21.05.2013 18:51 Merkliste 0

Antisemitisch? Strache wehrt sich - und gerät erneut unter Druck

10.09.2012 | 18:19 |   (Die Presse)

Fischers Kritik prallt an der FPÖ ab. Stein des Anstoßes war eine antisemitische Karikatur. Doch ein neues Buch mit dem Titel „Strache – im braunen Sumpf“ wirft ihr Verflechtungen mit der Neonazi-Szene vor.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Wien/Pri. Die Rüge des Bundespräsidenten blieb verbal nicht lange ungesühnt: Heinz Fischer sei mit seiner Kritik „unglaubwürdig und wieder einmal parteipolitisch motiviert“, polterte FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky am Montag in einer Aussendung. Wahr sei vielmehr, dass Parteichef Heinz-Christian Strache „in keiner Faser seines Wirkens“ antisemitische Seiten habe erkennen lassen.

Stein des Anstoßes war eine Karikatur, die Strache auf seiner Facebook-Seite veröffentlicht hatte. Sie zeigt einen wohlgenährten Banker mit Davidsternen anstelle von Manschettenknöpfen, dem von der Regierung – versinnbildlicht durch einen biederen Beamten – ein festliches Mahl kredenzt wird. Der dritte Mann am Tisch, eine hagere Erscheinung, die für das Volk steht, muss sich mit einem Knochen auf dem Teller begnügen.

Heinz Fischer hat diesen Cartoon am Sonntag scharf verurteilt: Das sei „der Tiefpunkt politischer Kultur, der sich allgemeine und entschiedene Verachtung verdient“, zumal es sich um „eine feige Spekulation mit Überresten des Antisemitismus“ handle, sagte der Bundespräsident in seiner Eröffnungsrede beim Linzer Brucknerfest.

 

FPÖ-Basis über Strache verärgert

Kritische Stimmen waren am Montag allerdings auch aus dem freiheitlichen Lager zu hören: Er kenne die Karikatur nicht, halte aber fest, „dass die FPÖ derartige Geschichten – dass wir immer sofort ins rechte Eck gestellt werden – nicht brauchen“, richtete der Bürgermeister von Steinhaus bei Wels, Harald Piritsch, seinem Parteiobmann aus.

Denn ob bewusst oder nicht: Indem er diese Karikatur einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machte, warf Strache einmal mehr eine alte Frage auf: Ist die FPÖ eine rechtsextreme bzw. antisemitische Partei, die – entgegen anderslautenden Behauptungen – nicht gewillt oder jedenfalls nicht in der Lage ist, sich von ihrer Vergangenheit zu lösen?

„Ja und nein“: Zu diesem Schluss kommt der Journalist und Autor Hans-Henning Scharsach, der Monatgabend ein Buch mit dem Titel „Strache – im braunen Sumpf“ präsentierte. Man könne zwar nicht alle Freiheitlichen in einen Topf werfen. Doch an der Verflechtung der politisch salonfähigen FPÖ mit „Hetzern gegen Juden, Zuwanderer und Muslime, mit Hitler-Nostalgikern, Auschwitz-Leugnern und Gewalttätern“ – kurz: mit der Neonazi-Szene – bestehe kein Zweifel.

Für Scharsach hängt das auch und vor allem mit der Person des Parteichefs zusammen: Nach einem Jörg Haider, der (letztlich erfolglos) versucht hatte, gewisse Parteikreise zu entmachten, habe die FPÖ unter Heinz-Christian Strache wieder „eine Wende in die braune Vergangenheit vollzogen“.

 

Die einflussreichen Burschenschafter

Gezielt und regelmäßig würden die Freiheitlichen heute Signale an ihre extrem rechte Anhängerschaft versenden – nicht nur in einschlägigen Internetforen. Als Beispiele führt Scharsach den Strache-Comic aus dem Wiener Wahlkampf 2010 oder das „Moschee baba“-Spiel der steirischen FPÖ an. Die Burschenschaften, deutschtümelnd und bisweilen rechtsextrem bis neonazistisch, wären in der Partei einflussreicher als je zuvor. Und so mancher freiheitliche Politiker hätte schlichtweg nichts zu befürchten, wenn er öffentlich kein Hehl aus seiner Gesinnung mache.

Strache selbst versucht der Autor als ehemaligen Neonazi zu entlarven, der in NDP-Gründer Norbert Burger einen Vaterersatz fand; der in seiner Jugend nicht Paintball spielte, sondern an Wehrsportübungen teilnahm; und der nicht „drei Bier“ bestellte, sondern die Finger zum Kühnengruß hob, einer Abwandlung des Hitlergrußes.

