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Krise erhöht Druck auf Pensionsreform

26.09.2012 | 18:18 |  von Wolfgang Böhm (Die Presse)

Österreich gibt mit 12,3 Prozent seiner Wirtschaftsleistung deutlich mehr für die Finanzierung der Pensionen aus als der EU-Durchschnitt. Eine längere Lebensarbeitszeit bleibt dennoch ein Tabu.

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Wien. Noch ist Österreich in einer besseren Ausgangslage als Länder wie Griechenland oder Italien: Die Arbeitslosigkeit ist niedrig, und die Wirtschaftsleistung ist nicht wesentlich eingebrochen. Doch während die Krisenländer eines nach dem anderen ihre Pensionssysteme reformieren, tickt in Österreich weiterhin diese budgetäre und soziale Zeitbombe. 12,3 Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung fließen mittlerweile in das Pensionssystem, errechnet die OECD. Und dieser Anteil wird weiter steigen. In der EU liegt der Durchschnitt derzeit bei zehn Prozent. Und selbst das halten Experten für zu hoch.

In 28 von 34 OECD-Ländern ist bereits eine Anhebung des Pensionsantrittsalters beschlossen oder für die Zukunft eingeplant worden. Nicht so in Österreich. Hier wurde lediglich eine schrittweise Angleichung des noch geringeren Antrittsalters von Frauen bis 2033 auf 65 Jahre ins Auge gefasst. Deutschland wird das Pensionsantrittsalter schrittweise bis 2029 auf 67 Jahre erhöhen. Italien bereitet eine Anhebung auf 70 Jahre vor, Spanien will seine geplante Erhöhung auf 67 Jahre vorziehen, Griechenlands Regierung musste unter dem Druck der internationalen Geldgeber bereits einer Anhebung auf 67 Jahre zustimmen. Die einzige Ausnahme ist Frankreich, das unter seinem neuen Präsidenten François Hollande das Antrittsalter für Langzeitarbeitnehmer von 62 auf 60 gesenkt hat.

 

Druck auf öffentliche Budgets

Trotz solcher Reformbemühungen schlug die EU-Kommission zuletzt in einem Weißbuch für ein nachhaltiges Pensionssystem erneut Alarm. Für sie reichen die Maßnahmen noch nicht aus. „Eine höhere Lebenserwartung in Kombination mit dem Wechsel der Babyboom-Generation vom Erwerbsleben in den Ruhestand wird weitreichende wirtschaftliche und budgetäre Konsequenzen in der EU haben, da das Potenzial an Wirtschaftswachstum sinkt und der Druck auf die öffentliche Finanzierung steigt.“ Bis 2054 wächst der Anteil der über 60-Jährigen ständig weiter. Erst danach wird er wegen geburtenschwächerer Jahrgänge wieder schrumpfen (siehe Grafik). Die Zahl der Jüngeren, die das Pensionssystem finanzieren, sinkt hingegen bereits jetzt Jahr für Jahr.

(c) DiePresse

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Die Auswirkungen für die Volkswirtschaft sind fatal: Arbeitet die Bevölkerung entsprechend ihrer Lebenserwartung nicht länger, sind immer weniger Finanzmittel für Pensionen vorhanden. Sinken – wie bereits in einigen Krisenländern – in Folge die Pensionszahlungen deutlich und steigen gleichzeitig die Beitragszahlungen der aktiven Erwerbstätigen, hat die Bevölkerung immer weniger Geld für Konsum zur Verfügung. Folglich brechen der Konsum und damit das Wachstum weiter ein.

Die EU-Kommission hat in ihrem Weißbuch davor gewarnt, dass die aktuelle Finanz- und Schuldenkrise die Voraussetzungen für die Finanzierung der staatlichen Pensionssysteme noch verschlechtern werde. Geringeres Wachstum, Budgetprobleme und die Schuldentilgung machten es den europäischen Staaten nämlich zunehmend schwerer, ihre Pensionsversprechen einzuhalten.

