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Grüner Wahlkampfauftakt: "Regierung der Schurken"

21.10.2012 | 18:29 |   (Die Presse)

Die Wiener Grünen fixierten am Sonntag ihre Liste für die Nationalratswahl 2013. Ein Aufstand der Basis blieb dabei aus. Eva Glawischnig wurde mit 94 Prozent der Stimmen auf Platz eins gewählt.

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Wien/Stu. Es gibt einige Klischees über die Grünen. Beispielsweise, dass Disziplin nicht zu den obersten Tugenden zählt. Zumindest dieses Klischee wurde am Sonntag erfüllt. Denn als um 9.30 Uhr die Landesversammlung der Wiener Grünen eröffnet werden sollte, war der erste Beschluss, die Eröffnung um eine halbe Stunde zu verschieben – weil im Saal noch gähnende Leere herrschte. Bis zehn Uhr trudelten dann aber doch noch rund 350Delegierte ein, womit das höchste Gremium der Wiener Grünen beschlussfähig war.

Auf dem Programm des Parteitags stand etwas, was bei den Grünen normalerweise für Brisanz sorgt: Die Basis bestimmte die Listenplätze für die Nationalratswahl 2013. Die Delegierten, die oft als unberechenbar und aufmüpfig gelten, gaben sich allerdings lammfromm. Spitzenkandidatin Eva Glawischnig wurde (nach intensiven verbalen Streicheleinheiten für die Basis) mit 94 Prozent der Stimmen auf Platz eins gewählt (es gab keinen Gegenkandidaten). Damit hat Glawischnig ihr persönliches Ziel geschafft. „Mein Ziel war es, besser als Werner Faymann zu sein. Das habe ich erreicht“, meinte sie lächelnd – mit (nicht nur) einem Hauch von Schadenfreude. Denn Faymann wurde kürzlich bei seiner Wiederwahl am SP-Parteitag von den Delegierten abgestraft – mit einer Zustimmung von nur 83 Prozent. Gleichzeitig träumte Glawischnig von Rot-Grün auf Bundesebene: „Wir haben jetzt die Möglichkeit, das politische System umzudrehen. Wir sind die Alternative zu Proporz und Korruption.“

 

Grüne Basis so sanft wie selten

Die Stimmung im Saal war entspannt, es gab keine Spur von Konflikten – die grüne Basis scheint zufrieden mit der rot-grünen Stadtregierung und dem Parlamentsklub zu sein. Justizsprecher Albert Steinhauser erhielt auf Platz zwei sogar 98 Prozent der Stimmen. Dahinter folgten die Nationalräte Alev Korun, Wolfgang Zinggl, Daniela Musiol und Karl Öllinger.

Bei der vergangenen Nationalratswahl erreichten die Grünen in Wien fünf Mandate – daher waren die Plätze nach Glawischnig und Steinhauser hart umkämpft. Die Stimmung im Saal blieb trotzdem friedlich.

Wahlkampftöne waren nur von Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou zu hören. Die schwarz-blaue „Tea-Party“ habe das Land für sich zu einem Selbstbedienungsladen gemacht – wie man an den Affären der vergangenen schwarz-blauen Koalition sehe. Nun drohe auf Bundesebene die Regierung der drei „S“: „Spindelegger, Strache und Stronach – eine Regierung der Schwindler, Schurken und Steuerflüchtlinge.“ Die Grünen seien aber die einzige Partei, die nicht in Korruptionsfälle verstrickt sei, wurde oft betont – weshalb das Motto der Landesversammlung „Saubere Politik für Österreich“ lautete.

Zu den zahlreichen Konflikten, die Vassilakous Politik in Wien hervorruft (Parkpickerlausweitung, Neugestaltung der Mariahilfer Straße etc.), meinte die Grüne: „Das Schlimmste in der Politik ist, wenn niemand merkt, dass es dich gibt.“ Das sei bei den Grünen nun sicher nicht der Fall.

Die grüne Liste

Bei der Landesversammlung, dem höchsten Gremium der Wiener Grünen, wurde die Wiener Liste für die Nationalratswahl 2013 beschlossen. Dabei gelten nur die ersten fünf Plätze als (relativ) sicheres Ticket für den Nationalrat.

Angeführt wird die Liste von Bundessprecherin Eva Glawischnig. Danach folgen Albert Steinhauser, Alev Korun, Wolfgang Zinggl, Daniela Musiol und Karl Öllinger, die bereits derzeit als Abgeordnete im Nationalrat vertreten sind. Kaum Chancen auf einen Einzug in den Nationalrat haben Nachfolgende wie Birgit Meinhard-Schiebel oder der Rechtsanwalt Georg Bürstmayr.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 22.10.2012)

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187 Kommentare
 
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Wer hier die Schurken sind

Schurken wählen "grün", weil sie unser Land zerstören und aus den Trümmern eine Versorgungsstation für alle Welt machen wollen.

