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Ex-SPÖ-Minister wirbt in Komitee für Wehrpflicht

25.10.2012 | 20:48 |   (DiePresse.com)

Auch Ex-Innenminister Schlögl stellt sich offen gegen die SPÖ-Linie - und findet nichts daran: Es sei gut, den Pluralismus in einer Partei zu sehen, sagt Schlögl.

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Die SPÖ ist in der Wehrpflicht-Frage zerrissen: Nun tritt auch der frühere SPÖ-Innenminister Karl Schlögl einem Pro-Wehrpflicht-Komitee bei. Schlögl ist damit der nächste SPÖ-Politiker, der aus der Parteilinie ausschert. Die SPÖ-Spitze um Kanzler Werner Faymann und Verteidigungsminister Norbert Darabos tritt bekanntlich für die Abschaffung der Wehrpflicht ein. Am 20. Jänner 2013 findet darüber eine Volksbefragung statt.

Schlögl bestätigte sein Engagement für das von Ex-IV-Präsident Veit Sorger geleitete Pro-Wehrpflicht-Komitee gegenüber der  "Tiroler Tageszeitung" (Freitagausgabe). Auch der Vizechef der Beamtengewerkschaft, Peter Korecky von der FSG, wirbt in dem Komitee mit dem Namen "Einsatz für Österreich".

Der SPÖ falle er mit seinem Schritt nicht in den Rücken, meinte Schlögl. Erstens sei er ein „nicht mehr wichtiger Funktionär“, sagte der nunmehrige Bürgermeister von Purkersdorf in Niederösterreich. Und zweitens „ist es gut, wenn man den Pluralismus in einer Partei sieht“.

Schlögl und Korecky sind nicht die einzigen SPÖ-Vertreter, die sich öffentlich in einem Komitee für den Erhalt der Wehrpflicht engagieren - Salzburgs SPÖ-Bürgermeister Heinz Schaden unterstützt bekanntlich eine entsprechende überparteiliche Plattform in Salzburg.

"Disziplinlosigkeit" in der SPÖ

Wiens SPÖ-Bürgermeister Michael Häupl hatte sich zuletzt über mangelnde Disziplin in seiner Partei beklagt: "Je bürgerlicher die SPÖ wird, desto größer wird die Disziplinlosigkeit", so Häupl.

(APA)

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39 Kommentare
 
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Gast: Kein Schlögl
26.10.2012 14:53
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Schlögl

will Bürgermeister in einer NÖ-Gemeinde bleiben ... gut oder nicht, egal !
aber wundert es dann wen, wenn er in NÖ, dem klassischen ÖVP-Landl, eine Pseudo-Pro-Wehrpflicht-Haltung einnimmt ... wie wenn das irgendwas zu bedeuten hätte, was Schlögl da von sich gibt.

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Landesverteidigung ?

Ich war im Zuge der Wehrpflicht tätig als Friedhofsgärtner, Schwimmbadputzer, Kellner usw.. Die verbleibende Zeit habe ich mit Pokern vertrieben. Keinerlei militärische Übungen, kein Training für den Ernstfall, kein Training für Naturkatastrophen usw.. Berufsheer: Wer nichts ist und wer nichts kann geht zur Post oder zur Eisenbahn..... oder zum Bundesheer. Also Versager. Im Ernst: Es gehört für die Wehrpflicht ein Ausbildungskatalog samt Zeitabschnitten erstellt. Offiziere und Unteroffiziere die sich nicht daran halten gehören so etwas wie hinausgeschmissen.

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das beste...


...an dieser APA meldung am interessantesten ist häupls outing als offensichtlich im letzten jahrtausend steckengebliebener klassenkampf-sozialist...immer wieder schön, wenn politiker ihr wahres gesicht zeigen!...ach ja und weil es heute so gut passt: welcher sich aktuell in höchsten ämtern befindliche sehr geehrte herr hat in seiner politischen "jugend" noch einmal schnell sowjetischen boden geküsst? wars derselbe der kürzlich den dalai-lama nicht empfangen wollte, um sein chinesisches brudervolk nicht zu verärgern? :-)

Gast: deutschemeister
26.10.2012 11:28
0 6

ach, der Herr Schlögl, haben sie ihm

denn sein Frühstücksvierterl entzogen oder gar die Kochhaube ? Er fühlt sich halt mit der Schickeria in der Gaststube wohler als in der Amtsstube.

