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Populisten profitieren nicht von Krisen

24.09.2012 | 18:25 |  JÜRGEN STREIHAMMER (Die Presse)

Frank Stronachs Partei-Experiment ist kein Selbstläufer. Protestparteien profitieren nicht automatisch von der Krisenangst. In unsicheren Zeiten gewinnen oft etablierte Parteien, die für Kontinuität stehen.

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Wien. Sie setzen auf das Zusammenspiel von Angst und Ärger. Im Sog der Krise wittern Euro-Apokalyptiker ihre Chance. Prominentester Neuzugang: Frank Stronach. Seit Wochen zieht der Schilling-Nostalgiker gegen ESM und Co. vom Leder. Und dennoch: Diese Wahlkampfstrategie muss nicht automatisch aufgehen. Denn die gängige Annahme vom Aufstieg der Populisten im Sog von Krisen ist eine Mär. Sie stimmt nicht – nicht mit Blick auf die Finanzkrise und nicht in Österreich. Das belegt Sozialforscher Peter Ulram in dem Ende 2012 erscheinenden Buch „Politik und Krise“.

Den (gefühlten) Höhepunkt der Finanzkrise machte Ulram im vierten Quartal 2008 und in der ersten Jahreshälfte 2009 aus, als eine Mehrheit mit Pessimismus in die wirtschaftliche Zukunft der Alpenrepublik blickte. Die FPÖ legte damals zwar in absoluten Zahlen leicht zu. Die „Krisenangst“ war dabei aber kein Faktor. Im Gegenteil: Zeitgleich wandten sich ausgerechnet Arbeitslose und jene, die eine Verschlechterung der Wirtschaftslage oder den Jobverlust befürchteten, von der FPÖ ab – und den Regierungsparteien SPÖ und ÖVP zu. Für Ulram „erstaunlich“: Dem „dominanten Deutungsmuster“ zufolge hätten Links- und Rechts-außen profitieren müssen, vor allem unter jenen, die von der größten „Krisenangst“ geplagt wurden.

„Starker Arm statt starker Mann“

Ganz so überraschend sind die Zahlen freilich nicht: Denkzettel verteilt man vor und nach der Krise, aber eben nicht auf deren Höhepunkt, wenn die Ängste konkret und existenziell werden. Ulram: „Die Menschen wünschen sich dann keinen starken Mann, sondern einen starken Arm, der ihnen Schutz gibt.“ Und dieser „starke Arm“ sei für die Österreicher mehrheitlich noch immer das etablierte System, geprägt von SPÖ und ÖVP und den mit ihnen verwobenen Sozialpartnern.

Auch in den Jahren zuvor, von Haiders FPÖ-Putsch 1986–2008, zeige sich weder ein „wissenschaftlich gesicherter“ noch ein „oberflächlicher“ Zusammenhang zwischen der Konjunktur der FPÖ und jener der heimischen Wirtschaft. Das mag auch daran liegen, dass die FPÖ in Wirtschaftsfragen „nicht ernst genommen wird“: Nur drei Prozent der Wirtschaftspessimisten trauten ihr 2009 zu, die Krise zu bewältigen. Ulram: „Inhaltlich hat die FPÖ nur das Ausländerthema und die Kriminalitätsbekämpfung.“

Anders als der Finanzcrash 2008 und seine Folgen ist die aktuelle Eurokrise aber eine „Krise des politischen Systems“, so Ulram. Das macht sie eher anfälliger für Populisten. Ein Beleg: In Athen tummeln sich nunmehr die Neonazis der „Goldenen Morgenröte“ im Parlament, die linksradikale Syriza ist gar zweitstärkste Kraft. Doch auch die Eurokrise unterläuft das Klischee vom automatisierten Aufstieg der Populisten. Geert Wilders weiß das. Der Rechte setzte im niederländischen Wahlkampf auf den Euro-Ausstieg und verlor neun von 24 Sitzen. In Den Haag lenkt nun eine proeuropäische Regierung die Geschicke.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 25.09.2012)

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299 Kommentare
 
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Re: Stronach ist keine Alternative

Aber Stronach "erkauft" sich die Leute wenigstens mit dem eigenen Geld und nicht Milliarden weise und im ganzen Staat mit dem Geld der Steuerzahler und Sozialbeitragszahler!

