21.05.2013 14:25 Merkliste 0

Stronach feiert Parteigründung mit 2000 Fans

28.09.2012 | 08:22 |   (DiePresse.com)

Nach der Vorstellung seiner Partei lud Frank Stronach am Donnerstagabend ins niederösterreichische Magna Racino und wetterte gegen Politiker und ORF.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Als "Mann des Volkes" bezeichnet sich Frank Stronach selbst. Genau dieses pilgerte am Donnerstagabend ins niederösterreichische Ebreichsdorf, wo im "Magna Racino" die Geburt einer Partei gefeiert wurde. Rund 2000 Sympathisanten hörten dem austrokanadischen Unternehmer eine Stunde lang zu, als er seinen ganz persönlichen Tellerwäscher-Mythos zum Besten gab, den Euro verdammte und erklärte, wie er die Republik von Schulden und Misswirtschaft heilen will. Zur Stärkung gab es Leberkässemmeln, Schnitzel und Frankfurter.

Das Racino, Stronachs "Weißes Haus", prangt mitten im niederösterreichischen Acker. Den dortigen VP-Landeshauptmann Erwin Pröll hatte der Neo-Politiker bei einer Pressekonferenz am Vormittag dennoch gegeißelt - ebenso wie die Sozialdemokratie. Der ehemalige steirische SP-Nationalratsabgeordnete Christian Faul, der nun in Stronachs Team mitspielt, verzeiht seinem neuen Chef: "Er hat sich eher auf die Wiener Sozialdemokratie konzentriert und nicht auf die steirische."

--> Umfrage: Können Sie sich vorstellen, Stronach zu wählen?

"Der Strache kann reden, was er will"

Wie Faul sind so gut wie alle Besucher bedingungslose Stronach-Fans. Einige Gesichter kennt man von jenen Veranstaltungen, bei denen BZÖ-Gründer Jörg Haider seine Reden schwang. Stronachs Wählerpool ist bunt. Und unzufrieden. "Österreich ist krank", konstatiert ein Besucher, einem anderen ist die FPÖ auch nicht mehr recht: "Der Strache kann reden was er will, zum Schluss macht er sich eh alles mit den Roten und Schwarzen aus."

Golfplatz-Chansonier Michael Seida darf die Veranstaltung musikalisch eröffnen - unter anderem mit einer Galionsfigur der amerikanischen linken Arbeiterbewegung: Woody Guthries "This Land is Your Land" (in einer halsbrecherischen Übersetzung ins Deutsche). Dann Stronachs Mitstreiter: "Ich bin der Gerhard Köfer und bin Bürgermeister von Spittal an der Drau." Oder: "E.T., Erich Tadler ist mein Name. Ich bin nicht der Außerirdische." Robert Lugar dankt seinem neuen Chef, "dass er mir die Flügel, die man mir gestutzt hat, wieder anmontiert hat".

"Jetzt geht's los", wird Stronach selbst auf der überdimensionalen Videowand angekündigt. "Er prahlt nicht", meint die Moderatorin, trotzdem erzählt der Umjubelte etwa, dass Queen Elizabeth eine "ganz nette Frau" sei. Stronach erzählt überhaupt gerne Geschichten, vorzugsweise seine eigene. Etwa als er als hungernder wie weltoffener Bub nach Kanada kam und ausgerechnet einen Job in einer Krankenhausküche bekam - als Tellerwäscher. "Manche Mädchen haben dann nicht einmal nahe getanzt." Den "Männerberuf" hat er bekanntlich doch noch gefunden.

"A Bier wär mir lieber"

Attacken gibt es diesmal nicht nur auf heimische wie deutsche Politiker (Angela Merkel muss entweder "dumm" sein, "oder sie spielt mit den Banken zusammen"). Auch der präsente öffentliche Rundfunk bekommt einen Hieb ab: "Der ORF ist nur negativ", beschwert sich der Unternehmer über kritische Fragen und erntet dafür stürmischen Applaus. Den bekommt er auch, als er das auf die Bühne gebrachte Getränk mit den Worten "A Bier wär mir lieber" ablehnt. Und auf die Frage, was die Leute in Europa wollen, schreit eine Frau aus dem Publikum: "Den Schilling!"

