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Die Angst vor dem bankrotten Pensionssystem

24.09.2012 | 13:32 |   (Die Presse)

Eine Gruppe österreichischer Ökonomen und Sozialexperten fordert ein transparentes, gerechtes und vor allem finanzierbares Pensionssystem. ÖGB-Chef Foglar ist gegen eine Debatte, die die Menschen nur verunsichere.

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Wien/Gh. Sozialexperte Bernd Marin hat irgendwann aufgehört, zu zählen. Zwischen 1993 und 2003 habe es 35 ASVG- und Pensionsreformen gegeben. Was dabei herausgekommen sei? „Verschlechterung, Verschlechterung, Verschlechterung", sagt er. „Es ist nichts besser geworden." Und deshalb fordern Marin und eine Reihe anderer Experten, Unternehmer, Meinungsmacher - genau - eine Pensionsreform. Aber nicht irgendeine, sondern eine finale. „Nachhaltig und transparent" soll sie sein, meint Ulrich Schuh vom Eco-Austria-Institut. Also genau das Gegenteil des derzeitigen Systems.

Das Umlagesystem sei „nicht einmal für Experten klar nachvollziehbar", findet Schuh. Und zudem sei es ungerecht. Ungerecht künftigen Generationen gegenüber, da immer weniger Berufstätige für immer mehr Pensionisten zahlen müssen. In einigen Jahren sei das System ohnehin am Ende, meint der frühere Weltbank-Direktor Robert Holzmann und fordert die Politik auf, eine Expertenrunde mit der Ausarbeitung eines neuen Pensionsmodells zu beauftragen. Und zwar bevor das System endgültig zugrunde gegangen sei.

Das neue Modell hätten Marin, Schuh und Holzmann zufällig bereits in der Schublade. Es orientiert sich im Wesentlichen am schwedischen Pensionskonten-Modell: Jeder bekommt ein persönliches Konto, auf das er Zeit seines Arbeitslebens einzahlt. Diese Beträge werden verzinst. Zudem schießt der Staat jenes Geld zu, das er seinen Bürgern für Auszeiten gewährt. Also etwa für Karenz, Präsenzdienst oder ein freiwilliges Sozialjahr. Dieses Geld müsste der Staat allerdings sofort auf das jeweilige Pensionskonto einzahlen. Nur so bleibt gewährleistet, dass jeder zu jedem Zeitpunkt weiß, wie viel Pension er bereits angespart hat.

Und dies scheint auch der wunde Punkt des neuen Vorstoßes. Derzeit werden nur die Anteile der Arbeitgeber und Arbeitnehmer sofort einbezogen. Der Staat trifft hingegen keine Vorsorge und zahlt erst, wenn die Rente ansteht. Meist hat er das Geld dann längst für andere Dinge ausgegeben. Fazit: „Ein Drittel der Pensionen ist nicht finanziert", kritisiert Marin. Auch weise das bestehende System eine Palette an Ungerechtigkeiten auf. So seien die ASVG-Pensionen zu 90 Prozent finanziert. Nur knapp 100.000 Euro muss der Staat pro ASVG-Pensionist nachschießen. Pro pensioniertem Beamten müssen hingegen schon 400.000 beigesteuert werden. Und ganz eklatant wird es bei Pensionisten der Oesterreichischen Nationalbank. „Ich spreche hier allerdings nur vom Unterbau", sagt Marin. Jeder einzelne OeNB-Pensionist wird im Schnitt mit 1,7 Millionen Euro „bezuschusst".

Und somit wird auch schnell klar, wer die Verlierer in dem am Montag in Wien präsentierten Modell sind. Und dementsprechend negativ reagierten der Chef des sozialdemokratischen Pensionistenverbands Karl Blecha und der Obmann des ÖVP-nahen Seniorenbundes Andreas Khol. Sie sorgen sich natürlich um die künftigen Mindestrentner, die dann länger arbeiten müssten. Khol spricht von einer „sozialen Schieflage". ÖGB-Chef Erich Foglar meint, eine Debatte würde die Menschen nur verunsichern.

