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Habsburg-Lothringen will Adelstitel wieder einführen

24.09.2012 | 18:28 |   (DiePresse.com)

Ulrich Habsburg-Lothringen sieht Adel "als wichtigen Teil der Geschichte". Daher ist er dafür, den Adelstitel als Teil des Namens wieder einzuführen.

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Ulrich Habsburg-Lothringen will die Adelstitel in Österreich - wie in Deutschland - als Teil des Namens wieder einführen. Der kaiserliche Nachfahre sieht den Adel "als wichtigen Teil der Geschichte" und meint in der Dienstag-Ausgabe des "Kurier", dass man damit die Polarisierung zwischen Aristokraten und Nicht-Aristokraten lindern könnte.

Ulrich Habsburg-Lothringen glaubt, dass zum Jubiläum "100 Jahre Republik" im Jahre 2018 der Zeitpunkt gekommen wäre, um die Verfassung zu ändern, die das Führen von Adelstiteln in Österreich unter Strafe stellt. "Eine Gleichstellung der Adelstitel innerhalb der EU muss früher oder später sowieso kommen, da es bei international verzweigten Familien nicht haltbar ist, wenn ein Teil den Adelstitel führen darf und der andere Teil nicht". In Österreich wären von der Wiedereinführung der Adelstitel rund 50.000 Personen betroffen, "die meist dem Klein- und Beamtenadel angehören", schätzt der Habsburger. Ihm selbst stünde, wenn sein Vorschlag jemals realisiert würde, der Titel "Erzherzog" zu.

Mit seiner Forderung, dass Habsburger bei Präsidentschaftswahlen antreten dürfen, hat sich Ulrich Habsburg-Lothringen voriges Jahr bereits durchgesetzt. Er saß auch für die Grünen im Gemeinderat von Wolfsberg (Kärnten). Für den Bundespräsidentschaftswahlkampf hat er sein Mandat zurückgelegt um als parteifreier Kandidat antreten zu können.

 

(APA)

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478 Kommentare
 
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Maria Theresia

Die Presse sollte eigentlich wissen, dass Maria Theresia Kaiserin und nicht Königin von Oesterreich war.... selbst wenn man Ulrich Habsburg nicht besonders ernst nimmt und man die Frage ob Adel oder nicht Adel in Oesterreich uninteressant findet, sollte man wenigstens die Vergangenheit Oesterreichs als eine europäische Grossmacht kennen und achten.
Adelstitel auf Zeit zu verkaufen ist glatter Unsinn.
Bestens, ED

Gast: GrafGudenus
29.09.2012 13:46
0 1

Gütiger Vorschlag:

...titeln, & können keinen Teil des Familiennamens sein.

Gast: GrafGudenus, Paris
28.09.2012 18:12
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Grotesk

Aud story geht so Le Figaro, Seite 8, auf story ein!

Antworten Gast: Genosse Graf Gudenus,Paris
29.09.2012 12:13
1 0

Grotesk

Somebody's post, unknown:

Well, an interesting idea. Reminds me of a certain Mr. Root in England who used to send the Prime Minster a fiver in an envelope with a request that his name be put up for a gong. (Mr. Root was an infamous letter writer).

I doubt whether the hard-edged aristocrats would be interested in such commercialism - although methinks that in some countries which are going broke, it may be a way of scrounging some extra of the old moulah.

Personally I think it would be a far better idea to restore the monarchy in both Austria and Hungary. It might bring back the soul to Vienna and Budapest.
(We can all dream).

Regards
Donald Binks

Antworten Gast: GrafGudenus
29.09.2012 08:22
0 0

Story respective l'histoire in/en original

http://www.lefigaro.fr/international/2012/09/27/01003-20120927ARTFIG00688-vendre-des-titres-de-noblesse-pour-renflouer-l-autriche.php

Ob es Leserbriefe /lettre à l'éditeur dazu gibt: unbekannt

Antworten Antworten Gast: Philipp de Gudenus
29.09.2012 11:01
0 0

Es gibt dergleichen lettres mitlerweile


Antworten Gast: GrafGudenus
28.09.2012 18:57
0 0

Grotesk - Corrigendum

Le Figaro geht so

Gast: N.N.N.
28.09.2012 13:18
0 0

wer mag

Ein Fürstentitel um 100.000 zu kaufen ist doch nichts neues, so war es doch immer, für Geld welches die Kaiser benötigten konnte schon mal geadelt werde n,nicht nur auf Zeit.