Auch auf das nachträgliche Abfeiern des 80. Geburtstags hat Stronachs Team nicht vergessen. "My Way" und eine "Sachertorte" mit weißer Glasur beenden die Show. "Heute, der 27. September 2012, wird in die Geschichte Österreichs eingehen", vergisst der Jubilar nicht zu sagen, bevor er sich beim Auszug ein wenig "unter die Leute mischt".

Stronach-Rede: ''Merkel ist entweder dumm oder spielt mit den Banken mit''

Alle 9 Bilder der Galerie »

(APA)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

175 Kommentare
Gast: Jakob Bosshart
28.09.2012 10:34
0 1

„Alter schützt vor Torheit nicht: Mit diesem Wort macht man sich über das Alter lustig und bedenkt nicht,

daß gerade die Fähigkeit, noch Torheiten begehen zu können, ein Trost und eine Quelle des Glücks für die Alten ist.“

Re: „Alter schützt vor Torheit nicht: Mit diesem Wort macht man sich über das Alter lustig und bedenkt nicht,

Zum Thema Fähigkeiten: Beim Mikadospielen würde Herr Strohnach bestimmt schlecht aussehen. ;-)

Anhand des Zuspruches welchen Herr Strohnach...

...selbst hier in der Presse erfährt, kann man klar erkennen, dass der gemeine Ösenbürger äußerst einfach gestrickt zu sein scheint. Es bedarf offenbar nur ein paar polemischer Phrasen und schon grölen die Leute: Ja, den wähle ich schlechter kann er's auch nicht machen etc. usw.

Warum bekommt Herr Strohnach eine über die Maßen hinausgehende Medienpräsenz? Hat ihn überhaupt schon mal jemand gefragt, wie er zum Thema islamischer Migration steht? Was interessiert mich die EU, ein ESM, wenn ich auf der Straße kein deutsches Wort mehr höre?

Antworten Gast: Gast 2012
28.09.2012 12:10
2 1

Re: Anhand des Zuspruches welchen Herr Strohnach...

die einfach gestrickten in Österreich wählen ohnedies SPÖ nach dem Motto: rot bis in den Tod - komme was da will. Viele Medien wissen, daß SPÖVP sehr unbeliebt ist und da kann es nicht schaden, wenn man sich mit den neuen Herrschern im Ösiland gut stellt, man braucht ja wieder Inserate. Wenn der ESM wirksam wird ist Österreich ohnehin bald pleite, da ist es dann auch zweitrangig welche Sprache man auf der Straße spricht...

Antworten Gast: Der kleine feine Unterschied
28.09.2012 11:15
1 2

Re: Anhand des Zuspruches welchen Herr Strohnach...

Im ORF ignorieren sie ihn sowieso. Aber zum Glück gibt es noch andere Sender die ihm Sendezeit einräumen. Zum Thema Islam Migration braucht man nur zwischen den Zeilen zu lesen. Er bevorzugt Leute die fleißig sind und das Land in jeder Hinsicht voranbringen wollen.Und nicht rückwärts gerichtete fordernde Handaufhalter. Das alleine unterscheidet ihn schon wohltuend von so manchen anderen Parteien.

wer waren die 2,000 Leute?

wie wurden sie ausgewählt und eingeladen?
Das wäre nett zu recherchieren.
Waren das bezahlte Komparsen?

