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Wehrpflichtdebatte: Befehlsverweigerung

15.09.2012 | 18:05 |  von Karl Ettinger und Ulrike Weiser (Die Presse)

Vor der Volksbefragung über Wehrpflicht und Berufsheer muss die SPÖ die eigenen Funktionäre überzeugen. Doch durch die Partei geht ein Riss. Auch die ÖVP ist weniger geschlossen, als es scheint.

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Zuerst war Schwarz an der Reihe, nun Rot: Nur wenige Tage nach der ÖVP-Klubklausur in Saalfelden werden nun morgen, Montag, die SPÖ-Abgeordneten im koalitionsinternen Stellungskrieg um das Bundesheer bei ihrer Klubtagung „aufmunitioniert“. Denn auch wenn die SPÖ die neue ÖGB-Zentrale in Wien-Leopoldstadt als Ort gewählt hat, werden die Forderungen nach Vermögenssteuern von der Befehlsausgabe der SPÖ zum Heer übertönt.

Fixpunkte sind ein Auftritt von Verteidigungsminister Norbert Darabos, der über das Berufsheer referieren wird, und von Sozialminister Rudolf Hundstorfer – Thema: das Soziale Jahr als Zivildienst-Ersatz. Denn Darabos muss in der Partei noch einiges an Überzeugungsarbeit leisten, wobei der Heeresminister mit einem Handicap in die Debatte startet. Immerhin war für ihn die Wehrpflicht einst „in Stein gemeißelt“, ehe der Wiener Bürgermeister via „Kronen Zeitung“ vor der Wiener Gemeinderatswahl 2010 zur Kehrtwende blies. Ein Faktum, das ihm die skeptischen Genossen gerne unter die Nase reiben.

Beim prominentesten Gegner in den eigenen Reihen wird Darabos mit seinen Argumenten denn auch scheitern: Heinz Fischer, Bundespräsident und damit Oberbefehlshaber des Bundesheeres, hat sich zwar über eine Volksbefragung erfreut gezeigt, aber seine positive Haltung zur Wehrpflicht nicht geändert. Eine „Stimmempfehlung“ will er nicht abgeben. Schon im Vorjahr hatte er sich gegen Darabos und hinter den vom Verteidigungsminister abgesetzten Generalstabschef Edmund Entacher, einen erklärten Befürworter der Wehrpflicht, gestellt. Inzwischen ist Entacher wieder im Amt und nervt seinen Ressortchef mit Vorbehalten gegen das Berufsheer.

Auch SPÖ-Wehrsprecher Stefan Prähauser macht Darabos mit seinem Bekenntnis nicht glücklich: „Zum gegebenen Zeitpunkt bin ich ein Befürworter der allgemeinen Wehrpflicht.“ Damit sitzt ein deklarierter Gegner im eigenen SPÖ-Klub, auch wenn Prähauser erst nach der Klubtagung kundtun möchte, wie er bei der Volksbefragung am 20. Jänner abstimmen wird.

Andere rote Mandatare im Parlamentsklub sind froh, dass sie im Konflikt um Wehrpflicht oder Berufsheer in der SPÖ nicht an vorderster (medialer) Front stehen. Denn so wirklich überzeugt sind sie von einem Wechsel zum Berufsheer nicht. Bei altgedienten Genossen sitzen die Vorbehalte aus der Zwischenkriegszeit tief. Die SPÖ-Bundesparteizentrale weiß, dass die Meinungen zum Volksbefragungsthema nicht entlang der Parteigrenzen verlaufen. Bundeskanzler Werner Faymann und seine SPÖ-Statthalter sind bemüht, die Differenzen als Zeichen von parteiinterner Meinungsfreiheit vor der Volksbefragung positiv zu interpretieren.

Steirische Kritik. Vor allem mancher Landespolitiker führt ein Eigenleben. Allen voran der steirische SPÖ-Landeshauptmann Franz Voves. Erst am Donnerstag knöpfte er sich beide Regierungsparteien in Wien vor: Ihm fehle die Debatte darüber, wie künftige Strategien und EU-Anforderungen in der Sicherheitspolitik und für das Bundesheer in den nächsten zwanzig Jahren aussehen. Und: Das Thema Wehrpflicht, Zivildienst und Sicherheitspolitik eigne sich einfach nicht „für Ja-Nein-Fragen“. Andere Landeschefs warten ab: Sepp Leitner, Chef der immer noch großen roten SPÖ-Landesorganisation in Niederösterreich, will sich vorerst nicht festlegen. Er warte noch die genauen Konzepte ab.