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ja aber


Nun drohe auf Bundesebene die Regierung der drei „S“: „Spindelegger, Strache und Stronach – eine Regierung der Schwindler, Schurken und Steuerflüchtlinge.“

Vassilakuh macht aus SS eine SSS, das gehört geandet!

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Wer regier in Wien mit?


Grüne Basis so dumm wie selten, müsste es wohl heißen.

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VassilakuH

wählt sicher die falschen Worte.
Macht aus SS eine Mehrzahl.

1 0

was hat nur

die griechische Langhaar-Ziege für Ausdrücke als Wortschatz?
Läuft da etwas, was die VassilaKuh ärgert?


Inkonsequent

* Zuerst kuschelt sie medienwirksam mit Faymann->http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/3100068/glawischnig-plauderte-sommertour-faymann.story

* dann haut sich dann noch bei Spindelegger rein->...Sie offenbarte, dass sie Vizekanzler Michael Spindelegger "persönlich sehr gerne mag"...
(Peinlich für Glawi, dass Selbiger sie dann abblitzen ließ)

* und als ihre Vassilakou beim Häupl eingzogen ist, war sie ja auch von der zukünftigen Rot-Grünen Zusammenarbeit ja sooo begeistert.

* Am oberpeinlichsten war ja ihre Ansage-"Gusenbauer ist mein Vorbild"-frage mich nur, wofür. Dass er bei der AK OÖ ein Gehalt ohne Leistung kassiert hat?

Wofür setzen sich die Grünen am liebsten ein?

* Abschiebungsgefährdetete Asylantragsteller

* Vaterlandshasser (nimm ein Flaggerl für mein Gaggerl)

* Sexuell orientierte Minderheiten

* Hausbesetzer

* Arbeitsverweigerer

Grün ist an den Grünen nur die Parteifarbe-mit Umwelt haben sie nichts am Hut-und auch keine Ahnung.

5 0

Mögen die einen Schurken sein

Aber jene die sich darüber aufregen sind leider genauso und obendrein De..en.

5 1

....dass es Dich gibt.

Mit Frau V im Anblick ließe sich auf diesen Beweis sehr gut verzichten !!

lieber eine regierung

mit schurken, als verblendete gen der ver seu chte grüninnen die immer noch glauben, geld kommt aus dem bankomaten und der strom aus der steckdose !

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Österreich kann Stuttgart sein!

Österreich braucht eine grüne Regierungsbeteiligung für eine wirtschaftliche und liberalere Politik. Siehe Stuttgart.

Antworten Gast: Sachlich
22.10.2012 19:52
4 0

Re: Österreich kann Stuttgart sein!

wie Stuttgart - also gegen Fortschritt, gegen neue Infrastruktur.

Kurz für die Löschung des Feuers und das Bewaren der Asche.
Das muss wirklich nicht kopiert werden!

Antworten Gast: Es könnte aber auch
22.10.2012 18:08
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Re: Österreich kann Stuttgart sein!

Stuttgart Athen oder Istanbul werden.

Der Wahn ist kurz,
die Reu' ist lang...

Antworten Antworten Gast: planer
23.10.2012 11:18
0 0

Re: Österreich kann Stuttgart sein!

Ob der Oberbürgermeister im deutschen Stuttgart jetzt "Grün" oder "Schwarz" ist, ist schon egal, da die Mitmischung der Grünen in die Schwarze Politik dort schon seit vielen Jahren massiver und nachhaltiger ist als die der Grünen in die rote Politik (einst jahrzehntelange absolute Mehrheit!) in Wien.

Gast: eso-policier
22.10.2012 16:31
1 3

Grüne

Der Widerstand gegen die herkömmlichen Religionen und der Widerstand gegen den Atheismus wächst explosionsartig. Freireligiöse und Naturforscher bekommen immer mehr Macht. Die Grünen sind nicht wirklich ökologisch. Österreich ist eine Partei wie die deutsche Partei FW zu wünschen. Mehr dazu unter
www.esopolice.wordpress.com

Gast: Weisswähler
22.10.2012 16:31
12 1

ganz klar,die grünen sind auf dem vormarsch

.... denn man braucht in den städten sich nur umzusehen wie viele weltfremde hascherln sich herumtreiben ,aber spätestens wenn nach der kurzen(wenn überhaupt u. dann im geschützten bereich) "beruflichen" laufbahn die frühestpension naht werden viele wieder die spö wählen,ausser die grünen sind dann auch schon eine grosse sozialistische kraft im land u. österreich kann dann noch weiter kredite aufnehmen !! ps: natürlich ist auch das andere extrem (die rechten) ein schmarrn aber/und auch dort wird es regen zulauf geben , jo jo ihr lieben rot/schwarzen genossen ----> das ist der dank für "alles gratis"(z.b familienbeihilfe bis 24) u. fürs grosszügige umverteilen inkl. ich wähl euch auch nicht mehr !!!

