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Budget: 18 Milliarden nur für Pensionen

16.10.2012 | 18:09 |  GERHARD HOFER (Die Presse)

Was die Finanzministerin in der Budgetrede nicht gesagt hat: Die Bankenrettung macht ein Viertel des Defizits aus, die Pensionskosten explodieren, selbst Zinsen für Staatsschulden sind kreditfinanziert.

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Wien. Pünktlich um 9 Uhr begann Finanzministerin Maria Fekter am Dienstag ihre Budgetrede. Ausführlich betonte sie, wie gut Österreich im internationalen Vergleich dastehe. Ihr Budgetentwurf für 2013 sei der beste Beweis dafür. Das Defizit wird für das kommende Jahr mit 2,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts erwartet. Damit weicht sie vom angepeilten Pfad von 2,1 Prozent ab, liegt aber klar unter den erwarteten Defiziten in der Eurozone, die im Schnitt bei 2,9 Prozent liegen werden.

Trotzdem blieb Fekter im Parlament vieles schuldig. Die Misere der notverstaatlichten Banken Hypo Alpe Adria, ÖVAG und Kommunalkredit erwähnte sie nur am Rande und meinte: „Wir haben getan, was notwendig ist.“ Wie stark die gefährdeten Banken den Haushalt belasteten, erklärte Sektionschef Gerhard Steger Montagabend vor Journalisten. Das heurige Maastricht-Defizit läge ohne staatliche Bankenhilfe nicht bei 3,1 Prozent, sondern „eher näher bei zwei Prozent“. In dieser vagen Andeutung verbergen sich zwei Nachrichten. Erstens: Mindestens ein Viertel des Defizits machen die Banken aus. Zweitens: Selbst ohne Kärntner Hypo & Co. läge das Budgetdefizit über zwei Prozent.

Der Grund dafür: Die Ausgaben werden heuer auf 76,5 Milliarden Euro klettern. Nur im Krisenjahr 2008 hat der Staat mehr Geld ausgegeben. Damals waren es 80,3 Milliarden Euro. Und nur im Krisenjahr 2008 hat er von seinen Bürgern mehr Steuern und Abgaben kassiert als in diesem und im nächsten Jahr. Damals waren es 70,7 Milliarden, heuer sollen es 65,34 Milliarden Euro sein, für 2013 veranschlagt Fekter 68,7 Milliarden Euro. Die Staatsausgaben sollen auf 75 Milliarden Euro sinken. Dann soll der Staat erstmals seit Beginn der Krise einen Primärüberschuss erwirtschaften. Das heißt: Ohne Zinsausgaben für Schulden würde ein Plus von 0,3 Prozent des BIPs herauskommen.

Heuer muss der Staat noch Geld aufnehmen, um die Zinsen für seine Schulden bezahlen zu können. Bis zum nächsten Jahr soll der Schuldenberg auf 75,4 Prozent der Wirtschaftsleistung oder 238 Milliarden Euro (ohne Asfinag und ÖBB wohlgemerkt) ansteigen. Glücklicherweise zahlte die Republik noch nie so niedrige Zinsen für Staatsanleihen. Bei kurzfristigen Anleihen von bis zu zwei Jahren zahlen die Anleger dem Staat sogar Negativzinsen, so Fekter. Heuer wird der Staat um 1,5 Milliarden Euro weniger für Zinsen ausgeben als veranschlagt. 2013 wird die Zinslast um 1,4 Mrd. gemindert.

Ab 2014 sollen die Schulden kontinuierlich zurückgeschraubt werden. Bis 2016 will Fekter bekanntlich einen ausgeglichenen Haushalt präsentieren. Gelingen wird dies nur, wenn die Garantien und Haftungen des Staates für die maroden Banken nicht schlagend werden. Für das Budget 2013 wurden knapp 900 Millionen Euro zur Bankenrettung eingepreist.

