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BZÖ: Abgeordneter bleibt Klubklausur fern

20.10.2012 | 16:12 |   (DiePresse.com)

Der Kärntner Mandatar Stefan Markowitz gilt nächster möglicher Überläufer zu Frank Stronach.

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Das BZÖ muss weiter bangen. Der Kärntner Mandatar Stefan Markowitz, der schon länger als unsicherer Kandidat gilt, ist der Klubklausur des orangen Bündnisss in Graz auch am zweiten Tag ferngeblieben - wegen eines Krankheitsfalls in der Familie, wie er Bündnisobmann Josef Bucher Freitagabend erklärt hatte. Das "Team Stronach" hat bereits vor einigen Tagen klar gestellt, dass man in Kürze einen weiteren Zugang aus dem BZÖ erwarte.

Dies hat insofern Bedeutung, als die Stronach-Truppe dann fünf Mandatare beisammen hätte, die bei der letzten Nationalratswahl auf der selben Liste kandidiert haben. Davon verspricht man sich die Zuerkennung des Klubstatus, was nicht nur finanzielle Vorteile hätte, sondern auch mehr parlamentarische Rechte und nicht zuletzt wohl vor der Wahl die Teilnahme an den TV-Duellen im ORF brächte.

Klubstatus

Das "Team Stronach" beruft sich dabei auf die Gründung des aus der FPÖ hervorgegangenen "Liberalen Forums", dem vom damaligen Nationalratspräsidenten Heinz Fischer im Jahr 1993 der Klubstatus zuerkannt worden war. Auch damals hatten sich fünf Abgeordnete zusammengefunden.

Ob die Fälle nun direkt vergleichbar sind, ist umstritten. Die ÖVP tendiert - wie zuletzt Klubchef Karlheinz Kopf im "Kurier" - dazu, angesichts des Präzedenzfalls LIF dem Stronach-Team den Klubstatus zu gewähren. Seitens des SPÖ-Klubs wird hingegen angeregt, erst einmal abzuwarten, wie das vom BZÖ angestrengte Verfahren gegen Stronach wegen des Abwerbens seiner Klubmitglieder ausgeht.

Grüne wollen Ehrenerklärung

Während die Grünen im Gegenleistung für den Klubstatus eine Art Ehrenerklärung der Stronach-Abgeordneten wollen, dass sie nicht eingekauft wurden, lehnt das BZÖ eine entsprechende Zulassung als Fraktion überhaupt ab. Am Zug wäre letztlich Nationalratspräsidentin Barbara Prammer (SPÖ), die sich mit den anderen Präsidenten und Klubobleuten beraten will.

Markowitz hätte laut BZÖ-Angaben vom Freitag zumindest am zweiten Tag der Klausur teilnehmen sollen, was dann aber nicht geschehen ist. Immerhin hat er sein Fernbleiben in einem Telefonat mit Bucher persönlich entschuldigt. Schon in einem etwas eigenwilligen "Report"-Interview hatte der Kärntner Party-Veranstalter diese Woche eher vage zu einem Verbleib im BZÖ gemeint: "Ich bin jetzt noch da." Bündnisobmann Josef Bucher wollte dann gestern auch nur für jene die Hand ins Feuer legen, die in Graz erschienen waren.

(APA)

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45 Kommentare
 
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Wie sich die Lage ändert

Noch vor einigen Monaten meinte der umworbene STEFAN, Stronach wäre für 3 - 4 % gut. Jetzt, wo es gilt Ausschau zu halten wo man nach der nächstjährigen Wahl bleibt, vollzieht er den Wechsel und hat sich auch schon Argumente zurechtgelegt, um das zu argumentieren. So sschauts aus.

kne Hoden , sagt man nicht

auch wenn mann als milliadär alles kaufen kann sogAR pOLITBLITZER, aber mit diesem Sager ist der Frank bei den echten AUT durch

nur Josef bucher ist nicht käuflich,

Der Ewald stadler ein hervorragender Bürgeranwalt stzellt alle anderne Politik Banausen in den schatten. Sein rollendes Rrrrr..
ist sensationell und immer wieder freuen wir uns auf seinen auftritt wo er die Kollegen richtig ehrlich vorführt

Re: nur Josef bucher ist nicht käuflich,

Bei Stadler erspare ich mir den Kabarett-Simpl. Er spielt ein herrrvorrragenden "Du..en" :-))

Gast: Landstraße77
20.10.2012 23:20
1 3

BZÖ ist am Ende

Die BZÖler sind total am Ende: Nur noch wilde Anschuldigungen und Beleidigungen kommen von den BZÖlern. Die wissen, dass ihre Zeit vorbei ist.