Re: wer waren die 2,000 Leute?

nein die waren nicht bezahlt .ich war persönlcih dort und habe auch mit vielen leuten sprechen können.es war eine allgemeine einladung und jeder war willkommen .
ausser wenn sie natürlich das buffet /frankfurter,burger,bier und wein als bezahlung empfinden .
gruss
ps: kommen sie beim nächsten mal einfach vorbei ,

Antworten Antworten Gast: NewMove
29.09.2012 23:25
0 0

Re: Re: wer waren die 2,000 Leute?

Ich war auch dort, weil ich mir eine eigene Meinung bilden wollte, und ich war ebenfalls nicht bezahlt (das eine Frankfurter Würstchen und Mineralwasser hat sicher weniger gekostest als mein Benzin für die Fahrt). Also waren höchstens 1,998 Fans "bezahlt". Da ich jedoch vor und nach dem offiziellen Teil noch mit mindestens 30-40 Leuten gesprochen habe, die ebenfalls ALLE aus Interesse für Stronach dort waren und - genau wie ich - SPÖVP für nicht mehr wählbar halten (FP und Grüne erst recht nicht), können Sie getrost davon ausgehen, dass kein Einziger bezahlt wurde - außer ein paar angestellten Security-Leuten, Kellnern und Technikern.

PS: Auch ich kann nur empfehlen, beim nächsten Mal unbedingt selbst hinzufahren. Es ist wirklich erstaunlich, wie großparteinahe Medien (auch ORF) versuchen Stronach schlechtzureden, immer wieder Zitate aus dem Zusammenhang reißen und durch Weglassung der gesamten Aussage bewußt irreführend darstellen.

Gast: indicateur
28.09.2012 10:08
1 11

Wehrt euch!

Der will das Pensionskonto einführen und damit die
wohlerworbenen Pensions-Rechte der Beamten und Politiker abschaffen.
Geht zur Wahl und erteilt ihm einen Denkzettel!

Antworten Gast: Gastastast
28.09.2012 21:57
0 0

Re: Wehrt euch!

Nicht sicher ob Sarkasmus oder Wahnsinn...

Gast: uibel
28.09.2012 09:54
6 10

Die Leute in Europa wollen also den Schilling.

OKAY.
Da mit ist auch alles zur Keisteskraft der Stronachfans gesagt.

Generell würde mich interessieren: was heisst, jedes Land soll seinen "eigenen Euro" bekommen?
Das ist bitte grotesker Schwachsinn.

4 1

" ... jedem Land seinen eigenen Euro ..."

bedeutet nichts anderes als nationale Währungen die dann halt nicht DM, Schilling, etc.. heißen, sondern D-Euro, Ö-Euro, etc.

Antworten Antworten Gast: uibel
28.09.2012 11:07
1 1

Re: " ... jedem Land seinen eigenen Euro ..."

Äh - und warum das Manöver?
Wenn doch seine Fans eh wissen, dass alle in europa den Schilling wollen?

1 0

Re: Re: " ... jedem Land seinen eigenen Euro ..."

Weil vermutlich die Werbeabteilung gesagt hat daß Landeseuro besser klingt als Schilling und nicht so offensichtlich ist?

Der große Stronator

Leider wird von der großen Masse das unzweifelhafte Talent von Stronach auf einem Gebiet (als Führungskraft in der Autozuliefererindustrie) intuitiv einfach 1:1 auf völlig andere Themenbereiche übertragen, so wie es auch sehr gut in der Werbung funktioniert, wenn beispielsweise Franz Beckenbauer für eine bestimmte Biermarke auftritt.
In der Politik geht es allerdings in erster Linie darum, Kompromisse zu schließen, ein autokratischer Führungsstil ist dort völlig unangebracht. Mich erinnert Frank Stronach ziemlich an Ronald Schill in Hamburg, was aus ihm und seiner "Schill-Partei" geworden ist, lässt sich hier nachlesen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Ronald_Schill
http://de.wikipedia.org/wiki/Partei_Rechtsstaatlicher_Offensive


Re: In der Politik geht es allerdings in erster Linie darum, Kompromisse zu schließen ...