(c) DiePresse

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18 Mrd. Euro für Pensionen

Im Vergleich zu unserem Pensionssystem sind diese Zahlen trotzdem eher läppisch. Kommendes Jahr wird der Bund knapp zehn Milliarden zur Finanzierung der ASVG-Pensionen beisteuern müssen. Zusätzlich werden die Beamtenpensionen mit 8,69 Milliarden zu Buche schlagen.

Auch die höhere Arbeitslosigkeit bedeutet eine stärkere Belastung für den Staatshaushalt. Für nächstes Jahr rechnet Finanzministerin Fekter mit einem Ansteigen der Arbeitslosenquote auf 4,8 Prozent (EU-Definition). Dies sei zwar im EU-Vergleich sehr niedrig, trotzdem wird der Staat den erwarteten 278.000 Beschäftigungslosen finanzielle Hilfe in Höhe von 5,87 Milliarden Euro gewähren müssen. Noch nie investierte der Staat so viel Geld in die Arbeitsmarktpolitik.

Zumindest eine konstante Zahl beinhaltet der Budgetpfad von Maria Fekter: Die Steuerquote wird in den kommenden Jahren über 43 Prozent des BIPs liegen. Soll heißen: keine Steuerentlastung in Sicht. Im Gegenteil: Dem Vernehmen nach sprudeln heuer die Steuereinnahmen stärker als prognostiziert. Womöglich schafft Österreich doch noch die Maastricht-Kriterien, die bei einem Defizit von 3,0 Prozent liegen?

Maria Fekter hat sich bei ihrer Budgetrede ohnehin wohlweislich bei den „lieben Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern“ bedankt.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 17.10.2012)

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460 Kommentare
 
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Frau

Fekter wir brauchen diese Pleitebanken nicht weg damit in Konkurs schicken!

Stimmen Sie gegen Pensionsprivilegien und für mehr Gerechtigkeit bei den Pensionssystemen ab!

Die enormen Pensionszuschüsse des Staates fallen vor allem wegen Pensionsprivilegien für kleine privilegierte Gruppen an, während die Mehrheit der Österreicher das mit ihren Steuern bezahlen muss:
Angleichung von Pensionsantrittsalter & Pensionsrecht der ÖBB an das ASVG-System
http://forum.rdoe.at/index.php?page=Thread&threadID=152
Sollen die vom RH aufgezeigten Pensionsprivilegien bei den Sozialversicherungsträgern rasch abgeschafft werden?
http://forum.rdoe.at/index.php?page=Thread&threadID=153
Pensionsantrittsalter der Wiener Beamten von 53.5 auf 60.5 J. anheben wie beim Bund & damit 100 Mio. € /J. sparen?
http://forum.rdoe.at/index.php?page=Thread&threadID=151
Kaufkraftgarantie für Pensionisten mit späterem Pensionsantritt od. Sozialengagement?
http://forum.rdoe.at/index.php?page=Thread&threadID=85

Sind Sie für Maastricht-Zielerreichungs-abhängige Gehaltskomponenten bei Politikern?

Beamtengehältererhöhung über 5000€ nur bei Staatsausgabenabbau um 1%?
Wie ist Ihre Meinung dazu? Stimmen Sie darüber ab, und sehen Sie, wie andere darüber denken:
http://forum.rdoe.at/index.php?page=Thread&threadID=58

Sollen alle Landesgesetze in einem 10-Jahresplan durch Bundesgesetze ersetzt werden, um damit ca. 15-25 Mrd. € pro Jahr einzusparen?
http://forum.rdoe.at/index.php?page=Thread&threadID=13
Stimmen Sie auch über andere wichtige Themen ab, welche in Österreich dringend geändert werden müssten:
http://forum.rdoe.at/index.php?page=Board&boardID=90

Gast: pensionär
18.10.2012 19:37
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ich würde ja gerne

nur für meine Pension als Apanage (ohne Dienstwagen usw) als UNTERRICHTSMINISTER arbeiten - aber man lässt mich nicht - dabei verstehe ich nachweislich vom Unterrichtswesen mehr als die letzten zwei Ministerinnen samt dem anderen Klientel.

