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13./14. Gehalt: Experten für neue Steuern

08.10.2012 | 17:57 |   (Die Presse)

Das Steuersystem soll radikal einfacher werden, fordert eine Gruppe aus Führungskräften und Ökonomen für die ÖVP.

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[Wien/ett] Mit radikalen Vorschlägen lässt jetzt die von Vizekanzler ÖVP-Obmann Michael Spindelegger eingesetzte Expertengruppe „Unternehmen Österreich 2025" aufhorchen. Während die SPÖ zunehmend Druck macht für neue Steuern auf Vermögen und Erbschaften, fordert die Initiative, in der seit dem Frühjahr rund 300 Führungskräfte aus Wirtschaft und Wissenschaft tätig waren, in ihrem am Montag vorgelegten Abschlussbericht Steuerentlastungen und eine Senkung der Tarife.

► Steuern und Sozialbeiträge: Im Zuge einer umfassenden Vereinfachung des Abgabensystems, bei dem Steuern und Sozialversicherungsbeiträge zusammengefasst und vereinheitlicht werden sollen, wird auch an einem jahrzehntelangen Tabu gerüttelt, an der bisherigen Form des steuerbegünstigten 13. und 14. Gehalts, also des Urlaubs- und Weihnachtsgeldes. Konkret wird im Konzept der Experten vorgeschlagen, bisherige Ausnahmen und Begünstigungen, darunter auch die sogenannte „Sechstel-Begünstigung", in ein radikal vereinfachtes Modell zu „integrieren". Bisher sind das 13. und 14. Gehalt nur mit sechs Prozent besteuert.

► Niedrigere Eingangstarife: Im Gegenzug sollen dafür die Tarife, beginnend beim Eingangssteuersatz von derzeit 36,5 Prozent, aber auch der Spitzensteuersatz von bisher 50 Prozent, gesenkt werden. Statt der bisherigen drei Stufen, die Belastungssprünge für die Steuerzahler zur Folge haben, würde der gemeinsame Tarif von Steuern und Sozialbeiträgen linear steigen. Ziel ist es auch, die Abgabenquote in Österreich auf unter 40 Prozent zu drücken (derzeit liegt Österreich bei 43 Prozent).
ÖVP-Chef Spindelegger winkte jedoch nach der Präsentation am Montag auf Anfrage der „Presse" über die Einbeziehung des Urlaubs- und Weihnachtsgeldes ab: „Das ist ein Thema, da werden wir uns nicht finden." Und: „Ich will das 13./14. Gehalt nicht antasten." Das sei seine persönliche Meinung, er werde aber alle Vorschläge in der ÖVP zur Diskussion vorlegen. Die Umsetzung der steuerpolitischen Pläne zählte Spindelegger zu den „mittelfristigen" Vorhaben.

► Nein zu Vermögensteuern: Im Gegensatz zur SPÖ sieht die Expertengruppe, die ihre Überparteilichkeit ausdrücklich betont, „keinen weiteren Handlungsbedarf" bei Vermögensteuern. „Allenfalls" sei das bei der Grundsteuer „mit Begleitmaßnahmen zur Senkung der Lohnabgaben" notwendig.

► Neue Privatisierungswelle: Ganz auf einer Linie mit den Experten ist Spindelegger bei einem anderen Punkt, der gemeinsam mit den Projektleitern, WU-Vizechefin Regina Prehofer und Bernhard Gröhs (Deloitte), präsentiert wurde: Es soll eine weitreichende Privatisierung aller öffentlichen Unternehmen (Post, OMV, Teile der ÖBB, Asfinag) geben. Für Spindelegger ist das eine „gute Grundlage" für Verhandlungen über einen neuen Regierungspakt.

