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"Diese Hetze ist für einen Slowenen sehr verletzend"

10.10.2012 | 17:48 |  CHRISTIAN ULTSCH (Die Presse)

Sloweniens Botschafter Geržina zeigt sich „fassungslos“, auf welchem Niveau FPK-Landesrat Dobernig gegen Kärntner Slowenen hetzt. Er fühle sich dadurch persönlich verletzt.

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Die Presse: Herr Botschafter, Sie haben sehr heftig auf Landesrat Harald Dobernig reagiert, der Kärntner Slowenen absprach, echte Kärntner zu sein.

Aleksander Geržina: Ich habe mit Kärntens Landeshauptmann Dörfler sehr viel Energie in die Lösung der Ortstafelfrage gesteckt. Mein Ziel war es, das Klima in Kärnten zu verbessern. Ich habe in den dreieinhalb Jahren als Botschafter in Wien nie auf antislowenische Äußerungen aus Kärnten reagiert. Ich weiß, wie sensibel das Thema ist, und wollte nie Öl ins Feuer gießen. Aber diesmal hat Dobernig das Fass zum Überlaufen gebracht. Ein Repräsentant der Landesregierung hat gegen die slowenische Minderheit agitiert. Ich habe darauf als Diplomat und Mensch reagiert, weil ich tief verletzt war.

Sie haben die FPK mit faschistischen Massenbewegungen der 30er verglichen. War das nicht übertrieben?

Ich habe dazu alles gesagt. Ich möchte mich zu diesem Vergleich nicht näher äußern.

Dobernig sagt, er sei missverstanden worden. Können Sie das nachvollziehen?

Nein. Ich glaube nicht, dass irgendjemand Dobernig missverstanden hat.

Welche Motivation vermuten Sie hinter der Rede?

Wahrscheinlich wollte Dobernig aus wahltaktischen Gründen ein altes Thema wieder aufkochen. Es macht mich fassungslos, auf welchem Niveau er das getan hat.

 

Was hat Sie dabei persönlich verletzt?

Der ganze Ton, die Hetze sind für einen Slowenen sehr verletzend. Diese Rede beinhaltet einen Aufruf gegen eine Minderheit. Solche minderheitenfeindlichen Töne sind 2012 nirgendwo sonst in Europa zu hören.

 

Sie meinen, dass einzigartig schlecht umgegangen wird mit den Slowenen in Kärnten?

Es wird nicht schlecht umgegangen mit Slowenen in Kärnten. Aber diese Äußerungen von einem Mitglied der Kärntner Landesregierung lassen auf nichts Gutes hoffen.

 

Fordern Sie den Rücktritt Dobernigs?

Es steht mir nicht zu, das zu fordern. Wir haben die Entschuldigung des Landeshauptmanns entgegengenommen. Ich bin auch froh, dass Österreichs Bundesregierung deutliche Worte gefunden hat. Für uns ist die Sache damit erledigt, auch wenn klar ist, dass sich Dobernig nicht entschuldigen wird. Es gibt viel wichtigere Dinge zu tun, in Slowenien und auch für die Beziehungen zwischen Österreich und Slowenien.

 

Kärntens Landeshauptmann Dörfler hat bei den 10.-Oktober-Feiern in Klagenfurt von Slowenien gefordert, die Rechte der deutschsprachigen Volksgruppe anzuerkennen. Ist Slowenien auf einem Auge blind?

Diese Fragen lassen sich nicht vergleichen. Aber wir sprechen darüber, zuletzt auch beim Treffen am Dienstag die Außenminister Sloweniens und Österreichs in Maribor.

Zur Person

Aleksander Geržina (geb. 19. Juli 1966 in Maribor) ist seit Juni 2009 slowenischer Botschafter in Wien. Davor war er an der ständigen Vertretung in Brüssel tätig. Er studierte Geschichte in Wien und London. [APA]

("Die Presse", Print-Ausgabe, 11.10.2012)

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92 Kommentare
14 2

Re: Hr.Botschafter! Sie können jede Zeit eine Anzeige erstatten. Der Tatbestand der VERHETZUNG ist erfüllt!

Verhetzung gegen Österreich sollte strafbar sein, ist aber politisch korrekt.

Antworten Antworten Gast: Lukas
11.10.2012 10:25
10 1

Re: Re: Hr.Botschafter! Sie können jede Zeit eine Anzeige erstatten. Der Tatbestand der VERHETZUNG ist erfüllt!

