Die jemenitische Armee hat nach eigenen Angaben den zweiten Mann an der Spitze der Terrororganisation al-Qaida auf der Arabischen Halbinsel (AQAP) getötet. Das Verteidigungsministerium in Sanaa berichtete am Montag, zusammen mit dem saudi-arabische Staatsbürger Said al-Shehri seien bei der Operation in der Provinz Hadramout noch sechs weitere Terroristen getötet worden.
AQAP ist nach Einschätzung des US-Geheimdienstes einer der gefährlichsten al-Qaida-Ableger weltweit. Al-Shehri ist ein ehemaliger Insasse des US-Gefangenenlagers Guantánamo. Er war nach seiner Rückkehr nach Saudi-Arabien ein sogenanntes Rehabilitierungsprogramm für Ex-Terroristen durchlaufen. Kurz darauf setzte er sich in den Jemen ab. Als Anführer der al-Qaida-Terroristen im Jemen gilt Nasir al-Wuhaishi.
(APA/dpa/Reuters)
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