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Elektronische Gesundheitsakte: Regierung einigt sich

08.10.2012 | 12:56 |   (DiePresse.com)

Das Gesetz zur ELGA, mit der alle Befunde elektronisch gespeichert werden sollen, kann wie geplant 2013 in Kraft treten. Gesundheitsminister Störger ist zuversichtlich: "Der gute Arzt wird ELGA verwenden".

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Mit der Elektronischen Gesundheitsakte (ELGA) wird es nun doch ernst. SPÖ und ÖVP haben sich nach langem Tauziehen auf einen Gesetzesentwurf geeinigt, der am morgigen Dienstag vom Ministerrat beschlossen werden soll. In Kraft treten wird das Gesetz damit 2013.

SP-Gesundheitsminister Alois Stöger und VP-Gesundheitssprecher Erwin Rasinger gaben sich am Montag zufrieden und erleichtert über die koalitionäre Einigung. Damit werden künftig alle Befunde und gesundheitsrelevanten Dokumente der Patienten elektronisch gespeichert. Für Stöger ist es "ein schöner Tag", das ELGA-Gesetz biete "neue Chancen" für die Patienten, die Behandlungen würden "noch besser und sicherer". Rasinger meinte, dass nach einer langen Verhandlungszeit jetzt doch ein "gutes Gesetz" vorliege.

--> ELGA: Die wichtigsten Fragen und Antworten

Die Ärztekammer ist auch mit dem neuen Gesetzesentwurf für ELGA nicht zufrieden. "Schlechtes ist wohl besser geworden, aber immer noch nicht gut genug", sagte Präsident Artur Wechselberger am Montag. Er kenne den Entwurf noch nicht im Detail und wolle ihn zuerst genau lesen, nach seinen Vorinformationen "fehlen allerdings einige wesentliche Punkt, die zu einem erfolgreichen Projekt gehören würden".

"Der gute Arzt wird ELGA verwenden"

Laut dem neuen Gesetzesentwurf gibt es für die Ärzte nur eine Verpflichtung zur Speicherung von vier Befunddaten: Entlassungsbriefe aus dem Spital, Labor- und Radiologiebefunde sowie verschriebene Medikamente. Ansonsten sieht das Gesetz für die Gesundheitsdiensteanbieter (Spitäler, Ambulanzen, niedergelassene Ärzte) ein grundsätzliches "Verwendungsrecht" vor. Allerdings haften die Ärzte, wenn sie aufgrund einer Nicht-Verwendung von ELGA-Daten einen Fehler machen, weil sie nach dem jeweiligen Stand der medizinischen Forschung behandeln müssen.

Stöger ist allerdings überzeugt: "Der gute Arzt wird ELGA verwenden und ich bin überzeugt, wir haben nur gute Ärzte." Verwaltungsstrafen für Ärzte wird es hingegen nicht geben. Man werde "keinen Arzt in Ketten abführen", waren sich Stöger und Rasinger einig.

Opting-Out-Regelung für Patienten

Für die Patienten wird die Freiwilligkeit mittels einer Opting-Out-Regelung gewährleistet, wonach man automatisch teilnimmt, wenn man nicht ausdrücklich widerspricht. Der Gesundheitsminister verwies darauf, dass man auch beim Organtransplantationsgesetz eine ähnliche Lösung gewählt habe, alles andere hätte zu viel an Bürokratie bedeutet. Der Patient kann bei einer Ombudsstelle "hinausoptieren", möglich ist auch dass man Widerspruch gegen die Speicherung einzelner Befunde oder Medikamente direkt beim Arzt einlegt.

Nach Ansicht Stögers werden damit "neue Maßstäbe" gesetzt, die es etwa bei Kredit- oder Bankomatkarten nicht gebe. Dass die Verhandlungen nach mehr als eineinhalb Jahre doch noch zu einem Kompromiss geführt haben, kommentierte der Minister so: Er sei "sehr froh, das Kind auf die Welt zu bringen", auch wenn es länger gedauert habe als erwartet. Rasinger hofft, dass es "keine Steißgeburt" sei.

