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Stronach: "Ich bin kein Politiker"

01.10.2012 | 12:18 |   (DiePresse.com)

Der angriffslustige Neo-Parteichef ließ sich im ORF über Politberater, Politik und Journalisten aus. Inhaltlich blieb er vage.

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Frank Stronach wird nicht Bundeskanzler ("möchte auch Freizeit haben"). Er wird auch kein Freund von Politberatern und -wissenschaftlern mehr ("lehne alle ab, schlechte Wissenschaft, das machen Computer") . Auch Medienberater schätzt der Austro-Kanadier nicht ("loser"). Und mit „profil"-Herausgeber Christian Rainer wird das auch nichts mehr ("Er ist das Sprachrohr von Raiffeisen").

--> Stronach zum Nachsehen

Es war ein bizarrer Auftritt, den Stronach am Sonntagabend in der ORF-Sendung „Im Zentrum" lieferte. Der Austro-Kanadier schimpfte über Berufsgruppen und duzte die Journalisten-Runde, darunter auch Moderatorin Ingrid Thurnher ("Darf ich Ingrid zu dir sagen?"). Inhaltlich blieb der 80-jährige Gründer und Anführer der Partei "Team Stronach" einmal mehr vage - auch unter Verweis auf das im April erscheinende Parteiprogramm. An seiner Euro-Kritik hielt Stronach aber fest: "Wenn du dich mit ein paar Nachbarn zusammentust und ihr habt eine gemeinsame Geldbörse, das wird nie funktionieren. Das ist ganz klar." Stronach will weiter einen nationalen Euro für jedes Land der Eurozone - mit "automatischen Wechselkursen". Umtauschen müsste man trotzdem nicht. Näheres dann im April.

Stronachs Vorstellung nach sollte auch jeder, der ein einfaches und sparsames Leben führt, nach 20 Jahren von den Zinsen leben können. Wie ein solches System zu finanzieren wäre? Der 80-Jährige blieb eine Antwort schuldig. Er verwies lediglich auf den aufgeblähten Bürokratie-Apparat - mit 21 Sozialversicherungen etwa. Österreich drohe jedenfalls an die Wand gefahren zu werden wie Griechenland, warnte Stronach.

"Können keinen Greißlerladen führen"

Der Magna-Gründer  betonte immer wieder seine Wirtschaftskompetenz  - unter Verweis auf seinen Aufstieg "aus der Garage". Die meisten Politiker könnten dagegen "keinen Greißlerladen führen". Dabei hat Stronach selbst immer wieder Ex-Politiker zu Magna geholt. Diese hätte man aber "umgeschult und umprogrammiert", wie es Stronach etwas unglücklich ausdrückte.

"Werde investieren, was es braucht"

Mehrmals bricht im Publikum Gelächter aus. Einmal erntet Stronach aber auch Applaus, als er betont, im Wahlkampf sein versteuertes Privatgeld zu investieren, während die System-Politik, wie es der Austro-Kanadier nennt, Steuergeld ausgebe. Rund zwei Millionen habe er bisher in sein "Team Stronach" gesteckt, „etliche Millionen" werde er noch nachschießen: „Ich werde investieren was es braucht, damit wir ein großes Sagen haben in Österreich."

Stronachs Verhältnis zu Journalisten bleibt ambivalent: Den Profit seiner demnächst erscheinenden
Biografie wolle er Journalisten spenden, weil diese für Gerechtigkeit eintreten würden. Den beiden Zeitungs-Chefredakteurinnen in der Runde, Alexandra-Föderl-Schmid ("Der Standard") und Esther Mitterstieler ("Wirtschaftsblatt") attestierte er, das Herz am "richtigen Fleck" zu tragen. Gleich eingangs stellte Stronach aber fest: "Ich werde nicht diskutieren mit denen." Und mit "profil"-Herausgeber Christian Rainer ging er hart ins Gericht: "Wie kannst du dich in den Spiegel schauen?", fragte Stronach, dem die Berichterstattung über seine Person in dem Nachrichtenmagazin nicht gefällt. Rainer warf Stronach wiederum vor, unter "pathologischem Verfolgungswahn" zu leiden und ihn zu duzen. Stronach duzte weiter: „Es tut mir leid, dass ich du zu dir gesagt habe."

