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Männerpartei: "Weibliche Akademiker nicht so produktiv"

25.09.2012 | 08:18 |  Maria Kronbichler (DiePresse.com)

Der Obmann der Männerpartei, Oliver Peter Hoffmann, im DiePresse.com-Interview über die angestrebte Kandidatur bei der Nationalratswahl und die "Frauenparteien" im Parlament.

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DiePresse.com: 53 Prozent der Wahlberechtigten sind Frauen. Verbaut man sich nicht die Chancen auf einen Wahlerfolg, wenn man quasi schon durch den Parteinamen die größte Gruppe ausschließt?

Oliver Peter Hoffmann: Jeder Name hat Vor- und Nachteile, Namen sind entweder langweilig oder haben eine kurze Botschaft. Wenn wir uns etwa Menschenrechtspartei nennen würden, hätten wir weniger Aufmerksamkeit und wären vielleicht weniger eckig und kantig. Wenn jemand genauer nachliest, wofür die Männerpartei steht, wird er sich durch den Namen nicht abschrecken lassen. Wir haben auch weibliche Mitglieder und ich gehe davon aus, dass uns auch Frauen wählen werden.

Als sie Ihre Kandidatur für die Nationalratswahl angekündigt haben haben sie „einige Überraschungen" auf der Liste angekündigt. Können Sie die Leser schon überraschen?

Das werden wir im Frühjahr bekannt geben. Was ich aber schon sagen kann ist, dass die wahrscheinliche Kandidatur einer Stronach-Partei uns da teilweise einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Wir hatten Gespräche mit diversen wilden Abgeordneten. Momentan haben wir mit Nationalratsabgeordneten keine Gespräche mehr, aber mit anderen Vertreten von Parteien. Es wird trotzdem Überraschungen geben.

In Ihrem Parteiprogramm werden Geschlechterquoten strikt abgelehnt, gleichzeitig heißt es: darin „Es muss ein Minimum an männlichen Lehrern an Schulen geben". Das klingt nach Männerquote.

Das ist eine Zielvorgabe, die man aber nicht unbedingt durch eine Quote erfüllen muss. Das kann man zum Beispiel auch erreichen indem man die Beschreibung des Arbeitsplatzes und die Entlohnung und Qualifikation entsprechend ändert. Wenn Männer bei der Trennung aus der Familie hinausgedrängt werden und gezwungen werden Ganztagsjobs zu haben, weil sie Unterhalt zahlen müssen, müssen sie ein gewisses Mindestgehalt verdienen. Männer können es sich ja gar nicht leisten einen Beruf wie Lehrer zu machen.

Also die Lehrergehälter erhöhen, damit mehr Männer Lehrer werden?

Ich würde das Gehalt erhöhen, aber auch viel mehr an Arbeitszeit abverlangen, damit der Lehrerberuf weniger dieser Zuverdienstberuf wird, der er derzeit ist.

Sie haben erklärt, dass die Forderung von SP-Nationalratspräsidentin Barbara Prammer nach einer 50-Prozent-Frauenquote auf Wahllisten der letzte Anstoß war, bei der Nationalratswahl anzutreten. Würden Sie denn 50 Prozent weibliche Abgeordnete im Nationalrat schlimm finden?

Das wäre nicht schlimm, auch nicht wenn es 80 Prozent weibliche Abgeordnete gibt. Das schlimme ist der Zwang. Wenn man eine Quote einführt, würde das de facto bedeuten, dass damit eine Kandidatur wie die unserer Partei verboten würde, weil bei so einer Partei zumindest am Anfang weniger Frauen mitmachen. Wenn die SPÖ für sich selber eine 50:50-Quote beschließen möchte, ist das ihre Sache. Wenn sie wirklich so viele tolle Frauen findet, dann Glückwunsch.

Sie glauben offenbar nicht, dass sie sie findet.

