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Burgstaller: "Wehrpflicht tut jungen Männern gut"

04.10.2012 | 15:40 |   (DiePresse.com)

Auch Salzburgs SP-Landeshauptfrau will derzeit keine Empfehlung für das Berufsheer-Modell ihrer Partei abgeben. Darabos gibt sich gelassen.

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"Also ein paar Monate Zivildienst oder Bundesheer tun den jungen Männern sicher gut": Salzburgs SP-Landeshauptfrau Gabi Burgstaller sieht die von ihrer Partei angestrebte Abschaffung der Wehrpflicht skeptisch. Sie würde derzeit keine Empfehlung für die Volksbefragung am 20. Jänner abgeben, sagte sie den "Salzburger Nachrichten".

"Bevor die Wehrpflicht aufgegeben wird, müssen alle anderen Fragen, etwa der Ersatz für den Zivildienst, geklärt sein", so Burgstaller. Sie vermisst zudem eine "sicherheitspolitische Diskussion" über die Frage: "Welche Armee braucht Österreich?" Dass jetzt der Katastrophenschutz das wichtigste Argument für die Beibehaltung der Wehrpflicht se, "kann es nicht sein".

In den vergangenen Wochen haben sich bereits mehrere prominente SPÖ-Mitglieder als Berufsheer-Skeptiker "geoutet", darunter Salzburgs Bürgermeister Heinz Schaden und Altkanzler Franz Vranitzky. Sozialminister Rudolf Hundstorfer schätzte am Dienstag, dass bis zu 25 Prozent der SPÖ-Parteimitglieder für den Erhalt der Wehrpflicht sind.

Darabos gibt sich gelassen

Darabos sprach am Donnerstag ob der prominenten Wehrpflicht-Befürworter in den eigenen Reihen von "Einzelmeinungen" Er glaube auch nicht, "dass sich wer von Schaden leiten wird lassen", sagte Darabos etwas spöttisch über seinen Parteikollegen. Burgstallers Aussagen will der Verteidigungsminister nicht als pro Wehrpflicht deuten. Salzburgs Landeshauptfrau hätte sich in den Parteigremien "wohlwollend" zu seinem Modell geäußert.

In der Sache selbst setzt Darabos weitere Schritte für eine Reform des Heeres. Er hat diverse Konzepte für eine langfristige Neuausrichtung des Bundesheeres ausarbeiten lassen. Dabei wurden zehn Profilvarianten erstellt und die Variante F2 mit dem Titel "Gesteigerte Kooperationen" als Grundlage für konkrete Planungen herangezogen. Schwerpunkt dieses Konzepts sind - wie der Name schon nahelegt - verstärkte Kooperationen im In- und Ausland. Die Aufgaben, die das Bundesheer in diesem Profil zu erfüllen hätte, decken sich mit jenen in der Sicherheitsstrategie, die seit bald zwei Jahren von der Regierung beschlossen wurde, aber im Parlament auf Eis liegt.

Dass sich Darabos auf ein dem Parlament noch nicht vorgelegtes "Profil F2" festgelegt habe, zeige nur, dass er es mit der Sachlichkeit "nicht allzu ernst" meine, ärgerte sich VP-Verteidigungsminister Oswald Klikovits.

(Red.)

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230 Kommentare
 
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Farce

Weil es sich die Damen und Herren Bundespolitiker leichter machen wollen, hat heute basisdemokratisch abgestimmt zu werden, ob wir wir das Bundesheer in dieser Form noch brauchen ...oder vielleicht doch nicht mehr?

http://www.stewie.at/?pg=22&pid=79&img=192

Außerdem ist das Ergebnis für die letztgültige Entscheidung rechtlich nicht bindend. Für eine dementsprechende Gesetzesänderung wäre laut Verfassung dafür nämlich eine 2/3 Mehrheit im Parlament notwendig.

Frau Burgstaller sollte sich lieber um das Salzburger Budget sorgen..

0 1

Ein Zivildiener, der aus Gewissensgründen den

Militärdienst verweigert hat und dann für ein Söldnerheer eintritt, ist mehr fragwürdig.

