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Chef-Staatsschützer sagt im Strasser-Prozess aus

11.10.2012 | 16:26 |   (Die Presse)

Auch Peter Gridling, der Direktor des Verfassungsschutzes, ist zum Strafprozess gegen Ex-Innenminister Strasser als Zeuge geladen.

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[WIEN/M. S.] Die „Strafsache gegen Dr. Ernst Strasser wegen § 304 Abs. 2, 2. Fall StGB", wie die Justiz im trockenen Amtsdeutsch vermerkt, kommt ins Rollen - für die als „Prozess des Jahres" titulierte Verhandlung gegen Ex-ÖVP-Innenminister Ernst Strasser steht sowohl der Terminplan als auch die (vorläufige) Zeugenliste fest. Demnach soll am 4. Dezember - als einer von 21 Zeugen - der Chef des Landesamts für Verfassungsschutz, Peter Gridling, aussagen.

Strasser wird Bestechlichkeit vorgeworfen, bis zu zehn Jahre Haft drohen. Er hatte zwei als Lobbyisten getarnten Journalisten in Aussicht gestellt, für 100.000 Euro im Jahr auf EU-Gesetze Einfluss zu nehmen. Strasser bestreitet den Vorwurf der Bestechlichkeit. Zum Prozessauftakt (26. November) ist die Einvernahme Strassers sowie eine Videobefragung des deutschen CDU-Europaparlamentariers Karl Heinz Florenz geplant. Weitere Termine in dem brisanten Verfahren, das vom routinierten Wiener Strafrichter Georg Olschak geleitet wird: 27., 29. November, 3., 4., 6., 11., 13. Dezember. Auch die „Sunday Times"-Journalisten Jonathan Calvert und Claire Newell, die Strasser eine Videofalle gestellt hatten, sind geladen.

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5 Kommentare
Gast: aja
11.10.2012 22:52
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gridling ist chef des bundesamtes für verfassungsschutz!!!

wieder mal halbseiden von der apa abgeschrieben. "setzen 5"

Gast: intim
11.10.2012 22:29
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was weiß sein rauch?


Strasser wird vor Gericht etwas glaubwürdigere Erklärungen brauchen,

als jene, dass er auf eigene Kosten Privatdetektiv spielen wollte, der nur keine Zeit gehabt hätte, die Profis der Zunft zu verständigen.

Vielleicht gibt es nach dem Birnbacherprozess ein weiteres deutliches Zeichen der Justiz, dass die Zeit des Augenzwinkerns (Copyright BM Karl) auch bei prominenten Beschuldigten vorbei ist.

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Die Alpenstasi

ist immer und überall, würde mich nicht wundern wenn einmal unterschlagene Akten zu den Betrugsfällen auftauchen (ähnlich wie in der Slowakei die Gorilla Affäre).

Eine politisch gesteuerte Polizeitruppe Staatsschutz zu nennen finde ich kühn, ich finde Alpenstasi wesentlich treffender.

Gast: uburoi
11.10.2012 17:40
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na de wärn do net liagn!

*abknickel*