Meine Einsparungen würden mehr ausmachen als die läppischen 18 Milliarden für die ehemaligen Steuerzahler, ohne die Österreich gar nicht mehr existieren würde.

Gast: Sturm
18.10.2012 16:49
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Budget:18 Milliarden nur für Pensionen

Bei einem Budget von insgesamt 74 Milliarden sind dann doch 18 Milliarden für die Pensionen ein Anteil von 24,3 % ...oder irre ich mich?

Verantwortung

Warum werden die dummen Manger die eine Bank in den Ruin führen nicht zur Verantwortung gezogen??
Diese Versager sind zu blöd um eine Bank zuführen !
Diese Manager können nur jammern und um Steuergeld betteln!
Warum müssen diese Deppen ihre Boni Zahlungen nicht zurück zahlen ???
Warum werden diese Versager nicht entlassen??
Warum holt sich der Staat das Steuergeld nicht zurück??? (Privatvermögen)

Antworten Gast: Peterundich
18.10.2012 10:22
0 0

Re: Verantwortung

Das ist einfach.
Weil die Banken-Versager der Politik das Geld gaben und nirgends stand das es verschenkt wird.
Und weil die Bevölkerung zu dumm und blöd ist zu verstehen. Es geht nicht auf Dauer auf Pump!

81 statt 183

Österreich braucht keine 183 Steuergeldverschwender im Parlament.
91 charaktervolle Abgeordnete wären genug und würden viel effizienter arbeiten !
Wir Steuerzahler würden uns sofort die Gehälter und zukünftig die Pensionen für diese Steuergeldverschwender ersparen!!
ALSO 91 ABGEODNETE INS PARLAMENT STATT 183 STEUERGELDVERSCHWENDER!!

Re: 81 statt 183

91 charaktervolle österreicher, die in die politik wollen?

das sind 3 widersprüche gleichzeitig..

Antworten Antworten Gast: Peterundich
18.10.2012 10:31
0 0

Re: Re: 81 statt 183

Da habens wohl wahr!
Wobei die Zahl 81 mir sehr gefällt. Da denke ich hat der Vortexter recht. Und natürlich alle Landesfürsten sofort entfernt!
Bayer hat auch 187 Abgeordnete. Auf 10 Millionen Einwohner und KEINE Landesfürsten wie Pröller oder Säufer und Bundesrat und, und, und.
Einzig die Diskussion über den Bundespräsidenten würde ich nicht weiterführen. Das Amt sollte weiterhin bestehen natürlich mit einem unabhängigen BP nicht einem Parteiensoldaten dem nur die eigenen Interessen, danach die der Partei, danach die der Haberer und dann lange nichts und vielleicht das Volk.
Wie war die Aussage des Herrn Fischer weshalb er die Millionen für den Wahlkampf nicht an Mindestrentner ausschüttet:
"So einfach geht das nicht. Das Geld ist für den Wahlkampf und nicht für Mindestrentner."
Und was hat das fragende Volk unter Führung des ORF dazu gemeint (Wiener Schüler fragen den BP. Im ORF)?
Nichts.
In einer funktionierenden Demokratie hättens den Fischer, nach solch einer frechen Ansage, im TV rösten müssen.

Gast: bankrottakis
17.10.2012 19:21
4 0

Warum bekommen wir nach einer Wahl immer das Gleiche wie vor der Wahl?

Weil die Wahlschafe immer nach Versprechungen wählen und nicht nach Leistung im Sinne einer Abrechnung.

Und unsere "unabhängigen" Medien unterstützen sie dabei.

Wenn alle, die die Schnauze gestrichen voll haben, bei der nächsten Wahl geschlossen den Stronach wählen, dann wird zwar mit grosser Wahrscheinlichkeit nichts besser, aber damit könnten sie die Politik(er) der letzten 30 Jahre in die Stratosphäre der Bedeutungslosigkeit jagen.

Aber dieses Untertanenvolk wird es wieder nicht schaffen, wie es auch die Griechen auch nicht geschafft haben, sich von ihren Herrn und Ausbeutern zu befreien.

