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Bissiger Wolf vs. Parteichefs: Das waren die Sommergespräche 2012


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Nächstes Jahr will er sich das nicht mehr antun: ORF-Mann Armin Wolf fühlte in den "Sommergesprächen" den Chefs der fünf Parlamentsparteien auf den Zahn - zumindest quotentechnisch ein Erfolg. Platz eins: FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache kam auf 806.000 Zuschauer. Das Gesprächsklima zwischen Wolf und den Parteichefs war mitunter etwas unterkühlt, die inhaltliche Bilanz fällt durchwachsen aus. Ein Rückblick.

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62 Kommentare
 
12

Krone journalismus

ORF hat mit Wolf und seiner gegen alle und jeden gerichteter Wadlbeisserei die Qualität als Nachrichtensender eingebüßt.

der

Profilierungssucht eines mittelmäßigen, angepaßten Journalisten wurde mit diesen Gesprächen wieder einmal genüge getan.
Wer so ein Theater mit subsidiaritäts Politkern aufführt ist entweder ein Showman oder ein Einfachdenker!

Wolf hat die Methoden der Fragerei fortgesetzt,

die schon bei Haider nicht funktioniert hat.
Immer dazwischenquatschen, nicht ausreden lassen und was im ORF Tradition hat: Mit Anschuldigungen auffahren, damit der andere sich gleich einmal verteidigen muß!

0 0

er macht den Journalismus

den die Strachewähler brauchen!

Gast: beschwerer
13.09.2012 22:55
0 1

herr wolf

schaut meist so drein, als habe er den wolf. if you know what i mean...

Gast: E.T.
13.09.2012 21:40
2 0

Mir gefällt der Weg der Medien nicht

Herr Wolf mag ein erstklassiger Journalist sein. Mir persönlich gefällt der Stil der Medien insgesamt nicht. Es wird immer wichtiger, ob die Socken zum Hemd passen, was ein Politiker zum Frühstück isst oder was er in der Sandkiste dachte.

Ich wäre viel mehr daran interessiert, wie es mit Österreich und der EU weitergeht. Was man in Zukunft plant.

Die Nebenschauplätze, die aber offenbar das Wichtigste geworden sind, muten inzwischen wie ein Boulvardmagazin an und ich vermute beinahe, dass man dadurch erstens die Neugier des Volkes besänftigen will, anderen seits aber von den wirklich essentiellen Fragen ablenkt.


Antworten Gast: Scharfkantig
14.09.2012 00:18
1 0

Re: Mir gefällt der Weg der Medien nicht

Stimme Ihnen vollkommen zu.
Sachliche Themen sind bei dieser Art der Politikerstattung fehl am Platz.

Gar ein Auseinandersetzen mit Problemen?- fehlgeschlagen.

Einen öffentlichen Dialog über Zukunftsszenarien diverser Themenstellungen - gibt es nicht.

Stattdessen: Oberflächliche Politikdarstellung die jeglicher Intelligenz entbehrt.

Dies von (wohl eher selbst ernannten) "Qualitätszeitungen."

2 0

in italien hielt sich ein regierungschef einige medienunternehmen

Und in Österreich halten sich einige Medien einen Regierungschef.

Wenn man das Bild so betrachtet...

und die Sendungen so beobachtet, könnte man fast den Eindruck gewinnen, es ist Armin Wolf, der im Wahlkampf steht.

Antworten Gast: Mediaspace
14.09.2012 00:19
1 0

..

Armin Wolf positioniert sich schon für die nächste Wahl... ;-)

Gast: from another point of view
13.09.2012 12:13
0 0

Er hat sich was ´traut!

Wolf war mutig, aber wissend, daß sein Boss anderer Ansicht sein könnte - auch ein wenig zögerlich. Alles in allem wars OK. Für die Zukunft: Wie wärs mit einem elder statesman/stateslady, vielleicht wieder nach Wanderjahren zurück in A als Assistenten oder Moderator selbst? Könnte spannend sein, vor allem würde die Scheu, unangenehme Fragen zu stellen, fallen.

naja

rotgrügschwarzbraunblaugelbkäppchen und der böse wolf?

dem märchenalter bin ich entwachsen und höre/sehe mir da lieber den stephen sackur an ...


