24.05.2013 15:18 Merkliste 0

Stronach-Partei: Für jeden dritten Österreicher wählbar

18.09.2012 | 17:59 |  VON JULIA NEUHAUSER UND THOMAS PRIOR (Die Presse)

Laut einer Imas-Umfrage werden rund 16 Prozent der Wähler ihre Stimme einer neuen Bewegung geben. Frank Stronach wird seine Partei nächste Woche vorstellen. Über den Namen sickerte bislang nichts durch.

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Wien. In den vergangenen Tagen wurde der Ruf nach Neuwahlen – angesichts des Stillstands in der Regierung – wieder laut. Vorerst halten SPÖ und ÖVP aber am planmäßigen Wahltermin im Herbst 2013 fest. Ein taktisch kluger Schritt. Denn eine Umfrage des Imas-Institutes, die der „Presse“ exklusiv vorliegt, beweist, dass sich immer mehr Wähler von den Großparteien abwenden. Profitieren kann davon aber auch die Opposition nicht. Denn die Politik(er)verdrossenen wenden sich lieber völlig neuen Bewegungen zu – allen voran der neuen Partei von Frank Stronach.

Team Stronach: Die Mitstreiter des Milliardärs

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Die Umfrage zeigt: Innerhalb von wenigen Wochen ist die Zahl der Wähler, die keine der Parlamentsparteien wählen würden, auf 16 Prozent hochgeschnellt. Zum Vergleich: Mitte August waren es noch acht Prozent. Die überwiegende Mehrheit der Personen, die ihre Stimme keiner etablierten Partei geben will, tendiert zu Stronach. 78 Prozent davon wären vorbehaltslos dazu bereit, die neue Bewegung des Magna-Gründers zu wählen. Weitere zwölf Prozent können sich das „unter Umständen“ vorstellen.

Doch nicht nur jene, die den etablierten Parteien abgeschworen haben, können sich vorstellen, Stronach ihre Stimme zu geben. Fast jeder dritte Österreicher wäre dazu zumindest „unter Umständen“ bereit. Laut Umfrage könnte der Industrielle vor allem den Freiheitlichen Stimmen kosten. 39 Prozent der potenziellen FPÖ-Wähler können sich vorstellen, die Stronach-Partei zu wählen. Doch auch SPÖ und ÖVP sind „keineswegs immun gegen die Verlockung Stronachs“, sagt Andreas Kirschhofer vom Imas-Institut. Jeder vierte bis fünfte potenzielle SPÖ- bzw. ÖVP-Wähler ist im Prinzip geneigt, zur Stronach-Partei zu wechseln.

Dessen größter Vorteil: seine Bekanntheit. Acht von zehn Österreichern wissen, wer Frank Stronach ist. Damit besitzt er eine Bekanntheit, die nur von Bundeskanzler Werner Faymann und FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache überboten wird. „Er erweckt den Eindruck von Tüchtigkeit, Geradlinigkeit und Durchsetzungskraft, und genau das wirkt“, sagt Kirschhofer. Dass der 80-Jährige selbst als Spitzenkandidat seiner Partei antreten will, sei demnach als Vorteil zu werten, so Kirschhofer. Unter diesen Umständen sei es realistisch, dass die Stronach-Partei rund zehn Prozent schaffe.

Markowitz dementiert Wechsel zu Stronach

Aber wann wird die Partei der Öffentlichkeit vorgestellt? Nächste Woche, heißt es aus dem Umfeld des Austrokanadiers, der seit Dienstag wieder in Wien bzw. Oberwaltersdorf – dem Sitz des Stronach-Instituts – ist.

Über den Namen der neuen Bewegung sickerte bislang nichts durch. Dafür tauchte zuletzt ein neues Gerücht auf: Nach Robert Lugar, Erich Tadler und Elisabeth Kaufmann-Bruckberger könnte mit dem Kärntner Stefan Markowitz ein vierter BZÖ-Mandatar zu Stronach wechseln. Gemeinsam mit dem aus der SPÖ ausgetretenen Gerhard Köfer hätte der Milliardär dann fünf Nationalratsabgeordnete beisammen und könnte – zumindest theoretisch – einen Parlamentsklub gründen. Dem müsste allerdings der Nationalrat zustimmen (was als unwahrscheinlich gilt). Doch Markowitz, derzeit Tourismus- und Jugendsprecher des BZÖ, dementiert ohnehin: An dem Gerücht sei „definitiv nichts dran“, er bleibe beim BZÖ, sagt er zur „Presse“.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 19.09.2012)

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99 Kommentare

Re: gute alternative

Ich wähle auch diese Party,denn alle anderen Parteien sind unwählbar!

