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SPÖ-Pensionisten drücken sich vor Transparenzregeln

11.10.2012 | 15:36 |   (DiePresse.com)

Bericht: Pensionistenverband und rote Gewerkschafter gründen neue Vereine. So bleiben sie Teil der SPÖ - ohne die Last strenger Spendenregeln.

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Die sozialdemokratischen Gewerkschafter (FSG) und der SPÖ-Pensionistenverband haben eine Möglichkeit gefunden, die Transparenzregelungen zu umgehen und trotzdem weiter in der Partei mitzureden. Die beiden Vorfeldorganisationen wollen beim SPÖ-Bundesparteitag am Samstag eine entsprechende Änderung ihrer Statuten erwirken, berichtet das "Format". Die FSG gründet demnach den Verein "Gewerkschafter in der SPÖ", der Pensionistenverband die "Arbeitsgemeinschaft 60 Plus", der auch noch andere SPÖ-Teilorganisationen beitreten könnten.

"Klassische Umgehungskonstruktion"

Zweck der Doppelkonstruktion: Die jeweiligen Delegiertenstimmen werden in die Vereine ausgelagert, diese bilden künftig die Vorfeldorganisationen der Partei. Die Fraktionen selbst gelten dann nicht mehr als nahestehende Parteiorganisation - und fallen folglich auch nicht mehr unter die neuen Transparenzregeln, müssen also beispielsweise Spenden nicht mehr angeben, ebenso Inserate oder Sponsorings. Der Transparenzexperte Hubert Sickinger kritisiert die Aufteilung als "klassische Umgehungskonstruktion".

Während die FSG den neuen Verein zumindest vorerst nicht kommentieren wollte, weist der Pensionistenverband alle Verdächtigungen zurück. Man unterliege ja schon seit Jahren durch das Vereinsgesetz allen Transparenzregelungen und werde von einem unabhängigen Wirtschaftsprüfer kontrolliert, erklärte Generalsekretär Andreas Wohlmut. 

Schutz vor bürokratischem Aufwand

Dass man nun mit der "Arbeitsgemeinschaft 60 Plus" startet, hat aber schon etwas mit den Transparenz-Regelungen zu tun. Denn man wolle nicht die Freiwilligen in 1800 Ortsgruppen zu dem bürokratischen Aufwand, jede Spende anzugeben, nötigen. Die neue Arbeitsgemeinschaft dürfte im übrigen nicht nur für die roten Senioren gedacht sein. Laut Wohlmuth wird man nämlich auch andere Organisationen ansprechen, beispielsweise Volkshilfe und Arbeitersamariterbund.

SPÖ-Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter rechtfertigt gegenüber "Format" die Vereinsgründung im Fall der FSG damit, dass auch die ÖVP-Gewerkschaft FCG keine Vorfeldorganisation sei, weil der VP-Arbeitnehmerbund ÖAAB die Parteitagsdelegierten stelle: "Wir ziehen hier nur nach." Zudem wird in der SPÖ darauf verwiesen, dass auch der ÖVP-Seniorenbund nur zum Teil VP-Teilorganisation, aber auch eigener Verein sei.

Wegen dem Transparenzgesetz kündigten bereits Naturfreunde und ASKÖ an, der SPÖ formal den Rücken zu kehren. Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASBÖ) will auf sein Gast-Delegiertenrecht verzichten.  Nun scheint ein dritter Weg gefunden.

(APA)

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60 Kommentare
 
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Sauerei!

Es war ja zu erwarten, dass Umgehungsmöglichkeiten weidlich ausgenutzt werden. Insofern wundert das den gelernten Österreicher nicht mehr so wirklich ...

Damit beweist die Regierung wieder einmal eindrucksvoll, dass Transparenz nicht wirklich gewollt wird sondern dass sie nur unter dem immensem Druck der Öffentlichkeit halbherzig umgesetzt worden ist.

Der Wähler wird laufend für dumm verkauft. Und dann wundern sich die Politiker, dass das Image der Politik nahe am Nullpunkt ist.

Dazu passt vieles:

Das Theater rund um den U-Ausschuss ...
Der Inseratenskandal samt Schweigen des BK und (natürlich) das Schweigen des HBP ...
Das Lebensministerium mit seinem Medienskandal ...
und ...
und ...

Aber Wahltag ist Zahltag!

Antworten Gast: Wenn Sie sich da nur nicht irren?!?
12.10.2012 07:53
0 0

Re: Sauerei!


Gast: Oktober
11.10.2012 17:28
16 0

Widerlich

Aber war nicht anders zu erwarten.

Man wird sich daran bei der nächsten Wahl erinnern.

1 0

Re: Widerlich

und, oh Wunder , rot/schwarz wählen.

Die Botschaft ...

... hör ich wohl ...

10 0

Die Frechheit der Politgangster

Wird immer größer !
Ja die können sich eben alles erlauben ,bei dem Zustand der meisten Wähler können die tun und machen was ihnenbeliebt.

