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Kopf und Cap: "Stronach-Klub dürfte anerkannt werden"

23.10.2012 | 11:53 |   (DiePresse.com)

Die Klubchefs von SPÖ und ÖVP gehen davon aus, dass der Austrokanadier die Erlaubnis bekommen wird, einen Parlamentsklub zu gründen. Die Staatsanwaltschaft Wien prüft indes die BZÖ-Anzeige gegen Stronach.

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Die Klubobleute von SPÖ und ÖVP, Josef Cap und Karlheinz Kopf, gehen von einer Anerkennung des Team Stronach als Klub im Nationalrat aus. Beide glauben, dass sich SP-Nationalratspräsidentin Barbara Prammer an das einst von Heinz Fischer geschaffene Präjudiz im Zusammenhang mit dem Liberalen Forum (LIF) orientieren wird. Am kommenden Dienstag wird es zu der Debatte jedenfalls eine Präsidialkonferenz des Nationalrats geben. Zuvor ist auch ein Treffen von Prammer und dem Team angesetzt.

Die Nationalratspräsidentin habe angekündigt, im Fall des Team Stronach Rechtsauskünfte einzuholen, so Cap. Er geht davon aus, dass sie sich an den gesetzlichen Bestimmungen orientieren wird. Da seinerseits das Liberale Forum als Klub anerkannt wurde, dürfte sich die Entscheidung aber wohl an diesen Präzedenzfall halten. Die Geschäftsordnung müsse daher in Zukunft "präziser formuliert" werden.

Kopf: Fischers "Fehlentscheidung"

In der Ankündigung Stronachs, sich auch Abgeordnete der Koalitionsparteien zu angeln, sieht der SP-Klubchef allerdings "Theaterdonner". Das Team Stronach solle sich derzeit lieber um sich selbst kümmern.

Kopf sprach mit Blick auf das LIF am Dienstag von einer "Fehlentscheidung" des nunmehrigen Bundespräsidenten. "Dieses Präjudiz wiegt natürlich schwer." Nach der Entscheidung Prammers müsse die Geschäftsordnung für die Zukunft geändert werden. Auch in seinen Reihen glaubt Kopf nicht an potenzielle Abtrünnige. "Ich bin mir weiterhin sicher, dass er (Stronach, Anm.) bei der ÖVP nicht fündig werden wird."

Team Stronach: Die Mitstreiter des Milliardärs

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Die Regierungsspitze blieb im Falle Stronach eher wortkarg. SP-Bundeskanzler Werner Faymann verwies auf die "Zuständigkeit des Parlaments". VP-Vizekanzler Michael Spindelegger sieht darin eine Aufgabe Prammers, das zu entscheiden.

Staatsanwaltschaft prüft Anzeige

Neben der Frage nach dem Klubstatus beschäftigt das "Team Stronach" aber noch eine ganz andere Sache: eine vom BZÖ eingebrachte Anzeige wegen des Verdachts der Bestechlichkeit. Diese ist am Dienstag bei der Staatsanwaltschaft Wien eingelangt, wie Behördensprecher Thomas Vecsey mitteilte. Die Anzeige werde nun geprüft, so Vecsey, und zwar sowohl auf die Frage der Zuständigkeit hin als auch auf die inhaltliche Substanz.

Das BZÖ wirft dem Austrokanadier Frank Stronach und dem ehemaligen orangen Abgeordneten Robert Lugar Bestechung vor. Bucher und anderen BZÖ-Mandataren sollen für einen Wechsel zur Partei Stronachs hohe Geldsummen geboten worden seien. Bucher sprach in seinem Fall konkret von 500.000 Euro. Das Team Stronach weist alle Vorwürfe zurück und kündigte an, eventuell selbst wegen Verleumdung gerichtlich gegen das Bündnis vorzugehen.

(APA)

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665 Kommentare
 
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Gast: Hacklwerfer
22.10.2012 13:54
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Bekommen die auch ein "Deserteurs-Denkmal"?


Warum überrascht mich das bloß nicht?

Auch wenn sich die Proponenten österreichischer Führerparteien gerne als Teamleader verstehen, fällt auf, dass sie neben sich keine weiteren Persönlichkeiten dulden, sondern sich gerne mit farbloseren Gestalten umgeben, die das eigene Strahlen heller erscheinen lassen.
Das war bei Haiders alter FPÖ noch nicht so stark sichtbar, deutlicher schon beim BZÖ, das war bei H-P Martin, wir sehen es bei Strache, der mit Vilimsky und Kickl keine besonders hellen Lichter an seiner Seite hat - und Stronachs Team, kann er sich nicht einmal selber merken.