"Bewegung in Bewegung"

Stronach, der übrigens Michail Gorbatschow, den letzten Präsidenten der Sowjetunion, einen "Helden" nennt, ist seinem Selbstverständnis nach auch kein Politiker - sondern ein "Behüter der Werte". "Ich setze eine Bewegung in Bewegung." Ins Parlament will er im Fall des Falls trotzdem einziehen - als einfacher Abgeordneter. Denn für den freilich ohnehin nicht realistischen Kanzler-Job müsse man 24 Stunden am Tag da sein. Für Stronach kommt das nicht infrage: "Ich habe sehr viel gearbeitet und möchte auch Freizeit haben."

(jst)

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273 Kommentare
 
1 23 4 5 6
Gast: mutig
02.10.2012 07:40
2 1

ESM

Obwohl ich geschockt war von Stronach in der Zentrum Sendung, sagt er doch vieles, was sich der Bürger denkt und wünscht.
Das Beste ist seine Meinung über den ESM Rettungsschirm. Mit diesem sind wir vollkommen ausgeliefert und es gibt kein zurück mehr aus diesem Vertrag!
Angela Merkel hat zurecht gezögert, aber wird wohl auch dem Druck hinter ihrem Rücken nachgegeben haben bzw müssen.
Momentan ist jede Stimme, die unsere SPÖ/ÖVP Regierung NICHT bekommt, sehr wichtig!!
Aber ich glaube, dass Stronach zu alt ist, um längerfristig zu bestehen. Ich bin auch schon sehr neugierig auf sein Team und deren Aussagekraft.

Gast: fulca
02.10.2012 07:35
3 10

Der Verschwender

Stronach will kein Politiker sein - wird er auch nie, wie der skurrile Auftritt am Sonntag bestätigt hat!
Aber eine hier schon öfter getätigte Forderung ist wieder aktuell geworden: wann wird für (möchtegern)Politiker endlich ein Psycho-Test eingeführt ?

Gast: eso-policier
02.10.2012 01:37
5 2

Stronach-Partei

In Deutschland werden bei der Wahl 2013 die Partei FW und die Piraten relativ viele Stimmen bekommen. Und in Österreich ist 2013 eine Regierungskoalition aus ÖVP, Stronach-Partei und Piraten denkbar. Wichtig ist, dass die €urokratie niedergebrochen wird. Und dass eine nicht-grüne Ökopolitik etabliert wird. Mehr dazu unter
www.esopolice.wordpress.com

Re: Stronach-Partei

wir werden eine Strache Stronach koalition bekommen.
Eine STRACHSTRO Regierung.

Antworten Antworten Gast: eso-policier
02.10.2012 14:49
2 0

Re: Re: Stronach-Partei

Das ist auch eine Möglichkeit. Aber ich vermute, dass die ÖVP noch ein paar Stimmen mehr bekommt, als die FPÖ. Und dass es deshalb zu der oben genannten Koalition kommt.

Re: Re: Re: Stronach-Partei

das ist wohl ihr persönlicher Wunsch.
Wenn es nach der ÖVP geht würden wohl alle Banken "Sozialunterstützung " bekommen und wir müßen bis 75 Hackln gehen.
Wir haben die Nase voll von Schwarz-Rot.
Mit Stronach an der Seite wird Strache zeigen das die FPÖ durchaus instande ist in Österreich etwas zu bewegen.

Re: Re: Re: Re: Stronach-Partei

schallendes Gelächter

Gast: ezona
02.10.2012 00:44
9 2

peinlicher auftritt des "profil-herausgebers" christian reiner

austrianeedstruth, 01. 10. '12 15:53
peinlicher auftritt des "profil-herausgebers" christian reiner
klar, natürlich kann man sich über den kautzigen auftritt des herrn Stronach amüsieren, aber wirklich erschütternd und PEINLICH war Ihr Auftritt, herr Reiner

erstens mal war Ihnen Herr Stronach stilistisch weit überlegen - was sollte denn Ihr Auftritt? violette Socken und das pseudointelektuelle beinüberschlagende nichtsaussagende getue? naja, wie gesagt, da hatte der 80-Jährige mehr Stil als Du
...............