(APA)

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128 Kommentare
 
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Gast: MariaK.
27.10.2012 20:40
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Die Idee ist nicht schlecht,

leider nur mit immens hohen Beträgen verbunden, die ja wieder am Steuerzahler bzw Versicherten hängen bleiben werden. In Zeiten wie diesen, wo jeder Cent zählt, sehr fragwürdig.
Bezüglich Daten. Meine Güte, die meisten sind af Kommunikationsplattformen und posten und zeigen was das Zeugs hält. Wo tatsächlich jeder Arbeitgeber das sehen kann. Denn wer kennt sich wirklich mit den Einstellungen aus, die Wenigsten. Und wer achtet auf seine eigene Sicherheit, die Wenigsten. Was mich eher beunruhigt ist, ob dann tatsächlich Arbeitgeber nicht darauf zugreifen können. Angeblich funktioniert es ja oder soll es nur mit der E-Card funktionieren, doch so sicher bin ich mir da nicht. Das könnte nämlich wirklich schlimme Folgen haben. Sonst finde ich das System gut. Denn wenn man nicht ansprechbar ist, kein Mensch weiß was wie wann, ist es nun mal, so sehe ich es, eine erste Notfallinformation. Nur eben wie es dann wirklich gehandhabt wird ist die andere Frage. Denn wenn eine Bank einen internen Vermerk hat mit "unerwünschter Kunde" wissen das auch andere Banken. Somit wäre da die Skepsis gegeben und eben die Kosten, die auf uns alle zukommen werden, denn in den Kassen ist ja Ebbe.

PatientInnen unter 65

haben große Sorge, was mit dem Arztgeheimnis und mit dem Gesundheitsdatenschutz jetzt passiert.
Als Arzt ihres Vertrauens lasse ich mich auf keinen Fall als Spion für irgendwelche staatlichen Stellen missbrauchen.

Gast: 1984
09.10.2012 23:01
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re:gute idee

wieviel hat man ihnen für ihr posting gezahlt?

Gast: schade
09.10.2012 21:09
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Die spinnen ja

ich werde ihnen jegliches speichern von gesundheitsdaten untersagen, nicht nur den zugang zu diesen.
im notfall werde ich klagen wegen verletzung meiner persönlichkeitsrechte, niemand kann für datensicherheit garantieren, sieht man ja täglich wie leicht systeme zu knacken sind.

Gast: Stalinistisches System
09.10.2012 15:12
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Wetten, auch bei Abmeldung werden hinterrücks die Daten gespeichert: wie bei Facebook, und was einmal in diesem Teufelssystem gespeichert ist, wird de facto nie mehr gelöscht!!! Kennen wir alles vom "Big Brother Is Watching You"-Facebook...

Datenmißbrauch wird mit einem Taschengeld "sanktioniert", d.h. de facto augenzwinkernd ermöglicht.

Es gibt noch nicht einmal eine Stelle, wo man sich abmelden kann, denn der Ombudsmann existiert noch nicht!!! Doch schon ab 1.1.2013 wird für alle zwangsweise ein elektronischer Akt angelegt; sobald dieser existiert, ist Opting-Out nicht mehr möglich!!! (nachzulesen auf der ORF-Homepage)

Ab Datenspeicherung verliert man alle Verfügungsgewalt, wer was mit diesen Daten anstellt (Datenenteignung). Unter dem Deckmäntelchen der Wissenschaft, für Studien und Statistiken ist der (auch mit negativen Absichten verbundenen) Datenverwertung legal Tür und Tor geöffnet. Der Patient hat keinerlei Möglichkeit, sich vor Mißbrauch zu schützen und bekommt auch keinen Schadenersatz!!! Außerdem besteht kein wirklicher Schutz vor Hackern.