Scharsachs Buch, akribisch recherchiert und historisch unterfüttert, ist ein Erklärstück für alle, die jahrelang die Innenpolitikseiten in den Zeitungen überblättert haben. Wirklich neu ist der Inhalt nämlich nicht.

Zum Buch
Hans-Henning Scharsach
Strache Im braunen Sumpf
Kremayr & Scheriau, 336 Seiten, 24 Euro

("Die Presse", Print-Ausgabe, 11.09.2012)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

457 Kommentare
 
1 2 3 4 5 6 7 89 10
Antworten Gast: deppp
10.09.2012 13:27
0 2

und weil er nicht dort ist wo er hingehört

bedient er sich an zweideutigen karikaturen, wollen Sie das damit sagen?

Gast: Humpelstilzchen
10.09.2012 12:49
15 4

Verfassungsbruch etc. der Regierung sind für den Herrn Lissabon-Vertrag und ESM nicht so wichtig...

Eine Karrikatur ist eben wichtiger wenn man dem politischen Gegner hofft schaden zu können.

Es gibt ja nur zwei Möglichkeiten ...

entweder die Leute sind zu dumm um die antisemitische Manipulation der Originalzeichnung zu erkennen oder sie leugnen wider besseren Wissens.
Beides ist ziemlich jämmerlich.

Re: Es gibt ja nur zwei Möglichkeiten ...

da ist mir lieber, wenn sie es mit absicht leugnen. es wäre schlimmer, wenn das gedankengut so weit in der gesellschaft verankert wäre, dass es nicht einmal bemerkt wird, wenn man sie mit der nase darauf stößt....

3 0

Re: Es gibt ja nur zwei Möglichkeiten ...

... die dritte Moeglichkeit ist am jämmerlichsten : 30-40% lassen eine in sich selbst verliebte Zahnluecke auf die Buehne , um das wiederzugeben , "was man ja nicht sagen darf , aber ja so gern sagen wuerde " . Zahnluecke hat ja nur die einmalige Chance erkannt , endlich seine goldene Zahnplombe zu bekommen . Mir machen die 30-40 % Angst , ..... Schauder ......

Gast: Buchwurm7
10.09.2012 12:47
7 7

Warum kann Strache nicht einfach sagen: War ein echter Fehler "eines Mitarbeiters"

Warum lügt Strache so sehr? Merkt er denn nicht, dass er sich damit nur schadet?

Genau das ist die einzig relevante Frage ...

und angesichts anderer Vorkommnisse muss man sich weiter fragen ob eben nicht im Gegenteil damit spekuliert wird, dass ihm das nicht schadet sondern ein höhnisches Einverständnis mit dem rechtsrechten Rand schafft?
Denn von den drei Bier, dem "Paintballspielen" bis zum schlagenden Umfeld von Strache oder des FPÖ Nationalratspräsidenten sieht es nicht so aus als wäre die mangelnde Distanzierung so außergewöhnlich.

Re: Warum kann Strache nicht einfach sagen: War ein echter Fehler "eines Mitarbeiters"

Volle Beipflicht: War ein Fehler, stark überzeichnet, ich entschuldige mich.
Was ist dabei??

1 1

Re: Re: Warum kann Strache nicht einfach sagen: War ein echter Fehler "eines Mitarbeiters"

Entschuldigung ?
Zahnluecke ist viel zu schwach dafuer !
War ja nach WW 2 auch so . Die Deutschen waren ja an allem schuld .
Fortsetzung folgt .

Re: Re: Warum kann Strache nicht einfach sagen: War ein echter Fehler "eines Mitarbeiters"

Strache muss von Zeit zu Zeit die Klienten vom äußerst rechten Rand (die ihn sowieso nicht für ganz voll nehmen) bedienen. Dieses Spiel mit der N.a.z.i-Ikonografie wird ganz bewusst gespielt!

Gast: b745
10.09.2012 12:46
4 8

wenn sich die fpö von ihren rechtsextremen allen voran graf und strache trennen würde

gäbe es rotblau

Antworten Gast: Nurmalso
10.09.2012 15:24
0 1

Re: wenn sich die fpö von ihren rechtsextremen allen voran graf und strache trennen würde

... dann sind sicher nicht mehr allzuviele über

Re: wenn sich die fpö von ihren rechtsextremen allen voran graf und strache trennen würde

dazu müsste sich vorab schon mal die SPÖ vom feudalen Inseratenkanzler lösen ; )

Antworten Antworten Gast: burnit
10.09.2012 13:30
0 1

also primär

geht es da um fp mitarbeiter, glaubenS ma der strache würde sicher auch gerne unter faymann regieren

Gast: na eh kloa...
10.09.2012 12:39
6 8

eigentlich bezeichnend...

wenn man sich die bewertungen im forum anschaut, dann sieht man recht genau welch geistes kinder hier unterwegs sind. viele konservative wollen sich anscheinend mit na.is ins bett legen. die grabenkämpfe mit den roten sind in diesem forum mit die schlimmsten. hätze gegen ausländer udgl. werden anscheinend gerne in kauf genommen, hauptsache man könnte den roten gfrastern ein haxl stellen. mir als ehem. övp wähler ist genau dieses verhalten extrem zuwider. bis man sich von einer fpö nicht wirklich distanziert und sich mit ihr liebend gerne wieder ins bett legen will, bekommen andere von mir die stimme.

