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"Die EU ist nicht mehr sanierbar"

03.10.2012 | 17:59 |  von Jürgen Streihammer (DiePresse.com)

Das Bundesheer nennt er „Sklavenheer“, in der EU ortet er nur "Lug und Betrug": Robert Marschall, Chef der EU-Austrittspartei, im Interview.

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DiePresse.com: Sie wollen eine Rückkehr zum Schilling. Experten nennen das entweder eine "Katastrophe", die "dümmste und teuerste Idee" oder sie schätzen, was das kosten würde, nämlich ziemlich viel Geld und Jobs. Kennen sich die alle nicht aus?

Man muss immer hinterfragen, welche Interessen diese Herren vertreten. Ewald Nowotny etwa, der eine Rückkehr zum Schilling einen „Schwachsinn" nennt, ist Gouverneur der Nationalbank und der Regierung unterstellt.

Aber die Argumente liegen doch auf der Hand: Österreichs Währung würde aufwerten, es gebe wieder Wechselkursrisiken. Beides würde der Exportwirtschaft massiv schaden.

Wo Wechselkursrisiken sind, sind auch Wechselkurschancen. Und das schlagende Argument ist doch: Wir haben ein Handelsbilanzdefizit, das heißt mehr Importe als Exporte. Durch eine eigene aufgewertete Währung würden wir also noch profitieren, weil die Importe billiger würden.

Noch einmal: Exporte und in der Folge auch Arbeitsplätze würden wegbrechen.

Der Franken hat gegen den Euro stetig aufgewertet. Und die Schweiz ist das wettbewerbsfähigste Land der Welt. Wir sollten den Schilling daher an den Franken koppeln.

Die Schweizer Wirtschaft klagt doch über Exportprobleme wegen des starken Franken. Vor einem Jahr legte die Schweizer Nationalbank deshalb einen Euro-Mindestkurs fest.

Die Schweizer Wirtschaft steht noch immer sehr gut da. Derzeit gib es große Produktivitätsunterschiede zwischen Österreich und Ländern wie Griechenland oder Italien. Das würde man bei eigenen nationalen Währungen über Wechselkurse ausgleichen. Derzeit sind wir gezwungen, stattdessen Transferzahlungen in Milliardenhöhe zu leisten.

Ob mit Euro oder Schilling: Wenn die Eurozone implodiert, würden Haftungen schlagend, Österreichs wichtigste Exportländer und der heimische Bankensektor wären betroffen. Verstehen Sie nicht, dass auch aus Eigennutz versucht wird, Krisenländern zu helfen?

In Wirklichkeit hilft man mit ESM und Co. doch nicht den Griechen. In Wirklichkeit zahlen wir unsere Hilfsgelder für Banken, die zuvor gegen die Euro-Währung spekuliert haben. Und wir zahlen für Industriekonzerne. Am meisten ist uns geholfen, wenn wir unser Geld wieder für den österreichischen Steuerzahler einsetzen.

Sie empfehlen den Menschen auf ihrer Homepage auch, "ein schönes Leben zu führen, bis der Euro crasht". Ist das nicht ein billiges Spiel mit der Angst?

Der Euro ist einer großen Inflationsgefahr ausgesetzt. Und in so einem Fall muss ich das Geld von der Bank abheben. Das wird ihnen jeder Ökonom empfehlen. Ich kann mir dann Immobilien, Goldreserven oder Lebensmittel-Reserven kaufen. Und wenn mir sonst nichts einfällt, gebe ich das Geld aus und mache mir ein schönes Leben. Das ist alles besser, als die Menschen fallen um ihre Euros am Schluss um.

Sie wollen auch den Ausstieg aus der EU: Österreich soll den größten Binnenmarkt der Welt verlassen, ist das nicht absurd?