Österreich darf man verhetzen (siehe EU-Sanktionen). Die Linken fordern diese Aktionen heraus damit der politische Gegner besser diffamiert werden kann.

0 4

Re: Re: Re: Hr.Botschafter! Sie können jede Zeit eine Anzeige erstatten. Der Tatbestand der VERHETZUNG ist erfüllt!

im Ausland vernadert hat uns der Herr Schüssel, weil er sich mit den sozialen Nationalisten ins Bett gelegt hat. Das hat gar nix mit der Linken zu tun, das hat er sich selbst zuzuschreiben und Österreich musste die Suppe auslöffeln.

Auch jetzt wieder: die Hetze kommt aus dem rechtsrechten Nationalistenlager. Der G. vernadert einen Teil der Bevölkerung.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Gast 2012
11.10.2012 16:40
3 0

Re: Re: Re: Re: Hr.Botschafter! Sie können jede Zeit eine Anzeige erstatten. Der Tatbestand der VERHETZUNG ist erfüllt!

gratuliere, bei ihnen hat die Gehirnwäsche der Sozis vollen Erfolg!

0 0

Re: Re: Re: Re: Re: Hr.Botschafter! Sie können jede Zeit eine Anzeige erstatten. Der Tatbestand der VERHETZUNG ist erfüllt!

welche Sozis meinen sie? Ich kann mit beiden nicht viel anfangen.

Und egal, wer (irgendwann hätten's die Roten genau so gemacht) sich mit Nationalkonservativsozialen in ein Bett legt ... meine Reaktion wird immer die gleiche sein ... so viel Gehirnwäsche von nationalen oder internationalen Sozis kann es gar nicht geben.

Und keine Gehirnwäsche der Welt führt dazu, den Aussagen vom Dobernig auch nur ein Jota Positives abzugewinnen.

1 0

Re: Re: Hr.Botschafter! Sie können jede Zeit eine Anzeige erstatten. Der Tatbestand der VERHETZUNG ist erfüllt!

StGB

Eigentlich skurril, dass heutzutage überhaupt noch ein derartiger Wirbel um Worte entstehen kann

Aus der Geschichte sollte man gelernt haben, dass schon Kriege wegen irgendwelcher letztlich lächerlicher Worte geführt wurden. Sprache ist ein Verständigungsmittel, und Worte können richtig oder falsch verwendet werden. An Letzterem kann man Kritik üben, aber mehr gibt die Sprache einfach nicht her. Wer diesen Rahmen verlässt, erweckt Zweifel daran, ob er noch alle Tassen im Schrank hat.

Statt also in vorsintflutliche Verhaltensmuster zu verfallen, ist dort, wo Wortklauberei wieder einmal Unruhe hervorruft, das Gerede einfach auf seinen Inhalt hin abzuklopfen. Die heftigste Empörung hat offenbar die Bezeichnung „echte Kärntner“ hervorgerufen. Daher ist bloß die Frage zu stellen: Wie sieht es da mit dem Inhalt aus, was meint Dobernig damit?

Wenn er meint, dass „echte Kärntner“ Menschen sind, die in Kärnten leben, dann ist es schlichtweg unsinnig, dies denjenigen, die sich als Kärntner Slowenen sehen, abzusprechen. Denn diese leben ja in Kärnten.

Wenn er meint, dass „echte Kärntner“ Menschen sind, die in Kärnten leben und nicht einen von der Mehrheit abweichenden Sonderstatus für sich in Anspruch nehmen, dann ist es schlichtweg richtig, dass diejenigen, die sich als Kärntner Slowenen sehen, keine „echten Kärntner“ sein können. Ganz logisch, per definitionem und ihrem eigenen Wollen zufolge: weil sie eben eine Minderheit sein wollen.

Dobernig braucht nur zu sagen, was er gemeint hat, denn eine „objektive“ Bedeutung von „echte Kärntner“ gibt es nicht. So einfach ist das.