 

Ein Drittel nicht finanziert

Eine Gruppe von Wirtschaftswissenschaftlern und Sozialexperten um den Pensionsexperten Bernd Marin hat davor gewarnt, dass auch der österreichische Staat keine Vorsorge für die Finanzierung getroffen habe. Zwar werde der Anteil der Arbeitnehmer und Arbeitgeber am Pensionssystem sofort einbehalten. Der Staat gebe seinen Anteil aber in der Zwischenzeit meist schon für andere Dinge aus. Deshalb sei „ein Drittel der Pensionen nicht finanziert“. Ein Vorbild könnte hier Schweden sein. Dort werden die Beiträge von allen Seiten bei der jeweiligen Fälligkeit einbehalten und bis zur Auszahlung verzinst.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 27.09.2012)

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159 Kommentare
 
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Stimmen Sie gegen Pensionsprivilegien und für mehr Gerechtigkeit bei den Pensionssystemen ab!

Die enormen Pensionszuschüsse des Staates fallen vor allem wegen Pensionsprivilegien für kleine privilegierte Gruppen an, während die Mehrheit der Österreicher das mit ihren Steuern bezahlen muss:
Angleichung von Pensionsantrittsalter & Pensionsrecht der ÖBB an das ASVG-System
http://forum.rdoe.at/index.php?page=Thread&threadID=152
Sollen die vom RH aufgezeigten Pensionsprivilegien bei den Sozialversicherungsträgern rasch abgeschafft werden?
http://forum.rdoe.at/index.php?page=Thread&threadID=153
Pensionsantrittsalter der Wiener Beamten von 53.5 auf 60.5 J. anheben wie beim Bund & damit 100 Mio. € /J. sparen?
http://forum.rdoe.at/index.php?page=Thread&threadID=151

Anreize für Pensionisten mit späterem Pensionsantritt?

Ist es gerecht, dass auch im Fall später Pensionierung die Pension Jahr für Jahr entwertet wird?
Kaufkraftgarantie für Pensionisten mit späterem Pensionsantritt od. Sozialengagement?
Wie ist Ihre Meinung dazu? Stimmen Sie darüber ab, und sehen Sie, wie andere darüber denken:
http://forum.rdoe.at/index.php?page=Thread&threadID=85
Stimmen Sie auch über andere wichtige Themen ab, welche in Österreich dringend geändert werden müssten, und setzen Sie damit ein Zeichen, dass die Politik oft gar nicht berücksichtigt, was die Mehrheit der Bevölkerung will:
http://forum.rdoe.at/index.php?page=Board&boardID=90

Beamten und Politikerpensionen halbieren, dann ist noch genug für alle da!


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Das Pensionsystem entfällt spätestens bei Staatspleite...

ich traue den Damen und Herren der Regierungsparteien inzwischen auch das zu:
SPÖVP bleiben aufgrund der Stammwählerpensionisten mit 54% gemeinsam in Koalition in der nächsten Regierung.
Wir bekommen ein Berufsheer, das Budgetloch steigt gewaltig, die Realwirtschaft stagniert. Es bildet sich Frust unter den jugendlichen, die keine Arbeit finden. Da Migranten der 2. Generation und Österreicher nicht mehr gemeinsam dienen, kann im Frust über keinen Job leicht die Schuld der anderen Gruppe gegeben werden. Jugendliche beginnen zu randalieren, SPÖ kommt mit Forderung zu mehr Akademikern. Die Unis sind durch den fehlenden Wehrdienst noch mehr überlastet und ohne Studiengebühren kommt es zu Verzögerungen in allen Studienrichtungen. Die Studenten besetzten das Audimax, ESM Hilfe für die ganze Südzone-Eurozone wird fällig. Es werden weitere von SPÖVP versteckte ausgelagerte Budgetlöcher gefunden, viele Mateschitz wird Schweizer Staatsbürger, weil er vor Miki-Leitner Angst hat. Stronach geht heim nach Kanada aus Frust, dass er nicht gewonnen hat. Auf Initiative der Grünen wird die Reichensteuer eingeführt, es gibt aber keine Reichen mehr im Land.

Gast: Be-obachter
28.09.2012 14:43
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Marin liegt völlig falsch!

Der Ö-Staat hat sehr wohl Vorsorge für die Finazierung der Pensionen getroffen:
er hat massenweise Fachkräfte aus Anatolien importiert.
Laut Grünrote zahlen diese weit mehr in alle Kassen ein, als sie jemals herausnehmen werden.

Wie sie dies wohl schaffen werden bei der hohen Rate an nicht gelungenen Hauptschulabschlüssen, frage ich mich zwar, aber die Politiker haben ja immer recht...

Gast: diejungenaufderstraße
27.09.2012 21:28
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40 jahre arbeit in der realwirtschaft wird heute von einer SPÖ mit asvgpensionssozialabbau bestraft, während abermrd. in die bankenkonzerne umgeleitet werden.

