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Budget, Lehrer, Eherecht: Was die Koalition noch vorhat

23.09.2012 | 18:12 |  KARL ETTINGER (Die Presse)

Die Regierung möchte vor der Wahl 2013 ihre Arbeitsbilanz auffetten. Aus manch großer Reform – etwa jener des Bundesstaates – wird zwar nichts mehr werden, aber ein paar Projekte hat die Koalition noch nicht aufgegeben.

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Wien. Das Getöse um den parlamentarischen Korruptionsuntersuchungsausschuss und sein vorzeitiges Ende mit 16.Oktober hat zuletzt alles andere übertönt. Dennoch nehmen SPÖ und ÖVP trotz massiven gegenseitigen Misstrauens und Wahlkampfstimmung noch einen Anlauf, auf ihrem Arbeitskalender den einen oder anderen Punkt abzuhaken. So wollen sie die Bilanz vor der Nationalratswahl 2013 aufpolieren. Dazu soll Anfang November eine weitere Regierungsklausur dienen.

Aus manch großer Reform – etwa jener des Bundesstaates – wird zwar nichts mehr werden. Aber bei ein paar Projekten haben SPÖ und ÖVP noch nicht aufgegeben. Generell soll angesichts gedämpfter Konjunkturaussichten einmal mehr signalisiert werden, dass die Regierung sich besonders um Impulse für Wirtschafts- und Arbeitsplätze kümmert.
•Budget 2013: Das nächstjährige Budget zählt mittlerweile zu den einfacheren Aufgaben. Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP) wird dem Parlament am 16.Oktober in ihrer zweiten Budgetrede den Voranschlag für 2013 vorlegen. Größere Probleme werden dabei nicht erwartet, denn die Regierung hat mit dem Spar- und Steuerpaket im Frühjahr einen Finanzpfad bis 2016 festgelegt. Geringere Steuereinnahmen als prognostiziert sollen durch Mehreinnahmen etwa bei der Lohnsteuer kompensiert werden.


•Nulllohnrunde: Ein wichtiger Punkt betrifft die Nulllohnrunde für den Bundesdienst im Jahr 2013 und die Pensionsanpassung im Schnitt um 1,8Prozent. Beides ist grundsätzlich unter Dach und Fach. Bei den Pensionisten geht es in den Verhandlungen noch darum, wie die soziale Staffelung der Erhöhung ausschaut, damit der Abschluss zumindest eine Teuerungsabgeltung für Bezieher niedriger Pensionen bringt, und mit welcher Anhebung sich Bezieher höherer Pensionen zufriedengeben müssen.


•Lehrerdienstrecht: Wesentlich schwieriger wird es für die Regierung, die Neuregelung des Dienstrechts samt höherer Einstiegsgehälter für Jungpädagogen und längerer Anwesenheit in der Schule für künftige Lehrer abzuschließen. Die beiden SPÖ-Ministerinnen Claudia Schmied (Unterricht) und Gabriele Heinisch-Hosek (öffentlicher Dienst) haben deutlich gemacht, dass sie bis Frühjahr eine Entscheidung wollen, damit die Änderung ab dem Schuljahr 2013/14 gelten kann. Diese Woche stehen weitere Verhandlungen an. Ob tatsächlich eine Einigung gelingt, ist aber fraglich. Denn der Verhandlungsführer der Lehrergewerkschaft, Paul Kimberger, hat klargestellt, er wolle sich nicht von der Regierung erpressen lassen. Wesentlich ist auch, wie sehr in der Regierung die ÖVP bei einer Lösung mit an einem Strang zieht.


•Familienrecht: Das gilt auch bei der künftigen Regelung des Familienrechts sowie bei der Frage der Obsorge der Eltern auch im Scheidungsfall. Erklärtes Ziel von Justizministerin Beatrix Karl (ÖVP) ist das Schnüren eines Familienrechtspakets noch im Herbst. Völlig offen ist aber, wie umfangreich es ausfällt. Denn möglich ist auch, dass die Regierung nur eine Teillösung für die Obsorge lediger Väter vereinbart. Denn in diesem Punkt läuft die Frist des Höchstgerichts am 1.Februar 2013 aus: Bei Nichteinigung auf mehr Rechte für uneheliche Väter würde das bisherige Gesetz fallen, so würden selbst Rabenväter ein Sorgerecht erhalten.