Gast: Linker Pirat
10.09.2012 12:32
10 19

Die...

...FPÖler haben das Presse-Forum unterwandert!
Rette sich wer kann!
Die Pressefreiheit und die Unabhängigkeit der Medien zuerst!

Re: Die...

da kommen sie aber früh drauf... ;)

14 5

Re: Die...

Viel Vergnügen beim objektiven ORF und dessen zensurfreien Foren! ;)

Gast: gardi gast
10.09.2012 12:28
19 3

Eine Bitte

Kann der Sanktions-Mitverantwortliche HBP bitte einmal die Luft anhalten, wenn es um Moral geht???

6 1

Re: Eine Bitte

Die SPÖ kann halt nur Sanktionen bestellen und untereinander das Steuergeld aufteilen. Millionen für den Werner und für die anderen halt kleinere Portionen.

Fischer hat im Naturschutzgebiet Hohe Wand sofort eine Baugenehmigung für sein Haus bekommen, die der Vorbesitzerin verwehrt wurde und deswegen das Grundstück für ihn billig zu bekommen war. Nachzulesen bei Pretterebner.

Gast: Gasthis
10.09.2012 12:20
25 3

ich

kann mich an das Plakat der Grünen erinnern
mit dem Inhalt die "Hundesch... mit der österr.
Flagge " aufzuwischen.

Wie mir gesagt wurde ist das eine
Verächtlimachung der österr. Fahne und
strafbar.

Kann mich nicht erinnern, daß der BP dazu
Stellung bezogen hätte.

Soviel zur Glaubwürdigkeit.

Bei einer Karikatur wird immer überzeichnet.

4 10

Re: ich

Aber was vor 70 Jahren in Österreich los war wissen Sie schon, oder ?

6 0

Re: Re: ich

Wissen Sie auch das die Indianerausrottung in den USA von 1607 bis 1890 durchgeführt wurde.

0 1

Re: Re: ich

Was erst bei den Kreuzzügen los war. Es geht in dem Bild wohl um einen fetten griechischen Bankier, die ja recht anständig abgestaubt haben, wenn Sie das noch in Erinnerung haben. Die haben auch solche Nasen.

Meinl und Blankfein beispielsweise - die evtl. auch als "Banker" gemeint sein könnten - schauen dem doch nicht ähnlich.

Antworten Gast: hk1190
10.09.2012 12:39
5 0

Re: ich

Bei eine Karikatur die überzeichnet ist, lacht man ...
Die Wahrheit hingegen, ist nicht immer Anlaß für Heiterkeit.

Antworten Gast: fjfj
10.09.2012 12:28
2 3

wo ist der unterschied

zwischen einem LAND und einem VOLK?

Ist es nicht irgendwie egal....

...wer da in diesem Cartoon der "Böse" ist? Bzw. welcher Ethnie, Religion oder Bevölkerungsgruppe er angehört? Gibt es nicht überall Gute und Böse?

Eine Frage bleibt:

Warum?

Wenn man bei - angeblich - irgendwo zwischen 20-30% steht, wieso macht man sowas? Irgendwie paradox.

Antworten Gast: dailymüll
10.09.2012 12:05
4 3

Re: Eine Frage bleibt:

naja, bevor die (wirklich) rechten gar nicht wählen gehen..

Gast: Gast: Leser
10.09.2012 11:41
25 5

Davidsterne?

Fakt ist: Hakennase ja, Davidsterne am Ärmel auch in 10-facher Vergrößerung nur mit sehr abwegiger Phantasie zu erkennen.

Re: Davidsterne?

also ich hab diese ad-hoc erkannt; aber ich kenne aus meinem Studium heraus auch die typischen Nazi-Karikaturen der 30er Jahre. Sprich - die Gruppe für die das Gedacht war, erkennen die Symbolik auch sofort - und da gibt es gar keine Diskussion.

Re: Re: die Gruppe für die das Gedacht war, erkennen die Symbolik auch sofort

Die sollten dann aber auch das Idente studiert haben, wie Sie. Dabei sagt man eher, die sind ungebildet!?

Antworten Antworten Antworten Gast: walterppk
10.09.2012 17:01
0 1

blödsinn

jeder der sich ein bisschen mit geschichte beschäftigt hat, der erkennt die symbolik

9 2

Re: Davidsterne?

