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Pensionen und Zinsen fressen ein Drittel des Budgets

19.09.2012 | 13:34 |   (DiePresse.com)

'Vergangenheitsbezogene Ausgaben' machten 2011 bereits 24 Milliarden Euro aus. Tendenz steigend. Auch der ÖBB-Ausbau belastet künftige Budgets.

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Der Rechnungshof hat am Mittwoch seinen Bundesrechnungsabschluss 2011 vorgelegt. Und der Bericht liefert ein gemischtes Bild über den Zustand der Staatsfinanzen ab. Wie bereits seit dem Frühjahr bekannt, wurde zwar im Vorjahr die EU-Defizitobergrenze von 3 Prozent klar unterboten. Die Neuverschuldung machte im Vorjahr "nur" 2,6 Prozent des BIP statt der geplanten 3,9 Prozent aus. Aber andere Kennzahlen bleiben weiter alarmierend: Denn die "vergangenheitsbezogenen Ausgaben" für Pensionen und Zinsen stiegen weiter an.

--> Zum Rechnungshof-Bericht

Allein der Bund musste im Vorjahr 6,8 Milliarden Euro für Zinsen bezahlen. Gemeinsam mit den Ausgaben des Bundes für das Pensionssystem (17,1 Milliarden Euro)  kommt der Rechnungshof auf  "vergangenheitsbezogene Ausgaben" von 23,9 Milliarden Euro. Und sie werden weiter steigen, bis 2016 voraussichtlich auf 28,9 Milliarden Euro. In vier Jahren werden damit bereits 37,8 Prozent der Gesamtausgaben des Bundes für Pensionen und Zinsen ausgegeben, schätzt der Rechnungshof.

ÖBB als milliardenschwere Budget-Belastung

Aufschlussreich in der jährlichen Bilanz des Rechnungshofs ist auch eine Auflistung, welche Belastungen in den Budgets der kommenden Jahrzehnte bereits fix eingeplant sind, weil die Regierung entsprechende Verpflichtungen unterschrieben hat. Die Gesamtsumme belief sich per 31. Dezember 2011 auf 156 Milliarden Euro - um 47,4 Prozent mehr als 2010. Das liegt vor allem daran, dass der Rechnungshof auf die volle Einberechnung der Zuschüsse des Bundes zum Ausbau der ÖBB-Infrastruktur pochte (insgesamt 54 Milliarden Euro). Die Regierung ersetzt den ÖBB laut den vereinbarten Rahmenplänen bis zu drei Viertel der Investitionen in die Schieneninfrastruktur, beim Brenner Basistunnel sogar 100 Prozent.

"Primärsaldo" drehte wieder ins Plus

Aber es gibt auch weiteres Positives zu vermelden: Neben der niedrigeren Neuverschuldung war auch der "Primärsaldo" des Bundes erstmals seit 2008 wieder im Plus. Das bedeutet, dass die Regierung ihre regulären Ausgaben mit den (Steuer-)Einnahmen finanzieren konnte und nur für die Zinszahlungen neue Schulden aufnehmen musste. Insgesamt stieg die Staatsschuld damit zwar nur um 0,26 Punkte auf 72 Prozent an. Der Schuldenstand liegt damit allerdings weiterhin deutlich über der "Maastricht-Grenze" der EU (60 Prozent des BIP).

(APA/REd.)

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65 Kommentare
 
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Gast: alatheus
21.09.2012 13:07
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An die diversen Vorposter, die die Bezeichnung "vergangenheitsbezogene Ausgaben" für unpassend halten:

"Betrugen im Jahr 2011 die Ausgaben für Pensionen und Zinsen („vergangenheitsbezogene
Ausgaben“) 23,949 Mrd. EUR bzw. 35,3 % der Gesamtausgaben, sollen diese im Jahr 2016 gemäß BFRG 2013-2016 auf 28,876 Mrd. EUR (+ 4,927 Mrd. EUR bzw. + 20,6 %) steigen. Somit würden im Jahr 2016 37,8 % (2011: 35,3 %) der Gesamtausgaben bzw. 55,0 % (2011: 57,1 %) der Nettosteuereinnahmen für Pensionen und Zinsen aufgewendet."

http://www.rechnungshof.gv.at/fileadmin/downloads/2012/berichte/bra/BRA_Herbst_2011/BRA_2011_Kurzfassung.pdf

Das entspricht exakt der Wortwahl des Rechnungshofes. Also sollte man die Kirche im Dorf lassen.