•Invaliditätspension: Im Pensionssystem hat Sozialminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ) noch eine Neuregelung bei den Invaliditätspensionen (Motto: Rehabilitation statt krankheitsbedingter Frühpension) vor der Wahl auf dem Plan. Ein Gesetzesentwurf war bereits in Begutachtung. Dieser soll im Herbst in den Ministerrat und dann ins Parlament kommen, die Änderungen würden ab 2014 gelten.


•Pflegefinanzierung: Auch bei der Pflege ist der Sozialminister bis Jahresende gefordert. Bis dahin muss er Vorschläge für die längerfristige Finanzierung und künftige Struktur unterbreiten. Tatsächliche neue Weichenstellungen werden aber jedenfalls Aufgabe der künftigen Regierung sein, bis 2016 gibt es derzeit eine Übergangslösung.


•Gesundheitsreform: Seit Frühsommer gibt es zwar eine Grundsatzeinigung zwischen Gesundheitsminister Alois Stöger (SPÖ), Ländern und Sozialversicherung (gemeinsame Steuerung für Spitäler und niedergelassene Ärzte, Vorgaben vom Minister). Jedoch müssen Details erst geklärt werden, und danach braucht es noch die dafür notwendigen Gesetzesbeschlüsse in Parlament und Landtagen.


•Elektronische Gesundheitsakte: Höchste Eisenbahn ist es, wenn Minister Stöger die von ihm angestrebte und von der Ärztekammer ebenso heftig bekämpfte Elektronische Gesundheitsakte (ELGA) noch vor der Wahl in die Wege leiten will. Parteiengespräche zwischen SPÖ und ÖVP sind erst im Anlaufen, bis Jahresende müsste für eine Umsetzung Klarheit herrschen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 24.09.2012)

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105 Kommentare
 
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Gast: jö-schau
25.09.2012 20:24
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Arbeitsbilanz auffetten

Um Gottes Willen!

Wenn die schon wieder ihre Bilanz auffetten wollen.....die letzte dramatische Erhöhung der Parteienförderung ist noch nicht lang her......

Die Österreicher wären schon froh, wenn die Regierung endlich mit der Arbeit beginnen würde!


Gast: gast55
24.09.2012 17:21
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sexismus pur

"Bei Nichteinigung auf mehr Rechte für uneheliche Väter würde das bisherige Gesetz fallen, so würden selbst Rabenväter ein Sorgerecht erhalten."

wie es rabenmütter schon jetzt automatisch haben

Antworten Gast: N.N.N.
26.09.2012 15:49
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Re: sexismus pur

Bin immer wieder erstaunt, wie manche sich das Sorgerecht vorstellen, als ob das ein Geschäft wäre. Sorgerecht bedeutet Sorgepflicht, Tag und Nacht !

Reallohnverlust weiterhin, Kranke weiterhin Fußabstreifer

Gut, dass es auch eine Sozialdemokratische Partei gibt! Natürlich ein Jux eines Sozialdemokraten. Die Reallöhne werden weiterhin sinken. Selbstverständlich beträgt die reale Inflation etwa 7 bis 8 Prozent. Damit bedeuten die "Zuwächse" einen Verlust, ein "Minuswachstum'" (klingt irgendwie besser!).
Wer, wie Verfasser dieser Zeilen aus eigener Erfahrung (Bruder) weiß, wie man mit Kranken und Behinderten umgeht, weiß wie Verschärfungen aussehen könnten. Der augenblickliche Stand ist der, dass man bei Institutionen wie "Reintegra" psychisch Kranke wie Mist behandelt. Beispielsweise dürfen dort "Betreute" Täfelchen für Verstorbene herstellen, die man diesen um die Zehen hängt.
Vielleicht weiß das jedoch Hundstorfer nicht! Vermutlich interessiert das sozialdemokratische Funktionäre im Feymann-Rudas-Zeitalter gar nicht mehr! Aber kommen wir zu den Löhnen zurück. Wer jetzt das Mittagsjournal auf Ö1 hört, weiß, dass "Pensionsexperten" vorgeschlagen haben, dass Pensionisten nur noch das bekommen sollen, was sie eingezahlt haben. Der Spaß an der Sache: die Reallöhne sinken ja, d.h. die Pensionen werden auch entsprechend aussehen. Wie oft schon bei meinen Postings getan, empfehle ich als Sozialdemokrat und roter Personalvertreter, die Sozialdemokratische Partei nicht mehr zu wählen! Kranke brauchen bisweilen bittere Pillen, vielleicht sogar chirurgische Eingriffe. Und die Sozialdemokratie (als Partei) ist derzeit schwer krank! In diesem Sinne Freundschaft!

