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Marokkaner-Plakate: FPÖ-Kandidat tritt aus Partei aus

14.09.2012 | 10:34 |   (DiePresse.com)

Die Staatsanwaltschaft hat gegen den ehemaligen Spitzenkandidaten der Innsbrucker FPÖ, August Penz, Anklage wegen Verhetzung erhoben. Er nimmt nun seinen Hut: "Ich trage das nicht mehr mit."

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In der Fernsehsendung „Tirol heute" hat der frühere FPÖ-Spitzenkandidat der Innsbrucker Gemeinderatswahl, August Penz, am Donnerstagabend seinen Austritt aus der FPÖ erklärt. Der Grund: Entwicklungen der vergangenen Zeit hätten das Fass zum Überlaufen gebracht. „In der letzten Zeit hat es Entwicklungen in der Partei gegeben und ich habe mir gesagt: Das trage ich nicht mehr mit."

Hintergrund sind Wahlplakate mit dem Slogan „Heimatliebe statt Marokkaner-Diebe", die im Wahlkampf für Aufregung gesorgt hatten. Penz wird vorgeworfen, mit den Plakaten „Marokkaner in einer die Menschenwürde verletzenden Weise beschimpft und verächtlich gemacht zu haben", erklärte Hansjörg Mayr, Sprecher der Staatsanwaltschaft Innsbruck. Immerhin habe der ehemals blaue Politiker damit einer „ganzen Volksgruppe unterstellt, kriminell zu sein."

Am Donnerstag erhob die Staatsanwaltschaft daher Anklage gegen den Ex-Politiker wegen Verhetzung. 

"Slogan kam von Partei"

Im Interview mit „Tirol heute" betonte Penz, dass der umstrittene Slogan nicht von ihm, sondern von der Partei stamme. Er habe diesen Spruch abgelehnt und diese „unmöglichen Plakate" auf eigene Kosten sofort entfernen lassen. Zudem habe er sich umgehend beim marokkanischen Königshaus entschuldigt und nach der Gemeinderatswahl auf sein Mandat verzichtet. 

Die nun erhobene Anklage gegen ihn habe ihn daher „überrascht", so Penz. Sein Anwalt, Hermann Holzmann, strebe eine Diversion an.

Tiroler FPÖ von Penz "enttäuscht"

 

Während sich FPÖ-Chef Heinz Christian Strache über die Anklage-Erhebung empörte, zeigte sich der freiheitliche Landesparteiobmann von Tirol, Gerald Hauser, am Freitag "menschlich enttäuscht" von Penz. "Der einzige Fehler, den man uns vorwerfen kann, ist, dass wir Herrn Penz aufgestellt haben", meinte er in einer Aussendung. Weiters betonte er, dass mit den Plakaten "nie eine ganze Volksgruppe gemeint" war.

Penz tue, "indem er uns anpatzt", nichts anderes, als das Geschäft seiner politischen Gegner zu erledigen, führte Hauser aus. "Wir haben das Recht und die Pflicht, auf Missstände hinzuweisen", erklärt er. Penz hätte bei der Innsbrucker Gemeinderatswahl merken müssen, dass die FPÖ immer hinter ihm gestanden sei und stets Verständnis für ihn gehabt habe.

Verhetzung - § 283 StGB

(1) Wer öffentlich auf eine Weise, die geeignet ist, die öffentliche Ordnung zu gefährden, oder wer für eine breite Öffentlichkeit wahrnehmbar zu Gewalt gegen eine Kirche oder Religionsgesellschaft oder eine andere nach den Kriterien der Rasse, der Hautfarbe, der Sprache, der Religion oder Weltanschauung, der Staatsangehörigkeit, der Abstammung oder nationalen oder ethnischen Herkunft, des Geschlechts, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Ausrichtung definierte Gruppe von Personen oder gegen ein Mitglied einer solchen Gruppe ausdrücklich wegen dessen Zugehörigkeit zu dieser Gruppe auffordert oder aufreizt, ist mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren zu bestrafen.

(2) Ebenso ist zu bestrafen, wer für eine breite Öffentlichkeit wahrnehmbar gegen eine in Abs. 1 bezeichnete Gruppe hetzt oder sie in einer die Menschenwürde verletzenden Weise beschimpft und dadurch verächtlich zu machen sucht.

(Red.)

