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Reaktionen: "Nur beim Abkassieren herrscht Einigkeit"

13.10.2012 | 15:14 |   (DiePresse.com)

ÖVP, FPÖ und BZÖ kritisieren die SPÖ-Forderung nach Vermögenssteuern.

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Die ÖVP hat am Samstag mit einem Aussendungsreigen auf die Steuer-Forderungen der SPÖ reagiert. "Nur beim Abkassieren herrscht Einigkeit in der SPÖ, das hat mit Gerechtigkeit null Komma nichts zu tun", erklärte ÖVP-Generalsekretär Hannes Rauch. "Statt die harte Arbeit der Österreicher zu honorieren, schürt die SPÖ Neiddebatten und droht den Fleißigen mit einem Griff in ihre Geldbörse", so Rauch.

Auch der Bauernbund und der Wirtschaftsbund sowie die Wirtschaftskammer und die Industriellenvereinigung wiesen die Forderungen der SPÖ nach Steuererhöhungen zurück. Österreich sei mit einer Abgabenquote von 44,1 Prozent schon jetzt ein Hochsteuerland in Europa und liege auch mit dem Spitzensteuersatz von 50 Prozent im internationalen Spitzenfeld, meinte etwa WKÖ-Präsident Christoph Leitl. Gleichzeitig werde in Österreich im internationalen Vergleich stark umverteilt. IV-Präsident Georg Kapsch forderte Strukturreformen anstelle von standortschädlichen Steuererhöhungen und Wirtschaftsbund-Generalsekretär Peter Haubner sprach von "Steuer-Märchen".

FPÖ: "Vermögenssteuern sind Diebstahl"

Auch FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache lehnte die roten Ideen ab: "Vermögenssteuern sind ein Diebstahl an den arbeitenden Menschen, da diese nochmals bereits versteuertes Einkommen und langfristige abbezahlte Kredite für Immobilien versteuern sollen".

Als "zerstrittenes Sektionsmitgliedertreffen mit Faymannscher Belastungsorgie" bezeichnete BZÖ-Bündniskoordinator Markus Fauland den SPÖ-Parteitag in St. Pölten. Die einzige Botschaft Faymanns lautete: "Mit neuen Steuern den Mittelstand endgültig ausbluten."

(APA)

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35 Kommentare
 
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liebe övp! lieber tiroler hannes rauch!

"Statt die harte Arbeit der Österreicher zu honorieren, schürt die SPÖ Neiddebatten und droht den Fleißigen mit einem Griff in ihre Geldbörse", so Rauch."

es wäre besser, wenn die övp - der ich an sich zeitlebens bis zur bankrottära schüssel mit seinen blendern und taugenichtsen im schlepptau die stimme gegeben habe - den mund halten würde.

eine partei, die seit mehr als 26 jahren ununterbrochen an der regierung ist hat nicht nur die massive verschuldung (handlungsunfähigkeit) dieses landes zu verantworten, sondern auch die ausbeutung des leistungsfähigen mittelstandes. unter schüssel/khg hatten wir die höchste steuer- und abgabenbelastung aller zeiten.

liebe övp, das konservativ-bürgerliche österreich steht ohne politische vertretung da. heute schreibt ja der kurier, dass övp und sozialisten gerade mal auf 45 prozent kommen.

es reicht - wir haben die politiker satt. jede wortmeldung ist eine belästigung aller österreicher!

Gast: TT1
14.10.2012 18:12
0 0

SPÖ steht für den Schutz der Pensionisten

Denn das sind die einzigen, die noch rot wählen. Natürlich wäre es fair: Reichensteuer, die 1:1 in die Entlastung des Mittelstands geht, der die Volksbanken, die Hypo, Niederösterreich und Kärnten uvm. mitfinanziert. Aber nein, die SPÖ will damit die aufgeblähte Verwaltung und das marode (Früh-)pensionssystem munter weiterfinanzieren.

Gast: jajajaja
14.10.2012 12:49
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"droht den Fleißigen mit einem Griff in ihre Geldbörse"

ja, liebe övp. seit dem 2. wk fast immer in der regierung. was habt ihr beigetragen, dass sich arbeit wieder lohnt? habt ihr nicht immer die steuer für arbeitende menschen erhöht?

0 1

damit haben sie recht, aber das ist leider schon alles,

denn auch die ÖVP hat Steuerpläne, zu den Fehlern, die sie sonst noch macht und gemacht hat, zB das Wahabiten-Zentrum im Wien

Gast: gustavgans
13.10.2012 23:21
3 1

Das Ende von ÖVP-Generalsekretär Rauch ist nah

Herr Rauch, anscheinend wollen Sie, daß Ihre politischen Geheimnisse veröffentlicht werden.

Nur weiter so. Das Volk wird sich freuen.

