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ÖAAB will Pendlerpauschale reformieren

30.09.2012 | 09:40 |   (DiePresse.com)

Statt der bisherigen Pauschale will der VP-Arbeitnehmerbund eine kilometerabhängige Pendler-Subvention einführen.

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Der ÖAAB drängt weiter auf eine Reform der Pendlerpauschale bzw. auf einen Ersatz derselben durch eine kilometerabhängige Subvention. Bei einer Vorstandsklausur habe man sich auf ein Modell geeinigt, das nun beworben werden soll. Autofahrer sollen diesem griffig als "Pendler-Euro" bezeichneten Vorschlag zufolge bis zu 2.600 Euro pro Jahr bekommen, Öffi-Benutzer bis zu 1.400 Euro, wird in einer Aussendung des VP-Arbeitnehmerbunds erläutert.

Die Pendlerpauschale findet der ÖAAB ungerecht, da die starre Regelung nach Kilometerstufen "nicht mehr der modernen und mobilen Arbeitswelt von heute" entspreche, so ÖAAB-Obfrau Johanna Mikl-Leitner. Derzeit entscheide oftmals ein Kilometer über mehrere hundert Euro im Jahr, deshalb müsse die tatsächliche Wegstrecke als Berechnungsgrundlage herangezogen werden. "Ein Euro pro Kilometer Arbeitsweg mal 40 Euro als Fixbetrag" lautet demnach die Wunschformel des ÖAAB, und auch Wenig-Pendler sollten Förderung erhalten.

(APA)

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60 Kommentare
 
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Gast: Baur4
01.10.2012 19:05
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Warum macht das der ÖAAB nicht?

Bei einem ÖVP Familienminister,
einer ÖAAB Obfrau als Innenministerin
und einem ehemaligen ÖAAB Obmann Spindelegger kann das doch kein Problem sein.

Gast: Pendler
01.10.2012 11:17
1 0

Ja zur Pendlerpauschale

Ich pendle mit den Öffis in unsere Landeshauptstadt und benötige für 35 km eine ganze Stunde (pro Fahrtstrecke).
Für mich ist die Pendlerpauschale so eine Art "Schmerzensgeld" für verlorene Zeit, die ich in Bussen und Zügen verbringe.

Ich sehe aber nicht ein, dass ich vom Land in die Stadt ziehen soll, da ich in meinem Heimatort, wo ich aufgewachsen bin, lebe und dort mein ganzes soziales Netzwerk aufgebaut habe.

Außerdem weiß man ja nicht, was in fünf Jahren ist, da muss ich vielleicht in die entgegengesetzte Richtung pendeln.

Wenn es einen vergleichbaren Job in meiner näheren Umgebung gäbe, würde ich den sofort annehmen und sogar eine gringere Entlohung in Kauf nehmen.

Allerdings bin ich dafür, dass die Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln mehr gefördert wird als der Individualverkehr.

Re: nein zur pendlerpauschale

versuchen sie, die zeit im zug nicht als "verlorene", sondern "gewonnene" zeit zu sehen! man gelangt sicher zur arbeit, muss sich nicht mit den rüpeln auf den straßen ärgern, kann lesen, ein zweites frühstück konsumieren etc...
wenn der öffentliche verkehr gefördert wird, habe ich nichts dagegen, der autoverkehr zur arbeit soll aber von der politik dahin gelenkt werden, dass er immer seltener stattfindet.

Antworten Antworten Gast: ship
02.10.2012 12:22
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:(


Antworten Gast: Provinzler
01.10.2012 12:53
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Falsche Förderung. Re: Ja zur Pendlerpauschale

Die Politiker verwenden das Budget fast nur für den Wählerfang.

Statt die Pendler zu unterstützen sollten sie die Infrastruktur auf dem "flachen Land" für die Unternehmen verbessern und möglichst viele Behörden und Spitäler aus den Zentren hinaus verlagern, damit nicht alle Akademiker im Zentralraum arbeiten und im Speckgürtel siedeln.

Bisher haben sie nur den Verkehr sternförmig in die Hauptstadt verbessert zum Nutzen der Hauptstadt aber den Verkehr der Peripherie in der Fläche ausgehungert.

Verkehrszählungen haben den Bedarf für die Einfallsrouten gemessen und die Sternstraßen immer noch mehr verbessert, eh klar! Die Beamten im Zentrum haben das nicht boshaft sondern gedankenlos verbrochen.

Die Wahlen haben den Unsinn unglücklicherweise auch noch bestätigt.

"Subvention"

wenn mans so bezeichnen mag...

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Statt staatlicher Einmischung

wie waere es mit Streichung der Pauschale gekoppelt mit sagma 5% allgemeiner Steuersenkung. Oops, wenn der Staat unser Leben nicht in immer mehr Belangen steuert - als ob der Staat besser wuesste was gut fuer uns ist - dann brauchen wir ja kropfige Tintenburgen wie den OeAAB u.d.m. nicht mehr.
Revolution! 50% Steuersenkung bei 50% Streichung der Staatsausgaben!

Antworten Gast: Provinzler
01.10.2012 13:06
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Stadtwachstum bremsen! Re: Statt staatlicher Einmischung

Es geht schon lang nicht mehr darum, die Städte verkleinern zu wollen - die ersticken eh in ihren Problemen.

Es geht darum, ihr exponentielles Wachstum nicht auch noch zu fördern bis zum Kollaps. Sie saugen nicht nur Arbeiter ab sondern auch Trinkwasser und müllen die Umgebung zu. Und am Wochenende kommen nicht nur anständige Städter aufs Land sondern auch Lümmel, die sich austoben und unsere Jungen verderben ;-)))

Die Pendlerförderung sponsert die Unternehmen in den Zentren mit Steuergeld anstatt sie hinaus zu uns aufs Land zu bewegen. Wir brauchen auch die Spitzenleute als Kulturträger und als Kunden.