Gast: genauer gesagt
19.09.2012 02:52
4 1

zwischen wählbar und gewählt

klafft ein himmelhoher unterschied.

Gast: zylmurbafi
19.09.2012 02:19
2 2

dann wählt die stronach-partei.

und plappert nicht nur. eure angeblichen scfhützer kacken ja ohnedies nur auf euch. nur ihr merkt es nicht. die schwarzen begünstigen die grossgrundbesitzer und die roten , vornehmlich in wien bieten unerhaltung. eine nach der anderen und die depperten wähler sind zufrieden. dass sie alles bezahlen, das wollen sie nicht wahrhaben. wie im alten rom . panem et circensis. kein gutes zéugnis für die reife der ösis.

Re: dann wählt die stronach-partei.

oje wenn das das niveau der Stronachwählerschicht ist, dann weiss ich warum Leute wie Köfer geholt wurden.

Gast: Castiel-von-oben
19.09.2012 00:31
7 8

ich wähle keinen

nur weil er Geld hat.

Der, den ich wähle , muss gute Inhalte haben, ehrlich sein, eine Regierung anstreben und außerdem Erfahrung in der Politik haben!

Ein zusammengewürfelter Haufen von Ex-Parteimitglidern macht noch lang keine wählbare Partei.

Sorry ist aber so...

Dann lieber Grüne, ÖVP, SPÖ, BZÖ oder FPÖ.
Bei Stronach befürchte ich zudem, dass er nur in die Politik geht um selbst sein Vermögen noch zu vermehren.

Niemand wählt Stronach weil er Geld hat, alle wählen SP/ÖVP weil sie von ihnen Geldvorteile durch "Beziehungen" erwarten

weil so viel Geld wie SP/ÖVP an ihre Funktionäre aus Steuern jedes Jahr verschenken hat nicht einmal der Bill Gates.


Antworten Gast: zylmurbafi
19.09.2012 02:21
5 0

Re: ich wähle keinen

solche wähler sind von den genannten parteien erwüncht. urnenmaschinen.

Gast: Gegen Propaganda
18.09.2012 23:02
2 4

Das ist eine "Presse"-"Umfrage" bzw Interpretation und daher eine "Wunschumfrage" zum Zweck der Propaganda

Seriöse Umfrage (Karmasin etc.) sagen, dass die Stronach-Partei zwischen 5 und 7 % maximal bekommen würde.
Bin nun neugierig ob die "Presse" mich jetzt zensiert

Gast: diebankenwollenaberweitergelder
18.09.2012 23:00
5 2

2013 wirds entweder eine bürgerliche mehrheit mit VP-FP u Stronach geben oder ein linkslinkes bündnis rot-grün mit der VP im schlepptau.


12 4

Eine Direkete Demokratie wäre mein Wunsch.

Dann wäre es auch nicht mehr gar so arg wer die Wahlen gewinnt, und wie nach den Wahlen hinter verschlossenen Türen gemauschelt wird.

Denn das Volk hätte die Möglichkeit Stimmen zu sammeln (im Idealfall von 100,000 Wahlberechtigten) und könnte eine Volksentscheidung verlangen.

Und vorbei wäre es, dass Jahrzehntelang gegen die Interessen des eigenen Volkes gearbeitet wird.

Fall jemand glaubt, das Volk wäre nicht fähig Entscheidungen zu treffen, diese Entscheidungen können niemals so schlecht ausfallen wie die Entscheidungen der Politiker unter Clubzwang, den es laut Prammer nicht gibt. LOL

Antworten Gast: Polardorsch
18.09.2012 22:42
2 0

..