Kein gesetzliches Pensionsalter mehr

Tatsächlich leidet das österreichische Pensionssystem, das jährlich ein Defizit von 14 Mrd. Euro (vier Prozent des BIPs) aufweist, auch unter einer demografischen Schieflage. Denn der Anstieg der Lebenserwartung erfolgt viel rasanter als die zaghaft versuchte Erhöhung des Pensionsantrittsalters. In Österreich gehen Männer im Schnitt mit 59, Frauen mit 58 Jahren in Pension. Das gesetzliche Pensionsantrittsalter liegt bei 65 bzw. 60 Jahren. Bernd Marin hat auch überhaupt kein Problem damit, dass Menschen früher aus dem Erwerbsleben ausscheiden. Er spricht sich sogar für die Abschaffung eines gesetzlichen Pensionsalters aus. Natürlich dürfen Frühpensionisten nur auf das zurückgreifen, was sie selbst angespart haben. Staatliche Zuschüsse gibt es erst ab einem bestimmten Alter. „Derzeit würde dieses Alter wohl bei 67 Jahren liegen", sagt Pensionsexperte Marin. Für die Generation der heute 40- bis 50-Jährigen läge diese Schwelle, die dem gesetzlichen Pensionsantrittsalter entspräche, wohl bei 70 Jahren. Schließlich dürfen sie mit einem längeren Leben rechnen.

In diesem Punkt unterscheidet sich das Modell der Experten Marin & Co. grundlegend vom schwedischen Modell. Dort dient ein Bonus-Malus-System als Anreiz, länger zu arbeiten. Wer vor dem 67. Lebensjahr in den Ruhestand tritt, muss empfindliche Abschläge in Kauf nehmen. Wer länger arbeitet wird mit einem durchaus ansehnlichen Bonus bedacht. Man solle nicht so tun, als ob längeres Arbeiten in Österreich verboten wäre, meint Karl Blecha. Viele Menschen würden ohnehin gerne länger arbeiten, aber die Unternehmen seien gar nicht daran interessiert. Es ist ein Argument, das für den Arbeitsmarktexperten Ulrich Schuh nicht neu ist. Der Grund, warum ältere Mitarbeiter schneller den Job verlieren und nicht mehr ins Berufsleben integriert werden, liege nämlich im geltenden Pensionssystem. „Ältere, die bereits einen Pensionsanspruch haben, gelten als versorgt", sagt Schuh, sie würden durch eine unsägliche Allianz von Arbeitgeber und Betriebsrat aus dem Arbeitsprozess gedrängt.

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182 Kommentare
Antworten Antworten Gast: Bärenfalle...
25.09.2012 06:58
1 1

Re: Re: Foglar ist dagegen

Gerade nachgewogen.

Von meiner 3 Säule ist noch jedes Gramm da.

Aso .. sie haben in so Banken Papiermüll angelegt.

Alles klar ;)


1 0

Re: Re: Re: Foglar ist dagegen

.. gerade Nachgewogen:
zahlen Sie noch ein in die 3. Säule oder sind Sie bereits bezugsberechtigt? Da ist ein großer Unterschied.

Gast: Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt und sie Politwillfährig verschweigt, der ist ein Verbrecher.
24.09.2012 22:05
5 1

ÖGB-Chef Foglar ist gegen eine Debatte, die die Menschen nur verunsichere???...

...das ist wieder ÖSTERPOLITTYPISCH....JA NICHT DEN MENSCHEN DIE WAHRHEIT SAGEN, SIE KÖNNTEN DANN VERUNSICHERT SEIN!

Gast: ich_hob_kan_Gen-vertrag_unterschrieben
24.09.2012 21:49
3 3

brutto-netto Rechner

gebt mal .... 3000 Euro als Monatsgehalt ein ... und dann 3000 Euro als Pension ....

Die Pensionisten kriegen netto 200,- Euro mehr im Monat ....