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Wer hat uns verraten?

Sozialdemokraten!
Und wer war dabei?
Die Volkspartei!
Glaubst du wirklich bis auf ein par wenige Ausnahmen, dass diese Regierungsparteien überhaupt jemand, der außerhalb ihrer Wahlviehherde liegt interessiert. Redet ein Politiker noch mit den Menschen? Schaut ein Bürgermeister oder Bürgermeisterin außer beim 70er oder bei der neuen Unternehmensgrüdnung oder bei der Adventmarkteröffnung noch irgendwo bei den Menschen vorbei? Sind Presse,Seitenblicke da sind alle Vorne, danach ist es wurscht.
Hör dir die Adventmarkteröffnungsreden mal an: Der Redner lobt alle wichtigen Funktionäre und Großunternehmer, zum Schluss kommt ganz kurz vielleicht ein Satz über Freiwillige, Schulde und kleine Gewerbetreibende. Der normale Bürger, die Pensionistin werden gar nie erwähnt.

Gast: ehschowurscht
24.09.2012 12:36
3 0

Was die Koalition noch vorhat...

...klingt wie eine gefährliche Drohung!

Das Volk wirds zu verhindern wissen, weil genug ist genug - wobei bei den Politkasperln (es gilt die Unschuldsvermutung - war ein Scherzerl in traurigen Zeiten ;-) Kasperl, das Krokodil und Petzi mögen mir verzeihn!) - kann man als Volk nie sicher sein welche "Reformen" sie knapp 10nach12 noch aus dem Hut zaubern!

Wer sich jetzt ned wehrt dagegen...hats nachher sicher ned gewusst!