Die Situation ist dieselbe ist wie bei anderen Parteien auch, nämlich dass die meisten Aktivisten männlich sind. Die Frauen tauchen halt dann auf wenn es darum geht „jetzt will ich auf der Liste stehen und einen Top-Job". Vorher sind sie nicht da, weil ihnen die politische Arbeit davor zu mühsam ist, sie nicht am Wahlkampfstand stehen, gratis mitarbeiten und über das Parteiprogramm debattieren wollen.

Politikerinnen sind also faul?
Die Quote erzeugt dieses Verhalten, weil den Frauen signalisiert wird: „Du musst dich nicht engagieren".

Aber es gibt die von Prammer geforderte Quote ja derzeit nicht.

Bei der SPÖ gibt es zumindest eine theoretische Quote, die sie dann nicht einhält, und bei den Grünen gibt es eine. Bei den Grünen hat das genau den Effekt, dass zum Beispiel in der Bezirksgruppe zwei Drittel Männer sind, und die Frauen tauchen bei der Listenerstellung auf und wollen auf den ersten Platz. Dann schauen die Politiker auch entsprechend aus.

Sie fordern unter anderem ein eigenständiges Recht des Vaters auf die Hälfte der Karenzzeit. Glauben Sie, dass Männer nur deshalb so selten in Karenz gehen, weil die Frauen es ihnen nicht erlauben?

Das ist sicher ein wesentlicher Grund. Ein anderer ist, dass Väter beim Arbeitsrecht benachteiligt sind. Ein werdender Vater, der in Karenz gehen will, hat keinen Kündigungsschutz. Und wenn er aus der Karenz zurückkommt hat er die gleichen Probleme wie eine Frau, bekommt aber keine Hilfe, weil er ja ein Mann ist.

Frauen wollen nicht so viel arbeiten, dass sie damit das Pensionssystem entlasten würden

Zum Thema Pensionen findet sich im Parteiprogramm nur die Forderung, dass das Pensionsalter von Männern und Frauen umgehend angeglichen wird.

Das Pensionsalter ist für uns das größte Problem. Es gibt leider dazu keine offiziellen Zahlen, aber soweit wir es rekonstruieren konnten, kommt das Pensionsdefizit fast ausschließlich von den Frauen. Männer zahlen ungefähr soviel ein, wie sie herausbekommen. Wir geben im Jahr für die Frauenpensionen ungefähr so viel aus wie einmal für die Griechenland-Rettung. Das ist natürlich ein extremes Problem.

Frauen beziehen im Durchschnitt 784 Euro monatliche Pension, Männer 1632 Euro.

Die Männer haben sich das aber selbst vorher durch ihre Beiträge finanziert. Für das, was die Frauen gezahlt haben, ist die immer noch zu hoch.

Wollen Sie Frauen die Pension also kürzen?

Wenn man es versicherungsmathematisch sehen würde, müssten Frauen um ein Drittel weniger Pension bekommen als derzeit. Aber nein, ich fordere keine Kürzung sondern eine Angleichung des Pensionsalters.

Zum Thema Pensionen schreiben Sie auf der Partei-Homepage. „Sicher, es gibt auch Karrierefrauen, die Vollzeit arbeiten und daher auch entsprechend Beiträge einzahlen. Aber die Mehrheit der jungen Frauen legt nach wie vor mehr Wert auf die Pflege der Lebensqualität als auf einen eigenen Beitrag zur finanziellen Vorsorge". Die Mehrheit der jungen Frauen will nicht arbeiten?

Ich sage nicht dass sie nicht arbeiten wollen - aber sie wollen nicht so viel arbeiten, dass sie damit das Pensionssystem entlasten würden. Das Problem in den nächsten Jahren wird sein, dass wir bei Frauen eine sehr hohe Akademikerquote haben werden, sie aber damit nicht so produktiv sein werden wie die Männer es bisher waren. Typisches Beispiel: Frau studiert Medizin, bekommt irgendwann ein Kind und sagt dann „ich will nicht so viel arbeiten, ich will auch etwas von meinem Leben haben", und geht in Richtung Halbtagsjob.