Die Volksbefragung geht am Kern

des Problems vorbei.Die Frage die sich bei unserem Bundesheer stellt ist: Wieviel Geld wollen wir als Gesellschaft für unsere Verteidigung ausgeben. Egal ob mit oder ohne Berufsheer.

Ich oute mich:

Pro Berufsheer wenn a) genug Geld zur Verfügung steht (ich glaube nicht an Kostenneutralität), wenn b) genug "gute" Leute zur Verfügung stehen, keine Randexistenzen (wird schwierig), c) im Rahmen internationaler Institutionen (also ohne Neutralitätsmärchen). Sind diese Voraussetzungen gegeben?

Den Wehrdienst aufrechtzuerhalten kann nur verschrobenen Hirnen entspringen

Na ja. Mein Wehrdienst war so, dass ich nie eine Handgranate in der Hand und nur 3 Schüsse aus der STG gefeuert habe. Von guter Ausbildung zu schweigen. Mein Sohn war Zivildiener. Die meisten in seiner Einheit lungerten herum. Meine Wehrdienstkollege
n chauffierten mit PKWs und LKWs die "geplagten" Unteroffiziere herum auf Schnäppchenjagd und halfen diesen bei ihren privaten Hausbauten während der Bundesheerdienstzeit. Ist das Ausbildung?
Die Politik hat versagt und bis heute kein Sicherheitskonzept entwickelt. Detto für den Ersatzdienst des Zivildienstes.
Stattdessen werden junge Männer aus der Ausbildung bzw. aus dem Beruf für eine gewisse Zeit herausgerissen für "Nichtstun". In nur 5 von 27 EU-Staaten gibt es noch den Schwachsinn Zwangsdienst. He, Berufs-Politiker/innen, wacht doch endlcih auf!
Stattdessen wollen sie eine Volksbefragung und eröffnen dabei den Wahlkampf. Wie arm müssen die roten und schwarzen Berufs-Politiker/innen in ihren Köpfen sein.

Antworten Gast: Gast23
26.10.2012 15:16
1 0

"Den Wehrdienst aufrechtzuerhalten kann nur verschrobenen Hirnen entspringen"

Menschen wie sie machen es einem einfach gegen die Berufsarmee zu stimmen! Die Berufsarmeefans zeichnen sich in erster Linie durch drei Punkte aus:
1, exzessive Ahnungslosigkeit zum Thema Sicherheitspolitik/Militär
2,wer nicht ihrer Meinung ist muss geisteskrank, dumm, verblödet sein, ein verschrobenes Gehirn haben oder gar keines...(Liste der Beleidigungen für Nichtssöldnerheerfans ist beliebig erweiterbar)
3, argumentieren vorwiegend mit erfundenen Geschichten (alleine zum Einschießen der Waffe erhält ein Soldat bereits 5 Schuss, die ersten 6 SSchÜ sind für JEDEN Rekruten verpflichtend [ohne die SSchÜ ist weder Wach-, Bereitschafts- noch Chargendienst gesetzlich erlaubt] und umfassen in Summe bereits mehr als 30 Schuss)


Re: "Den Wehrdienst aufrechtzuerhalten kann nur verschrobenen Hirnen entspringen"

Lieber Herr, ich war vor 25 Jahren 8 Monate lang beim Bundesheer. Ich habe nur 3 (drei) Schüsse abgegeben!!! Niemals 30!!!. Aus heutiger Sicht auch Gottseidank, denn wir hatten auch nervenkranke (aber gerade noch taugliche) Halbanalphabeten dabei (die nach der Abrüstung) auch gleich ins Gefängnis mussten. Soviel zur Durchmischung. Mein Wehrdienst war auch, dass die Fahrer mit den Unteroffizieren durchwegs mit PKWs und LKWs auf Schnäppchenjagd waren (und Hausbauhilfen inklusive). Das ist nicht erlogen, sondern war zu meiner Zeit in meiner Kaserne bekannt und üblich.