Nein, denn die Nachteile des Freihandels überwiegen. Wir hatten in Österreich strenge Lebensmittelgesetze. In der EU gelten diese Regelungen nicht mehr. Jetzt kommt alles - vom Schummelkäse aus Italien bis zu minderwertigen Tomaten aus Holland - unkontrolliert herein. Es gibt illegalen Menschenhandel, Drogenhandel und Kfz-Diebstahl. Wir brauchen wieder Grenzkontrollen.

Sie wollen die Grenzen wieder hochziehen, auf der anderen Seite treten sie für weniger Bürgerüberwachung ein. Wie geht das zusammen?

Die derzeitige SPÖ-ÖVP-Regierung dringt ganz massiv in die Privatsphäre der Menschen ein. Das geht soweit, dass sogar der e-mail-Verkehr kontrolliert wird. Und die EU kontrolliert auch den Bankenverkehr. Das ist eine ganz andere Dimension, als ob sie an der Staatsgrenze kontrollieren, das ist nötig, weil sonst jedes Haus einzeln überwacht werden müsste. Denn es gibt durch die Grenzöffnung eine höhere Einbruchskriminalität. Das kann man nicht bestreiten.

Abgesehen von Geld und Grenzen: Der Gedanke, in einer globalisierten Welt europäische Werte und Interessen gemeinsam zu vertreten, ist ihnen dieser Gedanke völlig fremd?

Viele verwechseln die EU mit Europa. Man muss einmal hinterfragen: Welche Werte vertritt die EU? Da herrscht doch Lug und Betrug. Die EU behauptet, sie ist ein Projekt für eine Friedensunion. Aber wenn sie das wäre, dann müsste die EU neutral sein. Ist sie aber nicht, sie führt auch Angriffskriege. Zuletzt hat es einen in Libyen gegeben. Libyen hat nicht die EU oder Europa angegriffen, aber EU-Mitgliedsländer Libyen.

Die EU war als Organisation in den Militär-Einsatz nicht involviert. Frankreich, Großbritannien und die USA preschten mit Luftschlägen vor, dann übernahm die Nato das Kommando. Und es gab ein UN-Mandat für den Einsatz, um ein Massaker in Bengasi zu verhindern.

Die EU ist jedenfalls eine Militärunion. Es gibt eigene „battle groups". Auch Österreich beteiligt sich. Mit der Neutralität ist das nicht vereinbar. Man müsste überlegen, ob man da nicht Klagen einbringt. Das Neutralitätsgesetz ist weiter ein aufrechtes Gesetz. Und die Regierung hat sich an die Gesetze zu halten. Und falls sie das nicht tut, ist das Amtsmissbrauch. Wir wollen, dass Österreich keine Soldaten im Ausland hat und das Ausland keine in Österreich.


Das Schlagwort Neutralität fällt derzeit auch öfter in der Heeres-Debatte. Die Wehrpflicht stellt für ihre Partei wörtlich eine "Freiheitsberaubung für unschuldige Menschen"dar.

Wir sind für eine starke Landesverteidigung, und wir glauben, dass das mit einem Berufsheer wesentlich besser umzusetzen ist als mit einem Zwangsheer, das eigentlich ein Sklavenheer ist. Genau genommen fällt das nämlich unter Sklavenarbeit. Ein Zivildiener verdient derzeit 301 Euro im Monat. Davon kann niemand leben. Solange wir dieses Heer haben, sollten Grundwehrdiener daher den kollektivvertraglichen Mindestlohn von rund 1500 Euro im Monat erhalten.

Kommen wir zu ihrer Kandidatur: Sie haben sich 33,4 Prozent als Wahlkampf-Ziel gesetzt und halten das für realistisch. Ernsthaft?

Realistisch ist das deshalb, weil 1994 bei der Volksabstimmung 33,4 Prozent gegen den EU-Beitritt stimmten. Und die EU-Gegner sind sicher nicht weniger geworden. Wenn nur das eine Drittel jetzt für die EU-Austrittspartei stimmt, dann haben wir das Ziel erreicht.