Gast: Presseleser
21.09.2012 10:03
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Sehr geehrte Presseredakteure!


Schreiben Sie nicht unreflektiert von der APA ab.

Wie verschiedene Poster bereits geschrieben haben, sind Pensionen keine "vergangenheitsbezogene Ausgaben".

Stellen Sie sich vor die ASVG-Pensionsversicherungen nennen ihre Pensionsauszahlungen "vergangenheitsbezogene Ausgaben".
Was wäre das für ein Schwachsinn!





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Liebe Presse.

Die Überschrift ist nicht einmal einer Krone würdig.
Eine billige Polemik, Zinsen und Pensionen in einen Topf zu werfen.

"Vergangenheitsbezogene Ausgaben" - was soll denn das? Ich beziehe - heute, nicht in der Vergangenheit - eine ASVG - Pension. Die PVA erhält heute 10% Staatszuschuss. Wäre es noch die PVAng, dann wäre der Staatszuschuss negativ! Das heisst, ich habe für meine Pension MEHR eingezahlt, als ich heute bekomme. Und dafür muss ich mich von Ihnen beschimpfen lassen?

Dafür zahle ich eigentlich kein Presse - Abo, welches ich bald kündigen werde.

Leider haben Sie ja nocht einmal den Mut, einen Namen unter das Machwerk von Artikel zu setzen!

Gast: was soll das
20.09.2012 11:33
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Warum...

wird das Defizit immer mit dem BIP in Relation gesetzt, anstatt mit den Staatseinnahmen?

Re: Warum...

Weil die Zahl dann deutlich kleiner ist und damit besser aussieht. Und man durch künstliches Aufblähen des BIPs den Effekt verstärken kann.
Das tatsächliche Ausmass der Tragödie lässt sich auf der Website des BMF unter Codewort "Budgetvollzug" nachlesen.

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und

die anderen 4 Drittel fressen EU und Politiker.

Antworten Gast: Taschenrechner
20.09.2012 14:26
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Re: und

Nein, das sind sicher 5 Drittel

Gast: Kibietz
19.09.2012 21:25
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Verwaltung und Hohe Pensionen einsparen

Am besten durch Zusammenlegung aller Krankenkassen auf eine. Mindestpension 1300 Euro netto, Höchstpension 2500 Euro netto 14x im Jahr.

Ausgaben dürfen nicht mehr erhöht werden, bis sie unterhalb der Einnahmen liegen. Dann kann man mit dem Schuldenabbau anfangen. Was ist eigentlich aus den negativ verzinsten Anleihen geworden die kürzlich so reißenden Absatz fanden? Sparziele kann man leicht und auch ohne zusätzliche Belastungen der Bevölkerung erreicht werden.

Z.B.: Die automatischen Gehaltssprünge der Staatsbediensteten müssen ein Ende haben. Das Gehalt muß bei Neuverträgen sich an der Privatwirtschaft orientieren.

oder: Krankenkassen zusammenlegen auf eine einzige.

oder: Staatsbetriebe wie die ÖBB nicht durch die Politik mißbrauchen sondern nach wirtschaftlichen Kriterien führen so das sie Gewinn abwerfen.

oder, oder, oder, .....