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Gesetz

"..Dies hat insofern Bedeutung, als die Stronach-Truppe dann fünf Mandatare beisammen hätte, die bei der letzten Nationalratswahl auf der selben Liste kandidiert haben.." Ich kann das im Gesetzestext nicht so erkennen.
Da steht nix von: bei der letzten Nationalratswahl

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Re: Gesetz

Ich denke, dabei geht es mehr darum, dass es beim Liberalen Forum der Fall war und sich die SPÖ darauf ausreden könnte, dass es nur dann geht wenn es - genauso wie beim Liberalen Forum - fünf Leute aus der selben Partei sind.

Eigentlich müsste der Klubstatus bereits jetzt gegeben werden. Aber wir sind in Österreich und da gelten Gesetze nur dann, wenn sie der SPÖ/ÖVP nutzen oder zumindest zum Nachteil anderer sind. Wenn fünf von der selben Partei sind kann es jedenfalls kein Argument mehr geben, dass gegen einen Klubstatus spricht.

Einer der besten Politiker Österreichs ...

... ist neben Heinz-Christian Strache ohne Zweifel Ewald Stadler. Es würde mich freuen, ihn wechseln zu sehen, am liebsten in die FPÖ, was eher utopisch wäre, als zweitbeste Option aber zum Team Stronach. Das BZÖ jedenfalls ist eine lebende Leiche.

*prust*

Meinst wg. ihrer blonden Haare oder der überbordenden Intelligenz?
Ups. Beides Fehlanzeige...

2 1

Re: Einer der besten Politiker Österreichs ...

Seit seinen kindischen Wortspielen mit dem Namen von Stronach halte ich Stadler für nicht ganz zurechnungsfähig.

Ja, das BZÖ dürfte es nach der nächsten Wahl nicht mehr geben. Bucher scheint ziemlich falsch an dieser Position zu sein. Wenn es so weitergeht wird er bald alle Abgeordneten los sein. Außer STronach werden wohl auch andere Parteien gerne weitere Abgeordnete aufnehmen.

Antworten Gast: Argesauge
20.10.2012 20:58
3 1

Re: Einer der besten Politiker Österreichs ...

Sind Sie blind

Ein schlagender als trojanisches Pferd in der orangen partie

Alles klar?

Grüne und Ehre?

Na dann möchte ich eine Ehrenerklärung von ihnen bzgl. ihres ESM-Abstimmverhaltens.

Nur weil eigentlich niemand versteht ...

... welche Maßnahmen in dieser Wirtschaftskrise die Richtigen sind, muss man ja nicht unbedingt dagegen sein. Außer man ist Teil des dritten Lagers >> dann nämlich besteht das ganze Konzept aus der Position: dem Volk aufs Maul schaun und immer schön Versprechen abgeben (die merken sichs eh nicht)...

Eine Frage des Stils und des Geruchs

Ein entscheidendes Motiv für den Wechsel der BZÖ-Abgeordneten wird die Aussichtslosigkeit sein, nach der NR-Wahl 2013 eine Verwendung vorzufinden.

Das Stronach möglichst rasch Klub-Status erreichen will ist verständlich und strategisch richtig.
Das ändert jedoch nichts daran, das die Abtrünnigen als Opportunisten stigmatisiert bleiben.

Der Erfolg für das Team Stronach bei der NR-Wahl wird wesentlich davon abhängen, wie sehr der diesen Personen anhaftende "Oppotunismusgeruch" das gesamte Team bedeckt.

Gast: Chisora
20.10.2012 17:53
8 0

Na und

... alle die jetzt zu Stronach wechseln wollen einfach nach der Wahl wieder im NR sitzen.

Re: Na und

Wem würde denn dieser Mini-mini-Verein eigentlich abgehen, wenn er endlich von der Bildfläche verschwände? Schade um jeden Euro, den die aus unserem Steuertopf kasssieren.

