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Budget: 18 Milliarden nur für Pensionen

16.10.2012 | 18:09 |  GERHARD HOFER (Die Presse)

Was die Finanzministerin in der Budgetrede nicht gesagt hat: Die Bankenrettung macht ein Viertel des Defizits aus, die Pensionskosten explodieren, selbst Zinsen für Staatsschulden sind kreditfinanziert.

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Wien. Pünktlich um 9 Uhr begann Finanzministerin Maria Fekter am Dienstag ihre Budgetrede. Ausführlich betonte sie, wie gut Österreich im internationalen Vergleich dastehe. Ihr Budgetentwurf für 2013 sei der beste Beweis dafür. Das Defizit wird für das kommende Jahr mit 2,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts erwartet. Damit weicht sie vom angepeilten Pfad von 2,1 Prozent ab, liegt aber klar unter den erwarteten Defiziten in der Eurozone, die im Schnitt bei 2,9 Prozent liegen werden.

Trotzdem blieb Fekter im Parlament vieles schuldig. Die Misere der notverstaatlichten Banken Hypo Alpe Adria, ÖVAG und Kommunalkredit erwähnte sie nur am Rande und meinte: „Wir haben getan, was notwendig ist.“ Wie stark die gefährdeten Banken den Haushalt belasteten, erklärte Sektionschef Gerhard Steger Montagabend vor Journalisten. Das heurige Maastricht-Defizit läge ohne staatliche Bankenhilfe nicht bei 3,1 Prozent, sondern „eher näher bei zwei Prozent“. In dieser vagen Andeutung verbergen sich zwei Nachrichten. Erstens: Mindestens ein Viertel des Defizits machen die Banken aus. Zweitens: Selbst ohne Kärntner Hypo & Co. läge das Budgetdefizit über zwei Prozent.

Der Grund dafür: Die Ausgaben werden heuer auf 76,5 Milliarden Euro klettern. Nur im Krisenjahr 2008 hat der Staat mehr Geld ausgegeben. Damals waren es 80,3 Milliarden Euro. Und nur im Krisenjahr 2008 hat er von seinen Bürgern mehr Steuern und Abgaben kassiert als in diesem und im nächsten Jahr. Damals waren es 70,7 Milliarden, heuer sollen es 65,34 Milliarden Euro sein, für 2013 veranschlagt Fekter 68,7 Milliarden Euro. Die Staatsausgaben sollen auf 75 Milliarden Euro sinken. Dann soll der Staat erstmals seit Beginn der Krise einen Primärüberschuss erwirtschaften. Das heißt: Ohne Zinsausgaben für Schulden würde ein Plus von 0,3 Prozent des BIPs herauskommen.

Heuer muss der Staat noch Geld aufnehmen, um die Zinsen für seine Schulden bezahlen zu können. Bis zum nächsten Jahr soll der Schuldenberg auf 75,4 Prozent der Wirtschaftsleistung oder 238 Milliarden Euro (ohne Asfinag und ÖBB wohlgemerkt) ansteigen. Glücklicherweise zahlte die Republik noch nie so niedrige Zinsen für Staatsanleihen. Bei kurzfristigen Anleihen von bis zu zwei Jahren zahlen die Anleger dem Staat sogar Negativzinsen, so Fekter. Heuer wird der Staat um 1,5 Milliarden Euro weniger für Zinsen ausgeben als veranschlagt. 2013 wird die Zinslast um 1,4 Mrd. gemindert.

Ab 2014 sollen die Schulden kontinuierlich zurückgeschraubt werden. Bis 2016 will Fekter bekanntlich einen ausgeglichenen Haushalt präsentieren. Gelingen wird dies nur, wenn die Garantien und Haftungen des Staates für die maroden Banken nicht schlagend werden. Für das Budget 2013 wurden knapp 900 Millionen Euro zur Bankenrettung eingepreist.

(c) DiePresse

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18 Mrd. Euro für Pensionen

Im Vergleich zu unserem Pensionssystem sind diese Zahlen trotzdem eher läppisch. Kommendes Jahr wird der Bund knapp zehn Milliarden zur Finanzierung der ASVG-Pensionen beisteuern müssen. Zusätzlich werden die Beamtenpensionen mit 8,69 Milliarden zu Buche schlagen.