Gast: Realist82
24.09.2012 12:27
1 0

Verteilung

Geringere Steuereinnahmen als prognostiziert sollen durch Mehreinnahmen etwa bei der Lohnsteuer kompensiert werden.

~~~

So macht man Verteilung.

Was dabei auffällt:

Erledigt wurde Vieles, was mit Sparmaßnahmen (= Belastungspaketen für Pensionisten und den Mittelstand) zusammenhängt. Die Reform des Bundesstaates, die wirklich ein deutlicher Schritt zu einer ökonomisch sinnvollen Verwaltung gewesen wäre, hat man natürlich nicht zusammen gebracht. Ein großes BRAVO an die völlig inkompetenten RegierungsmitgliederInnen.

Gast: Die Wahrheit macht frei
24.09.2012 11:23
3 0

Merke !!!!!!!!!!

"Wer EINMAL lügt, dem GLAUBT man nicht,
Wer IMMER lügt, den WÄHLT man nicht !"

Bundesstaatsreform,

auch ein Punkt unter der Überschrift "versprochen und nicht gehalten".

Aber nicht nur aus diesem Grund würden ZWEI zusätzliche THEMEN auf den Arbeitsplan der Regierung gehören, nämlich:

a) MEHR DIREKTE Demokratie

und

b) Legislaturperiode sofort wieder zurück auf 4 Jahre!

Gast: lll
24.09.2012 09:51
9 0

Tricksen und Lügen auf kosten der Steuerzahler -

Griechenland, die Spatzen pfeifen es seit Jahren von den Dächern, ist schon längst bankrott. Die ganzen Rettungsmaßnahmen (EU-Rettungsschirm, EFSF …), die angeblich Griechenland und den Euro retten sollten, wurden nur für die Banken bzw. deren Großsparer eingesetzt. Da die korrupten EU-Abgeordneten in Brüssel und in den einzelnen EU-Staaten lediglich die bestimmenden Organe (Marionetten) der Banken sind, wird diese korrupte Politmafia stets dafür sorgen, dass die Bankster auf Kosten der Steuerzahler ohne Ende zocken können.
Niemand hat die Banken gezwungen, griechische, italienische oder sonstige Staatsanleihen zu kaufen. Die Gier aber, satte Zinsgewinne einzustreichen, war groß. Nicht zuletzt deshalb, weil die Großsparer einen Teil ihres Vermögens zu ca. 5 Prozent den Banken geliehen haben.
Allerdings hat auch niemand die Banken gezwungen, für das geliehene Geld der Großsparer ca. 5 Prozent Zinsen zu zahlen.
Woher nehmen, wenn nicht stehlen? Ganz einfach.
Die Banken setzten ihre Marionetten (Politiker) unter Druck, indem sie mit massenhaften Entlassungen drohten.
Entlassungen, steigende Arbeitslosigkeit kommen bei Volkszertretern, die gerne wieder gewählt werden wollen und nur auf fette Pensionen aus sind, nicht gut an.

Gast: Tellur
24.09.2012 09:33
6 0

Was zu tun sei...

nehm alle Eure gottverdammten Spin Doktoren, schmeisst sie hochkant raus!!
nehmt Euch ein grosses Thema, geht in Klausur - und kommt endlich einmal mit einer abgestimmten, ausdiskutierten Lösung zurück!!
Und dann zieht es durch - egal woher Widerstand kommt - macht es einfach!! und denkt dabei an Österreich und nicht an die jeweilige Partei - ach das wärs!! So einfach - und so unmöglich offensichtlich..

Gast: Schramagl
24.09.2012 09:29
1 5

Das ist dei echte SPÖ das zeigt Sozial karaktarisch

Das wäre ja alles zum diskutieren.

Eine Nulllohnrunde für dei Beamten trotz Massive Teuerrungen 2012 halte ich für ungerecht. Wenn dann alle Berrufsgruppen eine Null Lohnrunde.

Meine Meinung ist. Alle die gleichen Prozente an Lohnerhöhungen pro Jahr. Von 0-3% ist alles zu verhandeln.

Nur die Beamten strafen, die Ihre leistung bringen. Die Pensionisten bekommen eine Erhöhung, wo genug der Steuerzahler dazu bezahlen muss. Der Arbeitet an die die nix mehr Arbeiten. Das kann nur der SPÖ einfallen.

Antworten Gast: StVO
24.09.2012 15:33
1 0

Re: Das ist dei echte SPÖ das zeigt Sozial karaktarisch

Sind Sie sicher, dass der stark überwiegende Teil der Beamten eine Leistung vollbringen, die einigermaßen den berechtigten Erwartungen entspricht?
Ich hatte über 320 Jahre mit Beamten zu tun und eine ähnliche Arbeit verrichtet wie diese. Meiner Erfahrung nach haben nur ca-. 30% der Beamten eine der in der Privatwirtschaft verlangten Arbeitsleistung und -qualität geliefert.
Sicher hätten von übrigen 70% das geistige Potential eine für die Privatwirtschaft entsprechend Leistung zu bringen; allein Sie taten es nicht.

Antworten Antworten Gast: Schramagl
24.09.2012 18:06
1 0

Zu mir waren die Bamten

auf jeden Amt und Polizei immer sehr Freundlich und haben volle Leistung gebracht. Übrigens sie müssen schon sehr alt sein. Wenn sie über 320 Jahre mit Beamten zu tun haben.......

Antworten Gast: Rechtschreiber
24.09.2012 12:18
1 1

Re: Das ist dei echte SPÖ das zeigt Sozial karaktarisch