Re: Verwaltung und Hohe Pensionen einsparen

Sie übersehen aber einen ganz wesentlichen Punkt: Es gibt keinerlei Motivation, ausgeglichen zu bilanzieren. Wer wählt? Die Nutzniesser der Verschuldung. Wer wird leiden? Unsere Nachkommen. Und Eltern, die verstehen, worum es hier überhaupt geht, sind in der Minderheit (und zwar ganz massiv). Und deshalb gibt es für vernünftige Sparpolitik kein Publikum. Es wird kommen, wie es kommen muss. Was Sie tun können: Selbst für Ihre Nachkommen vorsorgen. Aber bitte nicht mit Eurosparbuch;-)

Anmerkung: Es gibt keine negativ verzinsten Anleihen. Sie können nur im Extremfall eine negative Rendite bringen.
Deshalb ist es auch so wichtig, den üblichen Medienmist nicht einfach so zu glauben, da diejenigen, die ihn verzapfen Zinsen nicht von Rendite unterscheiden können.

Und das bei den niedrigsten Zinsen sei Jahren

Möchte nicht wissen, was passiert, wenn das Zinsniveau für Österreich anzieht.

Westösterreich soll Wien endlich den Geldhahn abdrehen,..

..und Österreich ist saniert. Mit der überragenden Qualifikation der importierten Berreicherer sollte das für die rote Elitetruppe im Rathaus doch ein Klacks sein.

Antworten Gast: Kibietz
19.09.2012 21:29
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Re: Westösterreich soll Wien endlich den Geldhahn abdrehen,..

Man könnte auch die Landesfürsten mit Ihren üppigen Verwaltungsapperat abschaffen. Würde eine Menge Geld sparen.

"vergangenheitsbezogene Ausgaben"

Pensionen kann man aber wirkich nicht so bezeichnen!
Die meisten Pensionisten geben ihre Pension laufend aus (zum Sparen bleibt da kaum was über und es wäre auch sinnlos). Das Geld geht also gleich in den Konsum und hilft der Wirtschaft.
Dass finanziell besser gestellte Pensionisten massiv ihre Kinder und Enkelkinder finanziell unterstützen sollte inzwischen auch allgemein bekannt sein.
Die österreichische Wirtschaft wäre arm dran, würde der Input von hunderttausenden Pensionisten fehlen ...

Antworten Gast: Kibietz
19.09.2012 21:33
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Re: "vergangenheitsbezogene Ausgaben"

Da haben sie nur teilweise recht da finanziell besser gestellte Pensionisten manchmal auch nicht die Kinder und Enkerl unterstützen da sie keine Kinder haben, mit der Familie verkracht sind oder ins Ausland abgewandert sind.

Stoppt endlich den Wahnsinn!

Wir Österreicher werden mit immensen Lohnssteuern niedergemolken, und wohin geht das Geld?

Über 24 Mrd. in Dinge, die so nicht notwendig wären, wenn wir endlich nichtmehr billige Klientelpolitik auf Pump machen würden!

Gast: einweniggenauerbetrachtet
19.09.2012 19:43
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die asvg pensionen der hackler u.angestellten sind durch die beiträge abgesichert; dagegen gibts hohe mrd.verluste bei den bauern, ÖBB, ORF,OEnB, wiener beamten u. gewerbetreibenden; und durch den sozialabbau bei den asvg pensionen will hundstorfer(SPÖ ) diese bekannten privilegien schützen.


Generation der Diebe

Dei Nachkriegsgeneration hat kaum Pensionsbeiträge gezahlt, hat wesentlich niedrigere Steuersätze und hat einen riesigen Schuldenberg aufgebaut. Diese Generation lässt sich jetzt großzügigste Pensionen ausbezahlen, insbesondere Beamte. Mit einer weltweit einmaligen Frühpensionsregelung sind sie Jahrzehntelang mit minimalen Abschlägen in Pension gegangen. Dieses verhalten ist einfach unglaublich, ein Generationenvertrag bei dem der ältere Teil aus Betrügern und Dieben besteht – schämt euch!