Kinderbetreuung bedeutet für Sie „etwas vom Leben haben wollen"?

Es gibt ja auch genügend Frauen, die keine Kinder haben und trotzdem sagen: „Ich will keinen 60-Stunden-Job". Wenn Frauen in den Bereich kommen wo es um die Frage geht, mache ich eine normale Karriere oder eine, wo ich mich wirklich verausgabe, ungefähr bei dem Punkt gibt es dann große Unterschiede zu den Männern.

Wie steht die Männerpartei zum Euro-Rettungsschirm ESM?

Wir sehen ihn kritisch, weil es ein demokratiepolitisches Problem gibt: Eine Einrichtung verfügt über österreichisches Steuergeld, ohne dass sie von Österreich demokratisch kontrolliert werden kann. Wir sind weder für noch gegen ein gemeinsames Europa oder für oder gegen eine gemeinsame Währung. Es geht darum, dass man es richtig macht, etwa dass diese Einrichtungen auch demokratisch kontrolliert werden.


Wie werden Sie bei der Volksbefragung zur Wehrpflicht abstimmen?

Ich sehe bei der geplanten Fragestellung keine andere Möglichkeit, als gegen die Wehrpflicht zu stimmen, weil leider nicht die Option gewählt werden kann, dass die Wehrpflicht auf Frauen ausgeweitet wird. Parteiposition ist: Wir wollen Gleichberechtigung von Männern und Frauen. Das kann auch heißen, dass man die Wehrpflicht abschafft. Aber egal was kommt, die Rechte sollten für Männer und Frauen gleich sein.

Die Frauenparteien heißen Grüne, SPÖ, ÖVP

Für die Wahl haben sich viele neue Parteien angekündigt, allen voran jene von Frank Stronach. Sie haben ja vorhin schon gesagt dass er Ihnen teils beim Abwerben von Politiker anderer Parteien einen Strich durch die Rechnung gemacht hat, sehen Sie ihn auch bei der Wahl als größten Konkurrenten?

Jemand der die Männerpartei wählen könnte, wird in der Mehrzahl der Fälle nicht von einer anderen Partei kommen, sondern von den Nichtwählern. Alle anderen Parteien haben ja ein Frauenprogramm und kein Männerprogramm. Ich sehe sie daher nicht unbedingt als Konkurrenten.

Sie haben am Anfang gesagt, dass sie auch auf weibliche Wähler setzen. Es werden aber vermutlich wenig Frauen deshalb Nichtwähler sein, weil bisher keine Partei mit einem Männerprogramm angetreten ist.

Doch, die gibt es schon, ich kenne genug - zum Beispiel die neuen Lebenspartnerinnen von geschiedenen Vätern, oder Großmütter, die ihre Enkel nicht mehr sehen können, oder weibliche Firmengründer die wissen, dass Frauenquoten Schwachsinn sind. Die können auch keine andere Partei wählen. Tatsache ist dass wir jetzt schon sehr viele Frauenparteien haben, weil ja alle Parteien ein Frauenprogramm haben. Diese Frauenparteien haben alle unterschiedliche Namen, die heißen Grüne, SPÖ, ÖVP und so weiter. Jede Partei die ein Frauenprogramm hat und kein Männerprogramm ist de facto inhaltlich eine Frauenpartei.

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306 Kommentare
 
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Gast: Trollblume
02.11.2012 16:36
0 0

nur grundsätzlich

würde es nicht eher langsam mal zeit für eine frauenpartei?

