Nach Naturfreunden und der Arbeitsorganisation für Sport und Körperkultur (ASKÖ) kündigt auch der Arbeiter-Samariter-Bund seinen Rückzug an: Die Rettungsorganisation wird beim SPÖ-Bundesparteitag am 13. Oktober auf ihr Gastdelegiertenrecht verzichten. Anders als ASKÖ oder die Naturfreunde sei man aber schon bisher nicht im Parteistatut verankert gewesen und daher auch keine Nebenorganisation der SPÖ, so Bundesgeschäftsführer Reinhard Hundsmüller.
Auch beim ASBÖ wird das Ende Juni beschlossene Transparenzgesetz und die damit verbundene Spendenoffenlegung als Grund angeführt. Der ASBÖ sei ja eine Spenden sammelnde Organisation, und viele Personen wollten an Parteien nicht spenden, so Hundsmüller.
Man habe in der Vergangenheit immer wieder erklären müssen, dass der ASBÖ keine Partei sei. Darüber hinaus unterliege man auch dem Parteienspendengesetz - mit dem Verzicht auf das Gastdelegiertenrecht habe man nun noch einmal für Klarstellung gesorgt, erklärte Hundsmüller. Man halte man aber an den grundsätzlichen Werten der Sozialdemokratie fest.
Kinderfreunde bleiben Vorfeldorganisation
Die Österreichischen Kinderfreunde bleiben hingegen - anders als von den "Vorarlberger Nachrichten" berichtet - eine Vorfeldorganisation der SPÖ. Der Bundesvorstand habe bereits im Juni beschlossen, dass der Status unangetastet bleibe, heißt es in einer Stellungnahme.
(APA/Red.)
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