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Parlaments-Gutachten gibt grünes Licht für Stronach-Klub

25.10.2012 | 15:33 |   (DiePresse.com)

Das Gutachten zitiert aus der Entscheidung, mit der einst die Klubbildung des LIF zugelassen wurde. Eine Festlegung enthält das Papier aber nicht.

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Ein internes Gutachten des Parlaments sieht keine Gründe, die gegen die Bildung eines Klubs der zum Team Stronach übergelaufenen ehemaligen BZÖ-Abgeordneten sprechen. Vorgaben, wie SP-Nationalratspräsidentin Barbara Prammer sich in der Frage zu verhalten hat, enthält das siebenseitige Papier aber nicht.

Das Gutachten bezieht sich vor allem auf jenen Präzedenzfall, den der einstige Nationalratspräsident und nunmehrige Bundespräsident Heinz Fischer mit dem Liberalen Forum 1994 geschaffen hat. Knackpunkt heute wie damals ist, ob Abgeordnete auch mitten während der Legislaturperiode einen Klub gründen dürfen. Fischer bejahte das damals mit Bezug auf die Bundesverfassung und die Geschäftsordnung des Nationalrats (s. Factbox unten). Die Ausübung des freien Mandats lasse das ausdrücklich zu. Zudem gebe es weder eine Frist für die Klubbildung, noch ein Verbot von Veränderungen.

"Wenn sich fünf Abgeordnete derselben wahlwerbenden Partei zu einem Klub zusammenschließen, ist der betreffende Klub in der Rechtsordnung existent", hält das Gutachten fest. Die "Anerkennung", von der die Geschäftsordnung spricht, bestehe lediglich darin, dass die Nationalratspräsidentin diese Mitteilung zu beurteilen habe, da sie verpflichtet sei, die sich daran anknüpfenden Rechtsfolgen auszulösen. "Die Präsidentin hat aber keinen rechtsbegründenden Akt (z. B. Bescheid) zu setzen."

Prammer: "Kein Automatismus"

Prammer hatte am Montag erklärt, es gebe bei der Klubbildung "keinen Automatismus". Der Antrag der Stronach-Mitstreiter werde von Rechtsexperten geprüft und dann in der Präsidiale diskutiert.

Mit Stefan Markowitz hat Frank Stronach seit Montag fünf ehemalige BZÖ-Abgeordnete beisammen. Auch ein früherer SP-Mandatar ist zu dem Milliardär übergelaufen.

Team Stronach: Die Mitstreiter des Milliardärs

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Die Bildung eines Klubs
Geschäftsordnung des Nationalrats: Abgeordnete derselben wahlwerbenden Partei haben das Recht, sich in einem Klub zusammenzuschließen. Für die Anerkennung eines solchen Zusammenschlusses ist die Zahl von mindestens fünf Mitgliedern erforderlich. Abgeordnete, die nicht derselben wahlwerbenden Partei angehören, können sich in einem Klub nur mit Zustimmung des Nationalrates zusammenschließen. Die Ergebnisse der Konstituierung eines Klubs sowie Veränderungen derselben sind dem Präsidenten unverzüglich schriftlich mitzuteilen.

(APA/Red.)

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155 Kommentare
 
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Gast: NichtrotgrueninWien
27.10.2012 19:28
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die "supersauberen"

NAbg Team Stronach Erich Tadler:

"Bei einem Gespräch zwischen Bucher und Tadler am Dienstag in Wien habe der Salzburger, der parteifrei für das BZÖ kandidiert hatte, Geld verlangt, damit er im BZÖ-Klub bleibe. "Ich lasse mich keinesfalls durch finanzielle Forderungen eines Abgeordneten erpressen", meinte Bucher. "

http://www.oe24.at/oesterreich/politik/BZOe-Mann-wollte-Geld-fuers-Bleiben/719301

