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Studie: Kaum Missbrauch der Mindestsicherung

25.10.2012 | 13:05 |   (DiePresse.com)

Minister Hundstorfer präsentiert eine Evaluierung der 2010 eingeführten Mindestsicherung. Rund ein Drittel der arbeitsfähigen Bezieher wurde wieder in den Arbeitsmarkt integriert.

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Seit Einführung der Bedarfsorientierten Mindestsicherung (BMS) im September 2010 wurde rund ein Drittel der arbeitsfähigen Bezieher wieder in den Arbeitsmarkt integriert. Das gab das SP-Sozialminister Rudolf Hundstorfer am Donnerstag bei der Präsentation der Evaluierung der Mindestsicherung bekannt.

Erfreut zeigte sich Hundstorfer darüber, dass laut Evaluierung Missbrauch bei der Mindestsicherung quasi keine Rolle spielt. Entsprechende Fälle würden zwischen null und fünf Prozent liegen. Auch Sanktionen müssten kaum angewendet werden, die Bezieher seien zum größten Teil arbeitswillig - nur bei fünf bis zehn Prozent würden Sanktionen (Streichung der Leistung) gesetzt werden.

Insgesamt bezogen 2010 177.068 Personen die BMS , 2011 waren es 193.276. Von den Beziehern sind rund 35 Prozent beim AMS vorgemerkt, 20 Prozent haben eine Beschäftigung mit geringem Einkommen. Zwölf Prozent sind arbeitsunfähig oder im Pensionsalter, 27 Prozent sind Kinder und Jugendliche. Weitere sechs Prozent sind pflegende Angehörige oder Mütter mit Kleinkindern.

"Arbeitsfähige" BMS-Bezieher gab es seit der Einführung rund 92.000, davon konnten bis zum heurigen September 32.841 Personen wieder vermittelt werden. Dies entspricht einer Erfolgsquote von gut einem Drittel (knapp 36 Prozent).

Maßnahmen im Bereich Qualifikation notwendig

Die Studienautorinnen Claudia Sorger und Nadja Bergmann sehen noch Optimierungsbedarf: Beratungs- und Betreuungseinrichtungen sollten flächendeckend ausgebaut werden, sozialarbeiterische Unterstützung müsse sichergestellt werden. Einer der wichtigsten Punkte laut der Expertinnen ist die Schaffung weiterer Qualifizierungsangebote für BMS-Bezieher.

Für Hundstorfer sind die beiden letztgenannten Punkte die wesentliche Erkenntnis aus der Evaluierung: Qualifikation sei wichtig, vor allem für Jugendliche. Es sollten etwa Maßnahmen forciert werden, damit Betroffene den Hauptschulabschluss nachholen können. Auch die Aktivierungsmaßnahmen für Ältere will Hundstorfer verstärken.

Die Mindestsicherung wurde im September 2010 gestartet. Sie brachte ein Mindestniveau für Sozial- und Notstandshilfe in der Höhe der Ausgleichszulage (derzeit 814,82 Euro; für Paare 1.221,68 Euro). Anspruch haben all jene, die Lebensunterhalt, Wohnbedarf und Krankenversicherung nicht aus Eigenem finanzieren können und "die zu einem dauernden Aufenthalt im Inland berechtigt sind". Eigenes Vermögen muss bis zu einem Freibetrag von 3.720 Euro aufgebraucht werden, bevor die Unterstützung bezogen werden kann. Voraussetzung ist Arbeitswilligkeit.

(APA)

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59 Kommentare
 
1 2

Wer sind die Studienautorinnen ??

Wer hat die Studie bezahlt ???

Gast: Hunter
25.10.2012 21:48
20 1

Lügen die wievielte eigentlich?

1/3 Multikultis ohne A-Staatsbürgerschaft
Und wieviel mit migrantischem Hintergrund als Bezieher?

Antworten Gast: gäst
26.10.2012 00:19
0 7

Re: Lügen die wievielte eigentlich?

?
Wo ist da irgendein Zusammenhang? Staatsbürgerschaft ist Voraussetzung und was soll der Migrationshintergrund zur Sache tun?

2 0

Wer lügt hier? Ich lese da nichts von Staatsbürgerschaft:

Anspruch haben Personen, die
hilfsbedürftig sind und ihren Hauptwohnsitz bzw. ihren dauernden Aufenthalt in Österreich haben.

Wo nehmen Sie die Staatsbürgerschaft als Voraussetzung her?

Re: Re: Lügen die wievielte eigentlich?

Sie finden also, ein österr. Staatsbürger darf nicht nachfragen, wer eigentlich seine Steuermilliarden bekommt.

Antworten Antworten Antworten Gast: gäst
26.10.2012 14:00
1 6

Re: Re: Re: Lügen die wievielte eigentlich?