Gast: berta prack
07.10.2012 19:13
0 1

hoffmann ist ein hoffnungslos dümmlicher Schwätzer

der sich auf Kosten aller Frauen profilieren will. Von Gleichheit von Männern und Frauen kann doch nicht die Rede sein in seinem "Programm" und schon gar nicht von Gleichheit von Männern mit Frauen. Der Typ ist ein widerlicher, arroganter Männerrechtler und größenwahnsinnig, sonst gar nix.

Gast: DerVogel
01.10.2012 17:01
1 2

Männerpartei

Diese Partei ist ca so engstirnig wie diese RadikalfeministInnen. Während die einen versuchen Wählerstimmen durch das Aufmerksammachen auf Benachteiligung von Männern durch das Bashen von Frauen zu akquierien, machen die andren das genauso mit dem Bashen von Männern.

Frau oder Mann? Na und ist mir wurscht. Anhand von solchen pauschalisierenden und undifferenzierten Meinungen wird sich die Welt sicher nicht zum guten wenden, sondern nur der gemeine Volkstrottel ( sowohl weiblich als auch männlich) fühlt sich bestätigt.
Nur ein Wutbürger fühlt sich durch so einen Mist angesprochen

Gast: guest1
26.09.2012 16:41
4 5

Die armen Männer

sind so viel produktiver und dürfen erst später in Pension gehen.
Aber dass Frauen bei gleicher Leistung häufig weniger verdienen und auch daher weniger Pensionsbeiträge zahlen, ist dem Herrn wohl entgangen? Und dass viele Frauen aufgrund der nicht gerade berauschenden Betreuungssituation für Kinder häufig keine andere Möglichkeit haben, über Jahre Teilzeit zu arbeiten, ist auch die Schuld der Frauen?
Unpackbar - und unwählbar.

Antworten Gast: guest 2
26.09.2012 17:09
6 1

Re: Die armen Männer

Frauen verdienen NICHT weniger, wenn man Gleiches mit Gleichem vergleicht (Vollzeit, Teilzeit, Qualifikation, etc.). Das ist nur Feministinnenpropaganda um arbeitsloses Einkommen auf Kosten von Männern zu erzielen. Dafür cashen Frauen bei Unterhalt kräftig auf Kosten der Männer ab.

Grüne und SPÖ Feministinnen sind unpackbar und unwählbar.

Gast: eso-policier
26.09.2012 15:25
3 0

Männerdiskriminierung

Ein Beispiel für Männerdiskriminierung ist z. B die Praxis der "Stellung" beim Heer. Siehe dazu
www.musterung.us
Diskriminierung von Frauen erlebt man hauptsächlich in Afrika und Asien. Z. B. Beschneidungen. Zudem Abtreibungen speziell von Mädchen in Indien und China. Mehr dazu unter
www.esopolice.wordpress.com

Gast: phj
26.09.2012 15:11
5 1

Fakten sind nun einmal Fakten

Und das was Herr Oliver Peter Hoffmann gesagt hat ist nun einmal Fakt.

Gast: Stop der Feminismushetze
26.09.2012 14:17
7 1

Männerbashing

Ich frage mich immer wie die Feministinnenhetzerinnen rechtfertigen, dass ihre Söhne...

...im feministisch gekaperten Schulsystem systematisch diskriminiert werden und das Bildungssystem schlechter ausgebildet verlassen
..mit Männerhassparolen und untergriffigen Behauptungen gegen Männern gross werden (z.B.: Männer sind Schweine, etc.)
....ein doppelt so hohes Suzizidrisiko haben
...früher sterben, aber länger arbeiten und später in Pension gehen
...seit Generationen in Kriegen als Kanonenfutter missbraucht werden und Zwangsarbeit leisten (Militärdienst)
etc. etc. etc.