Um ihr Wahlziel zu erreichen, müssen sie erst antreten können. Dafür brauchen sie österreichweit 2600 Unterstützungserklärungen. Wie geht's beim Sammeln von Unterstützern?

Ich gehe davon aus, dass wir's schaffen. Das ist aber gar nicht so leicht. Wir haben derzeit zwar 3000 Unterstützungszusagen. Das Prozedere ist aber so: Zwei Monate vor dem Wahltermin haben die Menschen drei Wochen Zeit sich einzutragen. Sie müssen daher persönlich aufs Magistrat oder Gemeindeamt gehen. Deshalb wollen wir im Vorfeld schon deutlich mehr als die 2600 Unterstützungszusagen haben.

Zum Abschluss noch der Versuch, ihnen versöhnliche Worte zur EU zu entlocken: Gibt es irgendetwas, das ihnen an der EU gefällt?

Der Gründungsgedanke der EU war nicht so schlecht. Das Problem ist, dass sie sich an die eigenen Zielvorgaben nicht gehalten hat. Beispiel: Den gar nicht so schlechten Maastricht-Vertrag hält keiner ein, auch Österreich nicht. Deshalb haben wir jetzt die ganzen Probleme. Die Umsetzung ist also katastrophal schlecht, unserer Meinung nach bleibt Österreich daher nichts anderes übrig, als aus der EU auszutreten.

Wieso muss es dann ein Austritt aus der EU sein, wenn Ihnen der Gründungsgedanke gefällt? Sie könnten doch auch auf Reformen drängen, etwa um das Demokratiedefizit abzubauen?

Es wird in der EU leider immer schlechter statt besser für Österreich. Es läuft alles in die falsche Richtung. Unserer Meinung nach ist die EU nicht mehr sanierbar.

Zur Person
Robert Marschall (46) ist Mitbegünder und Obmann der EU-Austrittspartei. Der Absolvent eines Betriebswirtschaftsstudium wohnt in Gablitz, Niederösterreich und betreibt hauptberuflich das Stadtportal wien-konkret.at, indem sich auch viel um Kleinparteien und Bürgerinitiativen dreht. Auch die Website nationalratswahl.at gehört Marschall.

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159 Kommentare
 
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Gast: EUntergang
08.10.2012 14:53
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Es ist auch nicht glaubhaft dass eine Organisatin

die alles versemmelt hat, und die uns da reingeritten hat, dass genaudieselbe Organisation nun uns in die lichte Zukunft führen wird.

DIe Leute haben nach allem was geschah genug von der Monarchie gehabt, und wollten einfach nur weg, in de Freiheit.

Die wenigsten trauten dem Kaiser die Lösung der Probleme zu die durch das Kaisertum entstanden sind.

GEnausowenig wie im Kommunismus; es wäre wenig glaubwürdig gewesen wenn ein Kkommunistenführer den Anspruch erhoben hätte, mit der Fortsführung desselben Systems das das Land in den untergang trieb, die Zukunftsprobleme zu lösen.

Die EU mitsamt ihren unfähigen Personal (man denke nur an den EUParlamentspräsidenten der eine 'Ausgeburt des Bruxeller Bürokratismus und ein Anschauungsbeispiel Nr.1 ist', ist unfähig die gorssen Probleme der Zukunft zu lösen.

Derzeit ist die EU damit beschäftigt die wenigen - noch - leistungsfähigen EU-Länder in den Untergang zu treiben; die wären die einzigen die europa noch aufrechterhalten können, und deren Ersparnisse werden aktuell veruntreut, um die Banken und Kapitaleigner und die Schuldenmacher im Süden zu finanzieren...

Den Hasardeuren ist ja garnicht bewusst welches Risiko man läuft - denn wenn das Imperium untergeht gehen die Lichter aus; die wenigsten haben eine Vorstellung davon was es für die BEvölkerung bedeutet wenn ein Imperium stürzt - heute sitzen wir alle im selben Boot - von Düsseldorf bis zur Ägäis - dank EU!

