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Fischer: "Europa ist und bleibt Friedensprojekt"

26.10.2012 | 17:09 |   (DiePresse.com)

In seiner Rede zum Nationalfeiertag warnt Fischer vor Fremdenfeindlichkeit und aggressivem Nationalismus.

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Bundespräsident Heinz Fischer hat am Freitag anlässlich des Nationalfeiertags das "Friedensprojekt" Europa und die Demokratie beschworen. "Wenn wir einander achten und allen europäischen Nationen mit Wertschätzung begegnen (...) dann werden wir nicht nur gegen die Gefahren der Fremdenfeindlichkeit oder eines aggressiven Nationalismus immun sein, sondern auch den sozialen Frieden stärken und festigen", betonte Fischer in seiner Fernsehansprache am Abend.

Beim Thema Europa gebe es "Unsicherheit und Unbehagen", räumte Fischer ein, aber "Europa ist und bleibt ein Friedensprojekt". Es habe den Krieg aus den Mitgliedsländern der EU erfolgreich verbannt, deshalb habe es kürzlich auch den Friedensnobelpreis bekommen. Die Finanzierung von vielen europäischen Rettungsschirmen würde wohl nur einen Bruchteil dessen kosten, was die Finanzierung eines einzigen Krieges kosten würde - abgesehen von allen anderen Aspekten. Und auch für den weltweiten Wettbewerb mit anderen großen Wirtschaftsräumen gelte der Satz: "Nur gemeinsam sind wir Europäer stark genug", erklärte das Staatsoberhaupt.

"Keine Insel der Seligen"

Freilich ging Fischer auch auf Österreich selbst ein. Es gebe Unzufriedenheit oder Vorbehalte, "mit denen wir uns ernsthaft auseinandersetzen müssen". Österreich sei "keine Insel der Seligen" und sei es auch nie gewesen. "Jedes Land der Welt hat in jeder Phase seiner Geschichte auch Probleme und Schattenseiten." Österreich sei aber auch nicht so fehlerhaft oder schlecht verwaltet, "wie es von manchen dargestellt wird", betonte Fischer, sondern "insgesamt ein sehr lebenswertes und liebenswertes Land".

Klar ist für den Bundespräsidenten aber auch, dass es noch genug zu tun und zu verbessern gebe. Er sei sich auch bewusst, dass "Ungerechtigkeiten in der Einkommens- und Vermögensverteilung ein Problem darstellen" und dass "wir mit empörenden Korruptionsfällen und anderen Missständen konfrontiert sind". Die Schlussfolgerung könne nur lauten: "Arbeiten wir gemeinsam an der Überwindung von Fehlern und bringen wir noch mehr Energie und Gestaltungswillen auf, um wichtige Reformvorhaben durchzusetzen."

Fischer hob außerdem die Notwendigkeit der Demokratie hervor: Nach fast 70 Jahren Demokratie, politischem Pluralismus und Rechtsstaatlichkeit sei das weitgehend zur Selbstverständlichkeit geworden. "Dadurch fällt das Sündenregister des demokratischen Alltags umso mehr ins Gewicht." Dennoch sei die Demokratie "unter Garantie jene Regierungsform, die uns die größte Chance auf eine freie Entwicklung des Einzelnen und der ganzen Gesellschaft gibt". Allerdings müsse jede Generation ihren Kampf um Demokratie aufs Neue führen und man müsse permanent gegen Missstände und Fehlentwicklungen ankämpfen.

(APA)

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82 Kommentare
 
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Da kann man statt "Nationalfeiertag"

gleich "Integrationsfeiertag" sagen ... nicht lachen, das kommt schon denn vielfalt und eigenbestimmung stoeren nur beim effizienten zentralen machtausueben und schroepfen.

Gast: Hardliner 1
27.10.2012 12:16
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Friedensprojekt?

Man muss schon mit einem gerüttelt Maß an Realitätsverweigerung gesegnet sein, wenn man die jetzige EU und die Eurozone als Friedensprojekt bezeichnet. Hohle Phrasen sind das, genauso wie die Chimäre der "europäischen Idee". Was man darunter verstehen soll, konnte mir bisher noch niemand schlüssig erklären. Die EU mit ihrem babylonischen Sprachgewirr (23 Amtsprachen), mit ihrer völlig unterschiedlichen Wirtschaftskraft in den einzelnen Ländern, mit völlig unterschiedlichen Sozialstandards wird zunehmend ein System der kommunizierenden Röhren, das die bisher vergleichsweise wohlhabenden Länder ärmer und die ärmeren Länder etwas reicher macht. Das Geld fließt in nicht EU-taugliche Länder un viele Menschen aus den ärmeren Staaten zieht es in die kleine Gruppe der noch wohlhabenden Länder. Ich denke, hier ist viel Ärger vorprogrammiert und auch ethnische Konflikte werden mittelfristig nicht ausbleiben. Soviel zum vielgelobten Friedensprojekt.