Antworten Antworten Gast: JohannesL
25.09.2012 12:58
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Re: Re: Stronach ist keine Alternative

Sobald Stronach an der Macht ist, werden seine Leute, seine Tätigkeiten, sein Parteiapparat genauso vom Staat bezahlt.

Oder glauben Sie, dass Stronach weiterhin für alles aus seiner Privattasche aufkommen wird?

Nein, er will nur an die Macht - und das ohne irgendeinen Widerstand.

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Re: Re: Re: Stronach ist keine Alternative

Aber bei uns sitzen die Parteileute ja nicht nur im Staatsapparat, sondern überall in den Banken, Ämtern, Wirtschaftsbetrieben, im Sozial- und Gesundheitsbereich, in den Wohnungsgenossenschaften, den Gemeinnützigen, Staatsbetrieben, Schulen, einfach überall, vor allem auch in den Medien. Sie haben uns den Staat enteignet.
Weil die normalen Bürger und Steuerzahler das längst unfassbar satt haben, war seinerzeit auch der Grund für den Aufstieg der Haider-FPÖ, ehe seine Leute als dritte Clientel auch massiv in die Übernahme des Staats drängten. Und genau das war dann auch der Grund für den Wiederabstieg der FPÖ/BZÖ.
Mein Gott, was sollen wir Normalbürger des Landes nur machen? Greifen halt nach dem Stroh(nach)halm

Gast: Martin Walter
25.09.2012 11:47
10 1

Wer ist der Populist?

Wenn ein Mann zu politischer Verantwortung antritt und klar macht, dass Sparen, sparen und sparen angesagt ist, mit den sozialistischen Wahl-Zuckerln aller Farben, dem Stimmenkauf und dem Verschleudern der Zukunft Schluß sein muss, ist das "Populismus" bei Ihnen? Das hat mehr was von Churchill. Und findet dennoch viel Zustimmung. Viele WählerInnen sind offenbar doch sehr viel mündiger als man annehmen konnte. Es liegt also wirklich am fehlenden politischen Willen und Angebot der Vernunft! Und an Vernunft, Augenmaß und Integrität in den Redaktionen.

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Stronach und unsere Politiker

Ich werde Stronach nicht wählen, das steht für mich fest. Trotzdem befürworte ich sein Antreten als Partei zu den nächsten Wahlen. Ich sehe Herrn Stronach insoferne positiv, dass er den Politikern der Regierungsparteien aber auch der Oposition sicher nicht nach deren Mund reden wird - so ein bischen den Hecht im Karpfenteich spielen wird. Damit hoffe ich, dass Themen angesprochen und diskutiert werden, die sonst von unseren Politiker als selbstverständlich abgetan werden würden, denn Herr Stronach ist wirklich unabhängig - zumindest vorerst.

Re: Stronach und unsere Politiker

Sie wollen zwar, dass Stronach den "Hecht" spielt, der ein paar "unangenehme Themen" ansprechen darf, aber wirkliche Veränderungen in Österreichs Politsuppe (Verwaltung, Freunderlwirtschaft, Korruption usw) wäre für Sie unangebracht oder zu schnell, zu voreilig?
Lieber noch ein bisserl warten und zuschaun was passiert.........
ah echte österreichische Lösung halt - oh Mann

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Re: Re: Stronach und unsere Politiker

Sorry, aber Sie haben das völlig falsch verstanden oder wollen Sie es falsch verstehen. Um mit ihren worten zu posten: Oh Mann.

Gast: Fprester
25.09.2012 11:39
6 0

Warum die Bezeichnung "Populist"?

