19.05.2013 13:09 Merkliste 0

Entacher: "Ich bleibe auf der Kommandobrücke"

19.10.2012 | 10:15 |   (DiePresse.com)

Generalstabschef Edmund Entacher hält bei seinem Jahresempfang erneut ein Plädoyer für die Wehrpflicht - und verschiebt seinen Pensionsantritt. Verteidigungsminister Darabos beharrt auf seinen Heeresplänen.

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Generalstabschef Edmund Entacher wollte Donnerstagabend seinen Pensionsantritt verkünden, angesichts der Wehrpflichtdebatte hat er es sich anders überlegt. "Ich bleibe auf der Kommandobrücke", sagte Entacher beim Jahresempfang des Generalstabchefs unter lautem Applaus.

Bei der Veranstaltung waren auch einige Prominente aus der ÖVP erschienen, unter anderem der niederösterreichische Landeshauptmann Erwin Pröll und Innenministerin Johanna Mikl-Leitner. Für die Musik sorgten vier Grundwehrdiener. Die unangenehme Begleitmusik besorgte ein Feueralarm, der am Ende von Entachers Ansprache ausbrach.

Berufsheer erfordere Erhöhung des Budgets

Entacher hielt einmal mehr ein Plädoyer für die Einhaltung der Wehrpflicht, wobei er einschränkte, dass der Wehrdienst reformiert werden müsste. Als Argument für die Wehrpflicht führte er unter anderem das knappe Militärbudget an und ließ dabei mit der Aussage aufhorchen, dass zwei der drei Pilotprojekte von Verteidigungsminister Norbert Darabos (SPÖ) gezeigt hätten, dass man für die Umsetzung eines Berufsheeres eine Erhöhung des Budgets von vier Prozent bräuchte. Das sei unrealistisch.

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Entacher warnte auch erneut davor, dass das Bundesheer ohne Grundwehrdiener vor erheblichen Rekrutierungsproblemen für die Miliz und in weiterer Folge für die Auslandseinsätze stünde.

Darabos widerspricht

SP-Verteidigungsminister Norbert Darabos wies am Freitag die Warnung von Entacher zurück. Aktuelle Zahlen des Heerespersonalamtes würden zeigen, dass das Heer bereits jetzt zwei Drittel der Zeitsoldaten "von der Straße", also am freien Arbeitsmarkt, rekrutiere. Direkt aus dem Grundwehrdienst melde sich lediglich ein Drittel der Zeitsoldaten, teilte ein Darabos' Sprecher mit.

Demnach hätten 53 Prozent ihre Freiwilligenmeldung bereits vor dem Grundwehrdienst abgegeben, 15 Prozent teilweise erst Jahre danach und nur 32 Prozent während des Grundwehrdienstes. Diese Zahlen würden zeigen, dass man den Grundwehrdienst nicht brauche, um erfolgreich zu rekrutieren. "Die Unerlässlichkeit des Grundwehrdienstes für die Personalwerbung ist wie alle Wehrpflicht-Argumente ein reines 'Bauchargument', hat aber keine faktische Grundlage", so der Sprecher .

(APA)

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235 Kommentare
 
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Re: Entacher soll noch bleiben...

Ich weiß nicht wie Sie das sehen, aber wenn mir mein Chef sagt er habe zu mir kein Vertrauen mehr, so würde ich kündigen, insbesondere wenn ich so abgesichert bin wie der Privilegienritter Entacher und mich nicht über juristische Tricks an meinen Posten klammern. Eine solche Handlungsweise bezeichne ich als charakterlos

Antworten Antworten Gast: justerix
20.10.2012 13:08
1 0

Re: Re: Entacher soll noch bleiben...

Darabos hat sich vom "wiener Michl"
in diese Sache reinreiten lassen anstatt
zu sagen, dass sich der Michl lieber um Wien kümmern soll und nicht um Sachen, die ihn nichts angehen. Soviel zum "standhaften" Charakter des Hrn. Darabos.

2 0

Re: Re: Entacher soll noch bleiben...

Was käme wohl heraus, würde das Volk über einen Mißtrauensantrag gegen Darabos abstimmen?
Der ist doch der gleiche Sesselkleber.