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228 Kommentare
 
1 2 3 4 56

Re: Re: Re: hoffentlich hat der hetzer richtige umsatzeinbußen

Das Satzfragment "Ich habe nix gegen Ausländer, aber..." ist für sich genommen kein Problem. Es kommt darauf an wie der Satz weiter geht.

"Ich habe nix gegen Ausländer, aber die Marokkaner sind alles Diebe und gehören ausnahmslos abgeschoben."

"Ich habe nix gegen Ausländer, aber wir haben laut der Kriminalstatistik einen besonders hohen Anteil marokkanischer Diebe und die Politik sollte sich doch einmal anschauen, woran das liegt und was man dagegen tun kann."

Gewaltiger Unterschied.
Wenn Sie rassistische Äußerungen oder gar Äußerungen die man rassistisch verstehen könnte unter Strafe stellen wird der Rassismus auch nicht weniger. Er wird nur besser versteckt.

Verallgemeinerte Pauschalurteile sollte man vermeiden, indem man die Menschen beim kritischen Denken unterstützt, nicht indem man sie mit staatlichen Strafen bedroht.

Antworten Gast: prof. drahdiwaberl
13.09.2012 12:56
8 0

Re: hoffentlich hat der hetzer richtige umsatzeinbußen

dort, wo andere nie einen fuß hineinsetzen würden, lässt man dich dafür nicht raus.

17 0

Re: hoffentlich hat der hetzer richtige umsatzeinbußen

Ich denke, das Hotel wird stärker gebucht sein als vorher. Wenn jeder FPÖ-Anhänger, wenn er in Innsbruck übernachtet, sein Hotel eher bevorzugt als andere ist er ausgebucht bis zum Jüngsten Tag.

Antworten Antworten Gast: geffe
13.09.2012 13:26
0 13

Re: Re: hoffentlich hat der hetzer richtige umsatzeinbußen

dann handelt es sich höchstens um geschäftsreisen, weil der durchschnittliche fpö wähler schafft sich lieber einen 150cm flachbildfernseher an, als urlaub zu machen.

achtung..sarkastische hetze mit margnialem warheitsgehalt

Der Gesetzestext zum Nachlesen

§ 283 StGB Verhetzung

Gesetzestext (Berücksichtigter Stand der Gesetzgebung: 1. September 2012)
(1) Wer öffentlich auf eine Weise, die geeignet ist, die öffentliche Ordnung zu gefährden, oder wer für eine breite Öffentlichkeit wahrnehmbar zu Gewalt gegen eine Kirche oder Religionsgesellschaft oder eine andere nach den Kriterien der Rasse, der Hautfarbe, der Sprache, der Religion oder Weltanschauung, der Staatsangehörigkeit, der Abstammung oder nationalen oder ethnischen Herkunft, des Geschlechts, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Ausrichtung definierte Gruppe von Personen oder gegen ein Mitglied einer solchen Gruppe ausdrücklich wegen dessen Zugehörigkeit zu dieser Gruppe auffordert oder aufreizt, ist mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren zu bestrafen.

(2) Ebenso ist zu bestrafen, wer für eine breite Öffentlichkeit wahrnehmbar gegen eine in Abs. 1 bezeichnete Gruppe hetzt oder sie in einer die Menschenwürde verletzenden Weise beschimpft und dadurch verächtlich zu machen sucht.

Re: Der Gesetzestext zum Nachlesen

Die EU Sanktionen vor einigen Jahren erfüllen Absatz 2 von Par. 283 StgB vollkommen. Dementsprechend ist gegen sämtliche Vertreter von SPÖ u. Grüne sofort Anklage zu erheben, bevor die Sache verjährt. Schüsse könne bekanntlich auch nach hinten losgehen.

0 2

Re: Der Gesetzestext zum Nachlesen

Die zwei , die "mit stimme dem nicht zu " gevotet haben ,ausfinding machen und anzeigen . Sofort und ohne Nachsicht .
Wehret den Anfaengen .

16 0

Re: Der Gesetzestext zum Nachlesen

Hätten Sie das doch hervorgeholt, als der Rest der EU gegen Österreich gehetzt hatte im Jahr 2000.

Antworten Antworten Gast: umberto12
13.09.2012 13:28
0 12

Re: Re: Der Gesetzestext zum Nachlesen

recht ist wohl nicht Ihre stärke.