Ein seriöser Artikel verzichtet auf solche allgemeine Bewertungen wie "Populist" und dgl. Was ist eigentlich ein Populist? Jemand der wider besseres Wissen nach dem Mund der Bevölkerung redet oder einer, der die Frechheit hat, sich nicht nach dem vorgegebenen Mainstream der Linken und Grünen und der Medien zu richten?

Gast: Anmerkung
25.09.2012 11:38
3 5

Super-Frank

Es lohnt sich wirklich, die „Posting“-Beiträge zu den Stronach-Zeitungsartikeln zu lesen. Die meisten sind derart positiv angehaucht, dass sie den Eindruck erwecken, man würde durch eine Esoterik-Messe lustwandeln. Obendrein hat man immer wieder etwas zu lachen.

Herr Stronach ist also freundlich, lieb und nett, und in der Wirtschaft ist der Frank sowieso super. Zwar ist er - natürlich auf eine besonders einnehmende Art und Weise - verhaltensoriginell, aber unauffällig hat er Milliarde um Milliarde gemacht und dabei immer auf seine Mitarbeiter herab-, äh, auf sie geschaut. Zwar ist er damit gescheitert, die Aufstellung einer Kugel in der Oberwaltersdorfer Kommunalpolitik durchzusetzen, doch das darniederliegende Österreich wird Super-Frank zu einem glanzvollen Leitbild für die Vereinigten Staaten von Europa aufrichten. Nur er hat - als einziger, äh, Politiker in Österreich - jenen Nektar anzubieten, nach dem die geknechteten Untertanen dürsten. Zwar ist er mit dem Rekordhalter und Aushängeschild der österreichischen GROKO-Politik, einem gewissen Vranitzky, verhab-, äh, befreundet, doch verkörpert er dabei - Super-Frank kann auch das - die personifizierte Alternative zur großen Koalition schlechthin.

Nur eine winzige Kleinigkeit kommt in all dieser Fülle von Stronach-Euphorie nicht vor - aber wer wird sich davon schon die weihevolle Grundstimmung verderben lassen! Dieses Detail ist eine Information, nämlich die Information darüber, wem denn die Stimmen der Stronach-Partei, sollte er tatsächlich ins Parlament einziehen und mit ungefähr 10 % das Zünglein an der Waage spielen können, bei der Regierungsbildung zugute kommen werden ...

Antworten Gast: Tax Blecher
25.09.2012 13:59
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Re: Super-Frank

Na das ist wohl klar. Er wird seine "Anteile" demjenigen verkaufen, die seine Werte am ehesten umsetzen. Wer das bisher war ist klar. Gruppenbesteuerung(Minimierung), Stiftungsbesteuerung(Minimierung), Keine Erbschaftssteuer, keine Vermögenssteuer. Flat tax. Das womit Frankie Boy wirklich Recht hat ist, dass der Staat nur zuvor erwirtschaftetes Geld ausgeben kann.

Antworten Antworten Gast: Anmerkung
25.09.2012 16:41
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Re: Re: Super-Frank

Hm, die „Werte“ des Herr Stronach? Da steckt er ja schon jetzt in einem gar fürchterlichen Konflikt, wenn Sie nur halbwegs richtig gemutmaßt haben.

Dieser Konflikt hat aber für Außenstehende durchaus seine heitere Seite. Man braucht sich nur vorzustellen, wie sich der Low-Tax-Frank mit dem VSE*-Frank eine fürchterliche Prügelei liefert: „Wer ist stärker, i oder i?“

*) VSE = Vereinigte Staaten von Europa, also der sozialistische High-Tax-Verein

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Populisten

profitieren vor allem dann, wenn von den Regierungsparteien aber / und auch von der Oposition schlechte Politik gemacht wird.
Dies sollten sich alle unsere Politiker "hinter ihre Ohren schreiben".

