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Nächster BZÖ-Überläufer: Kommt jetzt Stronach-Klub?

22.10.2012 | 12:55 |   (DiePresse.com)

Der Kärntner Stefan Markowitz wechselt ins Lager des Milliardärs. Noch heute wird der Antrag auf einen eigenen Stronach-Klub im Nationalrat gestellt.

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Das BZÖ zeigt Auflösungserscheinungen, Frank Stronach heuert den nächsten Orangen an: Wie am Montag bekannt wurde, wechselt der Kärntner Mandatar Stefan Markowitz nun definitiv zum "Team Stronach".

Noch heute wird der Antrag auf einen eigenen Stronach-Klub im Nationalrat gestellt, denn Neuzugang Markowitz ist für die Bewegung des Austro-Kanadiers wohl von entscheidender Bedeutung: Stronach hat nun fünf Mandatare zusammen, die bei der Nationalratswahl '08 auf derselben Liste kandidiert haben. Das "Team Stronach" braucht nun nicht mehr die Zustimmung einer Mehrheit des Nationalrats, um einen eigenen Klub zu bilden.

Der Antrag landet nun bei Nationalratspräsidentin Barbara Prammer (siehe Faktbox unten). Der zu Stronach übergelaufene, derzeit formell aber noch "wilde" Abgeordnete Robert Lugar rechnet mit einer Anerkennung des Klubstatus. Prammer hätte "nicht allzu viel Spielraum", sagte er am Montag. Und auch Verfassungsexperte Heinz Mayer erklärte: "Da hat niemand etwas zu entscheiden, zu genehmigen oder festzustellen - die schließen sich zusammen und geben das der Präsidentin bekannt."

"Es ist kein Automatismus"

Die Nationalratspräsidentin betonte dagegen erneut: "Das ist kein Automatismus." Formal will Prammer vorgehen wie ihr Vor-Vorgänger Heinz Fischer bei der Gründung des Liberalen Forums (LIF), das sich 1993 von der FPÖ abgespalten hat. Prammer kündigte an, nun den von Stronach-Wortführer Lugar angekündigten Antrag auf Klubgründung eingehend prüfen zu lassen, unter anderem durch die Rechtsexperten der Parlamentsdirektion, und die Causa dann auf Basis dieser Expertise in der Nationalrats-Präsidiale zu diskutieren. Dem LIF war 1993 schließlich Klubstatus zuerkannt worden. Prammer erinnerte aber daran, dass der neue Liberale Klub damals aufgrund der geringen Größe keine Abgeordneten in Ausschüsse entsenden durfte.

Dennoch: Die Zuerkennung des Klubstatus brächte Stronach nicht nur finanzielle Vorteile, sondern auch mehr parlamentarische Rechte (wie etwa eine Sondersitzung pro Jahr) und nicht zuletzt wohl die Teilnahme an den TV-Duellen im ORF vor der Nationalratswahl.

"Bucher nicht durchsetzungsstark"

Markowitz' Wechsel hatte sich bereits vergangene Woche abgezeichnet. Im ORF-Report hatte der 35-Jährige über seinen Verbleib im BZÖ vielsagend erklärt: „Ich bin jetzt noch da." Markowitz war dann auch der BZÖ-Klubklausur in Graz ferngeblieben. Nach Angaben von BZÖ-Chef Josef Bucher hatte er das aber mit einem Krankheitsfall in der Familie begründet und sich persönlich entschuldigt.

Nun begründete Markowitz seinen Wechsel damit, dass er nun mit Stronach eine "Galionsfigur" habe, die schon gezeigt habe, wie man Arbeitsplätze schafft. Bucher dagegen sei "nicht durchsetzungsstark". In der Folge wurde Markowitz aus dem BZÖ ausgeschlossen. Bucher zeigte sich nach außen erfreut über das "reinigende Gewitter": "Wer sich mit solchen Leuten ins Bett legt, okay, der soll sie haben."