Weniger absehbar als es bei Haider war, wird auch Stronach irgendwann mal ... sagen wir nicht mehr fähig sein, sein Amt zu führen - und dann werden sich diese nicht so hellen Lichter, die er jetzt um sich geschart hat, erneut auf den Weg machen...

Da sie selber wissen, dass ihre Karriere von der Gesundheit eines Greises abhängt, sind diese Personen - meiner Einschätzung nach - besonders anfällig für Korruption.

Gast: Hacklwerfer
22.10.2012 13:53
7 0

SO einfach kommt man an Steuergeld-Parteienförderungen...


5 1

Strafrechtlich relevant?

Ich frage mich ob die Klubgründung in Kombination mit dem "Herauskaufen von Politikern" strafrechtlich relevant ist. Politiker mit Geld zum Wechsel zu bewegen mag an sich nur moralisch fragwürdig sein. Wenn dann aber in der Folge dadurch die Klubgründung ermöglicht wird und Steuergelder lukriert werden können, dann - so denke - sollte sich die Situation doch ändern, nicht? Kann man das dann nicht einfach als Stimmenkauf interpretieren? Weiß da jemand genaueres?

9 1

Re: Strafrechtlich relevant?

Wenn es wahr sein sollte lassen sich die eben offiziell kaufen,schlimmer ist es beim Rest im Nationalrat die sind doch schon längst alle von den Lobbyisten gekaufte Auftragstäter.

0 1

Re: Re: Strafrechtlich relevant?

Genau so ist es.

Human resource (Mis)management

Stronach heuert ja einen Siegertypen nach dem anderen an! Do it again, Frank!

Gast: Der Weltretter...
22.10.2012 13:49
4 5

Helden der Welt sehen anders aus, siehe Baumgartner!

Und Baumgartner hat nicht die Welt gerettet sondern "nur" seinen Traum erfüllt, Stronach erfüllte seinen Traum in dem er vermutlich die Geldbörse zuckte, und sich so seinen Traum erkaufte ohne auch nur eine einzige Wahlstimme bekommen zu haben, nicht mal eine einzige Unterschrift eines normalen Bürgers, dafür war er sich zu gut!

Es gibt aber dennoch eine Chance, das sich sämtliche 5 Parteien SPÖ/ÖVP/FPÖ/BZÖ/Grün einig werden und diesem Spuk ein Ende setzten, mit einem Verbot dieser Partei, und wenn es sein muß, per Verfassung, ein Möglichkeit wäre das kein Abgeordneter älter als 65 sein darf, und das Kandidaten die aktiv gewählt werden können samt Parteien dieses Alter noch nicht erreicht haben.

Derartige Unverschämtheiten können sich weder die Parteien noch die Regierung gefallen sein, und sie werden es sich nicht gefallen lassen, das dieser Sauhaufen im Parlament sitzt ohne legitim gewählt worden zu sein!

Das jetzt Anzeige erstattet wurde ist gut, ist nur die Frage ob es reicht bis zur Nationalratswahl für eine rechtmäßige Verurteilung samt Einspruch und Berufung, schließlich können strafrechtlich verurteilte Verbrecher nicht aktiv gewählt werden!

Antworten Gast: Horst Buchinger
22.10.2012 19:52
1 0

Re: Helden der Welt sehen anders aus, siehe Baumgartner!

es ist wirklich unglaublich wie sich manche im Forum ereifern..Gift und Galle spucken..ja..eh klar ..da sehen einige Parteien ihre Felle davonschwimmen..und die Schmutzkübel werden geleert..und auch wenn ihr Verstand und ihre Bildung kaum für sinnvolle Beiträge reichen..
Hauptsache ist dass man seine unflätigen Bemerkungen anonym los wird..
Stronach ist auf Kurs:mit dem Klubstatus kann er endlich lernen wie das Politgeschäft läuft und sich der derben Sprache im Parlament angleichen.
nur: er sollte sich warm anziehen..wenns um die Pfründe geht..da halten alle zusammen

0 0

Re: Helden der Welt sehen anders aus, siehe Baumgartner!

juchu - ein ECHTER SUPPe Demokrat.

Re: Helden der Welt sehen anders aus, siehe Baumgartner!