Ich habe gestern schon meine Manschettenknöpfe weggeschmissen.
(Bevor jemand auf Ideen kommt...)

Antworten Gast: gastleserle
10.09.2012 12:34
3 0

Re: Davidsterne?

wozu wurde diese bildmanipulation überhaupt durchgeführt?
was hat an der originalkarikatur nicht gepasst?

Gast: Nurmalso
10.09.2012 11:38
8 14

Mutmaßlich antisemitischer Cartoon

"Veröffentlichung eines mutmaßlich antisemitischen Cartoons"

Was, bitte, ist an dieser Zeichnung zu mutmaßen?
Nur weil der Herr Zahntechniker entweder nicht versteht oder aber nicht zugeben will, was er da gepostet hat, ist der Sachverhalt dennoch für alle (sicher gerade auch für die eifrig dementierenden FPÖler) eindeutig!

Lassen Sie doch das Relativieren!


Gast: Moon
10.09.2012 11:35
3 14

Danke, Herr Fischer

ein bissl spät reagiert! Na ja, typisch österreichisch halt...

der Beitrag von Fischer...

....ein Beitrag von Ihm aus dem Klo und der Inhalt für das Klo, er selbts ist wie das Klo, leider, ein roter Parteisoldat, wie im Bilderbuch!

Danke Heinzi, dass Du so die SPÖ unterstützt, deswegen haben wir Dich als BP gewählt, nicht Österreich zu vertreten, sondern die SPÖ!


Antworten Gast: el al
10.09.2012 11:54
5 10

was hätte wohl...

..rosenkranz gemacht?

Antworten Antworten Gast: fjfj
10.09.2012 12:36
2 5

sie hätte wohl einfach nur..

...wortlos ihre eidesstattliche erklärung in die kamera gehalten

Presse

und Ihre Zensur!MfG

Fischer

ist der schlechteste BP der 2.Republik!MfG

Re: Fischer

@martin. Also ich mag den schleimenden Heinzi schon seit damals nicht, als er noch Wissenschaftsminister war und dem Peter Pilz 400.000 Schilling "Förderung" für eine miese Diss zu schanzte. (Dazu gibt's sogar Parlamentarische Anfragen in 1985).

Aber: Die wohl mieseste Person, die in der Republik Österreich I und II das Amt des Bundespräsidenten bekleidete ist und bleibt der Vorgänger des heutigen! Seine ganze Haltung in der Zeit der Anti-Österreich-"Sanktionen"ex 2000 ist beispiellos gewesen. Im dänischen Parlament und in Schweden sowie in GB sagten die Aussenminister in Sitzungen ganz offen, dass der Gestelzte in der Hofburg mit diese "Sanktionen" betrieben hatte.

Zuvor im Jänner 2000 wollte der K. sogar eine Präsidialregierung mitr einem Kanzler Fischler und einem Vize Androsch zusammen putschen! Nur beide "Eingeladenen" sagten höhnisch ab wie H.A.:"Vizekanzler war ich schon - aber unter einem Kreisky"!.

Na also, sind wir mit einem Heinzelmännchen in der Hofburgf wirklich gut bedient. Bei dem weiß man wenigstens, dass "er alles der Baddei verdankt", um Sinowatz zu zitieren...

Antworten Gast: mörtin110
10.09.2012 12:04
4 5

ist der schlechteste BP der 2.Republik

da hätte ich ein paar fragen an Sie:

was sind die aufgaben des BP?
welche tätigkeiten machen heinz fischer zum schlechtesten bp der 2. republik?
was haben andere bp besser gemacht?

Könnte man das auch mit Fakten unterlegen?


Gast: Messalina-X
10.09.2012 11:10
13 30

Wieso wurden dem Cartoon extra Hakennase und Davidsterne zugefügt,

liebes F-Politbüro?

Re: Wieso wurden dem Cartoon extra Hakennase und Davidsterne zugefügt,

sie verwechseln das wohl mit den üblichen ,echten Politbüros !

Gast: jsz
10.09.2012 11:10
14 33

Strache und Konsorten sind das letzte was Österreich in der Politik braucht.


7 1

Re: Strache und Konsorten sind das letzte was Österreich in der Politik braucht.

Das wird in einer Demokratie bei Wahlen entschieden.

Antworten Antworten Gast: Linker Pirat
10.09.2012 13:52
0 2

Re: Re: Strache und Konsorten sind das letzte was Österreich in der Politik braucht.

Wieso sind sie jetzt nicht mehr demokratiefeindlich?

Gast: jsz
10.09.2012 11:09
11 17

Strache und Konsorten sind das letzte was Österreich in der Politik braucht.


 
1 2 3 4 5 6 7 89 10