0 1

Re: Re: Re: Der Gesetzestext zum Nachlesen

Und auch diese fuenf , ausfindig machen . Anzeigen . Keep an eye on these guys !

Gast: Besucher
13.09.2012 12:06
4 18

Gast

Ganz ehrlich, solch ein Plakat ist unterste Schublade und die Verantwortlichen gehören des Amtes enthoben. So ein Plakat ist Volksverhetzung aufs feinste.

0 1

Anzeigen

Diese 12 ebenso.

Vilimsky inferior

"berechtigte und mit Zahlen fundierte Kritik an Fehlentwicklungen im Ausländer- und Asylbereich".

aha, dass soll heimatliebe statt marokkanerdiebe bedeuten? wenn er das nicht gesagt hätte, hätte ich das so nicht verstanden…

Gast: Die Klage ist Wasser für die Mühlen des Landes...
13.09.2012 11:48
16 1

Es gibt keine Probleme, weder hier noch Weltweit wo!



Wie ein kleines Kind, das Watschen austeilt und ....

... dann beleidigt petzen geht, wenn jemand sich wehrt. So kommt mir Vilimskys beleidigtes Jammern vor.

Also wenn die schon in der allertiefsten Schublade wühlen, dann bitte nicht so entsetzlich wehleidig sein!!


Gast: Toni Mayr
13.09.2012 10:54
23 3

Bitte:

Nach Innsbruck kommen, Bahnhof, Bozner Platz, Stadtpark etc. besuchen; wenn man Mut hat nach Einruck der Dunkelheit. Und dann noch was Nettes über die Marokkaner-Szene sagen. Wenn man noch kann......

2 3

Re: Bitte:

Fahre sehr oft nach Tirol und habe am Bahnhof nur ein negatives Erlebnis gehabt.. Da wurde ich von einem angetrunkenen Tiroler angepöbelt. (weil ich ihm nicht im tiroler Dialekt geantwortet habe)

Antworten Antworten Gast: Toni Mayr
13.09.2012 14:38
2 1

Re: Re: Bitte:

Anpöbeln durch heimische Betrunkene ist mir auf jedem Bahnhof einer Landeshauptstadt schon passiert. Ist ein kleiner Unterschied zum Thema.

Re: Bitte:

die blaue logik. "ich habe marokkaner-diebe gesehen, also sind alle marokkaner diebe"

Gast: Sunac
13.09.2012 10:47
20 5

Gummiparagraph

Strenggenommen dürfte man danach nichts mehr Abqualifizierendes über "die" Beamten, "die" Lehrer, "die" Staatsanwälte, "die" Politiker, "die" Deutschen, "die" Musikantenstadler usw. sagen, denn meist sind bei solchen Äußerungen nur einige und selten alle gemeint und daher weiß im Umgangsjargon jeder, dass nur jene gemeint sind, auf die die Aussage tatsächlich zutrifft.

Solche Aussagen sollten also nicht zum Spielball von dem einem oder anderen Staatsjuristen werden, der nach Belieben das eine als Meinungsfreiheit und das andere als Hetze qualifiziert.

Re: Gummiparagraph

und was spricht dagegen nicht mehr über "die" leherInnen, "die" beamtInnen verallgemeinernd zu schimpfen?

Re: Gummiparagraph

die von ihnen genannten berufsgruppen sind vom begriff der volksverhetzung nicht betroffen!

es geht um religionen, rassen, völker, etc., nicht um berufe!

netter versuch zu verhamlosen.

Antworten Antworten Gast: Hurz IV
13.09.2012 12:54
3 0

Re: Re: Gummiparagraph

Ja, Staende und Klassen sind witzigerweise ausgenommen. Sonst haette die SPOe ja nicht viel zu lachen.

Antworten Gast: asu
13.09.2012 11:58
5 5

Re: Gummiparagraph

die österreicher sind pädophile kinderschänder....weil --> prikopil und fritzl

fänden Sie das fair?
jeder verallgemeinerung ist unfair, egal ob es sich um deutsch, chinesen, fußballer, musiker, politiker, ...

9 0

Re: Re: Gummiparagraph

Es ist ja gerade ein Buch erschienen, das genau das nachweisen will. In Verbindung mit Fritzl. Das ist selbstverständlihc kein Problem, das geht auch nur gegen Österreicher.