► Lohnsonderregelungen: Zu den insgesamt zehn „Stellhebeln", bei denen die Initiative zum Anpacken rät, damit Österreich 2025 ein „Land der Erfolge" wird, zählt auch die Arbeitswelt: Eines der Ziele ist eine Anhebung des Pensionsantrittsalters (ohne Jahre zu nennen). Brisant ist unter anderem der Vorschlag, dass mit Betriebsvereinbarungen „in begründeten Fällen" Kollektivvertragsregeln umgangen werden können und Löhne auch „ungünstiger", also niedriger als laut Kollektivvertrag, ausfallen dürfen.

► Kündigungsschutz lockern: Gefordert wird eine Aufweichung des Kündigungsschutzes für Beschäftigte über 50 Jahre. Das gefalle ihm wenig, stellte Spindelegger allerdings fest, während er sonst mit vielen Plänen einverstanden sei.

Das Konzept soll jedenfalls „keine Hirnübung" bleiben, versicherte der ÖVP-Chef. Möglichst rasch umsetzen will der Vizekanzler jetzt vor allem Offensiven für Jungunternehmer sowie Maßnahmen für eine Exportoffensive zur Ankurbelung der Konjunktur.

► Persönlichkeitswahlrecht: Im politischen Teil des Konzepts drängt die Initiative „Unternehmen Österreich 2025" auf eine Stärkung des Persönlichkeitswahlrechts. Dieses Vorhaben soll nach VP-Plänen noch vor der Nationalratswahl umgesetzt werden. Welche Stellhebel er denn generell bewegen wolle? Spindelegger: „Ich arbeite ständig an Stellhebeln, um den Koalitionspartner zu etwas zu motivieren."

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337 Kommentare
 
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Re: Re: Wie krank ist das?

Richtig; ich war bei einem Einstellgespräch eines 55-jährigen in USA dabei. Er wurde eingestellt. Die Kündigungsfrist beträgt dort 2 Wochen; bei längerer Dienstzeit 3 Wochen.
Undenkbar bei uns, daß ein 55-jähriger eingestellt wird.

Re: Re: Re: Wie krank ist das?

Der Unterschied zwischen Arbeitgebern in USA und in Österreich ist:
In den USA fragt sich ein Personalverantwortlicher: Was bringt dieser Mitarbeiter an Erfahrung mit? Was bringt er dem Unternehmen?

In Österreich fragt er sich: Was kostet mich der Arbeitnehmer? Kann ich ihn schnell los werden?

Antworten Antworten Gast: selber
09.10.2012 09:28
0 0

Re: Re: Wie krank ist das?

sie sind der richtige övp wähler, noch nie eine alternative angedacht, egal welche gaunerei die partei belastet und welche sie noch ausheckt. das tüpfelchen wäre, wenn sie auch noch in der wko ihren warmen sitzplatz haben...

Antworten Antworten Gast: hocknlosstaat
09.10.2012 09:04
1 1

Re: Re: Wie krank ist das?

Ja warum eigentlich nicht gleich die Sklaverei offiziell erlauben?

Gast: fulca
09.10.2012 07:57
12 0

Der Verschwender

Auf die Idee, ganze Verwaltungsebenen wie Landesregierungen, Landtage und Landesverwaltungen einzusparen und Bezirkskaiser samt Bezirksverwaltungen zu reduzieren ist diese "Experten"gruppe offensichtlich nicht gekommen.
Warum wohl ?

Wenn sie für neue Steuern sind, soll man sie ja besteuern, die Experten.


Gast: siggi
09.10.2012 07:54
1 1

bla-bla-blah

Wir weden Euch an euren Taten messen !!!!
Wahltag ist Zahltag !
Beeilt Euch bei der Umsetzung.

Gast: IV+WKÖ = Mittelschichtverarmung
09.10.2012 07:53
9 0

Überall wo "Reform" und/oder "Experten" drauf steht, ist ein Griff in die Börse der Mittelschicht drin!!

Dieses Täuschungsprojekt ist ebenso wie die von den Linken praktizierte Mittelschicht-Enteignung abzulehnen!

