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Antisemitismus: Flashmob am Wiener Schwedenplatz

12.09.2012 | 18:57 |   (DiePresse.com)

Rund 500 Teilnehmer protestierten am Mittwoch gegen Judenfeindlichkeit. Anlass waren die Beschimpfungen eines Rabbiners durch einen Fußballfan.

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Demonstration gegen Judenfeindlichkeit: Am späten Mittwochnachmittag haben sich trotz Regens rund 500 Menschen am Wiener Schwedenplatz versammelt, um mit einem Flashmob ein Zeichen gegen Antisemitismus zu setzen. Anlass für die Aktion waren die antisemitischen Beschimpfungen eines Rabbiners durch einen Fußballfan, wo der Polizei vorgeworfen wird, nicht eingeschritten zu sein. Weiters kritisiert wurde die mutmaßlich antisemitische Karikatur auf der Facebook-Seite des FP-Bundesparteiobmanns Heinz-Christian Strache.

Die Flashmob-Teilnehmer erhielten grüne oder rosafarbene Zettel mit der Botschaft "Kein Platz für Antisemitismus" und hielten diese anschließend in die Höhe. Zudem wurde diese Botschaft von allen zusammen laut gerufen.

Am Flashmob, der den Titel "Kein Platz für Antisemitismus" trug, waren auch Spitzen der Stadtpolitik beteiligt, darunter Integrationsstadträtin Sandra Frauenberger und Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny (beide SPÖ). "Ich finde diese Initiative toll, weil es darum geht, einmal mehr Haltung zu zeigen", begründete Frauenberger im APA-Gespräch ihre Teilnahme. Und Mailath-Pokorny betonte, dass man im täglichen Leben aufstehen müsse gegen Antisemitismus.

Oskar Deutsch: "Wir werden uns wehren"

Oskar Deutsch, der Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG) kündigte an: "Wir werden uns wehren gegen den Antisemitismus in diesem Land, der leider zunimmt." Er forderte "alle Politiker dieses Landes" auf, dagegen anzukämpfen. Auch die grünen Gemeinderatsmandatare Birgit Hebein und Senol Akkilic, Oberrabbiner Paul Chaim Eisenberg und die Direktorin des Jüdischen Museums in Wien, Danielle Spera, zählten zu den Teilnehmern.

Der Flashmob wurde von der Plattform "Jetzt Zeichen setzen!" initiiert, deren Koordinator Nikolaus Kunrath von den Wiener Grünen ist. Seinen Schätzungen zufolge haben trotz des schlechten Wetters rund 500 Personen an der Aktion teilgenommen. Er ist überzeugt, dass der Flashmob Wirkung zeigen wird: "Ich glaube grundsätzlich daran, dass Aktionen auf der Straße Veränderungen schaffen" - etwa, dass Leute in den Tagen danach darüber reden bzw. sich mit dem Thema auseinandersetzen.

(APA)

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26 Kommentare
 
12

Na super

ganze 500 Leute, das ist ein Zeichen, aber was für eines aber auch

mir schaudert

Gast: sdfsdf
13.09.2012 10:58
5 0

Ist die behauptete Beschimpfung denn schon bewiesen?


Gast: srdan.muslimovic
13.09.2012 09:19
4 0

hoffentlich

ich hoffe,es sind auch griechische fussbalfans dabei.der neonazi war ja ein grieche....

Gast: ZARA
13.09.2012 07:57
1 12

Sicher waren viele Freiheitliche enttäuscht......

die glauebn nämlich, dass ein "Flashmob" was mit "Flaschen" zu tun hat nämlich deren organisierte Entleerung!
Pech auch!
"Bierzelt" heißt das noch immer und nicht "Flashmob".

Antworten Gast: Papa Schlumpf
13.09.2012 09:10
1 0

Re: Sicher waren viele Freiheitliche enttäuscht......

Nö!
Das stimmt gar nicht!
Sie stellen die Freiheitlichen immer alsdie Dummen dar.
Dabei wissen die doch alle, dass ein "Fleshmob" eine Einladung zum Leberkäsessen ist!
Tsts.............

Humpf!

"Anlass für die Aktion waren die antisemitischen Beschimpfungen eines Rabbiners durch einen Fußballfan, wo der Polizei vorgeworfen wird, nicht eingeschritten zu sein."