Was soll das heißen? Das ein österreichischer Bürger einem anderen österreichischen Bürger einen Rechtsanspruch (Mindestsicherung) verweigern kann? Das impliziert nämlich obiges Posting.
Auch eine Ablehnung der Mindestsicherung per se unter Verweis auf angeblich auch relativ hohe Inanspruchnahme durch Mitbürger mit Migrationshintergrund ist zwar nicht angewandte Rassengesetzgebung, aber wohl doch offensichtlich rassistischer Schwachsinn. In einer Republik die sich nicht als völkische Gemeinschaft versteht sollte das wohl eine Selbstverständlichkeit sein.
Da es das in Österreich noch immer nicht ist gibt es heute auch nichts zu feiern. Diese Pseudorepublik ist das Letzte.

6 2

Re: Re: Re: Re: Lügen die wievielte eigentlich?

Stecken Sie sich ihren Rassismus sonstwohin. Dieses Land ist mittlerweilen auf die Alimentierung von Fremden optimiert. Ein für Stimmenfang verteilter Paß ist dabei nur der Gipfel des Skandals.

Gast: dirge
25.10.2012 21:07
14 3

der orf spricht von einer erfolgsstory betr. mindestsicherung

die hauptbezieher dieser transferleistung dürften ausländer oder eingebürgerte ausländer sein. mit weiteren nulllohnrunden im öff. dienst und pensionskürzungen bei der breiten pensionistenmasse wird wird diese sozialleistung noch ein paar jahre zu finanzieren sein.

6 1

Kann man die Mindestsicherung Missbrauchen?

Oder sollte das ein Widerspruch zum eigenen Gehabe sein.
Immer diese Euphemismen.


Gast: puke2012
25.10.2012 19:46
24 2

Zahlen auf den Tisch

193.000 Mindestsicherung (30 % Ausländer)
ca. 400.000 Arbeitslose (40 % Ausländer)
ca. 2 Mio Pensionisten (100 % Inländer?)

und die werden finanziert von?

ca. 3 Mio arbeitenden Menschen (angestellt/selbständig) von denen 1 Mio keine Lohnsteuer zahlt ....

und auch heute frag ich mich, warum ich noch arbeiten gehe .....

Antworten Gast: Eyjafjallajoekul
26.10.2012 16:11
3 1

"und auch heute frag ich mich, warum ich noch arbeiten gehe ....."

Nun, ich bin schon seit 1998 arbeitslos (bzw als "suchend" gemeldet) und lebe vom Staat, sehr gut sogar, da kann ich mich überhaupt nicht beklagen. Ja, kann ich jedem empfehlen.
Also gehen Sie nur schön weiterarbeiten für mich :).

Re: Zahlen auf den Tisch

Kündigen Sie, verkaufen Sie Ihr Hab und Gut bis auf den Freibetrag von circa 3500 Euro, legen Sie beim Amt alle Ihre Konten offen, verzichten auch auf ein Auto und lassen Sie sich dann noch vom AMS zwangsbeglücken. Ah ja, und den Höchstsatz von Ca. 750 Euro 12 mal im Jahr, von denen Sie alle Aufwendungen inklusive Miete bestreiten dürfen.

Viel Vergnügen !

Re: Re: Zahlen auf den Tisch

Meine Güte... die meisten gehen doch "Pfuschen"( s.Schwarzarbeit).

(ein Problem gibts nur dann b. Pensionsantrag)

2 3

Re: Re: Re: Zahlen auf den Tisch

das freie bürgertum als verfechter des schwarzmarktes ... warum mich dieser widerspruch nun so gar nicht veblüfft ... ^^

Re: Re: Re: Re: Zahlen auf den Tisch

scheinbar haben sie mich bewusst missverstanden !

Antworten Antworten Gast: 8759
25.10.2012 22:00
14 1

Re: Re: Zahlen auf den Tisch

Das lässt sich alles zum Schein durchführen, z.B. über Verwandte, auf deren Namen Sparbücher eröffnet werden. Autos kann man ebenfalls auf andere Namen ummelden. Außerdem: Nachgeprüft wird so gut wie nie.
Manche wollen es nicht glauben, aber es gibt viele Menschen, die sich gerne einen Gratiskrankenschein plus Gratis-Pensionsversicherung und zusätzlich rund 800 Euro im Monat überreichen lassen. Wem das nicht reicht, der hat Zeit genug, um nebenher alles mögliche zu tun, das zusätzlich Geld bringt. Kein Grund, deshalb zu verhungern.