"Tadler weist Medienberichte zurück, wonach er eine Deutschland-Fahne auf einen polnischen Löwen gemalt hat
"
http://derstandard.at/1338559227232/Wilder-Abgeordneter-Erich-Tadler-Das-war-ein-Lausbubenstreich

NAbg Team Stronach Stefan Markowitz:
"Bei einem Kongress in Uganda soll er sich von einer Ex-Miss begleiten haben lassen."

http://www.krone.at/Oesterreich/Parlaments-Ausfluege_kosten_135.000_Euro-Charmant_begleitet-Story-318353

"Das blonde Model hat beim aktuellen Ausflug der Parlamentarier nach Uganda den BZÖ-Politiker Stefan Markowitz begleitet. Markowitz meint: Die Ex-Miss habe "alles selbst bezahlt".

Es gilt die Unschuldsvermutung.
"

Für Österreich

Danke Hr.Stronach das sie uns (Steuerzahler, Bürger) helfen diese korruten Versager aus dem Parlament zu jagen
Hr. Stronach unsere Stimme ist ihnen sicher!


Frank Stronach " WIR Österreicher " wählen Dich !!!!


Bei den Wählerinnen wird Stronach dafür keine Punkte bekommen

weil die nicht so blöd sind, dieses "ich kauf mir fünf Abgeordnete für einen Club"Spiel nicht zu durchschauen! Vor allem wenn man bedenkt, dass sich Stronach damit einen Millionenbetrag von Steuergeldern "erwirtschaftet"!

Antworten Gast: Gast 2012
27.10.2012 13:39
0 0

Re: Bei den Wählerinnen wird Stronach dafür keine Punkte bekommen

ätsch, die Österreicher kennen dieses Club-Spiel schon. Das haben die Sozi eingeführt indem sie so das liberale Forum etablierten. Nur damals wollten sie dem Jörgl eines auswischen und jetzt gefällt es ihnen wohl weniger...

Warum stellt sich die Strohsack Partei überhaupt einer Wahl?


Als Tiefpunkt politischer Moral zeigt sie, dass in unserem Land auch Mandatare (von SPÖ und BZÖ) für einen neuen Klub zusammengekauft werden können.

Antworten Gast: ein Gast
27.10.2012 13:43
0 0

Re: Warum stellt sich die Strohsack Partei überhaupt einer Wahl?

es ist nichts Neues, daß in Österreich auf diese Weise neue Klub's entstehen. Der Fischer Heinzi hat damit dem liberalen Forum auf die Beine geholfen - als Tiefpunkt politischer Moral der SPÖ!

Gast: Der uneigennützige Heimkehrer
26.10.2012 13:59
3 3

Vergangenen Freitag reichte ein Bündnis aus SP, der Alternativen Linken und des Gewerkschaftsbundes Unia eine Initiative zur schweizweiten Abschaffung der Pauschalbesteuerung ein. Wird dieses Vorhaben vom Volk angenommen, verlieren rund 5000 Personen ihre Steuerprivilegien, unter ihnen auch Frank Stronach.


laut Rechtsgutachten und Rechtsexperten

ist der Club Stronach bereits faktische Realität - zu dem Zeitpunkt, als er bei Prammer schriftlich eingebracht / angezeigt wurde.

Prammer hat das im Prinzip nur zur Kenntnis zu nehmen. Mit dem LIF wurde auch schon ein Präjudiz geschaffen.

Dieser Eiertanz von Prammer zeigt eigentlich nur, dass SPÖVP die Hosen gestrichen voll haben. Ich erwarte mir 4 ziemlich gleich starke Parteien 2013. Die Mehrheit von SPÖVP ist dahin. Gut so.

Gast: PÖHSE
26.10.2012 13:01
3 3

Jeder Schmarrn wird gebracht...



aber was den Leuten WIRKLICH auf den Nägeln brennt, verkommt im Orkus der Presseförderungswürdigkeit, gell !

Antworten Gast: PÖHSE
26.10.2012 18:31
0 0

Re: Jeder Schmarrn wird gebracht...

kann mir irgendjemand sagen, was der ECHT meint?

