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Budget: 18 Milliarden nur für Pensionen

16.10.2012 | 18:09 |  GERHARD HOFER (Die Presse)

Was die Finanzministerin in der Budgetrede nicht gesagt hat: Die Bankenrettung macht ein Viertel des Defizits aus, die Pensionskosten explodieren, selbst Zinsen für Staatsschulden sind kreditfinanziert.

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Wien. Pünktlich um 9 Uhr begann Finanzministerin Maria Fekter am Dienstag ihre Budgetrede. Ausführlich betonte sie, wie gut Österreich im internationalen Vergleich dastehe. Ihr Budgetentwurf für 2013 sei der beste Beweis dafür. Das Defizit wird für das kommende Jahr mit 2,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts erwartet. Damit weicht sie vom angepeilten Pfad von 2,1 Prozent ab, liegt aber klar unter den erwarteten Defiziten in der Eurozone, die im Schnitt bei 2,9 Prozent liegen werden.

Trotzdem blieb Fekter im Parlament vieles schuldig. Die Misere der notverstaatlichten Banken Hypo Alpe Adria, ÖVAG und Kommunalkredit erwähnte sie nur am Rande und meinte: „Wir haben getan, was notwendig ist.“ Wie stark die gefährdeten Banken den Haushalt belasteten, erklärte Sektionschef Gerhard Steger Montagabend vor Journalisten. Das heurige Maastricht-Defizit läge ohne staatliche Bankenhilfe nicht bei 3,1 Prozent, sondern „eher näher bei zwei Prozent“. In dieser vagen Andeutung verbergen sich zwei Nachrichten. Erstens: Mindestens ein Viertel des Defizits machen die Banken aus. Zweitens: Selbst ohne Kärntner Hypo & Co. läge das Budgetdefizit über zwei Prozent.

Der Grund dafür: Die Ausgaben werden heuer auf 76,5 Milliarden Euro klettern. Nur im Krisenjahr 2008 hat der Staat mehr Geld ausgegeben. Damals waren es 80,3 Milliarden Euro. Und nur im Krisenjahr 2008 hat er von seinen Bürgern mehr Steuern und Abgaben kassiert als in diesem und im nächsten Jahr. Damals waren es 70,7 Milliarden, heuer sollen es 65,34 Milliarden Euro sein, für 2013 veranschlagt Fekter 68,7 Milliarden Euro. Die Staatsausgaben sollen auf 75 Milliarden Euro sinken. Dann soll der Staat erstmals seit Beginn der Krise einen Primärüberschuss erwirtschaften. Das heißt: Ohne Zinsausgaben für Schulden würde ein Plus von 0,3 Prozent des BIPs herauskommen.

Heuer muss der Staat noch Geld aufnehmen, um die Zinsen für seine Schulden bezahlen zu können. Bis zum nächsten Jahr soll der Schuldenberg auf 75,4 Prozent der Wirtschaftsleistung oder 238 Milliarden Euro (ohne Asfinag und ÖBB wohlgemerkt) ansteigen. Glücklicherweise zahlte die Republik noch nie so niedrige Zinsen für Staatsanleihen. Bei kurzfristigen Anleihen von bis zu zwei Jahren zahlen die Anleger dem Staat sogar Negativzinsen, so Fekter. Heuer wird der Staat um 1,5 Milliarden Euro weniger für Zinsen ausgeben als veranschlagt. 2013 wird die Zinslast um 1,4 Mrd. gemindert.

Ab 2014 sollen die Schulden kontinuierlich zurückgeschraubt werden. Bis 2016 will Fekter bekanntlich einen ausgeglichenen Haushalt präsentieren. Gelingen wird dies nur, wenn die Garantien und Haftungen des Staates für die maroden Banken nicht schlagend werden. Für das Budget 2013 wurden knapp 900 Millionen Euro zur Bankenrettung eingepreist.

(c) DiePresse

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18 Mrd. Euro für Pensionen

Im Vergleich zu unserem Pensionssystem sind diese Zahlen trotzdem eher läppisch. Kommendes Jahr wird der Bund knapp zehn Milliarden zur Finanzierung der ASVG-Pensionen beisteuern müssen. Zusätzlich werden die Beamtenpensionen mit 8,69 Milliarden zu Buche schlagen.