Gast: tc_t
09.10.2012 07:47
5 1

gute idee... von irgendwo muss ja schliesslich das geld her kommen, dass unsere banken haben wollen


Steuer

die Raubritter und die adeligen Grafen, Fürsten und Könige in grauer Vorzeit waren ja richtige Steuerweicheier. Unsere Armut vermutenden Umverteilungsweltmeister und Förderungsspezialisten können weit besser...
und wir wählen diese Parteien immer noch.
Kein Wunder, daß nur Grundsicherungsspezialisten zu uns kommen wollen.

Merke: Leistung darf sich nicht lohnen!

12 0

Ein halbes Jahr

... am Ende muss mehr unterm Strich raus kommen. Spindelegger hat nur mehr ein halbes Jahr real Zeit, dann ist er vermutlich in Opposition (ein Indiz dafür ist die Kremser Wahl). Wenn sich die Situation für Jungunternehmer und Arbeitnehmer dann nicht gebessert hat, ist jeder weitere Verbleib in Österreich für Leistungsträger fahrlässig.
MfG, ein baldiger Studiumsabsolvent mit Berufserfahrung

Gast: GeierSturzflug
09.10.2012 07:35
0 1

ACHUNG: FALLE gleicht kommt die GALLE

SV in den Steuertarif packen = kein SV-Höchstbeitrag mehr. Ganz wie der OEAAB Prolo MiLei gebrüllt hat: Her mit dem Zater, her mit det Marie. Daher kann ich nur sagen: Winke, winke, Pinke, Pinke.

Gast: newpete
09.10.2012 07:32
8 0

Der übliche Unsinn

Was ist an diesem Programm neu?

Steuern für Arbeitnehmer erhöhen, für Millionäre senken. Keine Vermögenssteuer, aber 13/14 besteuern.

Staatsbesitz verscherbeln. Einfluss des Staates zurückdrängen, damit die Amigos der Schwarzen schalten und walten können wie sie wollen und den Rest der Bevölkerung ausnehmen.

Ein typisch Schwarzes Programm halt. Ein Programm zu lasten aller Österreicher

spitzen idee.....

aber bitte nieeeeeeeeeeemals in der verwaltung sparen. solange man dem bürger noch mehr, aus dem bald leeren säckel, nehmen kann. mir fehlen langsam die worte....

13 0

Eingangssteuersatz 36,5%

Diese fiktiven Steuersätze sind sowieso das Papier nicht wert auf dem sie geschrieben sind.

Hier kann man selbst mit dem Brutto-Netto Rechner nachrechnen: http://onlinerechner.haude.at/bmf/brutto-netto-rechner.html
Man tippe einfach 2000 € brutto ein und sehe sich das Nettogehalt an: 1409,68 €
Jetzt nehme man 2500 € brutto, herauskommt ein Nettogehalt von 1669,81 €.
Von 500 € brutto mehr, bleiben also netto gerade einmal ca. 260€ übrig, also 48% Abzug!

Wenn man dann 3000 € hernimmt, kommt netto 1905,86 € heraus. Hier bleiben von den 500 € brutto mehr gerade noch schlappe 236 € übrig. Ein Abzug also von sagenhaften 52,8 % (!) und das obwohl man noch nicht einmal unter den Höchststeuersatz fällt. Bei der Bruttoerhöhung auf 3500 € bleiben von den 500 €mehr gar nur noch 232,63€ netto übrig. Abzug: 53,5%!


Re: Eingangssteuersatz 36,5%

Sie vergessen bei Ihrer Rechnung den Sozialversicherungsbeitrag. Dieser liegt bei 17,07% für Angestellte bis zu einer Höchstbemessungsgrundlage von 4.230,--

Also von den 500€ Brutto mehr gehen gleich mal 85€ an die Krankenkasse, PVA, ...

0 0

Re: Re: Eingangssteuersatz 36,5%

Das habe ich nicht vergessen. Deswegen schrieb ich ja, dass der Steuersatz von 36,5% das Papier nicht wert ist, auf dem er geschrieben steht.

