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Bürgerliste holt Stronach nach Tirol

05.10.2012 | 14:26 |   (DiePresse.com)

Der Austrokanadier wird auf Einladung von Ex-FPÖ-Mitglied Wechselberger seine Werte vorstellen. Eine Kooperation steht im Raum.

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Der austrokanadische Industrielle Frank Stronach streckt nun auch in den Bundesländern seine Fühler aus. Nächste Woche kommt er auf Einladung der vom ehemaligen Freiheitlichen Alois Wechselberger gegründeten "Liste Tirol" nach Tirol und will dort sein Programm vorstellen. Es habe immer schon Kontakt und Überschneidungen bei wirtschaftlichen Aspekten gegeben, betonte Wechselberger am Freitag. Daher sei eine Einladung naheliegend gewesen. Kommenden Frühling stehen in Tirol Landtagswahlen an.

Ein Sprecher von Stronach bestätigte den Tirol Besuch. Inhaltlich wollte er sich aber zunächst nicht dazu äußern. Schon diesen Samstag wird Stronach in Kärnten seine Spitzenkandidaten für die dortigen Landtagswahlen präsentieren.

Die "Liste Tirol" orakelte in einer Aussendung, dass der "Auftritt des Industriellen auch mit einer möglichen Parteigründung in Tirol in Zusammenhang stehen dürfte". Auf die Frage nach einer etwaigen Kooperation mit Stronach betonte Wechselberger, dass mehrere Gruppierungen mit Stronach zusammenarbeiten wollen würden. Er, Wechselberger, jedenfalls könne sich "mit jedem Demokraten" eine Zusammenarbeit vorstellen. Die "Liste Tirol" bereite ein Antreten bei der Tiroler Landtagswahl im kommenden Frühjahr vor.

Der ehemalige Freiheitliche Schwazer Bezirksobmann war aus der FPÖ ausgetreten, nachdem er mit einem Funktionsverbot belegt worden war. Nach seinem Abschied gründete er die "Liste Tirol". Zu einem bei der Landtagswahl in Tirol im Jahr 2008 geplanten Antreten kam es aber letztlich nicht. Die "Liste Tirol" tritt laut eigenen Angaben unter anderem für eine "friedliche und demokratische" Wiedervereinigung der Tiroler Landesteile, Steuerentlastung zugunsten der Wirtschaft sowie Sicherheit und Integration vor Neuzuwanderung ein.

(APA)

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3 Kommentare

das ist

die retrospektivste Politik, die es derzeit gibt. Es macht Angst zu sehen, wieviele Österreicher immernoch Lösungsansätze in der (dunklen) Vergangenheit suchen.

35% der wähler

werden sich FPÖ
stronach
und BZÖ aufteilen.
10% Stronach
4% BZÖ
21% FPÖ

Gast: Eyjafjallajoekul
05.10.2012 15:42
0 0

Na Super...