Stimme Ihnen zu.

4 0

Wenn Umfragen stimmen würden

bräuchten wir nicht mehr wählen.

Gast: Young Urban
18.09.2012 22:25
7 11

Also ich sag: Stronach NEIN DANKE !!!


Antworten Gast: zylmurbafi
24.10.2012 03:22
0 0

Re: Also ich sag: Stronach NEIN DANKE !!!

weil wohl die hängematte in gefahr ist.

11 4

Frischer Wind pro Österreich?

Interessant, was da so an Kommentaren geboten wird. Da kommt einer, der ganz offensichtlich vom Funktionieren eines Staates wenig versteht (seine diesbezüglichen Ausführungen in der "KZ" (=Krawallzeitung) sind haarsträubend), von diesem Staat allerdings ungeniert Förderungen kassiert und merkwürdige Geschäfte abgeschlossen hat (Beispiel Schloss Reifnitz), eine Haufen bei ihre Parteien kaum mehr verlängerbaren Mandataren einkauft und ein Drittel der Österreicher hält ihn für wählbar. Na ja, es geht nichts über gute Unterhaltung - mit Herrn Stronach wird aber der Spass ein sehr kurzer sein, so mancher österreichische Fussballclub könnte ja über sein Verhältnis zur Nachhaltigkeit einiges erzählen. Er lebt ganz einfach davon, dass die bisherigen Parlamentsparteien derzeit eine gar so jämmerliche Vorführung bieten. Aber ein wirklich vernünftiges, einsehbares Programm sehe ich bei unserem kanadischen Milliardär nicht.

Antworten Gast: zylmurbafi
19.09.2012 02:24
2 4

Re: Frischer Wind pro Österreich?

an den bestellten, negativen, kommentaren kann man erkennen wie sehr stronach gefürchtet ist. der typische ösi. nur ja nichts ändern. denn dann fällt der grund zum meckern ja weg. und das ist neben fressen, saufen die hauptbeschäftigung der ösis.

Antworten Gast: mens sana
18.09.2012 22:43
5 2

Re: Frischer Wind pro Österreich?

Demgegenüber sind die fünf bisherigen Parteien natürlich ein Muster an Transparenz und Seriosität. Weil die Inseratenaffäre, BUWOG, BAWAG, Hypo Alpe Adria, Birnbacher, Mensdorff, etc., das hat's ja alles nie gegeben...

10 0

Re: Frischer Wind pro Österreich?

" von diesem Staat allerdings ungeniert Förderungen kassiert und merkwürdige Geschäfte abgeschlossen hat"
Unterschied zur SPÖ bitte?
AK, WK, ÖAAB, ÖBB, Stadt Wien, etc. etc.

Antworten Antworten Gast: Hans im Glück
18.09.2012 22:43
5 0

Re: Re: Frischer Wind pro Österreich?

Was würde es nützen Ihnen Unterschiede aufzuzählen, wenn sie Ihnen nicht auffallen.

Was heisst hier ungeniert?

Ich würde lieber bekriteln, dass die SPÖ und die ÖVP, ungeniert Jahrzehnte die Bevölkerung mit einer noch nie dagewesenen Steuerlast beglückt hat.


Antworten Antworten Antworten Gast: Hans im Glück
18.09.2012 22:47
1 0

Re: Re: Re: Frischer Wind pro Österreich?

Sorry, mein Posting ist nicht am richtigen Platz gelandet.

Es ist schon spät...

Ich sollte schlafen gehen.

Antworten Antworten Gast: Zelvik
18.09.2012 22:38
6 2

Re: Re: Frischer Wind pro Österreich?