Wenn verurteilte Menschen nicht gewählt werden könnten.........sässen einige unserer Abgeordneten nicht im Parlament

2 1

Baumgartner, bah.

Was soll da besser sein, wenn einer auf einen hemmungslosen Egotrip geht, der nur ihm und seinen Financier nutzt?

Sowas ist kein Held, sondern ein dressierter Schimpanse.

Stronach sollte lieber neue Leute

nehmen, als diese ausrangierten BZÖ`ler.

Denen geht es nur um eine weitere Periode im NR - und damit um ihr eigenes Geld - leicht verdient - für weitere 5 Jahre.

Jetzt verlassen die Ratten halt das sinkende Schiff, denn das Bucherl ist aus dem NR schon so gut wie draußen.

Jämmerliche Befehlsempfänger

Anstatt ernsthaft nach Topleuten aus Wirtschaft und Akademie zu suchen nimmt er sich den erstbesten, morallosen Abschaum einer anonymen und entbehrlichen Partei. Oje, was soll da noch kommen? Tu miser Austria!

2 0

Re: Jämmerliche Befehlsempfänger

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, daß ein guter Stratege vor einer 2013 stattfindenden Wahl zu allererst Klubstatus im Parlament erreichen muß. Damit sichert er sich nicht nur eine Förderung von ca. 1,4 Mio. € sondern auch ORF Präsenz im Vorwahlkampf mit der Möglichkeit sein Wahlprogramm einem breiten Publikum darzulegen. Alles was zum Aufbruch der verkrusteten Struktur in der österr. Politlandschaft beiträgt muß für jeden vernünftigen Österreicher nur willkommen sein. In diesem Sinne - danke Frank !

Antworten Gast: Anna B.
22.10.2012 15:04
3 1

Wer sagt denn, dass keine Quereinsteiger, Topleute noch zu Stronach kommen?

Aber für den Klubstatus ist es unverzichtbar, aus EINER Partei fünf Abgeordnete zu bekommen.
Ob die nach der Wahl noch immer in der ersten Reihe beim "Team Stronach" stehen, ist erstmal für den Klubstatus egal.

Gast: vito c
22.10.2012 13:38
7 0

wozu das alles noch?

dieser tage bekommen wir vorgeführt was man in der realen welt unter demokratie versteht. wo kann da noch die rede sein, von "alle macht geht vom vole aus"? nein vielmehr sehen wir wie es wirklich rennt. und vielleicht müssen wir stronach noch dankbar sein, dass er uns so unverblümt, so offen, vorführt, dass eber der anschafft der zahlt, derjenige der das geld hat. dass eben nicht das volk regiert, was es defakte noch nie und nirgends getan hat, sondern das geld. bzw. der ders hat.

was hat sich schon groß geändert über die jahrhunderte? oben sitzen die reichen 2% und schaffen an. der unterschied ist einzig, dass diese anschaffer über die jahrhunderte geschafft haben ein system zu entwicklen, in dem der einfach emensch in dem glauben belassen wird, was zu sagen zu haben: ein mensch eine stimme. von wegen. und während die blinden durch die straßen ziehen und an ihre stimme, ihre macht glauben, bestimmen und lenken die anderen, die mit dem geld. ja wie seit menschen gedeken, nur damals, früher, da wurden noch bastien erstürmt, da ging das volk noch auf die barikaden. jetzt? wozu den, wir haben doch alle eine stimme. ach was.

die alten herrscher hatten noch angst vor dem volk. die neuen nicht. denn alles was das volk will ist die bundesliga im fernsehen und möglichst bald in die frühpension. das einzige womit sie recht haben in bezug auf die demokratie: wir haben die regierung die wir verdient haben.

Re: wozu das alles noch?


Alle paar Jahrzehnte wäre eine Revolution nötig um auszumisten!

Außerparlamentarisch, versteht sich!


Antworten Antworten Gast: G 2025
22.10.2012 15:25
1 0

Re: Re: wozu das alles noch?

Da das nicht passiert ist gibt es nur mehr einzementierte Positionen. Die haben ganz Österreich wie eine Hydra im Griff! Ein Arm dient auch zum Abzocken der Wähler. Ich brauche nur meine Einkommensabrechnung anschauen. Was machen den diese mit meinem und der anderen Steuergeld! Überall taucht Korruption aus den Niederungen auf. Eine echte demokratische Vertretung, in denen auch der Willen der Wähler gehört wird, den gibt es schon lange nicht. Von Figels und Raabs keine Spur mehr.

