viel weitergebracht haben.

Gast: heiko17
09.09.2012 16:53
1 3

Fekter ist skeptisch,vielleicht will er nur Förderungen

Was wäre so schlecht daran, wenn diese Förderung unter dem Betrag liegt, den wir jährlich in die ÖBB stecken.??!!
Für das Betreiben der ÖBB nur auf den Hauptverkehrsverbindungen benötige ich doch nicht diesen Rattenschwanz an Bürokratie.
Ohne die Bundeslandinitiativen ist doch die ÖBB aufgeschmissen.
Übrigens stecke ich mit meiner Lohnsteuer lt. Frau Fekter 4,4% ( d.s. 386,-- Euro ) in die ÖBB - das sind 4,1 Mrd Euro lt. BVA 2011.

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Fekter hat beste Erfahrung mit ihren Förderungen in NÖ!!!

Fekter sollte besser schweigen, als sich selbst ins Fenster zu stellen!!! ;-)

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Re: Fekter hat beste Erfahrung mit ihren Förderungen in NÖ!!!

Ja, und Androsch soll sich auch etwas zurückhalten, was er schon alles eingesackelt hat. Die Salinen werden wohl sehr günstig gewesen sein.

Gast: Qualifiziert im zurück-rudern
09.09.2012 15:52
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Frau Fekter machen's jetzt bitte nicht auf Parapolitics


Gast: Bahnfahrer
09.09.2012 15:15
4 1

ÖBB - Stronach

ÖBB
Was, für was braucht ein österreichischer Pensionist, in diesen Fall ein Lehrer mit gut 2.000.-€ Pension x 14 noch mehr, eine verbilligte Karte. Da würde Stronach auch aufräumen.

Gast: Gast 2012
09.09.2012 15:03
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da wirft der Staat Unternehmen Geld nach

damit sie in Österreich Arbeitsplätze schaffen. Wenn diese Unternehmer dann in die Politik wollen wirft man ihnen vor, daß sie dieses Geld nehmen? Was sind Politiker doch für elende Pharisäer!

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Re: da wirft der Staat Unternehmen Geld nach

Das hat System.
Man wirft ja auch den Banken vor, dass sie mit Staatsanleihen spekuliert haben. Nun, die wollen jetzt keine mehr kaufen. Jetzt wirft man ihnen vor, dass sie so hohe Zinsen/Risikoaufschlag verlangen.

Die ganze Situation verdanken wir eigentlich den Politiker und den Medien, welche uns immer so sachgerecht informieren, dass wir bei der Wahl wirklich die richtige Entscheidung treffen können.

 
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