Auch die höhere Arbeitslosigkeit bedeutet eine stärkere Belastung für den Staatshaushalt. Für nächstes Jahr rechnet Finanzministerin Fekter mit einem Ansteigen der Arbeitslosenquote auf 4,8 Prozent (EU-Definition). Dies sei zwar im EU-Vergleich sehr niedrig, trotzdem wird der Staat den erwarteten 278.000 Beschäftigungslosen finanzielle Hilfe in Höhe von 5,87 Milliarden Euro gewähren müssen. Noch nie investierte der Staat so viel Geld in die Arbeitsmarktpolitik.

Zumindest eine konstante Zahl beinhaltet der Budgetpfad von Maria Fekter: Die Steuerquote wird in den kommenden Jahren über 43 Prozent des BIPs liegen. Soll heißen: keine Steuerentlastung in Sicht. Im Gegenteil: Dem Vernehmen nach sprudeln heuer die Steuereinnahmen stärker als prognostiziert. Womöglich schafft Österreich doch noch die Maastricht-Kriterien, die bei einem Defizit von 3,0 Prozent liegen?

Maria Fekter hat sich bei ihrer Budgetrede ohnehin wohlweislich bei den „lieben Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern“ bedankt.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 17.10.2012)

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460 Kommentare
 
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Re: Buchhaltung ist nicht die volle Wahrheit! Ich fühle mich vera......!

ich würde ihnen recht geben, wenn es sich tatsächlich um kaputtsparen handeln würde. in wahrheit handelt es sich jedoch bei vielen vorschlägen um eine schlichte minderung von geldverschleuderung:

- ist es notwendig, dass landesbeamten, sv-, öbb- und notenbankmitarbeitern als ausgleich für ihre relative jobsicherheit eine zusatzpension gezahlt wird? asvg-ler können nicht mit 80% pension vom letztbezug rechnen
- wieso gehen 2/3 der frisch pensionierten sv-mitarbeiter via hacklerregelung in die frühpension?
- die frühpensionitis wird sich über kurz oder lang - stichwort geburtenschwächere jahrgänge - sowieso aufhören müssen
- eine ferienhalbierung wäre zumindest personalkostenneutral und brächte hunderttausenden eltern eine massive entlastung bei der organisation bzw. den kosten der betreuung. das wäre mal familienpolitik!
- unser schulsystem ist zwar teuer, dafür wirkt es aber nicht.
- wer profitiert am meisten von den agrar- bzw. wirtschaftssubventionen? die kleinen bedürftigen oder die gut vernetzten großen? sorry, lachhaft!

tatsächlich kaputtgespart werden die unis und die justiz.

Antworten Antworten Gast: 547b
17.10.2012 20:37
0 0

Re: Re: Buchhaltung ist nicht die volle Wahrheit! Ich fühle mich vera......!

kann nicht bewerten, daher [++]

wenn man nur diese pensionisten einsparen könnte...



...könnte man viel mehr in bankenrettungen und steuersenkungen für grasser, meinl& co investieren. herrlich!

gibts konkrete vorschläge, wie wir das pensionistenproblem endgültig lösen können? weil sie kosten nur geld, arbeiten nicht und liegen uns damit allen auf der tasche. ineffizienter gehts ja wohl nicht mehr. pensionisten sind die ärgsten defizitsünder!

wie sieht euere lösung aus, presse?

Re: wenn man nur diese pensionisten einsparen könnte...

kommt noch, arbeiten bis du zu Krank dafür bist - oder Altersschwach.
Dann vielleicht mal 1 - 2 Jahre mit 600 Euro.

Aber besser du gibst gleich mal den Löfl ab.

Das wird unser zukünftiges Pensionssystem.

Antworten Gast: Teures Wiener Paradies
17.10.2012 13:35
3 0

Re: wenn man nur diese pensionisten einsparen könnte...