Re: Generation der Diebe

Reden Sie doch einmal mit Ihren Großeltern.
Die werden Ihnen gerne bestätigen, wie recht Sie haben:
Nach dem Krieg hatten sie alle Superjobs mit Traumgagen, verbrachten ihre vielen Urlaubswochen auf Mallorca und in Thailand, fuhren die tollsten Autos - ach ja: und zahlten natürlich keine Steuern.
Und falls Sie es vergessen haben sollten: sie zahlten für ihre Kinder volle Länge an Schulgeld, für Schulbücher ...

Gast: genauerbetrachtet
19.09.2012 18:54
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die asvg pensionen der hackler u.angestellten sind dauerhaft abgesichert; dagegen gibts hohe mrd.verluste bei den bauern, ÖBB, ORF,OEnB, wiener beamten u. gewerbetreibenden; und durch den sozialabbau bei den asvg pensionen will hundstorfer(SPÖ ) diese bekannten privilegen schützen.


Antworten Gast: Auslandsoesterreicher
20.09.2012 06:48
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Re: die asvg pensionen der hackler u.angestellten sind dauerhaft abgesichert; dagegen gibts hohe mrd.verluste bei den bauern, ÖBB, ORF,OEnB, wiener beamten u. gewerbetreibenden; und durch den sozialabbau bei den asvg pensionen will hundstorfer(SPÖ ) diese bekannten privilegen schützen.

100% zustimmung - dies ist realitaet!

verstehe aber nicht die negative bewertung eines lesers - ist wahrscheinlich ein privilegierter beamter oder ein bauer bzw. ein mit 52 jahren in pension gegangener OBBler??
die realitaet zu erkennen ist halt fur manchen noch immer schwer und zu akzeptieren - vogelstrausspolitik eben!

...ein Auslandsoesterreicher

Re: Re: die asvg pensionen der hackler u.angestellten sind dauerhaft abgesichert; dagegen gibts hohe mrd.verluste bei den bauern, ÖBB, ORF,OEnB, wiener beamten u. gewerbetreibenden; und durch den sozialabbau bei den asvg pensionen will hundstorfer(SPÖ ) diese bekannten privilegen schützen.

also ich bin eisenbahner wir haben vor vielen Jahren wenig verdient und ich habe das damalige Pensionsrecht als gehaltsbestandteil gesehen , seit dem Jahr 1995 bezahlen die alten Eisenbahner einen um ca 50% höheren pv beitrag als die im asvg. seit der Reform von 2003 kann ein eisenbahner auf eigenes ansuchen erst mit 61,5 in Pension gehen und so wie es bei mir ist mit ca 700 EUR weniger bei einer um 7 Jahren verlängerten Dienstzeit

Gast: gast55
19.09.2012 18:27
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ja da sind mathekapazunder am werk

beim brennertunnel haben sie auch nie inanzierungskosten eingerechnet, da wird so getan, als hätte der hochverschuldete staat, der aufgrund der zinseszinsrechnung immer mehr zinsbelastungen zu tragen hat, die mrd euro für den bau des tunnels einfach so auf der hohen kante und bräuchte kein geld für den bau aufnehmen

zinsen für ein paar mrd zu zahlen bis in alle ewigkeit, weil schulden zahlt der staat ja nie zurück ist im prinzip unendlich teuer, da zahlen unsere nachfahren, sofern sie überhaupt noch leben können in 1000 jahren daran

"Die Neuverschuldung machte im Vorjahr "nur" 2,6 Prozent des BIP statt der geplanten 3,9 Prozent aus. Aber andere Kennzahlen bleiben weiter alarmierend: Denn die "vergangenheitsbezogenen Ausgaben" für Pensionen und Zinsen stiegen weiter an."

das hat ein zins und zinseszinssystem so an sich, dass die belastungen immer weiter steigen, sollte eigentlich auch keinen journalisten mit kenntnissen über die grundrechnungsarten verwundern

aber es wird ja nie die systemfrage gestellt, dieses system führt früher oder später mit absoluter sicherheit und da stimmt das wort einmal alternativlos in den ruin,

einzige alternative, abkehr vom zinseszinssystem

einzige alternative, abkehr vom zinseszinssystem

Wer sich nicht verschuldet, hat lustigerweise keine Angst vor dem "Zinseszinssystem". Vielleicht gibt es einen Grund dafür.