Auch die höhere Arbeitslosigkeit bedeutet eine stärkere Belastung für den Staatshaushalt. Für nächstes Jahr rechnet Finanzministerin Fekter mit einem Ansteigen der Arbeitslosenquote auf 4,8 Prozent (EU-Definition). Dies sei zwar im EU-Vergleich sehr niedrig, trotzdem wird der Staat den erwarteten 278.000 Beschäftigungslosen finanzielle Hilfe in Höhe von 5,87 Milliarden Euro gewähren müssen. Noch nie investierte der Staat so viel Geld in die Arbeitsmarktpolitik.

Zumindest eine konstante Zahl beinhaltet der Budgetpfad von Maria Fekter: Die Steuerquote wird in den kommenden Jahren über 43 Prozent des BIPs liegen. Soll heißen: keine Steuerentlastung in Sicht. Im Gegenteil: Dem Vernehmen nach sprudeln heuer die Steuereinnahmen stärker als prognostiziert. Womöglich schafft Österreich doch noch die Maastricht-Kriterien, die bei einem Defizit von 3,0 Prozent liegen?

Maria Fekter hat sich bei ihrer Budgetrede ohnehin wohlweislich bei den „lieben Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern“ bedankt.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 17.10.2012)

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460 Kommentare
 
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Gast: keine 183
16.10.2012 21:10
2 0

bevor ein Politiker spart

hebt sich der Hund seinen Knochen für morgen auf

Gast: SOS
16.10.2012 21:07
3 0

wann werden endlich die Luxuspensionen abgeschafft ????????

die verstoßen ohnehin gegen den Gleichheitsgrundsatz.
wenn die Bonzen der Meinung sind, ihr Gehalt in der aktiven Zeit sei gerechtfertigt, ist das meistens falsch, und eine Sache.
spätestens im Ruhestand sind sie gleichzustellen mit allen anderen.
AUCH JENE, DIE BEREITS KASSIEREN
z.B. Kohl & Blecha

Gast: Analyst
16.10.2012 21:07
1 0

Beim Pensionszuschuß ...

... gäbe es eine Fülle von Verbesserungs- und Einsparungsmöglichkeiten. So wäre es längst überfällig, bei Beamten- und anverwandten Pensionen (etwa Sozialversicherungen etc) eine Höchsgrenze einzuziehen - ein ordentlicher Brocken! Darüber hinaus wäre auch die Beitragshächstbemessungsgrundlage ersatzlos zu streichen, zumal genau ejen, die weit darüber hinaus verdienen durchaus leicht einen etwas größeren Beitrag zum System leisten könnten. Das Pensionsalter ist rigoros einzuhalten, das Frauenpensionsalter anzugleichen und jede Frühpemsionierung im privaten Bereich auch privat zu finanzieren. Das wäre nur einige wesentliche Potanziale, die aber durchaus mehr als nur eine Milliarde einsparen würde und zugleich die Einnahmen erhöhen.

wieso muß man den Banken retten?

weil unsere BankHeinis die amerikanischen Immobileinschuldverschreibungen gekauft haben und auch sonst noch genauso Hirnlos gezockt haben.

Wenn man Banker oft näher betrachtet, dann wundert es einem ja nicht, dass da was schief gehen muss.

Pensionen sind wohl wichtiger - als dass private Banken verstaatlicht werden müssen und gerettet werden müssen - so ein blöder Artikel von der Presse.
Wieviel bekommt die Presse für diese rechte Ansicht.
Wenn es nach den Rechten geht, sind alle schwerreiche Unternehmer

Warum verzichten die Reichen wie Leitl und Mitterbauer nicht auf ihre Staatspensionen?

Weil sie einfach gierig sind!

Suppi!

Ab 2014 sollen die Schulden zurück geschraubt werden! Das wäre ja schon knapp nach der nächsten Wahl!
Vor so viel Chuzpe ziehe ich meinen Hut, Frau Ministerin.

Antworten Gast: PÖHSE
16.10.2012 21:33
1 1

Re: Suppi!


ich..glaube...alles..ich... bin ...ein...Roboter....

Fekter und das gute Geschäft

Aha! Jetzt sind also die Zivildiener schuld, den würde man die Zivildiener abschaffen, wäre laut Fekter das ganze Budget gefährdet.

