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SPÖ kämpft mit internen Gegnern eines Berufsheers

02.10.2012 | 18:17 |   (Die Presse)

Verteidigungsminister Norbert Darabos tadelt Heinz Schaden. Der SPÖ-Stadtchef sei ausreichend zum Thema Berufsheer informiert worden. Bis zu einem Viertel der SPÖ-Mitglieder für Wehrpflicht.

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Wien/Ib/Beba. Die SPÖ-Führung ist vor der Volksbefragung über die Zukunft des Bundesheeres mit beträchtlichem Widerstand gegen den angestrebten Umstieg auf ein Berufsheer konfrontiert. Die SPÖ-Regierungsriege versucht das allerdings herunterzuspielen. Es sei „kein Geheimnis“, dass 20 bis 25 Prozent der SPÖ-Mitglieder für die von der ÖVP geforderte Beibehaltung der Wehrpflicht seien, räumte SPÖ-Sozialminister Hundstorfer ein: „Wir sind eine bunte Partei.“

Während sich Bundeskanzler Werner Faymann am Dienstag nach dem Ministerrat gelassen gab, knöpfte sich Verteidigungsminister Norbert Darabos den Salzburger Bürgermeister Heinz Schaden (SPÖ) vor – der eine überparteiliche Plattform unterstützt, die bis zum 20. Jänner die Werbetrommel für die Wehrpflicht rührt. Prinzipiell hat Darabos zwar nichts gegen Querdenker in der eigenen Partei. Aber Schaden sei etwa im Parteivorstand ausreichend zum Thema Berufsheer informiert worden und könne daher nicht über fehlende Informationen klagen.

Außerdem gebe es eine Diskussion quer durch alle Parteien, erklärte Darabos. Ein „Abstimmungsbüchlein“ wie in Salzburg kann er sich auf Bundesebene aber nicht vorstellen. Er werde sich nicht dem Vorwurf aussetzen, dafür Steuergeld auszugeben.

 

Gesamtschule Bedingung?

Auch in einem anderen Punkt ist sich die SPÖ intern nicht einig – bei der Frage, ob die Gesamtschule Koalitionsbedingung sein soll. Laut dem Antrag, der beim Bundesparteitag beschlossen werden soll, gehört die Gesamtschule „unabdingbar“ in ein neues Regierungspapier. Unterrichtsministerin Claudia Schmied will sich hingegen nicht wirklich festlegen: Was dies konkret bedeutet, ist für sie eine „Frage der semantischen Auslegung“.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 03.10.2012)

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38 Kommentare
 
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Gast: uburoi
04.10.2012 19:49
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der ist doch bescheuert!

alles, was der herr bundeskanzler im sinn hatte, ist heute anerkannter betrug?

na sowas! ;-)

Gast: amans Austriam
04.10.2012 17:40
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Zweiter und dritter Gedanke

Selbst in einer Nebensache wie Fußball aber auch in künstlerischen Disziplinen können nur "Professionals" Qualität erbringen. Auch die Polizei braucht beruflich engagierte Menschen. Und die Eishockey-Liga und und und.
Und das Militär soll von völlig desinteressierten jungen Männern abgedeckt werden, die in ganz anderen Berufen tätig sind. Die Gegner eines Berufsheers sind nicht in der Lage einen zweiten oder dritten Gedanken zu diesem Thema zu fassen.

Antworten Gast: Gabelsberg
17.10.2012 20:57
0 0

Re: Zweiter und dritter Gedanke

Die häufigste Begründung sich in den USA zur Armee zu melden ist HUNGER. Auch in allen anderen Berufsarmeen melden sich die meisten lediglich weil sie nichts anderes bekommen. Diese Soldaten sind um nichts motivierter als GWDs und um "professionell" zu sein, bedarf es ein gewisses Mass an Hirn, das bei den meisten einfachen Soldaten in Berufsarmeen nicht gegeben ist. Zudem bringen die GWDs ihre zivile Fachkenntnis mit, was die Professionalität der Wehrpflichtarmeen steigert.
Die Gegner eines Berufsheeres fassen mehr als nur einen zweiten und dritten Gedanken zu diesem Thema, zudem beschäftigen sie sich auch mit den realen Erfahrungen von Berufsarmeen. Genaus deshalb sind sie ja auch gegner der Berufsarmee.
Vielleicht sollten die Fans der Berufsarmee das auch einmal probieren!

Gast: JetNick
03.10.2012 13:15
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Hä? Keine sachliche Information wird's geben...

...nur Parteipropaganda im Vorfeld der Volksbefragung? Ich wart' schon seit Wochen auf die sachliche Pro&Contra-Information jener Bundesregierung die es uns als direkte Demokratie verkauft dass sie sich in der Frage Wehrpflicht (nach dem SPÖ-Schwenk) nicht einigen konnte!!

Und, was hört man jetzt von dem unsäglichen Typen aus der Roßau? Kein Abstimmungsbüchlein wie in Salzburg oder der Schweiz...! Er moniert, dass Bgm. Schaden eh alle Infos aus der Partei hätte - er versteht garnicht, dass Schaden meinte WIR würden nicht neutral und sachlich informiert!! Das kommt dem Apparatschik garnicht in den Sinn!!