7 2

Re: Re: Entacher soll noch bleiben...

Der ist kein Privilegienritter, der ist Beamter. Was dem der Darabos vorschreiben kann, hat auch seine Grenzen. Es ist der Sinn des Beamten, dass ihn Politiker nur sehr eingeschränkt steuern können. Sein Chef ist übrigens nicht der Darabos sondern der Bundespräsident.

Re: Re: Re: Entacher soll noch bleiben...

Es mag schon sein, dass formal Fischer der Chef Entachers ist, als Weisungsgeber ist ihm aber Darabos vorgesetzt.
Abgesehen davon bleibt es wohl dabei, dass ein Festhalten an einem Posten bei fehlender Vertrauensbasis wohl nicht als besondere Charaketerleistung angesehen werden kann.

1 0

Re: Re: Re: Re: Entacher soll noch bleiben...

Im Grunde ist es der Sinn des Beamtentums einen Gegenpol zu Politikern darzustellen. Beamten sind da, Politiker komemn und gehen. Sie sind eben nicht auf die "Vertrauensbasis" angewiesen. Das ist der Sinn der Sache, damit etwas nicht zu sehr aus dem Ruder laufen kann. Nur aus diesem Grund sind Beamten unkündbar. Man kann sie nicht unter Druck setzen, sie handeln stur nach ihren Vorschriften resp. den Gesetzen und Gewissen.

Darabos will ein Söldnerheer errichten nach Wünschen der Nato resp. EU. Dieses lässt sich dann auch gegen die Bevölkerung einsetzeen. Dafür können Sie nur gedungene Leute gewinnen, aber wohl kaum Freiwillige aus der "normalen" Bevölkerung.

Gast: justerix
19.10.2012 15:19
15 9

entacher soll noch bleiben...

Dieser General ist - im Unterschied zu seinem "Chef" - nicht nur ein Fachmann sondern hat auch noch Charakter; weiter so!

Gast: Guckst du
19.10.2012 15:07
2 2

Weisheit

"Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich andern kann, und die Weisheit, das eine von dem anderen zu unterscheiden."

Oetinger (1702 bis 1782)

10 5

bravo

weiter so!

Antworten Gast: Darabos-Fan
19.10.2012 14:58
8 9

Re: bravo

Yep, ich bin auch dafür, das Darabos so weitermachen und sich nicht unterkriegen lassen soll. Schon gar nicht von Angestellen in seiner eigenen Firma :-))

Re: Re: bravo

Ja, Ja!
So haben unsere Politiker das gerne:
das ganze Land als ihre eigene Firma und das Volk samt den Beamten als ihre "Arbeitnehmer"!
Gott sei Dank denken nicht alle so wie Sie, denn sonst wären wir schon längst mitsamt unsererm Hab und Gut an den nächstbesten Hedgefonds verscherbelt.
Moment, da fällt mir ein ...

Antworten Antworten Gast: ydsffffffffffffffffffffffff
19.10.2012 17:21
1 4

Na wenn schon, dann ist es die firma österreich!

sollten sie einmal ein rettung, krankenpflege oder katastrophenhilfe benötigen....

Antworten Antworten Antworten Gast: zdsffffffffffffffffffffffffff
19.10.2012 19:48
3 2

Re: Na wenn schon, dann ist es die firma österreich!

Dann rufe ich die Feuerwehr Passau.....
Wenn es in Österereich keine mehr gibt, weil die Wehrpflicht abgeschafft wird....

Wie kommst du auf so eine verkorkste Logik?:
nach dieser wird also demnächst ganz Frankreich absaufen, Deutschland im Schnee versinken, die Schweden zu tausenden sterben, weil keiner mehr die Kranken transportieren kann, weil es keine Wehrpflicht mehr gibt...
Auf sowas Lächerliches muss man echt erst einmal kommen!!!

Antworten Antworten Antworten Gast: Darabos-Fan
19.10.2012 19:41
2 1

Re: Na wenn schon, dann ist es die firma österreich!

Ich weiß: Dann rufe ich das Bundesheer.
Weil ohne dem gibt es ja keine Rettung und keine Feuerwehr und keine Schneeschaufler und keine Wasserpumper usw. usf.
Du langweilst mit diesen althergebrachten und total überholten Argumenten.

