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Gerry Foitik: "Keine Kommerzialisierung des Sozialen"

22.09.2012 | 15:23 |   (DiePresse.com)

In Tirol will der dänische Falck-Konzern den Rettungsdienst übernehmen. Gerry Foitik, oberster Sanitäter des Roten Kreuzes, spricht über beleidigte Freiwillige und Geschäftemacher im Sozialbereich.

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In Tirol spitzt sich der Kampf um den Rettungsdienst zu. Der dänische Falck-Konzern ficht die Vergabe an die vom Roten Kreuz dominierte Bietergemeinschaft „Tiroler Rettungsdienst“ vor dem Unabhängigen Verwaltungssenat in Tirol an. Die Affäre ist vor allem für die Tiroler ÖVP peinlich und brisant. Indem sie das Rettungswesen erstmals in Österreich EU-weit ausgeschrieben hat, stellt sie das Freiwilligensystem zur Disposition. Das zu einem Zeitpunkt, zu dem die Bundes-ÖVP im Zuge der Volksbefragung auf die Unterstützung der Zivildiener und freiwilligen Helfer setzt. Das Rote Kreuz „bestrafte“ das Land Tirol mit „Dienst nach Vorschrift“, worauf die Preise für den Rettungsdienst in die Höhe schnellten. Die Rechnung für diesen Konflikt zahlt der Steuerzahler. „Die Presse am Sonntag“ sprach mit dem Bundesrettungskommandanten des Roten Kreuzes, Gerry Foitik, über die Affäre und über die Konsequenzen einer Kommerzialisierung des Sozialsystems.

Wie sähe das Rettungswesen ohne Freiwillige und ohne Zivildiener aus?

Gerry Foitik: Es wäre viel teurer und viel schlechter. Selbst wenn man die Freiwilligen durch bezahlte Mitarbeiter ersetzt, wäre die Qualität schlechter. Weil es im Fall einer Katastrophe nicht nur darum geht, möglichst effizient zu sein, sondern auch möglichst effektiv zu sein. Denn außergewöhnliche Belastungen, die in Österreich alle zwei, drei Wochen stattfinden – etwa Großunfälle –, die kann man nur mit vielen Mitarbeitern bewältigen.


Trotzdem muss das ja auch finanziert werden. Und da hat man den Eindruck, dass dies in jedem Bundesland anders abläuft.

Der Eindruck stimmt.

Warum ist das so?

Das ist nun einmal Österreich. Wir haben in neun Bundesländern fünf verschiedene Finanzierungssysteme.

Warum gibt es im Rettungswesen keine Kostenwahrheit?

Weil wir kein Bäcker sind, bei dem man drei Semmeln bestellt. Bei uns wird nicht bestellt. Die Länder sagen nicht, was sie wollen, aber sie erwarten, dass es zu jeder Zeit alles gibt.

Und deshalb müssen die Rettungsorganisationen selbst festlegen, was die Länder haben wollen?

Wir legen Standards fest, etwa dass wir innerhalb von 15 Minuten bei einem Notfall sind. Aber natürlich werden wir von den Ländern kontrolliert.

Das Land Tirol hat jetzt aber genau gesagt, was es will. Es hat eine Bestellung aufgegeben und im Zuge einer Ausschreibung einen Aufgabenkatalog ausgearbeitet. Doch plötzlich ist alles teurer. Wie kann das sein?


Das ist ganz einfach. Wir sind in diesem Fall nicht mehr bereit, etwas aus eigenen Mitteln zuzuschießen.

Man gewinnt den Eindruck, Rotes Kreuz und Land Tirol erpressen sich gegenseitig.


Wenn das Land sagt: Ich übernehme das Kommando, ich bestimme alles, dann muss es auch jene Kosten übernehmen, die wir bisher selbst reingesteckt haben. Das hat nichts mit Erpressung zu tun. Das Land Tirol wollte auf den Markt gehen. Jetzt bezahlt es den marktkonformen Preis.