Es ist durchaus positiv für die Ausverhandlung eines Kompromisses, vorher klare Standpunkte einzunehmen.

Die österr. Politik, z.B. beim EURO zuerst mit Deutschland zu sympathisieren um dann über Nacht auf Frankreichs Linie zu wechseln, und viele andere Beispiele, kann man wohl eher mehr als "Fahne in den Wind hängen" bezeichnen, als einen Kompromis zu verhandeln.

Re: Der große Stronator

Bitte erkläre mir, was Faymann und Spindelegger außer dem ESM Vertrag zusammen gebracht haben? Schlimmer kann's doch nicht mehr gehen. Brauchen wir tatsächlich Lügner und Betrüger?

Antworten Gast: Pips
28.09.2012 10:28
4 2

Re: Der große Stronator

Das ist eben gelebter Proletarismus! Wieviel Sportler, Musiker, Schauspieler etc. wurden schon auf den politischen Schild gehoben, obwohl sie keinen zusammenhängenden Satz sprechen konnten oder gar wußten wie die vier Himmelsrichtungen heissen?


Antworten Gast: Selfmade Man
28.09.2012 10:18
10 1

Re: Der große Stronator

nach vierzig jahren sozialistisch geprägter regierung (mit mini- unterbrechung) ist es wohl ziemlich ungewohnt nicht die üblichen politiker floskeln zu hören ,die wenn man sie hört meint --> österreich besteht zu 90% aus unterschichtlern die nur aus fremdverschulden bzw. wegen der bösen kapitalisten ein nettoempfänger- dasein fristen !! sie haben aber völlig recht dass es in der politik/demokratie darum geht kompromisse zu schliessen,aber wenn der kompromiss so aussieht dass bloss immer mehr staatsschulden gemacht werden(inoffz. aber wirklicher schuldenstand = 300 miliarden euro) "nur" um durch sozialgeschenke weiter wählerstimmen kaufen zu können bzw. wahlen zu gewinnen dann ist dass nicht im sinne von demokratie,oder!?

Re: Re: Der große Stronator

Genau so ist es. Es ist Unverständlich, dass es immer noch Anhänger von Faymann und Spindelegger gibt, wo uns diese Zwei finanziell an die Wand fahren. Man kann doch nur noch hoffen, dass die zwei Str. das Ruder übernehmen, weil man ja auch befürchten muss, dass die Richter, die über den ESM Vertrag entscheiden, von der Politik gekauft sind. Wir Steuerzahler und Bürger sind leider allein.

6 8

Bei einem Blick auf die webpage von Team Strohnach

offenbart sich einem ein Programm das aus 8 Stehsätzen besteht. z.b. "Ganz neue Regeln für den Euro". Mit einem link 'Weiter' kommt dann bei jedem der Wahlwerbesprüche ein kleiner Text mit wenig Aussage. Beim Euro-Satz kann man z.b. lesen: 'Wir werden den Euro neu verhandeln." - Darauf bin ich gespannt.

Nirgendwo auch nur irgendetwas Konkretes. Die Webpage selbst ist technisch auf unterstem Niveau. Hier ist absolut nichts investiert worden. Das macht auf mich nicht gerade den Eindruck daß man es besonders ernst meint.

Re: Bei einem Blick auf die webpage von Team Strohnach

Die Engländer und Finnen zeigen es uns vor. Erkundige dich, glaub mir, das hilft.

3 0

Re: Re: Bei einem Blick auf die webpage von Team Strohnach

Worüber erkundigen? Was zeigen uns denn die Engländer und Finnen vor?

Re: Re: Re: Was zeigen uns denn die Engländer und Finnen vor?

das man nicht bei allen Anweisungen aus Brüssel strammstehender Befehlsempfänger spielen muss.

Aber genau dafür braucht man auch etwas Rückrat, wobei man bei den österr. "Aktionen" dazu eher zur Meinung kommt, die sind glücklich darüber, dass ihnen jemand sagt was sie tun sollen.