Gast: Moderndenkender
11.10.2012 13:35
1 0

Eltern,

deren Soehne beim BH ums Leben gekommen sind, werden wohl nicht Burgstallers Meinung sein.

Achtung SPOE: Sie laufen hier Gefahr, potentielle Waehler fuer die NR 2013 zu verlieren.

Ich finde, Burgstaller ist besser bei den Schwarzen aufgehoben.

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Vielen

wird so wie mir gehen: Obwohl ich seinerzeit gedient habe und dabei die üblichen Erfahrungen machte, tue ich mir schwer mich zu dafür oder dagegen zu entscheiden. Ich finde, das Thema überfordert große Teile der Bevölkerung.

na die dicke

hat's notwendig

Gast: w.
05.10.2012 18:37
2 0

opportunitätskosten der jungen leute werden nicht berücksichtigt


Gast: Konservativer
05.10.2012 17:57
6 1

Sehr geehrte Frau Burgstaller, welche körperliche Ertüchtigung Männern gut tut, lasse ich mir von Menschen sagen, die ihr Idealgewicht haben und 10km laufen können, ohne außer Atem zu geraten. Von. Ihnen. Sicher. Nicht.


Die Sklaverei wäre nie abgeschafft worden...

... wenn Lincoln sich erst auf die Suche nach Ersatz-Baumwollpflückern hätte begeben müssen.

Auch wenn die Südstaatler der Meinung waren "tut ihnen ja gut, sind an der frischen Luft, und am Abend am Lagerfeuer singen können sie auch".

Da hat sie nicht ganz unrecht, die Gabi.

Und ihr täten sechs Monate Sport auch ganz gut wie man sieht.

Freut mich

Es freut mich, dass Frau Burgstaller offensichtlich weiß, was gut für junge Männer ist - zumal sie ja ob ihres Geschlechts nie in den Genuss des Schlammackers gekommen ist (wie war das nochmal, wenn sich Frauen irgendwo diskriminiert fühlen?).

Der Fairness halber muss festgehalten werden, dass viele männliche Parteikollegen auch nicht beim Heer waren - obwohl es ihnen definitiv gut getan hätte!

Gast: gast55
05.10.2012 13:07
3 2

unglaublich so was

ob das die 3 wehrpflichtigen auch sagen würden, wenn sie noch leben würden und nicht anfang der 90er jahre während meiner 8 monate beim heer bei der ausübung des wachdienstes mit dem umgang einer schusswaffe ums leben gekommen wären??

in unserer Kaserne ist einer durch einen kopfschuss ums leben gekommen, da ist das geladene stg77 umgefallen
einen hat es in burgenlandeinsatz erwischt
und einen hat es in ober- oder niederösterreich erwischt, da glaubte man an einen streifschuss, dabei war aber die milz veletzt, er ist vor ort verblutet

wären sie nicht beim BH gewesen und nicht mit schusswaffen in berührung gekommen, so könnten diese 3 heute noch leben

Gast: anonym01
05.10.2012 13:04
0 0

der beruf des politikers

der beruf des politikers ist einer der berufe, für die man keine ausbildung braucht.

jeder lehrling oder student muß irgendwelche prüfungen machen bevor er/sie/es/ den beruf ausüben kann

...woher sollen politiker über berufsheer, euro oder anderes so viel wissen... eine wortspende wie diese schafft hingegen jeder politiker

hauptsache man sagt irgendwas und ist im fernsehn


Gast: E. H. A.
05.10.2012 12:45
2 0

wieso nicht billige arbeitskräfte in anderen branchen ?

wieso gerade zwangsarbeit im sozialbereich ?

man könnte ein technikjahr oder ein öbb-jahr genauso wie ein verpflichtendes jahr im bank- und finanzsektor einführen, kindergärtner-zwangsjahr,...


Gast: NPT
05.10.2012 12:07
4 0

Wenn...

...Frauen überall ihre sogenannte Gleichberechtigung einfordern, fragt man sich warum sie bei der Idee einer Einführung eines erzwungenen Sozialdienstes (Zivildienst) von einem 3/4 Jahr (wie bei den "jungen Männern") auch für "junge Frauen", auffallend still sind oder diese Idee als absurd abtun?!