Stronach will keine weiteren BZÖ-Mandatare

Einen weiteren Abgeordnetenschwund braucht Bucher offenbar aber nicht fürchten. Ab sofort werde das Team Stronach keine weiteren Abgeordneten des BZÖ mehr in seinen Reihen aufnehmen, wie Lugar ankündigte. Man habe mit den fünf orangen Abgeordneten bereits die Voraussetzung für die Klubbildung geschaffen. Nun gehe es darum, bis zur Wahl "breiter" zu werden. Man strebe eine Plattform an, die unabhängig von ideologischen Schranken agiere und nicht parteipolitisch denke.

Mit einigen VP-Abgeordneten und auch einem SP-Mandatar habe man bereits Gespräche geführt, so Lugar. Er schloss auch nicht aus, einen FP-Abgeordneten für das Team Stronach gewinnen zu können. Bei den Grünen rechnet er sich hingegen keine großen Chancen aus. Insgesamt hofft Lugar, mit zehn Abgeordneten in die Wahl gehen zu können.

Team Stronach: Die Mitstreiter des Milliardärs

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Neue Details zur Anzeige

Am Freitag hatte das BZÖ bekanntlich Anzeige gegen das "Team Stronach" - konkret gegen Parteigründer Stronach selbst und Lugar - bei der Staatsanwaltschaft Wien eingereicht. Der Verdacht lautet auf Bestechung von Amtsträgern aufgrund angeblicher Geldangebote an Abgeordnete. Laut Stadler hat es einen derartigen Fall "in der österreichischen Strafrechtspflege noch nie gegeben". Bucher sprach von einem "schamlosen Kauf von Politikern" und einer "Zäsur für unsere Demokratie".

Rechtsgrundlage für die Anzeige ist neben dem Strafgesetzbuch (StGB) übrigens noch die Geschäftsordnung des orangen Parlamentsklubs. Die Grundsätze des BZÖ in der gemeinsamen parlamentarischen Arbeit umzusetzen gehöre zu den "speziellen Amts-und Dienstpflichten", so Stadler. Auch mit Prammer will das BZÖ in dieser Causa Gespräche führen.

Dass das "Team Stronach" für einige orange Abgeordnete nicht die erste Wahl für einen Wechsel gewesen sein dürfte, deutete übrigens FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky an. Auf Twitter meinte er in der Nacht auf Montag, sowohl Lugar als auch der mit ihm gewechselte Erich Tadler hätten bereits zur FPÖ wechseln wollen. Letzterer habe sogar einen schriftlichen Antrag gestellt.

Die Bildung eines Klubs
Geschäftsordnung des Nationalrats: [Bildung von Klubs]Abgeordnete derselben wahlwerbenden Partei haben das Recht, sich in einem Klub zusammenzuschließen. Für die Anerkennung eines solchen Zusammenschlusses ist die Zahl von mindestens fünf Mitgliedern erforderlich. Abgeordnete, die nicht derselben wahlwerbenden Partei angehören, können sich in einem Klub nur mit Zustimmung des Nationalrates zusammenschließen. Die Ergebnisse der Konstituierung eines Klubs sowie Veränderungen derselben sind dem Präsidenten unverzüglich schriftlich mitzuteilen.

(Red./APA)

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665 Kommentare
 
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Stronach und sein Team sind auch nur zum Krenreiben, denn diese abtrünnigen BZÖ-Hinterbänkler wissen selbst noch nicht, was sie eigentlich wollen, weil sie die Partei wechseln wie andere die Hemden