Gast: nestbeschmutzer
25.09.2012 11:20
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Fürcht:-(

Oh ja, eine Angst habe ich .... wenn Stronachs Experiment scheitert, dann auch die durchaus wichtigen und entscheidenden Details vieler seiner politischen, eher liberalen Intentionen in den Gulli wanderen werden. Denn dann wird GROKO sagen: "...was haben wir euch ja immer gesagt: sooo geht das nicht!" oder: "es geht gar nicht". Und damit prolongieren wir das katstrophale Weiterwursteln wie bisher, bis zum blutigen Untergang,auf den wir zurasen!!! Das wird die vergebliche Frucht des xten Versuches, etwas für einen scheinbar nicht mehr vorhandenen liberalen Mittelstand zusammenzuzimmern....

Antworten Gast: Martin Walter
25.09.2012 11:53
2 1

Re: Fürcht:-(

mit dieser furcht haben Sie in vieler hinsicht recht: stronach meint, es ist 5 vor 12 und österreich demokratisch noch zu retten. während sich die GROKO schon in ersten ansätzen faschistisch immunisiert (entmündigte abgeordnete, zerstörung der parlamentarischen kontrolle, verlängerte amtsperioden). vieles deutet aber drauf hin, dass es 5 nach 12 ist und es demokratisch nicht mehr lösbar ist. dann kommt es wieder ganz übel. (daher auch auf keinen fall ein berufs-söldner-heer in die hand dieser leute!) hoffen wir, dass stronach recht hat!

Gast: Markus Trullus
25.09.2012 11:14
2 0

Deprimierend

Das echte Problem ist doch ganz was anderes- das kann auch Strohsack nicht lösen: Österreich ist politisch derart verfilzt wie selten ein anderes Land. Und das ganze ist auch noch im Verfassungrang. das haben die GROKO Leute schon gesehen, und deshalb die Festung "Proporz" unangreifbar gemacht, bewacht von Gewerkschaften beider Coloers. Ich denke, wenn der Bürger da einen Ausweg wüßtem wir würden ihn scchon gewählt haben. Aber "es geht alles nicht, weil....!" ich hör die Funktionäre alle schon schreien.... Deshalb keine Strukturreform keine Refömchen, weil...

Antworten Gast: Gegen Namensdiebe und gegen korrupte Milliardäre.
25.09.2012 11:44
2 1

Trullus, Du wolltest mir meinen Namen klauen

Aber ich heiße Marcus Tullius !
Und im übrigen stimme ich mit Deinen Ausführungen nicht überein. Das ist das gleich Gesabbere wie von vielen hier und wie wir es oft lösen.
Und der Strohsack war und ist ein Abkassieren, mit Geld des Staates Kanada und auch mit unsere Steuergeldern hat er seine Firmenimperium saniert (Du kannst darüber recherchieren, es ist so). Außerdem stellt er seine Reichtum schamlos zur Schau und macht sich lustig über die Armen.
Der Stronach wird und will nichts besser machen, sondern für seine eigene Selbstdarstellung und seine Kasse arbeiten.
Außerdem kauft er sich Abgeordnete, das ist eine Novum in der vielen Korruption, die es hier schon gibt.

Bei der Überschrift würde aber ein Bild von Fymann besser passen

weil wenn jemand ein Populist ist dann ist es Faymann.

Der verspricht nämlich vor Wahlen das Blaue vom Himmel (und das Kasperl Strache hilft ihm noch dabei ) und tut dann genau 5 Jahre nichts.

Tatsache ist,

dass in den letzten Jahren in der Praxis fast immer das Gegenteil der "wissenschaftlichen" Prognosen" herausgekommen ist.

Ob das mit Mangel an Wissenschaft, dem Unterschied zwischen "wissenschaftlicher Theorie" und Praxis oder nach dem Mund des Auftraggebers reden solcher Ausarbeitungen zu tun hat, kann nur jeder für sich selbst beurteilen.

Solche Populisten wie Stronach,


profitieren weder von einer Krise noch von guten Zeiten!

Gestern, nach der Puls4-Sendung haben sogar die getreuesten Stronach-Anhänger zu weinen begonnen ob soviel Peinlichkeit!