Diese Partei hat ein Existenzrecht !

.......schon alleine deshalb, um der kontinuierlichen ESM- Gehirnwäsche Paroli zu bieten.

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@Fritz

Ihr Kommentar:"Dass es immer noch Leute gibt, die nicht wissen, dass die SCHULDENKRISE in diesen Ländern hausgemacht ist, in den NATIONALEN PARLAMENTEN mit dem SEGEN der dortigen WÄHLER verursacht wurde".
UND????
1,Wir Bezahlen mit den Rettungschiermen deren Fehler mit! ESFM, ESFS und der ESM.
2,Sie belehrenüber Exportpolitik , kennen Sie auch die Zahlen (-:
Ihr Kommentar"Sie haben aber noch nie etwas von "Protektionismus" oder "Diskriminierung" gehört!"
DOCH DOCH
3,Die Zahlen belegen, dass bäuerlichen Betriebe in Öster.nicht von dem aktuellen System der Agrar-Zahlungen profitieren, sondern Großunternehmen & Industriekonzerne.
In der Vergangenheit ist bereits öffentlich geworden, dass RWE, Lufthansa, Bayer oder Unilever Agrarzahlungen in Millionen Höhe pro Jahr erhalten. Die Firma RWE Power zählt zu den größten Empfängern von Agrarzahlungen!
4,Die EU wirft das Reinheitsgebot für gentechnisch veränderten Pflanzen über Bord. Ein Kniefall vor den Lobbyisten.

Super EU! Super Euro- Wie hieß es immer! Der Euro schaftt Stabilität.

Dummheit

Was würde ein Norweger, Schwede, Pole, Tscheche oder Schweizer denken, wenn er so viel Dummheit vorgesetzt bekäme, daß es ohne Euro nicht ginge und der Abgrund nahe wäre. Wie lange es noch den Euro in dieser Form geben wird, kann man seriös nicht sagen, aber die Eurorettung kostet so viele Euros, daß die Nullen zu wenig werden. Auf alle Fälle können weder wir noch unsere Urenkel diese Beträge je erarbeiten. Die oben angeführten Staaten brauchen auf alle Fälle nichts für die Eurorettung, sprich ESM Vertrag bezahlen. Gott sei dank, gibt es noch Personen, die dieser Propagandawalze nicht Glauben schenken.

Gast: A&L Vampirjäger
04.10.2012 21:03
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Traue nie jemanden, ganz besonders dann, wenn er keine Haare mehr hat!


Gast: Spinndoctor
04.10.2012 18:56
2 3

Vorschlag zur Elitenrettung:

1) Absehbare, grosse Stimmenverluste für die Systempartei SPÖVP inkl. Mehrheitsbeschaffer verhindern.

2) Gemeinsam mit den unabhängigen Medien "Alternativen" liefern, die breites Protestpotential abdecken und Quoten bringen.

3) Rechtzeitig vor der Wahl mit Hilfe der unabhängigen Medien die Kandidaten anpatzen und/oder ins Lächerliche ziehen, damit sich jeder denkt "die sind ja auch nicht besser".

4) Mit Hilfe der unabhängigen Medien Angst schüren vor Veränderung, Niedergang und Isolation. Unabhängige Experten zu Wort kommen lassen.

5) Stimmen einsammeln bei all jenen die Angst haben, die irgendwie vom System profitieren oder um ihre Besitzstände fürchten.

6) Den Kuchen inkl. der Nichtwähler proporzmäßig aufteilen zwischen der Systempartei SPÖVP SPÖVP inkl. potentielle Mehrheitsbeschaffer, denn,

"Gutes noch besser machen"

weil

"der Mensch zählt"

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Wir muessen uns befreien, von den Wuergegriffen des

"Globalen Monetarismus'
Herausgabe des Geldes nur durch den Staat. Geld ist Verteilungsmittel fuer geleistete geistige oder manuele Arbeit und ist durch Ware und Arbeitsleistung voll gedeckt. Ein Staat der nicht Herr ueber sein Geld ist,ist ein Sklavenstaat.
Jedes Volk hat das Recht, die Gesetze seiner Mentalitaet entsprechend zu machen. Oesterreicher z.B. haben eine andere Art zu leben als Griechen,Italiener, Spanier oder Portugiesen.Welche Staaten sind in Schwierigkeiten??