Gast: skeptischer mitbürger
22.10.2012 13:37
4 1

Ob Prammers Vorgehen korrekt ist ...

... wird sich erst weisen müssen. Die Geschäftsordnung des Nationalrats sagt (wie auch in der Faktbox richtig zitiert, siehe http://www.parlament.gv.at/PERK/RGES/GOGNR/gog01_P1-8.shtml#P7):

Mindestens 5 Abgeordente derselben wahlwerbenden Partei HABEN DAS RECHT, sich zu einem Klub zusammenzuschließen, sie müssen es nur der Präsidentin mitteilen.

Alle 5 Stronach-Mitglieder waren Teil derselben wahlwerbenden Partei (BZÖ) - die Zustimmung des Nationalrats wäre nur nötig, wenn sie aus verschiedenen Parteien kämen.

Ausserdem - der Roten Prammer kann es doch nur recht sein, wenn ein zusätzlicher Klub ins Parlament einzieht, der bei Grün + Rot wahrscheinlich weniger wird holen können als bei Schwarz + Blau + Orange.

Was will sie also machen? Und: was DARF sie machen, nur um den Koalitionspartner zu befriedigen?

0 0

Re: Ob Prammers Vorgehen korrekt ist ...

Die wahlwerbende Partei ist "Team Stronach". Da steht nix wo sie vorher gewesen sind. Und auch nix von letzter Wahl.

Zustimmung braucht's, wenn ab. Aus verschiedenen Parteien ein Klub gründen wählen. Eine Partei ist was anderes als ein Klub:

http://www.parlament.gv.at/PERK/FAQ/PART/index.shtml

Re: Ob Prammers Vorgehen korrekt ist ...

sehr richtig, "Abgeordnete, die nicht derselben wahlwerbenden Partei angehören, können sich in einem Klub nur mit Zustimmung des Nationalrates zusammenschließen."
Also, völlig wurscht, was sich die PrammSie wünscht, entweder sinds 5 Angeordnete derselben wahlwerbenden Partei (Team Stronach) oder eben - e contrario- 5 Abgeordnete derselben (ehemals BZÖ).
Der Klubstatus IST zu gewähren auch wenns der PrammSie nicht passt.

Antworten Gast: Es geht nicht um Befriedigung!
22.10.2012 13:59
1 2

Re: Ob Prammers Vorgehen korrekt ist ...

Es geht um die legitime Frage, wo hört die Demokratie auf und beginnt der Sumpf der Diktatur? Stranach führte sich im Parlament ganz eindeutig als Diktator ein, ohne jemals legitim gewählt worden zu sein!

Im Unterschied vom LiF waren bereits alle Kandidaten im Parlament, es gab keinen außenstehenden Diktator, die Partei hat sich einfach gespalten nach einer demokratisch legitimen Wahl, nur wo ist hier die Demokratie, nirgends!

Re: Re: Ob Prammers Vorgehen korrekt ist ...

Hat in Österreich jemals die Demokratie angefangen? Sind Pröll und Häupel Demokraten in ihren Reichen?

Re: Re: Ob Prammers Vorgehen korrekt ist ...

Es gibt keinen Unterschied zum LIF. Weil Herr Stronach zieht, nur weil er jetzt einen Klub gründen kann, NICHT ins Parlament ein!

Und die Abgeordneten, die den neuen Klub gründen würden, sind gewählte Mandatare.

Und ob jetzt ein Herr Stronach, die Raiffeisen, der Bauernbund oder sonstwer die Linie vorgibt macht auch keinen Unterschied. Keiner davon wurde gewählt oder sitzt im Parlament.

1 0

Re: Re: Re: Ob Prammers Vorgehen korrekt ist ...

Korrekt.
Man sieht wie politisch blind, besser geblendet, viele Poster sind.

Re: Ob Prammers Vorgehen korrekt ist ...


Es sind aber nur 3 von einer Partei, denn 2 waren schon lange parteilos.

Und sogar die 3 haben sich nicht an einem Tag abgelöst, sondern so nach und nach!

Der 6. ist überhaupt gleich von der SPÖ!


Antworten Antworten Gast: skeptischer mitbürger
22.10.2012 14:26
1 1

Re: Re: Ob Prammers Vorgehen korrekt ist ...

Es sind aber 5 von derselben wahlwerbenden Partei (damals alle BZÖ, die als werbende Partei gemeinsam angetreten sind, jetzt Team Stronach), ob sie zwischendurch parteilos waren, ist lt. Gesetzestext irrelevant.