Ich sage da lieber, hätte die liebe gnädige Frau den Banken das Geld nicht hinten reingeblasen wären wir sogar im Plus!

Aber, wie sagt man da, hinter den Giebelkreuzern verschwinden Unterschiede zwischen Privat und Staatsinteressen zum Vorteil einer Parteispende.

froh

"Heuer muss der Staat noch Geld aufnehmen, um die Zinsen für seine Schulden bezahlen zu können."

bin ich froh, in einem der "reichsten" länder leben zu dürfen...

43% Steuerquote ???

Ihr verdammten Steuergeldverschwender
Warum wird keiner von diesen Bankern die ihre Bank in die Pleite führen nicht zur Verantwortung gezogen!
Diese Versager von der Volksbank , Hypo , Kommunal jeder dieser Manager müsste die Bonizahlungen der letzten fünf Jahre zurückzahlen!!
Gauner gehören in den Häfen!!

6 0

Re: 43% Steuerquote ???

Gauner kriegen einen Ministerposten, so schaut's aus in Ösistan!!!

Steuergeldverschwender 91 statt 183

Österreich braucht keine 183 Steuergeldverschwender im Parlament!!
91 kompetente Abgeordnete wären genug und würden viel effizienter arbeiten!
Wir Steuerzahler würden uns sofort die Gehälter und zukünftig die Pensionen für diese überforderten Steuergeldverschwender ersparen!!
91 ABGEORDNETE INS PARLAMENT STATT 183 STEUERGELDVERSCHWENDER!!!!!!!

Antworten Gast: sdfdsf
16.10.2012 22:06
2 0

Re: Steuergeldverschwender 91 statt 183

naja genau genommen bei DEM CLUBGEZWUNGENEN abstimmungsverhalten der herdentiere im parlament, würden akutell auch 5 (!) abgeordnete genügen.

von dieser JE PARTEI 1 (!) abgeordnete hat aber soviel stimmrecht, als die partei mandate im parlament hat, ist also vom ergebnis exakt das selbe weil je partei eh immer alle dafür oder dagegen sind (je nachdem was halt die parteilinie vorgibt).

schaffen es nur 3 parteien ins parlament, lümmeln dort eben nur 3 herum mit der stimmgewalt der erhaltenen mandate.

mit dieser regelung würde man nicht nur sehr viel unnützes geld an totalversagern sparen, sondern man hätte auch mehr "disziplin" im parlament, denn was hier seit jahren hin und her gegackert wird, ist ja wirklich primitivstes bahnhofniveau und hat mit produktivem arbeiten auch nichts zu tun.

und die 5 leute inkl. präsident bringt man auch 1x pro woche in einem seminarhotel runter, wir könnten das parlamenet somir abreißen statt renovieren.

wie lange noch?

Es ist ja wirklich kaum zu glauben: trotz wirklich guter Rahmenbedingungen (hohe Steuereinnahmen, sehr geringe Zinslast, hohe Beschäftigung) ist es den Verantwortlichen in diesem Land nicht möglich, ein (zumindest) ausgeglichen Budget zu erwirken! Bankenrettung hin oder her - man hat ganz einfach fast 10% mehr Geld ausgegeben als im Vorjahr! GELD, DAS MAN ABER NICHT HAT! Nachdem diese verantwortunglsose Geldverbrennung aber sicher auch in den nächsten Jahren nicht aufhören wird, bleibt nur die Frage: wie lange wirds noch gutgehen? Und was kommt danach?

Gast: hubsi1
16.10.2012 20:36
2 0

Interessant,

dass immer 3% Schulden gemacht werden müssen.
Da fehlt einfach der Wille der Politker.
3% einzusparen sollte doch kein Problem sein.

was bisher geschah ...

nach fünf Jahren erquicklicher Diskussionen über Reformen - das ist so wie bei einem Gespräch von Feinschmeckern, die stundenlang über ein Chateaubriand schwärmen können ohne in der Zeit auch nur ein Stück zu essen - gibt es keine Resulte außer die feste Absicht dieser Regierung weiter an den Themen dranbleiben zu wollen. Das klingt dann schon wie eine gefährliche Drohung. Dass in der Zeit die Schuldenuhr rotiert hat, etwa wie der Stromzähler bei der Weihnachtsbeleuchtung der Griswolds ist in dieser Regierung niemandem speziell aufgefallen - auch nicht Frau Fekter. Weil es jetzt aber schier unmöglich ist, noch ein Budget hinzutricksen, ist die Kacke ordentlich am Dampfen. Was uns bei diesen und anderen Hinterlassenschaften klar wird: an diese Regierung werden wir noch denken, auch wenn sie schon lange nicht mehr im Amt ist.