Gast: damalsGWD
19.10.2012 13:39
15 11

Hut ab, General Entacher, Sie sind ein anständiger Mensch!


Antworten Gast: Change4Austria
19.10.2012 18:05
6 7

Re: Hut ab, General Entacher, Sie sind ein anständiger Mensch!

Ja, Hut ab vor einem illoyalen und dem Altersstarrsinn verfallenen Systemerhalter, der die Zeichen der Zeit noch nicht erkannt hat und öffentlich mit falschen Zahlen operiert.

Widerstand gegen jede Art von positiver Veränderung erhält in Österreich immer Zustimmung von bestimmten Gruppen, die Strache & Co wählen. Entacher befinde sich also in allerbester Gesellschaft und darf sich daher hier über viele Grün-Stricherl (und die offene Unterstützung von Strache!) freuen.

1 0

Re: Re: Hut ab, General Entacher, Sie sind ein anständiger Mensch!

Entacher wäre fehl am Platz, wenn er loyal gegenüber der Regierung wäre. Denken Sie einmal nach wofür Beamten überhaupt da sind.

Antworten Antworten Gast: Constanze
19.10.2012 21:42
2 1

Re: Re: Hut ab, General Entacher, Sie sind ein anständiger Mensch!

Sie haben sicher die Zeichen der Zeit erkannt. Positive Veränderung nennt man in Österreich, so wie Sie das schreiben, was man in anderen oder höheren Sphären als "Russisch Roulette" bezeichnen könnte.

Das Bildungssystem greift ja ordentlich bei Ihnen bzw. bei der großartigen Industrie die dahinter steht.

Wie alt sind Sie Jungelchen??? Sie sollten sich einen Hut für Entacher zulegen.

Antworten Gast: Baseballcap
19.10.2012 15:00
3 3

Re: Hut ab, General Entacher, Sie sind ein anständiger Mensch!

Wer läuft denn heute noch mit Hut herum. Trägt doch seit Jahrzehnten kein Mensch mehr. Wie alt bist du denn, dass du so bedeckelt bist?

Antworten Antworten Gast: uq7
19.10.2012 20:15
0 0

Re: Re: Hut ab, General Entacher, Sie sind ein anständiger Mensch!

den hams halt gedeckelt :-))

Re: Hut ab, General Entacher, Sie sind ein anständiger Mensch!

Kann ein Parteibuchbesitzer anständig sein? NEIN!

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Schweiken-Armee

Mr.Entacher, Sie und Ihre Beamten und Partei-Generäle machen das schöne Land lächerlich!
Zeigen Sie mir einen Oberst der kein Parteibuch hat,
die "Generäle" sowieso. Lauter Darmakrobaten!

2 2

Re: Schweiken-Armee

na ich kenn da schon zwei ohne parteibuch

Antworten Antworten Gast: kec
19.10.2012 19:49
1 0

Re: Re: Schweiken-Armee

Echt? Helm ab zum Gebet!

... und verschiebt seinen Pensionsantritt.:

Ein Soldat, wie er (nicht nur) im OeKB verstanden wird: bis zu seinem letzten Atemzug wird ...!

Gast: Das Recht geht vom Volk aus!
19.10.2012 12:55
7 6

Herr Darabos

wenn man eine Armee mit nur 12.000 Einheiten (Panzerfahrer, Piloten, Infanterie, Unterstützungseinheiten usw..) haben (eine Divisionsgröße) will dann haben sie voll kommen recht mit ihren Zahlen.

Wenn eine Katastrophe an einem Ort etwa Niederösterreich und Oberösterreich gleichzeitig eintritt wie 2002 dann würde diese Zahl eventuell auch reichen.

Aber sie können !!BITTE!! nicht so naiv sein und hoffen dass niemals an zwei oder gar drei ganz verschiedenen Orten in Österreich eine Katastrophe ist.
Bsp: Großer Murenabgang in Vorarlberg (ein Dorf ist verschüttet) und starke Überflutungen durch die Donau vor Wien.
Und zusätzlich müssten sie auch noch die Auslandseinsätze schaffen.