austrianeedstruth, 01. 10. '12 15:53
Re: peinlicher auftritt des
nungut, abgesehn davon, ist es erbärmlich, wie Sie versucht haben Herrn Stronach in ein korruptes licht zu rücken?! was sollte Ihr jämmerlicher Versuch - mit themen wie parteienfinanzierungen / transparenz - Herrn Stronach "festnageln" zu wollen? natürlich wird auch das team stronach geld von 2. oder 3. annehmen, aber zumindest will Stronach das alles offen legen UND MACHT KEIN GEHEIMNIS DARAUS was sollte diese peinliche rede? oder : was sollte dieser pseudo-angriff? wieso nützt du deine schwache energie nicht für die aktuellen politiker (övp,spö,fpk/ö,bzö etc...)und berichtest über deren korrupten tätigkeiten? dein schundblättchen bringt doch GAR NICHTS zusammen ............

austrianeedstruth, 01. 10. '12 15:55
Re: peinlicher auftritt des
... das was ihr bringt ist BEINAHE NICHTS wert - du, christian reiner, attackierst steuerzahlende bürger/politiker anstatt das richtige übel in österreich sichtbar zu

Re: peinlicher auftritt des "profil-herausgebers" christian reiner

Ich bin happy wegen der Zetrum Sendung.
So ein Eigentor was sich der Regierungsfunk dabei geschossen hat....
Ärgerlich ist nur das alle Medien in Österreich ja von unseren Steuergeldern finanziert werden.
Profil, Format, Die Presse, Krone, alle Medien bis hin zu den Bezricksblättern bekommen direkte staatlich Zuschüsse in Millionenhöhe, und zudem schalten dann die Parteien denen sie gehören Anzeigen.

Die Presseförderung wie sie derzeit gehandhabt wird - auch die gehört überdacht.

6 2

Re: peinlicher auftritt des "profil-herausgebers" christian reiner

Danke !! für so viele eindeutige und übereinstimmende Einschätzungen des profil-menschen, sehr beruhigend.

Re: peinlicher auftritt des "profil-herausgebers" christian reiner

volle zustimmung. das was der werte herr "herausgeber" des profil da geboten hat, war an peinlichkeit zynismus und lachahaftigkeit nicht zu überbieten. bei diesem seinem auftritt bekam ich das verständnis was fremdschämen ist.

Antworten Antworten Gast: kotzebue
02.10.2012 10:07
4 1

Re: Re: peinlicher auftritt des "profil-herausgebers" christian reiner

und ausserdem sollte der sich weniger Schmiere in die Haare schmieren und sich endlich einen ordentlichen Friseur suchen.

7 0

Einfach wird's nicht werden - old Franky Boy

Man mag zur Person und den Aussagen von Frank Stronach stehen wie man will – ich habe auch ein Problem mit seinem nach rechts gerichteten Augenzwinkern – aber er bewegt etwas in der politischen Landschaft unseres Landes und sei es nur, dass er diesen Demagogen und Opportunisten welche sich gerne als Volksvertreter feiern lassen – und auf jeder Feier anzutreffen sind – etwas Feuer unter ihr wohlgenährtes Sitzfleisch macht.
Noch eine Tatsache sollte ebenfalls nicht außer Acht gelassen werden; wegen dem Geld wird er sicher nicht Politik machen. Er hat genug, wobei unsere Politiker nicht genug davon bekommen können.

Gast: The Trottel Post
01.10.2012 23:35
3 3

In Kanada habe ich, Herr Greisler Frank Stronach schon einmal kandidiert

1998 - für die liberale Partei, aber die Wähler waren zu dumm, um mich zu wählen. In Österreich jedoch ist das ganz anders, da werd ich Kanzler !
Nur komisch, das mich der Governator Schwarzenegger nicht unterstützen will. Der verrät uns Steirer, weil er zu lang in Kalifornien war.

Gast: Wenn Dummheit keine Grenzen kennt
01.10.2012 23:28
1 1

Dann engagiert sie sich Stronach, Lugner oder Romney

kauft sich Stimmen und führt ein Land in den Abgrund

und wieder und wieder

schwupp die wupp sind sie weg die unkürrekten posting, sehr sozial

Gast: The Stronach Post
01.10.2012 22:23
2 0

Als vermögender "Behüter der Werte" könnte er auch

eine ''Investigative'' private ''Aufdeckungs-Agentur'' für innerpolitische Verfehlungen finanzieren.