Die SPÖ oder der spö dominierte ÖGB mit folglar, sind nicht in der Lage ein transparentes faires System einzufordern,
faire gesamtversicherungszeiten auszuarbeiten,
mit flexiblen Beitragsleistungen,
mit flexiblen Beitragszeiten,
das den modernen individuellen Lebensmodellen der Menschen entspricht.
Die SPÖ versucht weiterhin das staatliche funktionierende ASVG pensionsystem niederzufahren u.schlechtzumachen. Die sogenannten selbsternannten Pensionspanikmacherexperten sind großteils nur mehr den Finanzmärkten u. Börsenversicherungskonzernen dienlich.
Milliarden Pensionsbeiträge haben die Menschen schon an den kapitalmärkten verloren und diese ungeeigneten privaten Altersversorgungen führen zu Altersarmut und müssen erst recht wieder vom Staat gefördert werden. Der Staat macht seine guten Pensionssysteme kaputt und fördert aber gleichzeitig die Kapitalmärkte.
Ein Nonsens der kaum mehr zu überbieten ist. Die Pensionsdebatten in den Medien haben sich zu reinen Neid und panikdebatten von Börsenspekulanten entwickelt.
Will man das staatliche Asvg System stärken muß man Menschen entsprechende flexible Angebote unterbreiten. Mit flexiblen beitragshöhen u.flexiblen Versicherungszeiten. So kann jeder für sich das Beste u. finanzierbare Pensionsmodell auswählen. was da aber von einem Androsch, rürup oder marin an panikmacherei kommt, ist völlig unglaubwürdig. die Menschen werden gezielt verunsichert u.die Gewerkschaften(SPÖ) sind unfähig,ein faires flexibles System einzufordern

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Will ja nicht meckern

wenn ich mir aber Überlege was ein ORF Mitarbeiter an Pensionen bekommt, bekomme ich Tränen. aber sind ja auch nette Menschen gewesen, was man von Politikern nicht sagen kann, und die bekommen entschieden zuviel.

Gast: Ossi, mein be.es: verrät, unter welchen Gastnomen ich noch schreibe!
27.09.2012 16:06
2 0

Krise erhöht Druck auf Pensionsreform???.....

.....kaum geht es um eine Pensionsreform, zeigt man ein Bild einer Pensionistin? mit eienr Zigarette in der Hand und einen vollen? Warenkorbroller.....REALISTISCHER wäre ein Bild, worauf ein/e Pensionist/in auf einer Parkbank liegt und sich aus 10 Zigarettenstummeln ein Ganze "zusammenpickt"....ABER wem interessiert schon die Wahrheit!
be.es: da liegt ein Stein im Bild, hoffentlich hat sie den gesehen!

Gast: 23
27.09.2012 15:25
4 0

Pension-Leistung

.....da ich also voraussichtlich länger arbeiten muß und weniger Pension bekommen werde
( wofür ich eigentlich in Summe viel zu viel eingezahlt habe -im Vergleich zu den jetzigen Pensionen) ,werde ich mich auch mit meiner Arebitsleistung anpassen - oder mir einen Konstrukt erstellen um das Sozialnetz so wie viele in meine Richtung auszunutzen.
Conclusio: Arbeiten lohnt sich nicht mehr.
Gott vergelts.

Gast: George Bernard Shaw
27.09.2012 14:26
0 3

Alte Menschen sind gefährlich, ihnen ist die Zukunft egal.



Antworten Gast: Be-obachter
28.09.2012 14:49
0 1

Re: Alte Menschen sind gefährlich, ihnen ist die Zukunft egal.

Das ist vollkommen richtig - sie wählen stets diejenige Partei, von der die Beibehaltung des bestehenden Systems am wahrscheinlichsten zu erwarten ist.

Die Jugend ist den alten Menschen völlig egal. Hauptsache, die Mallorcaurlaube sind gesichert und jedes dritte Jahr steht ein neur Mercedes in der Garage.
Die jungen Menschen müssen sich hingegen schon glücklich schätzen, wenn sie brutto soviel verdienen, als die Alten Nettoruhegenüsse haben.

Besonders gut dran sind die Pensionistinnen, weil sie nach Ableben des Mannes dessen Pension mitkassieren.

Antworten Antworten Gast: Jodeldiplomsänger
28.09.2012 21:00
0 0

Re: Re: Alte Menschen sind gefährlich, ihnen ist die Zukunft egal.

