23.05.2013 12:47 Merkliste 0

"Team Stronach für Österreich": Neue Partei will neue Eurozone

21.09.2012 | 17:54 |  VON THOMAS PRIOR (DiePresse.com)

Nationalratswahl: Am Donnerstag wird Magna-Gründer Frank Stronach seine Partei vorstellen. Zum Schilling will er vorerst nicht zurück.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Wien. Zeitpunkt und Ort standen am Freitag bereits fest, die Location noch nicht ganz: Aber es wird nächsten Donnerstag sein und jedenfalls in Wien. Dann wird Frank Stronach seine Partei der Öffentlichkeit vorstellen. Der Name? Aller Wahrscheinlichkeit nach „Team Stronach für Österreich“, wie „Die Presse“ vom näheren Umfeld des Magna-Gründers erfuhr. Parteifarbe? Rot-Weiß-Rot.

Das zum Teil in Kanada konzipierte Parteiprogramm wurde diese Woche im „Magna Racino“ in Ebreichsdorf, dem Sitz der Partei, einem letzten Feinschliff unterzogen. Über die Inhalte wurde Stillschweigen vereinbart – manches sickerte aber schon vorab durch. Demnach wird Stronach ein Alternativmodell zur Einheitswährung in der Eurozone vorlegen: Die Euroländer sollen künftig frei konvertierbare Währungen haben, die weiterhin Euro heißen. Es soll also einen Österreich-Euro, einen Italien-Euro usw. geben.
Richtschnur wäre der deutsche Euro – er soll daher deutlich mehr wert sein als etwa der griechische. Der Gedanke dahinter: Ein flexibler Wechselkurs könnte das Ungleichgewicht in der Eurozone ausgleichen. Nur falls dieses Modell nicht durchsetzbar ist, plädiert Stronach für eine Rückkehr zum Schilling. Außerdem wird der 80-jährige Industrielle eine Steuerreform fordern, dessen zentrales Element eine Flat Tax ist.

Unterstützt wird die Stronach-Partei von einem eigens eingerichteten Weisenrat, dessen Meinung in die politische Entscheidungsfindung einfließen soll. Dem Gremium sollen „Fachleute aus allen Lebensbereichen – vom Wirtschaftsprofessor über den Techniker bis hin zum Sportler – angehören“, wie es heißt. Namen werden vorerst keine genannt.

Holt Stronach weitere BZÖ-Mandatare?

Warum Stronach schon jetzt, also ein Jahr vor der Nationalratswahl, an den Start geht? Weil seine Partei möglichst schnell Klubstatus im Parlament erreichen soll, um eine Bühne für den Wahlkampf zu haben. Der ORF zum Beispiel käme wohl nicht umhin, Stronach dann in die TV-„Wahlduelle“ einzuladen.

Diesem Ziel ist der Neo-Politiker schon recht nahe: Zur Klubgründung braucht es fünf Nationalratsabgeordnete. Vier hat Stronach bereits abgeworben: Gerhard Köfer, vormals SPÖ, sowie die Ex-BZÖ-Mandatare Robert Lugar, Erich Tadler und Elisabeth Kaufmann-Bruckberger. Weitere Abgeordnete vom BZÖ könnten folgen, hört man.

Team Stronach: Die Mitstreiter des Milliardärs

Alle 14 Bilder der Galerie »

("Die Presse" Printausgabe vom 21.9.2012)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

299 Kommentare
 
12 3 4 5 6 7
Gast: fooled
12.10.2012 07:00
0 0

F.S. ist keine Alternative

F.S hat noch nie etwas geschaffen .Es waren immer die Mitarbeiter , die aus MAGNA gemacht haben was es ist. F.S hat seine Leute immer entlassen oder herausgedraengt ,nachdem er sie nicht mehr gebrauchen konnte. Fachwissen kann man ueberall kaufen, zB Schullehrer in den
Aufsichtsrat ! Woher hat er denn sein Fachwissen Oesterreich zu fueren?