Da sieht man die Prioritäten im Land. Und während jede KV-Verhandlung in Wirklichkeit Verschlechterungen für die arbeitenden Bevölkerung bringt kriegen die 2 Mio Pensionisten jährlich automatisch einen Inflationsausgleich. Die Kinder und Familien haben seit 15 Jahren einfach nur Pech, denn Kinder haben keine Wählerstimme.

Kinder haben keine Wählerstimmen

Genau dort liegt das Problem, wie Sie vollkommen richtig sagen. Stimmenkauf mit Pensionisten, und im Gegenzug wird der kommenden Generation die Zukunft verbaut.

Allen Realitätsverweigerern sollte der Prozess gemacht werden.

Re: brutto-netto Rechner

...weil Pensionisten natürlich keinen Pensionsbeitrag zahlen; und wenn jemand, der 3.000,- Euro verdient nur 200,-- Euro an Pensionsbeitrag bezahlt, tut er für das System nicht all zu viel. Abgesehen davon, dass jemand der 3.000,-- Euro verdient vermutlich erst mit 30 (als Doppelakademiker, der 12 Jahre auf Kosten der "Alten" gratis studiert hat), viel zu spät in das Berufsleben eingestiegen ist; DAS ist nämlich auch ein Problem, denn wann bitte fangen junge menschen denn heute zu Arbeiten und Beiträge zu zahlen an. Doch nicht im Schnitt mit 17....

Antworten Gast: gast halt
24.09.2012 23:39
0 1

Re: brutto-netto Rechner

die pensionisten zahlen halt keinen pensionsbeitrag mehr ein. logisch, oder?

Re: Re: brutto-netto Rechner

...aber sie zahlen jede Menge an Lohnsteuern, obwohl sie keinen Lohn sondern eine Pension kriegen; würde man die rausrechnen (dh. die Lohnsteuer in einen Topf werfen und an die PVA zahlen), wäre das ASVG-System vermutlich zu 100% selbstdeckend.

Eigeninitiative zählt

Die Ideen in diesem Forum sind die richtigen - privat versichern, jeder zahlt eigene Beiträge für die Altersversorgung auf ein eigenes Konto.

Keiner wird daran gehindert, dies genauso zu fordern und eine Partei zu gründen, die das fordert.

Ansonsten: schlanker Staat, besseres Bildungssystem, moderne Energiepolitik, mehr Eigenverantwortung, besserer Umweltschutz, Staatsquote senken....


Re: Eigeninitiative zählt

Privat versichern und am Geld- und Kapitalmarkt veranlagen. Meinten Sie doch? Richtig. Dann werden Sie aufgrund der Tatsache, dass Sie kaum einen Realzins erzielen, eine Menge an Geld verlieren. Happy landing....

frankfurter

ja wir zahlen dann in ein neues system ein und durch die inflation bekommen wir dann ein paar frankfurter und ein kleines bier.

Re: frankfurter

Das Semmerl kostet aber extra...

Es ist einfach

+ Ein paar Leute dazu animieren, bei der nächsten Wahl nicht die etablierten Parteien zu wählen sondern liberale Alternativen
+ den Zeitungen schreiben, dass sie mehr über Neugründungen von Parteien berichten sollten und den alten Proporz einfach ignorieren
+selbst neue Parteien gründen
+ gerade beoim sogenannten Generationenvertrag sind die jungen Generationen die Verlierer - da sollten sich Mitstreiter finden lassen

es wäre so einfach!

1. sofortige Aufkündigung des unsinnigen Gerationenvertrags.
2. Abschaffen, des verstaatlichten Pensionssystems
3. Einfürhung einer steuerfinanzierten Altersmindestsicherung in Hohe des Existenzminimums.
4. Massive Förderung von privater Altersvorsorge -
und das Problem ist gelöst. Je früher desto besser!

Re: es wäre so einfach!

private vorsorge an banken, versicherungen, aktien, fonds ?
toller vorschlag ? kaufe mir lieber einige äcker, hühner und lege mir einen gemüsegarten an.