Und plötzlich kostet das Rote Kreuz in Tirol trotz Zivildienern und 4000 Freiwilligen fast so viel wie ein kommerzieller Rettungsdienst der Falck Group gekostet hätte.


Aber wir bieten nach den Nachverhandlungen nun eine viel höhere Leistung. Deshalb kann man die Beträge nicht vergleichen. Und darüber hinaus kann man das System der Daseinsvorsorge nicht mit dem herkömmlichen Markt vergleichen.

Die höhere Leistung hat keiner verlangt. Sie haben die Aufgaben übererfüllt. Das ist löblich, unternehmerisch aber ein Nonsens.

Ja, der Antrieb des Roten Kreuzes ist ein zivilgesellschaftlicher. Wir wollen, dass die Welt besser wird.

Wir bei der „Presse“ wollen auch alle, dass die Welt besser wird. Hilft uns bei Gehaltsverhandlungen in der Regel nicht weiter.


Ja, aber Sie haben einen Eigentümer, der Gewinne erzielen möchte. Wäre das beim Roten Kreuz auch so, würden wir vieles nicht tun, etwa auf dem Gebiet des humanitären Völkerrechts oder der Pflege.

Aber auch soziale Bereiche müssen doch schlank verwaltet und organisiert sein . . .

Ich mag keine Kommerzialisierung des Sozialen. Alles unter die Maxime der Effizienz zu stellen ist falsch. Der Markt ist kein Allheilmittel. Das hat nun zum Glück auch die marktfreundliche EU eingesehen. Es gibt viele Bereiche, in denen der Markt nicht funktioniert. Freundschaft, Solidarität, Liebe. Obwohl der Trend leider in diese Richtung geht. Junge Leute beurteilen heutzutage Freundschaft nach Nützlichkeit.

Gut, aber was ist nun der Unterschied zwischen den Weltverbesserern beim Roten Kreuz und jenen in der „Presse“?


Für uns ist das Geld Mittel zum Zweck, für Profit-Organisationen ist Geld Zweck zum Mittel. Dort geht es nur um den Return of Investment. Wir wollen hingegen eine Mission erfüllen.

In Wien fährt ein Dutzend Rettungsdienste herum. Welt verbessern und Geld verdienen muss sich nicht ausschließen.


Sie können mit allem Geld verdienen. Sie können die Bahn und die Wasserversorgung kommerzialisieren.

Und Sie finden das falsch.

Ja. Denn es geht hier um die Daseinsvorsorge. Es gibt Bereiche, da möchte ich nicht, dass jemand an mir verdient. Es ist kein Wunder, dass es in Wien unzählige Krankentransporte gibt, aber in Leibnitz nur einen. Weil dort zahlt es sich nicht aus. Rufen Sie am Sonntag um 22 Uhr bei so einem Krankentransport an. Da hören sie ein Tonband, das erklärt, dass Sie im Notfall das Rote Kreuz anrufen sollen.

Dass das Rote Kreuz Speck angesetzt hat, diesen Vorwurf lassen Sie also nicht gelten.

Freilich. Auch das Rote Kreuz hat Speck. Aber es hat einen funktionalen Speck. Der kommt der Bevölkerung zugute. Der Unterschied zwischen einem Autobusunglück in der Südoststeiermark und in Rioja ist: Bei uns ist in einer halben Stunde eine Armee an Freiwilligen dort. In Spanien warten sie auf das erste Auto eine halbe Stunde.

Mit anderen Worten: Für das Rote Kreuz haben Marktmechanismen keine Geltung.

Der Rettungsdienst ist aus einer Kombination aus Staats- und Marktversagen entstanden. Und jetzt will man mit Marktmechanismen wieder regeln.

Wenn es aber darum geht, seine Interessen durchzusetzen, weiß das Rote Kreuz um die Marktmechanismen sehr wohl Bescheid. So hat es in Tirol während des Konflikts mit dem Land einfach weniger Freiwillige eingesetzt, worauf die Kosten explodiert sind.