Denn was hilft mir auf dem Papier ein Steuersatz von 36,5% wenn ich real netto (wegen des SV-Beitrags) weniger herausbekomme, wie jemand der unter den Höchststeuersatz von 50% fällt?

Antworten Gast: Hans im Glück
09.10.2012 09:38
0 0

Das ist nur die halbe Wahrheit. Wo bleibt der Dienstgeberbeitrag?

Bei EUR 2.000,- sind das EUR 625,20.
Bei EUR 2.500,- sind das EUR 781,50.

Die gesamte Belastung des Arbeitgebers ist jeweils EUR 2.625,20 bzw. EUR 3.281,50. Diese Zahl ist vollständiger als der Bruttolohn.

Werden diese Zahlen in Verhältnis gesetzt erhält der Staat 46,30% bzw. 49,11%. Am schönsten finde ich es wenn die 50%-Grenze überschritten wird.

Also, her mit der Abrissbirne für die Lohnnebenkosten.

Antworten Gast: factfinder
09.10.2012 09:04
0 0

Re: Eingangssteuersatz 36,5%

sowas nennt man Progression ;)

Wenn Sie für eine Flat-Tax sind, dann müssens das BZÖ oder den Stronach wählen. Seien Sie sich aber bewusst, dass dann unser Sozialstaat in dieser Form nicht zu erhalten ist.

0 0

Re: Re: Eingangssteuersatz 36,5%

Das nennt sich nicht Progression, sondern Abzockerei vor allem im Bereich der mittleren Einkommen. Denn bei den höheren Einkommen (die auf dem Papier dann in den 50% Steuersatz fallen) bleibt netto wieder ein bisschen mehr übrig.
Wenn man z.B. den Nettobeitrag der bei einer Erhöhung von 4500 auf 5000 übrig bleibt errechnet, dann kommt man auf ca. 260€. Da bleibt also mehr wie bei den mittleren Einkommen!

Re: Re: Re: Eingangssteuersatz 36,5%

Das liegt aber nicht an der Steuer sondern daran, dass die Höchstbemessungsgrundlage für die SV bei 4.230,-- liegt. Sich also bei einer Erhöhung von 4500 auf 5000 mit 0€ bemerkbar macht.

5 0

Was bleibt denn wieder mal über?

Von den Ideen das System zu vereinfachen wird übrig bleiben was die Politik will: Steuererhöhungen.

Zahltage gibts auch in der Volkswirtschaft.

Überzogene Personalkosten, Ausgaben für Brüssel ohne Reduzierung heimischer Verwaltung, Milliardengeschenke an Fremdstaaten und Banken, irrwitzige Haftungen für irgendwen müssen irgendwann von jemand bezahlt werden.
Nachdem wir die Wähler sind, haben wir das verursacht und verursachen es weiterhin, wie die Wahl im Burgenland deutlich zeigt.

Gast: uet
09.10.2012 07:25
5 0

Steuern erhöhen und Löhne senken -


Letzteres fordert die EZB !

In der Eurozone müssen die Löhne weiter gesenkt werden.
Dies fordert die EZB in einem Bericht über die Strukturprobleme in der Eurozone. Lohnsenkungen sind der Zentralbank zufolge das wichtigste Instrument gegen die Krise.

So geht die EU zugrunde und steigt das Konfliktpotential.
Daher brauchen wir das BERUFSHEER.

Antworten Gast: Sulfat
09.10.2012 08:00
2 0

Re: Steuern erhöhen und Löhne senken -

Damit versuchen sie nur eine Zeitlang die Lohnpreisspirale zu unterdrücken. Gelingt aber nicht ewig, weil die Leute nach einiger Zeit auf Ihrem Inflationsausgleich beharren werden! EZB druckt täglich Geld und wenn die Leute mehr verdienen-müßen sie noch mehr Geld aus dem nichts erschaffen! Senken sie die Einkommen oder halten sie gleich-wird dieses Geld durch Inflation vernichtet! Also eigentlich ganz einfach-der Bürger in Europa soll es mit Inflation bezahlen. Beginnt ja schon heute Sparbuch mit 2% verzinst-offizielle(geschöhnte) Inflationsrate 2,7% und von diesem ''Mördergewinn'' dürfen noch 25% KEST an den Staat abgeliefert werden...