Re: Re: es wäre so einfach!

nochwas: die verstaatlichte Altersvorsorge hat eine negative Rendite von ca. -4% p.a. Es gibt keine private Altersvorsorge, die über die Laufzeit eines Arbeitslebens eine negative Rendite erwirtschaftet!

Re: Re: es wäre so einfach!

absolut korrekt! Das ist auch Vorsorge. Jedem das seine! Wie jeder will!

Gast: Scheiterhaufen
24.09.2012 21:17
3 0

Woran wird's scheitern ?

1)Die Gruppe mit den höchsten Verlusten: Die sozialistischen Stammwähler wie zB. ÖBB, Wiener Landesbedienstete, usw.

2) Der Fehler in diesem System: Der Staat verwaltet das "Pensionskonto" - ungefähr vergleichbar mit der Zweckbindung der Mineralölsteuer .....

Gast: WG
24.09.2012 21:13
5 0

Zum Mitschreiben

S. g. Herr Foglar! Ich fühle mich durch diese Debatte nicht "verunsichert". Ich fühle mich durch Debatten generell nicht verunsichert. Ich fühle mich eher durch einen Mangel an Debatten verunsichert: Einen eklatanten Mangel an Debatten in Österreich.

Antworten Gast: das gabs doch noch nie
24.09.2012 22:17
0 0

Re: Zum Mitschreiben

Eine offene, sachliche Diskussionskultur unter Einschluss aller Verantwortungs-träger würde man sich zu vielen Themen wünschen. Solange die Presse diese Diskussionen nicht einfordert, wird kein Politiker diese Diskussion eröffnen. Gosch`n halten ist noch immer das Motto.

und wer garantiert

Dass nicht wieder ein paar fiese Beamte das Geld verzocken bzw. dieses Geld einfach abgeschöpft wird- gab es ja noch nie in Österreich...

Natürlich ist ÖGB-Chef Foglar

gegen eine Diskussion. Da wir ja in einer wirtschaftlich total abgesicherten und stabilen Zeit leben, würde eine Diskussion ja vielleicht die Souveränität Genialität unserer Politiker in Frage stellen.

Grundprinzip ist, dass auf einem Konto die Beiträge eingezahlt und dann real verzinst werden. Die Pension errechnet sich dann aus der angehäuften Summe dividiert durch die durchschnittliche (Rest-)Lebenserwartung.

So weit so gut.
Was ist aber, wenn die errechnete Lebensdauer nicht eingahlten wird? Man früher stirbt oder länger lebt?
wo ist das Konto ? auf einer staatlich ausgehaltenen Bank, oder einer Staatsbank mit Festverzinsung?
Oder ist das wieder ein so seltsames Bankenstützungsprogramm wie die dritte Säule vom Dreamteam Schüssel/Marin? Und wie das ausgegangen ist spüren zahlreiche Rentner derzeit ziemlich schmerzlich!

Antworten Gast: Merkurius
24.09.2012 21:33
3 1

Re: Grundprinzip ist, dass auf einem Konto die Beiträge eingezahlt und dann real verzinst werden. Die Pension errechnet sich dann aus der angehäuften Summe dividiert durch die durchschnittliche (Rest-)Lebenserwartung.

Haben Sie nicht mitgekriegt, dass Schüssel mit Marin den richtigen Weg eingeschlagen hat, der aber dann vor der Wahl 2008(?) konterkariert wurde. wir treten später ins Arbeitsleben ein und gehen früher in Pension! Wie soll sich das rechnen? Oder sind Sie kinderlos und mit der Einstellung:"Nach mir die Sintflut" unterwegs. Meiner Meinung nach sollte der vorzeitige Pensionsantritt nur für Schwerarbeiter und Kranke/Invalide (keine Simulierer) in Frage kommen. Ansonsten muß es Abschläge/Abzüge geben. Übrigens, es müsste auch für Personen, welche keine Kinder haben/hatten Abzüge geben, weil diese bedingt durch das Umlageprinzip keine Beitragszahler "produziert" haben.