Gast: Saiffenstayn
16.10.2012 20:33
0 2

Wer soetwas schreibt ....

Zitat:
""" 8 Mrd. Euro für Pensionen
Im Vergleich zu unserem Pensionssystem sind diese Zahlen trotzdem eher läppisch. Kommendes Jahr wird der Bund knapp zehn Milliarden zur Finanzierung der ASVG-Pensionen beisteuern müssen. Zusätzlich werden die Beamtenpensionen mit 8,69 Milliarden zu Buche schlagen. """

Wer soetwas schreibt, ist ein 'DEEEEPPPPP
oder ein GAUAUAUAUAUNER ....

Die Beamtenpesionen sind "Firmenpensionen" und den Ausgaben dafür stehen "Pensionbeizträge" von beamten (ohne Höchstbemessungsgrundlage" entgegen !!!

Der Zuschuß zum ASVG ist eine "Garantie" des Staates und könnte durch höhere Pensionsbeiträge bei gleichzeitig geringeren (Lohn-)Steuern auch geringer sein ....

Bitte das System ehrlich darstellen !!!!

Antworten Gast: K. Borax
16.10.2012 22:08
1 0

Re: Wer soetwas schreibt ....

Nana. Wohl beim Budgetredengeschnas in der Einlaufstelle Ihrer Firmenpension einen über den Durst getrunken?

Antworten Gast: new born
16.10.2012 21:34
1 0

Re: Wer soetwas schreibt ....

zu den Beamten zählen auch Personen des öffentlichen Dienstes (Beamte des Bundes und Landeslehrer) - seit wann ist eine Schule eine Firma? Schule wird ausschließlich vom Staat gefördert.

Fakt ist, dass die derzeitigen Pensionsversicherungsbeiträge (von allen Erwerbstätigen) für die derzeitigen ausbezahlten Pensionen NICHT REICHEN, daher muss überall extra zugeschossen werden (ASVG, öffentlicher Dienst, ÖBB,..)

Aber Hauptsache Kohl und Blecha sind der Meinung es ist alles ok (auf Guantanmobay) und die Pensionen sind gesichert.

Reine Verarxxxx!!!

Schulden können im bestehenden System nur wachsen!

Wer etwas anderes erzählt, ist entweder vollkommen ahnungslos, oder lügt bewusst. Ab 2016 nur mehr Nulldefizite? Dass ich nicht lache. Bis dahin ist uns der ESM 3x um die Ohren geflogen!

http://212.186.230.194/die_krise_v2.pdf

Antworten Gast: Hr.Ziegel-Böhm
16.10.2012 21:00
1 0

Re: Schulden können im bestehenden System nur wachsen!

...aber das eine Land zahlt seine Schulden zurück (Schweden), das andere Land übernimmt keine Haftungen für Banken (Island), und wieder ein anderes Land(Österreich) ist dann der Dumme, weil es sich hat reinreiten lassen von seinen Politikern in ein Riesen-Schlamassel und sich selbst auf eine Stufe mit Griechenland stellt und seinen Gläubigern auf Generationen ausgeliefert sein wird.

Re: Re: Schulden können im bestehenden System nur wachsen!

Tja, komisch... Schweden hat auch nicht den ach so tollen Euro... ;-)

was heisst

fekter auf griechisch?