Wundert Sie das? Das Land Tirol hat dem Roten Kreuz und den 4000 Freiwilligen gesagt: Ihr habt das jetzt zwar 150 Jahre lang gut gemacht. Aber ich will euch nicht mehr. Ich bin auch zufrieden, wenn die Arbeit künftig von irgendwelchen Ostdeutschen erledigt wird. So kommt das an. Da wundert es mich nicht, dass dann so mancher Dienst nach Vorschrift macht.

Wer dem Roten Kreuz dreinredet, erntet Dienst nach Vorschrift?


Nein. Aber wenn Sie Ihre Leser beleidigen, werden diese das Abo stornieren. Und wer freiwillige Helfer beleidigt, darf sich nicht wundern, wenn diese sagen: Habt mich bitte gern.

 

Die Presse, Print-Ausgabe, 23.09.2012

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145 Kommentare
 
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Er hat recht !

Der Sozialbereich wird nie und nimmer wie eine profitorientierte Firma zu führen sein- wenn wir das zulassen, werden in wenigen Jahren Alte und Kranke wegen fehlenden 'Return of Investment' nicht mehr betreut werden- und das will wirklich KEINER !

Gast: gast name
25.10.2012 19:35
0 0

ueber schrift

bla bla bla

Gast: klugscheis.ser
28.09.2012 15:40
0 0

"klugscheissern und verteufeln" ändern nichts, selber mitmachen und mitwirken!

mir gefällt es immer wieder, wie gut sich leute in bereichen auskennen, in die sie noch nie einen tieferen blick gewagt haben.
ich lade jeden hier postenden ein, sich in "einer freiwilligen sozialorganisation" selbst zu engagieren - "klugscheissern und verteufeln" ändern nichts, selber mitmachen und mitwirken!
die perfekte organisationen gibt es nicht und so haben sie natürlich nicht nur ihre sonnenseiten sondern auch ihre mankos und mängel. die gehören auch aufgezeigt um eine veränderung zu bewirken (betriebsblindheit gibt es - aber nicht alles ist so klar und so leicht zu ändern, wie es von aussen den schein erweckt).

die diskussion "wehrpflicht" zeigt das, klar. viele halten die wehrpflicht für nicht mehr zeitgemäß, aber umso mehr sprechen sich für den zivildienst für mann und frau aus, weil das soziale lernen für junge menschen eine der wertvollsten positiven prägungen einer zivilisierten gesellschaft darstellt und den sozialen frieden sichert.
also soll man nun pro wehrpflicht oder pro berufsheer abstimmen???

aber zurück zu den schwachstellen der sozialorganisationen: es werfe der den ersten stein, der ohne schuld ist!

jeder der hirn, bessere ideen und vorschläge hat und dies mit nachdruck und ausdauer in einer organisation einbringt, kann dort etwas bewegen. vielleicht nicht von heute auf morgen, aber es funktioniert.

ps: welche leistung wurde für 10 mio erbracht - war das im angebot der dänen enthalten - ja oder nein? sonst stimmt die rechnung nicht!

Gast: Blankensteiner Husar
24.09.2012 09:52
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JA, das freiwillige Gratis-Rot-Kreuz-Märchen!

Lasst Euch mal von der Gebietskrankenkasse sagen wieviel ein Transport kostet.
Dann werden die Sympathien für diesen Verein bald schwinden.

Gast: Hoppala
23.09.2012 18:30
0 0

Dänen billiger

Also mal langsam zum Mitschreiben. Das Rote Kreuz bietet um 27 Mio an. (Das stand im Bericht) In einer anderen Tageszeitung steht, dass Falck um 37 Mio angeboten hat. Das Land schießt dem Roten Kreuz fast 10 Miio nach und dann sollen die Dänen billiger sein? Kann es sein, dass man hier nicht rechnen kann.
27 Mio plus fast 10 Mio ist nicht gleich 37 Mio.
oder?