Antworten Antworten Gast: schreker
24.09.2012 22:29
2 0

Re: Re: Grundprinzip ist, dass auf einem Konto die Beiträge eingezahlt und dann real verzinst werden. Die Pension errechnet sich dann aus der angehäuften Summe dividiert durch die durchschnittliche (Rest-)Lebenserwartung.

Stimmt, kinderlose Personen produzieren keine Beitragszahler, kassieren allerdings auch keine Familienbeihilfe, von den Kosten für die Ausbildung der Kinder, die dem Staat erspart bleiben, ganz zu schweigen. Dafür zahlen sie meistens mehr ein, weil sie mehr arbeiten. Also, wenn man Kinderlosen die Pension kürzen möchte, muß man ihnen auch zugestehen, weniger einzuzahlen. Eine wesentlich effizientere und gerechtere Lösung wäre stattdessen, ab morgen alle Beamtenpensionen auf die ASVG-Höchstpension zu reduzieren - wenn Sie 5 Jahre als Beamter im Dienst waren, ist ihr Pensionsanspruch nämlich schon höher als der von jedem ASVGler, und das, ohne sich jemals Sorgen um den Arbeitsplatz machen zu müssen oder sich gar einen Haxen ausgerissen zu haben. So schauts aus.

Re: Grundprinzip ist, dass auf einem Konto die Beiträge eingezahlt und dann real verzinst werden. Die Pension errechnet sich dann aus der angehäuften Summe dividiert durch die durchschnittliche (Rest-)Lebenserwartung.

Ich bin für das bedingunglose Grundeinkommen für alle. Nur dieses kann Menschen in Würde leben lassen, wenn sie aus welchen Gründen auch immer auf die Hilfsbereitschaft der Gesellschaft angewiesen sind. Und das kann jeden treffen, vom Manager bis zum einfachen Arbeiter/Angestellten!

Re: Re: Grundprinzip ist, dass auf einem Konto die Beiträge eingezahlt und dann real verzinst werden. Die Pension errechnet sich dann aus der angehäuften Summe dividiert durch die durchschnittliche (Rest-)Lebenserwartung.

bedingungsloses Grundeinkommen: Genannt Altersmindestsicherung: Genau, das wäre gerecht und wer mehr möchste, der soll selbst vorsorgen. - dafür müssen auch keine Pensionsversicherungsbeiträge bezahlt werden weder AG noch AN!

Gast: Hans im Glück
24.09.2012 20:59
0 1

Kürze an der Leistung, dann auch bei den Abgaben.

Senkt die Lohnnebenkosten JETZT!!!

Geht net, gibt´s net!

Senkt die Lohnnebenkosten (Arbeitnehmer- und Arbeitgeberbeitrag) um je 3% pro Jahr. Der Vorteil für die Bundesregierung liegt in der Planungssicherheit. Sie dürfen jetzt schon überlegen in welchem Bereich sie diesen Steuerausfall einsparen will. Natürlich dürfen keine neue oder höhere Steuer und Gebühren dabei herauskommen.

Diese Überlegungen werden in Zukunft ALTERNATIVLOS sein.

Gast: Plach2
24.09.2012 20:56
2 0

Leute in der Privatwirtschaft haben keine solchen Privilegien!

Sie können ihren Arbeitsplatz verlieren, bekommen eine kleine Pension und sind ihr ganzes Leben gegenüber Parteigünstlingen stark benachteiligt.

Parteigünstlinge werden weiterhin lebenslang mit sichere hochbezahlte Jobs versorgt. Zum Dank dürfen sie dann ab 50 in Pension gehen und bekommen Pensionen weit über 14.000!

Gast: Greylinger P
24.09.2012 20:45
5 3

Sozialschmarotzer und Sozialbetrüger entfernen

Und das System ist gesichert.

Re: Sozialschmarotzer und Sozialbetrüger entfernen

und die fpö gleich dazu!

Antworten Gast: Baur4
24.09.2012 20:53
3 0

Re: Sozialschmarotzer und Sozialbetrüger entfernen

"TRÄUMER"!

Noch nie haben sich Politiker ihre Pfründe (für sich selber und ihre Parteigünstlinge) selber gekürzt!

