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Frank Stronach klagt "Frank Stronach Partei"

09.10.2012 | 14:26 |   (DiePresse.com)

Der Austro-Kanadier zieht gegen eine namensverwandte Partei in Salzburg vor Gericht. Der Vorwurf: Die Partei wolle durch "Zurechnungsverwirrungen" an die Öffentlichkeit kommen. Streitwert: 200.000 Euro.

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Frank Stronach zieht vor Gericht. Grund: Im September wurde eine "Frank Stronach Partei" mit Sitz in Salzburg gegründet, die aber weder mit der Person Frank Stronach noch mit seiner ebenfalls im September gegründeten Partei "Team Stronach" etwas zu tun hat. Der austro-kanadische Milliardär brachte nun am Landesgericht Salzburg eine Unterlassungsklage mit einem Streitwert von 200.000 Euro ein. Eine Verhandlung wurde noch nicht anberaumt.

"Die Klage ist gestützt auf das Persönlichkeitsrecht. Es geht um eine unzulässige Verwendung des Namens, um an dem Öffentlichkeitswert dieses Namens mitzupartizipieren", erklärte der Mediensprecher und Vizepräsident des Landesgerichts Salzburg, Imre Juhasz, am Dienstag.

Vertreter der Partei "Die Christen" geklagt

Geklagt wurden drei Proponenten der "Frank Stronach Partei" und eine juristische Person. Laut Kläger andelt es sich um zwei Vertreter der Partei „Die Christen", Landesorganisation Salzburg, und einen Unternehmer. Geklagt wird auch die „Frank Stronach Partei" selbst, deren Statuten am 10. September 2012 zusammen mit einem Schreiben der Proponenten beim Innenministerium hinterlegt worden seien - dadurch erhalte die Partei auch Rechtspersönlichkeit.

Ob nun Frank Stronach oder die beklagten Personen als erstes eine Partei unter dem Namen Stronach gegründet haben, sei für die Klage völlig irrelevant, weil es sich um eine Verletzung des Namens- und Persönlichkeitsrechtes handle, erklärte Stronachs Rechtsanwalt Michael Krüger aus Wien. "Niemand anderer hat das Recht, sich den Namen Frank Stronach anzumaßen."

Der Austro-Kanadier hat seine Partei "Team Stronach" am 27. September den Medien vorgestellt. Am selben Tag wurde die Satzung der Partei im Internet veröffentlicht. "Damit war die Parteigründung gültig", sagte ein Sprecher des Innenministeriums. Die Satzungshinterlegung im Innenministerium sei ein paar Tage vorher erfolgt.

"Genuss von Zurechnungsverwirrungen"

In der Zivilklage wird eine "Unterlassung", "Beseitigung" und "Feststellung der Haftung" begehrt. Frank Stronach kenne die beklagten Personen nicht, hieß es. "Er hat ihnen nie eine Zustimmung erteilt, seinen Namen als Parteienbezeichnung zu wählen, und steht ihnen in keiner wie immer gearteten Weise nahe." Die Namensanmaßung beeinträchtige die Interessen des Klägers. "Die unseriösen und auch mit christlichen Werten nicht in Einklang zu bringenden Absichten der drei Beklagten sind evident. Sie wollen als Funktionäre einer politischen Partei die vom Kläger beabsichtigte Parteigründung stören und in den Genuss von Zurechnungsverwirrungen der Öffentlichkeit kommen", wurde betont. Stronach habe in einer Reihe von Interviews die Gründung einer Partei für Herbst 2012 angekündigt.

Der Salzburger Zivilrichter Friedrich Gruber hat die Klage den Beklagten zugestellt. Er wartet jetzt auf die Klagebeantwortung, die innerhalb von vier Wochen erfolgen muss. Weil einer der Beklagten Verfahrenshilfe beantragt hat und der Richter darüber entscheiden muss, verlängert sich die Beantwortungsfrist.

(APA/Red)

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21 Kommentare
Gast: adabei aus stinaz
11.10.2012 16:07
0 0

i gründ jetzta die franz strohsack partei

wail diesn naumen hot a offiziell zruck gebn.

Gast: Orange-in-Wien
11.10.2012 13:12
1 0

bravo klone

ich meine es wäre zwar unfair gewesen, wenn man bei uns so etwas gemacht hätte aber....

ein Herr Stronach verdient es nicht anders bei seinen Vermögen und Einfluss (obere 10.000) mal Hindernisse vorzufinden.

Und noch etwas sei allen ins Stammbuch geschrieben:

Wäre das BZÖ nicht Haiders Partei gewesen, hätten die Journalisten das BZÖ doch gar nicht in der Luft zerrissen und ewig totgesagt oder?
Dies war aber seit 2005 der Fall.

Wer also den Berichten aus NEWS glauben schenkt, sollte erst einmal sich fragen, warum solche Artikel zur selben Zeit rauskommen wie ein Herr Stronach in die Politik einsteigen möchte(und versucht einen Klub aus ehemaligen BZÖlern zu gründen).