Antworten Antworten Antworten Gast: asu
13.09.2012 13:30
0 4

Re: Re: Re: Gummiparagraph

dann überlegen Sie mal wie Sie behandelt werden möchten, und wie Sie andere menschen behandeln

"Dann darf man ja niemanden mehr beschimpfen?"

Bingo!
Wer eine halbwegs ordentliche Kinderstube genossen und sich darüberhinaus nicht zu einem kompletten A.... entwickelt hat, sollte auch ohne pauschal diffamierende Aussagen durchs Leben kommen.

Traurig nur, dass die Instanz, die solche Phrasen abstraft nicht der Wähler ist, sondern die Justiz.

Antworten Antworten Gast: Gummientchen
13.09.2012 13:02
2 1

Re: "Dann darf man ja niemanden mehr beschimpfen?"

Aber die Politiker machen es uns doch vor. Und die haben immer recht!

Re: Gummiparagraph


Mit diesem und ähnlichen Gesetzen wird die Demokratie und die Meinungsfreiheit ausgehebelt!

Nur eine andere Form des realen Sozialismus!


Antworten Antworten Gast: TheDude
13.09.2012 11:40
2 6

Re: Re: Gummiparagraph

Also echt!

Die wollen uns Pauschalurteile und Verallgemeinerungen nehmen?!

Das ist der offensichtliche Versuch der linken Verschwörung, die Rechten in ihrer Kernkompetenz einzuschränken. Wir leben in einer furchtbaren linksradikalen Diktatur!

Antworten Gast: TheDude
13.09.2012 11:03
4 9

Re: Gummiparagraph

Sind die Leute die plakative Verallgemeinerungen und Pauschalurteile verbreiten wirklich so schützenswert?


Gast: sspre
13.09.2012 10:40
1 15

Wieso Diversion?

Damit gesteht er seine Schuld doch indirekt ein.

Das muss ein glatter FREISPRUCH werden!

auf eigene Kosten sofort entfernen habe lassen ... beim marokkanischen Königshaus entschuldigt ... wenige Wochen nach der Gemeinderatswahl auf sein Mandat verzichtet ...

Aber mit so einem "Rückgrat" wird das nichts.

Antworten Gast: in spe
13.09.2012 12:08
3 3

Re: Wieso Diversion?

mit so einem rückgrat hat er in der fpö nichts verloren

Gast: Bergbauer
13.09.2012 10:40
4 17

Nehme an hier wird hart duchgegriffen

Dennoch ist Ruf Österreichs für immer zerstört.

Antworten Gast: Bauernschaft
13.09.2012 10:52
6 12

Der Ruf der FPÖ BZÖ ist für IMMER zersört


Gast: fj
13.09.2012 10:37
6 11

Penz habe eine "berechtigte und mit Zahlen fundierte Kritik an Fehlentwicklungen im Ausländer- und Asylbereich" ausgedrückt.

diese zahlen muss mir herr vilimsky mal zeigen...auf den plakaten waren jedenfalls keine vorhanden.
aber ist doch standard, dass sich die fp wieder ins verfolgten-eck stellt.

Gast: Kraml V
13.09.2012 10:35
23 4

Je näher die Wahl, desto härter wird die Schlacht

Da wird auf alle Seiten angezeigt, denunziert, verleumdet, ...
Die Angst vor der FPÖ muss riesig sein!

3 0

Re: Je näher die Wahl, desto härter wird die Schlacht

Ja, ich denke die Wahlen werden vorgezogen und jetzt müssen noch alle rechtzeitig aus dem Verkehr gezogen werden.

Antworten Gast: soziologisch betrachtet
13.09.2012 12:18
1 3

Re: Je näher die Wahl, desto härter wird die Schlacht

Wer will schon dass Betrüger etwas zu sagen haben. Jene die es nicht schafften andere abzuzocken oder mit zurechtweisung nicht klar kommen, wählen FPÖ

Re: Je näher die Wahl, desto härter wird die Schlacht

… oder verhetzt.

Antworten Antworten Gast: eindeutig
13.09.2012 12:22
0 5

Re: Re: Je näher die Wahl, desto härter wird die Schlacht

und die GESCHEITEN wählen NICHT FPÖ

Antworten Gast: TheDude
13.09.2012 11:48
1 4

Re: Je näher die Wahl, desto härter wird die Schlacht

Zu Recht!