Ich bin für ein Berufsheer. Aber nur unter der Bedinung das wir der NATO beitreten.

Ein NATO-Beitritt tut nicht weh er verpflichtet auch nicht dass wir etwa wie in Libyen mitmachen (Island, Slowenien oder Baltikum sind auch dabei) Slowenien lässt den Luftraum von Italien mit schützen das Baltikum abwechselnt von Polen und Deutschland.

Alles andere mit 12.000 Pfadfinder (weil vielleicht noch aus kostengründen schlecht ausgestattet oder ausgebildet) ist rein eine nette symbolische Geste für jene die sich nie mit diesem Thema beschäftigen aber wissen dass es dennoch wichtig wäre.

Antworten Gast: kopfschuettler
20.10.2012 05:48
2 0

Re: Herr Darabos

Ich nehm nur 2 Argumente aus den vielen heraus:

1. NATO-Beitritt bedeutet eine Aufgabe der Neutralität. Schriftlich. Ganz egal, wie sie jetzt gehandhabt wird, sie ist verfassungsmäßig existent.

2. Sie glauben wohl nicht ernsthaft, dass man mit <0.8% BIP Militärbudget der NATO beitritt? Das kostet die NATO nicht mal ein müdes Lächeln, bevor sie das NEIN hervorprustet. Unter 4 % spielt sich da gar nix ab, so in etwa ein Faktor >5.

Fakten.

Re: ... zwei oder gar drei ganz verschiedenen Orten in Österreich eine Katastrophe ist?

Von den "Alpen gelenkten" Wetterzonen her ganz einfach unmöglich.

Unser Land ist entweder zu den Längs- oder zu den Breitengraden hin zweigeteilt und eine Wetter-Kapriole daher nur in einem Viertel unseres Bundesgebietes möglich!

zum Glück...

... gibt es noch Führungskräfte die sich weder von wildgewordenen Ideologen fürchten und auch nicht den leichten Weg (Pension) wählen.
dass es immer wieder geistige Tiefflieger gibt die nur überflüssige persönliche Angriffe draufhaben muss man einfach ignorieren!

Gast: Change4Austria
19.10.2012 12:36
7 15

Entacher: Vorwärts in die Vergangenheit!

In allen anderen EU-Ländern funktioniert's problemlos, nur Österreich ist wieder mal der Retro-Dodel Europas, ganz vehement verteidigt von Raiffeisen, unserem HBP und dem Dinosaurier Entacher.

Jungen Maturanten wird wichtige Zeit ihres Lebens gestohlen, während in einem Profi-Heer andere, wesentlich besser geeignete (und interessierte!) Menschen die Chance für einen beruflichen Neuanfang hätten.

1 2

Die anderen EU Länder ...

.... sind auch grossteils bei der NATO und können sich somit auf erweiterte Ressourchen abstützen.

Antworten Antworten Gast: Jodelmegaphon
20.10.2012 22:20
0 1

Re: Die anderen EU Länder ...

Aha. So viel hast du schon kapiert. Gratuliere! Und wir machen das im Alleingang, gellt? Mit fünf "Alpenhawk", wie sie im Natojargon genannt werden. Immerhin haben wir damit fünf Kleinsttransprothubschreuber angeschafft. Wow!!!! Wir sind gerüstet für alles, was es an modernen Kriegen und Auseinandersetzungen geben kann. Wir haben ja fünf Alpenhawk...

Re: Die anderen EU Länder ...

Galtür, ohne Nato-Hubschrauber keine Evakuierung, vergessen?

4 3

Die rechten Militärschädeln haben schon längst ausgedient.