Antworten Gast: IQ
25.09.2012 11:18
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Re: Solche Populisten wie Stronach,

Das haben wir schon längst verstanden, Waschmittelvertreter,-ID: persil 4.0, dass Sie ein-"ROTER LAUFBURSCHE SIND"!!

Antworten Gast: Gängellos
25.09.2012 11:12
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Re: Solche Populisten wie Stronach,

Ich honoriere Fachwissen und eine positive wirtschaftliche Einstellung sowie nachweislichen Erfolg. Auch wenn sie rhetorisch nicht perfekt hinüber gebracht wurde. Ich honoriere keine gegrinsten, verlogenen, geschliffenen Sonntagsreden.

Re: Re: Solche Populisten wie Stronach,


Sie meinen doch nicht etwa wirklich, daß Stronach "Fachwissen" hätte???

Davon kann sich jeder Österreicher selbst überzeugen und das gestrige Gestammel von ihm ansehen!

Und das hat nichts damit zu tun, daß er nicht einmal seine Muttersprache mehr beherrscht!

Ich war schockiert über soviel "nichtwissen", aber er muß über alles "nachdenken"...

Auf so einen haben wir gerade noch gewartet.....


Antworten Antworten Antworten Gast: IQ
25.09.2012 12:34
0 5

Re: Re: Re: Solche Populisten wie Stronach,

Sie sind der TYPISCHE ENTSPRECHEND UNLOGISCHE "PARTEIHENGST"!
Einige Fragen zur Orientierung Waschmittelvertreter:
1.Welches Unternehmen haben Sie denn geführt in Ihrem Leben?!
KEINES, na, da sind wir aber überrascht!
2.Haben Sie jemals davon gehört, dass Sprachbeherrschung des Eigentümers-DEN UNTERNEHMENSERFOLG SICHERSTELLT?!
3.Ich gehe jede Wette ein, dass Sie selbst weder:
# Betriebswirt, noch
# Nationalökonom sind!
Also-persil, haun Sie, als Unbedarfter-NICHT SO AUF DEN PUTZ,wenn auch nur auf den-SOZI-PUTZ!!

Re: Re: Re: Solche Populisten wie Stronach,

Nachdenken wäre ja grundsätzlich mal eine sinnvolle Angelegenheit! Denke es wird in der Politik viel zu wenig nachgedacht, statt dessen mit vorgefertigten Meinungen gehandelt.

Man muss kein Stronach-Fan sein, aber der Mann hat mit seinem angeblichen "Nichtwissen" jede Menge Arbeitsplätze in Österreich und weltweit geschaffen. Ohne Freunderlwirtschaft, sondern mit eigenen Händen und eigenem Kapital. Das sollte man zumindest anerkennen. Ich finde den respektlosen Umgang wirklich letztklassig. Er ist sich zumindest nicht zu gut, Lücken zu zugeben und sich die besten Leute zu holen, die in der Lage sind, diese Lücken zu schließen.

Das ist in Österreich wohl auch so ein Thema: Unternehmen müssen Gewinn erwirtschaften und sind keine Sozialeinrichtungen. Man kann es auch nicht jedem immer recht machen. Ich kenne Leute, die sehr gerne bei in und für seine Firmen arbeiten bzw. gearbeitet haben. Und ich kenne welche, Die genau das Gegenteil behaupten. Also wer hat recht?

Re: Re: Re: aber er muß über alles "nachdenken"...

Ich hab' nicht gesehen, nur über etwas nachdenken zu wollen, sehe ich noch nicht als prinzipiell negatives.

Zumindest scheint es besser, als die aus der Pistole geschossenen "Superlösungen" gestandener Politiker, welche damit jedoch wenig bis nichts zum Problem selbst aussagen.

Re: Re: Re: Re: aber er muß über alles "nachdenken"...

Bin ganz Ihrer Meinung!

9 0

"Populisten profitieren nicht von Krisen"

gehts da um den bundeskanzler?

