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Häupl: "Wir sind ja keine Selbstmörder"

15.10.2012 | 12:52 |   (DiePresse.com)

Die SPÖ wird "sicher keine" Obmann-Debatte führen, sagt Wiens Stadtchef. Faymanns Abschneiden am Parteitag findet er "nicht so schlecht".

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Wiens SP-Bürgermeister Michael Häupl gibt sich gelassen - und er gibt Kanzler Werner Faymann Schützenhilfe: Das schlechteste Ergebnis für einen SPÖ-Parteichef ohne Gegenkandidaten in der jüngeren Geschichte findet Häupl gar "nicht so schlecht". Faymanns Ergebnis am Parteitag sei sogar „akzeptabel". Dass die 83,34 Prozent nun als Katastrophe bezeichnet würden, sei jedenfalls "absurd".

Eine Obmanndebatte werde nun - ein Jahr vor der Wahl - "ganz sicher nicht" ausbrechen, erklärte Häupl der Austria Presse Agentur. "Des können's vergessen und alle Journalistenkollegen mit. Ich meine, wir sind ja keine Selbstmörder."

Häupl zeigte sich aber auch reumütig. In der Vorwoche hatte er sich  - wohl auch mit Blick auf die Wehrpflicht-Debatte - über "Disziplinlosigkeit" in den eigenen Reihen beklagt. Einen Parteitag später will der SP-Bürgermeister nun aber nachdenken, wie man die Basis besser einbinden könne. Dass dies bisher nicht ausreichend geschah, "daran sind wir alle schuld".

U-Ausschuss "sicher kein Argument"

Hinter Faymanns schlechtem Abschneiden am Parteitag wird eine Melange aus Gründen vermutet - vom Fiskalpakt, über den Wehrpflicht-Schwenk bis zum Nicht-Erscheinen des Kanzlers im U-Ausschuss. Häupl sieht das freilich anders: Der U-Ausschuss sei "sicher kein Argument". Und dass er, Häupl, mit seinem in der "Krone" verkündeten Wehrpflicht-Schwenk die Basis überfahren und damit dem Kanzler geschadet habe, glaubt der Wiener Bürgermeister auch nicht. Zwei Jahre habe man über die Wehrpflicht diskutiert, "das ist ja nicht nichts", so Häupl.

"Das sage ich meinen Freunden"

Die Wehrpflicht sei jedenfalls „kein gutes Beispiel" für die auch von Häupl konstatierte unzureichende Einbindung der Basis. Da gebe es anderes Beispiele, sagte Wiens Bürgermeister im Ö1-Mittagsjournal. Welche das sind, will er aber der Öffentlichkeit nicht verraten:"Das sage ich meine Freunden."

(Red.)

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140 Kommentare
 
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Gast: Hubertus
17.10.2012 18:03
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Voves war selbst ein Opfer

Voves kann sich noch genau erinnern wie Genosse Faymann ihm seinerzeit in den Rücken gefallen ist (übrigens mit Mithilfe des "Wirtschaftsfachmannes" Schieder) als Voves als Folge der Krise 2008 Vermögens-und Erbschaftssteuer zu deren finanziellen Bewältigung vorschlug. Dieser Vorstoß wurde von BK Faymann und seiner Wiener Entourage schnell in eine Kommission unter Vorsitz des Gen. Schieder entsorgt.Es ist dem steir. Wähler zu danken, daß Voves diese "Solidarität" der Wiener SPÖ politisch überlebt hat.Plötzlich sind die Vovesschen Ideen für mehr soziale Gerechtigkeit das Kernthema der SPÖ.

Gast: na servas, da gehts rund
17.10.2012 12:08
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jetzt kommen sie aus allen löchern gekrochen,

die paddeifreunde vom dr. faymann. jetzt wird beinhart um pfründe und vordere plätze gerungen. in den bundesländern dürfte der kanzler nicht mehr viel zu reden haben. die haben alle die nase voll vom werner, der laura, dem pelinka, und, und...und für die wiener sozis ist er ebenfalls nur mehr ein klotz am bein. je mieser die paddei, desto weniger posterln und amterln gibts zu verteilen und die teilen sich die roten bonzokraten unter sich auf

Gast: Weitzer P
17.10.2012 08:48
4 0

Voves beklagt Diskussionskultur in der Faymann-SPÖ

Hat er Blut gerochen!

Faymanderl soll sich in acht nehmen, denn Steirerblut ist kein Himbeersaft!

Gast: Alien (Dauerzensuriert)
17.10.2012 07:28
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Nachfolger

Der Voves ist aus meiner Sicht, der einzige gute Politiker, den die Sozialisten derzeit aufstellen können. Aber ich mache mir da für die anderen Parteien keine Sorge, denn die eventuellen Nachfolger und Zukunftshoffnungen sind derzeit Darabos und Rudas.