Die Wiener Stadtwerke werden heuer fast eine Milliarde Verlust machen. Unter anderem wegen einer Aufstockung der Pensionsrückstellungen um 750 Mio. Euro. Die Wiener Stadtwerke sind zwar von der Gemeinde Wien ausgegliedert worden, haben aber die Pensionsverpflichtungen für 7400 Mitarbeiter samt dem Privilegiertenpensionssystem der Gemeinde übernehmen müssen. 40 Prozent ihrer Mitarbeiter sind nämlich weiterhin Beamte.

http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/1298043/Teures-Wiener-Paradies

Gast: ehschowurscht
17.10.2012 13:13
1 1

Budget

Ich habs mir ja schon immer gedacht, aber jetzt versteh ich erst warum die SOMA(und wie sie sonst noch heissen)-Märkte so boomen und einer nach dem anderen eröffnet!

Ich versteh es!!!

Pensionisten siehst dort aber selten...

Geld

Geld bedeutet nur Zahlen mit Nullen dran, wieviele Nullen ist irrelevant! Die Politiker wollen uns nur Angst machen, damit wir kuschen.

Re: Geld

Leider haben die Politiker keine Angst vor der Situation die wir gerade haben.
Das Budget ist ein Verbrechen an sich.

Die Politiker sollten Angst haben und sich nicht selbst loben.
Wir kuschen dazu weil sie nicht nervös wurden!

Gast: antiwahabbit
17.10.2012 12:10
4 0

Gestern abend diskutierte meine Mutter (75) mit ihrer Freundi

pensionierte OSträtin (77), ihre "Anlegerprobleme".

Sie erhält als verbamtete pensionierte AHS-Lehrerin 5000 € brutto.

Jetzt hat sie das Problem, weil sie nichts mit ihrem Geld anzufangen weiss.

2 Wohnunge hat sie, Auto auch, hat heuer schon 10.000 € "eingelegt", ihre Ersparnisse belaufen sich auf geschätzten 200.000€...

Tja, muss sie halt wieder was "einlegen" (erinnert mich an Hennen)!

Re: Gestern abend diskutierte meine Mutter (75) mit ihrer Freundi

Ich freue mich fuer Sie. Aber warum veröffentlichen Sie Ihr zukünftiges Erbe?

Gast: betadonna
17.10.2012 12:06
3 0

der Bund hat ca. 230 MRD €uro Schulden u. hat seit 1970 ca. 168 MRD Euro nur an zinsen bezahlt..

dh. fast 3/4 unserer Schulden bestehen nur wegen der dafür zu bezahlenden zinsen - blöder als unsere politiker ist echt nur mehr das volk, das diese immer u. immer wieder wählt!!

Gast: Das Budget
17.10.2012 11:48
1 1

Österreichs Reiche werden immer reicher. Das zeigt die aktuelle Liste der 100 Reichsten des Landes, erstellt vom Magazin trend. Geändert hat sich bei den Top-Platzierten nicht viel – nur eben, dass die meisten von ihnen noch mehr Geld gescheffelt haben. So haben die das Ranking anführenden Familien Piëch und Porsche mit ihrem Auto-Imperium den Abstand zu allen anderen Bestbetuchten im Vorjahr noch einmal um 5,2 Milliarden Euro vergrößert und stehen nun mit einem auf stolze 33,8 Milliarden Euro taxierten Vermögen einsam an der Spitze.

Echte Selfmade-Milliardäre dominieren die vorderen Ränge. Auf Platz 3 steht Didi Mateschitz, der mit Red Bull inzwischen 5 Milliarden gemacht hat. Gefolgt von Novomatic-Gründer Johann Graf mit 4 Milliarden und Ex-Mister-Billa Karl Wlaschek (3,5 Milliarden). So viele Milliardäre wie heuer (19 an der Zahl) gab es überhaupt noch nie in einem trend-Reichen-Ranking. Allein die Top 3 besitzen 45 Milliarden Euro! Zu den großen Gewinnern gegenüber dem Vorjahr zählt auch Investor Martin Schlaff (Platz 8), der sein Vermögen um 550 Millionen auf 2,2 Milliarden steigern konnte.