WIR (we the people) misstrauen den "Diskussionen ohnehin in den Parteien" wie er es rechtfertigt, WIR misstrauen den ganzen vorgeschickten Experten, weil die allesamt entweder rot- oder schwarzophil vorgeschickt sind!! WOHER sollen wir also diese komplexe Thematik und deren langfristige Auswirkungen verstehen und jene am 20. Jänner beurteilen (und nicht welche Sch....partei sich durchgesetzt hat)?

NEUTRALE und SACHLICHE Information über die Pro und Cons IST DIE PFLICHT DIESER UNFÄHIGEN UND EWIG PROLONGIERTEN KONSENSREGIERUNG!! Ich will jeden Tag Infosendungen dazu im ORF-Loch sehen, Debatten, Podiumsdiskussionen vorm Rathaus statt Brot und Spiele. DAFÜR, HR. DARABOS, IST KEIN STEUERGELD ZU SCHADE - so eine Frechheit...!

Antworten Gast: Moderndenkender
04.10.2012 11:30
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Re: Hä? Keine sachliche Information wird's geben...

Kollege, wachen Sie bitte auf ! War Politik schon jemals anders ? Ist es bei Wahlkaempfen jemals sachlich zugegangen ?

Wahlkaempfe waren doch immer Schlammschlachten, begleitet von massiven Angriffen und Beleidigungen der politischen Gegener.

Bleiben Sie am besten in Ihrer illusionorischen Traumwelt, in der alles korrekt ist und sich alle korrekt benehmen.

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Faymann und Darabos...


...sind gegen ein demokratisch strukturiertes Heer.

http://schreibfreiheit.eu/2012/10/03/berufsheer-in-osterreich/

Bis zu einem Viertel der SPÖ-Mitglieder für Wehrpflicht.

dann sind nach, Adam Riese, drei Viertel dagegen. Da wird auch die Krone mit ihrer Dauerkampagne nichts daran ändern.
Die Achse Darabos-Häupl-Faymann hat ihr Ablaufdatum. Spätestens nach der nächsten Wahl.

Gast: Das dritte Auge
03.10.2012 09:25
1 7

Ich bin für eine Berufsarmee aber

nur unter der Vorrausetzung wenn wir dabei in die NATO eintreten und ich bin für mindestens
22.000 Soldaten einer freiwilligen Nationalgarde ähnlich wie in anderen Ländern wäre ich auch nicht abgeneigt und für ein verpflichtendes Sozialjahr für alle gesunden Jungen Menschen wäre ich auch.

Ich bin aber von keiner Partei :)

Gast: ein OeVP Mitglied mein
03.10.2012 08:15
1 0

ist offen gesagt in allen Parteien so ...

... bei der ÖVP gibt's genug die sich an den Kopf greifen wegen der Wehrpflicht-Blockiererei, machen uns die Bündler alles an Arbeit der letzten Jahre kaputt.

wie soll man ÖVP wählen, wenn man damit nur mehr Interessensvertreter der Bünde wählt ?

und in der FPÖ gibt es auch einige, die die Haider-Linie eines Berufsheeres nach wie vor vertreten ...

es kommt oft alles anders als es sich hier viele wünschen und einreden.

Gast: Gelbhahn O
03.10.2012 07:37
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Bis zu einem Viertel der SPÖ-Mitglieder für Wehrpflicht.

Geht sich locker aus!

Ein Viertel gscheite SPÖler, die ÖVPler und die Freiheitlichen und der Bundesheinzi, sind für die Wehrpflicht und Darabis kann ab 2013 daheim im Burgenland Paradeiser züchten!

Gast: söldnerfürst
02.10.2012 21:44
6 1

niemand kann was sagen

ich bin im oktober 88 zum wehrdienst eingerückt. niemand ahnte, was 89 sich in der weltgeschichte so abspielen sollte. niemand weiß, was in ein paar jahren in europa so los sein wird. ich hoffe nichts schlimmes. und ich prophezeihe auch nichts derartiges. klar ist allerdings - potential zum schädel-einschlagen gibts genug. nach innen und außen. daher: ein mischsystem mit wehrpflichtigen ist 1000x besser als eine reine söldnertruppe. mit wehrpflichtigen kann man keinen krieg in afrika führen, aber potentiell das land verteidigen, siehe 91, bei exakt 1 (!) deserteur von mehreren tausend. und mit wehrpflichtigen schießt man nicht auf eigene leute - siehe tunesien und ägypten kürzlich!!!!!

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Darabos tadelt Schaden -

tja, wie früher im Politbüro - da musste die Partei auch immer auf einer Linie sein und bei Abstimmungen 100% der Parteimitglieder ihre Parteibücher hochhalten.