Bitte einmal selber Nachdenken.

Soll er nur kandidieren,

denn dann bekommt der Strahe noch weniger Stimmen!

Gast: perfectlobbys
04.10.2012 13:38
4 7

wieso nicht sanierbar? die eu-eurolobbypolitik läuft wie geschmiert. die reichen und eliten werden immer schneller reicher und die eu bürger u.völker werden rasant ärmer(altersarmut,pensionsabbau,schulden u steuern nur mehr fürs volk) die Sozialisten/banker machen ihren job perfect.


Gast: Paz
04.10.2012 13:34
1 4

internationale Spekulation

Eine vor etlichen Jahren, glaublich 1980, miterlebte Wirtschaftskrise, habe ich miterlebt. Die Staaten haben gemeinsam mit einer konzertierten Aktion am Markt agiert und aufeinmal war die "Wirtschaftskrise" vergessen und die Aktienkurse haben sich wie von Geisterhand nach oben bewegt!
Es ist daher keinesfalls so, dass wir den Börsen und deren Spekulanten ausgeliefert sind! Voraussetzung ist natürlich, dass sämtliche wichtigen Länder gemeinsam agieren und sich dazu aufraffen eine expansive Wirtschaftspolitik zu betreiben. Jetzt sieht es leider eher danach aus, dass die Sparpolitik in der EU, auch die ständigen nur 3% Budgetdefizit, die EU-Länder in den Abgrund treiben.
Die europ. Nationalstaaten haben im Wesentlichen eine verfehlte Wirtschaftspolitik gemacht und gelangen nunmehr mit dem vespätetem Sparen im Konjunkturabschwung in die Bredouille!
Leider "kervehrt"!

Die Besten

Prof. Dr. Karl Albrecht Schachtschneider:

"Die Menschen, die für das Gemeinwohl sind, die für ihr Land einstehen, sind einfach die Besten des Volkes".

http://www.youtube.com/watch?v=99Q_Va8WFaA

2 7

Re: Die Besten.......

....und sonderbarsten Zitate dieses seltsamen Prof. Schachtschneiders gefällig?

"Das einstmalige Mord-Kommissaren-System der UNION (SU) setzte im gekaperten Rußland das Abartige, Häßliche, Mörderische - und vor allem die Christenverfolgung durch. Bei den damaligen Sowjet-Kommissaren handelte es sich zum allergrößten Teil leider um Juden. Kaganowitsch ging als größter einzelner Massenmörder in die Menschheitsgeschichte ein".

"Paul Lévy, dem Erfinder der neuen Kommissaren-Union verdanken wir die wunderbare Tatsache, daß auf der Europa-Fahne von Anfang an 12 Sterne prangten, obwohl nur sechs Staaten die Europäische Gemeinschaft gründeten. Heute gibt es 27 EU-Mitgliedsländer, doch die Flagge zeigt immer noch 12 Sterne: "Die Zwölfzahl der Sterne ist ein Hinweis auf die zwölf Stämme Israels und somit auf das auserwählte Volk Gottes,"

http://zeitwort.at/index.php?page=Thread&threadID=6438

So einem Spinner höre ich nicht einmal zu, geschweige denn, dass ich einen Schwachsinn dieses Herren zitieren würde!

Re: Re: Die Besten.......

@Fritz

"So einem Spinner höre ich nicht einmal zu, geschweige denn, dass ich einen Schwachsinn dieses Herren zitieren würde!"

Was ist an den Zitaten von Prof. Schachtschneider sonderbar? Weil es die Wahrheit ist?