Antworten Gast: frau
26.09.2012 15:15
2 1

Re: Männerbashing

als frau und "feministin" versuche mich in ihren standpunkt hineinzuversetzen! ich hoffe, sie glauben mir das! ich lebe in einer heterosexuellen zweierbeziehung und führe oder besser führte mit meinen partner viele diskussionen über "feminismus" (wir sind uns nach jahrelanger diskussion einig). ich möcht mich einfach nicht auf frausein reduzieren lassen und er sich nicht auf mannsein! er spricht nicht von "typisch frau" und ich nicht von "typisch mann"! ich möchte mich nicht auf ihre argumente einlassen, weil ich für jeden punkt auch gegenargumente aus "weiblicher sicht" anführen könnte,aber nicht will. ich glaube, dass die zeit reif ist endlich keine unterschiede zwischen mann und frau zu machen! aber - und bitte schauen sie sich unser aller vergangenheit an - "männerbashing", ich will es kritik an geschlechterverhältnisse nennen, ist überhaupt erst seit einigen jahrzehnten möglich! frauen wurde aber über jahrhunderte eine sehr marginale rolle zuerkannt und sind teilweise nicht einmal als menschen (das ist keine polemik, sondern belegt) anerkannt worden! also lassen sie "uns" etwas (vielleicht noch ein paar jahre) zeit, um das, was sich über die zeit aufgebaut hat zu verarbeiten und "glauben zu können", nicht "weniger wert" zu sein!

Re: Re: Männerbashing

Trotz Ihrer versöhnlichen Worte muss ich darauf hinweisen, dass es sehr wohl Männerbashing ist, anzunehmen, für die schlechten Aspekte der Menschheitsgeschichte seien die Männer verantwortlich. Vergangene Geesllschaften wurden von Frauen und Männern gelebt, getragen und sind beide Geschlechter gleich verantwortlich. Dass früher Männer oft (aber nicht immer) vordergründig in Beruf und Politik in der ersten Reihe gestanden sind, ist nicht ihre Schuld, sondern Ausdruck der gesamten Gesellschaft.

Antworten Antworten Gast: Praktiker-
26.09.2012 16:17
2 0

Re: Re: Männerbashing

Von meinen bisher insgesamt 41 Berufsjahren hatt ich die Ehre 2 Jahre in einem Betrieb (Handel, Detailverkauf, 4 Filialen) mit hauptsächlich Frauen besetzt (33 Frauen, 4 Männer) zu arbeiten. Aus meiner Sicht: Ich mache das nie wieder!

Antworten Antworten Gast: Stop der Feminismushetze
26.09.2012 16:01
3 0

Re: Re: Männerbashing

stimme Ihnen grundsätzlich zu...bis zu ihrem "aber".

Ab da tun Sie was Sie nicht wollten: Sie führen Gegenargumente aus Frauensicht an; und nur aus Frauensicht.

Alle meine o.a. Punkte lassen sich auch objektiv bestätigen, d.h. numerisch und ohne eine Männerposition einzunehmen (z.B. Schule: Überwiegend Lehrerinnen und Buben bzw. Männer verlassen das Bildungssystem mit weniger Abschlüssen). Das sind Fakten. Nur Männer leisten Zwangsarbeit im Heer. Factum. etc. etc.

Ihr Verweis auf die historische Entwicklung geht m.E. vollkommen ins Leere: Die heute lebenden Männer zu diskriminieren, weil in der Vergangenheit (angeblich) Frauen diskriminiert wurden? Wie dumm und lächerlich ist das eigentlich?

Antworten Antworten Gast: Stop der Feminismushetze
26.09.2012 15:56
1 0

Re: Re: Männerbashing

stimme Ihnen grundsätzlich zu...bis zu ihrem "aber".

Ab da tun Sie was Sie nicht wollten: Sie führen Gegenargumente aus Frauensicht an; und nur aus Frauensicht.

Alle meine o.a. Punkte lassen sich auch objektiv bestätigen, d.h. numerisch und ohne eine Männerposition einzunehmen (z.B. Schule: Überwiegend Lehrerinnen und Buben bzw. Männer verlassen das Bildungssystem mit weniger Abschlüssen). Das sind Fakten. Nur Männer leisten Zwangsarbeit im Heer. Factum. etc. etc.