Mein Neffe verbrachte heuer 6 Monate Wehrdienst in dieser Kaserne. Für ihn war es Langeweile purr und Zeit totschlagen (okay keine Schnäppchenjagden mehr).

Wenn Leute wie ich bzw. mein Neffe so schlecht ausgebildet werden/worden sind, wie wollen Sie dann mir und diesen Leuten weismachen, dass wir eine gute Ausbildung erhalten haben, um etwaigen Feinden zu widerstehen?

Mein Sohn machte den Zivldienst (und mehr als die Hälfte musste im Altersheim irgendwo sitzen), weil sie nicht einsatzfähig, demotiviert,... waren.

Man muss auch das sehen. Die Republik Österreich wird nicht untergehen, sollten die Zwangswehrdiensbefürworter die Mehrheit bilden, aber dann gehört dieser sinnlose Haufen mit 20.000 pragmatisierten und in der Privatwirtschaft nicht einsatzfähigen (Unter-)Offizieren gehörigst saniert und umgekrempelt und ein intelligenter + sinnvoller Ausbildungsplan her. Sonst ist alles umsonst!!!

Antworten Gast: Moderndenkender
26.10.2012 12:11
0 4

Re: Den Wehrdienst aufrechtzuerhalten kann nur verschrobenen Hirnen entspringen

Anhand der 10 roten Punkte sehen Sie, welche Leute hier posten.

Das einzig Gute im Zusammenhang mit der beschissenen Wehrpflicht, der Zivildienst (der sogar teils bei der beruflichen Orientierung half), kann in einen freiwilligen Zivildienst umgewandelt werden.

Jene, die die Wehrpflicht nur wegen dem Zivildienst aufrechterhalten wollen, sind krank im Gehirn.

Antworten Antworten Gast: fvvg
26.10.2012 14:51
0 1

Re: Re: Den Wehrdienst aufrechtzuerhalten kann nur verschrobenen Hirnen entspringen

ist ein Effler-Forum geworden, steht der Presse nicht sehr gut zu Gesicht, was diese Primitivlinge von sich geben ...

Wehrpflicht wird so und so fallen, dass können auch ein paar größenwahnsinnige ÖVP-Bündler nicht ewig aufhalten.

Re: Re: Den Wehrdienst aufrechtzuerhalten kann nur verschrobenen Hirnen entspringen

Ja, genau, so ist es.

Wenn die ehemaligen kommunistischen Länder um Österreich herum diesen Schwachsinn abgeschafft haben, dann auch weg damit in Österreich oder aussetzen wie in Deutschland.

Warum halten CZ, SK, H, SLO, I, F, E, P, B, L, NL, DK, UK, S, PL, RO, BG (alles EU-Staaten), aber auch SRB, BiH, MK, MN diese Wehrpflicht nicht mehr aufrecht?

Weil sie klüger sind als unsere österreichischen Retro-PolitikerInnen!!!

Gast: DerZuschauer
26.10.2012 09:32
16 0

Der Häupl befiehlt ...

und wir Sozis folgen - dass hätte der Häupl wohl gern. Frei nach dem Braunauer Vorbild, oder was?

Mit mir sicher nicht, solange ich noch denken kann.
FREUNDSCHAFT!!