2 0

Ja genau

Profitieren werden alleine die Grünen sind sie doch genauso gut wie die SPÖ.
Beim verschwenden des Geldes der anderen.
Egal für welchen Blödsinn ,nach dem Motto: Wir tun was !!!

Populisten profitieren nicht von Krisen

Herr Stronach wird sich sicherlich bedanken das er in die Reihe von Persönlichkeiten aufgenommen wird , wie unter anderem Gotthold Ephraim Lessing, Arthur Schopenhauer, Heinrich Heine, Karl Marx, Kurt Tucholsky. Herbert Wehner, Franz Josef Strauß, es waren alles hervorragende Persönlichkeiten die durch argumentative Polemik und schriftstellerische Leistungen hervorgetreten sind. Vielen Dank nochmals !!!!

Na, dann...

können wir ja nur hoffen, dass das Schandmaul Strache keine Stimmen bekommt!

Da er sowieso ein Verbrecher ist, könnte man ihn aber auch einfach einsperren.

Gast: Grinsi, Grinsi, Grinsi
25.09.2012 15:06
1 5

Das ewige Grinsen des Strohsacks ist abgrundtief lächerlich

und ähnelt dem des alten Herrn Baumeisters und dem von K.H.Grasser, der das wohl von Stronach bei dem er ja im Management war, gelernt hat

Antworten Gast: Hotelzimmer201
25.09.2012 15:36
2 1

Re: Das ewige Grinsen des Strohsacks ist abgrundtief lächerlich

Hälst gute Laune nicht aus? Brauchst den Pessimismus den all die anderen österreichischen Altparteien verbreiten? Schad für dich!

Re: Re: Das ewige Grinsen des Strohsacks ist abgrundtief lächerlich

Den rechtsrechten Gfrastern und blaubraunen Politschmarotzern wird das Lachen schon noch vergehen!

Gast: Hammvieh
25.09.2012 14:49
2 0

"starker Arm, der Schutz gibt"

Freilich, das koennen nur die SPOeVP und die Sozialpartner sein. Glaubt der Mann eigentlich selber, was er da redet?

Willkommen in der verrückten Welt!

Da drüben, gleich hinter unserer Erde, zwischen Mond und Mars, ist die verrückte Welt, die keiner kennt. Aber wir alle sehen sie. In der verrückten Welt gibt es nur Frieden. Keinen Streit. Die verrückten Menschen in der verrückten Welt mögen Streit überhaupt nicht. Sie lehnen ihn ab. In der verrückten Welt sind alle Menschen ausgeglichen und ruhig. Es gibt keine bösen Worte, man beleidigt sich nicht, man beschimpft sich nicht, niemand lügt jemand anderen an, es wird nichts gestohlen, es wird nicht betrogen. In der verrückten Welt sind alle glücklich und zufrieden, niemand hat vor jemand anderem Angst. Denn keiner ist für einen anderen eine Gefahr. Macht spielt keine Rolle und ist nicht erstrebenswert. In der verrückten Welt gibt es nur Harmonie und Frieden. Die Menschen sind sanft, einfühlsam und verständnisvoll. Die Menschen in der verrückten Welt können sich nicht vorstellen, dass es eine normale Welt gibt, wo Zwietracht, Streit, Lügen, Morde und Diebstähle üblich sind.

Antworten Gast: man sollte dich
27.09.2012 12:25
1 0

Re: Willkommen in der verrückten Welt!

in der psychiatrie durchchecken lassen

3 Gründe Stronach zu wählen

1. Alle momentan existierenden Parteien durchleben eine völlige Sinnleere, sie sind unbrauchbar und korrupt. Der denkende Österreicher schreit nach einer Alternative.

2. Stronach hat es nicht nötig, den Staat zu bestehlen, er hat selber ausreichend Geld.

3. Alle guten Dinge sind drei: beim Fußball und beim Magna Racino hatte Stronach nicht den Erfolg schlecht hin. Aber er hat sein eigenes Geld, nicht das der anderen, verbraten und vielleicht klappt es beim dritten Mal, in der Politik.

Obwohl es auch Gründe gäbe, ihn nicht zu wählen, spare ich diese noch auf. Man nennt dies Vorschusslorbeeren.

