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Causa Buwog: Grasser klagt Republik wegen Razzia

10.10.2012 | 14:46 |   (DiePresse.com)

Der Ex-Finanzminister sieht seine Persönlichkeitsrechte durch eine Presseaussendung der Staatsanwaltschaft über eine bei ihm durchgeführte Hausdurchsuchung verletzt.

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Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser hat die Republik Österreich wegen einer Presseaussendung der Staatsanwaltschaft zu einer bei ihm durchgeführten Hausdurchsuchung geklagt. Die Staatsanwaltschaft Wien habe durch ihre Aussendung anlässlich der Hausdurchsuchungen beim Ex-Minister am 26. Mai 2011 Grassers Persönlichkeitsrechte verletzt und insbesondere seinen "wirtschaftlichen Ruf" beschädigt, heißt es in der Klage beim Landesgericht für Zivilrechtssachen.

Konkret klagt Grassers Anwalt Michael Rami auf Feststellung eines Schadenersatzanspruches im Rahmen der Amtshaftung für die Justizorgane. Die Klage richtet sich gegen den Bund, der durch die Finanzprokuratur vertreten wird.

Gegen Grasser ist im Rahmen der Ermittlungen zum Schmiergeldverdacht bei der Buwog-Privatisierung ein Verfahren anhängig, Grasser weist bisher alle Vorwürfe zurück.

Journalisten vor Ort

Der Hintergrund: Die besagten Hausdurchsuchungen begannen um 9 Uhr, die Staatsanwaltschaft Wien verschickte bald nach Beginn eine Presseaussendung an Journalisten. Zahlreiche Medienvertreter fanden sich daraufhin an Grassers Adressen ein und berichteten über das Geschehen.

Der Schaden, den Grasser durch die Presseaussendung erlitten habe und in Zukunft noch erleiden werde, könne derzeit nicht beziffert werden, erläuterte Grassers Anwalt Rami die Klage. Daher habe der Kläger Anspruch auf die Feststellung, dass der Beklagte - der Bund - verpflichtet sei, jeden Schaden zu ersetzen, der durch die Aussendung der Staatsanwaltschaft Wien entstanden sei oder noch entstehen werde.

Grasser hatte bereits einen strafrechtlichen Anlauf gegen die Hausdurchsuchung und Aussendung unternommen, war jedoch mit seinem Begehren abgeblitzt. Das von Grasser gegen die Pressestelle der Staatsanwaltschaft Wien angestrengte Verfahren ist eingestellt worden.

(APA)

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31 Kommentare
 
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Gast: Kleopatra
10.10.2012 15:08
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BUWOG zum Spottpreis verscherbelt und so manch andere Aktion...

Der hat Österreich Unmengen gekostet.

Aber er will immer der Arme und Verfolgte sein.

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Re: BUWOG zum Spottpreis verscherbelt und so manch andere Aktion...

Welche Erfahrungen mit dem Verkauf derartig großer Immobilienpakete haben Sie? Oder auf wessen Expertise beruht Ihre Meinung über den Erfolg des Buwog-Verkaufs?

Würde mich sehr interessieren!

Antworten Antworten Gast: NPT
10.10.2012 18:21
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Re: Re: BUWOG zum Spottpreis verscherbelt und so manch andere Aktion...

Sein letzter Fan? :)

Antworten Antworten Gast: Papa Schlumpf
10.10.2012 18:14
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Re: Re: BUWOG zum Spottpreis verscherbelt und so manch andere Aktion...

Immer wieder von vorne anfangen ist eine langweilige Strategie.
Informieren Sie sich im Internet über dieses Fiasko falls Sie es wirklich nicht wissen sollten.

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Ich freue mich auf den Tag, am dem er sitzt und viele tun es mir gleich!!

Dieser Mann hat der Republik nur Geld gekostet!

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Re: Ich freue mich auf den Tag, am dem er sitzt und viele tun es mir gleich!!

sehr, sehr viel Geld!

 
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