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Re: Friedensprojekt?

wobei das geld in alle moeglichen roehren fliesst .. banken,bureaukraturen ....

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Re: Re: Friedensprojekt?

sicher - mit Nordkorea als Partner.

Antworten Gast: Hutbürger
27.10.2012 13:10
4 0

Das Projekt "EU" ist gescheitert.

Die EUphoriker sollten endlich von diesem toten Pferd absteigen.

Gast: Barrorscho
27.10.2012 11:21
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Wenn er die Fremden so gern hat,

dann soll er in einem anderen Land Präsident werden.

-aber nur solange

die die 9 Zahlerländer die 18 Nehmerländer durchfüttern, Herr Bundespräsident!

Gast: Der alte Mann und die Floskeln
27.10.2012 09:16
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Und er, der uns belehren will - wie meisterte er sein Leben? War er Vorbild? Kämpfer für die Schwachen in ihrem Kampf gegen übermächtige Institutionen?


Zuallererst hat er immer brav ausgeführt, was der Baddei nützte. Und das nützte dann auch seiner eigenen Karriere.

Den Wiesenthal hat er bekämpft, für die Baddei - da war es bei ihm aus mit guten Vorsätzen. Wollte der doch einfach keine Ruhe geben, in seinem Kampf gegen Kriegsverbrecher. Aber er war Österreich, der Wiesenthal. Da hat Fischer nicht fremdenfeindlich gehandelt, als er ihn zu zerstören versuchte.

Thomas Bernhard verteidigen, als die Krone gegen ihn gehetzt hat? War für HeiFi nicht möglich. War der Bernhard doch auch ein Hiesiger. Und hat einen ätzend-bösen Artikel im Profil zu Kreiskys Geburtstag geschrieben.

HeiFi der Floskelmann. Dem die Floskeln zu spät eingeschossen sind. Oder zu spät vom Blatt abzulesen waren. Jedenfalls die Taten seines Lebens, sprechen auch eine andere Sprache.

Nur einer nimmt ihm seine Altersfloskeln ab, oder hinterfragt sie nicht, oder ist halt so wie er ist. Immer auf der Suche nach Freunden reist der Inseratenmann von Frankreich nach Italien und wieder zurück. Und gewinnt Sympathie mit Milliardengeschenken. So wie er es, mit Millionen, beim Boulevard gelernt hat.

Milliarden weiter nach Europa zu pumpen um bei uns dann leere Kassen vorzufinden - wenn das kein Kampf gegen aggressiven Nationalismus ist, was dann.

So gesehen hat er doch noch einen erreicht. Der Floskelmann.

Re: Und er, der uns belehren will - wie meisterte er sein Leben? War er Vorbild? Kämpfer für die Schwachen in ihrem Kampf gegen übermächtige Institutionen?

Udo Proksch

Gast: Alexandrit
26.10.2012 23:03
6 0

Ist das der Herr Hochverräter

der die Zukunft unserer Kinder an die Hochfinanz verkauft hat???? An seiner Stelle würde ich den Mund vor seiner Pension nicht mehr so voll nehmen!

Gast: Da läuft es einem kalt über den Rücken
26.10.2012 21:03
8 0

Das schönste ist immer

Wen der NFtag vorbei ist und diese Ansprache mit seinen schleimistischen Worthülsen sich wieder verflüchtigt hat.Fischer wie immer, nichtssagend.

ich muss schon so viel lachen, weil sich die blauen politdodeln wie immer umsonst überanstrengen


Antworten Gast: Kein Genosse
27.10.2012 13:40
5 0

Re: ich muss schon so viel lachen, weil sich die blauen politdodeln wie immer umsonst überanstrengen

Sie werden es nicht glauben, in den Irrenanstalten wird auch sehr viel gelacht......

Antworten Gast: Nemesis
27.10.2012 08:18
8 0

Re: ich muss schon so viel lachen, weil sich die blauen politdodeln wie immer umsonst überanstrengen

Das Lachen wird noch vergehen.

Die Endphase

Dämliche Parolen werden wieder und immer wieder, ohne Argumention oder sachlichen Fakten hinterlegt, wiederholt.

Ganz im Gegenteil beherrscht Fischer das Orwell'sche Neusprech perfekt, indem er eine Organisation bzw. ein Projekt, welches innerhalb von 10 Jahren ganze Länder ruiniert und zu Protesten und Aufständgen geführt hat, welche durch die Staatsgewalt niedergeschlagen wurden, als "Friedensprojekt" bezeichnet.