Wie auch immer: Schaffen wir die Multiplikation also ab und denken das an einem praktischen Beispiel durch:
Sie kaufen sich eine Staatsanleihe und bekommen mal 4,5% Kupon ausbezahlt (nach KeSt.). Da es sich um Zinsen handelt, müsste nach Abschaffung des Zinseszinssystems sichergestellt werden, dass Sie diesen "Gewinn" niemals in eine weitere Investition fliessen lassen. Theoretisch dürfte der Kupon nichtmal auf einem auch nur minimal verzinsten Konto landen.
Haben Sie da eine kreative Idee, wie man ein Gesetz dahingehend lückenlos formuliert?

Falls nicht, geht´s eigentlich nur, indem man Zinsen per se abschafft. Stichwort Freigeld. Anschlussfrage: Welche Währung würden Sie verwenden: Eine, in der Sie 6% für eine Investition bekommen oder eine, bei der Sie für den Werterhalt noch draufzahlen dürften? (zusätzlich zur in beiden existierenden Inflation)

Gast: Besorgter Arbeitnehmer
19.09.2012 15:57
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Und das bei den derzeit für Österreich niedrigen Zinsen!!!

Da bekommt man doch Angst, wenn man bedenkt dass wir zum Bezahlen der akutell niedrigen Zinsen bereits weitere Kredite benötigen!! Was passiert da erst, wenn die Zinsen wieder zu steigen beginnen bzw. die Welt reallisiert, was für Verbindlichkeiten unsere hohen Herren bereits in Unternehmen wie die Asfinag ausgelagert haben!! Das Einzige was dann von selbst weiterwachsen wird, ist dann die Staatsverschuldung. Schön langsam bekomm ich es wirklich mit der Angst zu tun - Griechenland wir kommen.

Antworten Gast: gast555
19.09.2012 18:37
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Re: Und das bei den derzeit für Österreich niedrigen Zinsen!!!

wieder einer der das mathematisch nicht kapiert hat

zinseszinsformel

Kn=K0*(1+p/100)^n

es ist nur eine frage der zeit bis auch bei sehr niedrigen zinsen die summen exorbitant groß werden

z.b. ein job mit 2 lohnmodellen, beim ersten modell gibt es pro woche 1000€ macht im jahr also 52000€
beim 2ten modell gibt es die erste woche 1cent und dann immer eine verdoppelung der vorigen woche, also 2 cent, dann 4 cent und dann 8 cent usw

was kommt da allein in der letzten woche raus?? 0,01*2^51 das sind 2,25E13€ also 22,5 billionen €, in summe macht das dann ca. 45 billionen euro übers jahr und der witz an der sache ist, die letzten 5 wochen im jahr hat man urlaub und in der zeit verdient man 43,6 billionen € - das ist der zins und zinseszins, nach dem unser wirtschatssystem abläuft, und verdoppelt wird da auch, nur nicht in der woche, aber je nach prozentsatz lässt sich das überschlagsmäßig leicht berechnen
n*p=70 bis 75 bei p>0 und p<15
also bei 1% zins alle 70 jahre, bei 15% alle 5 jahre

Re: Und das bei den derzeit für Österreich niedrigen Zinsen!!!

Staatsanleihen sind festverzinsliche Papiere. Wir zahlen Zinsen für Anleihen, die AT vor 10 und mehr Jahren begeben hat, daher machen sich niedrigere Zinssätze auch nicht sofort bemerkbar.

 
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