20 4

Stronach

auch wenn s wieder ge löscht wird. Rai ner war gestern an Präpotenz nicht zu überbieten.

Gast: Gast 2012
01.10.2012 22:05
5 1

Gott sei Dank ist Stronach kein Politiker

von diesen unfähigen Typen haben wir in Österreich viel zu viele. 183 hochbezahlte Abgeordnete als Polit-Marionetten für aus Brüssel ferngesteuerte Parteien.

Gast: Das Recht geht vom Volk aus!
01.10.2012 22:03
15 2

Wo ich wirklich lachen musste war

als Ingrid Thurnher die "renommierten" "Top-Journalisten" vorgestellt hat.

Das war einfach köstlich.

Aber Stronach hat Rainer, Föderl-Schmid und sowie Pelinker (den "Experten") dann eh auf den Boden der Realität zurück geholt in die Welt wo sich manche Menschen nicht alles gefallen lassen.

Frank Stronach mein Vertrauen haben Sie. Und fähige Personen die den Menschen und nicht dem Parteibüchlein dienen da bin ich sicher gibt es auch noch. Ich überlege sogar schon selber die eine oder andere Funktion zu übernehmen.

Es liegt an uns Wähler dass diese Bewegung eine Chance erhält.

PS: Das Stronach kein Politiker sein will macht dabei gar nichts. Seine Erfahrungen an die er uns teil haben lassen will sind nicht von der Hand zu weisen und sollte man daher um so eher einfach dankbar annehmen.

Antworten Gast: jsge
01.10.2012 23:56
5 2

Re: Wo ich wirklich lachen musste war

Musste auch lachen über deren peinliche Bloßstellung

Ich mag dieses menschliche Energiebündel Stronach auch.

Gast: bergziege
01.10.2012 21:54
10 2

Ungewöhnlich erfrischend

war am Sonntagabend "Im Zentrum". Stronach verblüffte die Journalistenrunde.

5 6

Re: Ungewöhnlich erfrischend

stronach verblüffte wohl eher die bergziege.

1 2

Antwort auf die diversen Kommentare der Leser

Ich mit lebe mit meiner Frau auf unseren kleinen Farm in RSA . Ich habe als Ing. mein Geld mit guten technischen Ideen verdient und nicht auf den Ruecken meiner Mitarbeiter. Wenn ich jemanden Geld geborgt habe,so immer ohne Zinsen.
Wie viele Leute sind in die Zinsfalle geraten und muessen schwehr arbeiten um die Zinsen zu bezahlen. Fuer die Menschen in Europa steht eine sehr harte Zeit bevor. Die, die mir meine Ueberzeugung ueber die Zins und Zinseszinsen nicht glauben, werden eine furchtbare Ueberraschung erleben. Armes Europa!!!

Interessant...

Hab mir extra die Zeit genommen, nochmals die Sendung Im Zentrum anzusehen, und wie einige (viele) Poster schon feststellten, trotz aller unfreiwilliger Komik (aufgrund des Sprachgebrauchs, der Gestik, zumindest eigenwilliger Aussagen) muss man Frank (ich erlaube mir auch ihn zu duzen) eines lassen:
Werte sind tatsächlich verloren gegangen (außer Gier und Neid - das sind aber doch eher Todsünden),
die Kluft zwischen Arm und Reich ist sicherlich an vielem Schuld (ja ich weiß, sehr pauschal)
und dass unsere Politiker gekaufte Politdarsteller für die FI und sonstige Bewahrer des Systems sind, ist auch nur noch schwer zu leugnen (außer man verdient noch gut an dem System).
Fraglich, und da kann man schon bei Alexandra Föderl-Schmidt sein, wird halt sein, wer seine Mitstreiter sein werden - ein gestrauchelter Bürgermeister aus Kärnten wird zu wenig sein - und der Christian Faul (wie Frank - und ich - aus Weiz) ist auch nicht der Reißer - aber, und da habe ich den Eindruck gewonnen, dass es sich viele schon wünschen, ich halte ihm trotzdem die Daumen, vielleicht kann er zumindest etwas ins Positive (was immer das auch ist?) bewegen. Und schlussendlich freut mich persönlich eines ganz besonders, dass es bis dato gelungen ist, die unsägliche "Ausländer-" und "Andersgläubigendiskussion" im Zusammenhang mit Frank nicht zu strapazieren.
Von mir alles Gute, Franz

Gast: hubsi 1
01.10.2012 20:38
9 3

Respekt-

Die Energie und den Willen welchen er in ein Projekt steckt- einfach toll.
Sein Tun und Handeln ist absolut glaubhaft.

