27.05.2013 04:56 Merkliste 0

SPÖ OÖ kämpft gegen "Vernebelung" roter Werte

09.10.2012 | 13:46 |   (DiePresse.com)

Landesparteichef Ackerl propagiert in einem Handbuch die Rückbesinnung auf "Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit und Solidarität".

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Die oberösterreichische SPÖ hat am Dienstag ein neues Handbuch präsentiert, das nach ihren Vorstellungen in der am Parteitag am Samstag startenden Programmdiskussion eine tragende Rolle spielen soll. Die von den Roten propagierten Werte lauten dabei wenig überraschend: Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit und Solidarität.

Mit der Rückbesinnung auf die Werte erhofft sich Landesparteichef Josef Ackerl eine neue und breit angelegte politische Diskussionskultur. Alle zwei Jahre einen Parteitag abzuhalten, der wie ein Hochamt gefeiert werde, nach dem sämtliche Inhalte aber in Vergessenheit geraten, sei "nicht das Gelbe vom Ei", bemängelte er.

Innerhalb der SPÖ brauche es künftig mehr Zeit, um Diskussionsprozesse zu ermöglichen, forderte Ackerl, Meinungsforen und eventuell auch Abstimmungen wären eine Möglichkeit dafür. Problematisch sei nämlich, dass das Tempo der medialen Vermittlung derzeit weit höher sei als die Möglichkeit der Entscheidungsfindung im Parteigefüge - was für ihn auch eine Erklärung dafür ist, dass es etwa in der Frage der Wehrpflicht-Abschaffung innerhalb der Roten keine einheitliche Meinung gibt.

Die Frage der Werte in der Politik habe "deutlich zugenommen", erläuterte der oberösterreichische SPÖ-Vorsitzende. In den vergangenen 20 Jahren sei dabei von den Konservativen der Neoliberalismus in den Vordergrund gestellt worden, "wir haben dem ungenügend dagegen gestellt". Ackerl sprach von einer "Vernebelung" der sozialdemokratischen Werte.

An der SPÖ-Spitze kritisierte der Landesparteichef, dass oft vermieden werde, Dinge zuzuspitzen - etwa in der Bildungsdebatte: Wenn einer davon spreche, dass etwas Koalitionsbedingung sei und ein anderer das Gegenteil sage, verwirre das die Wähler. Ziel müsse sein, nicht nur Vorstellungen preiszugeben, sondern auch die Glaubwürdigkeit zu schaffen, dass man diese umsetzen will. Aus Sicht Ackerls soll die SPÖ bei der Nationalratswahl 2013 dadurch so stark werden, dass die Koalition mit der ÖVP aufgelöst werden und stattdessen eine Option mit den Grünen verhandelt werden kann.

(APA)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

26 Kommentare
 
12
Gast: Wiener Wohnen
10.10.2012 22:15
1 0

Was es nicht mehr gibt

kann auch nicht vernebelt werden.

Neoliberalismus und die Schwarzen?

Da lachen ja die Hühner. Die können das ja gar nicht schreiben. Das einzige was bei den Schwarzen (fast so gut wie bei den Roten) funktioniert ist der Nepotismus.

Wahrer Neoliberalismus ist offener Markt wo jeder eine Chance hat. Ich Österreich haben nur jene mit Parteiaffiliation eine Chance. Andere werden schief angeschaut.

Die ÖVP ist eine Linkspartei und die SPÖ eine Steinzeitpartei. So stimmts.

Aber die rechte Reichshälfte plündert stattdessen lieber die Arbeit- und Dienstnehmer des Mittelstandes aus

und nimmt den ärmsten Bevölkerungsschichten möglichst viel weg. Damit der Wirtschaft möglichst viele Konsumenten und Verbraucher abhanden kommen.

Wobei schon ein Unterschied ist, ob man jemandem etwas wegnimmt, weil man ihm auch viel dafür gibt Z.B. sehr viele Sozialleistungen. Die Menschen würden ganz schön schauen, wenn es absolut keinen Staat mehr gäbe und sie alles über private Unternehmen regeln und finanzieren müssten, z.B. Pensionen, Krankenhausaufenthalte bzw. Operationen, Schulen, Straßen, Brücken, Wege, Parks, Flüsse, Bäche, Sicherheitswache u. Kriminalpolizei usw. usw.