Re: Österreichs Reiche werden immer reicher. Das zeigt die aktuelle Liste der 100 Reichsten des Landes, erstellt vom Magazin trend. Geändert hat sich bei den Top-Platzierten nicht viel – nur eben, dass die meisten von ihnen noch mehr Geld gescheffelt haben. So haben die das Ranking anführenden Familien Piëch und Porsche mit ihrem Auto-Imperium den Abstand zu allen anderen Bestbetuchten im Vorjahr noch einmal um 5,2 Milliarden Euro vergrößert und stehen nun mit einem auf stolze 33,8 Milliarden Euro taxierten Vermögen einsam an der Spitze.

Ich bins den Reichen nicht neidig. Deren Sorgen, wie sie das Vermoegen bestens anlegen und sichern können, möchte ich jetzt nicht haben. Ich sag so flapsig hin und wieder, ... wenn man ein bisschen von dem Geld haette, wäre das eine oder andere Problem beseitigt. Oder sagen wir, minimiert. Glücklich machen mich andere Sachen.

Antworten Gast: Lukas
17.10.2012 14:24
1 1

Re: Österreichs Reiche werden immer reicher. Das zeigt die aktuelle Liste der 100 Reichsten des Landes, erstellt vom Magazin trend. Geändert hat sich bei den Top-Platzierten nicht viel – nur eben, dass die meisten von ihnen noch mehr Geld gescheffelt haben. So haben die das Ranking anführenden Familien Piëch und Porsche mit ihrem Auto-Imperium den Abstand zu allen anderen Bestbetuchten im Vorjahr noch einmal um 5,2 Milliarden Euro vergrößert und stehen nun mit einem auf stolze 33,8 Milliarden Euro taxierten Vermögen einsam an der Spitze.

das finde ich super, denn viele dieser Reichen schaffen Arbeitsplätze. Unsere Regierung hingegen treibt die Steuern aber auch die Schulden immer mehr in die Höhe und viele Arbeitsplätze gehen dadurch verloren! Die stopfen sich nur die eigenen Taschen voll und verkaufen die Zukunft der Österreicher mittels ESM-Vertrag durch die Hintertür!

Re: Österreichs Reiche werden immer reicher. Das zeigt die aktuelle Liste der 100 Reichsten des Landes, erstellt vom Magazin trend. Geändert hat sich bei den Top-Platzierten nicht viel – nur eben, dass die meisten von ihnen noch mehr Geld gescheffelt haben. So haben die das Ranking anführenden Familien Piëch und Porsche mit ihrem Auto-Imperium den Abstand zu allen anderen Bestbetuchten im Vorjahr noch einmal um 5,2 Milliarden Euro vergrößert und stehen nun mit einem auf stolze 33,8 Milliarden Euro taxierten Vermögen einsam an der Spitze.

noch REICHER sollen sie werden und VIELE arbeitsplätze schaffen !!!!!!!!!!!!!!

Gast: Das Kartell
17.10.2012 11:40
2 1

Was die Finanzministerin in der Budgetrede nicht gesagt hat:

ÖVP- Der Garant für's Abzocken!

Wo sind die Hunderten Milliarden an

Pensionsbeiträgen von 1980 bis 1998 haben da die Banken sich mit Pleite banken in ganz Europa wie Griechenland,Italien ab 1999 Fusioniert und im Osten
Verspekuliert !!!!!!! Verantwortlich sind Politikverb. mit den
Bankganster

Schulden sind der Verkauf der Zukunft

Schulden sind der Verkauf der Zukunft!
und das weiß jede Hausfrau, dass bereits ausgegebenes Geld die Entscheidungsmöglichkeiten einschränkt.

Das zeigt sich auch im Budget. Wir borgen uns Geld um Geld zu borgen!
Bald wird auch uns keiner mehr trauen und dann wirds richtig teuer.

Die Schweden in den 90ern waren da gescheiter. Die haben sozial gerecht zu sparen begonnen. Mit dem Effekt, dass sie über Überschüße nachdenken müssen und Tonnen von Geld in Forschung stecken können.

Aber uns sind Beamten- und ÖBB_Frühpensionen und 3 Luxusurlaube in Asien pro Jahr wichtiger.

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Und wieder einmal die Pensionen!!!