OHNE weiteren Kommentar...

Na dann...

"Ich glaube grundsätzlich daran, dass Aktionen auf der Straße Veränderungen schaffen"
- mhm, ich merke schon, wie die Welt durch diese Aktion deutlich besser geworden ist...

Gast: Wasserlaeufer
13.09.2012 01:33
15 1

Politik wolle er

sich nicht vom Strassen-Mob diktieren lassen,
soll der Bruno Kreisky einmal gesagt haben.

Antworten Gast: Wassy 667
13.09.2012 10:27
1 0

Re: Politik wolle er . . .

. . . sich nicht vom Strassen-Mob diktieren lassen, soll der Bruno Kreisky einmal gesagt haben.

Er war eben ein Politiker mit Charakter.

10 0

Gibt es so einen Flashmob ...

auch gegen den Raketen Mord von einem irre geleiteten Mob am US Botschafter in einem Land des arabischen Frühlings???
Wo sind die Lichterketten gegen solche Taten ?

Antworten Gast: ido
13.09.2012 10:13
0 1

Re: Gibt es so einen Flashmob ...

Wenn dir sowas fehlt kannst du es gerne organisieren. Die Frage nach der Sinnhaftigkeit sowas in Ö zu machen bleibt aber. Die Frage die sich hingegen auftut, ist allerdings, was du mit diesem Kommentar erreichen willst. Darf man in deiner Welt nur dann einen Flashmob organisieren, wenn man gleichzeitig einen Flashmob für/gegen alles andere organisiert?

Ich tippe bei deinem Posting eher auf blindes, zielloses, in die Luft schlagen...

20 16

Wir werden uns wehren?

Mh, klingt etwas beängstigend. Der Stil der hier angewendet wird erinnert mich eher an Türkische Zuwanderer, die immer gleich in große Gruppen auftreten.

Da werden Einzelfälle herangezogen und auf ganz Österreich projektiert. Sinnvoll?

Ich meine, wenn ich morgen abrupt bremsen muss, muss ich dann auch als Zeichen gegen gefährliche Straßenteilnehmer mich im Regen hinstellen? Schon eine sehr komische Auffassung diese Gruppe.

Re: Wir werden uns wehren?

ihre metapher ist mangelhaft und lässt sich nicht auf die im artikel beschriebene situation anwenden.

wenn sie morgen früh abrupt abbremsen müssen, dann lässt ihre konstruktion nämlich ebenso zu, dass sie selbst der gefährliche strassenverkehrsteilnehmer sind (zB zu schnell gefahren). umgemünzt auf den artikel würde das bedeuten, dass sie darauf hinaus wollen, dass die IKS selbst für den antisemitismus des fussballfans bzw für straches facebookcartoon verantwortlich sei, was allerdings entweder lächerlich unwahrscheilich oder überhaupt nicht ratioal argumentierbar wäre.
in beiden fällen jedoch wäre es so, dass man ihnen entweder den vorwurf eines mangelhaften realitätssinnes oder des antisemitismus machen könnte, da sie ja entweder eine, ihnen nicht als solche bewusste, vollkommen abstruse theorie oder bewusst eine offensichtlich falsche tatsache veröffentlichen, beides möglicherweise mit dem ziel die IKS in verruf zu bringen.

da ich bei ihnen allerdings weder das eine noch das andere für den fall halte, bleibt nur möglichkeit, dass sie einfach ihre metapher unklug gewählt haben.

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jetzt noch zu ihrer ersten aussage:
das war eine friedliche kleinstdemonstration, die ein zeichen gegen diskriminierung setzen wollte, und sie fühlen sich davon bedoht? ernsthaft?
im übrigen würde ich gerne wissen, welche großen gruppen türkischer zuwanderer sie meinen (allein diese aussage von ihnen ist übrigens schon so undifferenziert, dass sie nur lächerlich ist).

Re: Re: Wir werden uns wehren?

Zitat: "dass sie selbst der gefährliche strassenverkehrsteilnehmer sind"

Tja, dass hat man nach jahrelangem Medien Konsum erreicht, dass Leute die offenbar kein Auto fahren (weil zu umweltschädlich) automatisch den Autofahrer für jede Situation die Schuld geben. Wenn ein Jugendlicher sich entscheidet - ah da laufe ich doch noch schnell rüber - komme was wolle: Natürlich ist der Autofahrer schuld. Der Fußgänger der eine Gefährliche Situation provoziert, dem trifft ja keine Schuld! Nein - der nicht. Da sind 30 km h natürlich unverantwortlich schnell.