Re: Eigentlich skurril, dass heutzutage überhaupt noch ein derartiger Wirbel um Worte entstehen kann

Ich bin kein Kärntner aber mir geht diese ewigen Steinzeitrülpserei dort echt schon auf die Nerven. Wollen die Kärntner nicht endlich unabhängig werden und damit die Österreicher von dieser Belastung befreien?
Da gibts nichts zu erklären und Dobernig wusste nur zu genau was er da sagte. Rücktritt wird wohl keiner drin sein aber dass die Kärntner Bevölkerung so eine Ansammlung von Betrügern und Dummköpfen auf den Schild hebt ist schon bezeichnend. Bei den nächsten Wahlen werden wir sehen wie es wirklich um die Kärntner steht.

Antworten Gast: Das dritte Auge
11.10.2012 07:23
3 5

Re: Eigentlich skurril, dass heutzutage überhaupt noch ein derartiger Wirbel um Worte entstehen kann

Was soll das? Sollen wir etwa noch mitleid mit ihm haben weil der arme Mann missverstanden wurde?

Es hat Jeder verstanden was er gemeint hat. Ich weiß nicht ob sie Kärnter sind. Ich bin es. Ich bin kein Kärnter Slowene und mir passt es überhaupt nicht was er gesagt hat. Es ist eine Schande für einen Volkskulturreferenten die Südkärnter Minderheit auf diese Art und weise herabzuwürdigen.

In einem gebe ich Ihnen recht. Er sollte tatsächlich erklären wie ein "echter Kärntner" zu sein hat. Genetisch sind wir alle eine Mischung.

Nein er hat schon gewusst was er da von sich gibt. Dafür kennt man als Kärntner diese Herren gut genug und sie hatten ja Den Meister für solche entgleisungen.

Und ich finde er muss zurücktreten.
Ich meine da meine Vorfahren auch aus diesem Gebiet kommen bin Ich offenbar auch nicht erwünscht.

Nein über solche Entgleisungen darf nicht mehr geschwiegen werde. Die Zeit der schweigenden Mehrheit ist vorbei!

21 2

da hat der ORF österr.rotfunk

wieder fuer die nächsten 4 Wochen genug zum Senden.Jeden Tag 5x mit 10 Experten welche alle was dazu wissen.
Aber wenn Österreich von den Regierenden verraten und verkauft wird hört man sehr wenig, das Abstellen des U-Ausschuß ist max.
3Worte wert.
So ist es eben in Österreichistan.

Gast: Kärntner mit Wut im Bauch
10.10.2012 22:27
5 11

Ein Land das zurückgeblieben ist!

13 Jahre F (FPÖ&FPK&BZÖ) - Herrschaft reicht! Was hat es uns die FPK gebracht:
Schlechtes Image
Schlechte Tourismuszahlen
Kärnten wurde unbeliebter
Schlechte Wirtschaft
Höchste Verschuldung
Schlusslicht von Österreich in allen Belangen
Schrumpfen der Bevölkerung
.....

Warum sollen wir die noch einmal wählen?

Neuwahlen & Neustart!

Antworten Gast: Paulchen2
11.10.2012 13:16
2 0

Re: Ein Land das zurückgeblieben ist!

Die höchste Verschuldung hat noch immer NÖ, Freundchen.

Antworten Gast: Wasserlaeufer
11.10.2012 07:42
3 0

Re: Ein Land das zurückgeblieben ist!

Der alte Schmaeh!

"WIR" waehlen diese Partei (welche auch immer) nicht mehr!
Wer is "WIR"?

Als ob der angebliche "Kaernter mit
Wut im Bauch" sie jemals gewaehlt haette!

Wie oft und von welchen Parteihintergrund
muss man sich solch einen Bloedsinn
noch anhoeren.

Gast: h774
10.10.2012 21:50
5 12

doch von strache und der fpö schon


Antworten Gast: mir reichts
11.10.2012 05:58
4 0

Re: doch von strache und der fpö schon

b574 hast jetzt deinen nick gewechselt?

Gast: Be-obachter
10.10.2012 20:41
39 9

„Solche minderheitenfeindlichen Töne sonst nirgendwo zu hören“?

Na ja, ausser eben in den Gebieten, wo vormals auch Österreicher & Deutsche lebten.
Warum sonst haben die Slowenen alle deutschsprachigen Ortstafeln verschwinden lassen?

Antworten Gast: 19202012
10.10.2012 20:57
7 31

Re: „Solche minderheitenfeindlichen Töne sonst nirgendwo zu hören“?

Das ist so lange her, dass es nimmer relevant ist.