Für Politiker finden sich immer neue Amterln. Einsparungen in diesem Bereich um 75 % wären angebracht! Wozu 9 Landesregierungen??? Wozu einen Bundespräsidenten, der ausser Mist nichts von sich gibt! Bei Pensionisten will man einsparen, die brav ihre eigene Pension einbezahlt haben. ICH BITTE DIESE VERBRECHERISCHE REGIERUNG ABZUWÄHLEN!!!

http://www.krone.at/Oesterreich/RH_kritisiert_ueppige_Pensionen_bei_Sozialversicherung-Teurer_als_Beamte-Story-337532

Re: Und wieder einmal die Pensionen!!!

Zu den Pensionen.
Das Budget sagt, dass die Pensionisten Geld bekommen, dass sie nicht verdient haben 18Mrd pro Jahr!

Sie bekommen das, weil die Politiker den Pensionisten Zuckerl gegeben haben um Bundeskanzler zu werden.
Können sie sich noch an den Brief erinnern?

Zur Info:
In Österreich haben wir ein Umlageverfahren. Das heißt: Die Jungen kümmern sich um die Pension der Älteren. So wie es früher war. Die Älteren leben noch am Hof und werden von den Jungen versorgt. Der alte Knecht bekommt sein Zimmer und das Essen.
Die Pensionisten haben nie, wirklich nie das Geld eingezahlt/verdient das sie jetzt bekommen.

Bitte nicht falsch verstehen, ich finde es wichtig und richtig, dass es so ist.
Aber Pensionisten die schreien: "Die Faulen Jungen sollen was tun, weil ich habe meine Pension schon verdient", beißen in die Hand die sie füttert.
In meiner Gegend sagt man bei sowas: Danke.

Und zu den Landesregierungen: Die meisten Länder, die kaum Krisenprobleme haben sind dezentral aufgestellt.
Es ist offensichtlich effizienter 26 Kantone oder 9 Landesregierungen zu haben als einen Nationalrat.

In Wahrheit gehört Wien abgeschafft und nicht Bregenz, Eisenstadt, Linz, ...


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Re: Re: Und wieder einmal die Pensionen!!!

All das was von ihnen geschrieben wurde, habe ich schon lange vergessen! Das Pensionsproblem gibt es schon viele Jahrzehnte, wo es auch viele Vorschläge aus der Bevölkerung gab!!! Es war bereits 1972 klar, dass dieses Pensionssystem nicht halten wird. Vor allem SPÖ haben aber immer wieder damit Wahlwerbung betrieben und die Realität verweigert!

Nur ein Vorschlag von damals: Der Pensionsbeitrag (ihr derzeitiger zum Beispiel) von Arbeitnehmer und Arbeitgeber wird auf ein eigenes Pensionskonto einbezahlt und verzinst. Jetzt berechnen Sie einmal, welche Summe nach 40 Jahren bei einer Verzinsung von nur 2 % gegeben ist. Danach machen Sie einen Entnahmeplan von 30 Jahren. Damit sind wir überall auf der sicheren Seite 2% auf 40 Jahre ist realistisch und ebenso 30 Jahre Pension! Jetzt wissen sie die Antwort, warum Politiker das nicht wollen, es ginge den Pensionisten viel zu gut!!! Darum wollen die Politiker, das mehr Amterln bezahlt werden und die Pensionisten gedrückt werden!!! Mitdenken und dann reden!!! ;-)))

Re: Re: Re: Und wieder einmal die Pensionen!!!

Das Problem der Umstellung in den 70ern:
1) Kreisky
2) woher wäre die Pension der damaligen Pensionisten gekommen? Das Umlagesystem muß ja noch 25 Jahre laufen
3) wichtiger Arbeitsplätze(=SPÖ_Stimme) als Pensionsumstellung
4) sie schlagen ein Modell vor, das sie bei jeder privaten Versicherung bekommen. Wären sie damit zufrieden? Wohl nein!
5) der Staat könnte die Pensionisten nicht mehr für den Stimmenkauf begeistern.
6) die Befürworter der Umstellung wurden abgewählt. Die anderen habens überlegt und die zuständigen Gewerkschafter abgeschossen.

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Re: Re: Re: Re: Und wieder einmal die Pensionen!!!