Re: Dänen billiger

Es besteht scheinbar der Verdacht, dass das ursprüngliche Angebot in Absprache mit dem Land Tirol um 10 Millionen Euro auf eben 27 Mio reduziert wurde, um Falck zu unterbieten, mit der Option, dieses Geld vom Land dann zu bekommen. Weil ein Rettungsdienst unter 37 Mio in Tirol gar nicht machbar ist. Und jetzt schießt das Land in zwei Jahren rund 10 Mio. zu. Stimmt der Verdacht, dann würde das den Steuerzahler mehr kosten, als wenn Falck den RD für 37 Mio ohne Zuschüsse vom Land gestellt hätte.

Antworten Gast: Gerri Fotsig
23.09.2012 19:13
0 0

Re: Dänen billiger

na dann, dann ist ja alles eh in bester ordnung, oder ? wie immer, oder ? eigentlich gibt es gar keine korruption in öst., eigentlich schon aber, gell ?!

und die fast 10 Millionen Euro Steuergeld, aber geh, der Steuerzahler hat's ja, eigentlich.

Gast: GrafGudenus,P
23.09.2012 15:59
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Rotkreushelfer

1918 +, erster Bundespräsident: Graf Rudolph Traun, leitender Mitarbeiter in Wien - umsonst natürlich - Herr Rittmeister Camillo Hardt, Bruder meiner Grossmutter, aus jüdischer Familie. Heute könnte ein Herr Androsch diese oder jene Position ausüben, solange Intriganten, Querulanten sich nicht zu beschäftigen haben.

Antworten Gast: Genosse Graf Gudenus, Paris
23.09.2012 17:22
0 0

Herr,

weil Illuminierte glauben könnten dhoch zumindestens ein kleines "v.”

Gast: BerlinerWiener
23.09.2012 13:58
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Willkommen im Jahr 2012

"...auch zufrieden, wenn die Arbeit von irgendwelchen Ostdeutschen erledigt wird."
Meine Empfehlung, Verehrtester! In keinem Fall eine schlechte Wahl. Bin seit 8 Monaten in Ihrem Land im medizinischen Bereich und der universitären Ausbildung tätig, nicht weil ich billiger, sondern einfach besser bin. Und mich auch nicht durch Leute wie Sie zum Dienst nach Vorschrift verleiten lasse. Nach 23 Jahren sollten Sie langsam aufpassen, dass Sie nicht rechts überholt werden. Und dass der Ossi nicht unbedingt schlechter als der Ösi sein muss.

Gast: GrafGudenus, Paris
23.09.2012 11:03
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Falck

Bin mit Falk aufgewachsen, Spielzeug dieses Namens, in DK zumindestens seinerzeit gang und gängig. Neben Lokomotive der Dänischen Staatsbahnen musste man auch einen Falk Rettungswagen haben rückte nicht aus; so deutsches Flugzeug abgeschossen worden war. Falk notiert an der Börse, was - wie erfahren - einem befremderte

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Deswegen spende ich nicht mehr:

Zitat: Ja, aber Sie haben einen Eigentümer, der Gewinne erzielen möchte. Wäre das beim Roten Kreuz auch so, würden wir vieles nicht tun, etwa auf dem Gebiet des humanitären Völkerrechts oder der Pflege.

Das Rote Kreuz ist ein Teil der politisch korrekten Sozialindustrie, die uns Einwanderung in die Sozialsysteme als humantäre Aufgabe aufs Auge drückt.

Soziale Organisationen haben - so gut sie auch starten - die Tendenz zum Selbstzweck für interne Profiteure zu werden. Die Organisation ist dann nicht mehr für den Patienten, sondern die Patienten sind für die Organisation da und im Hintergrund wird von Mitgliedern kräftig profitiert. Da schließe ich keine soziale Organisation aus, weswegen ich der Meinung bin, daß es eine Ablaufzeit für jede soziale Organisation geben sollte. Gleichzeitig sind Neugründungen von Idealisten im gleichen Feld zu unterstützen.

