25.05.2013 03:05 Merkliste 0

"Lohn zu hoch": Caritas kritisiert SP-Modell für Sozialjahr

27.09.2012 | 17:09 |   (DiePresse.com)

Caritas-Präsident Franz Küberl fehlt bei dem Vorschlag von SP-Minister Hundstorfer der "soziale Gedanke".

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Mehr zum Thema:

Ungewöhnliche Kritik am Modell für das freiwillige Sozialjahr von SP-Sozialminister Rudolf Hundstorfer kommt von Caritas-Präsident Franz Küberl. Ihm ist die vorgeschlagene Entlohnung von 1.380 Euro brutto 14 Mal im Jahr zu hoch, wie er am Donnerstag im "Ö1-Mittagsjournal" erklärte.

Küberl schlägt stattdessen eine Bezahlung nach der Mindestpension - also 814,82 Euro - plus Wohnbeihilfe vor. Ganz im Gegensatz dazu hatte die Gewerkschaft vor wenigen Wochen bemängelt, dass die Bezahlung unter dem Mindestlohn für Sozial-und Gesundheitsberufe liege.

Küberl fehlt bei Hundstorfers Vorschlag der soziale Gedanke: "Die Kernfrage ist, ist dieser Dienst von jungen Menschen zunächst ein Dienst an der Gesellschaft und an Menschen, die das brauchen oder ist es ein Dienst an Organisationen". Mit der geringeren Entlohnung würde deutlicher werden, dass jene, die das Sozialjahr absolvieren, "das auch machen, weil's ihnen selber für ihr Leben und für die Gesellschaft wichtig ist". Um dennoch genügend freiwillige Meldungen zu erhalten, müsse man den Dienst eben attraktiv gestalten und ihn eventuell auch für Studien anrechenbar machen, meinte Küberl.

 

(APA)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr zum Thema:

Mehr aus dem Web

105 Kommentare
 
12 3
Gast: servas
05.10.2012 18:30
0 0

über die caritas

diese aussage bestärkt mich nicht mehr zu spenden!!!

im übrigen sollten in osterreich bedürftige nicht von leistungen der caritas abhängig sein

billige arbeitskrafte zu dumpingpreisen

Gast: ecoNomics
28.09.2012 19:23
4 0

Hand auf's Herz, mit dem Mindesteinkommen kann sich einer doch nur durchwurschteln.

. . . und wenn er einen lausigen Job findet, nimmt's ihm die Fürsoge wieder weg.
Kurzum: das Mindesteinkommen müsste auch jedem Arbeiter zustehen, um auch den niedrigsten Einkommen ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen.
So fehlt der Common Sense und die soziale Gerechtigkeit. Die Bonzen und Lobbyisten der Privilegien- und Pfründewirtschaft
schanzen sich exorbitante Gehälter und Pensionen dazu auf kosten der Zukunft.
Dass der Arbeitslose kaum die Kraft aufbringt, trotz seines Elends sich frohen Mutes um einen Job bewerben, dessen Einkommen ihm die Wohlfahrt wieder wegnimmt.

Doch ein sozial gerechtes Österreich wird mit der politischen Union zur Utopie, wenn immer mehr Wirtschaftsflüchtlinge aus dem Süden und Osten kommen.

Gast: Schmutzküberl
28.09.2012 18:47
2 0

"Lohn zu hoch"

Herr Küberl soll seinen Monatslohn veröffentlichen, dann werden die Spenden für die Caritas schlagartig sinken. Küberls Kommentare sind meist entbehrlich, er spielt ja mit dem Geld anderer den Wohltätigen und ist der Meinung, dass sein extrem hohes Gehalt absolut gerechtfertigt ist.

Gast: Moderndenkender
28.09.2012 13:21
4 0

Caritas und Zivildienst

Selbst dieses Sozialjahr ist ja eine scheinheilige Sache. Diese Organisationen moegen ihre Leute gefaellst marktgerecht bezahlen.

Dieses Hin und Her von Zivil- und Sozialdienst ist ja eine reine Heuchlerei.

Antworten Gast: enker
28.09.2012 16:15
0 0

Re: Caritas und Zivildienst

wer bezahlt die fahrt einer alten frau von ihrer wohnung ins akh?
die krankenkassen

wie finanzieren das die krankenkassen?
sozialversicherung

was passiert wenn "diese organisationen" alle ihre mitarbeiter marktgerecht bezahlen?
die einzelne fahrt wird teurer

wer bezahlt diese mehrkosten?
die krankenkassen

wodurch?
höhere beiträge

Antworten Antworten Gast: gast55
28.09.2012 16:58
1 0

Re: Re: Caritas und Zivildienst

wenn wir einem tischler, einem metger nichts zahlen, dann werden deren produkte auch billiger, oder, wie wäre es mit den bankern, oder den ärzten, wenn man keinem was zahlt, fallen die lohnkosten bei den produkten raus, nur wer kauft ohne einkommen dann die produkte

sie können gerne gratis arbeiten, damit ihre hergestellten produkte bzw dienstleistungen billiger werden

Gast: phj
28.09.2012 11:55
4 0

Schon klar

Als Chef einer "Firma" ist er bedacht die Personalkosten nieder zu halten.