Ihre Antwort beweist mir, dass Sie nicht in der Lage sind das von mir angebotene Modell durchzurechnen. Könnten Sie das, würden Sie nur mehr staunen!!! Das der Durchschnittszinssatz nicht bei 2 sondern vermutlich bei 4 % liegt, sollte nur als Zuckerl verstanden werden!!! Diese Modelle müßten jedoch staatlich kontrolliert werden!

Betreffend der Umstellung bedarf es einer Übergangsregelung die durchaus 25 Jahre dauern kann. Aber damals wurde eben genauso wenig gemacht wie heute.

Einsparungen bei meist unfähigen und korrupten Politikern, dadurch weniger Schaden durch Unfähigkeit und Korruption würde reichen, um das Pensionsproblem für die nächsten 50 Jahre zu lösen!!!

Re: Re: Re: Re: Re: Und wieder einmal die Pensionen!!!

In den 80ern war die Inflation bei 6% oder so. Dass heißt der Wert des Geldes ist um ~30% gefallen.

Insgesamt hätte man eine durchschnittliche Verzinsung von 5-7% (= Investitionen in Unternehmen) gebraucht um den Wert zu halten.

Leider geht es aber nicht, weil sich Ö schneller verschuldet hat als die Firmen wuchsen.

..."Fekter hat sich bei ihrer Budgetrede ohnehin wohlweislich bei den „lieben Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern“ bedankt..."

...wozu im Übrigen auch die Pensionisten gehören....

Re: ..."Fekter hat sich bei ihrer Budgetrede ohnehin wohlweislich bei den „lieben Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern“ bedankt..."

So ein Blödsinn.

Die Zuschüsse sind die Netto-Zahlungen! Da sind die Steuern, Gebühren, ... alles was sich die Politiker einfallen lassen schon abgezogen,

Die 18Mrd sind das Geld, das die Pensionisten bekommen aber nie, wirklich nie verdient haben.

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Die 18Mrd sind das Geld, das die Pensionisten bekommen aber nie, wirklich nie verdient haben.

Bitte von welchen Pensionen schreiben Sie da?
So viel ich weiß, sind die ASVG-Pensionen fast vollständig gedeckt! Außerdem was heißt "nie verdient haben" natürlich arbeitet ein Pensionist nicht mehr für sein Einkommen, dafür ist er ja Ruheständler. Hier geht es doch um die Einzahlungen, die er sein ganzes Erwerbsleben lang getätigt hat und dies den damaligen Ruheständlern zu gute gekommen ist. Wenn Ihnen daran was nicht paßt, dann wenden Sie sich an die Politiker, die dieses System aufgebaut bzw. bis heute konserviert haben!

Re: Die 18Mrd sind das Geld, das die Pensionisten bekommen aber nie, wirklich nie verdient haben.

Soviel ich in dem obrigen Artikel gelesen habe:
"Kommendes Jahr wird der Bund knapp zehn Milliarden zur Finanzierung der ASVG-Pensionen beisteuern müssen"

Man kann jetzt 10Mrd als Nichts bezeichnen und als fast vollständig gedeckt, aber wieso wird dann um eine Bildungsmilliarde so ein Aufstand gemacht?
Die Milliarde wäre offensichtlich bitter nötig.

18 Mia. für Pensionen? Dem aber....

...muss man die Einkommens- und anderen Steuern , die die Pensionisten zahlen, natürlich gegenrechnen. Tut man das, wird man wohl auf ein 0-Summenspiel kommen. Richtig? Aber Pensionistenbashing ist (gerade bei der "Presse") absolut in. Beste Grüße an den völlig inkompetenten Journalisten und die ebenso inkompetente Redaktion.

Re: 18 Mia. für Pensionen? Dem aber....

ach kommens, kein mensch der die wahl hat zahlt derzeit in österreich ins pensionssystem ein. hier kann ich beiträge leisten die ICH dann niemals wieder ausbezahlt bekomme. stattdessen stütze ich damit andere. sehr sozial, aber für mich ein sehr schlechter deal. finden sie nicht auch?

bundesstaatsreform !!!!!

längst überfällig sowie die vorschläge des rh nicht reflexartig ablehnen - da gehört eine durchführungspflicht her !!!(ev nach prüfung durch unabhängige her - nur wer ist das schon in ö ?)