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Re: Das Ende von ÖVP-Generalsekretär Rauch ist nah

mit besonderen Aktionen hat er sich nicht ausgezeichnet

Gast: ehschonwissen
13.10.2012 21:01
4 0

44 % kann nicht stimmen

Ich zahl zB 20 % Sozialversicherung, mein Boss nochmal 25 % dazu und dann noch 35 % Lohnsteuer (ok 1000 Euro sind frei), also bei brutto 2000 17,5%. Dann noch 20 % Märchensteuer bei jeden Einkauf, 10 % bei der Miete und ca. 50 % beim Tanken. Und wenn ich direkt was vom Staat brauch zahl ich das extra noch (Pass, Behörden, Medikamente)
Da komm ich zusammen auf mehr als 44 %.
44 % gilt wahrscheinlich nur für 100 % Leistungsempfänger, die also nur beim Einkaufen/Wohnen/Tanken Steuern zahlen ...

1 0

Re: 44 % kann nicht stimmen

eh nicht, denn man vergisst bewusst auch eine Ust zu erwähnen, welche ja auch ständig vom Konsumenten (für Miete, Energie usw) bezahlt werden muss !!!

Rechnet man alles zusammen, käme man wohl auf eine Belastung von weit über 65 %, welche natürlich verschweigen wird !

Antworten Antworten Gast: TT1
14.10.2012 18:15
0 0

Re: Re: 44 % kann nicht stimmen

Leben in Österreich heißt defacto von 100 € bleiben 30 dem Bürger. Kritisiert übrigens auch die EU an Österreich.

Gast: Vergessener
13.10.2012 18:38
2 3

genug davon


SPÖ für hoch dotierte Gemeindebedienstete sowie Funktionäre in roten Vorfeldorganisationen (Blecha=€ 14.500).

ÖVP für privilegierte Beamte und reiche Bauern mit lachhafter Steuerpauschalierung.

Zwischen den Sesseln die ausgeraubten ASVGler die von Strache und Co. mit Schmähthemen wie Sicherheit und Zuwanderung ignoriert werden.

Eine ASVG-Partei ist überfällig.

Gast: Ex-SPÖ-Wähler
13.10.2012 18:32
5 2

die Fleißigen werden sich bald zur Ruhe setzen

denn wer mehr arbeitet wird von den Sozis bestraft...

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Gleiche Leistung für alle

na ja, die Sozialisten sind sozial - was sonst (beschränkt halt); und sozial = gleiches Niveau für alle, von allen; da manche eben nicht "mehr" leisten können oder wollen, sollten sich die Mehrleister an das Niveau der Minderleister anpassen; Vorschlag Bahnhöfe mit Aufenthaltsräumen für alle mit sozial gestütztem Ausschank; einzige Frage, woher kommt dann das Geld für die Umverteilung; man sollte halt die Kuh, die man melken will, doch nicht schlachten, auch wenns es ein schönes Grillfest gibt

Gast: Vermögenssteuern ja, aber nur wenn dafür die Einkommenssteuern gesenkt werden
13.10.2012 18:12
3 4

Vermögenssteuern ja, aber nur wenn dafür die Einkommenssteuern gesenkt werden

Vermögenssteuern sind absolut zu begrüßen, aber dafür MÜSSEN im Gegenzug die Einkommenssteuern reduziert werden.

Denn es gibt nichts leistungsfeindlicheres als progressive Einkommenssteuern.

Und am meisten werden die von der ÖVP so sehr gepriesenen Leistungsträger, denn je mehr diese leiten, umso mehr nimmt ihnen der Staat weg.

Niemand bekommt etwas geschenkt und in der Privatwirtschaft bekommt man nur doppelten Lohn wenn man auch doppelt so viel Leistung erbringt. Wirklich unfair ist es dann, wenn einem nicht doppelt so viel netto übrig bleibt, weil die progressive Besteuerung zuschläft.

Das unfairste überhaupt ist, dass Erbschaft nicht besteuert wird, denn Erben ist keine (=NULL) Leistung. Eigentlich müsste sie sogar am allerhöchsten besteuert sein, denn der Erbe hat nichts geleistet (sondern wurde nur in die richtige Familie hineingeboren).

PS: Bin selber ein Leistungsträger, der aber nichts geerbt hat, ärgere mich aber monatlich, dass fast 50% meines Einkommens vom Staat KONFISZIERT werden.

Antworten Gast: rest in peace
14.10.2012 07:30
2 0

Re: Vermögenssteuern ja, aber nur wenn dafür die Einkommenssteuern gesenkt werden

Bezueglich Ihres Kommentars: "Das unfairste überhaupt ist, dass Erbschaft nicht besteuert wird, denn Erben ist keine (=NULL) Leistung. Eigentlich müsste sie sogar am allerhöchsten besteuert sein, denn der Erbe hat nichts geleistet (sondern wurde nur in die richtige Familie hineingeboren)."
Und was ist mit Erben die zb. bereits ihr Leben lang in dem zu erbenden Objekt wohnen und zur Instandhaltung desselben beitragen? Haben Sie auch nur etwas Ahnung was es bei einem Haus zb. kostet ein Dach zu erneuern oder die Fassade? Allfaellige Reperaturen wie Elektrische Leitungen, Wasser, Kanal?
Und wenn man dann erbt soll man Erbschaftssteuer bezahlen weil man hat ja nichts zum Zustand des Hauses beigetragen bzw wie Sie schreiben "nichts geleistet"?
Schlicht ein Dummer unueberlegter Kommentar - mehr nicht.
Ihr Post ist mehr als verzichtbar!