Insofern bekommt jeder was er verdient, auch der "kleine Mann". Und das finde ich dann auch wieder irgendwie gerecht!

Gast: egi
17.10.2012 18:51
4 0

18 Mrd. Brutto/ Netto?

Von einem Brutto Jahrespensionseinkommen gehen bei einer Mindestpension, mindestens 20% an den Staat über die MWSt an den Staat zurück, bei Pensionen darüber ist zusätzlich die Lohnsteuer fällig, die indirekte Besteuerung des Sozialversicherungsbeitrages, bei einigen Pensionen werden Pensionssicherungsbeiträge abgezogen usw., daher die Frage: Ist dieser Betrag vor Abzug der o.a. Leistungen oder müssen diese Leistungen von den 18 Mrd. abgezogen werden, dann schaut das Ganze aber anders aus. Allein die MWSt. wäre ein Betrag von 3,6 Mrd. € der de facto vom Staat nicht ausgegeben werden muss und daher auch als Kredit, wie öfters angeführt nicht aufgenommen werden muss!

Gast: Spindelmann
17.10.2012 17:16
14 0

Game Over

Passiven Widerstand leisten: keine Firma mehr gründen, Arbeitnehmer kündigen, Kredite zurückzahlen, Konsum auf das Nötigste einschränken, sich arbeitslos melden, in Frühpension gehen, Sozialhilfe beantragen ...

erst wenn das alle machen gibts den Crash, und den brauchen wir dringend. Denn erst mit dem Staatsbankrott kommen die Reformen.

Wie man in Griechenland sieht, reicht nicht einmal deren katastrophaler Zustand aus, um den Staat zu reformieren.

Wie beim Alkoholismus muss der Süchtige ganz am Boden liegen, erst dann ist Genesung möglich.

Wer informiert fasch ? Die Presse oder Frau Dr. Fekter?

Folgende Aussage ist zweideutig:
"Kommendes Jahr wird der Bund knapp zehn Milliarden zur Finanzierung der ASVG-Pensionen beisteuern müssen. Zusätzlich werden die Beamtenpensionen mit 8,69 Milliarden zu Buche schlagen." Wollte Frau Dr. Fekter sagen, die Regierung wird im folgenden Finanzjahr zusätzlich zu den Beiträgen der ASVG-Versicherten für ihre Pensionen noch knapp 10 Mrd Euro aus Steuereinnahmen beitragen müssen? War das auch bei den Beamtenpensionen der Fall, dass zu den Pensionsbeiträgen der Beamen für ihre künftigen Pensionen, die Bundesregierung 8,69 Mrd zahlen muss. Oder sind vielleicht diese 8,69 Mrd nur der staatliche Beitrag zu den Beamtenpensionen, die nur dem normalen Unternehmerbeiträgen für die Pensionen entsprechen. Das wäre bitte auf jeden Fall aufzuklären!


irrsinn!!!!

....

Gast: Abimbi
17.10.2012 17:00
3 0

Willkommen beim Dilettantentreffen!

Des bogsd ned!

Gast: Prölleten aller Länder
17.10.2012 16:33
3 1

Was macht der Herr Pröll Junior heute

Der weiland 2010 ganze 5Mrd Euronen an die Bankenmafia verschenkte?
Wir ham´s ja... wünsche all den Systemlingen die unsere Heimat zerstören, unser Volk marginalisieren, die Zukunft unserer Kinder zerstört haben ein bitteres Ende.

Fragen sie einen Schweden, wie ein echtes Umlagesystem aussieht !


Oder einen Schweizer. Doch unsere Pseudosozialisten PLÜNDERN die Zukunft der Kinder u. mehr.

Wos kümat an echtn Gewerkschofta die Kinda ??

Mia hobn vor 50 Joa a nix ghobt !

Von den 18Mrd sind mindestens 12Mrd GESTOHLEN, da nicht vers. mathematisch gedeckt !!