Das schlechte Niveau

... der Sommergespräche ist ein weiteres Mosaiksteinchen, das zum schlechten Image der Politiker beiträgt. Ob hier Wolf der Vorwurf zu machen ist, oder den Gaffern die bekommen haben, was sie wollten, ist differenziert zu sehen. Ich hätte mir gewünscht, dass Sachthemen im Vordergrund stehen würden. Ich glaube, Wolf spürt ein wenig, dass er sich prostituiert hat.

Lob für Wolf ist lächerlich

War er bei Bucher noch verhalten und freundlich, ist er bei Glawischnig zum Terminator hochgefahren, hat sie nie ausreden lassen, lächerlich gemacht, trotz Gegenwehr seinen aggressiven Stil nicht geändert. Strache und Spindelegger hat er lieb befragt und deren Stellungnahmen ohne weiteres Hinterfragen akzeptiert. Faymann hat ihn schließlich niedergeredet, er konnte seinen Fragenkatalog gar nicht anbringen.
Für mich hat sich Wolf mit diesen "Sommergesprächen" ein für alle Mal unmöglich gemacht. Er hat es wohl auch selbst bemerkt, da er keine mehr machen will.

Antworten Gast: VerkehrteWelt
12.09.2012 21:31
5 1

Re: Lob für Wolf ist lächerlich

Bucher hat wohl die meisten "Schläg" bekommen, die Glafischnig wurde mit dem Ladybonus geradazu reichlich bedacht. HC und Spindell...er waren ok und Feigmann hat gezeigt, dass er eben das kann was er erlernt hat - nichts!

1 0

...

man kann dem orf viel begruendet vorwerfen zb dass er nicht aufdeckt woher die strategie wolfs, aber er ist trotzdem ein held fuer alle zuseher, fast wie ich als kleiner medienmitarbeiter (der andauernd zensiert wird).

Antworten Gast: DerParteimann
14.09.2012 00:23
0 0

Re: ...

Ja, sie sind der größte Held. Wollen's einen Job "in der Partei"?

- dann haben's ausgesorgt.
Farbe ist eh egal. Hauptsache Partei.

1 1

in inhaltsarmes, ruppiges Streitgespräch zwischen Kanzler und SPÖ-Parteichef Faymann und ORF-Mann Wolf. Die beiden hielten sich gegenseitig Inserate vor die Nase.

dies beweist auch die berechtigte Frage, warum angeblich (laut Karmesinumfage) dem Kanzler mehr Intelligenz zugestanden wurde als Strache bspw, obwohl der BK keineswegs auch nur annähernd so rüber kam, dafür aber jede Minute für sich ausnützen versuchte um sein Ego ins diesmal "gratis" Rampenlicht stellen zu wollen.

Für viele Zuseher ganz klar ein Fall von Freunderlwirtschaft, welch solch einen (unfähigsten) Kanzler aller Zeiten, dank allein der Kronenzeitung in diese Rolle hieven konnte.
Ohne Dichand und wegen seiner zu untersuchenden Werbeinserate, wär der nichts als ein Aktenträger in irgeneinem Amt !

Als Kanzler allerdings völlig überfordert, ungeeignet und fehl am Platz !!!

4 2

Armin Wolf macht(e) das sehr gut!

Die geposteten Beschwerden, er solle das lt. deutschen Sendern tun, haben wenig Ahnung: Den Zuseher sollen also die vorgefertigten Antworten auf vorhersehbare Fragen interessieren? Ein politisch korrektes Ping-Pong-Spiel? Wär mE nur langweilig.

Wolf fragte erfrischend und die Politiker entlarvten sich größtenteil selbst v.a durch das, das sie NICHT sagten. Wolf war geschickt genug, nicht allzuoft nachzuhaken, so blieb die Polit-Aussage das, was sie ist: hot air.