Gast: Lukas
25.09.2012 10:44
10 0

so blöd ist wohl kaum wer

daß er auf die primitive Wahlwerbung eines Ulram hereinfällt. Die ÖVP ist als Steigbügelhalter für unfähige rote Kanzler die Ursache allen Übels. Wer SPÖVP wählt, wählt die Kontinuität von Unfähigkeit und Korruption - ein politischer Albtraum!

Nein Nein! Populisten profitieren nicht von Krisen!

Die Geschichte wiederholt sich tatsächlch
Der Herr aus Braunau hat ja damals auch nicht davon profitiert.
Sagt mal für wie blöd wollen uns diese Abfallakademiker eigentlich verkaufen?

Re: Nein Nein! Populisten profitieren nicht von Krisen!


Qualität ist natürlich gefordert!

Ohne, geht es nicht!


Re: Re: Nein Nein! Populisten profitieren nicht von Krisen!

Das kann man jetzt vollkommen falsch verstehen!

:)

Re: Re: Re: Nein Nein! Populisten profitieren nicht von Krisen!

Richtig! Und wer den Unterschied bemerkt, ist intelligent genug das Posting zu werten!
:)

Re: Re: Re: Re: Nein Nein! Populisten profitieren nicht von Krisen!


:-)


13 2

In unsicheren Zeiten gewinnen oft etablierte Parteien, die für Kontinuität stehen.

Wollte nur gerne wissen, was für eine Kontinuität da gemeint ist. Die, daß uns SPÖVP weiter in die Sch..ße reitet?

Gast: Warum mir die FPÖ Sympathischer ist!
25.09.2012 10:18
4 0

Ich würde keine von beiden Wählen, wohlgemerkt!

1. Ist der Chef der FPÖ nicht im hohen Pensionsalter.
2. Hart die FPÖ es nicht notwendig gehabt stark zu werden, in dem man andere Parteien die abgeordneten Fladert.

Ich wünsche dem alten Mann viel Spaß beim Aufstieg in die Politik, so viele im Land wird es schon geben, die unter dieser Partei das Kreuzerl machen in der Wahlurne, das es reicht für mehr als 5%.

Wenn die SPÖ, ÖVP und die Grünen irgend etwas lernen wollen daraus, ja sie bräuchten wieder starke Persönlichkeiten mit Handschlagqualität in der Mensch nicht das Gefühl hat, ein nasser Waschlappen ist etwas Handfestes, wie es eben Bruno Kreisky zu seiner Zeit war.

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gott schütze österreich

vor dem strohsack
der vater ein ausgewiesener kpö-ler
genau wie sich ein kommunist den bösen kapitalisten vorstellt, so handelt stronach..

Re: gott schütze österreich

Der "richtige" ehem. "KPÖ-ler" (so wie Sie es nennen) sitzt in Österreichs Regierung.

Re: Re: gott schütze österreich

der vater war einer..
wer sitzt da in der regierung mit streng marxistischer ausrichtung??
schmonzes!! die haben überhaupt keine ausrichtung mehr..ausser machterhalt der linken reichshälfte..oder viertel

Gast: Do it Frank
25.09.2012 09:45
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Die letzte Chance für Ö. anscheinend ist

das Land nur mehr wirtschaftlich und nicht mehr politisch zu führen.Die Politiker haben ihre Zeit gehabt und uns dorthin gezerrt wo wir heute sind.
Der Stronach ist ein Rechner und der würde uns sicher nicht noch tiefer in die Schuldenfalle treiben.Andererseits würde unseren importierten bildungsfernen,bildungsresistenten Faulzacken ordentlich eingeheizt werden.Jedenfalls sollte man dem Stronach die Chance geben im letzten Moment das Ruder noch für uns und das Land herum zu reissen.

Re: Die letzte Chance für Ö. anscheinend ist

Stronach ist Unternehmer und wird daher das tun, was für ihn das beste ist!

Re: Re: Stronach ist Unternehmer ...

Sehens Sie es einmal so:

Damit würde einmal jemand in's Parlament kommen, welcher zumindest eine Einnahmen- Ausgabenrechnung beherrscht. Was man von der derzeitigen Politmannschaft je wohl schwerlich behaupten kann.