Antworten Gast: CS
12.10.2012 10:30
0 0

Re: Aber die rechte Reichshälfte plündert stattdessen lieber die Arbeit- und Dienstnehmer des Mittelstandes aus

Das ist schon die linke Hälfte der Republik, die andauernd für Steuererhöhungen trommelt

Buchhaltungskurs für blutige Anfänger und rechte Betonköpfe

Wenn alle Staaten und Wirtschaften horrende Schulden haben, also ein ganz dicke Minus aufweisen, dann muss es laut Adam Riese auch irgendwo auf der Welt ganz, ganz dicke Guthaben bzw. immense Pluswerte in den Buchhaltungsbüchern geben.

Wobei man sicher nicht ganz falsch in der Annahme geht, dass diese superdicken Guthaben in den wohlhabendsten bzw. wirtschaftlich stärksten Ländern der Erde gebunkert werden.

Wobei die Besitzer dieser enormen Guthaben vor allem Finanz- und Börsenspielchen betreiben. Zu Lasten von Wirtschaften und Ländern, insbesondere auch Entwicklungsländern.

Bei diesem ununterbrochenen Hin- und Herschieben von Unsummen auf der Börse werden weder Produkte noch Dienstleistungen der Wirtschaft an den Mann bzw. Konsumenten gebracht.

Man müsste man daher bei diesen Geldbergbesitzern die Steuerschraube gewaltig anziehen und dafür sorgen, dass das Geld direkt oder indirekt (über die Konsumenten) der Wirtschaft(!!!) zugute kommt.

Sollen die

Ostbanden einmal bein ihm einsteigen.Dann sieht er was Spö Werte bedeuten!

Gast: NocheinParteiloser
10.10.2012 08:49
0 0

Die schwarzen Seelen der Roten!

Diese Typen buchen auch noch Ruhegenüsse bis über 100.000.- Euro pro Jahr unter "Soziales" halten sich aber auch schon mehr als 1 Mio. Menschen in Armutsgefährdung.

Das ist die Gerechtigkeit der SPÖ, weil es eine Umverteilung in die eigenen Taschen ist. Das ist die Gleichheit der SPÖ, weil die Rechnung dafür ja die Anderen bekommen. Das ist die Solidarität der SPÖ, weil ja die Anderen solidarisch sein müssen.

Das Gerechtigkeitsempfinden wird auch von der Stadt Wien und den ÖBB deutlich gemacht. Da gibt es Massen an Frühruhegenießern, welche gleich das Doppelte kassieren als die Menschen in der Realwirtschaft überhaupt verdienen können. Es ist doch nur gerecht, wenn die Anderen für diese SPÖ Hochburgen voll brennen und selber in die Armut abrutschen.

Dass die ganze SPÖ Gruppe eigentlich auch eine schwer korrupte Truppe ist, das zeigt auch deren kranker Posterl- und Amterlschacher in allen möglichen Bereichen. Die Typen bemerken das gar nicht mehr, weil es schon zum Tagesgeschäft geworden ist!

Ethisch voll am Ende, ganz am Ende.

Die "Neoliberalen" bei der WKO machen das Gleiche. Die kassieren die Zwangsabgaben und leiten diese dann für die "Betriebspensionen" der Kammerbonzen um!

Die demokratischen Alternativen würden es genauso machen, weil das die Seele der Ö Parteien ist.

Eine Vernebelung ist es aber nicht, es liegt klar auf der Hand. Ein korrupter Inseratenkanzler und ein amtsmissbrauchender Vizekanzler zeigen es überdeutlich.

Ackerl

Solange in der SPÖ Alt Kommunisten wie Ackerl mitbestimmen können und dürfen wird die SPÖ nie eine moderne und zukunftsweisen Partei werden.

0 0

Das ich nicht lache

Die "Stimme der Hochfinanz" möchte Kreide fressen?

Gast: df95fd
09.10.2012 20:46
0 0

Wunschkonsert

Herr Ackerl von der SPÖ OÖ glaubt tatsächlich noch an den Weihnachtsmann. Seine Forderungen, wie Freiheit, Gerechtigkeit, Ehrlichkeit, Solidarität u.s.w. sind doch die Grundwerte der Sozialdemokraten. Oder kennt Herr Ackerl das Grundwerte Bücherl der SPÖ nicht? Schade, den jedes Parteimitglied ist im Besitze dieses Buches. Nachlesen, studieren und ab nach Wien zu seinen Parteikollegen Faymann.

Gast: Altkater1
09.10.2012 19:57
0 0

Ackerl, Broda, wer noch?