Was übrigens nicht heißen soll, dass ich das TS gutheiße - aber die Prammsie soll sich nicht aufführen, sondern ihren Job machen, und hoffen, dass man ihr gesetzeskonformes Verhalten - in Ös Politik in letzter Zeit Mangelware - in der Bevölkerung positiv aufnimmt.

0 0

Re: Re: Re: Ob Prammers Vorgehen korrekt ist ...

In letzter Zeit?
Rechtsstaatliches Denken war in AT immer schon Mangelware. Man könnte auch sagen Europa.

Definition:
Im allgemeinen Sinne versteht man unter einem Rechtsstaat allerdings einen Staat, in dem nicht Willkür, sondern Recht der Maßstab aller Dinge sind. Das Recht legt das Gesetz fest. Dieses stimmt der NR ab. Gerichte urteilen.

Warum da immer wieder von Politiker Zwischenrufe kommen, was jetzt Recht ist ohne das Gesetz zu zitieren oder manchmal rechtsfrei agieren, hat diktatorische Züge.
Es hat auch diktatorische Züge, Gesetze bewusst löchrig zu formulieren!

2 1

Re: Re: Re: Ob Prammers Vorgehen korrekt ist ...

Es steht nichts von damals.
Es steht schlicht:
... einer wahlwerbenden Partei.

Nun eine Partei hat TS gegründet. Er wird eine Liste nennen und zur Wahl antreten. Damit ist _wahlwerbende_ erfüllt. Punkt. So und nun haben die Abgeordnete das Recht einen Klub zu gründen. Es uninteressant, wo die vorher waren und ob gleichzeitig, und bla bla

Unglaublich was manche aus einfachen Sätzen rauslesen können.

Nachzulesen:
http://www.parlament.gv.at/PERK/FAQ/PART/index.shtml

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: skeptischer mitbürger
22.10.2012 15:49
0 0

Re: Re: Re: Re: Ob Prammers Vorgehen korrekt ist ...

War ganz meine Meinung. Ich wollte mit dem "damals" sagen: selbst wenn man es als "zum Zeitpunkt der Wahl in derselben Partei" interpretiert (was schon weit hergeholt wäre), wäre die Bedingung erfüllt. Und wenn man die (naheliegendere) Interpretation "bei der nächsten Wahl" wählt, ist die Bedingung auch erfüllt. Daher auch mein initialer Post, dass die gute Prammsie sich nicht aufführen soll...

2 0

VERGLEICH

Anstelle der "alten Dame" besucht uns ein hier geborener "alter Herr" . Mit Geld werden nicht die Bürger von Gülden, sondern die Abgeordneten gelockt.

2 0

Re: VERGLEICH

Wenn Faymann und sein Kofferträger Spindelegger dann den Alfred Ill geben soll mir das recht sein.

Gast: supersauber
22.10.2012 13:26
11 2

Jetzt mal unabhängig davon, ...

... ob man mit Stronach sympathisiert, oder nicht: Warum soll man jemanden als Alternative betrachten, der nichts Anderes tut, als Politiker aus dem korrumpierten System, dass er angeblich aufbrechen will, für seinen eigene Partei zu sammeln?

Re: Jetzt mal unabhängig davon, ...

Stronach brauchte die 5 Mandatare für die Klubgründung.

Ich gehe fast jede Wette ein, dass die nächsten Mitglieder bei Stronach KEINE bereits im Parlament vertretenen Politiker sein werden sonder Leute aus der Wirtschaft, Sport, etc...

Leute eben die zwar einen gewissen Bekanntheitsgrad aufweisen können, aber nicht mit der "verkommenen politischen Elite" in Verbindung gebracht werden.

Antworten Antworten Gast: supersauber
22.10.2012 17:32
0 1

Re: Re: Jetzt mal unabhängig davon, ...

Er hat sich also mit Hilfe einiger rückratloser Karrieristen ins Parlament eingekauft um Klubförderung zu kassieren, aber solange er jetzt nur noch andere Personen präsentiert, ist das völlig in Ordnung. Das ist also Ihre Auffassung von Demokratie, Transparenz und Fairness? Nicht schlecht ...

5 4

hallo frank

wenn du noch abgeordnete brauchst, für 1 mio bin ich dabei!

7 1

Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit und Anständigkeit ????

Überall aber sicher nicht bei Politikern/innen.

Re: Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit und Anständigkeit ????