Die Frage ist nur, warum wähle ich etwas, das mir genau die Fortsetzung dessen bietet, was ich eigentlch abwählen will. Mit allem was Stronach bis jetzt gezeigt hat, deutet er in diese Richtung. Von Reform und Veränderungswillen sehe ich wenig. Einzig der Wunsch nach Macht ist erkennbar, weder kann man sich von ihm mehr Transparenz noch mehr Demokratie erwarten. Und realistische Projekte zur Reform des Steuerwesens, der Wirtschaftspolitik sehe ich nicht - eher das Gegenteil wird der Fall sein, denn bis jetz hat er persönlich und der Konzern dem er vorstand ja durchaus davon profitiert wie es jetzt ist. Man darf ja nicht vergessen, dass uns Leut wie ein Grasser wohl erspart geblieben wären, hätt sie der Onkel Frank nicht unter seine Fittiche genommen. Vom Naheverhältnis des Herrn Westentalers zu ihm mal ganz zu schweigen - der Typ ist so tief drin in der klientelistischen Postenvergabe, an dem unser Land krankt, dass ers anscheinend selbst nimmer sieht.

1 5

Re: Re: Re: Frischer Wind pro Österreich?

Ich dachte Grasser wäre in erster Linie von Haider gefördert worden?
Und unter Schüssel erlebte er dann seine Blüte.

Stimmt, bei Hrn. Wesenthaler überkommt mich auch der Schauder.
Das wäre auch für mich ein Grund, Stronachs Partei nicht zu wählen.

Aber es gibt sonst in Österreich keine Partei, die marktwirtschaftliche Interessen glaubhaft vertritt.
Das BZÖ in Wien erscheint mir theoretisch als wählbar.
Aber ein Blick nach Kärnten und schon muss man diesen Gedanken auch wieder verwerfen.

Ich erwäge ernsthaft Grün zu wählen.
Nicht weil ich mich mit ihren Ideen identifizieren kann, sondern weil sie die einzige Partei zu sein scheint, die noch irgendwie ein Gefühl für Anstand und Moral hat.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Orange-in-Wien
19.09.2012 00:44
3 1

Re: Re: Re: Re: Frischer Wind pro Österreich?

Hallo triple.
Danke für das positive Feedback an Wien.

Was Kärnten angeht: Da ist doch Josef Bucher unser Bundesobmann Parteichef.
Wo sehen Sie ein Problem dabei?

Falls nicht bekannt die FPK (Freiheitliche in Kärnten ->wofür das P steht weiß ich nicht....)ist die Landespartei der FPÖ, NICHT DES BZÖ!

Die Inhalte siehst du hier:
http://bzoe-kaernten.at/

Gibt es eigentlich kaum Unterschiede zu Wien (bis auf die regionalen Themen) denn auch dort wollen wir Reformen des Bundeslandes.

Wenn Sie "Grün" wählen, wählen Sie womöglich "100% Bio", womöglich sogar (im MOMENT!) "0% Korruption".
ABER...

"Neben der Koalition stimmten auch die Grünen zu und sicherten so die notwendige Zwei-Drittel-Mehrheit."

http://derstandard.at/1339639717446/Parlament-ESM-und-Fiskalpakt-vom-Nationalrat-angenommen

Bist du dir da ganz so sicher ,dass die Grünen "ganz selbstlos" dafür stimmten? Oder war da eher ein Kuh-Handel im Spiel?!
Solche Fragen musst du dir als mündiger Wähler stellen.
Keine Partei ist perfekt, aber es gibt "kleine Schnitzer" und "große".

0 0

Re: Re: Re: Re: Re: Frischer Wind pro Österreich?

Hallo,
danke für die konstruktive Rückmeldung.

Der Unterschied zwischen FPK und BZÖ ist mir schon klar, aber trotzdem vielen Dank für den Hinweis... ;-)

Es sind die Personen, die am BZÖ in Kärnten mitwirk(t)en: Hr. Petzner, Hr. Westenthaler und Hr. Haider.
Das sind für mich keine vertrauenserweckenden Personen (anders als z.B. Hr. Bucher).

Aus gegenwärtiger Sicht kommen für mich dennoch folgende Parteien in Frage:
BZÖ (aufgrund Hrn. Bucher), Stronach'sche Partei, Grüne

Ich bin gespannt was die Zukunft bringt... und wer weiß, vielleicht irre mich ja in Bezug auf das BZÖ Kärnten... ich hoffe es!

PS: wegen ESM & Grüne - ich denke das hier die grüne Ideologie die Fähgikeit zu einer objektiven Bestandsaufnahme vernebelt hat

Gast: Bürger&Wähler
18.09.2012 22:13
8 9

Stronach kauft mit fettem Geldsack ein paar drittklassige Abgeordnete ein

Er beginnt sein Partei also gleich mit Korruption.
Ehrlich, sowas wählt man doch nicht.