Ihr Verweis auf die historische Entwicklung geht m.E. vollkommen ins Leere: Die heute lebenden Männer zu diskriminieren, weil in der Vergangenheit (angeblich) Frauen diskriminiert wurden? Wie dumm und lächerlich ist das eigentlich?

Antworten Antworten Gast: Stop der Feminismushetze
26.09.2012 15:55
0 0

Re: Re: Männerbashing

stimme Ihnen grundsätzlich zu...bis zu ihrem "aber".

Ab da tun Sie was Sie nicht wollten: Sie führen Gegenargumente aus Frauensicht an; und nur aus Frauensicht.

Alle meine o.a. Punkte lassen sich auch objektiv bestätigen, d.h. numerisch und ohne eine Männerposition einzunehmen (z.B. Schule: Überwiegend Lehrerinnen und Buben bzw. Männer verlassen das Bildungssystem mit weniger Abschlüssen). Das sind Fakten. Nur Männer leisten Zwangsarbeit im Heer. Factum. etc. etc.

Ihr Verweis auf die historische Entwicklung geht m.E. vollkommen ins Leere: Die heute lebenden Männer zu diskriminieren, weil in der Vergangenheit (angeblich) Frauen diskriminiert wurden? Wie dumm und lächerlich ist das eigentlich?

Antworten Antworten Antworten Gast: frau
26.09.2012 17:48
0 2

Re: Re: Re: Männerbashing

ich danke ihnen für ihre antwort! nein, ich will die heute lebenden männer nicht diskriminieren! wo soll ich anfangen, es ist wirklich schwierig. ok, vielleich sollte ich doch auf die argumente des ersten postings eingehen. schulsystem: ja es gibt geschlechtliche unterschiede, die auch behoben werden sollen. es sind aber noch immer die frauen, die in summe weniger verdienen (woher kommt das? ich glaube nicht, dass anatomische oder physiologische unterschiede der grund sein können; wahrscheinlich doch eher soziale). ich bin auch dafür, dass mehr männer lehrer werden (aber warum sind sie es nicht schon; lt. herrn hoffmann weil das eh a gagalberuf ist (übertrieben ausgedrückt) und FÜR MÄNNER zuwenig verdienst bedeutet) also von karpern kann glaub ich keine rede sein - erst recht, weil es eine reihung unabhängig vom geschlecht gibt! ad. "Männer sind Schweine", zumindest als lied von einer "männergruppe" kommend - muss ich also als unterstellung abhaken. ad. pension: ja ich bin auch dafür, dass es zumindest in zukunft ein geschlechterunabhängiges pensionsalter gibt; ad. kanonenfutter: ja frauen sind nicht in den krieg gezogen, aber ich bezweifle, dass das leben für sie deshalb einfacher war (vergewaltigung und damit verbunden verächtung, verantwortung für mehrer kinder, hunger, zerstörung usw. ohne gesellschaftliche anerkennnung; will diese grauslichkeiten nicht geschlechtspezifisch aufrechnen). ad. militärdienst: bin dagegen aber kann mich für ein soziales jahr erwärmen.

Wenn man beruflich bedingt Gehirnwäschen zum Thema Gender über sich ergehen lassen muß, dann sind solche Interviews erquickend und außerdem wird diese Partei bei Wahlen für mich wählbar.


Gast: Zyni
26.09.2012 12:03
1 2

Kaum kommt Zyni

aus einer Besprechung und geht in die Mittagspause, da fällt sein Blick auf die Überschrift: NACHDEM SOEBEN ERLEBTEN KANN ICH NUR SAGEN: JA, ES STIMMT.

Gast: mountain men
26.09.2012 08:49
1 3

wuuu

recht hat er! frauen zurück an den herd! u sofort die pension kürzen!
die partei brauchen wir armen männer unbedingt!