2 make it plain 4 folks around: Fragt man, ob 1+1=2 sei und der Politfuzzi antwortet, nein, drei - so sagt das mehr aus, als wenn man ihn so lange frägt, bis er seine Dummheit selber merkt.

Gast: Wanderer.
12.09.2012 11:16
5 3

Armin Wolf ist schlicht selbstherrlich und schlecht



Wenn ich mit die Interviews mit Spitzenpolitikern in ARD, ZDF oder SWR ansehe, so sind die Fragesteller hart und klar, verschwenden aber nicht endlise Sendezeit mit unsinnigen Fragereien (wie Wolf dies immer tut) und geben dem Befragten auch Zeit für Antworten, statt ständig zu unterbrechen.

Wolf ist schlichtweg schlecht!

Antworten Gast: Gast (Sb Stadt)
12.09.2012 11:59
4 1

Re: Armin Wolf ist schlicht selbstherrlich und schlecht


Richtig, ich finde Wolf auch sehr schwach und eingebildet.

Gast: serenissimus
12.09.2012 09:31
5 2

bei allem Verständnis für die

Befindlichkeiten des Herrn Wolf, er sollte uns solche Sendungen nicht mehr antun. Wir werden ihn verschmerzen. Bei diesen Gesprächen ist er über die oft peinliche Rolle eines Kläffers nicht hinausgekommen, besonders traurig , was er beim letzten Gespräch geboten hat. Eitle Selbstdarsteller gibt es beim ORF wahrlich genug,
ein wenig intellektuell unterfütterte Berichte wären nicht schlecht. Herr Wolf kokettiert ja gerne mit akademischen Ehren, also bitte, wer hält ihn denn ?

Antworten Gast: Gast 1090
12.09.2012 11:17
5 2

Re: bei allem Verständnis für die


Kann ihnen nur voll und ganz zustimmen.
Und mich interessiert die Befindlichkeit des Armin Wolf auch einen feuchten Kericht!

Gast: Holmes P.
12.09.2012 07:55
5 4

Heißer Sommer

Wolf ist brillant, Politiker in ihrer ganzen Erbärmlichkeit vorzuführen. Er hat dabei jenen Aufwand an Vorbereitung gewählt, der nichts dem Zufall überlässt und ihn jede Sekunde des Verhörs gestalten lässt. Selbstmaximierung. Die "entspannte Sommerkulisse" reine Perfidie.

Der ORF sollte für Vorladungen dieser Art ein Abendformat schaffen. Wolf braucht die Bühne und nützt sie. Aber besser öfter und unter dem Jahr.

Für Sommergespräche ist das Format Wolf, für mich wenigstens, eine glatte Themenverfehlung. Ich erwarte mir von Sommergesprächen tatsächlich noch so etwas wie ein Gespräch: kein Verhör, sondern die Ausnahmemöglichkeit, Politiker die Möglichkeit zu geben, Gedanken zu entwickeln, sie aber auch dazu zu bringen, tatsächlich zu den großen bevorstehenden Themen Aussagen zu machen. Das fordert den guten Interviewer aber mehr. Denn erstens redet der Politiker mehr, zweitens nicht immer Vorhersehbares und drittens ist es dann eine weit größere Herausforderung, dennoch fürs Publikum echte Gedanken einzufordern und Stehsätze zu geißeln. Daran scheitern nämlich viele der Kolleg(inn)en Wolfs und lassen es einfach plätschern. Wolf wählt das Format, auf dem er selber auf sicherem Boden ist; ich denke, er hätte auch Anderes drauf. Bin gespannt aufs nächste Jahr.

Antworten Gast: triton
15.09.2012 11:23
0 0

Re: Heißer Sommer

das war brilliant, Karl - Heinz.

Armin Wolf

hat ja noch seine Frau als Stütze bei der Wienerin!MfG

 
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