2 0

Re: Stronach kauft mit fettem Geldsack ein paar drittklassige Abgeordnete ein

und andere kaufen mit Parteibüchern Jobs - hihi.

Warum Stronach?

Da ist mir Stillstand lieber als Rückschritt, der von hohlen populistischen Phrasen hergespült wird.

4 2

"Laut einer Imas-Umfrage werden rund 16 Prozent der Wähler ihre Stimme einer neuen Bewegung geben."

wtf - nur 16%!?! 40% schließen es von vornherein aus Stronach ihre Stimme zu geben.

Wie lernresistent ist Österreich eigentlich?

Gast: Gerry C.
18.09.2012 22:09
5 4

Stronach handelt nur und ausschließlich zu seinem Vorteil


Österreich ist ihm völlig egal.


4 2

Re: Stronach handelt nur und ausschließlich zu seinem Vorteil

Sagt das einmal Denjenigen, die ihren Arbeitsplatz von Stronach haben. Hätte er keinen Österreichbezug, so hätte er sämtliche Produktionsstätten nach Ungarn verlegt, wo ein Arbeiter ca. 450 € im Monat kostet. Audi ist da ein gutes Beispiel. Aber euch beiden scheints ja nur um bloße Polemik zu gehen, oder ?

Antworten Gast: xeromaxx
18.09.2012 22:28
2 3

Re: Stronach handelt nur und ausschließlich zu seinem Vorteil

Genau das ist der Punkt!

„Er erweckt den Eindruck von Tüchtigkeit, Geradlinigkeit und Durchsetzungskraft, und genau das wirkt“

jeder darf einen fehler machen. dumm ist nur jener, der den selben fehler zweimal macht!

der österreichische wähler hat schon einmal seinen unmut durch zuwendung zu einem mann, der den "Eindruck von Tüchtigkeit, Geradlinigkeit und Durchsetzungskraft" erweckte, ausgedrückt. und voll in die sch...e gegriffen, wie wir heute wissen.

und jetzt kommt schon wieder so ein eindruckerwecker. einer der den eindruch erwecken will, wer ein unternehmen leiten konnte, der kann auch aus dem stand heraus politik machen.
selbst die leitung eines (ö) fussballvereins ist bereits um vieles schwieriger, politik ist eine potenz davon. (sollte stronach sein eigenes scheitern schon verdrängt/vergessen haben, kann er ja einen der zahllosen ex-kollegen studieren, zb mateschitz - doch der erkennt wenigstens seine eigenen grenzen und wird nicht größenwahnsinnig!)

welchen sinn hat es grundsätzlich, die partei eines 80jährigen zu wählen, dessen einziger punkt im wahlprogramm der dann 81jährige ist???
es gibt eine hohe wahrscheinlichkeit, dass stronach während der legislaturperiode 'abhanden' kommt (ich wünsche ihm sicher keinen baldigen tod, aber auch der massive abbau körperlicher und geistiger fähigkeiten ist in diesem alter durchaus zu erwarten)! und was dann? dann kommt der wähler drauf, dass er seine stimme einer reihe von c-politikern gegeben haben. orientierungs- und führungslos. zu nichts nützlich, als die zeit abzusitzen. oder schlimmeres.

der wähler - unglaublich **** (siehe erster absatz)

Antworten Gast: NichtschwarzinWien
19.09.2012 00:36
2 4

Re: „Er erweckt den Eindruck von Tüchtigkeit, Geradlinigkeit und Durchsetzungskraft, und genau das wirkt“

WEG MIT DER WehrPFLICHT her mit dem BERUFSheer.

Frische SÖLDNER braucht das Land, KEINE PARTEISOLDATEN und Wehrpflichtige die als Köche eingesetzt werden:

http://www.krone.at/Nachrichten/Unser_Bundesheer_hat_mehr_Koeche_als_Pioniere-So_gehts_nicht_mehr-Story-334360

Allein aufgrund ihres Titels "Oberst" wähle ich nächstes mal keine ÖVP oder FPÖ sondern nur SPÖ/BZÖ/Grüne !