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Re: Re: Vermögenssteuern ja, aber nur wenn dafür die Einkommenssteuern gesenkt werden

das sind zwie völlig unterschiedliche Steuern, die kann und darf man nicht gegenrechnen.
Des das eine nicht und niemals, das andere aber schon, je schneller desto besser.

Gast: Vermögenssteuern ja, aber nur wenn dafür die Einkommenssteuern gesenkt werden
13.10.2012 18:10
1 2

Vermögenssteuern ja, aber nur wenn dafür die Einkommenssteuern gesenkt werden

Vermögenssteuern sind absolut zu begrüßen, aber dafür MÜSSEN im Gegenzug die Einkommenssteuern reduziert werden.

Denn es gibt nichts leistungsfeindlicheres als progressive Einkommenssteuern.

Und am meisten werden die von der ÖVP so sehr gepriesenen Leistungsträger, denn je mehr diese leiten, umso mehr nimmt ihnen der Staat weg.

Niemand bekommt etwas geschenkt und in der Privatwirtschaft bekommt man nur doppelten Lohn wenn man auch doppelt so viel Leistung erbringt. Wirklich unfair ist es dann, wenn einem nicht doppelt so viel netto übrig bleibt, weil die progressive Besteuerung zuschläft.

Das unfairste überhaupt ist, dass Erbschaft nicht besteuert wird, denn Erben ist keine (=NULL) Leistung. Eigentlich müsste sie sogar am allerhöchsten besteuert sein, denn der Erbe hat nichts geleistet (sondern wurde nur in die richtige Familie hineingeboren).

PS: Bin selber ein Leistungsträger, der aber nichts geerbt hat, ärgere mich aber monatlich, dass fast 50% meines Einkommens vom Staat KONFISZIERT werden.

Re: Vermögenssteuern ja, aber nur wenn dafür die Einkommenssteuern gesenkt werden

Du irrst beim erben hat sich nichts verändert, du bezahlst das gleiche als vorher

Gast: Bürger&Wähler
13.10.2012 17:31
2 10

Die verlogene ÖVP reddet von Leistungsträgern



Was ist die Leistung eines Millionenerben?
Dass er/sie einen reichen Verwandten hat?

Leistungsträger, vom Arbeiter bis zum Freiberufler und Gewerbetreibenden, werden hoch besteuert.

Wer von seinem Vermögen ein luxeriöses Leben ohne Arbeit genießen kann, ist steuerfrei.

Antworten Gast: blackiscrime
13.10.2012 23:24
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Re: Die verlogene ÖVP reddet von Leistungsträgern

Jaja, Ihr Mensdorffs und Schlaffs.

Bewertet das Posting nur negativ. So negativ wird auch das Wahlergebnis der Reichen- und Lobbyistenpartei ÖVP ausfallen.

Wahltag = Zahltag

Gast: mens sana
13.10.2012 17:11
12 2

SPÖ = Enteignungspartei

Eigentum bedeutet Freiheit für den Bürger, und das ist für diese Restmarxisten und Planwirtschaftler natürlich unerträglich.

Antworten Gast: almöhi
14.10.2012 11:07
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Re: SPÖ = Enteignungspartei

so ist es, und bei Ihnen werden sie anfangen, am besten, Sie legen schon alles breit.

Natürlich reagieren sie so

denn inhaltliche Gegenargumente gibt es ja nicht.

Man ka nicht logisch begründen was an den prekären Arbeitsverhältnissen gut sein soll, an der ungleichen Vermögensverteilung, etc

Re: Natürlich reagieren sie so

Inhaltliche Argumente auf inhaltsleere Programme gibt es halt nicht!

Antworten Antworten Gast: ottomühlbacher
13.10.2012 23:25
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Re: Re: Natürlich reagieren sie so

Agent Orange, geh und mach pipi

Das ist ja das einzige was kannst.

Re: Re: Re: Natürlich reagieren sie so

Vielen Dank für den geistreichen Vorschlag in die Löwelstraße!

Den Parteitagskater schon verdaut?

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Die ÖVPvergisst,

dass das Finanzministerium still und heimlich eine bis zu 10 Mal höhere Schenkungs- und Erbschaftssteuer in Begutachtung schickt, die auch für Familienübergaben gilt (Verkehrswert statt Einheitswert bei der Berechnung. Diese Änderung soll ab Januar 2013 gelten.

Siehe auch Presseartikel Schenken wird teurer.

Dabei ist offensichtlich keine Beschränkung auf eine Million und mehr vorgesehen.

 
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