13 0

SPÖ

Ist das der neue Weg der SPÖ, powered by Charly Noricum ?????
Lauter Fallotten

9 0

Re: SPÖ

Gesindel im Nadelstreif

Gast: Weler
11.10.2012 17:17
10 0

Verhöhnung

Verhöhnung der Wähler!!!!

SPÖ-Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter rechtfertigt die klassische Umgehungskonstruktion

Irgendwie spannend, wie man den Pfahl im eigenen Auge nicht sieht, dafür aber den Spal im Auge des Anderen!

Und dann wundern sich die Genossen und Konsorten über die Politikverdrossenheit der Bürger.

Oder wundern sie sich doch nicht, weil es egal ist? Weil man eh gewählt werden wird ...

Transparenz???

Getreu dem Roten Motto -> "Nur bei die ondaren"

Zum Kotzen


Re: Zum Kotzen

Gekotzt wird in Deutschland.
In Österreich wird immer noch gespieben, gereihert oder es fällt einem das Essen aus dem Gesicht.

Ein klarer Fall von fahrlässiger Krida, Vertuschung, ...!


Wo bleibt die Staatsanwaltschaft ? Ah ja, die ist ja auch ROT ;-(((

jetzt kann man sich auch gut vorstellen,

wie in wien die rote partei sich finanziert!

4 0

Re: jetzt kann man sich auch gut vorstellen,

und trotzdem 4 Mld Schulden - des is mei Leistung.

Gast: Gast632
11.10.2012 16:57
10 1

Von der Schmutzigsten Partei Österreichs

war nichts anderes zu erwarten!

...

Transparenz und der Arbeiter-Samariter-Bund (ASBÖ) kehrt den Rücken?

warum?

Gast: Das Ekel Alfred
11.10.2012 16:54
6 0

Jo, so moch mas !


Untertitel zum Foto Blecha/Faymann



Gast: Gast 2012
11.10.2012 16:51
8 0

der bewährte Trick der Sozen

bevor sie sich zur Wahheit bekennen versuchen sie die Bürger zu täuschen. Eine verlogene Angewohnheit der Berufs-Pharisäer!

was erwartet man sich von den genossen anderes?


Werte wählen - Team Stronach


Gibts nur eines


Gast: Peterundich
11.10.2012 16:45
6 0

Sozialisten halt.

Was anderes erwartet?

Einmal Gauner, immer Gauner

Ein Vorbestrafter begeht Steuerbetrug Im Namen der Partei

Gast: sozisforbanker
11.10.2012 16:32
9 0

ein skandal: sogar die SPÖ Gewerkschafter und SPÖ Pensionistenverband mit ihrem ex Min. u. luxuspensionist charly blecha(SPÖ Zukunftshoffnung)hintergehen die transparenzregeln- OÖ. SPÖLHst. Ackerl zum Zustand der SPÖ: Die SPÖ ist vernebelt; u.diese SPÖ steht nur mehr für sozialabbau bei den arbeitnehmern u. asvg pensionen;


Klar,

der Blecha war doch noch nie sauber!

3 0

Re: Klar,

so wie faymann unser saubermann.

Gast: rechtfertigung
11.10.2012 16:29
8 0

absicht?

Wenn das Foto bewusst zum Thema gewählt wurde, lachen sich die Freunderln wieder eins. Es finden sich doch immer Wege...

Gast: schlupflöcherer
11.10.2012 16:26
5 0

die profis

Es gibt hoffentlich keine Überraschten! The same procedure as everytime. Und es gibt Institutionen, deren Aufgabe in der Forderung nach Transparenz liegt. Allerdings liegt inzwischen Resignation allüberall in der Luft, denn niemand glaubt noch an Korrektheit, Ordnung, Pflicht, Gewissenhaftigkeit - es paaaaßt schon.

Gast: Gruselbauer
11.10.2012 16:24
8 1

da Blecha Charly lässt grüssen.

das ist das neue Paddeiprogram
wo ist die Transparenz.
der Schwindel geht weiter.
.
armes Österreich,
du bis dem Untergang geweiht.

Gast: Kleinstpensionist
11.10.2012 16:22
11 1

SPÖ und ÖVP sind einfach korrupt und nicht wählbar



bleibt nur Stronach als Protest.

Der € 14,000 monatlich vollgestopfte Blecha (Ex-Verb*echa) macht mich krank. Ein Sozialist? Ein Ausbeuter, den den Kleinen eine gerechte Pension stiehlt.

Re: SPÖ und ÖVP sind einfach korrupt und nicht wählbar

Schlimmer kann es nicht mehr werden!

Wie der Herr,

so’s Gescherr!

Gast: NocheinParteiloser
11.10.2012 16:21
12 1

Ein Beweis absoluter ethischer Degenration!

Diese Typen sind doch ethisch am Boden so zerschellt, dass sogar der Gatsch verdunstet ist.

Diese grausigen Typen, welche sich Sozialdemokraten schimpfen, die buchen auch noch die eigenen Ruhegenüsse bis über 100.000.- Euro pro Jahr unter Soziales halten sich aber auch schon mehr als 1 Mio. Menschen in Armutsgefährdung!

Grausiger geht es doch gar nicht mehr!


 
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