Ob er jedoch danach tatsächlich einen politischen Sitz zu seinem Vorteil nutzen würde, ist - im Gegensatz zu den meisten anderen Politikern - jedoch noch eine unbewiesene Behauptung.

Antworten Antworten Gast: Do it Frank
25.09.2012 10:28
0 0

Re: Re: Die letzte Chance für Ö. anscheinend ist

Ergo dessen, müsste Ö. so reich und begütert werden wie er schon ist. Schlecht?

Re: Re: Die letzte Chance für Ö. anscheinend ist

Und unsere Politiker sind keine Unternehmer und tun daher das, was für uns Bürger das beste ist.
Wollen Sie uns das damit sagen? Sorry, aber habe schon mal bessere Analysen gesehen.

Antworten Antworten Antworten Gast: nestbeschmutzer
25.09.2012 11:09
1 0

Re: Re: Re: Die letzte Chance für Ö. anscheinend ist

Da muss ich schon lauthals lachen: "Und unsere Politiker sind keine Unternehmer und tun daher das, was für uns Bürger das beste ist?????"
Das glauben sie doch wohl selbst nicht! Solche egoistischen, machtgierigen Geizhälse und Selbstbeweihräucherer und Inkompetente auf einem Haufen haben österr. Bürger noch nie gesehen! Die machen immer, was ihrer Paddei am besten ist.... Leider haben wir uns diese Mischpoche selbst gewählt!

Die verrottete ÖVP mach Stronach stark - mit oder ohne Krise

Wir haben in diesem Land einfach keine brügerliche Partei mehr - die Bundes-ÖVP ist einfach nur mehr eine SP-Vorfledorginsation deren einziges Ziel es ist (wie das jeder SPÖ-Vorfeldorganistation) von Posten und Steuergeldern gut zu leben die die sozialistische Partei eintreibt und im Gegenzug den obersten Sozialisten zu Kanzler zu machen.

Und weil es solche Zuständ Gott sei dank in keinem demokratischen Land lange geben kann wird die ÖVP auch von Stronach abgelöst.

Ich danke ihn dafür dass er endlich diesen notwendigen Schritt einer Neugründung einer bürgerlichen Partei - die schon so viele verlangt haben - unternommen hat.

Gast: DER ADVOKAT
25.09.2012 09:41
3 0

ROSSTÄUSCHEREI

Dem ehemaligen Qualitätsblatt, DER PRESSE schreibe ich nur dies eine ins Stammbuch:
Halten Sie wen anderen zum Narren-ABER NICHT IHRE LESER!!
Wir, die Leser verstehen sehr gut, sg. PRESSE-Redaktion, DIE PRESSEFÖRDERUNG WILL WOHL VERDIENT SEIN!!

Gast: Semjon
25.09.2012 09:25
13 0

Faymann

Der schlimmste Populist sitzt (wenn er da ist) im Parlament direkt hinter den Rednern.

Stronachs Chance ist nicht die Krise sondern die Verrottung der ÖVP

Gleich wie in Italien versinkt unsere traditionelle Konservative Partei in Unfähighkeit, Funkionärsegoismus - und daher Opportunismus zur rein sozialisitschen Politik hauptsache Posten- bis hin zu schlichter Korruption und deren Deckung ("Wir werden uns ja nicht gegenseitig beschmutzen")

Und das obwohl es in diesem Land so wie in Italien noch nie - außer 8 Jahre Kreisky - eine Linke Mehrheit gab.

In einem solchen Umfeld können Größen wie Stronach aufstehen - und Stronach ist tausend mal besser als Berluscuni.

Darüber sollten wir froh sein.

Stronach hat auf jeden Fall was ....

... das wir im Parlament ziemlich gut brauchen könnten, also ein paar Sitze gönn ich ihm.

Antworten Gast: DieFrage
25.09.2012 10:05
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Geld?


Antworten Gast: das hirn
25.09.2012 10:04
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Re: Stronach hat auf jeden Fall was ....

geld ?

 
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