Re: bundesstaatsreform !!!!!

Zur Bundesstaatsreform Ganz richtig! Subsidiarität wie in der Schweiz!
Abschaffung des Nationalrats, zusammenführende Funktionen für den Bundesrat, Stärkung der Länder und Steuerhoheit für die Gemeinden.

Zum RH: Ich würde mich freuen. Dann kann ich mich an einen unterbezahlten Beamten wenden und kann dann meine Vorstellung einfach durchsetzen lassen. Ist viel weniger Aufwand, als wenn ich eine Abgeordnetenmehrheit brauche.

Gast: radla
17.10.2012 10:09
8 2

Wirtschaftspartei?

Immer wieder tritt die ÖVP an, um sich selbst als Hüter unseres Geldes, als die Wirtschaftspartei zu preisen.
Seit 21.01.1987 (Kabinett Vranitzky 2) sitzt die ÖVP durchgehend in der Regierung, wenn man Grasser dazuzählt stellt die ÖVP seit 04.02.2000 durchgehend den Finanzminister und trotzdem haben sich unsere Staatsschulden seit dem Jahr 2000 fast VERDOPPELT!!!
Wie sagte einst Rudolf Edlinger:"I würd eher mein Hund auf mei Wurst aufpassen lassen als die ÖVP auf das Geld der Steuerzahler“
Recht hatte er, Wirtschaftskompetenz sieht anders aus.

Re: Wirtschaftspartei?

Nicht, dass man es nicht besser machen könnte als die aktuellen und vergangenen Finanzminister aus der ÖVP, ABER ein großer Teil der Staatsschulden kommt noch aus der Zeit zeit der roten Finanzminister, und auch für die mussten untern schwarzen Finanzministern immer noch gewaltigen Summen an Zinsen bezahlt werden, was natürlich ein Teufelskreis ist, der immer schlimmer wird.
Wenn sich nicht bald was ändert (z.B. eine wirklich umfassende Verwaltungsreform die auch den Mut hat den Beamten etwas wegzunehmen und Stellen abzubauen) wird auch Österreich und viele anderen Länger bald um einen Schuldenschnitt nicht mehr herumkommen.
Wer soll denn noch für andere Länder einspringen, wenn keiner mehr Geld dafür hat.
Am Ende bezahlt es entweder der Steuerzahler (durch Steuererhöhung oder Inflation) oder der Sparer, der sein Geld in Staatsanleihen investiert hat.

Re: Wirtschaftspartei?

seit f.mann ist die staatsschuld explodiert...

Gast: centerum_censeo
17.10.2012 10:04
6 0

Klartext

also, der Schuldenstand wird trotz MEGAeinnahmen und MEGABelastungen noch weiter steigen.

Stand heute: 227 MRD bzw. 30.500 pro Kopf
dafür zahlen wir bereits 8,2 MRD Zinsen bzw. 1.100 Zinsen pro Kopf

Und weil das BIP ja jedes Jahr steigt kann man behaupten dass das Verhältnis Kredit zu BIP "sinkt" - in Wirklichkeit machen wir immer neue Schulden .... die Banken freuen sich ...

Re: Klartext

Österreich muss kredite aufnehmen nur um seine zinsen zu bezahlen! Danke övp

Re: Re: Klartext

...das ist eine wenig intelligente Darstellung. Das Geld hat nämlich kein "Mascherl". Genau so könnte man sagen, man nimmt die Kredite auf um die Banken zu sanieren und den ESM zu füttern.

Re: Klartext

Und keiner kennt den ausweg. Ein paar milliarden dafrisst de eu schon noch aber so wirds immer schlimmer. Die zukunft wird bestimmt schrecklich! (10jahre zurückrudern wäre meine idee wenn die inflation nicht alles ausrotten würde)

Die Deutschen habens erfasst!

Die haben die WestLB dichtgemacht!

Gast: Heuriger
17.10.2012 10:00
1 0

wie die Obrigen

in den Kommentaren spiegelt sich unsere Politik wider.
Wichtig ist , wir müßen an der Macht bleiben .
Österreich , wem interessiert das schon!