Gast: Staatskanzler
24.09.2012 20:38
1 3

Der Berntl, der Hannes und Co

Geh, schon wieder der Berntl Marin und all die anderen Gestalten wie Androsch und Co, die üblichen Antipoden jeglicher Sozialromantik.
Sie haben nur übersehen, dass ihr System ja schon besteht: Ab 2014 haben alle ein Pensionskonto. So what?

Die wichtigste Maßnahme wäre gewesen,

die Berufsgruppenpensionen in ein einheitliches Pensionssystem überzuführen. Das hätte man vor mindestens dreißig Jahren mit einer ebenso langen Übergangsfrist sozial verträglich einführen müssen.

Leider waren die Politiker zu feig dazu und das Ergebnis ist, dass ein kleiner Teil der Bevölkerung jene Lasten tragen muss, die gerecht zu verteilen gewesen wären. Zu spät.

Gast: an die richtigen Sozialschmarotzer
24.09.2012 20:11
10 0

Luxuspensionen abschaffen und zwar SOFORT

auch bei jenen, die schon abkassieren
Kohl, Blecha usw.

Antworten Gast: Baur4
24.09.2012 20:52
1 0

Re: Luxuspensionen abschaffen und zwar SOFORT

und das Heer von Beamtenwitwen die jedes Monat weit über € 7.000 Pension kassiert.

Solche "Witwen" gibt es beim:

Bundespräsidenten
allen Ministerien
Parlament
allen Landesregierungen
allen 9 Landesverwaltungen
allen Landtagen
99 BH´s
Universitäten
Polizei
Richter
Staatsanwälte
ORF
Energieversorger
usw., usw.,

Re: Re: Luxuspensionen abschaffen und zwar SOFORT

Lassen Sie die Witwen in Ruhe.

pensionsreformen

im monatstakt. wie ich prophezeite. bin jetzt 59 und meine gleichaltrigen sind schon 10 jahre in pension, mit einer pension, wie ich sie wahrscheinlich in der höhe nie mehr kriege.

man kann gleich bei den Beamten anfangen, ob diese

sich zu Hause langweilen oder im Amt ist doch völlig egal, also Nichtstuen bis 70!!!

Re: man kann gleich bei den Beamten anfangen, ob diese

Morgen wecke ich einen Beamten auf: ich beantrage nämlich einen Reisepass!
Wie der Neidreflex doch wirkt ist schon verblüffend, also warum nicht weiterhin nutzen?
"Da ist der allerärmste Mann dem anderen viel zu reich - ..... und schröpfet alle gleich.

Gast: Karl B.
24.09.2012 19:36
2 5

Stoppt den Pensionsraub!

Hauptsache unsere Pensionen bleiben so, wie sie sind. Bei den jungen Taugenichtsen kann man ruhig kürzen.

Gast: Schön und gut!
24.09.2012 19:30
1 1

Das Grundbuch der Mathematik in der Volksschule, für die Wirtschaftsexperten in diesem Land!

1. Wie soll diese Schnapsidee gehen bei einem effektiven Zinssatz von etwa -1% bis -1.5% und wie stellen sich die Herrn und Damen die Inflationsbereinigung vor?

2. Wird die Wirtschaft die Gehälter entsprechend erhöhen damit sich jeder diesen Luxus in Zukunft leisten kann, wenn nein werden wir eine Altersgesellschaft haben die sehr gerne ihr Dasein unter der Brücke beendet und der Caritas danken für die Suppenspende...

3. Bekommt Papa Staat von dem was übrig bleibt dann 50% oder bekommen das die Erben vollständig ausbezahlt?

Will man ab dem 65 Lebensjahr bis zum 100. Lebensjahr mtl. 1000.- Euro + Urlaubsgeld ausbezahlt haben, heißt es mtl. 370,91 Euro ab dem 16. Lebensjahr bezahlen vorausgesetzt der Staat beeinigt die Inflationsrage und die Bank zahlt 1% Zinsen. Bei einem heute realistischen Zinssatz von -1% mtl. 605,93 Euro zu bezahlen!

