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"Slowenen-Sager": Dörfler entschuldigt sich für Dobernig

08.10.2012 | 18:07 |   (Die Presse)

Der Kärntner Landeshauptmann Gerhard Dörfler entschuldigt sich für seinen Parteikollegen, FPK-Landesrat Harald Dobernig. Dörfler fordert seinerseits aber eine Entschuldigung vom slowenischen Botschafter.

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Klagenfurt/APA.  „Die Wortwahl hat nicht meine Unterstützung und war auch nicht zeitgemäß“: Der Kärntner Landeshauptmann Gerhard Dörfler entschuldigte sich am Montag bei den Kärntner Slowenen für seinen Parteikollegen, FPK-Landesrat Harald Dobernig.

Dieser hatte bei einer Feier des Kärntner Abwehrkämpferbundes den 2011 erzielten Ortstafel-Kompromiss als „eine Einstiegsdroge“ für die Kärntner Slowenen bezeichnet und zwischen Slowenen und „richtigen Kärntnern“ differenziert. Letzteres nahm Dobernig nach heftiger Kritik zurück.

 

Störung durch „Provinzpolitiker“

Empörung über Dobernig kam von fast allen Seiten: Vizekanzler und Außenminister Michael Spindelegger (ÖVP) – er reist heute, Dienstag, nach Slowenien – verbat sich etwa derartige Störungen eines „Provinzpolitikers“. Verteidigungsminister Norbert Darabos (SPÖ) forderte Dobernigs Rücktritt: Derartige Ansichten hätten „in einer Demokratie nichts verloren“. Ungeachtet Dörflers Entschuldigung zeigte sich der Kärntner SPÖ-Chef Peter Kaiser vom Landeshauptmann, der 45 Stunden gebraucht habe, um auf Dobernig zu reagieren, „schwer enttäuscht“. Dörfler selbst versuchte die Bedeutung von Dobernigs Aussage zu relativieren: Jede Partei habe eine „gewisse Breite“. Entscheidend sei, „welche Haltung der Regierungschef“ habe.

Dörfler fordert allerdings, ebenso wie FPK-Chef Kurt Scheuch, auch eine Entschuldigung – und zwar vom Botschafter Sloweniens, Aleksander Geržina. Dieser hatte sich durch Dobernig an eine „Massenbewegung, die in den 1930er-Jahren erfolgreich war“ erinnert gefühlt. „Diese Formulierung entspricht nicht den Gepflogenheiten von 2012“, sagte Dörfler. Für Scheuch ist Geržina „rücktrittsreif“. Kritik an Dobernig kam indessen auch vom slowenischen Regierungsbüro für Auslandsslowenen in Ljubljana. Man bedaure die „intoleranten“ Aussagen von einzelnen Kärntner Landespolitikern, hieß es in einer Aussendung.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 09.10.2012)

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613 Kommentare
 
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Gast: Inseratenwerner
09.10.2012 15:48
1 6

Aaaah, sind doch schon ein paar Grüne aus dem Bett gekrochen?!


Antworten Gast: fpkvareda
09.10.2012 20:07
1 0

Re: Aaaah, sind doch schon ein paar Grüne aus dem Bett gekrochen?!

Sie verraten wenigstens nicht ihr Bundesland.

Gast: His Meisters Voice
09.10.2012 14:36
4 0

Bis Kärnten seine Schulden abbezahlt hat unter Verwaltung Osttirols stellen, bis dahin auch keine Wahlen

Und dann ab und zu blöde Witze über die Kärntner&innen machen!

Gast: geoopster Heike
09.10.2012 10:21
12 1

Ist das derselbe Kröten-Kurti,

der dauernd aus dem Landtag auszieht, damit dort keine demokratischen Beschlüsse zustande kommen können?

*kugel*

10 0

"wohl die größte Frechheit"

...ist die dauernde Flucht vor Neuwahlen.