PS: Das Geld der anderen = Sozialismus.

Re: 3 Gründe Stronach zu wählen

Jedes Interview ein Grund dies nicht zu tun.

Antworten Gast: Und weiter ins Korruptistan mit dem Strohsack-Stronach
25.09.2012 15:20
1 1

Mit Staatsgeldern aus Kanada und Österreich hat der STrohsack seine maroden Firmen saniert

und jetzt will er in die Politik um noch mals zu kassieren

...

als ob die roten und schätzen keine Populisten sind...

Gast: Da wirst Du toll
25.09.2012 13:15
4 3

Bei einem

Faygen und Schpindlichen kommt einem der Stronach direkt wie eine Lichtgestalt vor. Auch wenn er nicht so geschwollen redet wie die beiden das einem sowieso wie Wasser runter rinnt. Er sich Zeit nimmt und nicht sofort auf alles antwortet ohne nachzudenken. Damit die Leute glauben er hätte auf Knopfdruck alles im Griff, gerade das zeigt den Menschen in ihm. Und nicht einen der uns mit jedem Wort für blöd verkaufenden und permanent lügenden ex Taxler und Wr.Wohnen Hausmeister.Der versucht uns weiterhin mit dem Tee anzuschütten.

Gast: gertrudenora
25.09.2012 13:10
5 0

Populismus?

Wer nicht die wahnwitzige, absurde, unvorstellbar teure und nirgends hinführende Europapolitik unterstützt ist ein Populist? Eine schweizer Zeitung hat gerade die entsprechenden Politiker als "unbeeindruckt selbstgefällig" bezeichnet!

Gast: Bleiburg L
25.09.2012 13:07
2 2

Es hat noch nie ein Quereinsteiger geschafft, die Neid und Politgespannschaft Österreichs zu durchbrechen

Bald wird auch Herr Stronach mit dem berühmten Hackl im Kreuz resiegnieren.

2 0

krise?

es geht eher um die unfähigkeit

5 0

Ihr meint also, wir sollten wieder jene wählen, die uns die Krise aufgehalst haben?

Oder?

"Wer das Geld hat macht die Regeln"


Re: "Wer das Geld hat macht die Regeln"

Sein Zitat beinhaltete "Gold" und einen Beistrich. Der Rest stimmt.

Re: Re: "Wer das Geld hat macht die Regeln"/Pfefferstreuer

Nein, nein, liebe "Gewürzröhre", ER hat schon auch "GELD" gesagt, manchmal auch "GOLD". So isses halt mit der Wahrnehmung!

Gast: JohannesL
25.09.2012 12:27
4 4

Stronach ist keine Alternative

Stronach erkauft sich im ersten Schritt Politiker und im nächsten Schritt Gesetze. Soetwas gibt es bereits in Österreich, daher brauch ma des auch nicht. Nochdazu wenn die Inhalte noch nicht klar kommuniziert worden sind.

Schade, dass Stronach diesen undemokratischen Weg eingeschlagen hat.

Re: Stronach ist keine Alternative

nichtgekaufte Politiker gibt´s nicht mehr
ein Stronach ist da leicht angreifbar
während nicht in der Öffentlichkeit stehende Lobbyisten, Politiker "anfüttern" und diese nach dem Handheben zur Durchbringung diverser Gesetze auf höchstdotierte Jobs in der Privatwirtschaft hieven...

Antworten Gast: Strache oder Stronach that is the Question
25.09.2012 12:57
3 0

Re: Stronach ist keine Alternative

Die SPÖ erkauft sich seit vielen Jahren bildungsresistente analphabetische Kreuzerlmaler auch um ihr Steuergeld, nur um an der Macht zu bleiben.Das wissen alle, nur Sie anscheinend nicht.

4 3

Re: Stronach ist keine Alternative

Aber Stronach "erkauft" sich die Leute wenigstens mit dem eigenen Geld und nicht Milliarden weise und im ganzen Staat mit dem Geld der Steuerzahler und Sozialbeitragszahler!

 
12 3 4 5 6 7