Leichtfertig und entgeldlos werden höchst sensible persönliche Daten der Willkür des "Cyberspace" ausgeliefert. Jeder mit (il)legalem Zugriff kann damit tun was er will. Das kann u.U. existenzvernichtende Auswirkungen haben! Schadenersatz gibt es dafür keinen1

Verknüpft man diese hochsensiblen Daten-Nuggets mit anderen Daten-Bonanzas (Bankdaten, Finanzamt, Grundbuch, Kaufverhalten/Kundenkarten, Bewegungsprofil/Handy, Psychoprofil+Freundeskreis/Facebook usw. usf.) ist man existentiell ausgeliefert, manipulierbar, ruinierbar.

Enteignet, erfahren wir nichteinmal, wer die Profiteure von diesem hochprofitablen Data-Mining sind!

Man ist deren Willkür ausgeliefert!

Gast: Lasst mich fragen
09.10.2012 13:27
6 0

WIE und WO meldet man sich ab?


mit verbindlichen Rechtsanspruch?

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Warum beschränkt man sich in einer ersten Phase nicht auf die Über-65-Jährigen ?

Da diese zum überwiegendsten Teil außerhalb des Berufsleben stehen fallen die Bedenken hinsichtlich des Einblickes nichtberechtigter Personen weg. Gleichzeitig steigt die Zahl der Untersuchungen, Befunde etc. bei über-65-jährigen gewaltig (bei mir in den 5 Jahren über 65 etwa das 3-fache der Zeit zwischen Geburt und 65). Ferner sollte die Zahl der Zugriffsberechtigten auf ein Minimum beschränkt und limitiert werden (Apotheker kann doch allerhöchstens interessieren, was der Patient im letzten Jahr eingenommen hat - wobei ggf. entsprechende Prüfprogramme schon den verschreibenden Arzt warnen sollten). Auch wäre es durchaus machbar, dass (mit Ausnahme von Unfällen) der Patient seine Zustimmung (etwa durch Einführung seiner e-Card in das Abfragegerät) geben muß.

Hat man dann mit den Pensionisten entsprechende Erfahrungen (Fehleranfälligkeit, Kosten --> Personalaufwand !!!) gesammelt, könnte -nach einigen Jahren - an eine Erweiterung des von ELGA erfaßten Personenkreises (vielleicht auf freiwilliger Basis ?) gedacht werden.

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Re: Warum beschränkt man sich in einer ersten Phase nicht auf die Über-65-Jährigen ?

Ich denke, die Antwort ist nicht allzu schwierig zu geben:

Man kann da lange um den heissen Brei herumreden. Letztlich aber werden solche Systeme nur deswegen entwickelt um Synergieeffekte zu erzeugen. D.h. es entsteht im Anwendungsbereich entweder eine Verbesserung der Funktionalität, oder aber es kommt zu einer besseren Nutzung vorhandener Ressourcen. Oder im Idealfall beides.

Synergien aber werden nur dann erzielt, wenn ein möglichst großer Anteil der Betroffenen teilnimmt. Die Kosten sind annähernd gleich, unabhängig davon, ob nun für 100.000 Patienten oder für 5.000.000. Daher ist es (abgesehen von Testphasen mit sehr wenigen Benutzern) sinnlos, mit einem beschränkten Benutzerkreis zu beginnen.

Persönlich bin ich der Meinung, dass in diesem Fall die Vorteile die Risiken tatsächlich bei weitem überwiegen, auch aus der Sicht des Patienten.

...die Vorteile die Risiken tatsächlich bei weitem überwiegen, auch aus der Sicht des Patienten.

Absolut !!!! Ich würd sagen , v.a. allem aus der Sicht des Patienten !!