Lernen Sie deutsch und lesen Sie bitte ihr Geschreibsel noch einmal durch, bevor Sie es abschicken. So ein Gelalle ist eine Zumutung für jeden, der diese Postings anschaut!

Antworten Antworten Gast: Schramagl
24.09.2012 18:19
1 0

Da gibts für mich nur die Frage..

Hakeln sie nix? Ansonsten kann ich diese Partei nicht unterstützen. Anscheinend bekommen sie nix mit! Ich erlebe Täglich Preissteigerrungen für Grundnahrungsmittel. Die SPÖ macht nix dagegen. Wenn die SPÖ der Meinung ist. Die Beamten bekommen keine Gehaltserhöhung. Obwohl diese Regierung von den teuerrungen immer mehr in den Steuertopf einnehmen. Dann ist das ja nicht Richtig! Mich betriffts nicht. Bin aber trotz allen der Meinung das alle Gleich behandelt werden. Deshalb Gehaltserhöhung für alle nix oder für alle das gleiche. Es Profitieren doch nur bei der SPÖ die nix hakeln. Kenne einige die in Frühpension sind. Noch keine 55 Jahre sind. Wer hat den solche Gesetze gemacht? Die SPÖ. Aber beim Krankensystem müssen wir immer mehr draufzahlen. Wir! Die Monatlich einzahlen, weils Arbeiten gehen. Wir brauchen eine Partei die für uns Steuerzahler da ist. Für den anständigen Bürger.

Gast: Zwickerl
24.09.2012 09:19
9 0

Semmering!

Das Gedächtnis trügt nicht:
Es ist an den Klamauk zu erinnern, den die Regierungsklausur am Semmering ausgelöst hat:
"Viel Lärm um Nichts"
Und jetzt versuchen diese Herren es wieder:
Pressemeldungen, öffentliche Aufmerksamkeit, Versprechern konstruktiv zu arbeiten und was es sonst noch an Phrasen gibt!?
Der Volksmund nennt das "leere Kilometer"!

Antworten Gast: sdsdfsdf
24.09.2012 09:38
5 0

Re: Semmering!

stimmt, jetzt wo sie es sagen.
wurde dort nicht erst vor kurzem wieder mal ein "NEUSTART"verkündet?

vor lauter "NEUSTARTS" habe ich mittlerweile vergessen mit zu zählen, der wie vielte war das jetzt schon ungefähr???

Gast: =EHM=
24.09.2012 09:19
7 0

Und keinesfalls vergessen!!!

Wahlzuckerl, Herr Faymann, Wahlzuckerl, ganz, ganz wichtig.

Nur durch Wahlzuckerl können Sie Ihre immer kleiner werdende Wählergruppe noch ködern, denn durch Ihre Leistung funktioniert das schon lange nicht mehr.

Das letzte hat EUR 3 Mrd pro Jahr gekostet und einige Dinge wurden wieder zurückgenommen - natürlich nachdem die Wahl vorbei war.

Antworten Gast: StVo
24.09.2012 15:37
0 0

Re: Und keinesfalls vergessen!!!

Nun, bei den Wahlzuckerl hat auch die ÖVP kräftigst mit gemischt und die hat den Finanzminister gestellt und hätte dabei schlicht "NEIN" dagen müssen.
Andererseits haben die Wahlzuckerln bewirkt, dass ÖSterr. die 2009er-Krise gut durchtaucht hat, da erstmalig konjukturfördernde Maßnahmen in der Zeit des Konjukturabschwunges zur Wirkung kamen. War siocher nicht so geplant, hat sich aber so ergeben, sozusagen ein Zufallserfolg.

Gast: Papa Schlumpf
24.09.2012 09:03
11 0

Weiterer Plan: vertuschen, kassieren, an der Macht bleiben auf Kosten des Staates

Faymann's Zusatzprogramm: weitergrinsen ohne einen Grund dafür zu haben. Vielleicht bestünde hier Bedarf das genauer zu erforschen...

Gast: Freundlicher Herr
24.09.2012 09:02
8 0

Faymann, es ist Zeit zu gehen

Erst aus der Regierung.

Dann zum Korruptionsausschuss.

Und danach neben Scheuch Platz nehmen. VOR GERICHT.

Antworten Gast: StVO
24.09.2012 15:41
1 0

Re: Faymann, es ist Zeit zu gehen

Seit wann ist die Äußerung eines Wunsches strafbar, solange es sich nicht um den Wunsch nach ERmordung einer Person handelt.
Mehr hat Faymann nicht getan. Die ÖBB und Asfinag-Manager hätten die Schaltung der Inserate auch verweigern können. Allerdings hätten sie dazu etwas mehr Rückgrat als ein Seidenfaden haben müssen. Gegen Forderung der Personalvertreter haben die Manager ja ach Widerstand geübt.

bisher für Sie umgesetzt

- lange Liste an Gebühren- \ Steuererhöhungen
- lange Liste Neuverschuldung
- ORF-Beiträge wurden 2x erhöht
- Leistungen für Behinderte u. Rollstuhlfahrer gekürzt
- Kürzungen beim Pflegegeld
- zwei Jahre über eine Verwaltungsreform diskutiert
- vier Jahre über eine Schulreform diskutiert
- zwei Jahre über eine Bildungsreform diskutiert
- zwei Jahre über eine Heeresreform diskutiert
- zwei Jahre über die Einführung einer Vermögenssteuer diskutiert
- zwei Jahre über eine Sozialversicherungsreform diskutiert
- zwei Jahre über Pensionsversicherungsthemen diskutiert
etc.


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Re: bisher für Sie umgesetzt

und AUCH nicht die ZWEIMALIGE Partei-FörderungsERHÖHUNG vergessen !

 
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