Es gibt ein Zitat:
Wer neues schaffen will muss etwas zerstören.

Ich denke nun haben es alle kapiert , dass sich Stronach anbiedert um selbst groß rauszukommen!

Noch etwas:
Dr. Jörg Haider hoffentlich geht es dir gut.
Österreich bräuchte dich.
Wir vermissen dich.
Jörg Haider war ein Mann mit Anstand und Charakter der selbst beim stärksten Gegenwind seiner Überzeugung treu blieb!

Gast: Hermann vom Gipfel
10.10.2012 22:12
1 1

Sehr eigenartig von Stronach zu glauben, er könnte auf diese Weise

200000 Euro "verdienen". Vermutlich wird er recht bekommen in der Unterlassung, einen Schaden in dieser Höhe sehe ich jedoch nicht.

Antworten Gast: Martin Sappl
23.10.2012 14:40
0 0

Re: Sehr eigenartig von Stronach zu glauben, er könnte auf diese Weise

Sie haben eine komische Einstellung. Wäre es Ihnen recht wenn es einen Typen gäbe der unmoralische Sachen tut und sich dann mit ihrem Namen in der Öffentlichkeit outet? Aus ihrer Antwort liest man nur die Blinde Wut und den Hass gegen alle die es zu etwas gebracht haben. Das ist schade.
PS: Hass ist unerfüllte Liebe.

Gast: Stronach ist zu gut
10.10.2012 15:43
1 1

Der gute Stronach hätte den Streitwert gleich mit 1 Mill. Euro ansetzen lassen sollen ...

... damit es diese Möchtegerns ein für allemal hinwegfegt, auch bei nur der Hälfte des Streitwertes :-))

Gast: iwoaswos
10.10.2012 08:14
0 1

wer steckt den da dahinter?

destomehr man ihn behindert desto grösser wird er werden - dieser mann ist probleme gewohnt und weiss wie man diese in den griff bekommt!


Gast: Change4Austria
10.10.2012 00:36
1 1

Unglaublich...

...mit welchen Schweinereien man Stronach bei seinem politischen Aufstieg behindern will. Ungeachtet dessen, dass jeder Normalbürger weiß, dass eine derart flagrante Verletzung des Namens- und Persönlichkeits-Rechtes vor Gericht nie durchkommen kann, versucht man zumindest Verwirrung zu stiften.

Es ist allerdings schwer vorzustellen, dass dies nur ein paar naive Idioten in Salzburg waren und nicht doch mehr dahinter steckt. Da ja "Die Christen" irgendwo in der Nähe von FÖVP anzusiedeln sind, darf man spekulieren, wer möglicherweise die Sache aus Angst vor Stimmenverlust angezettelt hat...

1 4

Parteifarben rot-weiß-rot

Hoffentlich verwendet die Team-Stronach-Partei nicht die Parteifarben rot-weiß-rot. Die verwendet schon die EU-Austrittspartei seit 1 Jahr. Es könnte sonst nämlich "Zurechnungsverwirrungen" geben.

5 0

Streitwert: 200.000 Euro... uiiii der Spaß kostet ihnen jetzt a bissl was! lolol


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phantastisch

wer oder was alles in Österreich in die Politik drängt ,Zahntechniker ,Millonäre ,Bierkutscher
da könnten auch die Muppets kandidieren

Antworten Gast: Muppetforscher
10.10.2012 15:41
1 1

Re: phantastisch

Würde dir wohl so passen, dich nehmen sie aber nicht. Und das ist gut so.

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Re: phantastisch

Die Muppets haben wir schon lange in den Farben:
Rot,Grün,Schwarz ,Blau und die ach so klugen Wähler sind von diesen so begeistert ,dass sie sie immer wieder wählen.

Antworten Gast: das hirn
09.10.2012 18:12
3 1

Re: phantastisch

und eine gelernte hilfspflegerin die sich selbst zur zahnarztassistentin upgegradet hat drängt nicht in die politik, sondern sie ist schon infrastruktur ministerin. herr pendl ist arrestschliesser. gelungen schau ma aus. freundschaft

Re: phantastisch


Und wie schaut's mit Taxifahrern aus?

Re: Re: phantastisch

ja, einen solchen gibts auch, aber der war dafür nicht zu gebrauchen, deshalb wurde er Bundeskanzler.

7 1

Re: phantastisch

und brave Taxufahrer nicht vergessen.

Re: Re: phantastisch


Sorry, haben uns überschnitten...

Gast: uburoi
09.10.2012 15:51
1 6

siechst, ankl fränk, das ist markenschutz ohne marke.

funtzt a goi? ;-)

Gast: Franz7
09.10.2012 15:50
4 5

Namens Diebstahl

Diese Personen gehören sofort eingesperrt!!!Diebstahl eines persönlichen Namen.

"Franz Strohsack Partei" geht aber!


" Zurechnungsverwirrung" ist ein passendes Wort für Stronach!