Kein System für die Ewigkeit. Und wie sieht es bei der ÖVP aus? Nach dem Vorpreschen von Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll in Sachen Volksbefragung (und dem prompten Nachziehen von Bundesparteiobmann Michael Spindelegger) sind die Reihen zumindest nach außen geschlossen. Wobei die Einigkeit auch dem Umstand geschuldet ist, dass manche die Volksbefragung als letzte Chance für eine Mobilisierung vor der Nationalratswahl 2013 sehen.

Doch auch hier gibt es Kritik, wieder aus der Steiermark. Sie setzt jedoch mehr am Vorgehen der Regierung an: „Die Bundesregierung ist nicht in der Lage, in der Frage der Wehrpflicht zu entscheiden, das ist ein Armutszeugnis“, sagt ÖVP-Landesobmann Hermann Schützenhöfer. Darüber hinaus sind jene prominenten ÖVP-Proponenten, die in der Vergangenheit eine Affinität zum Berufsheer gezeigt haben, jedoch leise geworden. Oder haben schlicht ihre Meinung geändert: Günter Platter etwa. Als Verteidigungsminister wollte er 2003 ein Berufsheer in zehn Jahren nicht ausschließen. Jetzt, als Tiroler Landeshauptmann, ist er Wehrpflicht-Befürworter.

Noch 2011 – am 20.Jänner (!) – sagte ein anderer Ex-Verteidigungsminister, Werner Fasslabend (VP), im TV-Sender ATV zur Wehrpflicht: „Bei uns gibt es keine feste Position, sondern eine Position, wo wir sagen: Wir sind offen.“ Inzwischen sagt Fasslabend: „Natürlich gibt es in der ÖVP nicht nur Befürworter der Wehrpflicht, aber in der gegenwärtigen Situation – ohne Anknüpfung an die Nato und mit all den Unsicherheiten der EU-Krise – ist sie die sicherere Option.“ Nachsatz: „Es geht ja nicht um ein System für die Ewigkeit.“ Auch Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl, der jüngst in den „Salzburger Nachrichten“ mit der Aussage „Sicherheit ist eine Sache für Profis“ für Aufregung sorgte, relativiert: Er habe keine Präferenz für ein System.

Einer der ganz wenigen, der laut sagt, dass er noch immer für ein Berufsheer sei, ist der ehemalige ÖVP-Vizekanzler Erhard Busek. Allerdings, so Busek, müsste dann genügend Geld vorhanden sein. Das Darabos-Modell, inklusive Sozialem Jahr, hält er für nicht finanzierbar. Bei der Volksbefragung werde er daher „wenn auch ohne große Freude für die Wehrpflicht stimmen. Oder ich gehe gar nicht hin.“

("Die Presse", Print-Ausgabe, 16.09.2012)

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86 Kommentare
 
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Gast: servas
05.10.2012 20:18
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wieso gerade sozialjahr?

wieso nicht technik-jahr, öbb-jahr, oder kindergarten-jahr?

wieso lohndumping im sozialbereich?

billige arbeitskräfte in anderen staatsnahen bereichen würden mindestens genausoviel geld reinbringen!!

Sozialdemokratischer Masochismus

Warum sich die SPÖ in die Berufsheer-Debatte hat treiben lassen, ist unerfindlich: sie führt gegenwärtig komfortabel in den Meinungsumfragen, und in wirtschaftlich schwierigen Zeiten präferieren die WählerInnen ohnedies Kontinuität, wenn nur die politische Leistungsbilanz einigermaßen überzeugt. Das aber tut sie, Österreich ist nach allen möglichen Vergleichsmaßstäben ein wirtschaftspolitisch gut geführtes und effizient verwaltetes Land, auch wenn es Schwachstellen im System gibt (etwa die suboptimale Bildungspolitik). Mit einer Politik der ruhigen Hand wäre Werner Faymann eine weitere Regierungsperiode wohl nur schwer zu nehmen gewesen. Aber dann wurde es der SPÖ zu wohl, und sie ging auf's Eis tanzen. Oder soll man die ganze Aktion als sozialdemokratische Wahlhilfe für die ÖVP interpretieren ? Das wäre ein ganz neuer Zug in der SPÖ.

Gedanke

Der Zivildienst sowie der Katastrophenschutz sind beides unglaublich wichtige Aufgaben die ernst genommen werden müssen. Wieso nicht den Dienst zur Berufung machen und Menschen die Arbeit suchen professionell für diesen Beruf ausbilden? Es gibt genug Menschen die von staatlichen Almosen leben in Österreich.