Disziplinlosigkeit

Die in Stein gemeißelte Wehrpflicht wurde auf Zuruf eines gewichtigen Mandatars in die in Stein gemeißelte Forderung nach einem Berufsheer transformiert. Wer dagegen auftritt handelt "disziplinlos". So stelle ich mir gelebt Demokratie vor. "Je bürgerlicher die SPÖ desto größer die Disziplinlosigkeit", ich meine je bürgerlicher desto wählbarer bleibt die SPÖ (für mich), gehorsame Kader sind mir ein Gräuel, Kernschichtenpolitik mit Scheuklappe ebenfalls. Jene die dies einfordern, natürlich nicht für sich (siehe oben) mögen überlegen ob sie ihren politischen Zenit nicht vielleicht überschritten haben. Gilt für beide österreichischen Kernländer und deren unfehlbare Lichtgestalten: Danke für alles! (Es reicht jetzt.)

nur Ösis zum Berufsheer?

Die Antwort zu dieser Frage habe ich noch nicht gefunden, wäre mir aber schon wichtig. Dürften nur österreichische Staatsbürger zum österreichischen Berufsheer? Wenn nicht, wäre ich dagegen (siehe arabischer Frühling).

Antworten Gast: Gast23
26.10.2012 15:22
2 0

Re: nur Ösis zum Berufsheer?

17 der 21 Länder mit Berufsarmee werben auch im Ausland um wenigstens annähernd genug Soldaten zu bekommen (geht sich allerdings auch damit nicht aus). In den übrigen Staaten wird diese Möglichkeit ebenfalls bereits diskutiert.

Sie können sich jetzt selbst überlegen, wie lange es dauert , dass Darabos und Co. diese Möglichkeit einführt weil ihr Konzept nicht aufgeht und keine Soldaten mehr vorhanden sind um bei Elementarereignissen helfen zu können.

15 0

Chapeau, Herr Schlögl

der von der Partei auf das Abstellgleis in Purkersdorf abservierte Ex-Minister zeigt Haltung und leistet sich den Luxus der eigenen Meinung. Die SPÖ ist dank Faymann und Häupl zu einem Vasall des Boulevards - und da vornehmlich der KRONE - verkommen. Was Darabos auf den Rücken der Soldaten und Offiziere aufführt, ist erschütternd. Wie der Verteidigungsminister mit Zahlen jonglieren läßt, bis sie ihm ins Kalkül passen, wäre einer Überprüfung durch den Staatsanwalt wert.

Gast: Das Ekel Alfred
26.10.2012 09:17
10 0

Wes Geistes Kind


Jaj ja. Der Häupl: "Mochts gfälligst das, wos i sag."



Gast: schluckspecht
26.10.2012 09:08
20 0

Je boulevardlastiger die SPÖ wird, desto weniger ist sie wählbar

diese perfide Anbiederung an die Krone, von Häupl, Faymann und Darabos ist ja nur mehr widerlich und abstossend!

FPÖ

ich dachte der ist zur FPÖ gewechselt

Gast: KHuber
26.10.2012 08:12
17 0

Der Häupl ist eben ein Despot

"Je bürgerlicher die SPÖ wird, desto größer wird die Disziplinlosigkeit"

und kann mit anderen Meinungen nicht umgehen.
Solche Typen braucht's in einer Demokratie nicht.

Re: Der Häupl ist eben ein Despot

Ja, andere Meinungen als der Oberhäupl? Ja wo gibt's denn sowas! Da hört sich doch alles auf. Demokratie in der eigenen Partei? Seid's blöd, die haben wir doch in Österreich gottseidank abgeschafft, jetz' kommen die eigenen Genossen daher und wolln's in der Partei einführen?
I man i drahm.

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Der Ex-Zivildiener kennt keinerlei Skrupel.


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ein „nicht mehr wichtiger Funktionär“

er hat recht der schlögel er ist ein nicht wichtiger funktionär - er war auch nie ein wichtiger funktionär der spö - ein wichtiger spö funktionär war er nur für die blauen - deshalb sitzt er jetzt nur noch in purkersdorf - dort soll erbleiben!

Antworten Gast: KHuber
26.10.2012 08:13
7 0

Re: ein „nicht mehr wichtiger Funktionär“

Schade, dass Sie nach der Anzahl Ihrer Postings entlohnt werden.

3 20

der herr schlögel will halt auch wieder einmal

in der zeitung stehen!

jede beachtung dieses wichtigtuers ist unnötig!


 
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