Gast: Bello
17.10.2012 15:58
7 0

Immer dieses gleiche Gejammer!

Politikerpensionen kürzen, keine Korruptionen machen und kein Geld a andere Länder verschenken und schon ist damit viel getan!!! Nein, lieber aber die Bürger schröpfen und weiterhin fest einsacken!

Faymann sorgt weiter für Furore - ein Kanzler beschäftigt Österreich!

Was für ein Tag. Ganz schön wichtig, so ein Bundesparteitag der SPÖ. Wenn dieser statt findet, sind alle Kameras nur auf ihn gerichtet: Werner Faymann.

Was er gesagt haben wird und wie seine Funktionärinnen dies aufnehmen ist Ausgangspunkt für Bundesweite Diskussionen. Niemand kann sich diesem Esprit entziehen. Alle diskutieren nun über Gerechtigkeit.

Schon alleine darin können wir Bürgerinnen erkennen, wie wichtig und mächtig unser Lieblingsvolksbundeskanzler Werner Faymann ist.

Kommunikationsexperten aber bewerten diese Aufregung als ganz was normales. Immerhin war Faymanns Rede der Gerechtigkeit sehr emotional angelegt. Da denken viele nun intensiver nach, was Gerechtigkeit bedeutet. Seine Rede hat viele gepackt. Für viele Teilnehmerinnen wird es noch Monate dauern, bis nach diesem Treffen wieder Normalität der Gefühle eintreten wird. So stark waren einfach seine Worte der Gerechtigkeit.

Wenn wir diesen Hintergrund verstehen, wissen wir auch, warum Kommunikation innerhalb der SPÖ so wichtig ist. Denn jeder will seine Gedanken mit einbringen. Alle wollen Ihren Kanzler ihre Meinungen mitteilen. Aber wie soll das gehen? Wenn alle mit Faymann sprechen würden, würde er Ohren wie ein Elefant benötigen. Und ob er bei der UNO so große Kopfhörer zur Übersetzung bekommen würde ist zu hinterfragen.

Deswegen nehmen viele andere - wie Frau Rudas die Gespräche entgegen.

11 3

Kurz gesagt...

Die Hochfinanz casht ordentlich ab und das dumme Steuervieh muss die Zeche zahlen!

BRAVO Fekter zu diesem grossartigen Erfolg

Antworten Gast: Blauschild
17.10.2012 19:46
1 1

Re: Kurz gesagt...

"Hochfinanz"

ist das jetzt irgendwie durch das Zensurtool gerutscht?

Reine Verschwörungstheorie!

Andererseits, wenn ALLE, Staaten, Unternehmen, Menschen pleite bzw. fast pleite bzw. verschuldet sind und das weltweit ... wohin wandert dann das Geld? Wo werden da die Schulden der Welt als Guthaben gegengebucht?

doch nicht bei der "Hochfinanz", oder?

Gast: pedrobergerac
17.10.2012 14:30
5 0

Budgetbetrug wegen Bankenrettung

Ich bin schon gespannt, wie lange dieser Bankenrettungsbetrug noch dauern soll.
Das bestehende Geldsystem ist am Ende und muss gegen ein Anderes getauscht werden.
Denn mit dem jetzigen erfolgt nur eine Umverteilung des Geldes von Fleißig auf Reich. Und das kann auf Dauer nicht gut gehen. Aber solange man an dem bestehenden System noch Geld verdienen kann, wehrt man sich gegen eine Änderung mit Händen Füßen.

Aber selbst die bereits installierte Bankendiktatur wird einen Crash nicht aufhalten können. Und den fürchten die Politiker wie der Teufel das Weihwasser. Aus gutem Grund. Ist nämlich erst mal das Geldschöpfungsmonopol von den Privatbanken zum Staat gewandert, bräuchten wir alle keine Steuern mehr zu bezahlen. Man könnte die Menschen nicht mehr versklaven.