Antworten Gast: Sumo
09.10.2012 07:31
0 1

Irgendwie Hirni?

die sogeannten Innere Abwertung, die sie hier beschreiben, würde auch bei einer Währungsabwertung eintreten. Zuviel gefressen = musste nach hungern!

1 2

Re: Steuern erhöhen und Löhne senken -

Ernst gemeint? Warum nicht in den Südländern? Und was ist mit der Finanztransaktionssteuer? Und die Steueroasen Zypern, Monaco und Luxemburg????

Gast: smilefile
09.10.2012 07:21
4 0

Hm,...



...ich kann mir gut vorstellen, meine Steuern,- und Krankenversicherungsbeiträge selbst einzubezahlen,- und nicht vom Staat als teilentmündigter Bürger mir mein verdientes Geld und die dafür errechneten Steuern einfach von Dienstgeber abziehen lassen zu müssen.

Unser politisches System basiert eben auf die Teilentmündigung der Bürger,....und das werden auch die kommenden Generationen nicht ändern können.....

Wie höre ich so schön,- in der Schweiz errechnest Du dir deine Steuerabgaben innerhalb kürzester Zeit,-...auf einen Bierdeckerl,.......so einfach ist das!

Ich will keinen "integrativen" Tarif!


Ich will die Wahlfreiheit, bei der Krankenversicherung!

Ich will eine private Krankenversicherung, die im Gegensatz zur Gesetzlichen auch etwas leistet!


Re: Ich will keinen "integrativen" Tarif!

Den Effekt davon sieht man in Deutschland:

Die privaten suchen sich ihre Kunden aus (logischerweise die, bei denen die Wahrscheinlichkeit geringer ist, etwas zahlen zu müssen).

Die gesetzlichen KK bleiben auf den Leuten sitzen, die sich entweder keine private leisten können, oder wegen Krankheit von diesen abgelehnt worden sind. Also auf den Kosten.

Wobei wir wieder mal beim alten Thema wären: Gewinne (der privaten Krankenkassen) privatisieren, die Kosten aber solidarisieren indem man sie den gesetzlichen auferlegt!

6 0

Toll

wieder einmal eine Menge von Vorschlägen der Menschen, die all diese Einsparungen am wenigsten treffen wird. Es lebe die Zweiklsssengesellschaft!

Gast: pan-tora
09.10.2012 07:10
1 2

public private partnership ;)

einige punkte dieser "experten" kommen mir ja nicht so schlecht vor, aber die privatisierung von staatsunternehmen oder "ppp" waren ja bisher nicht die groszen kracher! letztendlich ging das biszchen kohle fuer den verkauf immer im budget unter, und die betriebe wurden heruntergewirtschaftet oder ausgemolken!

Re: public private partnership ;)

bestes Beispiel ist die VÖST

Gast: Gastexperte
09.10.2012 07:08
3 0

Ganz einfach,

bei der nächsten Wahl hat jeder Österreicher die Möglichkeit der ÖVP die Rechnung zu präsentieren, ich seh die ÖVP so bei 15%--> Good bye Spindi :-)))

Gast: Na und?
09.10.2012 07:01
5 0

Das nennt man einnahmeseitiges Sparen...

Nachdem die beiden Großparteien SPÖ und ÖVP zu feig, dumm und faul für eine WIRKLICHE Strukturreform sind werden wieder Steuern erhöht.

Im Grunde genommen war die jetzige Regierungsperiode die letzte Chance für Rotschwarz. Jetzt hätte man beweisen können und müssen, daß man staatstragend ist.

Stattdessen ist fünf Jahre nur gestritten und blockiert worden! Korruption und Freunderlwirtschaft gedeihen prächtig, unser Steuergeld geht ins Ausland auf Nimmerwiedersehen.