Antworten Antworten Gast: Tonus
11.10.2012 07:31
12 1

Re: Re: „Solche minderheitenfeindlichen Töne sonst nirgendwo zu hören“?

Mir fallen da andere Zeiträume ein, sind die auch nicht mehr relevant? Wir zahlen noch heute dafür

Antworten Antworten Gast: kein Kärntner
10.10.2012 21:33
34 4

Re: Re: „Solche minderheitenfeindlichen Töne sonst nirgendwo zu hören“?

fragen sie einmal die enteigneten Österreicher in der ehemaligen Südsteiermark ob das für sie nicht mehr "relevant" ist! Alles Deutsche wurde dort gewissenhaft ausgelöscht! So löst man in Slowenien Minderheitenprobleme!

2 11

Re: Re: Re: „Solche minderheitenfeindlichen Töne sonst nirgendwo zu hören“?

na ja, man sollte halt keine Kriege verlieren. aufregen darüber wie man nach einer niederlage in einem angriffskrieg behandelt wird bring nicht viel...

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: baro palatinus
11.10.2012 13:42
2 0

sehr richtig

nur leider züchten wir deppen im eigenen land

Re: Re: Re: „Solche minderheitenfeindlichen Töne sonst nirgendwo zu hören“?

Soll das für uns etwas ein Vorbild sein? Ich lehne das jedenfalls ab. Wenn ich etwas kritisiere, und ich kritisiere die Avnoj-Beschlüsse, sollte man es es selber besser machen. Die FPK ist für Österreich aber auch für die FPÖ ein mühsamer Balast.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Der Herzmayr
11.10.2012 07:33
1 0

Re: Re: Re: Re: „Solche minderheitenfeindlichen Töne sonst nirgendwo zu hören“?

Meinen Sie "Ballast" oder "Palast". Sie müßten das ja aus Ihrem Slowenisch-Deutsch-Wörterbuch mühelos herausfinden können

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Eulenspiegelei
11.10.2012 11:13
0 1

Re: Re: Re: Re: Re: „Solche minderheitenfeindlichen Töne sonst nirgendwo zu hören“?

Dieser Kommentar ist ein Geniestreich - zwei Sätze und drei Fehler. Nach einer Frage gehört ein Fragezeichen gesetzt, "müßten" schreibt man mit doppel-s (schmeiss(ß)en Sie endlich das siebzig Jahre alte Wörterbuch zum Altpapier) und am Ende eines Satzes gehört ein Punkt. Wenn einem Poster ein Tippfehler passiert, dann sollte man grosszügig darüber hinwegsehen, oder lieber die Go** halten, wenn man selbst mit der Orthographie auf Kiegsfuss steht.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: baro palatinus
11.10.2012 13:41
0 0

Re: Re: Re: Re: Re: Re: „Solche minderheitenfeindlichen Töne sonst nirgendwo zu hören“?

das wäre dann wohl die orthografie.
schmeiSSen'S doch Ihr 70 jahre altes wörterbuch weg.

Antworten Antworten Antworten Gast: 19202012
10.10.2012 22:01
0 5

Re: Re: Re: „Solche minderheitenfeindlichen Töne sonst nirgendwo zu hören“?

Die arisierten Besitzungen meiner Familie, zum Beispiel den Laden meines Opas, fordere ich auch nicht zurück. Wie auch? Es ist zu lange her (20er-30er Jahre).

Re: Re: Re: Re: „Solche minderheitenfeindlichen Töne sonst nirgendwo zu hören“?

in den 20ern wurde nichts arisiert.

Gast: lububulu
10.10.2012 20:08
25 9

Warum lässt es sich nicht vergleichen?

Kärntens Landeshauptmann Dörfler hat bei den 10.-Oktober-Feiern in Klagenfurt von Slowenien gefordert, die Rechte der deutschsprachigen Volksgruppe anzuerkennen. Ist Slowenien auf einem Auge blind?

Diese Fragen lassen sich nicht vergleichen.

Dieser Botschafter ist genausowenig tragbar, wie der türkische letztes jahr - herr faymann sagen sie einmal was vernünftiges und treten für österreich ein!

Antworten Gast: lululubu
11.10.2012 10:07
0 2

Re: Warum lässt es sich nicht vergleichen?

Weniger als 0,1% der Bevölkerung in sloweinien spricht Deutsch.

Soll ich Ihnen das in Promille umrechnen, damit Sie es verstehen?