Diese Umstellung auf ein anderes Geldsystem wäre für die Menschheit so enorm wichtig, bedeutet es doch eine Abkehr von Willkürherrschaft, Machtmissbrauch und sinnloser Kriege.
Wir könnten dann nämlich mit unserem Geld eine wirklich lebenswerte Welt erschaffen.
Dann gibt es auch keine Renten und Pensionen sondern ein bedingungsloses Grundeinkommen.

Über diese Tatsache traut sich niemand sprechen, schon gar nicht, wenn er ein von Banken abhängiger Politiker ist.

Gast: ein Steuerzahler
17.10.2012 14:18
1 0

ein guter Tag beginnt mit einem ausgeglichenen Budget

sagte einmal der ach so böse Finanzminister Grasser und wurde dafür von den Linken prompt zerlegt. Vom kaputtsparen ist dann die Rede. SPÖVP hingegen lieben dagegen das kaputtschuldenmachen, da kann man noch etliche Jahre im Wohlstand leben und die Korruption wird gleich mitfinanziert. Griechenland läßt grüßen!

Gast: bird
17.10.2012 14:00
5 0

Buchhaltung ist nicht die volle Wahrheit! Ich fühle mich vera......!

Wirtschaft - und damit auch das Budget ist ein dynamisches System!
Darauf wird weder in den Budgetreden noch in den Berichten hingewiesen!

Was als "Ausgaben" aufscheint ist de facto nicht von den "Einnahmen" zu trennen! Das geht total unter!

Z.B. werden Bankenrettung, Pensionskosten und Zinsen für Staatsschulden in einen Topf geworfen.

Also die 18 Mio Pensionskosen sind fiktive Werte und keine ausgabewirksamen Kosten - weil vielleicht 6 bis 10 Mio sofort über Einkommensteuern, Sozialabgaben, Umsatzsteuer (es wird ja nur ein kleiner Teil gespart) und andere Steuern zurückkommt!
Trotzdem tut man so als müssen die Werktätigen 18 Mio "berappen"!
(Also: würde man die Pensionskosten streichen so würde der Haushalt nur um vielleicht 10 Mio entlastet werden!)

Die Zinsen für Staatsschulden kommen sicher weniger schnell und nur zu einem kleinen Teil wieder ins Budget zurück....

Das (und andere arbeitslose Einkünfte) ist ja mit ein Grund warum Reiche immer reicher werden!

Und die Bankenrettung.... das ist die nachträgliche Wiedergutmachung für Fehler....

Und das finde ich alles in einem Topf!

Von der Parlamentsdebatte und von Kommentaren in den Zeitungen hätte ich mir mehr über die Zusammenhänge (und daraus ergebene Zwänge) erwartet! Staatsquote allein oder Steuervolumen allein ist nicht der Weisheit letzter Schulss!

Re: Buchhaltung ist nicht die volle Wahrheit! Ich fühle mich vera......!

ich würde ihnen recht geben, wenn es sich tatsächlich um kaputtsparen handeln würde. in wahrheit handelt es sich jedoch bei vielen vorschlägen um eine schlichte minderung von geldverschleuderung:

- ist es notwendig, dass landesbeamten, sv-, öbb- und notenbankmitarbeitern als ausgleich für ihre relative jobsicherheit eine zusatzpension gezahlt wird? asvg-ler können nicht mit 80% pension vom letztbezug rechnen
- wieso gehen 2/3 der frisch pensionierten sv-mitarbeiter via hacklerregelung in die frühpension?
- die frühpensionitis wird sich über kurz oder lang - stichwort geburtenschwächere jahrgänge - sowieso aufhören müssen
- eine ferienhalbierung wäre zumindest personalkostenneutral und brächte hunderttausenden eltern eine massive entlastung bei der organisation bzw. den kosten der betreuung. das wäre mal familienpolitik!
- unser schulsystem ist zwar teuer, dafür wirkt es aber nicht.
- wer profitiert am meisten von den agrar- bzw. wirtschaftssubventionen? die kleinen bedürftigen oder die gut vernetzten großen? sorry, lachhaft!

tatsächlich kaputtgespart werden die unis und die justiz.

 
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