Schämen können Sie unsere miesen Journalisten - aber das hat er gestern ja geklärt.

Gast: Schlaubi
01.10.2012 20:11
12 4

Stronach passt nicht so recht in die Politik - er braucht keine Freunderl versorgen und auch kein Geld stehlen


Gast: machmuss verschiebnix
01.10.2012 19:57
5 4

Für Stronach gilt: "Wer wenn nicht er, wann wenn nicht jetzt " ,

trotz allem, was ich seine Neider vorwerfen und unterstellen mögen !

Gast: machmuss verschiebnix
01.10.2012 19:56
2 1

Für Stronach gilt: "Wer wenn nicht er, wann wenn nicht jetzt " ,

trotz allem, was ich seine Neider vorwerfen und unterstellen mögen !

stronach - als politiker

er müßte kein geld stehlen, der bürger und steuerzahler... sowie övp, landwirtschaftsgauner usw....

3 9

Re: stronach - als politiker

sie haben recht er wird wahrscheinlich kein geld mehr stehlen.
er hat ja schon jahrzehntelangseine arbeiter ausgebeutet und die die nicht nach seiner pfeife tanzen sofort rausgeworfen....

ein wirklicher retter der rmenschheit

Re: Re: stronach - als politiker

hast recht
neider, abzocker, tachinierer wie dich kann ein erfolreicher geschäftsmann nicht brauchen. er gibt die die chance für einen arbeitsplatz.

Gast: b745
01.10.2012 19:54
1 2

die fahren österreich an die wand

und das in atemberaubender geschwindigkeit

Antworten Gast: tav2365
01.10.2012 21:09
3 0

Re: die fahren österreich an die wand

die sind schon durch ... die wand durch

Gast: GastonG.
01.10.2012 19:45
2 3

Warum sollte ich bei einem Flachrennen auf ein altes Pferd setzten

wenn ich das Jüngere siegen sehen werde?

Gast: mecky
01.10.2012 19:44
15 5

es ist schon lange her,

dass ich soviele sachliche beiträge gelesen habe. ich freue ich darüber und ich freue mich auch über die tatsache wie es stronach gelungen ist, auf seine einfache weise, diesen geiern um ihm herum die meinung zu sagen. schön, er hat noch kein fertiges programm. aber haben jene, welche schon jahrelang auf ihr programm pochen und uns dabei immer nur belügen überhaupt ein recht diesen mann zu kritisieren ?

"ich bin kein Politiker"

.. und daran sollte er denken und sein Spiel bleiben lassen

Gast: Neustart
01.10.2012 19:37
17 6

All jene

die den Auftritt gestern mitverfolgt haben und einen Funken Menschenverstand besitzen haben hier etwas miterlebt daß es meiner Meinung nach noch nie zuvor in Österreich oder gar auf der Welt gab. Dieser 80jährige Mann spricht den Leuten aus der Seele und den Herzen - und zwar so daß sie es auch verstehen können , ohne die gefeilten juristischen Floskeln wie die der Sommergesprächspartner.

Auf der einen Seite ein Mensch der bereit ist alles zu geben und sich bei weitem keine Sorgen um seine Reputation oder sein Gehalt macht sondern über die Zukunft des Landes. Auf der anderen Seite die Systemerhalter und die Verteidiger der aktuellen "Spiel auf Zeit" Regierung. Wie überheblich und selbstgefällig der Hr. Rainer und die Fr. Föderl agierten kam einer Demaskierung gleich .

Nur Fr. Mitterstieler wußte genau welches Imperium dieser Mann in seinem Leben geschaffen hat und verhielt sich soweit sehr korrekt.

Gegenüber dieser geradlinigen und sehr pragmatischen Persönlichkeit verblassen unsere ganzen Politiker , niemand kann auch nur ansatzweise diesen Erfolg in seinem Leben vorweisen. Er hat recht damit zu sagen daß diese Leute nicht einmal einen Greißler positiv führen könnten.