Ich für meinen Teil freue mich schon auf die nächsten NR-Wahlen...

6 0

na gottseidank

hat die ÖVP in der nächsten Regierung nichts zu sagen. Wieso nicht gleich Kündigung nur mehr Arbeitgeberseitig möglich machen, Die Steuerdegression umdrehen (niedrige Einkommen zahlen am meisten und hohe Einkommen am wenigsten) und den Mindestlohn wieder aufheben? Wenn die Experten das sagen muss es doch zu unserem Wohl sein.

3 0

Wann machen es die Österreicher den Griechen nach ??


5 0

Re: Wann machen es die Österreicher den Griechen nach ??

Und gehen endlich auf die Straßen ???

Zahlt eigentlich Raiffeisen schon Steuern ...

.

Gast: karl schnitzel
09.10.2012 06:08
2 0

späte erkenntnis

seit 1986 zeit gehabt zum nachdenken.ein wahrlich großer wurf :)

Gast: ösi
09.10.2012 06:06
2 0

finanziert von unseren banken


Gast: Sulfat
09.10.2012 06:04
14 0

Also würde der arbeitende

Österreicher nur 43% Steuern zahlen, wäre Österreich ja ein Steuerparadies!!! Bitte vergesst nicht das ihr von eurem versteuertem Gehalt noch MWST, MÖST etc. noch zu bezahlen habt! Die WIRKLICHE Belastung liegt bei 70-80%! Sollte dann noch so ein Steuerlemming auf den blöden Gedanken kommen sich was sparen zu wollen.....25% KEST. Treffen könnt ihr solche Parasiten nur dort wo es Ihnen wirklich weh tut! Und zwar wenn ihr eure Sparguthaben abhebt und in echtes Gold und Silber geht! Hoffe das jetzt der Großteil aufwachen wird und darauf kommt das der gemeine Bürger ESM und ihre geliebten Banken mit Inflation und Enteignung zu bezahlen haben. Ein gutes hat diese Aktion aber. Das 13/14te Gehalt ist in Österreich eine ''heilige Kuh'' Egal welche Partei dieses angreift-es wird garantiert ihr Waterloo

Gast: walter 3
09.10.2012 06:03
0 0

Die

ÖVP will anscheinend die Besserverdiener weniger besteuern, wer soll dann diesen Fehlbetrag ausgleichen? Von der ÖVP kommen immer kurz vor den Wahlen popolistische Vorschläge, umgesetzt wird dann mit Ausrede auf den Koalitionspartner wenig.

Gast: IV-"Experten" scheren die Mittelschicht-Schafe
09.10.2012 04:56
3 0

Österreich wird für die ausgepresste Mittelschicht zum mehr als unattraktiven Standort, denn die schon jetzt miese Rendite aus Leistung vs. Kosten sinkt permanent

Als erste vertschüssen sich schon die jungen Klugen.
Viele Pensionisten leben & konsumieren im insgesamt preisgünstigeren Ausland, d.h. ihre Kaufkraft kommt fremden Volkswirtschaften zugute.

Aufgeschreckt durch die scheibchenweise teilenteignenden ESM-Konsequenzen beginnen nun auch die 30- nis 60-Jährigen darüber nachzudenken, zumindest Teile ihres Vermögens aus der kommunistischen Demolratur Ö und der EUdSSR hinauszutransferieren. Ein Jobwechsel nach Übersee wird überlegt.

Damit beginnt der Abstieg Europas.

Schuld daran ist die korrupte und unfähige Machtelite.

Leistung rentiert sich in Ö immer weniger.

Mit dieser gnadenlosen "Reform"politik verliert Ö mittelfristig seine Leistungseite.

Weit hamma's bracht...

1 0

Lieber Spindi...

...SPAREN bei der Verwaltung wäre angesagt, alles Andere ist nur BLABLA.
Nachdem es in Krems nicht an der Bürgermeisterin lag, wird es für den Badehaubenträger in NÖ hart werden - eine günstige Gelegenheit für eine Verwaltungsvereinfachung.