Der Kampf der Ärztekammer gegen diese Einführung wurde teils mit unlauteren, vorgesschobenen Argumenten geführt...die Menschen wurden verunsichert und hinters Licht geführt (siehe auch die entsprechenden Infos in Warteräumen von Ärzten)....
Sie vertreten nur Eigeninteressen (zu Lasten der effizienten Behandlung von Patienten) und wehren sich vor allem gegen wichtige Transparenz.
Am lächerlichsten dabei ist die große Sorge der Kammer um die Datensicherheit....
Immerhin ist es ihr gelungen, eine Freiwilligkeit durchzusetzen. Das jedoch schadet dem optimalen Funktionieren des Systems nur....(aber das ist ihnen egal....)

Re: Re: Warum beschränkt man sich in einer ersten Phase nicht auf die Über-65-Jährigen ?

Vorteile für Patienten? Welche bitte? Das alles dient dazu, bei den Patienten noch kostengünstiger (=zwangsläufig schlechter) als bislang zu behandeln. Und wo bitte gibt es keinen Datenmissbrauch?
Bislang wurde praktisch alles irgendwie gehackt, wenn ich nicht irre sogar das Pentagon.

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Re: Re: Re: Warum beschränkt man sich in einer ersten Phase nicht auf die Über-65-Jährigen ?

Als da wären:
- Konsistenz in der Behandlung
- Verhinderung von Contraindizierten Medikationen
- Verfügbarkeit von Notfallsdaten
- Einfache Umsetzung einer Patientenverfügung
- usw usf

ich denke da jetzt nur an jenen persönlichen Freund, den man nach einem Herzinfarkt ohne Bewusstsein ins Krankehaus brachte und durch Behandlung mit einem bestimmten blutverdünnenden Medikament umbrachte. Er hatte nämlich leider eine Kontraindikation für dieses Medikament. Mit einem funktionsfähigem System wie diesem könnte er noch leben.

Es ist doch bitte nur eine Frage der Zeit....

...bis das irgendwie gehackt wird. So werden zB. Unternehmen, bevor sie jemanden beschäftigen sich das zu gerne anschauen wollen. Und was bite ist, wenn man bezüglich einer Diagnose eine unabhängige(!) zweite ärztliche Meinung haben möchte. Wie sieht die aus, wenn der Arzt die erste Meinung bereits kennt....? Das ist wieder einmal eine Beschneidung des Sozialsystems um noch weniger an Sozialleistungen bieten zu müssen. Sonst nichts.

The real Worl nähert sich immer Weiter an Facebook an ...

... Gesichtserkennung, Vorratsdatensicherung, und die ständige Kontrolle der Privatsphäre (Arztgeheimnis) ... bald kriegen wir alle eine E-Marke ins Ohr transplantiert, so wie bei den Viechern!!!

Re: The real Worl nähert sich immer Weiter an Facebook an ...

Haha, ja. Und die haben wir uns sogar noch selbst angesteckt!

ich bin auch gegen elga

obwohl es mir eigentlich vollkommen egal sein könnte; aber ich habe kein vertrauen, dass nicht doch informationen in "falsche" kanäle laufen und krankengeschichten gehören nun mal zu den persönlichsten, aber auch sensibelsten dingen; nicht umsonst gibt es eine ärztl. schweigepflicht; einen ganz unsachlichen grund habe ich auch noch: die övp ist für die einführung....

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Re: ich bin auch gegen elga

Bitte vergessen Sie den derzeitigen Zustand nicht. Jetzt haben irgendwelche Institutionen, mit denen ein Patient in Berührung kommt, separat dessen Krankengeschichte. Im Grunde weiß niemand wie weit gefächert das ist. Vor allem auf Geräten, die sicher nicht so gut abgesichert sind als ein zentraler Rechner auf den alle dann zugreifen.