Häupl-Jux mit Folgen

Es wäre zwar dumm, aus diesem Grunde für die Beibehaltung der Wehrpflicht zu stimmen, aber eine "Ohrfeige" durch den Wähler gebührt unserem Bürgermeister von Wien allemal. In großer Not macht Häupl ein Bundesthema zu einer Wiener Angelegenheit, allein getrieben von der Angst vor massiven Verlusten bei der Landtagswahl. Und schon schwenkt der Bundesminister für in Stein-Gemeißeltes um 180 Grad um. Viel dringender als die Abschaffung des Bundesheeres wäre die Abschaffung der hilflosen Handlungen eines völlig überforderten Verteidigungsministers. Profil hat er bestenfalls mit seinen strengen Worten angesichts der Ergebnisse bei den olympischen Spiele gezeigt. Vielleicht wäre es von Vorteil, Herrn Darabos zukünftig an diesen Spielen teilnehmen zu lassen, denn erstens könnte er den Gescholtenen beweisen, welch ein toller sportlicher Hecht er ist und zudem würde sich der Schaden bei wichtigen Fragen der Landesverteidigung wesentlich reduzieren. Mein Rat als Sozialdemokrat: Liebe Genossen, erstens lasst bei eurer Entscheidung Vernunft walten und ohrfeigt die SPÖ dafür bei den Wahlen! Das wird ohnehin geschehen! Wir dürfen auch hoffen, dass Darabos danach für immer in der Versenkung verschwinden wird. Und all jene, die ihn schon als Anwärter für das Amt des Landeshauptmannes vom Burgenland gesehen haben, werden mittlerweile zur Erkenntnis gekommen sein, dass er bestenfalls als Funktionär in einer kleinen Gemeinde seinem Job gerecht werden könnte.

Gast: schreker
19.10.2012 12:30
7 13

Zeit für Abtritt

Ja, das ist immer ärgerlich, wenn die Alten den richtigen Zeitpunkt für den Abgang in die Pension übersehen und damit den Jungen die Zukunft ruinieren. Herr Entacher, es betrifft Sie nicht mehr, also halten Sie sich bitte raus.

7 14

ab in den kamerdschaftsbund

dort kann er seine weisheiten zum besten geben und sein nichtstun fortsetzen.

Gast: fulca
19.10.2012 12:19
3 6

Der Verschwender

Immerhin haben Herr Entacher und seine Pro-Wehrdienst-Entourage den richtigen Ort für diesen Auftritt gewählt - nämlich das Heeresgeschichtliche Museum!

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der macht sich wichtig

und geniest dabei narrenfreiheit.

realität ist!
niemand braucht dieses heer das nicht in der lage ist und auch nie war nur irgendjemand zu verteidigen.

das ist einzig und allein ein sauteurer indianerspielplatz für diverse goldfasane

die noch dazu weiterhin, unterstütz durch die sklavenarbeit der wehrpflichtigen, ein bequemse leben geniesen wollen


Üblicherweise fordert die NATO von ihren Beitrittskandidaten und Mitgliedern die Umstellung zu einem Söldnerheer

...da sie die Soldaten in ihre Einheiten eingliedern und international einsetzen möchte.

Da wir großteils von NATO-Mitgliedern umgeben sind, gibt es dort auch üblicherweise Berufssoldaten.

Ich weiß nicht welcher Teufel Häupl und die SPÖ geritten hat auf diesen Zug aufzuspringen und dasselbe für Österreich zu fordern.

General Entacher versteht jedenfalls mehr von der militärischen Verteidigung des Neutralen Österreich als ex-Zivi Darabos!

Re: Üblicherweise fordert die NATO von ihren Beitrittskandidaten und Mitgliedern die Umstellung zu einem Söldnerheer

Verstünde Entacher etwas von Verteidigung so hätte er die Forderung aufstellen müssen, dass unse Bundesheer aufgrund der wesentlich schierigeren Topografie stärker gerüstet sein müsste als das Scheizer Heer. Hat man von Entacher jemals eine solche Forderung gehört?

Re: Re: Üblicherweise fordert die NATO von ihren Beitrittskandidaten und Mitgliedern die Umstellung zu einem Söldnerheer

Hat man von Entacher jemals eine solche Forderung gehört?

Ja, nur wollte Seppl Normalösi nichts davon hören

Antworten Gast: Wohlan, es ist Zeit, Leute!
19.10.2012 12:28
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Re: Üblicherweise fordert die NATO von ihren Beitrittskandidaten und Mitgliedern die Umstellung zu einem Söldnerheer

Häupl und die SPÖ wollen halt den Anschluss an die Neuzeit nicht verpassen, ihre Gegner liebe in der Vergangenheit verharren bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag. Österreich kann nicht in der Entwicklung stehen bleiben, so sehr sich das auch manche wünschen mögen. Hätten das nämlich schon all unsere Vorfahren getan, würden wir heute noch mit Ochsenkarren duchd die Gegend fahren und die Soldaten zu Fuß, zu Pferd oder so mittels Degen Mannöver abhalten.