Antworten Gast: pi hoch 21
25.10.2012 20:37
2 1

Re: Zahlen auf den Tisch

abgesehen davon dass die gleichen daten auf die genannte gruppe mehrfach zutreffen, zeugt ihr erkenntnis dass sie einfach zu dumm dafür waren rechtzeitig draufzukommen, wie das spiel abläuft. andere waren ihnen lichtjahre voraus. the name of the game.

Gast: gast name
25.10.2012 19:37
0 0

ueber schrift

wisst eh burschn ich und der goebbles sind gut bekannt zb waren es bei mir immer die anderen waehrend ich beidhaendig einsteck und justiz und polizei korrumpiere, damit man nicht merkt dass ich ein notorischer straftater und saeufer bin wie meine parteikollegen eigentlich alle...

Gast: Ludmilla
25.10.2012 19:18
15 2

Der Hundsdorfer weiß einfach nichts

Ein schönredner. Es gibt welche die kassieren und gehn nebnebei pfuschen. Es sind auch Frühpensionisten die mit 50 Jahren in Pension gegangen sind. Berufsschutz. Nicht einmal Invalide sind. Der Hundsdorfer ist ein echter roter der die Parteibuchkleber und Sozialschmarotzer pflegt. Typisch. Wir Familien wo alle Arbeiten gehen haben keinen Bonus. jede Woche für den selben Einkauf zahlen wir um einnige Euro mehr. Das solln sich die SPÖ Wichtig machen. Für deine Leistung, für das du Arbeiten gehst bekommts auch noch eine Watsche. Ist doch so.

Lösung: Alle Frühpensionisten nachkontrollieren ob die wirklich Krank sind. Zurück am Arbeitsplatz Sacki fürs Gacki kontrollieren etc. Dafür gibts keinen Berufsschutz. Wer beim Pfuschen erwischt wird soll die ganze Pension wegen Berufsschutz nachzahlen. Das gleich soll auch bei Mindestsicherrung gelten.

Dann sagt rot schwarz, jetzt ist noch keine Lohnsteuersenkung drin. Die Partein sollen von Ihre Förderrungen was hergeben. Wer hat uns den die Schulden eingebrockt in den Letzen 60 Jahren. Rot und schwarz! Nicht immer der Wirtschaft schuld geben.

Hat seinerzeit die Verstaatlichte Voest ein Plus geschrieben. Nein! Erst als diese Privatiesiert wurde. Franky ist willkommen bei uns.


Antworten Gast: ja aber
25.10.2012 21:04
1 1

Re: Der Hundsdorfer weiß einfach nichts


Ludmilla, Du nicht saublöd daherreden!Ich beim AMS waren und über 60 Jahre alt bin. Ich sagen zum Betreuer: "Ich Berufsschutz haben, weil schon so alt bin".- Er zu mir sagen nach langer Dehnung: "Jaaaa, Berufschutz haben Sie schon, aber nur für 6 Monate".

Sie sehen also Ludmilla, die sich drehen wie sie es brauchen: Gesetz und Rechte gibt es, aber alles nur auf Zeit. Nur müssen anhängen das Wort "ABER...."

Mich erinnern das an Kindheit wenn wir Wetten abgeschlossen haben: Mein Freund Gerhart immer zu mir sagen "Wette um 1 Schilling dass Ameise links schneller ist als Ameise rechts". - Immer wenn Ameise rechts gewinnt und ich meinen Gewinn einfordere, er zu mir sagt: "Ja, Du hast 1 Schilling gewonnen- aber nur zum Anschauen". -- Ich glaube dass Gerhart ein ganz großer Richter am Judenplatz ist geworden.

Ich jetzt auch verstehe wie Recht und Rechtsstaat funktioniert: Nie vergessen auf "ja aber".


Antworten Antworten Gast: Martin_S
26.10.2012 02:46
2 0

Re: Re: Der Hundsdorfer weiß einfach nichts

Deutschkurs billig aber geholfen zu sagen : "Asyl, Ausländer, will Geld". Hat geklappt, was wollen sonst?

Gast: Halbwissen ist auch nicht besser als Unwissen
25.10.2012 18:28
5 0

"Zwölf Prozent sind arbeitsunfähig oder im Pensionsalter, .."

1.) PensionsALTER alleine sagt genau gar nichts aus!

Auch für Menschen über 65 Jahren gilt AMS-Pflicht, wenn sie ihre für den Pensionsanspruch notwendigen Jahre, aus welchen Gründen auch immer (Krankheit, Auslandsaufenthalt, Gefängnis,...) nicht zusammengesammelt haben.

Das Menschen mit über 65 Jahren auch nach dem AMS-Kurs "Wie bewerbe ich mich richtig" nicht am Arbeitsmarkt vermittelbar sind, ist egal.

2.) "...32.841 Personen wieder vermittelt..."