Re: Re: Re: Re: Was zeigen uns denn die Engländer und Finnen vor?

Welche Anweisungen? Alle Nationen können sich in die europäischen Gestaltungsvorgänge einbringen und manche wollen eben nicht, aus welchen Motiven auch immer.

Das hat nichts mit Anweisungen zu tun.

Ich persönlich finde ja, dass dieses Verhalten gelegentlich danach wirkt, dass man nur die positiven Seiten der EU will, die negativen aber die anderen tragen sollen.

Re: Re: Re: Re: Re: Welche Anweisungen?

Jene, welche sich die beteiligten Regierungschefs selbst dort auf Gipfeln erteilen. Ud auf welche man sich zu Hause bei der Umsetzung auch immer gerne auf die "böse EU" ausredet.

Aus meiner Sicht richtet der österr. BK bei diesen Beschlüssen eben seine Fahne einfach nach dem Wind. Und macht, im Gegensatz zu den o.a. Ländern, ohne Widerrede(!) - weder dort noch hier - das, was dort beschlossen wird.

Stronach warum tust du dir das an!

Schau mal mit wem du in den Ring steigst?
Diese Leute, die dir Honig ums Maul schmieren, wissen gar nicht was Volksnähe ist!

Wenn du was verändern willst musst du dir ein anderes Team zusammen suchen, aber nicht ausrangierte Politiker, die sowieso schon politikverseucht sind!

Nicht wissend was Wahrheit und Transparenz ist,
die Veränderung was ansteht oder was du dir vorgenommen hast wird mit diesen Leuten nicht gelingen!

Du hast dir in Österreich schon öfters was vorgenommen und bist kläglich gescheitert, siehe Austria Wien, mach nicht wieder denn gleichen Fehler

Alles Gute Frank!

Lustig und amusant

und geeignet den etablierten Parteien Angstschauer über den Rücken zu jagen.
Aber:
Was wenn der wirklich gewinnt ?
Autokrator Stronach und seine Dilettantentruppe an der Macht?
Wenn ich ihn wählen soll, möchte ich auch wissen, wie er seine Vorstellungen um-und durchsetzen will.

Hm, irgendwie macht mir das auch Angst....

Re: Lustig und amusant

Solltest dich nicht zu Tode fürchten.

Re: Re: Lustig und amusant

Ihr Nick bestätigt Ihr statement !!

Gast: Pips
28.09.2012 09:23
8 5

Der

nächste Kasperl, der den Boulevard unterhält.

Gast: Obacht geben
28.09.2012 09:22
8 1

Mir ist es egal

was einer wählt, Stronach oder Strache. Wer aber bewußt das wählt was wir schon zum Überdruß haben und uns das auch weiter antun und prolongieren will. Der braucht sich nicht zu wundern wenn er von seinen Mitmenschen angefeindet wird.

Obacht geben triffts

Was Sie hier posten ist demokratiepolitische bedenklich. Der Vorteil einer Demokratie ist, dass jeder das wählen darf, was er will. Und wenn jemand mit dieser Misswirtschaft leben kann und will, dann soll er das auch wählen dürfen. Und wenn diese Meinung mehrheitsfähig ist, dann haben wir halt die Regierung, die wir verdienen.

Wenn die Mehrheit der Meinung ist, dass Herr Strache/Stronach ein super Bundeskanzler wäre, dann hätten wir auch die Regierung, die wir verdienen ;)

Mir persönlich gefällt keine dieser Varianten, deshalb wähle ich nochmal anders. Gott sei Dank, darf ich das.

Wenn Sie schreiben, dass man sich nicht wundern soll, dass man (!) angefeindet (!) wird, wenn man so oder so wählt, dann hoffe ich Sie meinen das nicht so, wie es bei mir angekommen ist.

Zeiten, in denen man für seine Wahlentscheidung angefeindet wurde sind zum Glück lange vorbei und das waren nicht unsere besten Jahre!