Er könnte ja alle 2m stehenbleiben und schauen ob eh niemand in der nähe ist, oder wie?

Oder ein Reh, dass einem von der Böschung springt: Der Autofahrer ist schuld!

Wer aber hier schon so Realitätsfern argumentiert, was erwartet uns dann erst wenn es um Gesellschaftliche Fragen geht?

Zitat: "beides möglicherweise mit dem ziel die IKS in verruf zu bringen. da ich bei ihnen allerdings weder das eine noch das andere für den fall halte"

Da schreiben Sie einen Roman mit einer These, was sie dann eh selbst nicht für möglich halten. Wissen Sie was, ich schreibe jetzt ein Buch über: So schützen wir uns vor Atomkraftwerken. In der letzte Zeile schreibe ich: Ja schön wäre es wenn es das gäbe, halte ich aber eh für unmöglich. So nach dem Motto: Aha, selbst schuld wenn ihr daran glaubt. Das ist zumindest einmal ehrlich das man zugibt jemand hinters Licht zu führen.

Re: Re: Re: Wir werden uns wehren?

sie haben wirklich überhaupt nichts verstanden! respekt!

5 2

Re: Re: Wir werden uns wehren?

I LIKE YOU. I LOVE YOUR POSTING and YOUR WRITING STYLE.

WE NEED MORE PEOPLE WITH YOU!!! YEAH!!!

Gast: magistratler
12.09.2012 21:49
2 1

naja

dem Stadtrat Mailath-Pokorny nehme ich das mit der "Haltung" wirklich ab.
alle anderen sollten betreten schweigen

Antworten Gast: @magistratler
12.09.2012 22:34
14 0

Re: naja

Baja, MP ist auch ien Parteigünstling.

Bekanntlicherweise kam MP durch seinen Vater in die SPÖ-Kreise;
er war ja Abgeordneter oder hoher POlitiker.

Bei den Roten ists so wie im Adel - gehörst dazu wirst was,
alle anderen sollen sich draussen anstellen...

Gilt für UHBP (Der durch VErwandte seiner Ehefrau eingeschleust wurde), genauso wie fürs Frl. Rudas oder eben auch MP)!

Vitamin B muss man haben, dann kann man heucheln...

Keinre bei den Roten ist aufgrund seiner aussergewöhnlichen Leistungen etwas geworden; der Bgm. ist da noch einer der unverdächtigsten weil er aus einer bürgerlichen Umgebung kommt.

Re: Re: naja

na ja,wenn sie den dr. Mailath als Günstling bezeichnen, was ist dann die bos dato mir unbekanntgebliebene stadträtin Frauenberger?

Gast: b745
12.09.2012 21:12
8 1

wer war das nochmal der dieses hetzerische video im stile eines antisemiten gedreht hat

der kam doch aus israel wo bleibt da der aufschrei das hat menschen das leben gekostet und wird wahrscheinlich noch viele kosten

Re: wer war das nochmal der dieses hetzerische video im stile eines antisemiten gedreht hat

fieberschub?

Gast: ROTFRONT
12.09.2012 20:21
0 14

Da war dann sicher kein Blauer weit und breit

und das nicht nur, weil grad kein Bierzelt herumstand.........

14 1

Re: Da war dann sicher kein Blauer weit und breit

Eigentlich hätte die Demo nach Deutschland gehört. Das war ja ein Deutscher, der den Rabbiner beschimpft hatte. Es ist lediglich in Wien passiert. Der ist wohl längst daheim.

Antworten Antworten Gast: ido
13.09.2012 10:15
0 0

Re: Re: Da war dann sicher kein Blauer weit und breit

Es geht darum das die Polizei (österreichisch) das bewusst ignoriert hat.

Re: Re: Re: Da war dann sicher kein Blauer weit und breit

aber auch nur angeblich

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Re: Re: Re: Da war dann sicher kein Blauer weit und breit

Wurde die Darstellung des Rabbiners eigentlich schon verifiziert? Der Polizist hatte ja angeblich gesagt, dass das anders als von ihm geschildert abgelaufen sein soll.

 
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