Söldner waren für Sozialisten immer undenkbar!

natürlich sind viele gerade in der spö dagegen, dort gibt es noch bewusstsein, wie das aussieht, wenn das heer dann gegen die verarmte bevölkerung eingesetzt wird. volksheer würde das verweigern. es ist geradezu absurd, grotesk, dass gerade von spö-seite dieser vorschlag überhaupt kommt. wenn es beim zusammenbruch der eurozone zu den innerösterreichischen konfrontationen mit den streikenden kommen wird (ähnlich wie in griechenland jetzt schon), dann stehen diese söldner gegen die demonstranten. ein berufs-/=söldnerheer ist für österreich undenkbar. und schon gar nicht in der hand solcher regierender, die rücksichtlos davon gebrauch machen werden, wenn sie vertrieben werden (sollen). aus der geschichte nichts gelernt ... warum auch grad solche typen?

Gast: Moderndenkender
30.09.2012 20:04
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ich wage zu behaupten

dass selbst bei einem Votum fuer ein Berufsheer die Wehrpflicht bleiben wird. Ein halbes Jahr nach dem Votum sind Wahlen und keiner wird sich mehr fuer das Ergebnis des Votums interessieren.

Die Volksbefragung ist eine Show, die nur von anderen heiklen Themen ablenken soll.

0 0

Re: ich wage zu behaupten

puh, riskante These, ob's fällt oder nicht ist wohl noch nicht einzuschätzen, zumindest meiner Meinung nach

Antworten Antworten Gast: Moderndenkender
03.10.2012 13:15
0 0

Re: Re: ich wage zu behaupten

Bin mir ziemlich sicher, dass die OEVP bei einem Votum fuers Berufheer die entpsrechenden Verhandlungen solange hinauszoegert bis ohnehin neue politische Machtverhaeltnisse herrschen und spaetestens dann ist wieder alles offen (bzw. die Wehrplicht kein aktuelles Thema mehr).

Gast: Heer4me
30.09.2012 09:34
0 0

Langsam langsam nur ned hudeln !

Auf soll denn gewartet werden? Also machen wir einfach mal eine Volksbefragung. Bei Pro-Wehrpflicht ändert sich sowieso nicht, ansonsten wird halt ein wenig weiter verhandelt.

Mein Blog
www.heer4me.blogspot.com

Gast: Er muss jetzt den Flöttl am Telefon den Euro erklären!
29.09.2012 01:20
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Der U-Ausschuss ist kein Exklusivklub lammfrommer Wahrheitsfinder. Es gibt immer Abgeordnete, die in Lauerstellung sind, bloß um den politischen Mitbewerber mit Anzeigen einzudecken", meint der frühere SP-Politiker???.....

....also kann man davon ausgehen, dass er gegen die Wahrheitsfindung ist und dieses Nichtsuchen der Wahrheit auch selbst politisch gelebt hat, da für ihn plausibel(akzeptabel, annehmbar, begreiflich, einleuchtend, nachvollziehbar, überzeugend, verständlich).......na Prost Mahlzeit, da tun sich ja Gräben auf!
be.es war der nicht auch einmal Kanzler?...der kommt aber nicht von der spö, oder???

Natürlich ist es plausibel, dass Faymann nicht kommt

denn plausibel heißt etwa "begreiflich".

Nachdem der Karren der derart verfahren ist, würde eine Aussage Faymanns beim UA wohl Rücktritt bedeuten und das kann die SPÖ am wenigsten brauchen.

Es wurde ungeachtet zahlreicher Indizien geleugnet und vertuscht und aus diesem Dilemma kommt man nicht mehr heraus, man kann die Wahrheit nicht mehr sagen.

Daher ist es begreiflich, dass die SPÖ alles tut, um eine Ladung zu verhindern, eben plausibel.


Vranitzky, Androsch, ... und andere SPÖler

Gibt es nicht Berichtenswerteres, als diesen ständigen Stuss von alten SPÖ-Politikern, die diesen Staat mit Pensionistenbriefen, ... an den Rand des Ruins gefahren haben. Zum Kotzen!

Gast: Fragender Sozialist
28.09.2012 19:49
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Vrantzy



Tat er seine Meinung in einem seiner steuerfreien 1,000.000 Telefonate kund? Oder war es diesmal eine kostenlose Wortspende, die er selbstverständlich ordnungsgemäß versteuern wird?


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Ein weiterer Untoter der SPÖ

der denkt, er müsse seine Meinung noch einmal ins Volk speien. Hoffentlich kostet es nicht wieder eine Million...

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Re: Ein weiterer Untoter der SPÖ

vranitzky war einer der bedteh politiker der letzten jahrzehnte.

Antworten Gast: zuschnitt
28.09.2012 19:16
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Re: Ein weiterer Untoter der SPÖ

Betreff 1 Million €uro.

- Er wird schon innerhalb der SP€ eine Beratungsleistung^^ tätigen.
Vranitzky ist eben ein richtiger Roter.

Re: Ein weiterer Untoter der SPÖ

Untote ... GENIAL GETROFFEN!!

Antworten Antworten Gast: Totenzähler
28.09.2012 19:50
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Re: Re: Ein weiterer Untoter der SPÖ


Zombies nennt man diese hartnäckigen Funktionäre.

 
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