Gast: denkste
17.09.2012 10:08
1 3

laßt euch nicht alles gefallen

es ist ja schon eine frechheit, daß die jugend der zukunft für die fetten pensionen der tachenierer vom heer aufkommen muß, dafür wird die jugend von den alten drecksäcken als kanonenfutter mißbraucht.

Gast: Die Zukunft naht
16.09.2012 21:35
2 1

NEUESTE UMFRAGE:

62% sind für eine Profiarmee.
Gratuliere, Leute!

Gast: Ju+Ja sagen immer ...ko!
16.09.2012 20:09
0 3

Der nicht von gestern ist:

Die „freiwilligen Sozialdienstleister“, wie Sie "Dings eben" das richtig beschreiben, machen das freiwillig und sind eben genau deswegen NICHT weisungsgebunden, sondern „frei in ihren Entscheidungen“, im Gegensatz zu Zwangsrekrutieren und „Zwangsverpflichteten“, die sich einem System unterwerfen müssen, das darauf aus ist, Menschen auszubeuten, sie zu etwas zu zwingen, was sie gar nicht wollen. Noch dazu in Friedenszeiten.
Einer Demokratie unwürdig.
Was wir in Österreich brauchen, sind intelligente, in ihren Entscheidungen freie Menschen, die sich für einen Beruf entscheiden, von dem sie wissen oder zumindest glauben, dass er sie erfüllt, dass er Sinn macht, dass er wichtig ist für die Gesellschaft und nicht nur deren Zusammenhalt, sondern auch deren positiver Entwicklung hin in eine besser Zukunft.
Was wir nicht brauchen in Österreich, sind ewiggestrige Sesselpicker, die sich nichts anderes vorstellen als das, was es eh schon immer gegeben hat, auch wenn das total überholt und verkehrt ist, weil sie Angst haben vor der Zukunft, die aber nur besser werden kann ohne dem Ewiggestrigdenken, dem viele „Alles-beim-Alten-lassen-Denker“ unterliegen.
Deshalb: Weg mit der Zwangswehrpflicht. Weg mit dem Zwangszivildienst. Weg mit der Ewiggestrigkeit.
Alle im Westen sind schon weit vorangeschritten. Es ist an der Zeit, dass der Nachzügler Österreich versucht wenigstens gleichzuziehen, um nicht schon wieder hinten zu bleiben (müssen).

Antworten Gast: Ju+Ja sagen immer ...ko!
16.09.2012 20:41
0 0

Re: Der nicht von gestern ist:

Uuuups...
Kommetar ist eigentlich Antwort an Kommentator "naderdingseben" weiter unten.
T'schuldigung, wird nie wieder vorkommen und der Typ wird mir das sicherlich verzeihen :-))

Gast: ROTFRONT
16.09.2012 18:31
1 2

"Beim Heer, do is er wer. In Zivü is er ned vü!"

Wären doch zigtausende ÖVPler dann nichtmehr in der Position jemanden was unnötiges und völlig unsinniges anzuschaffen.
Sowas wie "ABC-Alarm" und den Regenpocho überziehen (hahahahaha!) oder ein dummes Sturmgewehr mit verdeckten Augen zusammenbauen (gacker!) oder im Kreis marschieren und singen (uiuiuiui!).
Dann habens nur mehr zuhause den Drachen und der sagtwo es langgeht!

Antworten Gast: Gast: Ju+Ja sagen immer ...ko!
16.09.2012 20:33
0 1

Re: "Beim Heer, do is er wer. In Zivü is er ned vü!"

Obwohl ich meist gegenteiiliger Meinung bin, wenn ich Ihre Kommentare lese. Aber diesmal muss ich sagen: Sie haben den Kern, den Punkt "ge"-troffen. Und was mich schon damals "be"-troffen gemacht hat, war die Dummdreistigkeit so mancher "Ausbildner" und die Unterwürfigkeit der meisten Rekruten, die, weil es ihnen so anzerzogen wurde, sich nicht widersprechen getraut haben. Diktatur pur! Gottseidank ist die heutige Jugend zum Großteil nicht mehr so einfach zu unterjochen und zu steuern, sondern widerspricht Unsinnigkeiten. Aber genau das ist es, was den Ewiggestrigen Angst macht: Dass sie nichts mehr zu melden haben bei Menschen mit aufrechtem Gang. Es lebe der Fortschritt!

Gast: Als Gast kommentieren
16.09.2012 18:30
2 2

Schluss mit der NATO-Politik der Regierung!

Neutralität in den Nahost-Konflikten!