Pemdlerpauschale ist ungerecht

Die Pendlerpuschale ist grunsätzlich ungerecht. Ein Großteil der Pendler lebt in Gegenden, wo das Wohnen wesentlich günstiger ist als in den Städten. So müßten nun genaugenommen denen, die keine Pendlerpauschale beziehen, weil sie in teuren, zentralgelegenen Wohnungen leben, die teuren Wohnungen subventionieren ...

Re: Pemdlerpauschale ist ungerecht

Da müssen Sie aber schon recht weit fahren, dass das Wohnen wirklich günstiger wird. In der näheren Umgebung einer größeren Stadt ist das Wohnen auch nicht wesentlich günstiger, als in der Stadt selbst.

z.B. Graz Umgebung - selbe Preise wie Graz
Wien-Umgebung, Mödling, Baden - selbe Preise wie Wien

Re: Re: Pemdlerpauschale ist ungerecht

von mödling, baden etc. aus nach wien zu gelangen ist mit öffis sehr gut möglich; wenn etwas gefördert werden sollte, dann die benutzung von öffis, nicht von privaten autos.

Re: Re: Re: Pemdlerpauschale ist ungerecht

Nicht von überall, die Bezirkshauptstädte sind freilich gut erschlossen, kleinere Ortschaften wie Sulz etc. dann eher weniger (da gibts nur Regionalbusse, die nicht den ganzen Tag fahren).

Die meisten Pendler fahren aber ohnehin lieber mit den Öffis, weil Auto fahren zu teuer ist. Nur, wer einen Firmenparkplatz hat oder so blöde Arbeitszeiten, dass kein Öffi fährt, der fährt mit dem Auto.

das pendeln mit dem eigenen auto soll nicht gefördert,...

sondern verhindert werden; deswegen soll aus meiner sicht nur das pendeln mit öffis unterstützt werden, da die meisten pendler für ihre verkehrslage selbst verantwortlich sind; entweder sind sie aufs land gezogen, in diesem fall können sie die billigeren wohnungsverhältnisse mit der belastung durch höheren kraftstoffverbrauch gegenrechnen, oder sie haben von haus aus eine billigere, weil geerbte etc. wohngelegenheit.
und was soll daran förderungswürdig sein, wenn eine sekretärin oder ein bankangestellter jeden tag weit zur arbeit pendelt? für diese und die meisten anderen berufsgruppen gibt es sicher ersatz, der näher an der arbeitsstelle wohnt, und der sich das pendeln auch so leisten kann.

phuuh!-dachte schom,die wollen die autosubvention abschaffen-ba hät's aber granada g'spielt in der növp!


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Schrottprämie wieder einführen.

Das wär doch was...

Noch besser, weil effektiver:
Parteienförderungen auf ein Zehntel kürzen!

Gast: Wiso soll
30.09.2012 18:55
3 0

Wiso soll

Wiso soll der Öffifahrer weniger bekommen.

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Re: Wiso soll

weil man Staus ja in wirklich haben will, so kann man dem Bürger wieder neue Straßen verklickern.

Gast: Sepp
30.09.2012 18:44
3 0

Oh ja

Neue Subventionen braucht das Land. Griechenland gehts ja auch super. Ich packs nicht wie blöd unsere Politidioten sind

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Re: Oh ja

naja, die geben halt nochmals richtig Gas zu Crash gegen die Wand.

phuuh!-dachte schom,die wollen die autosubvention abschaffen-ba hät's aber granada g'spielt in der növp!


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Förderung, ..

heißt ich will etwas ausbauen bzw. Zuwachs erreichen. Es liegt an der Dummheit und Klientelpolitik des OAAB Staus und mehr PKW Verkehr zu wollen.

Das wird vom ÖAAB ÖVP-gerecht eher so ausgehen:

Her mit dem Zaster von den Arbeitnehmern und gebt ihn den Reichen und Banken!

Weg mit dem Dreck

und gleichzeitig Lohnsteuersenkung auf 0%

Das wäre etwas was wirklich jedem zu Gute käme und gleichzeitig den Verwaltungsmoloch empfindlich reduziert.

Gast: lacherlich
30.09.2012 14:17
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NEIN - so nicht

Wien: 2-Zimmerwohnung (gute Lage) inkl Heizung: 800 Euro; Burgenland: 400 Euro; Wien: gratis Parken - leicher nicht,... Haus in Wien: gute Lage: 600.000 Euro oder mehr; Burgenland: Haus um 200.000 Euro oder weniger

Überlegung: Umzug aufs Land, Unterstützung kassieren, dafür nur mehr 20 Stunden arbeiten und es bleibt genausoviel übrig wie vorher in der Stadt? Es ist lächerlich, Pendler zu subventionieren, die sehr geringe Wohnkosten haben!!!!
Geld wäre dringend für andere Dinge notwendig!

Auch ich sehe hier nur ein Wahlzuckerl!


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Re: NEIN - so nicht

... Und die Mehrförderung vom PKW muss auch erst wer erklären.

Antworten Gast: Waldmensch
30.09.2012 14:58
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Re: NEIN - so nicht

Ihr Rechenbeispiel ist stimmig, impliziert jedoch den Akt des freiwilligen Wegziehens vom aktuellen Arbeitsplatz bei Aufrechterhaltung des Arbeitsverhältnisses. Tatsache ist jedoch, daß es zwei Arten von Pendlern gibt: Wohlstandspendler und Notstandspendler. Dies wäre einer Unterscheidung würdig, bricht jedoch den Gleichheitsgrundsatz! Sie müssen das "schuldhafte" Verhalten definieren und danach exekutieren. Unmöglich!

 
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