4 0

Frau Fekter

Liebe Frau Fekter ich glaube sie ahnen nicht im geringsten was auf unser Land und dessen Bevölkerung zukommt sollte sich die Finanzpolitik nicht so entwickeln wie es sich die EU vorstellt , denn das kann niemand !!
In einem Punkt hat der liebe Herr Stronach schon recht "die meisten Politiker können nicht mal eine Kreislerei führen" Privatwirtschaftlich nenne ich so etwas Selbstmord !!!! lg

Gast: Schurl Schlapptschil: Volksdramatischa Viarastiagn-Poet
16.10.2012 20:14
2 0

Du mei anziga Negerandenking

Die Wahrheit is, wir sind ihnen mit Haut und Haaren ausgeliefert.
Dann sollten wir auch unbedingt bedenken, es ist nicht ihr persönliches Vermögen welches sie versauwirtschaften. Auch darf man es nie vergessen oder gar verdrängen, in dem Moment wo es ihnen gelungen ist, sich in der Politik ganz nach oben zu buckeln, werden sie zu selbstherrlich-arroganten Parvenüs/Emporkömmlinge. Ein Fallbeispiel dafür ist der schlafmützige Toilettenverflüchtigte „Woas waaß i“. Verdient mehr etwa wie der amerikanische Präsident oder auch die Frau Merkel (Regierungschefin v. 80 Millionen Deutschen) ist gerade auf diesem Lohnniveau angesiedelt. Der zoit sii goa nix sööba. Selbst die mtl. Aufwandsentschädigung landet wahrscheinlich auf einem geheimen Spoabüüchlkonto. Und mit dieser Einstellung ist unser „Wooas waaß i“ kein Einzelfall. Persönlich (ist schon einige Jährchen her) hab ich´s erlebt: Der hot nie a Gööd eing´steckt. Hat obendrein die Präpotenz, hält dir sein schleißig und natürlich leeres Geldbörsl vor die Nase als breche jedem Moment ein pekuniäres Jammertal über ihn herein. Mit solchen Leuten ist einfach kein „Schöner Land“ in Sicht. Sie sollen nur einmal ihre Geldkonten öffnen. Wir würden sie mit Schimpf und Schande in die Heimatlosigkeit verbannen. Ja, ich weiß Geldgier ist nichts Schlimmes-nur ollawäu auf unsere Kosten des is jo dounn wirklich fad.
Es gilt bedauerlicherweise die Unschuldsvermutung

2 0

Tja

Der Herrgott wird da nicht helfen können, auch wenn der Blick noch so liebevoll nach oben gerichtet ist.

Gast: Hr.Ziegel-Böhm
16.10.2012 20:04
5 0

100 Milliarden Schwarz-Roter Bankenrettungsschirm...

und dazu noch -zig Milliarden Schwarz-Roter ESM.

Wir werden noch unser Blaues Wunder erleben!!

Gast: Markus Trullus
16.10.2012 19:58
1 4

genauer hinschauen

Also das Wort "ohne ÖBB und ASINAG" kann ich schon nicht mehr hören.
Denn hier geht es um eine kunterbunte Vermischung von Daten; ÖBB Defizit besteht aus Investitionen (die wollen wir ja) in Neustrecken, in Ausbauten (Etwa der Simmering- die derzeitige Strecke kann keinerlei vernünftigen Güterverkehr abwickeln), beim Koralpentunnel frag ich schon mal die Notwendigkeit, dann Invests in die Sicherheitstechnik, Oberbauservice usw. Dann der laufende Betrieb, der letztendlich subventioniert werden muss, weil wir von den Öffis eine Vollversorgung erwarten (mit niedriger Auslastung, aber wenn die Stillgelegt werden , gibt's ein politisches Geschrei!) und dann die dämliche, vermeidbaren Über- Pensionen. Aber die sind halt mal ein Teil aus einer unglücklichen Vergangenheit. Rechnet man die raus, dann die Investitionen weg, dann hat man etwa das Defizit, das die Schweizer auch in die SBB subventionieren.
Bei Asfinag wird ja auch Investiert, also "Substanz" geschaffen. Und soviel ich weiß, ist das operative Geschäft nicht defizitär...
Also mal alles schön aufschlüsseln und anschauen... Und wir alle wissen´, wo wirklich gespart werden kann: An den Strukturen der Verwaltung (Chen Dung hat 32 Mio EW einen Bürgermeister und das wars dann...und wir? ). Ich wäre für ersatzlose Abschaffung zu kleiner Gemeinden, Zusammenlegung von BH's und Abschaffung der Länder inkl. aller Begleiterscheinungen....

Re: genauer hinschauen

Ich bin höflich, aber es wäre besser für dich, zuerst erkundigen, dann schreiben. Die Schweizer Bahn macht mit einem Drittel Personal den doppelten Umsatz. Schick deine roten Freunde in dieses schöne Land. Die Stärke deines Faymanns liegt im lächeln, und vielleicht im Taxifahren. Bei dem sollte Er auch bleiben.