Nach den Wahlen gibt es eine "neue Minderheit" in Kärnten - die FPK

6 2

Beckenlage

Es scheint wohl an der Beckenlage zu liegen das vielen Kärntnern der Weitblick und die offene Freundlichkeit fehlt. Wie viele Teile in Europa gehen selbstverständlich mit der Zweisprachigkeit um, und sehen sie als Bereicherung an. Es ist halt eben die altbackene, unsichere, ewig gestrige und vor allen Dingen diese Obrigkeits devote Haltung die grundsätzlich alles Weltoffene oder Neue ablehnt.
Für die Zustände hier in Kärnten muss man sich an anderer Stelle schon schämen; erst vor Kurzem bin ich in Salzburg in einem Lokal beinahe dafür beschimpft worden aus Kärnten zu kommen.
Aber Hauptsache alle fahren schön nach Lambichl und zünden Kerzen an und sagen schön: Danke!!
Das Superstadion ist erst diesen Sommer für 15 Mio fertiggebaut worden, für einen Fussballclub den es gar nicht mehr gibt.
Wer weiss, was dahinter für Schmiergeldaktionen zu finden sind?

Aber Hauptsache alles is lei!! Da kann man sich auf die Schulter klopfen: Es gibs nix bessares als wos guats!!

Re: Beckenlage

Bitte um Beispiele von nicht erzwungener Zweisprachigkeit in Europa. Und nein Belgien gilt nicht !

10sur..too much

der dobernig sprach aus was die meisten kärntner denken...schlau ist das nicht.

Antworten Gast: Hans M..
09.10.2012 07:56
6 7

Re: 10sur..too much

Echt, die Kärntner denken wirklich so? Dann ist das mehr als traurig.
Nur gut das die Kärntner nicht wissen wie die Rest-Österreicher über sie denken.

Re: Re: 10sur..too much

verehrter jean julier
das fragen sie jetzt nicht ernsthaft..oder?
wo meinen sie hatte haider seine mehrheiten lukriert?
die verlogenheit ist aber bilateral.
die slowenen behaupten auch dauernd, dass die slowenen bei der abstimmung gerettet hätten.
in wahrheit hat die mehrheit der slowenen für SHS gestimmt nur eine kleine minderheit für österreich..und zwar jene bauern die gefahr liefen von ihren absatzmärkten abgeschnitten zu werden...diese kleine minderheit war allerdings ausschlaggebend

es ist schon wieder nur ein "sager"


die klassiche presse-verharmlosung der rassist. flegeleien der rechtexextr. bande die sich im moment gerade fpk nennt. eh nicht so schlimm, so ein "ausrutscher", kann schon passieren so ein "sager", also nur nicht aufregen darüber, denn das wäre "links-link"!!! wir bürgerlich-liberalen nehmen das gelassen zur kenntnis, den beschimpft und beleidigt werden ja eh nur die anderen, wir hingegen gehen zur tagesordnung über.

Antworten Gast: überhauptnbicht
09.10.2012 20:10
1 0

Re: es ist schon wieder nur ein "sager"

So sehe ich das überhaupt nicht. Die Presse verurteilt genug - allein mit dem ständigen Schreiben darüber.

Gast: Leser
09.10.2012 07:08
3 8

Die Pressezensur wird das Gutmenschentum auch nicht mehr retten

Aber macht nur

Gast: Wolfsbergerin
09.10.2012 06:56
6 0

Wo ist das Geld...

Wo ist das GEld, dass die vielen Schulden verursacht hat in Kärnten?

Harald Dobernig weißt du wo das Geld ist?Vielleicht Immobilien garniert mit hohen Fördergledern?????

Gast: Wolfsberger mit Pfiff
09.10.2012 06:54
5 1

Kärnten wird immer mehr zum Sumpf und Schandfleck Österreichs!

Wie lange müssen wir in Kärnten noch zusehen, dass das Land schlecht gemacht wird von der FPK & FPÖ?
Mehr als 60% der Bevölkerung wollte schon im Juli August Neuwahlen!

Wenigstens sieht man jetzt die FPK Landespolitiker immer weniger bei Veranstaltungen, nachdem sie dem Dörfler beim WAC Spiel in Wolfsberg Bier nachgeschüttet haben
Verschwindet endlich ihr Ganoven!

Gast: Anita aus dem Burgenlandle
09.10.2012 06:49
6 2

Kärnten ist ein Tourismusland?

Reden immer groß "Urlaub bei Freunden" und dann diese verbale Entgleisung?

Hat der Dobernig noch alle?

Zuerst groß austeilen um in den Medien zu sein (billigste Werbung) und dann hinten nach sich wieder entschuldigen!:
Danach schlüpft die FPK&FPÖ wieder in die Opferrolle!
Liebe FPK&FPÖ das hat die Bevölkerung schon längst durchschaut eure Spiele!