ABER:

Gerade die Caritas, welche für Asylanten immer mehr fordert, sollte doch Löhne befürworten von denen man leben kann. Das wäre sozial !!


Antworten Gast: phiphi
28.09.2012 12:19
0 3

Re: Schon klar

Ihnen ist schon klar, das die dienstzeit auf ein jahr begrenzt sein wird?
solidarität ist vielen hier ein fremdwort

Antworten Antworten Gast: phj
28.09.2012 12:55
2 0

Re: Re: Schon klar

Wenn ich aus Solidarität etwas mache, dann mach ich es freiwillig also ohne Lohn und ohne "MUSS"
In diesem Fall wird man vor die Alternative gestellt Bundesheer oder Sozialdienst. Also ich muß zum Bundesheer oder zum Sozialdienst.
Dafür will ich auch anständig entlohnt werden.


Antworten Antworten Antworten Gast: phiphi
28.09.2012 13:19
1 1

Re: Re: Re: Schon klar

Sie werden weder beim bh noch beim sozialdienst anständig entloht, beim bundesheer sind Sie allerdings noch dazu unproduktiv.
ein jahr ist aber auch nicht so lange, deshalb ist die niedrige entlohnung zu verteidigen. außerdem würden diesen dienst hauptsächlich junge menschen leisten ( idR ca. bis 25jahre), schon klar dass ein 50jähriger mit den 800.- nicht weit kommt.

sprich: Sie sitzen lieber dem staat unproduktiv auf der tasche, anstatt etwas weiterzubringen.

Gast: hietzing-zoo
28.09.2012 11:09
5 1

Mit 3800 EUR netto monatlich

lässt sich leicht Wasser predigen und selbse Wein saufen. Was für ein Ausbeuter - unter dem Deckmantel "sozial".

Soll er doch um knappe 800 EUR + Wohnbeihilfe arbeiten.

Antworten Gast: schönbrunnerzoo
28.09.2012 12:23
2 1

Soll er doch um knappe 800 EUR + Wohnbeihilfe arbeiten.

ich nehme an, während seiner zeit beim bundesheer oder zivildienst hat er nicht soviel verdient.
aber es geht auch nicht ums verdienen, weil es sich nur um ein jahr handelt.

Gast: Austrianer
28.09.2012 10:48
5 1

Seeehr sozial Herr Küberl! Die Maske ist runter!

Bin ich froh dass ich diesen scheinheiligen Verein nicht mehr unterstütze.

Tut mir leid, setzen, fünf!

Antworten Gast: auch ein Gast
28.09.2012 16:42
1 0

Re: Seeehr sozial Herr Küberl! Die Maske ist runter!

das Küberl geht so lang zum Brunnen bis die Caritas bricht...

Das Problem ist...

... das der Hundsdorfer überhaupt keine Qualifikationen in diesem Bereich hat und sein Leben lang immer nur durch gefüttert worden ist!
Solche Leute sind in Österreich Minister.
Sollten doch diese sogenannten Möchtegern sozial denkenden Personen wie Hundsdorfer ein Sozialdienstjahr nachholen, sowie ein BWL-Studium, damit er sich einmal im Klaren ist, wie man gewisse Vorhaben finanzieren kann!

Aber es ist im doch egal, Hauptsache er bekommt sein überaus zu hoch angesetztes Gehalt pünktliche überwiesen.

Gast: Zusatzinfo
28.09.2012 10:28
3 0

FSJ status quo = finanzielle Strafe für Engagierte

"Das freiwillige Sozialjahr" gibt es bereits schon. Nennt sich FSJ (www.fsj.at): 220 EUR netto monatlich, Mindestalter 18, abgeschlossene Schul/Berufsausbildung vorausgesetzt.

Zusatzinfo: dieses Jahr wird nicht angerechnet bei der Famiilienbeihilfe. Sprich, wer nach der Schule freiwillig ein Jahr hergibt um sich sozial zu engagieren, bekommt genauso nur bis 24 Familienbeihilfe fürs Studieren! Ein Jahr Dienst für die Gesellschaft bedeutet den Verlust eines vollen Jahres finanzieller Unterstützung beim Studieren!

Höchster Respekt denen gegenüber, die es trotzdem machen und gemacht haben!

Es ist generell eine Frechheit...