Diese Pauschalverurteilung ist eine Frechheit!

1 0

Re: Re: Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit und Anständigkeit ????

Wenn es nur eine Frechheit wäre es für die Menschen ein geringeres Übel ,aber leider ist es eine Tatsache.


8 4

Personalauswahl

Jene Mandatare, die jetzt in aller Munde sind, wurden alle seinerzeit von J.Haider ausgewählt, auf Wahllisten gesetzt und sind durch seine Wahlerfolge nach oben gespült worden. Wie sich jetzt herausstellt, fehlt diesen BZÖ-Abgängern einiges an politischer Überzeugung und moralischer Festigkeit.

Ich gebe Frankyboy die besten Chancen...

.. vorausgesetzt, er regelt seine Nachfolge noch vor den Wahlen. Immerhin ist das Durchschnittsalter seines Teams in einer Preislage, die die Jugend ansprechen könnte.
10% sind dann locker drinnen und das BZÖ (leider ist man versucht zu sagen) draussen.
Die Weisswähler (immerhin die stärkste Partei in Österreich) haben jetzt eine neue (Protest)Alternative.
Das sollte reichen.

Re: Ich gebe Frankyboy die besten Chancen...

Nicht vergessen!
Er hat den Arbeitern ein einheitliches und gerechtes Pensionssystem versprochen. Derzeit müssen sie nämlich die Privilegien-Pensionen
mit ihrem Steuergeld mitfinanzieren!

Gast: Held der Arbeit
22.10.2012 12:46
6 3

schade eigentlich

für herrn bucher, dass nicht die ganzen altlasten des BZÖ (Petzner, Westentaler etc.) zu stronach wechseln. dann könnte man doch tatsächlich das bzö wählen.

Gast: VictoriaI
22.10.2012 12:45
4 3

Was soll's?

Wurden die Abgeordneten, die zu Heide Schmidt's Liberalem Forum wechselten, auch so angegangen wie die, die jetzt zu Frank Stronach wechseln? Soweit ich mich erinnern kann - Nein. Also was soll's? Die Leute gehen zu Frank Stronach, müssen umsetzen was die Partei vorgibt - sie sind sicher genauso überzeugt von der Parteilinie wie SPÖ-, ÖVP-, FPÖ-, BZÖ- und Grün-Abgeordnete und Wähler.
Ich habe viel mehr den Eindruck, dass die "etablierten" Kämpfer um Mandate, Geld und Macht sich vor dem neuen Mitbewerber mehr fürchten als vor allen anderen, die antreten werden. Dann ist jedes Mittel Recht. Frau Prammer kann man nur empfehlen, den Klub anzuerkennen.Die SPÖ ist im Sinkflug, eine andere Entscheidung könnte den noch beschleunigen.

Antworten Gast: Trollblume
22.10.2012 13:36
0 0

Re: Was soll's?

das war wohl eine etwas andere situation

Gast: Hans M..
22.10.2012 12:45
7 2

Stronach würde solche Leute nie in seiner Firma anstellen

Für die Politik und für die Österreicher gut genug aber für Stronach´s Firma zu schäbig.

sieht nicht nur aus wie ein sus scrofa domesticus

scheint auch so zu handeln...

Gast: bürgerderaut
22.10.2012 12:30
2 2

bzö tot

das bzö ist wohl tot. aber das team stronach ist für mich keine alternative. man kann sich auf den trupp ja nicht verlassen. charakterlose. und der bucher überzeugt auch nicht mehr (sommergespräch/ im zentrum gestern). der glaubt selber nicht mehr an sich. ich denke er soll zurücktreten. wenn man fast seine halbe truppe verliert, was hat man noch zu sagen. vielleicht sollte der westi mal wieder mehr sagen, bei dem würde es wenigstens poltern , der hätte gestern anderst geschnauppt. bzö ade!

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Re: bzö tot

Was heißt charakterlos? Es gibt keine Menschen ohne Charakter! Seit tausenden Jahren weiß man das. Was allerdings zutrifft, ist, dass es Charaktertypen gibt, die halt nicht so sind wie es die Allgemeinheit wünscht. Was hier bemängelt wird, ist vielmehr das moralisch/ethische Verhalten der Parteiwechsler.

Antworten Antworten Gast: bürgerderaut
22.10.2012 13:09
2 0

Re: Re: bzö tot

mein güte, mit dieser hoch intelligenten belehrung würden sie für stronach team genügen

 
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