Antworten Antworten Gast: Stimme aus der Vergangenheit
19.10.2012 15:08
2 1

Re: Re: Üblicherweise fordert die NATO von ihren Beitrittskandidaten und Mitgliedern die Umstellung zu einem Söldnerheer

So ist es.
MfG
RodaRoda

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Re: Üblicherweise fordert die NATO von ihren Beitrittskandidaten und Mitgliedern die Umstellung zu einem Söldnerheer

Genauso wie es halt auch "modern" ist eine "unabhängige" Nationalbank zu haben. Die halt außerhalb der Kontrolle des Staates sondern unter der von Goldman Sachs steht, die ja nur unser Bestes wollen.

Ein Söldnerheer kann auch leichter im Inland gegen die Bevölkerung eingesetzt werden. Darauf läuft es ja hinaus.

Antworten Antworten Gast: Nato- und EU-Fan
19.10.2012 19:51
1 1

Re: Re: Üblicherweise fordert die NATO von ihren Beitrittskandidaten und Mitgliedern die Umstellung zu einem Söldnerheer

Ja, ja, ja - und dann kommen noch die Bilderberger, die Weltverschwörung usw., phantasier weiter, alter Mann.

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Re: Re: Re: Üblicherweise fordert die NATO von ihren Beitrittskandidaten und Mitgliedern die Umstellung zu einem Söldnerheer

Nicht zu vergessen die kapitalistisch kommunistisch faschistisch sozialistische Geheimdienstallianz! Und die Illuminati! Die Freimaurer! Und alle haben sie es nur auf Österreich abgesehen, was mich immer wieder erstaunt!

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Obwohl ich Entachers Ansichten wenig abgewinnen kann, Hut ab vor dem Mann.

Trotz aller Widerstände steht er zu seiner Überzeugung und versteht es, diese logisch und schlüssig zu argumentieren.
Leider tritt er lieber für die Beibehaltung des Status Quo ein, als ein Konzept für die Lösung der von ihm Aufgezeigten Probleme eines Berufsheeres zu erarbeiten.
Aber immerhin noch besser als Darabos, der trotz gescheiterter Pilotprojekte immer noch stur seine "alles wird besser und billiger" Matras runterbetet.

Antworten Gast: eseppl
19.10.2012 12:13
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Re: Obwohl ich Entachers Ansichten wenig abgewinnen kann, Hut ab vor dem Mann.

wieso hut ab er steht zu seiner meinung.
es kann ihm ja doch nichts passieren. wenn in einer privatfirma einer öffentlich gegen die meinung des chefs auftritt. dann tschüss beim ams.
dieser mann hast noch nichts geleistet, und wird als messias dargestellt.

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Re: Re: Obwohl ich Entachers Ansichten wenig abgewinnen kann, Hut ab vor dem Mann.

Wenn wir den Vergleich mit der Privatwirtschaft bedienen, dann korrekt.

Die geltenden Gesetze sind die "Firmenpolitik", das Parlament der Vorstand welcher berechtigt ist die "Firmenpolitik" zu ändern.
Darabos' Aufgabe als Minister ist es, diese Firmenpolitik bestmöglich umzusetzen.
Fazit: Darabos ist es, der gegen die Meinung des Chefs auftritt. Also, Herr Darabos: Tschüß beim AMS.

Re: Re: Re: Obwohl ich Entachers Ansichten wenig abgewinnen kann, Hut ab vor dem Mann.

In der Theorie kann man das so sehen. Nach der Realverfassung aber nicht., da die meisten Gesetze auf Regierungsvorlagen basieren, die von einem Minister ausgearbeit werden. Dabei kommt es immer wieder vor, dass ein Minister mit seinen Vorschlägen bei seinen Kollegen nicht durch kommt. Darabaos ist dabei kein Einzelfall

 
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