Antworten Gast: Guckst du
16.09.2012 20:41
1 0

Re: Schluss mit der NATO-Politik der Regierung!

Warum?

Antworten Antworten Gast: Siehst du (die Angst geht um)
16.09.2012 21:29
0 1

Re: Re: Schluss mit der NATO-Politik der Regierung!

Weil er die Hose gestrichen voll hat. Das führt dann auch zu Sprach- und Schreibsperren, der muss sich fühlen, wie die sprichwörtlich gelähmte Maus vor der Schlange. Und er verlässt sich darauf, dass andere (die Nato) die Arbeit für ihn erledigen.

Gast: helga3947
16.09.2012 16:16
4 1

Irre ich mich oder

war vor einigen Jahren die umgekehrte Konstellation?

Wollte da nicht die ÖVP die Wehrpflicht abschaffen und die SPÖ war dagegen?

Es ist vollkommen klar wieso ausgerechnet die SPOe...

... die Abschaffung der Wehrpflicht will! Dadurch entstehen neue Wählerstimmen.

Im Gegensatz zu einem Präsenz- oder Zivildiener muss ein Berufssoldat auf seine berufliche Zukunft beim Heer achten, genauso die "freiwilligen" Sozialdienstleister die unter Kollektiv bezahlt werden!

Einem Berufssoldaten kann man schon "verständlich" erklären wen er zu wählen hat wenn er beruflich vorankommen will, bei einem Präsenzdiener geht das nicht.

Noch dazu sind die "freiwilligen" Sozialdienstleister in Folge sogar Weisungsgebunden an ein klassisch rotes Ministerium.

Die SPOe hat begriffen das ihr die Wähler davonrennen bzw. sterben. So will man diesem Schwund auf althergebrachte Weise entgegentreten. Siehe OeBB, ORF, ASFINAG, etc....

Diese Volksabstimmung hat mehr demokratiepolitische Bedeutung für unser Land als es vielen bewusst ist.

Antworten Gast: Gegen Unbedarfte
16.09.2012 21:39
0 1

Re: Es ist vollkommen klar wieso ausgerechnet die SPOe...

Ist ja nur noch peinlich. Solch schwachsinnige Kommentare gibt es ja, Gott sei Dank, selten.

Kann man für die Volksbefragung lernen?


Ist Erhard Busek ein Vorbild? Er war gewiss eines. Wenn er sich heute gerne äußert, tut er so.

Nun empfiehlt er zur Volksabstimmung in Angelegenheit Wehr- und Zivildienst: versus Berufsheer und Freiwilligendienst: „wenn auch ohne großer Freude für die Wehrpflicht“ zu stimmen oder gar nicht hinzugehen. Mit der Alternative der Verweigerung propagiert sein Aufruf das Austreten aus dem (qualitativ!) „bedeutenderen Teil der Bürgerschaft“.

Zu dem ausdrücklichen und demokratisch begründeten Bekenntnis zur allgemeinen Wehrpflicht im Regierungsprogramm 2008-2013 und dem (nicht erfüllten!) Versprechen, die Ableistung des Wehrdienstes entscheidend zu verbessern, weiß Busek nichts zu sagen. Der Mann baut leider merklich ab.

Eine Volksbefragung, weil die Bundesregierung mit Darabos nicht regieren will! Wird die Fragestellung redlich oder arglistig täuschend erfolgen?

Gast: wolfi48
16.09.2012 13:44
2 1

Versachlichung

Warum und weshalb sollten die Pro-und Kontra Stimmen nicht quer durch die Parteien gehen können? Was ist daran so Schlimmes?
Natürlich ist manches im Nachhinein unglaubwürdig wenn z.B. Spitzenpolitker wie Schüssel, Molterer, Hahn, Bartenstein und z.B. Grasser (auch Lauda, Rogan..) gar nicht beim BH waren oder Zivildienst geleistet haben.
Den Gipfel erklomm ja der längstdienende Minister Fasslabend ( 10-11 Jahre) der weder Wehrdienst noch Zivildienst geleistet hat!! Bis 1990 war er Hauptabteilungsleiter bei der Firma Henkel-Persil, dann Verteidigungsminister. Ich frage mich, wo sind da die bekannten "Schreihälse" des Forums mit ihren (unqualifzierten) Kommentaren geblieben?