Die FPK mit Dörfler, Dobernig, Scheuch´s, Ragger ist nur mehr peinlich und sie können sich vom ewig gestrigen nicht trennen!
Ist wahrscheinlich auch der Grund das sie nach 13 Jahren an der Macht das Bundesland Kärnten komplett abgewirtschaftet haben!

Die nächste Generation, die diesen enormen Schuldenberg übernehmen darf wird es euch danken!

Neuwahlen sofort bevor noch mehr Unheil passiert!


gäbe es eine zivilgesellschaft in kärnten, so wäre dobernig längst geliefert.

ich würde gerne wissen, wie lange sich die leute noch verarsch*n lassen.

2 7

Dobernig eigentlich bestätigt

Da sich das Büro für Auslandsslowenen mit denen beschäftigt, die in Kärnten leben und die auch ich als Kärntner gesehen habe, bestätigt das aber eigentlich die Aussage von Dobernig, wenngleich diese nicht sonderlich geschmackvoll war.

Hätte ich nicht geglaubt, dass sich die in Österreich im Ausland fühlen und eigentlich Slowenen sind.

5 1

Re: Dobernig eigentlich bestätigt

wie sich jemand fühlt müssen sie wohl je einzeln nachfragen. und dass gewisse bevölkerungsgruppen eine schutzmacht hinter sich stehen haben, ist auch nicht sonderlich ungewöhnlich. schaut man sich die geisteshaltung und handlungen gewisser kärntner personen an, so scheint eine schutzmacht nicht ganz fehl am platz zu sein.

abgesehen davon: auf die frage hin wer hier konflikte schürt, habe ich weniger das bild eines slowen. ministeriums im kopf, als viel mehr gew. österr. parteilogo (untrennbar verbunden mit einem anderen, recht abstoßenden parteilogo^^)

Re: Re: Dobernig eigentlich bestätigt

Muss ich nicht, wenn nach 90 Jahren immer noch auf slowenisch als Amtssparche etc. bestehen dürften sie sich in .at nicht so wohlfühlen.

0 0

Re: Re: Re: Dobernig eigentlich bestätigt

hmmm ... das ist vermutlich auch der grund, warum nationalisten so wenig von integration verstehen. historische und rechtliche tatsachen einfach so lange leugnen, biegen und verfälschen, bis sie in das eigene phantasiebild passen. hauptsache keinen dialog mit anderen suchen ... da könnte der rosa nationalisten-hupfburg doch glatt die luft ausgehn ^^

Gast: Nikki
08.10.2012 23:51
2 10

Werden da die pro Dobernig postings alle wegzensuriert?

Weil so falsch liegt der gar nicht, jedenfalls richtiger als dieser unsägliche slowenische Botschafter. Was der absondert ist eine Frechheit.

Gast: dober nick
08.10.2012 22:19
5 1

bitte

nicht jeden Rülpser eines einfallslosen Landtagshocker kommentieren, i g n o r i e r e n!

Antworten Gast: Presse Förderung
09.10.2012 03:19
0 1

Re: bitte jeden Rülpser kommentiern?

Wie sonst, wolle eine Zeitungszeile voll werden`?

Gast: Kärntner Unternehmer
08.10.2012 22:09
13 2

Wieviel wird den der BLAUEN Sa...haufen noch an Schaden für die Wirtschaft und Tourismus anrichten?

Als UNternehmer darfst gar nicht sagen von woher man kommt! Man wird ausgelacht und angepöbelt!

Denkt dieser verlogene Polithaufen auch nach was sie da so sagen oder sind das unkontrollierte Rülpser von besoffenen nach einem Zeltfest?

Eine Schande wie Scheuch´s, Dobernig, Ragger, Dörfler unsere Heimat zu Grunde richten!

KELAG ins Ausland verkaufen!!!!!!!!!!!!

Neuwahlen aber sofort, damit diese Ganoven nichts mehr anstellen können!
Einreiseverbot für die oben genannten Herren!

Antworten Gast: Dolm Sherlocknig
09.10.2012 03:22
2 1

Re: ... von woher man kommt?

Da wird fremdschämen geübt; wenn "man'n" selbst, seine Herkunft leugnet, na dann ---!

 
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