Antworten Gast: GrafGudenus
28.09.2012 16:42
0 0

Kaiser benötigten

für sich oder der Allgemeinheit

Titel aks Reverenz an die Geschichte und falche Titel

Nach dem Hausrecht der Habsburger ist Ulrich weder Habsburg noch Erzherzog, wegen seiner Eltern.

Antworten Antworten Gast: GrafGudenus
28.09.2012 17:03
0 0

Addendum:

?

Gast: Kronprinz Rudolph und die Rote Erzherzogin wären entsetzt
27.09.2012 21:18
1 1

Ein Grüner, der seinen Titel als Erzherzog wiedererlangen möchte, müßte eigentlich aus der republikanischen Links-Partei ausgeschlossen werden

Der Grandseigneur http://www.youtube.com/watch?v=HXKvhUVBRK4&feature=related scheint viel freie Zeit zum Spintisieren zu haben.

Warum der gerne provozierende und polarisierende, vorgeblich egalitäre Grüne sich und seinesgleichen plötzlich mit ererbten Adelstiteln schmücken will, bleibt sein Geheimnis. Oder diente sein Ausflug in die Politik nur opportunistischen Zielen?

Dieses obskure Ansinnen verdeutlicht, daß tief im Herzen des einstigen Hochadels noch immer neben ausgeprägten Standesdünkeln ein befremdlich hohes Maß an antirepublikanischer und damit antidemokratischer Gesinnung mit besorgniserregenden Macht- und Besitzansprüchen besteht, was die Relevanz und die Notwendigkeit zum unaufgeweichten Fortbestehen des herrschenden Status quo in rechtlicher Hinsicht unterstreicht. Das weitverzweigte, aus vielen hundert Mitgliedern bestehende "Haus Habsburg" hat seine Träume von Macht und noch mehr Besitz noch nicht aufgegeben. Jeder aufrechte Demokrat ist daher aufgerufen, mit Argusaugen jede Veränderung in Richtung Restauration einstiger Vormachtstellung zu erkennen und zu verhindern.

Ein Herr, der in modernen Zeiten für sein Ego noch Adelstitel braucht, macht sich lächerlich. Nächstens fordert Seinesgleichen den Hofknicks ein. Dezente Siegelringe als Erkennungszeichen tragen fast alle. Und ihr privates Briefpapier ist mit Krönchen bzw. Wappen geschmückt. Das ist genug der gerade noch tolerierbaren Narrenfreiheit.

Re: Ein Grüner, der seinen Titel als Erzherzog wiedererlangen möchte, müßte eigentlich aus der republikanischen Links-Partei ausgeschlossen werden


Re: Re: Ein Grüner, der seinen Titel als Erzherzog wiedererlangen möchte, müßte eigentlich aus der republikanischen Links-Partei ausgeschlossen werden

Der Herr wäre nie Erzherzog im Kaiserreich, wieso sollte die Republik ihm solchen Titel "wieder"geben. Kaufen möge er für paar Milliarden die Draghi täglich drucken lässt, den Kaisertitel für einen Bezirk kaufen.

Gast: GrafGudenus, Paris
27.09.2012 20:57
0 0

Legitimatio per matrimonium subsequens

Domus Austriaca: Zeugung nach matrimonium!

Archidux Austriæ kann man freilich im staatsrechtlichen bzw. adelsredhtliche Sinne sehen, so man gütig sein will; eine Neuerung!

Staatsrecht jedes Land ist zu hören, sogar das winzigen Fiume, adnexum Hungariæ

Antworten Gast: GrafGudenus
27.09.2012 22:03
0 0

Legitimatio per matrimonium subsequens

Sanctio pragmatica verlangt Zeugung NACH Eheschliessung.