Ich bin überzeugt, der Nutzen wäre trotz strukturellem Mehraufwand höher, da die Apparate nicht versteinern würden (zu viele Angestellte, Privilegien, überflüssige Altaufgaben......).

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Re: Deswegen spende ich nicht mehr:

Ihre Krtik wurde schon von C.N. Parkinson formuliert. Dieser geniale Mensch hat nicht nur die Parkinsonschen Gesetze formuliert, mit den die Beamtenvermehrung gerechent werden kann. Er hat auch festgestellt, das jede Organisation, egal zu welchem Zweck diese gegründet wurde, früher oder später zum Selbstzweck wird. Diese Tendenz ist in jeder Organisation immanent.
Raiffeisen ist schon lange nicht mehr für die Bauern, der Konsum war nur mehr für die Angestellten, die Bawag war nur mehr Zweck für die Genossen und ganze Königreiche nur mehr für den Herrscher... Glasuben Sie dass das Lagerhaus für die Landwirte ist. Auch die politischen Oareteien sind Selbstzweck.

Re: Deswegen spende ich nicht mehr:

..."Soziale Organisationen haben - so gut sie auch starten - die Tendenz zum Selbstzweck für interne Profiteure zu werden."...
wahre worte!

Gast: Ehre wem Ehre gebührt.
22.09.2012 21:15
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Freiwillige Helfer

Als ich nach einem Insektenstich - ich bin allergisch - binnen 10 min. (am Land) von der Rettung erstversorgt wurde, der Fahrer ein Zivi, die Dame eine freiwillige Helferin, die mir auf dem Weg ins Krankenhaus erzählte, dass sie beinahe die gesamte Freizeit dem Rettungswesen widmet, möchte ich an dieser Stelle meinen tiefen Respekt ausdrücken.

Genauso der Helfern der freiwilligen Feuerwehr, die, als mein Keller nach einem Starkregen gut 60 cm unter Wasser stand, mit ihren Pumpen und in voller Mannschaft anrückten und die Malaise binnen einer Stunde beseitigten.

Vielen Dank an dieser Stelle, von solchen Menschen könnten sich viele ein Stück abschneiden.

Re: Freiwillige Helfer

Bitte um Entschuldigung.
Ich wollte eigentlich auf plus drücken, habe mich aber auf minus verklickt.

Ich finde Ihren Kommentar schön, denn was immer auch an der obigen Geschichte dran ist, sollte man doch nicht vergessen, dass sehr viele Menschen sehr viel Zeit opfern um anderen zu helfen.
Nicht nur, aber auch beim Roten Kreuz.

Gast: Strasser Aufsicht!
22.09.2012 19:37
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Der dänische Falck-Konzern ficht die Vergabe an die vom Roten Kreuz dominierte Bietergemeinschaft „Tiroler Rettungsdienst“ vor dem Unabhängigen Verwaltungssenat in Tirol an.........

....gehört zu diesen Konzern nicht auch die Group 4 Falck GmbH dazu?......seltsam, haben die das nötig???

Antworten Gast: puuuuuuh
23.09.2012 01:44
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Re: Der dänische Falck-Konzern ficht die Vergabe an die vom Roten Kreuz dominierte Bietergemeinschaft „Tiroler Rettungsdienst“ vor dem Unabhängigen Verwaltungssenat in Tirol an.........

und wer hat sie beauftragt, das soooo geheimnisvoll zu schreiben ?

Antworten Gast: G. D.
22.09.2012 23:42
1 0

Re: Der dänische Falck-Konzern ficht die Vergabe an die vom Roten Kreuz dominierte Bietergemeinschaft „Tiroler Rettungsdienst“ vor dem Unabhängigen Verwaltungssenat in Tirol an.........