1 0

Re: genauer hinschauen

Lassen sie doch die Gemeinden und länder selber entscheiden. Diese legen ihre Steuersätze selber fest. Die Bürger entscheiden bei den Wahlen. Glauben sie mit, a bessere Lösung werden sie nicht bekommen.

0 0

Re: genauer hinschauen

"..Etwa der Simmering- die derzeitige Strecke kann keinerlei vernünftigen Güterverkehr abwickeln.."

Was sie ja auch nicht muss, würde man dorthin nicht alles umleiten. Schon mal hinterfragt wo die Güterzüge vom Simmering herkommen und wo sie hinwollen?

Antworten Antworten Gast: Zenzine
16.10.2012 20:31
0 0

Re: Re: genauer hinschauen

Sie meinen den Semmering, oder?
Simmering ist der 11. Wiener Gemeindebezirk.

Gast: Rinnt runter wie Wasser
16.10.2012 19:56
4 1

Frau Kluppi

wollen Sie wegen den läppischen 18 Milliarden den Mindestpensionisten deswegen ein schlechtes Gewissen machen. Sie haben ja auch keines bei den hunderten Milliarden,die sie der EU,dem ESM,
Greece und den Bankstern reinblasen. Also was solls.

Gast: franz heustadel
16.10.2012 19:56
10 1

und ich werde

Stronach wählen.
Schlimmer wirds nimmer.

Gast: feindbilder
16.10.2012 19:47
4 2

Soll jetzt schon wieder ein neues Feinbild geschaffen werden?

Diese Taktik ist alt bewährt und scheint erstaunlicher Weise immer noch zu funktionieren. Diesmals sind es wohl die Pensionisten, die Schuld daran sind, dass brave Steuerzahler immer mehr bezahlen müssen. Gleich gefolgt von mit den bösen Pendlern die in ganz Wien verparken und dafür noch viel Geld bezahlt bekommen sollen, den Lehrern die so faul sind und nie arbeiten,.... Was kommt als nächstes? Warum diese ganze Ablenktaktik - warum findet nicht mal jemand heraus was da dahintersteckt?

Gast: Kasperltheater
16.10.2012 19:45
3 0

Blödes Geschwätz

Was will die Fekter ? Bis 2016 will sie einen ausgeglichenen Haushalt präsentieren. Da geht aber eher die Sonne im Westen auf, als dass die Fekter 2016 noch Ministerin ist !

Re: Blödes Geschwätz

Es ist "gewählte Demokratie"
Allein schon die Absicht zählt, bringt Stimmen und damit Income
:-)

18 Milliarden nur für Pensionen und ?

>Zehnfaches für Banksters?

Re: 18 Milliarden nur für Pensionen?

Mir ist es Leid, das zur Kenntnis zu nehmen: als ich in mit dem SV-System der Republik den Vertrag einging, waren 420 Versicherungsmonate vereinbart; numehr wurden die wohl erworbenen Rechte (ohne meine Zustimmung) auf 540 Monate "angehoben"?

Ich träume von automatischer Anpassung, wie es der Förderung der Paddei, oder auch den Bezügen unserer Volksvertreter so alljährlich passiert!

11 0

Wer soll dieses Geschwätz noch glauben?

Seit ich mich errinnern kann (Jg. 1967) wird versprochen zu sparen und Haushalte zu verbessern.
Was ist seither passiert: NICHTS ausser die Steuern und Abgaben Quartalsmässig irgendwo zu erhöhen.
Und das wird auch weiterhin passieren.
Demokratie und Weltwirtschaft in aktueller Form ist ein Todkandiat.

Re: Wer soll dieses Geschwätz noch glauben?

außer .. mäßig - , wenn es dabei geblieben wäre, wären "die mit uns" nicht so Schlitten gefahren!

(Ich bin erstaunt, dass Sie "Demokratie", wie gewohnt, ohne 'ck' schreiben)?

Re: Re: Wer soll dieses Geschwätz noch glauben?

Alles Neudeutsch
Den RS-Fehler in "Todkandiat" haben sie nicht bemerkt?