Re: Wenn...

Das Zwangs-Sozialjahr für Frauen wäre nur möglich, würde die Wehrpflicht auch auf Frauen ausgedehent, daee Wehrdienst ist der eizige zulässige Zwangsdienst nach der Menschenrechtskonvention.

Antworten Gast: Moderndenkender
05.10.2012 16:45
0 0

Re: Wenn...

Moment: hier hat doch Fekter schon "No Got" gesagt.

Gast: herbert k.
05.10.2012 11:54
2 1

...und so eine meldung von der spö

fällt wohl in die kategorie:

FRAUEN müssen kinder kriegen

MÄNNER müssen kämpfen

oder nicht?!

Antworten Gast: gast55
05.10.2012 19:30
2 0

Re: ...und so eine meldung von der spö

ja der feminismus ist nicht fortschrittlich, sondern was für ewiggestrige und für kameradenschweine - so nennt man doch jene, die sich im krieg drücken

feminismus steht
für sexistisch, radikal, misandrie,
gegen gleichheit, brüderlichkeit, gleichberechtigung

hier zeigt sich eindrucksvoll und auf erschreckende weise die fratze des genderwahns

männer sind so emanzipiert, wie frauen gerne wären

sie arbeiten in allen branchen, sie machen hausarbeit, kinderbetreuung, leben kaum auf kosten der anderen, sie wollen gleichberechtigung

frauen, wollen keine gleichberechtigung, sie wollen eine sonderbehandlung und bevorzugung
sie arbeiten in vielen branchen nicht, vor allem wenn es gefährlich wird und physisch anstrengend ist, sie leben oft auf kosten der ehemänner oder expartner und der sozialkassen

Gast: Moderndenkender
05.10.2012 11:34
4 0

Schade

dass mehr und mehr SPOE-Spitzenpolitiker dem Darabos in den Ruecken fallen.

Das ist eine reaktionäre Meinung

Von sozialdemokratischen Politikerinnen haette ich etwas anderes erwartet.
Bin enttaeuscht und finde meine Meinung in der Antwort von BM Darabos wieder.

Gast: grashüpfer
05.10.2012 09:04
9 2

diese Aussage ist eine bodenlose Frechheit.


Gast: Singnore
05.10.2012 08:53
11 2

Ja Mama

Gut dass uns eine Frau sagt, was uns gut tut. Hätte ein Mann gesagt, dass den jungen Mädchen ein Sozialjahr in der Krankenhauswaschküche gut täte, was wäre da bei den HerrInnen los gewesen.

Gast: Na und?
05.10.2012 08:16
9 1

Die Frechheit dabei:

Frauen werden natürlich nie Dienst für Allgemeinheit leisten müssen. Es könnten ja die lackierten Fingernägel abbrechen.

Männer, die das BH oder ZD geleistet haben, werden zum Dank vom Staat diskriminiert.

Oder hat man schon die Uni-Tests vergessen, wo die Benotung zugunsten der Damen gefälscht worden ist?!

Normal sollte ein Mann im Gegenteil bevorzugt behandelt werden, eben weil er für sein Land etwas geleistet hat.

Aber das ist der Österreichische Sozialismus: Im Frieden das Heer abschaffen wollen und als Saufverein hinstellen. Im Ernstfall kommen die Soldaten zum Dreckschaufeln, und die dralle Gabi lässt sich daneben in Uniform fotografieren.

Re: Die Frechheit dabei:

In der Regel leisten Frauen mehr als genug Dienste für die Allgemeinheit:
Kindererziehung, Altenbetreuung, Krankenpflege.

Re: Re: Die Frechheit dabei:

Das tun sie in der Regel für ihre eigene Familie und erwerben dabei im Gegenzug Alimentierungsanrechte !

Re: Re: Re: Die Frechheit dabei:

Die eigene Familie ist allerdings Teil dieser Gesellschaft.
Die Alimentierungsanrechte sind bescheiden.
Die wenigsten Männer entscheiden sich auf Jahre hinaus für diese Lebensform.

 
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