Das wäre der Untergang Österreichs.

Korruption, Stimmen um jeden Preis (aber ohne realistische, durch Zahlen und Fakten gestützten Inhalte), populistische Hetze, und ein fragwürdiger Umgang mit ehrlicher Kritik (alles TEil der linken Verschwörung!).

Jeder, der diese Partei wählt, braucht einen Sachwalter und einen Blindenhund!

14 5

Wo ist...

...auf dem Plakat eine Aufforderung zur Gewalt?

Und eine "Beschimpfung" oder "Verächtlichmachung" von Dieben (auch solcher marokkanischer Herkunft) wird ja wohl noch erlaubt sein in unserem Land! Es werden ja nur die marokkanischen Diebe und nicht die anderen Marokkaner genannt, die sich ordentlich benehmen!

Antworten Gast: nereiren
13.09.2012 11:49
1 4

eigentlich kann er sich nur auf Dummheit berufen..

.. denn keiner, der das Plakat ohne Hintergrundinfo lesen würde, würde es verstehen, weil das mit deutscher Sprache ja nix zu tun hat.

Aber solche Leser gibt's halt nicht, sowohl FP-Wähler als auch Gegner haben das Plakat interpretieren können.

Und schließlich war er ja Bürgermeisterkandidat, der sich um diese Machtposition beworben hat, um wörtlich seinen "Plan für Innsbruck" umzusetzen - und damit verbunden ist eben die Aufforderung, ihn dabei zu unterstützen

Gast: TheDude
13.09.2012 10:32
8 9

Plan für Kärnten:

Demokratie verwehren
statt die Rechte der Bürger zu ehren

Qualen
statt Wahlen

Bevölkerung foppen
statt Korruption zu stoppen

Machterhalt
statt Staatsanwalt

Inzestverein
statt die Macht zu teilen

Österreich bestehlen
statt arbeiten zu gehen

Korrupte Politiker
statt besorgte Kritiker

Gast: questio
13.09.2012 10:29
5 2

ja, sowas mag die Staatsanwaltschaft gar nicht, das hätte sich der FPÖler gut überlegen und differenzierter darstellen müssen

Interessant wird sein bzw ist, wie die Staatsanwaltschaft die vielfachen Äußerungen über die FPÖ bewertet, ob das dann auch "Verhetzung" ist und angeklagt wird, wenn man sie als Nazis, brauner Sumpf und viele anderen Diffamierungen durch politische Gegner bzw. in öffentlichen Foren bezeichnet. Denn selbst wenn es einzelne gäbe, auf die diverse Vorwürfe zutreffen (was durchaus sein mag) wäre diese eine Verhetzung oder Verächtlichmachung einer ganzen Partei, Gruppe, Gesinnungs- bzw. Weltanschauungsgemeinschaft. Wo zudem erschwerend hinzukommt, dass man anders als auf Wahlplakaten diese Vorwürfe nicht "plakativ" darstellen muss. Jedenfalls eigenartig, dass die FPÖ selbst hier keine juristischen Maßnahmen ergreift (was auf einem, wenn auch meist niedrigeren Level, auch für andere Parteien gilt).

Oder ist das österr. Rechtssystem auch hier wieder "flexibel", wenn es opportun ist, ist ein und dasselbe Fakt "Verhetzung" und das andermal "Meinungsfreiheit"?


Re: ja, sowas mag die Staatsanwaltschaft gar nicht, das hätte sich der FPÖler gut überlegen und differenzierter darstellen müssen

also wenn es um beschimpfungen geht, dann sind da die rechten und deren anhänger sicherlich nicht die zimperlichsten. jeder andersdenkende wird beschimpft und das oft weit unter der gürtellinie.

Frage

Wie ist das mit Politikern welche Schritte setzen, die geeignet sind durch völlig fehlgeleitete Zuwanderung die öffentliche Ordnung zu gefährden ?

Re: Frage

na dann müssen sie einmal beweisen, dass es anders besser gewesen wäre… aber das ist ja nicht möglich, daher bleibt es nur eine behauptung, eine meinung... so what?

4 12

Wie heißt noch einmal sein Hotel?

.... Nicht dass ich dort irrtümlich einmal absteige!

Re: Wie heißt noch einmal sein Hotel?

wenn unsicher, dann googlen!

 
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