So arg kann es nicht einmal die rot-schwarze Bundesregierung treiben, dass Stronach und sein Team, wie sie sich heute präsentieren, eine brauchbare Alternative wären.
Denn diese Chaostruppe von Fahnenflüchtigen eignet sich nicht einmal dazu, um durch ihre Wahl ein Zeichen des Protestes zu setzen bzw. um dadurch den aufgestauten Frust los zu werden. Jeder, der das tut, würde sich nämlich selbst ins Fleisch schneiden.
Vom Regen in die Traufe würden wir jedoch kommen, wenn diese Krawallmacher tatsächlich politischen Einfluss bekämen oder bei Regierungsbildungen gar zum Zünglein an der Waage werden würden.
Denn Stronach und seine Mitstreiter, die sich bisher in ihrer überwiegenden Mehrheit als sprachlos erwiesen haben, wissen offenbar selbst noch nicht, was sie eigentlich wollen.
Daran wird sich auch nichts ändern, wenn diese Wendehälse Klubstatus bekommen. Nach all dem, was man von den abtrünnigen ehemaligen BZÖ-Hinterbänklern bisher gehört hat, kann das nur ein Klub der Ahnungslosen werden, der das Geld nicht wert ist, das er uns Steuerzahlern kostet.
Dass das Team Stronach, wie es sich vorgestellt hat, auch nur zum Krenreiben ist, das steht heute schon fest. Um diese Vorhersage wagen zu können, braucht man nicht einmal ein Kaffeesuddeuter zu sein.

Re: Stronach und sein Team sind auch nur zum Krenreiben, denn diese abtrünnigen BZÖ-Hinterbänkler wissen selbst noch nicht, was sie eigentlich wollen, weil sie die Partei wechseln wie andere die Hemden

Es ist doch erstaunlich, wieviel mediales Bohei - uns alle im Forum eingeschlossen - um einen altersstarrsinnigen, beratungsresistenten, ignoranten und kleinkariert denkenden alten Mann gemacht wird. Fuer das, was inhaltlich hinter dem TS steht (nix bis gar nix) im Normalfall viel zu viel Aufmerksamkeit.

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Re: Re: Stronach und sein Team sind auch nur zum Krenreiben, denn diese abtrünnigen BZÖ-Hinterbänkler wissen selbst noch nicht, was sie eigentlich wollen, weil sie die Partei wechseln wie andere die Hemden

Sehe ich auch so. Allerdings: bei Stronach geht's um viel Geld, welches einige einsacken möchten = Abgeordnete, Werbeeinschaltungen für die Nationalratswahl (Krone, heute und Österreich rinnt bereits das Wasser im Mund zusammen) und die ganze Administration einer Partei, die zusätzlich mit öffentlichen Geldern gefördert wird.

Gast: eso-policier
24.10.2012 12:44
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Stronach-Partei

Der Gottglaube und Atheismus müssen bekämpft werden. Jeder Mensch sollte zumindest Pantheist sein; besser ein Freireligiöser. Zudem ist es sinnvoll, u. a. 1-l-Autos und Schwundgelder einzuführen. Österreich braucht eine Partei wie die deutsche Partei FW. Eine solche nicht-grüne Ökopartei sollte mit der FPÖ koalieren. Aber die Stronach-Partei hat keine Zukunft. Mehr dazu unter
www.esopolice.wordpress.com

Stronach = Diktatur und Stronach = Isolation von Oesterreich

Leute, will wirklich jemand den Teufel mit dem Beelzebub austreiben? Mir kommt es so vor, dass nur ausreichend oft etwas behauptet werden muss, damit es die Leute glauben. Glaubt wirklich die Mehrzahl der Leute, dass Stronach quasi im Alleingang das erschaffen hat, was er behauptet? Dann wuerde sein einstiges Umfeld (Magna) ihn unterstuetzen und sich nicht abwenden und versuchen, die Kollateralschaeden zu begrenzen. Stronach ist ein Patriarch. Das hat sicher inzwischen jeder verstanden. Allerdings wuerde seine Politik Oesterreich isolieren, was das Land nicht gebrauchen kann. Leute, wenn es euch wirklich so schlecht geht - dann geht auf die Strasse! Protestiert! Macht Krawall! Jagt die Regierung aus dem Amt! Das sowas geht, sieht man ueberall auf der Welt - das geht auch in .AT!

Antworten Gast: JA
25.10.2012 16:38
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Re: Stronach = Diktatur und Stronach = Isolation von Oesterreich

Der normale und direkte Weg in einer Demokratie ist aber die Wahl. Mit Krawall wird sich da nicht so schnell etwas erreichen lassen. Darum bleibt zu hoffen, dass wir Österreicher unserer Regierung (SPÖ + ÖVP) DEUTLICH unsere Meinung kundtun und diese abwählen.
Gerne auch mit Frank - hauptsache die Zecken kommen einmal weg vom Futtertrog.
Was "Insider-Piefkes" in ihrem Land machen ist ihre Sache. Und wenn man sich schon so vor der Isolation fürchtet:
Bitte immer schön weiter für den Süden Europas zahlen, damit ihr nicht isoliert werdet.