3 2

Re: „Er erweckt den Eindruck von Tüchtigkeit, Geradlinigkeit und Durchsetzungskraft, und genau das wirkt“

"der österreichische wähler hat schon einmal seinen unmut durch zuwendung zu einem mann, der den "Eindruck von Tüchtigkeit, Geradlinigkeit und Durchsetzungskraft" erweckte, ausgedrückt."
Immer diese Zweideutigkeiten... wenn Sie den alten Jörg meinen, der war eigentlich das proletarische Gegenbild von Hrn. Stronach. Einer der immer auf die da oben geschimpft hat und außerdem an der rechten Seite angesiedelt.

"selbst die leitung eines (ö) fussballvereins ist bereits um vieles schwieriger, politik ist eine potenz davon."
Fußball ist ein Hobby, Glücksspiel und vielleicht ne Show - eine Show wie Wrestling.
Das mit den Kräften des freien Marktes zu vergleichen ist Blödsinn.

"welchen sinn hat es grundsätzlich, die partei eines 80jährigen zu wählen, dessen einziger punkt im wahlprogramm der dann 81jährige ist???"
Es gibt 30jährige die mental und körperlich(!) so fit sind wie 60jährige und es gibt 80jährige, die so fit sind wie 40jährige. So what?
Er muss sich wenigstens nichts mehr beweisen...

Denken Sie nicht in so engen beschränkten Bahnen.
Schauen Sie unseren Krone- & ÖBB-Inserate Kanzler an - es kann definitiv nicht mehr schlimmer kommen.

"dann kommt der wähler drauf, dass er seine stimme einer reihe von c-politikern gegeben haben. orientierungs- und führungslos. zu nichts nützlich, als die zeit abzusitzen. oder schlimmeres."
Vielleicht kommen dann die etablierten Parteien wieder zur Räson - besser als ungültig zu wählen.

Re: Re: „Er erweckt den Eindruck von Tüchtigkeit, Geradlinigkeit und Durchsetzungskraft, und genau das wirkt“

1.
abgesehen von den persönlichen finanziellen mitteln sehe ich wenig unterschiede zwischen einem haider in jungen jahren und stronach heute.
derselbe eindruck, dieselben fern jeder realität stehenden forderungen und behauptungen.

2.
fußball "mit den Kräften des freien Marktes zu vergleichen ist Blödsinn."
erzählen sie das bitte nicht ulli hoeneß (der wurde sogar zum manager des jahres gewählt!) und anderen, die sich in dieser branche auskennen.
die regeln in dieser branche sind andere als im 'normalen' bereich. doch wer sie kennt, ist erfolgreich. wer hingegen glaubt, die regeln aus dem 'normalen' bereich hierher zu transferieren, scheitert glorios.
und stronachs 'konzept' für die ebenfalls nicht gleich behandelbare politik lautet: "ich mache es so wie bei magna" - falls ernst gemeint, ist das die GARANTIE für ein scheitern.

3.
"Es gibt 30jährige die mental und körperlich(!) so fit sind wie 60jährige und es gibt 80jährige, die so fit sind wie 40jährige. So what?"
sie haben wenig mit +80jährigen zu tun.
der massive abbau in diesem alter ist NORMAL! sie hoffen wohl, dass stronach zu den ganz wenigen ausnahmen zählt?

4.
egal wie man zu fayman steht:
jemanden negativ danach zu beurteilen, was in der vergangenheit praktisch JEDER spitzenpolitiker (bis runter zur gemeindeebene) gemacht hat (und z.t. noch heute macht), ist recht kindisch.

Gast: Jokobi
18.09.2012 21:54
2 4

Die Politik braucht frischen Wind. Derzeitige Opposition zu langweilig, zu blass

Egal, wer den Wind bringt, ob Stronach oder Piraten. Hauptsache es rührt sich wieder was.

Antworten Gast: Let's vote better politics
18.09.2012 22:15
2 5

Re: Die Politik braucht frischen Wind. Derzeitige Opposition zu langweilig, zu blass

Es muss sich was rühren und es wird sich etwas rühren. Ich bin positiv gestimmt. Piraten und/oder Stronach.