Die Aussage, dass Kaganowitsch der größte einzelne Massenmörder der Menschheitsgeschichte ist, trifft absolut zu.

Ebenso wie die Aussage bezügl. der 12 Sterne auf der Europa-Fahne. Hier nachzulesen:
http://www.welt.de/print-welt/article625491/Der-Sternenkranz-ist-die-Folge-eines-Geluebdes.html

Bevor man jemanden als Schwachsinn verbreitenden Spinner diffamiert, sollte man sich erst einmal informieren. Ansonsten besteht die Gefahr, dass man selbst als solcher dasteht.

Antworten Antworten Antworten Gast: gast1231
05.10.2012 00:32
3 2

Re: Re: Re: Die Besten.......

Es ist doch ganz einfach Gehirngewaschene Leute zu erkennen. Es funktioniert fast immer.
Fällt das Wort "J...", gibt es gleich darauf und ohne auf die Aussage einzugehen einen Beissreflex, ist man an eine solche leere menschliche Hülle geraten.
Manche versuchen die eigene Leere noch mit dem Wiederholen vorher eingeimpfter Sprüche und/oder künstlicher Empörung zu kaschieren.

11 10

Fragen an den Interviewer?

1. Woher wollen Sie wissen, dass bei Austritt aus der Währungsunion Österreich Währung massiv aufgewertet würde??
2. Spricht nicht die Politik der Schweizer Nationalbank für die eigene Währung?
3. Länderhilfen in Form der EU-Rettungsschirme haben nichts gebracht. D. i. heute die Meinung aller maßgebenden Ökonomen! Hätte nicht der Eigennutz die Hilfen vebieten müssen?
4. Warum sollte mit dem Austritt aus der EU das Verlassen des Binnenmarktes verbunden sein?. Auch die europ. NIcht-EU-Mitglieder nehmen am "Binnenmarkt" teil.
5. Sind nicht Grenzen für jeden Staat notwendig, gehören sie nicht zur Definition des Staates? Schützen sie nicht den Bürger und auch dessen Arbeitsplatz?
6. Braucht es zur Vertretung gemeinsamer Interressen oder "Werte" unbedingt die EU? Die Schweiz kommt gut ohne sie aus!
7. Ist in der EU die Wahrung der Neutralität noch möglich? (Bei Kosovo-Intervention knickten Schuessel/Klima ein).
8. Kann es Demokratie auf EU-Ebene geben? Praktisch alle Völkerrechtler bestreiten das!

Die EU-Austrittspartei führt leider nur zur weiteren Zersplitterung der EU-Gegner. Sie wird genauso wie Stronach strategisch von EU und EU-freundlichen Parteien und Interessenvertretern zur Schwächung der FPÖ eingesetzt.

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Re: Fragen an den Interviewer?

Einige Antworten, die Sie such den EU-Sezessionisten und Separatisten stellen sollten:

1. Bei Austritt Österreichs aus der Währungsunion würde der Schilling zum EURO gewaltig aufwerten, so wie es der Franken tendentiell auch getan hat.
2. Die Politik der SNB ist richtig, aber sehr teuer. Bis jetzt hat die SNB bereits 180 Milliarden EURO an Devisenreserven angekauft.
3. Ob die Länderhilfen etwas bringen, können Sie in dem kurzen Zeitraum ja nicht sagen. Den ESM gibt es erst jetzt.
4. Dazu lesen Sie nur die ersten paar Zeilen einer Schweizer Quelle:

http://www.dpd.com/ch/Home/Versand/Internationaler-Versand2/DPD-Verzollungsarten/EU-Verzollung#close

"Die EU-Verzollung:
Ihre Sendung aus der Schweiz wird beim Grenzübertritt an der EU-Aussengrenze zollabgefertigt bzw. VERZOLLT UND SO IN DIE EU EINGEFÜHRT. Ab diesem Zeitpunkt entspricht Ihre Lieferung einer inner-gemeinschaftlichen Warenlieferung. Eine EU-Verzollung erfolgt immer zwischen 3 verschiedenen Ländern:
1. Exportland
2. Einfuhrland
3. Importland