Antworten Gast: so viele kluge menschen hier
17.10.2012 12:07
1 0

Der Voves ist aus meiner Sicht, der einzige gute Politiker, den die Sozialisten derzeit aufstellen können.

Auf dem "Wiener Parkett" ist noch jeder steirische Spitzenkandidat ausgerutscht. (Riegler. Götz)

Alt aber gut ...

In Dorfers Donnerstalk liefen sie zur Höchstform auf - um seit damals nichts gelernt zu hahahahaben - sehet selbst. ;-) http://m.youtube.com/?reason=8

Zu Diskussionskultur und was jetzt zu tun ist ....

... alt aber: Aktueller denn je :-)

http://m.youtube.com/?reason=8

Re: Zu Diskussionskultur und was jetzt zu tun ist ....

Sorry, der richtige "link" wurde in beiden postings nicht übernommen. Ich meinte das Dorfers Donnerstalk Video auf You Tube mit Laura R. und ihrem damaligen Statement zu "Minus bei Wahlen" :)

Gast: obama for president
17.10.2012 05:45
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du lusitge laura

die liebe laura, kann sie schon sätze bilden ohne zu stottern?

die dalton familie: faymann, darabos, rudas und häupl(Veltlinerkönig!)

Gast: phj
17.10.2012 00:16
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Der Kärntner Voves ?

Das habe ich nicht gewußt.
Wer ist dann der Landeshauptmann der Steiermark ?

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Re: Der Kärntner Voves ?

Ich glaub, das bezieht sich auf Köchl (Mitte des Textes). Ist aber zugeg. irreführend (nebenbei: was heißt "das" Kärntner Mandatar?)

Gast: TanteBerta
16.10.2012 23:35
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Warum lässt man nicht die Laura nach vorne? Ähhh, oder wie jetzt?

Hallo Laura, only for you:
Es grünt so grün, wenn Spaniens Blüten blühen...
Probiers mal!

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Uuh, wagt der Prinz der Herzen erstes Aufbegehren

gegen den Bundeskasperl?
Das kann lustig werden.

Gast: Hermann vom Gipfel
16.10.2012 21:17
10 1

Rudas und Faymann sind politisch völlig untalentiert

sie schaden der Partei. Traurig, dass sie es nicht selbst erkennen.

Antworten Gast: Löwelstraßler
19.10.2012 21:47
1 0

Re: Rudas und Faymann sind politisch völlig untalentiert

Sie umschreiben Dummheit aber sehr nobel!

Gast: Man sollte wissen wann genug ist.
16.10.2012 20:31
1 0

Persönliche Fehler kann jeder machen, und wird auch akzeptiert.

Klar zu sagen, es war ein persönlicher Fehler akzeptiert jeder, dazu hätte auch das auftreten im Untersuchungsausschuß gehört. Wenn er dadurch keine Finanziellen Vorteile erzielte, btw. das Geld in die Parteikasse geflossen wäre, es hätte sicher keine Aufforderung zum Rücktritt gegeben, btw. ein Rücktritt wäre als stärke des Charakters anerkannt worden, aus der die SPÖ gestärkt hervorgeht.

Das Problem dabei ist, es hat nicht eine Person und eine Partei persönliche Fehler begangen, sondern viele Personen aus allen Parteien, der Reinigungs- und Läuterungs- Prozeß würde auch heute noch dem Land mehr als gut tun.

So bleibt eben eines, wie die Jugend es sagt, 81% der Politiker sind Korrupt, mit derartigen Gesinnungsgenossen will man nichts zu tun haben und auch nicht zusammenarbeiten, nicht mal die Hände geben, und das zu Recht!

Wer jetzt mein das Stronach als neu Partei davon profitiert, Irrtum, jeder mit etwas Hausverstand weis das die Vorgehensweise die hier passiert eine Korruption in Hochkultur darstellt!

Gast: Gast IV
16.10.2012 20:22
5 1

7 Millionen für den Werner

+Nach dem Denkzettel für Werner Faymann entdeckt die SPÖ die Kommunikation: Die Basis soll informiert und eingebunden werden+

Aha die Basis,- nicht das Stimmvieh. Wo kämen wir denn da hin, dem Volk was zu erklären.
Die sollern zufrieden sein, wenn sie von vollendeten Tatsachen erfahren.

Wieso fallen mir jetzt die vom Veltlinermichl und seiner griechischen Vize weggewischten 170.000 Unterswchriften ein?
Und die Unterschrift unter den ESM?
Und die Verweigerung vor den U-Ausschuss zu tereten?
Und die Präpotenz eines Cap/Pendl?
Und
Und

Rot-Grün wählen, dann gibt es die herrlichen Wiener, Wien ist bekanntlich "anders", Verhältnisse , in ganz Österreich!