Re: Re: ich bin auch gegen elga

sie haben durchaus recht, gerade was der umgang mit den daten bei den kassen betrifft; was die datensicherheit betrifft, so gestehe ich meine naivität auf grund meiner unkenntnis durchaus ein; meine sorge rührt eher aus meinem gefühl heraus, das auch durch medienberichte sich entwickelt hat; vertrauen ist bei mir eben auch mitunter gefühlssache.

Gast: Knaller
09.10.2012 09:39
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Datenschutz ist längst Vergangenheit, nicht erst seit ELGA

Ja, ja, in den 90er Jahren da war alls klar: Datenschutz ist das Wichtigste auf der Welt! Nur ein paar Nostalgiker denken heute noch so. Realisten wissen, dass jeder, der über den anderen etwas wissen will und ein wenig technische Kenntnisse hat, sehr viel über legal ihn herausfinden wird.
ELGA dagegen hilft allen. Die Kosten des Systems sind gegenüber dem Nutzen vernachlässigbar. z.B. ich werde ohnmächtig in ein Krankenhaus eingewiesen. Man findet meine E-Card und kennt sofort meine Krankengeschichte. So kann man zweckmässig behandeln. Auch doppelte Laboruntersuchungen, Scanner, etc. sind Vergangenheit. Das alles findet man im ELGA File.
Dass Ärzte dagegen sind wundert nicht: sie werden etwas weniger verdienen, da ja Doppelgleisigkeiten wegfallen. Es ist erstaunlich, wie technologiefern Ärzte sind: auch gegen die E-Card haben sie sich gestemmt, weil sie einen PC kaufen mussten. Liebe Ärzte: Willkommen im 21. Jahrhundert!

Re: Datenschutz ist längst Vergangenheit, nicht erst seit ELGA

Richtig. Man findet Ihre Krankengeschichte samt den Fehldiagnosen auf der E-Card, verzichtet auf eine neuerliche (vielleicht richtige, jedenfalls unabhängige) Diagnose behandelt Sie genau so "zweckmäßig" wie bislang (weshalb Sie ja ohnmächtig umgefallen sind) und Sie segnen friedlich das Zeitliche. Der PC sei Ihrer Seele gnädig, vielleicht könnte man eine Schnittstelle zu Facebook programmieren, wo man gleich ihr Begräbnisdatum, die (bei den Notaren) gespeicherten Testamente und Ihren Vermögensstand veröffentlicht....

Antworten Antworten Gast: Knaller
09.10.2012 14:02
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Re: Re: Datenschutz ist längst Vergangenheit, nicht erst seit ELGA

Ja, das kann in einem Einzelfall passieren, aber zum Glück gibt es nicht viele kapitale Irrtümer. Nachdem ja auch die Atteste (Blut-/Harnuntersuchung, Röntgen,MR, etc.) verzeichnet sind, kann aber ein anderer Arzt diese eventuell anders lesen und schnell reagieren. Der von Ihnen genannte Fall ist unwahrscheinlich. Ihre Sarkasmus im letzten Teil ist nicht angebracht. Dies macht das ganze Posting lächerlich.

Gast: Skepsister
09.10.2012 09:24
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Angriff auf das Immunsystem

Möchten wir schon a wissen was die gefressen haben - und was hat den die oder der fia Pulverl kriagt - des miaßen mir schon a wissen - weil des Medikament setz ma außa Kraft - und Hunde wollt ihr Ewig leben - usw. usw. Solche nervenaufreibende Keileren um Gesundheit und Existenz gibt es tatsächlich - ich denke mit dieser ELGA wird es denen leicht gemacht Menschen im Leiden auch noch das Vertrauen und die Hoffnung zu rauben.

Gast: hec
09.10.2012 08:23
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ELGA Millionen

Wessen Wunsch ist ELGA, wenn die Ärzte dagegen sind? Das Geld wäre besser investiert würden die Millionen für Spitäler ( Personal, Infrastruktur etc) angelegt werden.