Antworten Antworten Gast: Gastastast
28.09.2012 22:07
1 0

Re: Obacht geben triffts

Das Problem ist tatsächlich dass einige die Schuld an der Misswirtschaft nicht bei den Verantwortlichen (also der SPÖ/ÖVP Regierungen der letzten Jahrzehnte) sehen. Andere stecken in parteinahen Betrieben, z.B. 40000 Eisenbahner, die samt und sonders SPÖ-Wähler sind - ist ja klar, die sorgen ja auch für die Frühpensionen. Auch der ÖGB hat 1.27 Millionen Mitglieder, die von einer Regierungsbeteiligung der SPÖ profitieren. Bei den Schwarzen findet sich eben die Raika und so weiter.

Jetzt ist es in einer Demokratie natürlich legitim, dass all diese Leute ihre Stammparteien wählen. Es ist ja auch zu ihrem eigenen Vorteil. Das Österreich als Ganzes dabei den Bach runtergeht ist eben der Nebeneffekt. Das passiert eben wenn jeder immer nur an sich selbst denkt. Und genau an diesem Punkt schlägt auch die beste Demokratie fehl. Dazu noch die entsprechenden Mengen an Korruption und das Disaster ist perfekt.

Ich bin ebenfalls dafür dass demokratische Werte geschützt werden müssen - bisher ist uns eben noch keine bessere Staatsform eingefallen. Das macht aber die Demokratie noch lange nicht perfekt. Es ist eben - wie so oft in der Politik - das geringste Übel.

Weil ja bei uns Wahlen im Großen und Ganzen geheim ablaufen kann man aber sowieso niemanden geziehlt anfeinden. Dass ich als Bürger der vor hat in Österreich auch sein restliches Leben zu verbringen gelinde gesagt "enttäuscht" bin von den Wählern die all unsere Probleme am Ende zu verantworten haben erklärt sich von selbst.

Der einzig wählbare Person:

Stronach!

Der muss nichts nehmen, der muss sich nicht bereichern, wie die anderen Politarschl.....!

Er ist nict korrupt, kann gut verhandeln und weiss wies geht, damit dieses Land wieder vorwärts kommt! Wenn der Kanzler ist, steht ein Mann an der Spitze, der nicht korrupt ist, so wie die LACHNUMMER FAYGLING; der sich nicht einmal zum U-Ausschuss traut!

FEIG FEIGER FAYGMANN!

KORRUPT-KORRUPTER-KORRUPTMANN-FAYMANN

DIESER BUNDESKANZLER IST EINE SCHANDE FÜR ÖSTERREICH!

Gast: austromonitor
28.09.2012 09:17
2 0

Partei der Besserwisser


Sie hinterfragen alles, kritisieren alles, manipulieren und suggerieren, beantworten, verbreiten, diskutieren. Sie spalten, verbinden und
teilen aus. Sie lassen sich für Öffentlichkeitsarbeit bezahlen. Sie sind die Besserwisser der Nation. Fragt man einen von Ihnen, warum jener nicht eine für Österreich segensreiche Partei der Besserwisser gründe, so erhält man die Antwort: Ich doch nicht! Ich bin Journalist!

Doch eines Tages werden sie ihre Geheimnisse per Verordnung preis geben müssen. Denn auf Dauer kann ein Staat auf eine Partei der Besserwisser nicht verzichten...


Kaum zu glauben

Dass man das in unserem Land noch erleben darf, kaum zu glauben:
_ Die seit Jahren und Jahrzehnten ungelösten Probleme nicht ignorieren, wegdiskutieren oder wegstreiten, sondern lösen.
_ Anstatt neuer Schulden mehr Effizienz.
_ und ... nicht korrupt.
Hoffentlich nicht nur ein Traum.