Antworten Gast: itshersony
24.10.2012 12:50
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Re: Stronach = Diktatur und Stronach = Isolation von Oesterreich

Ja genau das haben wir vor. wir jagen die Regierung aus dem Amt, indem wir Stronach wählen.

Re: Re: Stronach = Diktatur und Stronach = Isolation von Oesterreich

Wenn das Ironie war - ok. Dann war sie gut versteckt. Wenn nicht - ja dann kann ich auch nichts machen bei soviel Blindheit.
Das Gute an Stronach ist, die etablierten Parteien sind aufgewirbelt. Das Gute fuer Stronach ist, er hat die Aufmerksamkeit, die er gesucht hat. Mehr Positives gibt es nicht rauszuholen. Punkt. Aus.

Wenn man einen Fußball-Klub (Austria) ruiniert

ist in Ö nicht viel passiert.

Stronach ist nicht unbedingt der, den ich für einen großen Macher und "Korrigierer" halte.
Irgendwie hat der schon zu viele "Ideen" in den Sand gesetzt.

Alle

Sie sind alle abhängige Söldner, diese Abgeordneten. Entweder von den Kammern, Gewerkschaften Banken, sprich Raiffeisen oder Multis. So gesehen ist es total egal auf welcher Liste sie stehen. Viel wichtiger wäre es vom Listenwahlrecht zum Persönlichkeitswahlrecht zu kommen, dann könnten sich viele dieser Krümmlinge nicht mehr verstecken. Sie wären dann gezwungen für unsere Interessen abzustimmen.

Geld-Wert

Wieviel kostet ein wendehalsiger Abgeordneter, Herr Stronach?

seniler Möchtegerngott!

!

heftig

"Pilz: "Klubstatus für Stronach vollkommen inakzeptabel"

http://derstandard.at/1350259134777/Pilz-Klubstatus-fuer-Stronach-vollkommen-inakzeptabel

laut verfassungsjurist soll es derzeit nicht strafbar sein, abgeordnete zu kaufen.

moralisch hin oder her, das ist egal.

aber dass sich pilz über die verfassung zu stellen versucht, zeigt entweder angst vor der neuen partei oder als charakter der antidemokratie.

Gast: Die Bibel Mathäus 19,24
24.10.2012 00:00
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Und wiederum sage ich euch: Es ist leichter, daß ein Kamel durch ein Nadelöhr geht, als daß ein Reicher in das Reich Gottes hineinkommt!



Re: Und wiederum sage ich euch: Es ist leichter, daß ein Kamel durch ein Nadelöhr geht, als daß ein Reicher in das Reich Gottes hineinkommt!

Der war gut!
Witzbold.

Gast: Geriatrisches Zentrum Schloss Reifnitz
23.10.2012 23:40
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Stronach-Klub dürfte anerkannt werden

Ebreichsdorf wird auch unsere Kommandozentrale für Wettfernsehen in Europa, Rußland, Vorderasien und Afrika sein. Wir werden alle paar Minuten ein Rennen übertragen. Ebreichsdorf wird ein kleines Las Vegas, wo Celine Dion singen wird. Wir wollen viele Besucher.

Kein einziger Mandatar der Großparteien übt sein Amt gratis aus

Der Unterschied zwischen Stronach und Rot/Schwarz ist dass Stronach - wenn überhaupt - die Mandatare mit seinem Geld bezahlt Rot/Schwarz mit unserem

Und was uns SP/ÖVP für ihre Funktionäre jedes Jahr mittels Steuern abknüpfen ist viel mehr als selbst der reichste Mensch der Welt für Politik ausgeben könnte.