Antworten Antworten Gast: schlÄchter
11.10.2012 13:35
0 0

Re: Re: Warum lässt es sich nicht vergleichen?

sg lululubu!

1628 personen bezeichneten in der letzten volkszählong in SLO deutsch als ihre muttersprache - mehrheitlich im recht geschlossenen gebiet von gottschee.
das sind in der tat ca 0,1 % der gesamtbevölkerung..
zum vergleich österreich: letzte volkszählung 2001: gesamtbev. 8 032 926 davon 13.109 persdonen bezeichneten sich als slowenen.
jetzt rechnen sie mal....

minderheitenschutz (ich bin absolut dafür) ist keine einbahnstraße!

bezüglich der kärntner slowenen sollte herr dobernig sich auch vor augen führen, dass bei der abstimmung über verbleib bei Ö oder anschluss an den shs - staat 59 % der damaligen kärntner slowenen sich für einen verbelib bei Ö ausgesprochen haben!
das rechne zumnindestens ich unseren slowenischsprachigen mitbürgern sehr hoch an.

in diesem sinne
mfg
s.


Antworten Gast: wieviele
10.10.2012 20:52
4 25

Re: Warum lässt es sich nicht vergleichen?

Was der Dobernig gesagt hat, war ein Skandal! Sagen Sie mir außerdem, wie viele Deutschsprachige in Slowenien leben? 10 oder 20?

Re: Re: Warum lässt es sich nicht vergleichen?

geh doch bitte nach slowenien, dort bist du besser aufgehoben als bei uns!

7 0

Re: Re: Warum lässt es sich nicht vergleichen?

Kunststück, wenn man alle anderen aus dem Land wirft oder umbringt.

Gast: wie bitte?
10.10.2012 20:03
27 2

die slowenen haben die volksdeutschenfrage

wesentlich eleganter gelöst.

weiß wer, wie ?

Re: die slowenen haben die volksdeutschenfrage

Also mit den Partisanen hats nichts zu tun oder??? .....

Windische

Und was ist mit den Windischen in Kärnten, die nicht die Möglichkeit das slowenische Gymnasium besuchen zu können, weil zu alt, um im nachhinein als Kärntner Kultur anerkannt zu werden?

Eine ganz andere Sache ist die Positionierung der FPÖ als soziale Heimatpartei.


Jeder halbwegs gebildete Bürger weiss, dass ALLE Parteien im Grunde genommen eine relativ ähnliche Realpolitik betreiben müssen, wenn sie an der Macht sind und dass die Handlungsspielräume minimal sind.

Die FPÖ hingegen belügt ihre Anhänger schamlos und tut so, als könnte sie eine vollkommen andere Politik betreiben, wenn sie nur an der Regierung wäre.

Und dann setzt sie halt noch auf das Nationalgefühl, nach dem sich vor allem Ewiggestrige und die von der Zukunftsentwicklung Abgehängten so sehr sehnen.

Der einfache Bürger glaubst, der rechte Nationalist fühlt sich wohl und beide wählen die Populisten.

Aber auch das ist Demokratie.

Keine Partei hat bei ihrer Gründung einen "Wahrheitseid" abgelegt.

All das wäre ja auch in Ordnung, aber diese - in Wirklichkeit natürlich keineswegs soziale Partei - baut ihre demagogische Propaganda auf dem Rücken von sozial Schwächeren auf die wenig Lobby haben und hetz einfache Gemüter mit noch eifacheren und natürliche falschen "Wahrheiten" auf, was das Land spaltet und DAS macht diese verlogenen Demagogen so verachtenswert.

Aber jeder gute Demagoge von Göbbels über Haider bis Strache weiss eben:

Ohne gutes Feindbild sind die ganzen erlogenen Heilsversprechen nur halb so wirkungsvoll.

Erst das gemeinsame Feindbild schafft den so wichtigen Zusammenhalt der dummen Herde.


2 0

Re: Eine ganz andere Sache ist Positionierung der FPÖ als soziale Heimatpartei.

Feindbilder kommen nicht nur von rechts, du selbst zeigst uns deine hier und auch die Slowenen pflegen sie in dieser Angelegenheit. International verglichen haben die Slowenen in Oe enorme, von aussen erzwungene Privilegien.