10 0

Traurig

Von dem Schauspiel der grinsenden Politiker habe ich genug. Der Schuldenberg wächst, aber das rührt die Politik nicht. Da wird weiter geprasst, jeder nimmt was zu erwischen ist, das Volk ist Nebensachen geworden.

Gast: 23:59:59
17.10.2012 09:54
3 0

Wir haben absolut kein schlechtes Gewissen

wenn wir am 1. die Pense beheben. Warum sollten wir auch. Ihr habt es ja sonst so dick für, EU,ESM,Banken,Asylanten und was weiß der Kukuck noch.Hätts es net, so täts es net.

Gast: Peterundich
17.10.2012 09:53
3 0

Steuerleistung

in Österreich liegt bei fast 7k p.A.
Und wenn es 20k p.A. sind wird es nicht reichen weil das Ö-Parlament und die Landesfürstentümer, Gewerkschaften, Kammern und Seilschaften jede Summe stehlen werden.
In normalen Staaten werden Leute wie Faymann oder Fischer arrestiert (siehe Israel). In Österreich befördert und hochgelobt (Ohne die Bevölkerung zu fragen natürlich. Das übernehmen die schon selbst. No worry!)
Österreich ist ein politischer Sumpf der in Europa Sonderstellung hat.

Gast: Zweifel tut not
17.10.2012 09:47
4 0

Das Mißverhältnis ist eklatant

Zehn Milliarden für 2,1 Millionen ASVG Pensionisten und 8,6 Milliarden für dreihunderttausend Beamten-Ruheständler!

Re: Das Mißverhältnis ist eklatant

...und wenn man die Steuern, die die Pensionisten zahlen gegenrechnet kommt man auf ein Nullsummenspiel....

passt

zwar nicht zum tehma,aber warum wählt jemand spö oder övp ??
nur 1en grund dann kann ich ruhig schlafen. danke im vorraus für antworten.

Ganz einfach: Weil er selbst direkt davon profitiert hat als...

als Parteifunktionär,
als Besetzer eines parteipolitisch vergebenen Postens
als Günstling eines der oben Genannten.

Da kommen schon einige zusammen.

Dazu kommt die beachtliche Zahl naiver Naturen, die sich einreden lassen, dass die Welt untergehen würde, wenn ÖVP oder SPÖ nicht am Ruder wären.

Antworten Gast: Peterundich
17.10.2012 10:05
10 0

Re: passt

Weil der Papa und Opa auch schon Rot gewählt haben und weil die Sozialisten "Sozial" sind. Was das bedeutet?
Der gute Rote:
"Ich muß net arbeiten und die Reichen müssen das bezahlen. Na wenn das nicht Gerecht und Sozial ist was dann?!!"

Weil der Papa und Opa schon Schwarz gewählt haben und die Schwarzen jeden Sonntag in die Kirche gehen.
Der gute Schwarze:
"Der Opa hat gesagt die gehen brav zur Kirche und deshalb müssen das auch brave, gute Leute sein (siehe Pröller NÖ)."

Der gute Roten Einwanderer (Dabei gehen die Schwarzen leer aus):
"Ich kommen. Nix arbeiten. Geld immer am 5. auf Konto. Für jede Kind Extrakohle. Ich nix deppert und arbeiten und Al Rawi hat gesagt solang wir auch richtig wählen werden Milch und Honig weiterfließen. Wenn nix wählen die Roten oder Grünen nix Milch und nix Honig. Hat Al Rawi gesagt."

Antworten Gast: Hoffender
17.10.2012 10:03
4 0

Re: passt

Na ja vielleicht krieg i dann an Job und a Gemeindewohnung oder i muss dann weniger Steuern zahlen. Aber no besser ist es i werd gleichzeitig Bauer, dann bin i sowieso pauschaliert. Von meinem Mercedes und dem BMW meiner Frau muss e kaner was wissen!
Es hat scho seine Vurteile wenn man bei der Paddei ist und sie wählt glaub halt i. Und i muss es ja wissen. mei schwigamutta hat ja a a gemeined wohnung kriegt und seit der zeit kennts nur ma a partei. ist des net supi!

1 0

Re: passt

Weil es keinen Alternativen gibt. Die ÖVS (Österreichische Volksstimme) ist noch zu schwach.

 
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