Gast: Dr. Frankenstein
09.10.2012 08:16
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100.000 Personen werden Zugriff haben

By the way ca. 100.000 Personen werden dann Zugriff auf ELGA haben. Kaum vorstellbar dass dabei Personen dabei sind die unredlich handeln. Nein das kann nicht sein. Alles 100% sicher so wie die ORF Gis Daten, die TGKK Daten oder die Steuerdaten aus der Schweiz. Ausserdem OPT Out heisst nicht dass nicht gespeichert wird. Es werden die Daten nach wie vor gasammelt es wird nur der Zugang gesperrt da man später ja eventuell wieder einsteigen kann. Für wie blöd halten uns die "Volksvertreter" eigentlich??? Könnte aber auch sein dass diese genau 0 Ahnung von IT Netzen und deren "Sicherheit" haben. So oder so ein sehr lukratives Geschäft für einen grossen münchner Konzern. Ein Schelm der hier böses denkt vor allem wenn der arme bei der E-Maut nicht zum Zug gekommen ist da braucht es schon neue Kompensation für die Freunde der Politik. Um die 500 Mio werden sicher in der ersten Tranche fliessen. Und wenn man Politiker ist geht man sowieso zum Privatarzt der muss ja gar nichts machen uns schon ist man anonym auch bei diversen Blutproben etc. ist das als Privatpatient möglich. Sollen halt das dumme Wahlvieh ruhig gläsern werden weil dann haben wir das besser unter Kontrolle. Nachsatz: und bitte nicht vergessen alle Waffen schön sauber in die Datenbank eintragen weil auch hier wollen wir dann gleich wissen wen es zu entwaffnen gibt im Falles des Falles. ---> Wahltag ist Zahltag !!!!

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Kann es noch dümmer kommen ?

Und wieder einmal hat die ÖVP aus mir unverständlichen Gründen am Nasenring der SPÖ - ich muss es so drastisch sagen – mit beiden Händen ins Klo gegriffen !

Dass es hier berechtigten und massiven Widerstand vor allem von Patienten und auch von Ärzten (Aufwand, Bürokratie, NICHT lückenlos und daher NICHT verläßlich) geben wird ist jedem normal denkenden Menschen völlig klar – das muß nun vor der Wahl MIT der SPÖ verteidigt werden ! Gott sei Dank gibt es noch andere Parteien !

Eine opt-out Lösung nur für den Zugriff bei gleichzeitiger verpflichtender Eintragung in jedem Fall durch Ärzte und Gesundheitsbürokratie ist nur ein Placebo und damit absolut hinfällig !

Auf der Lobbyseite steht u.a. die beamtete Gesundheitsbürokratie aller Ebenen und natürlich auch die IT-Branche, die sich einen erheblichen Kuchen an Erstellung und dauernder teurer Wartung erhofft. Bei den üblichen schlampigen Ausschreibungen der Behörden wird hier sehr viel hängen bleiben und möglicherweise wieder ein Millionengrab zu bezahlen sein.

Aber auch private Dienstleister wie die Apotheker und andere derzeit noch nicht umfassend bekannte Stellen werden ihr Wissen und ihre Macht damit schlagartig erweitern (denken sie einmal an den Apotheker und dessen Mitarbeiter in der Kleinstadt...), denn die Daten gehen weit über Medikamente hinaus.

Schlußendlich – ob ein frustierter Kassenmitarbeiter (wie bei den Banken) nicht auch einmal eine Daten-CD verhökert ist nur eine Frage der Zeit...

Gast: Freiheitenberaubung = Verstoß gegen die verfassungsmäßig garantierten Grundrechte
09.10.2012 08:02
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Das fast-track-durchgepeitschte TINA("There Is No Alternative")-Zwangssystem verstößt gegen das Grundrecht auf Datenschutz!!!!!!!!!!

Fair wäre freiwilliges Opting-In

Gast: tc_t
09.10.2012 07:50
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wunderbar... andere sorgen haben wir ja zur zeit nicht...


 
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