Gast: Wölfchen
28.09.2012 09:13
5 5

peinlich

Ich hoffe, die Auswahl der Interviews mit Stronach-Party-Besuchern, die das Ö1-Morgenjournal heute brachte, ist nicht wirklich repräsentativ für die Sympathisanten dieser Partei. Es ließ sich nicht verbergen, dass diese Leutchen allesamt selbst mit einfachen Denk- und Sprechleistungen hoffnungslos überfordert sind.

Gast: Wernbäcker H
28.09.2012 09:12
4 2

Jetzt wird es aber höchste Zeit

Dass die Alt Parteien ihre Heckenschützen, Hackel Schmeisser und Wadl Beisser in Stellung bringen.

Da könnt ja jeder daherkommen, der a bissl was auf der hohen Kante hat, .......

in Würde altern scheint nicht jedem beschieden zu sein

wir schreiben das Jahr 2030 und werfen einen Blick in die Geschichtsbücher:
Das war der Tag an dem sich herausstellte, dass der nette Onkel aus Amerika übergeschnappt war.

Gast: xgfhat
28.09.2012 08:59
6 7

ich stehbeinfach daneben,...

...kanns nicht glauben und mein, in einem film zu sein... so etwas absurdes kann es doch gar nicht geben.

Antworten Gast: 180°
28.09.2012 09:25
2 0

Re: ich stehbeinfach daneben,...

Da sie bisher in der Ö.Absurdität gelebt haben,glauben Sie plötzlich das was geplant ist kann nicht mehr normal sein.

Endlich kommt

die verkrustete und korrupte Polit-Landschaft Österreichs in Bewegung.

Antworten Gast: merchant
28.09.2012 09:56
2 2

Re: Endlich kommt

Aha.
Naja grotesk jedenfalls.

Jedes Land in Europa seinen eigenen Euro - was soll dieser Irrsinn bedeuten?
Und was soll es bedeuten, dass es erst nächsten April ein Programm geben wird?

Antworten Antworten Gast: Gastastast
29.09.2012 10:52
0 0

Re: Re: Endlich kommt

> dass es erst nächsten April ein Programm geben wird?

Gut Ding braucht Weile. Ich weiß ja nicht wie es um Sie steht, aber ich glaube die meisten Österreicher mit Volkschulabschluss werden es schaffen sich das Programm in den 5 Monaten von Erscheinen des Programms bis zur Wahl selbiges bei Interesse zu lesen.

Hört sich

zwar übertrieben an, aber wenigstens hats nicht die ÖBB bezahlt.

Ein Freund von Bill Clinton zu sein ist auch nicht gerade eine positive Referenz.

Trotzdem bleibt er die einzige vernünftige Wahl.

Gast: VictoriaI
28.09.2012 08:54
19 3

Schlechter Journalismus

Ich finde es bemerkenswert, wie gewisse Medien ihre Objektivität vergessen, wenn es um Frank Stronach geht. Ja, der Mann ist ist 80, ja, der Mann hat einen Akzent, ja, der Mann ist Milliardär, ja, der Mann bezahlt in mehreren Ländern Steuern, ja, der Mann passt nicht in das aalglatte Schema der bekannten Politiker, . . . aber trotzdem verlange ich als Leserin, dass auf die Herabwürdigung der Person verzichtet wird. Ich frage Sie, in welche Hinsicht sind diejenigen, die uns heute angeblich vertreten besser? Mir fällt beim besten Willen nichts dazu ein.

Antworten Gast: moth
28.09.2012 10:05
0 1

Re: Schlechter Journalismus

besser ist niemand, nur anders. mich persönlich wundert die Lobhudelei, weil viel reden und versprechen tun sie alle, die großen politiker. und dass mir niemand mit authentizität kommt, vielleicht lügt er auch nur besser...

genug

so liebe Presse - jetzt versuchen wir doch mal eine Woche Strohsackpause

Re: genug

Machen Sie

endlich Posting-Pause

und gehens in die Vegetation zur Erholung Ihrer Nerven!