Diese zwei Postings spiegeln deutlich die Intelligenz der Österreicher wieder:

Wir haben einen Faymann als BK und eine Spindeleger als Vize, das sagt alles.

Nun zu diesen zwei "Intelligenzlern":
Mallorcaurlaube werden aus dem Ersparten finanziert. Mit 1000.-€ im Monat macht man keine großen Reisen. Es betrifft auch nicht alle Pensionisten sondern nur jene, die gerade in Pension gegangen sind und noch von den Rücklagen oder ihrer Abfertigung zehren.
Und die ganz Alten, geben ihre Ersparnisse meistens an ihre Enkerln oder Kinder weiter! Wieviele Jungfamilien gibt es, die von ihren pensionierten Eltern noch Zuschüsse zu ihrem Haushaltsbudget bekommen!
Wer hat denn den "Jungen" ihre Ausbildung finanziert?
Es gibt "Junge" die steigen mit 32 in das Arbeitsleben ein und gehen dafür mit 50 oder 55 in Pension: Es sind die Parteisoldaten, die in irgendeinem Beamtenjob gemütlich ihre 20 Berufsjahre abdienen!


Pensionen

Unter dem Mantel der Pensionen kann man die Bevölkerung ordentlich Schröpfen.Sie wollen bewusst Europa am Boden sehen.

Antworten Gast: WerWillDas
29.09.2012 02:42
0 0

Wer ist die?

Also eigentlich ja, vielleicht hasst die Regierung das Volk oder die nächste Generation, aber bisher schaute mir das nur nach dem üblichen Nestroy aus.
Das für die jetztigen Kinder nur noch eine öde Wüste unter schlechten Bedingungen herrschen wird, ist vorabzusehen. Besonders drängt die Bevölkerung bereits auf Reformen, dass löst bei der Regierung und Beamten immer einen Justament NICHT Standpunkt aus.
Es ist eigentlich schade, dass unsere Großeltern so ein tolles Land wiederaufgebaut haben und nur 1-2 Generationen später alles total wieder niedergewirtschaftet ist.

Gast: INDICATEUR
27.09.2012 13:01
4 0

Einheitliches Sytem jetzt erforderlich

Wie lange noch sollen die ASVG-Versicherten
für das ausufernden Pensionen der Beamten und Politiker mitzahlen?

Gast: dreamerinvienna
27.09.2012 12:17
1 0

hundsdorfer und die spö

führen das pensionssystem in die unfinanzierbarkeit und österreich in die finanzielle sackgasse. in 15 jahren wird das fussvolk die zeche zahlen - und hundsdorfer und die bonzen der spö fette priviligierte pensionen kassieren

nur das Pensionssystem? Schön wärs....


Nachtigall ick hör dir trapsen

das immer wieder kehrende Gesudere um das Pensionseintrittsalter ist wie ein stochern im Nebel
worin besteht der Unterschied zwischen einem 60jährigen Rentner mit Mindestpension auf der Parkbank und einem 60 jährigen Arbeitslosen auf der Arbeitsamtbank ?
finanziell keiner ,nur hat zweiterer mehr soziale Kontakte zu 20 jährige Jobbewerber

Antworten Gast: guss
27.09.2012 13:04
0 0

Re: Nachtigall ick hör dir trapsen

Das ist ein äußerst schwaches Argument, welches immer wiedre ins Rennen geschickt wird.

Wenn diese Logik stimmte, dann müssten wir heute ca. 50 % Arbeistlose haben, denn durch den Produktivitätsfortschritt werden immer mehr Jobs gestrichen - und siehe da - trotzdem steigen nicht die Arbeitslosen - nein die Beschäftigung als Ganzes steigt! Wie denn das oh Wunder.

Denken Sie bitte nicht so starr und überlegen Sie über den Tellerrand hinaus! Und mit etwas Vorstellungsvermögen und eventuell einigen kleinen Änderungen im Rahmen werden Sie sehen, dass Ihr Argument ins Leere geht!