4 1

2 sympathische Burschen

Fesch unsere Elite .......

Gast: Begeisterung
26.10.2012 09:52
9 3

Zum * N a t i o n a l f e i e r t a g *

Frank Stronach Dein Heimatland Österreich l i e b t Dich !

Der Schärdinger

Der Nationalrat gehört unbedingt verkleinert.
Wer Stronach wählt mit diesen Überläufern ist selber schuld, wer ÖVP wählt und Arbeiter oder Angestellter ist, der soll bis 70 arbeiten, dann aber nicht jammern!!!!!!!!!

Gast: xdusa
26.10.2012 08:57
7 5

Re: Re: Das mag schon sein - aber wofür steht

Bundespräsi wäre hr stronach ein guter gegenüber kloheinzi.

Jetzt wird die Stronachwerbung


als Titelthema wirklich schon fad!


Antworten Gast: Siidoo
26.10.2012 09:36
3 5

Re: Jetzt wird die Stronachwerbung


Sie wissen doch, die Presse war schon immer käuflich.

Weg mit dem Listenwahlrecht!

nicht erst der Wechsel mehrerer Abgeordneter zu Stronach zeigt auf, dass sich die Möglichkeit des Wählers, nur eine Liste wählen zu können, überholt hat. wozu geben wir Bürger viel Geld für 183 Figuren aus, die ohnehin das machen müssen , was ihr Anführer bzw ein paar Granden oder graue Eminenzen vorgeben, hinter denen nicht selten Geldgeber und Lobbyisten Den Ton angeben.
den Inhalt ihrer Gesetze verstehen sie meist gar nicht, viele geben zu, diese vor der Abstimmung auch nicht gelesen zu haben.
Her mit dem nassen Fetzen und einem direkten Personenwahlrecht. Dann können wir sie wenigstens namentlich für ihre Leistungen oder ihr Versagen verantwortlich machen !

Re: Weg mit dem Listenwahlrecht!

Vollkommen richtig! durch den Klubzwang führt sich dieses aufgeblähte "Parlamentunwesen" ad absurdum. 10% der Abgeordneten also aufgerundet 20 Figuren würden auch reichen. Die Ersparnis dürfte nicht all zu hoch ausfallen - durch die Unfähigkeit der Mandatare müsste ja Arbeitslose bezahlt werden - trotzdem könnten wir uns die Unsummen verschlingende Neugestaltung des Parlaments sparen und die Sitzungen in den jeweiligen Konferenzräumen von Wirtschaftkammer, Arbeiterkammer, Gewerkschaft etc. abhalten.

Antworten Antworten Gast: passing by
26.10.2012 11:56
0 3

Re: Re: Weg mit dem Listenwahlrecht!

dass Österreich den austrofaschistischen ständestaat überwunden hat, gedenkt österreich heute (nebst der neutralität, die kein verdienst des volks war, sondern ihm von den alliierten "geschenkt" wurde). - und Sie wollen das Parlament abschaffen?

gehören Sie dem Engelbert Dollfuß-gebetsverein an?

Re: Re: Re: Weg mit dem Listenwahlrecht!

Also im vorbei gehen: sie haben das Posting absolut mißverstanden.
Na ja.....

Zeitalter der Kleinparteien bricht an . Teilen der Macht angesagt .

Das tut dann echt weh .

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Die Stronach-Buberlpartie wird es schon richten.


Re: Die Stronach-Buberlpartie wird es schon richten.

sie meinten das sicher zynisch? oder wer von den Protagonisten ist hier noch ein buberl? das sind doch alles lauter alte Männer und eine ältere Frau

egal ob große oder kleine Buberl. werden auch schnell groß

jetzt sind die buberln und mäderln gleichmäßig verteilt. werden schnell von den alten lernen wo es lang geht .

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Und wofür braucht Prammer jetzt das angekündigte Monat?


 
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