Mittlerweile ist der Arbeitslose zum begehrten Rohstoff der Arbeitslosenindustrie geworden. (Finanziert durch den Steuerzahler)
Subventionierte Arbeitnehmer verdrängen nicht subventionierte Arbeitnehmer vom Markt. Leiharbeiter können dank der Förderung unter ihren Lohn angeboten werden und verzerren den Wettbewerb.

Es gibt jedoch dadurch in Summe keinen Arbeitslosen weniger.

3.) Die Mindestsicherung ist nur 773,26 €
814,82 € ist der Betrag, wenn noch weitere Beihilfen zugestanden wurden.

Antworten Gast: Halbwissen
25.10.2012 19:25
0 0

Re: "Zwölf Prozent sind arbeitsunfähig oder im Pensionsalter, .."

Halbwissen ist viel schlechter als Unwissen !

Halbwissen ist gefährlich !

Da der Halbwissende sich sicher ist es zu wissen, kann er, wenn es blöd hergeht, genau und mit voller Begeisterung das Gegenteil davon machen was notwendig wäre.

Antworten Antworten Gast: dirge
25.10.2012 21:08
0 0

Re: Re: "Zwölf Prozent sind arbeitsunfähig oder im Pensionsalter, .."

wer braucht heute noch wissen, wie altmodisch, kompetenzen sind gefragt.

Gast: Lohngepfändet
25.10.2012 18:17
6 0

Eigenes Vermögen muss bis zu einem Freibetrag von 3.720 Euro aufgebraucht werden


Ratschlag an die Jungen: Vermeidet Eigentum

Gast: Molina
25.10.2012 18:08
11 2

Hundsdorfer ist ein Träumer

Kein Missbrauch? Also ich kenne einige Leute, die neben der Grundsicherung hauptberuflich taxifahren oder im Gastgewerbe jobben. Natürlich drehen die jedem eine lange Nase, der "nur" arbeiten geht und brav seine Abgaben leistet. Außerdem darf auf die Transitleistungen nicht vergessen werden. Die da sind: ORF-Gebührenbefreiung, Rezeptgebührenbefreiung, Mietzuschüsse, Heizungskostenzuschuss, etc. etc. Da kann ein Mindestbezieher schon leicht auf deutlich über 800 Euro arbeitsloses Einkommen im Monat kommen. Eine Kassadame beim Billa kriegt das nicht, obwohl sie arbeitet.
Solange man Grundsicherungsbeziehern erlaubt, tageweise dazuzuverdienen, wird dieses System missbraucht werden. Und zwar sowohl von den Beziehern als auch von dubiosen Arbeitgebern, denen tageweise bzw. geringfügige Anmeldungen lieber sind. No na, Hr. Hundsdorfer!!

Schöngeredete Statistik...

Na ja, wir kennen ja diesen Hrn. Sozialminister (Halbwahrheiten u.übersozial zu seiner Klientel)

Gast: Lotter D
25.10.2012 17:59
14 0

Wie könnte es anders sein?

Quelle: Krone heute

28 Prozent der Empfänger Nicht- Staatsbürger
Knapp 28 Prozent der BMS- Bezieher haben laut Ministerium keine österreichische Staatsbürgerschaft.

Kaum Missbrauchsfälle, Sanktionen schwierig zu handhaben.
In Sachen Missbrauch und Sanktionen gibt es in der Studie positive, aber keine eindeutigen Signale.

28 Prozent ohne österreichische Staatsbürgerschaft

da sind die bereits eingebürgerten Zuwanderer noch nicht berücksichtigt.

Bei diesen wird es für die SPÖ richtig rentabel. Sichere Wählerstimmen für Häupl und Genossen.

Versteckte Parteienfinanzierung für die Roten

Gast: Straubinger S
25.10.2012 17:55
4 0

Kaum Missbrauch der Mindestsicherung

Wahlkampf ist!

Alles palleti, alles im "Grünen Bereich"!

Ein bisschen irreführend

Die Ausgleichszulage von 814 Euro ist brutto. Netto sind das 773 Euro. Und diese 773 Euro sind der monatliche Mindestsicherungssatz.

Antworten Gast: makimilo
25.10.2012 18:19
0 0

Re: Ein bisschen irreführend


noch was: Die Ausgleichzulage gibt es 14x pro Jahr, die BMS 12x pro Jahr

Gast: PÖHSE
25.10.2012 16:27
1 0

Also, mein Beitrag war ABSOLUT im Rahmen,


auch wenn Hundstorfer Ihr Vater ist .

Antworten Gast: GUHD
25.10.2012 17:41
0 0

Re: Also, mein Beitrag war ABSOLUT im Rahmen,

Ein gelungenes Kommentar! Sie verstehen sich zu artikulieren!

 
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