Re: Lieber Spindi...

Sparen wäre viel zu kompliziert, Steuern erhöhen und neue einführen ist viel einfacher. Die Parteien, und ich meine damit beide Regierungsparteien, gehen lieber den einfachen Weg.

Gleichheit à la Österreich

Wirklich erstaunlich, wie viel Ungleichheit nach Ansicht des sonst vollmundig die Gleichheit preisenden Verfassungsgerichtshofspersonals durch die österreichische Verfassung gedeckt ist.

Schon seit den 1990er Jahren schießen die prekären Dienstverhältnisse ins Kraut, also jene Dienstverhältnisse, in denen von einem 13. und 14. Gehalt überhaupt keine Rede mehr sein kann. Trotzdem sieht der sonst so pingelige VfGH keinerlei Grund zum Einschreiten gegen die Zweiklassengesellschaft auf dem österreichischen Arbeitsmarkt, also gegen die Bevorzugung jener (derzeit noch die Mehrheit bildenden) Arbeitnehmer, die Sonderzahlungen lukrieren, und die Benachteiligung derjenigen, die davon ausgeschlossen sind.

Na ja, das muss man aber irgendwo auch verstehen. Die österreichische Höchstgerichtsbarkeit kann sich nicht auch noch um solchen Kleinkram wie die Gleichbehandlung der österreichischen Arbeitnehmer kümmern, die ist voll ausgelastet damit, das Wohlergehen der Ausländer und Minderheiten sicherzustellen. Ist ja auch letztlich jeder selbst schuld, wenn er bloß auf Dienstvertragsbasis arbeitet, statt in ein reguläres Arbeitsverhältnis einzutreten. Oder wie schon Marie Antoinette sagte: Sollen sie doch Kuchen essen ...

20 2

Nach 50% vom Bruttolohn bleibt es nicht bei Netto

20% Ust auf fast alles
60% auf Benzin od Diesel
Parken kurz od. zu Haus- es kostet
Rezeptgebühr
KFZ Steuer
Asfinag Pickerl
Kest
U-Bahn Steuer
Parteien Finanzierung
Strom Gas Monopol
ORF GIS
Flugticketsteuer<
Energieabgabe
Erdgasabgabe
Brennen für Reisepass Personalaus etc
Kirchensteuer
Kreditsteuer
Versicherungssteuer
Schulbuchbeitrag für meine Kids

Mir reichts 81% meines Bruttolohnes wechseln den Eigentümer- 19% bleiben mir (Ohne Inflation)
Ich glaube an die Ehrlichkeit österr. Politiker und an die Demokratie in Norkorea.


Re: Nach 50% vom Bruttolohn bleibt es nicht bei Netto

Sparen sie sich mit der Anleitung von http://www.kirchenaustritt.at/ ein paar Euro...

Re: Nach 50% vom Bruttolohn bleibt es nicht bei Netto

Und trotzdem eine Neuverschuldung von 70 % des BIPs - bei 90 wird's dann richtig lustig - griechische Verhältnisse!!!
An alle: Geld dort bunkern, wo's der Staat nicht findet!
Immobilien kann man leider leicht erkennen und zusätzlich besteuern ...

Antworten Gast: Lili Marleen
09.10.2012 06:04
4 0

Re: Nach 50% vom Bruttolohn bleibt es nicht bei Netto


ich darf ergänzen:

Miete: € 600,--
Strom, Gas, Heizung,Wasser: 200,--
Hausmeister und BK: 150,--
Monatskarte: 35,--
Essen: 200,--
Kleidung, Hygiene, Körperpflege: 30,--
Versicherung, Vorsorge, Selbstbehalte: 50,--
Feste (Weihnacht, Ostern, Geburtstage): nicht drinnen.

Nettoverdienst: 1.080 ?

Arbeiten nur um zu überleben und um Schulden anzuhäufen?

 
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