Antworten Gast: hahahaha
24.10.2012 12:39
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Re: Kein einziger Mandatar der Großparteien übt sein Amt gratis aus

er investiert 500k in Abgeordnete, und kriegt dafür 1,5 Millionen Förderung.
Natürlich zahlt das auch der Staat

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Re: Kein einziger Mandatar der Großparteien übt sein Amt gratis aus

Die Mandatare werden aber überall aus Steuergeld bezahlt. Ganz im Gegenteil liefern Mandatare typischerweise einen Teil ihres Bezugs als "Parteisteuer" an ihre Partei ab.

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Auch wenn Stronach die Mandate gekauft hat,


ist es zwar moralisch verwerflich, aber er hat es mit seinem Geld gemacht.
Wenn Faymann die Zeitungen kauft, ist es auch unmoralisch, aber er hat es mit meinem Geld gemacht. Und damit mein Geld veruntreut.
Und dazwischen liegen Welten, hoffentlich noch von einem ordentlichen Gericht gewürdigt


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Re: Auch wenn Stronach die Mandate gekauft hat,

Warum soll er sie denn gekauft haben? Sie haben die Chance, solcherart noch in der nächsten Legislaturperiode im Nationalrat zu sein. Mit dem BZÖ hätten sie diese Chance wohl nicht gehabt. Das reicht doch als Anreiz. Außerdem hat Stronach ein ähnliches Programm wie das BZÖ eigentlich haben sollte, aber teilweise nicht "lebt". Zwei von denen waren ja deswegen schon vorher nicht mehr im BZÖ.

Wenn eine Partei keine Politik mehr macht sondern sich primär mit sich selbst beschäftigt, wäre mir das als Politiker auch zu blöd. Stronach wird die wahrscheinlich garnicht lange bitten haben müssen.

Also: Mit BZÖ wären die im nächsten Herbst weg. Mit Stronach haben sie eine bessere Chance im nächsten Herbst weiterhin dabei zu sein und sie haben das Abenteuer bei der Gründung einer neuen Partei dabei zu sein, die wohl ihre Werte vertritt.

Was spricht also dagegen, ein solches Angebot anzunehmen? Das ist doch attraktiv, bevor man gemeinsam mit dem BZÖ versumpert, weil sich die Parteispitze mit ihrer eigentlichen Aufgabe nicht beschäftigt. Das BZÖ verliert sicherlich zwei Drittel der Stimmen bei der nächsten Wahl. Die Wähler wollen sich diesen Kindergarten ja auch nicht ewig mitanschauen.

Ich glaube nicht, dass ich Stronach wählen werde, aber ich bin sicher, dass das eine interessante Bereicherung sein wird.

Gast: Ullatrulla
23.10.2012 22:03
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Ein Horrorszenario

Alle Stronachbefürworter sind Träumer, er wird und es wird sich nicht für niemanden ändern, ausser das ROT mit Grün und Orange koalieren wird müssen!

Gast: SBG
23.10.2012 21:53
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Gut so !!


barbara prammer....

sie mache sich sorgen wegen dem steuergeld... wo waren diese sorgen als die parteienförderung erhöht wurde?
egal wie man zu stronach steht, eine neue partei die wahlstimmen zu erwarten hat, zwingt die altparteien endlich zum positiven arbeiten!
also tun sie ihre pflicht fr. prammer und leiten sie die schritte zur aufnahme ein.

Frank Stronach wird der FPÖ, SPÖ, BZÖ Stimmen abnehmen..

Es bleibt zu sagen: In einer Zeit, in der die Welt revolutioniert, ist es vielleicht auch in Österreich Zeit, etwas zu ändern. Aber das heißt nicht, dass die FPÖ an die Macht kommt. Möglicherweise fehlt der Regierung die nötige Attraktivität – aber das kann gebessert werden. Und nicht zuletzt kommt es auf das Sozialengagement jedes Einzelnen an, wie unser Land aussieht.


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Re: Frank Stronach wird der FPÖ, SPÖ, BZÖ Stimmen abnehmen..

Die Welt "revolutioniert" nicht. Und die Erfindung neuer, sinnloser Wörter ist auch nicht revolutionär, sondern pubertär.

 
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