Und? Was willst du damit sagen? Kannst du dich nicht ausdrücken, so wie du es gerne möchtest? Oder hast du allgemein ein Problem damit? Wenn die gut sind, wo ist da tatsächlich das Problem? Und wenn die sogar besser sind? ---- na dann nichts wie her mit denen Dänen :-)))

Gast: Loris
22.09.2012 19:32
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Auszahlung des gesetzlichen Verpflegungstagsatzes

Eine weitere Sache, die man sich beim Roten Kreuz tunlichst genauer ansehen sollte, ist die Umgehung der Auszahlung des gesetzlichen Verpflegungstagsatzes für Zivildiener.

Zu meiner Zeit konnte man nämlich entweder das von der RK-Organisation Essen auf Rädern bereitgestellte Fertig-Gericht in Anspruch nehmen, oder aber ersatzlos auf diese Leistung verzichten und damit den Anspruch auf das Verpflegungsgeld verlieren.

Pikant: Der Verpflegungstagsatz lag damals bei ~ 13 Euro, die Mahlzeit wurde aber regulären Essen-auf-Rädern-Kunden um 7 Euro überlassen. Das heißt, dass das RK bei jedem Zivildiener jeden Tag sieben Euro Gewinn gemacht hat — NUR durch die Zwangsbeglückung mit absolut minderwertigen Lebensmitteln.

Antworten Gast: Vogel Strauss
23.09.2012 08:18
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Re: Auszahlung des gesetzlichen Verpflegungstagsatzes

Komisch - bei uns ist das Essen auf Rädern nicht minderwertig, da würden sich die Kunden nämlich beschweren und wo anders bestellen ... subjektive Wahrnehmung?

Antworten Gast: sdfdsf
23.09.2012 02:45
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Re: Auszahlung des gesetzlichen Verpflegungstagsatzes

bei den 13 euro sind frühstück und abendessen auch dabei, du dummkopf! also wenn du NUR mittag essen auf rädern bekommen hättest, hättest du von den eur 13 den anteil noch bekommen. was cih mich erinnern kann ist die aufteilung 30% frühstü+ck 40% mittag 30% abendessen oder so ähnlich.

das hat aber alles nichts mit dem RK zu tun sondern ein gesetz vom vater staat, du armer dahinraunzender ex-zivildiener, der anscheinend nicht einmal sich ansatzweise informiert hat, was in welcher form zusteht und was eben nicht.


Antworten Antworten Gast: Loris
23.09.2012 15:23
0 0

Re: Re: Auszahlung des gesetzlichen Verpflegungstagsatzes

ich weiß. nur kann ich als zivildiener schlecht einen anwalt bezahlen, der meine ansprüche durchsetzt.

fakt ist: ich habe nur diese eine mahlzeit erhalten, keine weiteren zahlungen. in summe gingen 6 euro pro tag vom staat direkt ans rote kreuz.

und ich frage mich, wozu hier moderiert wird, wenn solche ausfälligen meldungen veröffentlicht werden.

Antworten Gast: VRH
22.09.2012 23:30
0 0

Re: Auszahlung des gesetzlichen Verpflegungstagsatzes

Jo mei, so is des halt bei uns in Estreich, drum woll ma des dener Dänen net überlassn. Vastehst?

Gast: erstmal gast hier
22.09.2012 18:05
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Respekt

Herr Gerry Foitik war mir bisher nicht bekannt. Aber ich muss sagen: Respekt! Jede seiner - wirklich guten - Antworten sitzt. Und zwar richtig.

Antworten Gast: nochmal gast hier
23.09.2012 01:39
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Re: Respekt HA HA HA !

Leute wie Gerry sind Teil eines Systems, das an der Umverteilung von Millionen Euro Steuergeld beteiligt ist.

Dafür Respekt aufbringen können nur Leute, die auch Teil dieses Systems sind.

Wir, der Rest in Österreich, werden dafür sorgen, dass das ein Ende findet, und ich zolle all jenen Respekt, die da mitmachen.

 
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