Wirklich Lustig wird es mit einer Inflationsrate von 3,5% und 0% Zinsen, dann heißt es 870,24 Euro mtl. auf den Tisch zu legen!

Bei negativen Zinssatz zahlt man weniger wenn Mensch später mit der Einzahlung beginnt, war mir zu mühsam, das zu Berücksichtigen, sorry!

Machen wir es so wie in Japan, da begehen die Pensionisten verbrechen um im Gefängnis ein Dach über den Kopf zu bekommen und ein warme Mahlzeit! Reden könnte man auch über die Wiedereinführung von Armenhäusern, 100 Matratzen in einem Zimmer geduscht darf einmal im Monat werden, dazu gibt's täglcih Wasser

Gast: Rudi77
24.09.2012 19:26
3 0

Pensionsreform ist richtig.

Ich halte den Vorstoß von Hr. Marin für absolut richtig. Nur so sind die Pensionen nachhaltig finanzierbar. Die Jungen müssen halt einen Beitrag leisten. Das ist in Ordnung schließlich haben wir dieses Land aufgebaut.

3 1

Fein!

Pensionskonto - und warten bis das Geld umfällt!

Re: Fein!

Das Thema Pensionen zeigt eines wieder klar und deutlich auf:

Die derzeitig herrschende Klasse der GroKo ist unnötig und gehört eigentlich wegen Veruntreung unserer Pensonsgelder ins "Gewahrsam"!

ja freilich

eher bau ich mir ein Baumhaus im Böhmerwald und ziehe mich zurück, als den Job, den ich jetzt habe bis 70 zu betreiben (das ist illusorisch),
Aber es stimmt, dass leider unsere Senioren alle soooo fit sind, dass die ewig leben werden. Warum traut man sich nicht da, bei denen die viel haben, etwas tun?

Antworten Gast: HB4242
24.09.2012 18:55
0 0

Re: ja freilich

Also das mit dem Baumhaus im Böhmerwald würde ich mir schon gut überlegen. (Die Preise in Tschechien sind fast schon wie bei uns)

Und zu den Pensionen: Soviel ich weiss haben in Österreich die höchsten Pensionen Politiker und Beamte. Also wer soll da etwas tun ? ! ?

Gast: Omi_Financier
24.09.2012 18:03
2 0

die Pensionisten entscheiden die Wahl

2 Mio Pensionisten die Zeit haben und gern zur Wahl gehen werden hier jegliche Reform verhindern. Ich bin wirklich nicht neidig, nur frag ich mit - wieviel da jeder einzelne (inflationsbereinigt) wirklich eingezahlt hat .... uns wird heute nach 70 % Abzügen gleich gesagt dass es nur eine Minipension geben wird ...

Re: die Pensionisten entscheiden die Wahl

Pensionisten, Islamisten, Terroristen, irgendjemand entscheidet immer die Wahl!

Die Parteien am Futtertrog sind feig und korrupt, das ist das Problem!

Gast: CorneliaG
24.09.2012 17:57
1 0

Pensionssysteme

Je nach Sozialversicherung bezuschusst der Bund die Pensionen unterschiedlich hoch:
- Bauern bekommen 75 Prozent ihrer Pension vom Bund, nur 25 Prozent des Ruhegenusses sind durch Einzahlungen finanziert
- Beamtenpensionen zu 57 Prozent bezuschusst
- bei ASVG-Pension (d.h. ich in ein paar Jahrzehnten) müssen die Steuerzahler nur 21,5 Prozent dazuzahlen.

Sinnvoller wäre es, endlich einmal alle Erwerbstätigen im ASVG pensionsversichern, bevor über Pensionskonto etc. rumschwadroniert wird.

0 0

Re: Pensionssysteme

bei den öffentlich Bediensteten beträgt die Quote 100%!!!!! Die Abgabe sind realistisch betrachtet reine Verrechnungsgrössen. Das Geld kommt zu 100% aus Abgaben.