Das sind jetzt die neuen jugendlichen Lichtgestalten, die der SPÖ wieder Aufwind geben sollen??

Aber übern Stronach lästern!

Gast: HB4242
09.10.2012 18:50
2 0

Wieder so ein Wischiwaschi Handbuch ....

... "Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit und Solidarität", dass wird es in den Vereingten Staaten von Europa alles nicht mehr spielen !

(und die Roten waren schon sehr maßgeblich auf dem Weg dorthin beteiligt ....)

Gast: Korruptologe
09.10.2012 17:23
0 1

Maßlose Untertreibung

Die SPÖ ist geistig auf dem Niveau der 1980/90er Jahre. Ein aktuelles Beispiel ist die Burgstaller.

Gast: Gast:Billie
09.10.2012 16:05
5 1

rote Werte

das Geld der anderen

Ha! Ha!

rote Werte, na so etwas. Diese verluderten Sozialdemokraten glauben wirklich die Menschen sind alle blöd?

Gast: uburoi
09.10.2012 15:54
0 1

abschiebendes personal mokiert sozial?

frechheit siegt immer.

nur weiter so!

Träum weiter ...

Altkommunist

Gast: Gast:Billie
09.10.2012 15:23
7 1

rote Werte

was sind - rote Werte -
BAWAG, Streikkasse OGB, Kosum
Linzer Swap-Geschichte,
7.000.000,-- fürn Werner,
ÖBB,der Niedergang der Verstaatlichten,
Lucona, Teleonat nach New York
um 1 Million,
die Minderleister in Wien,
etc.

Naja, das mit der Solidarität ist derzeit nur eine Einbahnstrasse.

Die muß auch von unten nach oben gelten.


Rote Werte???

Einführung der EU-Diktatur, unterstützung der Zuwanderer, unterdrückung der Steuerzahler, vertreibung der Wirtschaft, sinnlose Bildungsreformen sowie sehr schlechte öffentliche Verkehrsmittel und verschleierung fraglicher Finanzierungen ... Das sind die Werte der SPÖ ... Un das Sahnehäubchen ---> Ein Kanzler der zu feige ist beim U-Ausschuss vorzusprechen. Ohhh Schande

Rote Werte sind nicht verbebelt sondern gar nicht mehr vorhanden, schon lange nicht mehr.

..

Gast: smilefile
09.10.2012 14:25
1 1

10 Gebote in der Demokratie

1. Du sollst das Recht Deines Nächsten, das deinem gleichwertig ist, vorbehaltlos anerkennen.
2. Du sollst tolerarnt sein gegen jeden Vertreter einer anderen Meinung, soferne er auch deine Meinung toleriert.
3. Du sollst niemals die Tür zu Verhandlungen mit Deinem Gegner zuschlagen.
4. Du sollst immer selbst den ersten Schritt tun, um zu einem Ausgleich der Meinungen zu gelangen.
5. Du sollst fortgesetzt bemüht sein, Dein Wissen um die Gesellschaft und um ihre Probleme zu erweitern, und die Erkentnisse daraus zur Grundlage Deiner Überlegungen und Handlungen zu machen.
6. Du sollst kein Hehl aus Deiner Gesinnung machen und sollst auch vor allem Menschen danach leben.
7.Du sollst immer bereit sen, Deine Erfahrungen und Deine Meinung allen, die sie wissen wollen, rückhaltlos mitzuteilen.
8. Du sollst die Menschenrechte, wie sie heute deklariert sind, anerkennen und für sie eintreten: Freiheit der Persönlichkeit und Gleichheit der Geschlechter, Rassen und Religionen.
9. Du sollst alle Bestrebungen, die dem demoratischen Gedanken nützlich sein können, ernsthaft prüfen und ihnen, wenn sie zu billigen sind, Deine uneingeschränkte Unterstützung geben soweit Du dazu in der Lage bist.
10. Du sollst nicht mit deiner Gesinnung Geschäfte machen.

Antworten Gast: smilefile
09.10.2012 18:56
0 0

die 10 Gebote,..



Anhand der Überschrift klar erkennbar!

Sollen ist ein Gebot!
Müssen,- beinhaltet keine Wahl!

Punkt 9 ist zu streichen.

Und alle anderen Punkte sind zu ändern in:
wenn du willst darfst du ...
Denn das sollen = müssen ist schon eine Einschränkung von Freiheit.

5 1

Und deshalb wurde der ESM-Schwachsinn unterschrieben -

sind das die neuen Werte?

 
12