Ich hoffe daß unser Frank Österreich noch lange erhalten bleibt.

"...daß sie es auch verstehen können..."

Einfache Lösungen für einfache Gemüter!
Hier wird geistige Schlichtheit als Tugend hochgelobt!

Antworten Antworten Gast: Neustart
01.10.2012 21:05
6 4

Re: "...daß sie es auch verstehen können..."

Und genau darum geht es , die Leute haben genug von der Verschleierung und der Ablenkung. Komplizierte Dinge einfach zu erklären können dagegen nur sehr wenige , dazu kommt daß die Wahrheit von vielen leider gar nicht erst gehört werden will.


Gast: mosaik
01.10.2012 19:30
7 3

Enttäuschend!

Eigentlich bin ich ein Fan von Herrn Stronach und habe auch vorgehabt, ihn zu wählen, aber nach der gestrigen Sendung bin ich doch ein wenig entsetzt. Die Grundthemen und auch Grundprinzipien des Herrn Stronach sind absolut in Ordnung und so sehr notwendig in unserer aalglatten Politik. Aber ich habe die ganze Sendung über auf konkrete Antworten von ihm gewartet. Auch eine höfliche Gesprächskultur scheint er nicht zu kennen. Er ist sofort persönlich beleidigt und wenn er keine Antwort weiß, dann erzählt er zum hundertsten Male seinen Aufstieg zum erfolgreichen Wirtschaftsmann. Zum anderen duzt man seine Gesprächspartner nicht, das gehört einfach zum guten Benehmen und ich verstehe die positiven Kommentare dazu hier einfach nicht. Im Grunde fehlen mir bei Stronach klare Aussagen. Ich glaube, er ist einfach schon zu alt und auch schon ein wenig senil... so ist er für mich jedenfalls gestern rübergekommen. Echt schade! Hatte große Hoffnungen in ihn gesetzt aber außer den vielen Protestwählern wird keiner auf ihn setzen.

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Re: Enttäuschend!

Zum Duzen muss man bedenken, dass Stronach jahrzehntelang in Kanada gelebt hat und dort (bzw. vor allem auch in den USA) sind die Umgangsformen nun einmal so. Es gibt im Englischen nur das "You". Und auch sonst werden auch Wildfremde sofort mit dem Vornamen angesprochen. Ich habe berufsmäßig viel mit dieser Region zu tun und jedes e-mail von dort, egal ob von Bekannten, oder von Leuten die ich noch nie getroffen habe, beginnt mit "Hello/Hi bzw. Dear Gerald".

7 13

Wie viele Clowns braucht Österreich noch?


Re: Wie viele Clowns braucht Österreich noch?

Sie müssen bedenken, dass der herkömmliche Presse-User ein Durchschnittsalter von 75 Jahren aufweist und sich deshalb sehr gut mit Herrn Strohnach identifizieren kann. Daher rührt offenbar der Beifall. Ich hab' Wechselwähler sowieso nie verstanden, da ich die Meinung vertrete, dass man seiner Linie treu bleiben sollte. Des Weiteren ist es doch so, dass wenn man sich ernsthaft mit Politik auseinandersetzt nach Parteiprogramm und nicht Personen seine Stimme abgeben sollte. Dies checken leider die wenigsten Opportunisten - siehe Beamte, Lehrer, Bauern etc.

"...nach Parteiprogramm..."

Der watteschädelige Alpen-Putin hat doch gar kein Programm!
"...dass man seiner Linie treu bleiben sollte." Heißt Ihre Ehre Treue?

Re: "...nach Parteiprogramm..."

Wie meinen, Sie Mixer?

Wie meinen, Sie Mixer?

Eh so, Sie Schaufelmist!

Re: Wie meinen, Sie Mixer?

Ich sehe, wir verstehen uns.

"...wir verstehen uns."

Uns verstehen wir vielleicht. Aber einander eher weniger.

Re: "...wir verstehen uns."

Och, jetzt sind Sie beleidigt, hm? Hab' ich Ihnen nicht genug auf die Schulter geklopft und Ihren Kopf gestreichelt?

Re: Re: "...wir verstehen uns."

Sie können mich gar nicht beleidigen, da Sie als Anal-fabet nicht satisfaktionswürdig sind!

 
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