Stronach hat den Vorteil selbst viel Geld zu haben, sich einen großen Wahlkampf leisten zu können. Zudem spricht für ihn die Wirtschaftskomponente, auch dass er soziale Aspekte aufnimmt, eigentlich klare Haltungen hat. Er muss diese aber besser noch transportieren.

Die Piraten haben über das Internet den Vorteil viele junge Leute und auch generell aus allen Schichten unter sich zu haben. Zudem denken diese Politik an sich neu. Im lokalen und regionalen Raum punkten die Piraten einmal sicher. Aber auch auf Bundesebene könnten diese überraschen :-) Diese haben einige hochintelligente Leute an Board.

Was man begrüssen kann- beide sind authentisch. Wir brauchen auch authentische Personen, nicht nur Schauspieler. Stronach ist sicher nicht in TV-Konfrontationen rhetorisch schon perfekt. Aber er wird besser. Die Piraten werden langsam auch immer profesioneller. Ich behaupte, bis zur Wahl sind beide mit den anderen Parteien in vielen Bereichen gleich auf. Zudem werden diese deren Vorteile des authentisch sein nutzen und weitere Vorteile im richtigen Moment ausspielen.

Meine Stimme hat er

Schon wegen der unfähigkeit der "Altparteien" für Österreich Politik zu machen. Ich kann das Wort "Brüssel" nicht mehr hören--und noch schlimmer ist es es bei Swoboda (Gitte 1000 er Haberer)und Schultz

Egal

Mein Vertrauen in die Politik ist komplett dahin.Für mich ist es egal wer an der Macht ist, denn alle haben nur die Parteiinteressen im Sinn.Um Österreich geht es schon lange nicht mehr.Ich werde entweder gar nicht oder weiß wählen.Vollkommen wurscht.Politiker sind allesamt Verbrecher.

6 1

Re: Egal

Wenn es Ihnen egal ist, wer an der Macht ist dann bleiben Sie doch lieber zu Hause wenn nächstes mal Wahlen sind!

Antworten Gast: Let's vote better politics
18.09.2012 22:04
4 4

Re: Nicht egal

Sie scheinen politisch interessiert zu sein, da Sie auf diesen Artikel antworten. Zudem scheinen Sie eine Meinung zu haben. Nicht jede(r) hat eine Meinung.

Grundsätzlich kann jede(r) immer Politiker werden. Politiker wäre ein einfacherer Beruf als viele glauben.

Politik muss aber neu gedacht werden. Ich gebe Ihnen recht, Parteipolitik sollte hinterfragt werden. Parteien trennen nur das Volk. ( Schon vom Wort her, kommt Partei vom Lateinischen "pars"=Teil). Eine Partei vertritt nie alle. Eine "Volkspartei" zB in dieser Form sicher nicht das Volk. Auch ersichtlich.

Sachliche Themen konstruktiv bearbeitende Politik, die auch wirklich Probleme versucht zu lösen, wäre gefragt.
ÖVP und SPÖ sehe ich dafür nicht im Stande. Diese habe schon Jahrzehnte lang trotz Geld und Machtzugang dies nicht geschafft. Diese werden es weiter nicht schaffen, Politik besser zu denken.

Daher begrüsse ich persönlich Stronach, die Piraten und jegliches positive politische Engagement, das dieses starre politische Spektrum erweitert. Die Piraten denken mit direkter Demokratie sogar Politik an sich neu. Da direkte Bürgerbeteiligung den Sumpf der letzten Jahrzehnte aufdecken würde, wird direkte Demokratie von SPÖ und ÖVP sogar am meisten bekämpft.

Gast: Niewähler
18.09.2012 21:47
4 5

Stronach-Partei: Für jeden dritten Österreicher wählbar.....

....ich war zwar in den letzten 50 Jahren NIE wählen, ABER diesmal gehe ich.....Stronach X.... ich glaube, ich habe zulange zugeschaut!

Gast: Nie mehr ÖVP!
18.09.2012 21:43
3 3

...