Gast: Das Recht geht vom Volk aus!
20.10.2012 17:53
8 2

Ok. Ich verlange eine Ehrenerklärung der Grünen

dass sie für mehr Demokratie sind. Eine weitere Partei im Parlament die zudem gute Werte vertritt (siehe Team Stronach Webseite) wird ihnen hoffentlich nicht weh tun.

An das Bucher-BZÖ habe ich ohnehin nie geglaubt. Dazu hätte er ein paar Leute hinaus hauen müssen. Ein verurteilter Straftäter Peter Hojac :-) oder ein Ewald Stadler (der Rechtsextreme wie Alessandra Mussolini trifft) kann sich doch kein Mensch als Rechts(wirtschafts)liberal vorstellen. Diese Partei ist am Ende!
Dass sie nur mit Beschimpfungen reagieren können beweist lediglich noch wie einfallslos das BZÖ und ihre Leute sind.

Bucher hätte gut daran getan in Stronach sowas wie eine Chance zu sehen und ihn als Parteipartner zu sehen. Stattdessen bekämpft er mit der letzten Energie des BZÖ Team Stronach. Schade um die Zähne die er sich dabei ausbeißen wird.

Ich kenne Stronach zwar nicht. Aber er macht schon den Eindruck dass er Korruption und Bestechung einfach nicht notwendig hat.

Sowie Lugar es gesagt hat Bucher ist einfach so sehr auf dieses alte System eingeschworen dass er Grundsätzlich keinen Unterschied zwischen Parteigeld und eigenem Geld macht.

So könnte ein kleiner, unbedeutender ...

Durchschnittspolitiker dazu beitragen, dass Österreich von der L*genpolitik der Herren Faymann/Spindelegger befreit wird!!


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Stefan hinein und das Team wird fein

Mach den Sprung zu Frank und den Fünferpack komplett! Ich kann es kaum mehr erwarten, Barbaras betroffenes Gesicht zu sehen, wenn sie mit typischer Klestil-Miene den Klubstatus des Team Stronach verkünden "muss". Und der ORF kann Frank nicht mehr ignorieren...

Antworten Gast: KurtGoedel179799
20.10.2012 17:44
3 10

Re: Stefan hinein und das Team wird fein

...ist ja nicht so, dass der Stronach bislang vom ORF ignoriert wurde

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Re: Re: Stefan hinein und das Team wird fein

Jedenfalls wurde versucht, Stronach bloßzustellen, etwa bei "Im Zentrum" mit 4 gegen 1.
Aber das Lachen wird dem ORF schon noch vergehen. Mit Frank kann sich Wrabetz seine Haushaltsgebühr einrexen!

Antworten Antworten Antworten Gast: Argesauge
20.10.2012 21:02
0 0

Re: Re: Re: Stefan hinein und das Team wird fein

korrekt.

Ob man deswegen einen waehlen solltem, der ganz dick drinnen war/ist im politsumpf ösistans um dem ploitsumpf eins auszuwischen?

widersprüchlich, nicht?

irgendwas kann da nicht stimmen!

Also stronach doch nur ein strohmann?!

nomen est ohmen!!!

jaja, die besten gschichten schreibt das leben!

Eine Spitzentruppe, die sich der Stronach da einkauft.

Lauter Experten die sich durch eigene Meinung hervortun, nicht.
Und viele werden das wählen, nicht. Na toll.

"..die Teilnahme an den TV-Duellen im ORF brächte."

das sollte so oder so der fall sein.

denn das leben ist eh viel zu selten so lustig wie bei auftritten des stammel-frankie, der seine altersdemenz vorführt.

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Re: "..die Teilnahme an den TV-Duellen im ORF brächte."

Stronach war vor 25 Jahren auch nicht anders. Er hatte schon damals die immer selben Stehsätze wiederholt. Auch völlig egal welche Frage gestellt wurde.

Trotz der STammlerei hatte er aber Magna in Österreich nicht so schlecht aufgebaut. Der kann halt nicht reden. Vielleicht wollen die Leute lieber jemanden der handeln kann und nicht jemanden, der geschliffen redet. DAvon gibt es sowieso genug.

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Gewählt


werden bei uns aber schon primär Parteien.
Die vergeben dann die aus der Parteiwahl resultierenden Parlamentssitze.

Dass ein Parteiwechsel also so einfach möglich ist, ist mehr als zu hinterfragen.
Meistens ist es doch der Spitzenkandidat einer Partei, der für die Stimmen sorgt.

 
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