Info: Es geht um die Info nicht um abc

Antworten Gast: Sparen
16.10.2012 20:01
0 0

Re: Wer soll dieses Geschwätz noch glauben?

Einige Baustellen kann ich nennen: viel zu viele Krankenkassen, kein einheitliches System,... meine Krankenkasse verrechnet Selbstbehalt zB 17 Euro beim letzten Zahnarztbesuch (Amalgamplombe) ... Hätten wir eine einzige Kasse mit Selbstbehalt, würden sicher viele Menschen "unnötige" Leistungen nicht konsumieren! Was mir auch unerklärlich ist, wie jemand auf Staatskosten auf Kur fahren kann??? Ein Wahnsinn, denn wenn ich wirklich krank bin, dann heißt das Rehabilitation und ist etwas ganz anderes. Mit ist schon klar, dass damit eigentlich die Arbeitsplätze in der Region finanziert werden - aber vielleicht gäbe es da kostengüstigere Varianten? Und noch schlimmer: gratis Aufenthalt im Pensionistenheim: auch mit kleiner Pension kein Problem, denn der Staat zahlt fleissig mit: Also Vollpension mit Unterhaltung auf Staatkosten! Natürlich meine ich damit nicht die notwendigen Pflegeheime. Aber vielleicht sollte der Staat einmal zwischen sinnvoller Notwendigkeit und luxoriöser Verschwendung unterscheiden?

Re: Re: Wer soll dieses Geschwätz noch glauben?

Na ja wir sind ein RIESEN Land.
9 SVA´s, 1 Präsident, 9 Landeshauptleute, 9 Landtage mit Gesamt 448 Landtagsabgeordneten für 8 Mill. Einwohner.
Haben weltweit die teuerste Politik und Verwaltung usw.

Wir können uns auf Grund dessen das wir eines der "reichsten Länder der Welt", mit 100.000 Menschen die unter der Existenzgrundlage leben und höchsten Abgabenleistungen Weltweit UND eine Verschuldung von fast
228 Millliarden EUR haben
das alles leisten.

Re: Re: Wer soll dieses Geschwätz noch glauben?

Ha! Sie haben nichts verstanden, gar nichts!
Ein Beamter wird anders krank als ein Bauer, als ein Angestellter oder als ein Eisenbahner. Deshalb BRAUCHT jede Berufsgruppe eine eigene Versicherungsanstalt! Selbstverständlich braucht es da auch jeweils andere Ärzte. Interessant dabei: Zahlt man ihn privat, tut's der Eisenbahnerarzt auch für den GKK Patienten.
Aber solange zur Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit am öftesten Pensionisten auf Kur geschickt werden, ist alles Roger in Kambodscha....

8 0

18 Milliarden

aber dad Geld für marode Staaten hamma auch noch es Politikergfr....

0 0

Re: 18 Milliarden

das Geld natürlich

Gast: wiirrwaarrr......
16.10.2012 19:26
8 0

Pensionen!!!!!

Wir erinnern und doch alle ganz dunkel an eine Pensionsreform, zu der unsere lahmen Politiker nicht in der Lage sind!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Re: Pensionen - lahme Politiker:

Wen haben Sie uns da ins Plenum gewählt. Es sind die Volksvertreter(-innen), welche nur de(n)m Wähler(-innen) verpflichtet sind!

Re: Pensionen!!!!!

Nicht ganz Richtig--bei den ASVG-ler ist die "Reform" schon durchgezogen worden.............

Bei den Beamten hingegen blieb alles gleich-Milch und Honig soll es IMMER sein!!

Manche Beamten sind Jahrelang im Krankenstand,und dann ab in die Frühpensi!!

Antworten Antworten Gast: Frechheit
16.10.2012 19:49
2 2

Re: Re: Pensionen!!!!!

Genau, über uns ASVG-ler wurde beinhart drübergefahren, da galt auch der Vertrauensschutz nicht. Aber bei den Pensionen der Beamten, die auch um ein Vielfaches mehr kosten, da wird nichts gemacht oder erst in 100 Jahren !!! Sauerei !!

Re: Re: Re: über uns ASVG-ler

Uns "Gewerblichen" geht's nur insofern besser, dass "die Leistungen" erheblich besser sind als in der GKK; "die Anbahnungszeiten" allerdings, haben sie angeglichen!

Ein schändliches Pack, die große Koalition!

 
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