Gast: Walther G.-
22.10.2012 16:31
19 1

Chaoten

Einfach widerlich und abstoßend, nur destruktiv.

Gast: bergziege
22.10.2012 16:26
15 2

"Regierung der Schurken"

Regierung der drei „S“: „Spindelegger, Strache und Stronach – eine Regierung der Schwindler, Schurken und Steuerflüchtlinge.“
Dieser Stil ist undiskutabel. Die Grünen regen sich ständig über alles mögliche auf und lassen selbst von niemandem eine Meinung gelten, wenn sie nicht der ihren gleich oder ähnlich ist. Das sind Töne, die wir in Österreich so nicht gewöhnt sind und auch nicht wollen. Wer in Wien lebt, kann ein Lied davon singen, wie wichtig sich die Grünen mit ihren unmöglichen Aktionen machen. Die Antwort darauf wird es bei der nächstmöglichen Gelegenheit mit Sicherheit geben.

19 0

Zahltag!

Na, Frau VizeBM von Häupls Gnaden. Sollten Sie nicht den Wählerwillen abwarten, bevor Sie den "Mund" vollnehmen?
Aber es ist mir schon klar: Je weniger Zustimmung - desto sturer wird man.
Demokratie auf GRÜN eben.

Gast: Tante Traude
22.10.2012 16:04
2 0

gähnende Leere

kein Aufstand. gerade noch beschlussfaehig. eine fade Partei.

Gast: fremdschämen
22.10.2012 15:51
2 0

kollegen!

die heilige bildungsbim foaht no immer!

gute reise! ;-)

Gast: Na und?
22.10.2012 15:47
21 0

Die größten Schurken sind die Grünen!

Einer ihrer obersten Köpfe mit Supergage besitzt eine spottbillige Gemeindewohnung und kämpft für soziale Gerechtigkeit?!

Wie soll das bitte gehen?

Familien, die ums Überleben kämpfen, sind denen sowas von egal. Das sieht man am Strafpickerl für Pendler. Die kommen nicht zum Spaß nach Wien, sondern weil sie müssen!

Abgesehen davon ist Grün gleichbedeutend mit

- Männerfeindlichkeit
- Österreichfeindlichkeit
- Familienfeindlichkeit
- Leistungsfeindlichkeit
- Abkassiererei pur
- Heuchelei und Scheinheiligkeit

Sie sind immer nur gegen etwas, die Grünlichen. FÜR die Menschen haben sie noch nie etwas getan!

Gast: Brummer
22.10.2012 15:28
18 0

Ein Weltanschauungsverein wie die Grünen,

der dem ESM , ohne eine Volksabstimmung darüber zu verlangen, zugestimmt hat, ist genauso korrupt und verräterisch gegenüber
den Österreichern wie Rot und Schwarz. Das zeigt sich immer deutlicher dort, wo man sie an die Futterkrippen der Politik herangelassen hat!

Die Parkpickerl-Kuh und ihre Parei sthen zur wahl

Das wird ein Genuss! :-)

15 0

wenn das BZÖ keine Hoden hat, dann haben die GrünInnen zwei Schamlippen zu viel...

zwei gefährliche Brandstifter oben und zwei massiv unbeschäftigte Langzeitarbeitslose unten.

Gast: Empört
22.10.2012 14:06
12 0

Vassilakou hat schon recht, wenn sie sagt, Regieren ist nichts für Lulus



Sie bricht ihre eigenen Mediations-Zusagen betr. Steinhof!!

http://www.aktion21.at/themen/index.html?menu=183

Da hat sie ja WIRKLICH recht wenn sie sagt Regieren ist nichts für Lulus - denn wenn man sich nicht mal an die eigenen Zusagen hält muss man schon ein riesengroßes A....loch sein.

http://diepresse.com/home/panorama/wien/712088/Vassilakou_Regieren-ist-nichts-fuer-Lulus

http://www.krone.at/Oesterreich/Ein_Jahr_Rot-Gruen_in_Wien_Regieren_ist_nichts_fuer_Lulus-Vassilakou_zufrieden-Story-303674

Was glaubt die eigentlich, was sie sich mit uns erlauben kann?

Bürgermeister Häupl, wir warten auf ein Machtwort - Steinhof ist Chefsache!

Auftauchen!


Gast: Zum Thema Schurken
22.10.2012 14:01
19 0

Da fällt mir einer ein, der sitzt im NR und hat eine Gemeindewohnung!

Dieser JEMAND hat die Wohnung geerbt und zahlt einen Nasenrammel dafür. Das bei einer Gage von über 8.000,-.

Jungfamilien müssen für die gleichen Quadratmeter das Vierfache ausgeben.

Wie war das gleich mit den Schurken?

 
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