Auch fördert Gen. Entacher mit seinen Äusserungen die Diffamierungen gegen die Person Darabos seitens der Offiziersgesellschaft und anderer Organisationen, die an der Grenze der Erträglichkeit und kontraproduktiv sind.
Aus meiner Sicht irrt sich auch Voves, denn gerade dieses Thema eignet sich für eine Volksabstimmung-/befragung, weil die ganze Bevölkerung direkt oder mindestens indirekt damit schon konfrontiert war und ist. Auch bleiben noch Monate Zeit, sich mit den Konzepten vertraut zu machen.
Die Abstimmung-/befragung ist daher richtig sowie wichtig - und im wahrsten Sinne "richtungsweisend" bzw jeder der will hat genügend Zeit die Pro-und Kontras abzuwiegen!

1 0

Ja wenn es den ...

... Konzepte gäbe, dann könnte man sich damit vertraut machen. Bedauerlicherweise gibt es bis jetzt nur Wunschträume ...

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Schon Nachgedacht?

Wir sehen gerade wie die Moslems gegen die westlichen Demokratien sind.
Die Moslime mit oesterrreichischem Pass werden sich zum Berufsheer melden und damit die Gelegenheit wahrnehmen die Demokratie zu unterwandern. Sie bekommen hier ihre Ausbildung und muessen nicht mehr in das Ausland gehen. Auch die Waffenlager stehen ihnen dann zur Verfuegung.
Denkt niehmand auf diese Gefahr?
Man muss auf Jahre vorausdenken und nicht nur auf das Heute. Herr Darabos sind sie fuer Oesterreich, oder fuer ein muslamisches Europa?

Gast: Moderndenkender
16.09.2012 11:00
3 6

Wehrpflicht

Selbst wenn das Volk knapp fuer ein Berufsheer sein sollte, so bin ich mir sicher, dass die OEVP diesen Entscheid nicht anerkennen wird.

Wir haben es also mit einer Volksbefragungs-Show zu tun, wissend, dass ohnhin Alles beim Alten bleibt.

Re: Wehrpflicht

Wie kommen Sie dazu das gerade die ÖVP sie nicht anerkennen wollen, aber die so demokratischen Sozialisten schon?

Gast: GWD 223
16.09.2012 10:06
2 4

Darabosch und UHBPHF - zwei Geichgesinnte. Und zwar zu Ungunsten des Heeres, dem sie eigentlich (immer noch!) verpflichtet sind, alle beide!


Antworten Gast: Für den Homo simplex
16.09.2012 10:58
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Re: Darabosch und UHBPHF - zwei Geichgesinnte. Und zwar zu Ungunsten des Heeres, dem sie eigentlich (immer noch!) verpflichtet sind, alle beide!

Verwendung der Grundwehrdiener im Jahr 2012:

Köche: 1300
Pioniere: 900
Kellner: 1800
Infantristen: 1300
Chauffeure: 1600
Funker: 700
Militärmusiker: 300
Scharfschützen: 85

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Re: Re: Darabosch und UHBPHF - zwei Geichgesinnte. Und zwar zu Ungunsten des Heeres, dem sie eigentlich (immer noch!) verpflichtet sind, alle beide!

Köche
Köche brauch ma keine mehr, ab sofort gehen alle 30.000 Mann/Frau 3 x täglich zum McDo.

Kellner
Die Sache mit den Kellnern ist allerdings interessant, da wäre eine genauere Aufschlüsselung wünschenswert

Militärmusik
Da meldet sich der Grundwehrdiener freiwillig hin mit erweiterter Dienstdauer.

Chauffeure
Ich geh mal davon aus, dass damit Kraftfahrer im Allgemeinen gemeint sind.
Is zwar blöd, aber LKWs, PKWs und Panzer bewegen sich nicht von alleine

Scharfschützen
GWDs werden eher nicht zu richtigen Scharfschützen ausgebildet, weil das dauert wesentlich länger.


Auf den Krone-Bericht auch reingefallen?

Die Krone verstehts wieder mal die SPÖ zu unterstützen und jetzt die Köche gegen die Pioniere auszuspielen, gehts noch. Heisst das im umkehrschluß, beim Berufsheeer brauchen wir keine Köche, sollen sich alle am Würstelstand ernähren. Und dann heisst auch noch 60% machen keine millit. Tätigkeiten, ja bitte welche gibts den bei uns, oder sollens einen Nachbarstaat angreifen um eine millit. Tätigkeit auszuüben!

Antworten Antworten Antworten Gast: Yvonne J.
16.09.2012 15:28
0 1

Re: Auf den Krone-Bericht auch reingefallen?

So wie ich Sie verstehe, ist das Heer in der jetzigen Form unnötig und sollte überhaupt abgeschafft werden. Da werden Sie viel Zustimmung bekommen. Besonders von der Jugend.

 
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