Der ÖAAB drängt weiter auf eine Reform der Pendlerpauschale bzw. auf einen Ersatz derselben durch eine kilometerabhängige Subvention. Bei einer Vorstandsklausur habe man sich auf ein Modell geeinigt, das nun beworben werden soll. Autofahrer sollen diesem griffig als "Pendler-Euro" bezeichneten Vorschlag zufolge bis zu 2.600 Euro pro Jahr bekommen, Öffi-Benutzer bis zu 1.400 Euro, wird in einer Aussendung des VP-Arbeitnehmerbunds erläutert.
Die Pendlerpauschale findet der ÖAAB ungerecht, da die starre Regelung nach Kilometerstufen "nicht mehr der modernen und mobilen Arbeitswelt von heute" entspreche, so ÖAAB-Obfrau Johanna Mikl-Leitner. Derzeit entscheide oftmals ein Kilometer über mehrere hundert Euro im Jahr, deshalb müsse die tatsächliche Wegstrecke als Berechnungsgrundlage herangezogen werden. "Ein Euro pro Kilometer Arbeitsweg mal 40 Euro als Fixbetrag" lautet demnach die Wunschformel des ÖAAB, und auch Wenig-Pendler sollten Förderung erhalten.
(APA)
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