Antworten Antworten Gast: schlÄchter
11.10.2012 15:22
0 0

Re: Re: Eine ganz andere Sache ist Positionierung der FPÖ als soziale Heimatpartei.

sg iggi!
gut gebrüllt löwe!
+

ich bhabe es schon oben gepostet: was mir an den kärntner slowenen imoniert, ist, dass sie sich bei der volksabstimmung nach ende des II WK zu 59% für den verbelib beim drastisch verkleinerten verliererland, dessen zukunft
- wie sich ja zeigte - keineswegs gesichert war, aussprachen. das gehört wirklich gewürdigt!
da sind ein paar zweisprachige ortsschilder mmn wirkölich zugestehbar - im üpbrigfen bin ich der meinung, dass die jeweils betroffene gemeinde selbst entscheiden sollt, wie sie sich nennt bzw. ihr ortsschildaufschrift lauten soll.

mfg
s.

Gast: Dr. Eisendraht
10.10.2012 16:34
5 2

Semper idem: Für all die postenden Halbgebildeten "Immer dasselbe"

Man stelle sich vor, wie die Meute über ihn hergefallern wäre, wenn er jetzts NICHTS gesagt hätte

1 0

Re: Semper idem: Für all die postenden Halbgebildeten "Immer dasselbe"

bin ich froh das sooooo (ein)gebildete Menschen hier schreiben.

Antworten Gast: SiebtePosaune
10.10.2012 18:17
2 0

Re: Semper idem: Für all die postenden Halbgebildeten "Immer dasselbe"

Für die Viertelgebildeten: "ihn" und "er" bezieht sich auf den grossen Vositzenden HC, und nicht auf Hr. Dobernitsch.

Gast: Böhmscheucher
10.10.2012 16:17
8 5

Ein Provinzpolitiker als Armutschkerl

Wer gegen inkompetente Provinzpolitiker ist, der möge doch hier unterschreiben:

https://www.openpetition.de/petition/online/ruecktritt-fuer-landesrat-harald-dobernig

Im Online-Standard findet sich ein ausgezeichneter Kommentar vom Rauscher: http://derstandard.at/1348285552200/Harald-Dobernig-und-die-freiheitliche-Trias

Dem ist nichts hinzuzufügen.

7 10

interessant

warum nennt er diese ominösen Funktionäre dann nicht beim Namen ?
Wir haben schon richtig verstanden was Dobernig gemeint hat und dieser hinterlassene Dreck lässt sich auch mit Seifenblasen nicht mehr wegschrubben ,Herr Strache

Korrupte Regierung vs. dummer Abgeordneten-Spruch?

Es gibt kaum noch ein Regierungsmitglied, gegen das die Staatsanwaltschaft nicht ermittelt!

Und dennoch haben Medien und politische Gegner nichts Besseres im Sinn, als sich über einen dummen Sager eines kleinen Kärntner FPK-Abgeordneten zu mokieren und allen Ernstes darüber eine Umfrage zu starten (DiePresse), ob Dobernig zurücktreten soll oder nicht?

Es wäre schön, wenn es in Österreich wirklich keine anderen Probleme gäbe.

Antworten Gast: Eulenspiegelei
10.10.2012 16:29
5 9

Re: Korrupte Regierung vs. dummer Abgeordneten-Spruch?

Etwas präziser bitte; ... kaum noch ein Regierungsmitglied der Kärntner Landesregierung .... wäre korrekt gewesen. Und warum bitte darf man die Leute nicht nach ihrer Meinung bezüglich der Angemessenheit eines Rücktritts fragen? Mich hat das Ergebnis schon beeindruckt.

10 17

ob dobernic oder strache,

beide sind keine reinrassigen österreicher.
der eine ist slowenisch stämmmig,der andere ein tschechenabkömmling!

Re: ob dobernic oder strache,

Schon mal was von Sudetendeutschen gehört? Ich weiß, dieses Thema ist bei den Politisch Korrekten nicht erwünscht.

Re: ob dobernic oder strache,

Und halten Sie das etwa für verwerflich?!

Re: Re: ob dobernic oder strache,

Na und - wenn ichs verwerflich finden würde?
Was dann?

Re: Re: ob dobernic oder strache,

Migrationshintergund bewirkt das man sich damit auseinandersetzt und eventuell davon abgrenzen möchte - abhängig von der Bezihung zur den eltern und deren Einstellung

Immer wieder zu beobachten und selbst erlebt