.... das es der Rote Hundstorfer aus dem SOZIALMINISTERIUM überhaupt wagt eine Bezahlung unter Kollektiv vorzuschlagen!

Küberl soll sich zsammpacken! Er will "Sozial" und die "Sozialisten" wollen keine Wehrpflicht und somit auch keinen Zivi mehr.

Dann soll er halt entweder klar Stellung gegen die Abschaffung der Wehrpflicht beziehen, oder sich damit abfinden das er zukünftig mehr Personal nach Kollektivvertrag entlohnen muss!

Gerade diese Leute sind es die die Wehrpflicht mit dem Argument "Sklaverei" abschaffen wollen. Ein Witz, wenn man sich diese Lohndumping-Diskussion ansieht. Vielleicht kann Herr Küberl ja ein paar Ressourcen in irgendeine Kinderfabrik in Asien auslagern! Da kriegt er es dann ganz "sozial"!


3 0

Man sollte vielleicht einmal andenken die Caritas

etwas genauer zu durchleuchten. Wenn man z.b. von einem Studenten der Soziologie erfährt daß der Mercedes mit dem er täglich zur Uni fährt eigentlich der Caritas gehört, dann wirft das einige Fragen auf.

Auch die Tätigkeit der zahllosen ehrenamtlichen Mitarbeiter der Caritas könnte man einmal untersuchen. Wie sehen deren Arbeitsbedingungen aus? Wieviele Stunden Arbeit werden geleistet? Und vor allem: Wieviel kassiert die Caritas für diese Gratisarbeit an Zuwendungen (von wem auch immer)?

Und wieviel verdient Herr Küberl eigentlich?

Re: Man sollte vielleicht einmal andenken die Caritas

Wie wäre es mal Transparenz der Caritas-Gehälter?
Keiner von den nomalen Bürgern weiss, was dieser Küberl so monatl. einstreift!

Gast: F.Rage
28.09.2012 09:44
2 5

Freiwillig

Wie viele Postings sind hier schon wieder von Parteizentralen....
Da sagt einer was ganz Vernünftiges (es soll der Wunsch nach sozialer Arbeit im Vordergrund stehen und nicht der Verdienstwunsch - das ganze ist FREIWILLIG), etwas, dass ihm selbst evtl. Nachteile bringen kann und das Thema wird ideologisch verzerrt.
Manche Poster machen einem das Kommentarelesen unerträglich....

2 1

Was hat das bitte mit irgendeiner Partei zu tun

wenn Kritik an asozialen Forderungen der 'sozialen' Caritas geübt wird?

Gast: Eisbär 4711
28.09.2012 09:37
4 1

Soziale Organisation Caritas als Sozialdumper !

Herr Küberl würde sehr gut in die Industriellenvereinigung passen.

Aber die schwarze Reichshälfte ÖVP, Kirche, Industriellenvereinigung etc. ist ja nur aufs ausnehmen der Mitarbeiter aus.

Gast: Lukas
28.09.2012 09:34
2 1

die SPÖ braucht keine sozialen Gedanken

finanziert wird alles durch die "Reichen", das ist der Mittelstand in Österreich. Jene, die so dumm sind noch selbst zu arbeiten und etwas zu schaffen, denen nimmt man das dann einfach ab - eben SPÖ!

Antworten Gast: gast55
28.09.2012 11:15
0 1

Re: die SPÖ braucht keine sozialen Gedanken

soll ich lachen oder weinen

mittelstand, also ein gwd ist mittelstand nach der schule oder ausbildung, der wird genötigt einen zwangsdienst zu vollbringen

man muss sich mal vor augen führen was das den einzelnen kostet
millionen junger männer werden zwangsenteignet, was das gehalt lebenszeit, erwerbszeiten usw anbelangt, sie werden in de zeit schickaniert und asozial entlohnt

der "mittelstand" den sie meinen gibt es nicht und der zählt mit sicherheit nicht zu den reichen

wenn einer gute kontakte hat, dann muss er nicht zum bundesheer, das ist nicht gerecht, wie viele sind denn plötzlich totkrank und dann können sie snowboarden, bergklettern, extremsportarten ausüben usw

legen sie ihren gehalt (inklusive extras) offen herr kübel

und beweisen sie, dass sie ihre arbeit als dienst am nächsten und nicht an ihrer börse sehen

Gast: gast55
28.09.2012 09:27
7 1

nette herren und damen bei der caritas

schon bedenklich, was dieser herr von sich gibt

warum arbeitet er nicht um dieses geld? also 814,82 € - plus wohnbeihilfe

übrigens ragt mans ich schon, warum da so viele männer in spitzenpositionen sind, sonst immer für frauenqoten - aber bitte nur bei den anderen nicht bei mir

wer für die noch spendet ist selbst schuld

 
12 3