Er ist und bleibt ein ver****** Kommunist und genau deswegen ist Ihm dieses blutrote Projekt wichtiger als das wohlergehen des Österreichischen Volkes. Ein Hochverräter, schlimmer als all seine Vorgänger.

Wie jetzt vor kurzem Prof. Schachtschneider sagte, ist das Ziel klar vorgegeben. Ein europäischer Super(Haha!)staat mit Zentralregierung (UdSSR lässt grüßen). Der Weg dahin führt über die Zerstörung der einzelnen Wirtschaften sowie Einschaltung von nicht gewählten Technokratenregierungen.

Auch die heißgeliebte IM Erika alias Kastner alias Merkel sagte zu Nigel Farage, dass ihr eine 60%ige Jugendarbeitslosigkeit hinten vorbei geht, das wichtigste ist das EU Projekt, welches unter allen Umständen vorangetrieben werden muss.


Gast: Unendlich dankbar
26.10.2012 19:48
13 0

Man könnte es auch

als DAS klobale Friedensprojekt bezeichnen. Zustande gekommen durch viele ausgiebige Sitzungen.

Gast: gast1984
26.10.2012 19:38
19 0

"Europa ist und bleibt Friedensprojekt"

Das war die DDR, die UDSSR, die sozialistische Regierung in Rumänien oder die kommunistische unter Pol Pot auch, am Anfang!
Was daraus wurde kann man in den Geschichtsbüchern oder auch auf den Denkmälern der Toten lesen!

Gast: PÖHSE
26.10.2012 19:32
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Europa ist und bleibt ein Kontinent,



nicht mit der EU gleichzusetzen, und die


EU ist und bleibt Mist .

Gast: Gesichtschirurg
26.10.2012 19:26
6 0

Mir scheint's als wären manche Österreicher reif...

...für den Austritt aus der EU.


Gast: tigerenter
26.10.2012 19:25
10 0

Europa ist und bleibt Friedensprojekt

was ist das denn für ein erbärmliches herabwürdigendes geschleim
europa ist doch kein projekt
wenn europa ein projekt wäre, dann wären sie, herr bp, ein scha$ im wald,
und das nur um das ausmaß der beleidigung von diesem widerlichen propagandaneusprech einmal deutlich zu machen.

es kann sie niemand mehr ernstnehmen wenn sie sich zum sprachrohr der hochaggressiven umerziehungspolitik der EU machen. denn dann sind sie niemand mehr von hier sondern nichts weiter als ein gewöhnlicher billiger verräter.

Gast: Kibietz
26.10.2012 19:24
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Da glauben wohl alle nur weil der Herr Bundespräsident zu gut erzogen ist, um Beleidigungen mit Beleidigungen zu kontern, dass sie ihn einfach alle verunglimpfen dürfen! Ich finde das absolut niederträchtig!

Wer auf diesen lieben und ehrlichen Kerl losgeht, der soll sich gewiss sein, dass ihn das im Himmel sicher nicht vergolten wird.
Der Herr Bundespräsident ist einer der integerdten Persönlichkeiten der 2.Republik und alle sind ihm Respekt schuldig.
Wen jemand etwas gegen den Herrn Bundespräsidenten hat, dann soll er doch den offiziellen Rechtsweg wählen und ansonsten schweigen.
Danke sehr!

Gast: Bärenfalle...
26.10.2012 19:24
10 0

Gegen Missstände und Fehlentwicklungen ankämpfen ...

Machen wir:

2013

Mit Hr. Fischers Gehalt ist es übrigens in jedem Land dieser Welt lebenswert.


Gast: auch ein Österreicher
26.10.2012 19:17
16 0

wie wäre es wenn der Bundespräsident

am Nationalfeiertag sich einmal bei den Österreichern für ihren Fleiß, die Bereitschaft soviel Steuern zu zahlen und das Ertragen unfähiger Politiker bedanken würde...?

Re: wie wäre es wenn der Bundespräsident

Haben Sie schon mal einen Dieb gesehen, der sich für seine Beute bedankt hat?

Gast: Lukas
26.10.2012 19:04
4 0

ich bin mir sicher

im nächsten Jahr erhält unser Herr BP den Friedensnobelpreis...?

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"Europa ist und bleibt Friedensprojekt"

das ist wohl der neueste Klospruch im Parlament?

Zeit wird's, dass euch dieses Ausbeuterprojekt um die Ohren fliegt!

Die Bilderberger lassen grüßen.

 
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