5. Warum sollten Grenzen für jeden Staat notwendig sein? Arbeitsplätze werden nachhaltig durch Grenzen sicher nicht geschützt!
6. JA. Die Schweiz kommt mit ihrem Bankgeheimnis und mit ihrer Finanzwirtschaft (ca 15 % des BIP) nicht mehr lange gut aus. Es erodiert an allen Ecken und Enden!
8. Warum sollte Demokratie nur in Kleinstaaten möglich sein und nicht in einer Union?
Was hat denn diese Frage mit VÖLKERRECHT zu tun?

Gast: Cleopatra 1957
04.10.2012 12:31
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an Sochard:

wenn man nicht mal weiß wie man die Schweizer Firmen richtig schreibt, soll man sich hier nicht als Besserwisser und Schweiz-Kenner verkaufen!!!

Re: an Sochard:

bleiben Sie mit ihren sinnlosen Wortmeldungen bei ihrer Krone.

Antworten Gast: fjfjfjfj
04.10.2012 13:06
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an cleopatra

was ist hier wichtiger..rechtschreibung oder inhalt?

man vergleiche den umsatz der 10 größten österreichischen firmen mit den 10 größten schweizer...bin kein schweiz kenner, doch Sie offenbar auch nicht, oder?

Gast: Cleopatra1957
04.10.2012 12:26
13 6

EU-Anbeter

Also wie hier manche gehirngewaschen in Sachen PRO-EU sind, ist nicht auszuhalten! Das sind sicher die Günstlinge und Profiteure dieses Systems anders kann ich mir die Hurra-Schreierei nicht erklären

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Re: EU-Sezessionisten

Also wie hier manche gehirngewaschen in Sachen ANTI-EU sind, ist nicht auszuhalten! Das sind sicher die Günstlinge und Profiteure des früheren protektionistischen und diskriminierenden Systems anders kann ich mir die Hurra-Schreierei nicht erklären!

Solche Interviewpartner

erwartet man sich eher in der Krone oder ähnlichen "Geistesmedien". Was hat der aber in der Presee zu suchen? Dieser Herr steckt übrigens auch hinter diversen "Ich bin gegen Handymasten, weil die erregen Krebs" Initiativen.

Also bitte. liebe Presse, interviewt nicht jeden, der mit irgendeinem "Ich bin gegen ..." Transparent einsam vor dem Parlament steht.

Für solche Berufsquerulanten gibts ja genug Öffentlichkeit bei Österreich, Krone und Co. !!

Gast: Hurz IV
04.10.2012 11:35
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Es hat schon was

... wenn gerade Nowotny die Aeusserungen anderer als "Schwachsinn" tituliert. Als ob der schon einmal was Gescheites gesagt haette!

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Salomonische

Lösung: Vranitzky - gegen Honorar - fragen.

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Das war kein Interview, sondern moralisch-ideologische Selbstdarstellung des Interviewers!

Selbst wenn man nicht Marschalls Meinung ist, haben Sätze wie

"Verstehen Sie nicht"
"ist das nicht absurd"
"ist ihnen dieser Gedanke völlig fremd"

in einem sachlichen Gespräch eigentlich nichts verloren. Oder sollte es bereits eine Sünde geworden sein, die EU auch nur anzuzweifeln?

Dieses Gespräch war einfach eine Herabsetzung des Interviewten.

Antworten Gast: mugoh
04.10.2012 12:07
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also das sehe ich nicht so..

fakt ist:
importe kosten, exporte bringen geld
seit jahren importieren wir mehr als wir exportieren
--> defizit
und er meint: ein eigene währung ist gut weil die importe billiger werden würden.
6 von 10 euro nehmen wir mit dem export ein, mit dem schilling oder austro-euro würden diese einnahmen sinken...

 
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