Ich glaube, die ÖVP hat am meisten Angst.

Zukünftige Regierungen werden das tun der ÖVP offenlegen. Die ÖVP wird da zuschauen können, wie deren Vergangenheit öffentlich aufgearbeitet wird.

Antworten Gast: Weli
18.09.2012 21:57
4 0

Re: ...

Naja, als Faymann-Kampfposter wirst halt nur glauben, dass bei den Schwarzen hintennach zu putzen ist, gell? Zeit zum Aufwachen!

Antworten Antworten Gast: Nie mehr ÖVP!
18.09.2012 22:30
1 1

Re: Re: ...

Ich bin kein Faymann Kampfposter. :-)

Ich habe noch nie Rot gewählt. Ich gebe zu, ich habe mal Schwarz gewählt. Da war ich aber noch naiv und habe mich auch von manch (Qualitäts-)Zeitungen täuschen lassen.
Daher der gewählte Name "Nie mehr ÖVP!" Eine psychologische Fehlerselbstaufarbeitung, wenn Sie so wollen ;-)

Gast: Veränderung ist gefragt
18.09.2012 20:46
7 3

...

Die ÖVP ud SPÖ werden bei der nächsten Wahl richtig runterrasseln. So viel Kugelschreiber auf Steuerzahlerkosten können diese gar nicht verteilen.

Diese werden den Boden der Realität spüren.
Wenn man Jahrzehnte nur auf Schuldenmachen gesetzt hat und nie an die Zukunft gedacht hat, nur die eigene Macht stets erhalten wollte, hat man es auch nicht anders verdient.
Wenn man über das Volk hinweg herrscht, antwortet das Volk auch einmal.
Stronach oder Piraten wären sicher Möglichkeiten

Das Parteiprogramm von Stronach

ist doch noch gar nicht bekannt. Wie kann man dann sagen, dass man ihn wählen möchte...? Ein Zeichen der politischen Unreife dieser Staatsbürger.

Re: Das Parteiprogramm von Stronach

Auf alle Fälle pro AUSTRIA, und das hat er ja schon x-mal betont.

Antworten Gast: Debora Debt
18.09.2012 21:04
3 1

Re: Das Langzeitstrategie der ÖVP

Was ist die Langzeit-Strategie der ÖVP?

Geldentwertung- ist dies die Strategie der ÖVP?
Ist es Massenarmut?
Was strebt die BundesÖVP eigentlich an?

Was strebt Spindelegger an?- dieser spricht von "Werten"- welche Werte meint er? - monetäre Werte für sich und Parteifreunde?

Alles privatisiert an Parteifreunde, die zugleich über Steuergeld Millionäre davor geworden, alles Staatseigentum dann günstig für sich kaufen?

Wie viele Millionäre hat die Bundes-ÖVP in den eigenen Reihen über Steuergeld (= leichtes Geld "von anderen") denn die letzten Jahrzehnte geschaffen?- Diese soll Daten doch mit OpenData zeigen.

Oder ist diese zu unehrlich dafür? - passen würde es ja zu der "Volkspartei"-Interpretation ja gut dazu.
Aber ja, die ÖVP vertritt ja den Mittelstand, indem diese ihn ausnimmt.

Antworten Antworten Gast: Nie mehr ÖVP!
18.09.2012 22:51
1 0

Re: Re: Das Langzeitstrategie der ÖVP

Die ÖVP hat sicher keine Langzeitstrategie.
Da gebe ich Ihnen recht.

Diese will nur Macht erhalten. Das war es auch schon.
Ich frage mich, wie man Jahrzehnte diesen Schuldenstand mit der SPÖ zusammen anhäufen konnte und Banken derartig übermächtig werden lassen konnte.
naja. Ersteres erklärt zweiteres.

Antworten Antworten Gast: DasProblemistnichtMS
18.09.2012 21:38
1 2

Re: Re: Das Langzeitstrategie der ÖVP

Der Spindelegger ist der Normalste unter denen. Er gefällt mir sogar. E sind die Leute um Strasser und Co., die mir schwer mißfallen. Die gehören rausgehauen. Auch Martinz und Co. gehört bestraft.