Antworten Gast: Stop der Feminismushetze
26.09.2012 11:43
4 1

Re: wuuu

Wo genau haben Sie etwas von "zurück zum Herd" gelesen? Oder von Pensionen kürzen?

macht nichts, wenn davon kein Wort im Interview steht. Sie sind aber Ihren feministischen Schlachtruf losgeworden.

Denken Sie doch einmal nach!

1 3

Ich finde es interessant,

dass hier immer die Rede davon ist, dass sich die Frau dafür entscheidet, Kinder zu bekommen.

Ich hoffe doch, dass es in den meisten Beziehungen eine gemeinsame Entscheidung beider Partner ist. Das heißt dann auch, dass die Männer bewusst in Kauf nehmen, dass die Frauen weniger in das Pensionssystem einzahlen (wobei es sicher Menschen gibt, die nicht in der Lage sind, soweit zu denken). Oder wollen alle männlichen Partner plötzlich, dass das Kind ohne Bezug zu den Eltern von einem Kindermädchen aufgezogen wird, damit die Frau so bald als möglich wieder in den Beruf einsteigen kann?

Das Gesicht dieser Männer (die so Denken - also ich nicht) würde ich gerne sehen, wenn am Abend nicht das Wienerschnitzel mit Bier auf "ihrem" Tisch steht, da die Frau Überstunden machen musste.

Antworten Gast: GKK
26.09.2012 10:30
2 1

Re: Ich finde es interessant,

"am Abend nicht das Wienerschnitzel mit Bier auf "ihrem" Tisch "

das wäre nur positiv für die Volksgesundheit.

Gast: KHuber
26.09.2012 07:40
3 1

Treten die bei der nächsten NR-Wahl an

dann geh ich doch zur Wahl.

Gast: herbst9
26.09.2012 07:16
0 0

"Weibliche Akademiker nicht so produktiv"


... und außerdem haben Frauen ein kleineres Gehirn und sind daher ...

Re: "Weibliche Akademiker nicht so produktiv"

das hat mit der Sache nichts zu tun! Frauen haben oft auch nicht die Möglichkeit in der Wirtschaft so "produktiv" zu sein! Frauen haben in der Gesellschaft den selben Stellenwert als Männer! Wenn man nur die "Produktivität" als Maßstab ansetzt haben wir ein grundsätzliches Problem. Eine, meiner Meinung nach sehr wertvolle, Kinderbetreuungsarbeit ist im herkömmlichen Sinn nicht produktiv. Nichtsdestotrotz ist es ein Wert. Leider wird dies nicht dementsprechend honoriert! Ich finde sehr viele seiner Aussagen interessant. Wichtig ist nur, nicht in den Stil der Kampffeministinnen zu verfallen. Diese sind nämlich den Frauen auch nicht zuträglich. Quotenregelungen sind Schwachsinn. Die Frauen sollten die gleichen Chancen haben. Es muss uns allerdings klar sein, das es Unterschiede eben deshalb gibt, weil Frauen eben Kinder kriegen. Es ist die ganze Gesellschaft gefordert mit diesen Gegebenheiten umzugehen.

Bei vielen Dingen...

...hat er ja recht. Aber den Beitrag zur Gesellschaft nur daran zu messen, wie viel man ins Pensionssystem eingezahlt hat, ist dann doch ein etwas naiver Zugang zur Volkswirtschaft.

natürlich gibt es im Leben mehr als das Pensionssystem

aber das war ja nicht die Frage im Interview. Die Frage war, wieso das gesetzliche Pensionsalter der Frauen ohne weitere Verzögerungen mit dem gesetzlichen Pensionsalter der Männer gleichgestellt werden soll. Und da ist es eben keine kleine Nebensache, dass die Steuerzahler jedes Jahr so viel für das Defizit bei den Frauenpensionen zahlen wie für die Griechenlandrettung insgesamt.

 
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