Re: Re: Nachtigall ick hör dir trapsen

na ja ,hier ist auch die Rede vom sogenannten Hackler ,den Strassenarbeiter,den Maurer und anderen Leuten die bis dahin körperlich oft schwere Arbeit verrichtet haben
in der Regel ist man unter so Umständen mit 60 verbraucht
was wollen Sie so Leuten Jobmässig anbieten ?
also sollen die erst mal 5-7 Jahre noch durch irgendwelche Beschäftigungsprogramme geschleust werden bevor sie das Regelrentenalter erreichen ?
kann mir nicht vorstellen, dass das den Staat billiger kommt

Gast: Nepomuk
27.09.2012 10:48
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Besser wäre: Druck auf die österr. Wirtschaft



- Jugendwahn der Wirtschaft
- Frühpensionierung
- Prekariat
- Freunderlwirtschaft

Das ist das wahre Gesicht der österreichischen Wirtschaft, sowohl der Privatwirtschaft alsauch der Unternehmen der öffentlichen Hand.

Der Druck muß von der Zivilgesellschaft kommen. Die Politik derzeit ist nicht fähig dazu!


Dann löst sich das Problem mit dem Pensionssystem von ganz alleine.
(siehe Regelpensionsalter 65,
durchschnittliches reales Antrittsalter 59)





Gast: Neuqebauer
27.09.2012 10:43
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Erst muss die 3. Republik kommen!

Unsere Rechte sind verfassungsrechtlich und letztinstanzlich abgesichert und können im Rahmen der 2. Republik auch nicht aufgehoben werden.

Wir sind aber dafür die Höhe der Ausgleichzulage um etwa 30% zu drücken um Gelder freizumachen und den Staat zu entlasten. Auch ein Antrittsalter im ASVG Bereich von 78 Jahren können wir uns gut vorstellen. Mit beiden Maßnahmen würden, nach unseren Berechnungen, gut 10 Mrd. Euro frei werden. So hätten wir auch die Finanzierung unserer Rechte.

Re: Erst muss die 3. Republik kommen!

Super Idee, nur was soll mit den wahren Pensionkaisern geschehen, wie Beamte, Natioalbankmitarbeiter, Bauern, Selbständige, deren durch Beiträge gedeckte Anteile lächerlich gering sind.
Wollen Sie, dass diesen Gruppen ihre Privilegien bleiben? Ihr Posting legt diesen GEdanken nahe.

Das lesen wir eigentlich nun schon täglich, obwohl das "Problem" leicht lösbar wäre

1. Keine Gelder an marode Banken
2. Keine Gelder an konzeptlose "Rettungsschirme"
3. langfristig(!) ASVG-Pension für Alle (auch Beamte)
4. jeder Langzeitstudent der "brotlosen Künste" geht ebenso früher arbeiten, wie diejenigen, die sich in einem Gymnasium sinnlos mit hunderten Nachhilfestunden abquälen obwohl ihre Fähigkeiten im handwerklichen Bereich liegen.

Last not least: die Pseudoexperten wie Marin, Tomandl, Felderer und Co. und erst Recht die Politiker wie Androsch und Konsorten denken endlich einmal nicht eindimensional sondern systemisch.


Antworten Gast: NocheinParteiloser
27.09.2012 10:48
0 0

Re: Das lesen wir eigentlich nun schon täglich, obwohl das "Problem" leicht lösbar wäre

1. Keine Banken = kein Verkauf von Staatsanleihen = Zahlungsunfähigkeit des Staates!

2. Die Rettungsschirme sind Rettungsschirme für die maroden Staaten und dienen alleine der Finanzierung der geschützten Bereiche, dem Förderwahnsinn und den Frühruhegenusswahnsinn.

2.1 Es geht auch kein Geld verloren, es sind nur Buchungen um die Staaten noch fetter machen zu können.

3. Das wird in Ö niemals kommen, wenigstes nicht vor 2060.

4. Die Anderen werden bald kaum mehr eine Lust haben für Deinen Ruhegenuss noch mehr zu leisten. Es geht mit dem Ruhegenuss schnell zu Ende als sich die Beamtendespotie das vorstellen kann.

Komm doch in die Realität zurück.

Gast: medienbeobachter 3.0
27.09.2012 10:41
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mediale pensionswelle

wie man dieses vorgehen schon kennt:

erst lehnt sich ein eu-politiker weit aus dem fenster... danach kommt die runde der selbsternannten experten und zum schluss irgendwann die kommentare.

gewünschtes ergebnis: die menschen werden verunsichert und denken über eine private vorsorge nach.

FAKT ist: ich werde zu meinem pensionsantritt wohl NICHTS von meiner privaten pension sehen, aber sehr wohl von der staatlichen pension leben können.

 
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