In diesem Falle besteht für aufrechten, korrecten Anhänger der res publica Austriæ kein Grund zu ...

Was sich im Biertischniveau abspielt is none of one's business

Antworten Antworten Gast: GrafGudenus, Paris
27.09.2012 22:33
0 0

Legitimatio per matrimonium subsequens

Der Habsburgerkanibalismus findet also keine Nahrung. Freilich ist dies frustrierend.

Ausweichmöglichkeit rangniedrigere Adelsfresserei. Davor ist zu wissen, dass der in Ö kein Uradel hauste, sondern bestenfalls Ministeriale, auch Edle Knechte genannt. Diese konnten wie Bauern verschachert werden. Ein Graf Herberstein konnte so einen anderen Herrn als eine Gräfin Herberstein - seinerzeit gab es nicht diese verzierende Titeln ! - haben. Was solches Individuum erwarb, das erwarb er für seinen Herrn. Man nähert sich schon dem Sklaven.

Fresserei ist also wirklich zu dumm und hätte somit nach 1918 nicht entstehen sollen. Aber die guten Leut' haben Ideen und wollen Leiden, das erinnert an Masoch, der nach Besuch bei einer Gudenus in Graz zu schreiben anfing!
icht

Gast: Knecht von und zu Guillotine
26.09.2012 23:01
0 1

Knecht von und zu Guillotine meint dazu:

Der "edle" Herr scheint wohl etwas kopflos zu sein... ;-))


Re: Knecht von und zu Guillotine meint dazu:

damit man Schreiben und Lesen erlernen kann, bedanken sie sich beim Josef II, dessen Schulgesetze dafür gesorgt haben, die auch heute noch Gültigkeit haben in Österreich und einmal die Besten der Welt waren. Die Habsburger haben Österreich ein Kulturgut hinterlassen das sehr viel Geld einbringt. Bei genauer Betrachtung, ein Kaiser der Österreichisch Ungarischen Monarchie wäre jedenfalls billiger als die EU und zudem noch representativer.

Antworten Antworten Gast: Johann S
27.09.2012 15:12
2 0

Re: Re: Knecht von und zu Guillotine meint dazu:

Man unterliegt gerne dem Trugschluss der" guten alten Zeit"
Wer hat das Kulturgut gebaut?

Gast: GrafGudenus
26.09.2012 22:20
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Nobilitas Austriaca - Titelwunsch

Historische Familien: keine hat sich gemeldet! Warum auch? Kostet in Ö doch nur Geld, fängt beim Trinkgeld an!

Nichtadel mit Briefadel. Auch hier hat sich niemand manifestiert!

Gast: Rita2
26.09.2012 21:24
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Kommentar

Habsburger machen wieder von sich reden, stellen Forderungen auf?????

Wie wär's, wenn die heutige Habsburgergeneration für die Menschenrechtsverletzungen von anno dazumal büßt (zB. Gefängnis bei Majestätsbeleidigung). Diese Leute sollen sich in der Öffentlichkeit gefälligst in Demut üben und am besten in der Öffentlichkeit gar nicht auftauchen.

Rat an die SPÖ: nachträgliches Enteignungsverfahren, was von den Habsburgern noch nicht enteignet ist, um die Nachkommen der unschuldigen Opfer dieses Herrschaftssystems zu entschädigen, wenn auch nur symbolisch.

Antworten Gast: GrafGudenus
26.09.2012 22:52
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er - diese sind wo?

tres faciunt collegium.

die ...er erloschen anno 1780

recht hat er

das geld können wir gut brauchen. solche leute brauchen wir in der övp

in einem freien land sollte sich jeder so nennen duerfen wie er will

jedoch ist immer noch jeder mensch ein individuum, das bestimmte rechte hat.

sobald man einer gruppe von menschen rechte zuweist, diskriminiert man

Antworten Gast: GrafGudenus
27.09.2012 08:55
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Man dankt für Individuum, es geht wieder aufwärts


 
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