Gast: Bilderberger
16.10.2012 13:46
16 0

Faymanderl und Veltlinermichl

diese zwei Sumpern und die andere Bagage
lügen nicht nur uns Österreicher an.
Nein, die lügen sich sogar selber in den Sack.

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Unsere Politiker und sonstigen Systemerhalter leben längst in einer anderen Welt

und wissen und begreigen gar nicht mehr, welche Erwartungen und Probleme wir Normalbürger haben, und welche "Opfer" wir ja zu leisten bereit sind. Auch die Medien schwimmen da in der anderen Welt mit.
Denn ob das Bundesheer jetzt so ist oder so, ist uns weitgehend egal. Bei der Euro-Rettung denken sie alle nicht an unsere Probleme. Die Finanzwelt begreift längst nicht mehr, dass Sparbuchzinsen bei 0,25 Prozent (minus KEST) eine ausgemachte Sauerei sind. Die ASVG- Renten sinken real und die Finanzm inisterin streiuch bei den kleinen trotzdem Steuerabschreibmöglichkeiten. Der U-Ausschuss ist ein Musterbeispiel dafür, dass sie sich nur mehr mit sich oder gegen sich beschäftigen. Was herausgekommen ist, weiß unsereiner nicht, da fällt einem nichts ein.
Wir hören im wachsenden Maß auf, Zeitungen zu lesen und "Zeit im Bild" anzuschauen, die Diskussionen im ORF sind längst zu einseitig, humorlos, nullwertig, wir tragen unser Geld, bleibt ohnehin immer weniger, nicht mehr so in die Banken. Ist doch wurscht, wer die Alten regiert, wer momentan ÖGB-Präsident ist wissen wir nicht mehr, der Wirtschafts- Leitl interessiert uns nicht mehr.

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spö nur mehr lügen

69,5% stimmten für Fayman, somit sind die 83,4% eine Lüge! 86 Delegierte sind vor dem Wahlgang gegangen, 85 Nein Stimmen, 17 ungültige Stimmen, macht in Summe 188 gegen Feigmann und 428 Ja Stimmen.

Keine Selbstmörder?

Leider; ich meine das in dem Sinne als man sie auf die Straße setzt und vom Existenzminimum leben läßt.

Gast: Gast427
16.10.2012 12:53
7 0

Bei diesem Bild stell ich folgende Frage:

Alki im Endstadium?

Gast: Scharfer Beobachter
16.10.2012 12:50
8 1

Wir sind Bundeskanzler

Robert Palfrader spielt im Fersehen den Kaiser von Österreich. Werner Faymann spielt im Fersehen den Bundeskanzler von Österreich.

Wirkliche Änderungen und notwendige Reformen sind von Beiden nicht zu erwarten.

Der einzige Unterschied: Plafrader ist sich dessen bewusst, dass er nur als Schauspieler eine Rolle darstellt. Für so viel Selbstreflektion reicht es leider beim Darsteller des Bundeskanzlers nicht.

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Re: Wir sind Bundeskanzler

Schlechtes Beispiel. Palfrader ist nämlich um nichts sympathischer als der Kanzlerdarsteller und obendrein fest im roten Propagandafilz verflochten.

Gast: Gast953
16.10.2012 12:35
3 1

Da war wohl mein Gerechtigkeitswunschdenken im Spiel

Ich hab doch tatsächlich "SPÖ Selbstanzeige" in der Überschrift gelesen!

Gast: egi
16.10.2012 12:33
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Aufstand gegen die Wiener SPÖ?

Es ist eher eine Abkehr der Bundesländer von der Wiener SPÖ, die, stellvertretend durch Faymann repräsentiert, immer mehr einen politkriminellen Anstrich bekommt, sich für Bundesländerpolitiker immer unseriöser darstellt und wie es scheint, sich in diesen politkriminellen Bereich hinein auch weiterentwickelt.
Die Wiener SPÖ ist heute eher ein Firmen- und Immobilienmulti, denn eine politische Bewegung, mit eigenen Interessen, ohne die Probleme der Menschen lösen zu wollen, von verstehen gar nicht zu reden, das ist außerhalb ihres Geschäftsfeldes. Sie braucht die Macht um ihre Geschäfte intern, ohne Kontrollen abwickeln zu können und die Parteitage sind ihr Feigenblatt, sie sind ja die SPÖsterreich, wenn alle weg sind wird wahrscheinlich darüber gescherzt, gelacht und getrunken.
Aber es geht sicher nicht immer so weiter, die 83% sind wahrscheinlich der Anfang vom Ende.

 
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